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Einsatzspektrum HÖRG
 
Technische Hilfeleistung
Dienstag, 7. Mai 2011, 7.19 Uhr; Altheimer Eck / Eisenmannstraße

Zu einer technischen Hilfeleistung wurden heute Morgen die Einsatzkräfte der Feuerwehr München gerufen. Bei Erdbohrungen an der Baustelle, ließ sich der über 20 Meter lange Bohrer nicht mehr aus dem Erdreich zurückdrehen. Dieser Spezialbohrer dient nach dem Bohren auch als Schalung für den eingefüllten Beton. Nach der ersten Teilfüllung mit Beton ließ sich die runde Eisenschalung nicht mehr nach oben ziehen.
Dies war bereits am gestrigen Vormittag passiert. Den ganzen Tag und die Nacht hindurch versuchte die Baufirma selbst die überstehenden 15 Meter Baustahlgewebe abzutrennen, um dann die Betonfüllung wieder herausbohren zu können. Alle Versuche scheiterten. Auch eine Spezialfirma konnte nicht gefunden werden.
Ein Höhenretter der Berufsfeuerwehr München ließ sich, gesichert am Baukran, in das ca. 100 cm runde Loch in 15 Meter Tiefe ab. Dort trennte er in mehrstündiger Arbeit die 20 hochfesten und 28 mm starken Stahlstreben ab. Aufgrund von Grundwasser und der engen räumlichen Verhältnisse war nur der Einsatz dieser hydraulischen Schere möglich.
Um ein Nachrutschen des Stahlkorbes zu verhindern, wurde auch dieser an einem Baukran gesichert.
Die Arbeiten konnten um 13.45 Uhr beendet, und die Einsatzstelle der Baufirma wieder übergeben werden.






Vermisste Katze im Baum
Dienstag, 24. Mai 2011, 11.41 Uhr; Josephinenstraße

Seit Sonntag wurde die 2-jährige Katzendame Lili von ihrer Besitzerin vermisst.
Heute wurde die Ausreißerin auf einem Baum in 10 m Höhe wieder entdeckt.
Die aus einem spanischen Tierheim adoptierte Lili traute sich aber nicht mehr vom Baum herab zu klettern. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten im unwegsamen Gelände keine Leiter zum Einsatz bringen und forderten die Spezialkräfte der Höhenrettungsgruppe an. Ein Beamter stieg zu der Katze auf, holte sie vom Baum und konnte sie unverletzt der Besitzerin übergeben.






Windböen decken in Bau befindliches Dach ab
Mittwoch, 08. Dezember 2010; 22:24 Uhr; Preysingplatz
eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr

Kurz vor 23 Uhr wurde die Bewohnerin beim Betreten eines Mehrfamilienhauses am Preysingplatz von herabfallenden Brettern überrascht. Daraufhin alarmierte sie die Münchner Feuerwehr.
Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte verschafften sich zuerst einen Überblick über die Situation und stellten fest, dass sich der Dachstuhl in halbfertigem Zustand befand.
Ein Teil war bereits fertig eingedeckt, ein weiterer wurde durch Planen gegen Schnee und Regen geschützt.
Genau an diesem hatten die kurzzeitigen Windböen der Nacht die Befestigungen gelockert und die Plane losgerissen.
Die zusätzlich alarmierte Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr München sicherte in mühsamer Arbeit die Planen und befestigten diese wieder am Dachstuhl.
Aufgrund der schlechten Witterung und Dunkelheit kam zusätzlich eine Drehleiter zum Ausleuchten des Arbeitsbereiches auf dem Dach zum Einsatz.
Nach dreieinhalb Stunden waren die Sicherungsarbeiten beendet.






Baugerüst umgestürzt
Mittwoch, 03 Februar 2010; 03.08 Uhr; Richard-Strauss-Straße

In den frühen Morgenstunden stürzte in München Bogenhausen zwischen Zaubzer- und Prinzregentenstraße , vermutlich durch starke Windeinwirkung, ein Gerüst auf einer Länge von ca. 100m und einer Höhe von ca. 15m ein.
Die Gerüstteile stürzten auf den Gehsteig und Grünstreifen, dabei wurden mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt.
Die Höhenrettung unterstützte die Feuerwache 5 durch Sicherung der noch verbliebenen Gerüstteile, inspizierte die Maueranker auf Festigkeit, entfernte die Staubschutzplanen und beseitigte die losen, herabhängenden Gerüststangen um dem Wind keine weitere Angriffsfläche zu bieten.
Zum Einsatz kamen eine Drehleiter und die Hubrettungsbühne.
Beendet war der Einsatz nach ca. 3 Stunden. 




Sicherheitseinrichtung stoppt Olympia Looping.
Samstag, 27.September 2008, 14.44 Uhr Oktoberfest Schaustellerstraße.

Ein durchgeschmorter Motor löste am frühen Nachmittag beim Olympia Looping am Münchner Oktoberfest eine Sicherheitseinrichtung aus. Diese stoppte einen gerade in die Achterbahn einfahrenden Zug und setzte ihn fest. Der Betreiber des Fahrgeschäfts und seine Mitarbeiter gingen nach einem, schon im Vorfeld festgelegten, Notfallplan vor und führten circa 20 Person über den baulichen Rettungsweg wieder zurück auf den Boden. Die vordere Gondel des Zuges ragte aber bereits soweit über das Ende des Rettungsweges hinaus, dass die vier darin sitzenden Italiener nicht über diesen gerettet werden konnten. Hieraufhin verständigte der Betreiber die Feuerwehr München. Aufgrund der Höhe der Anlage mit 33 Metern erreichen normale Hubrettungsgeräte der Feuerwehr die Gondeln an dieser Stelle nicht. Deshalb kam die Hubrettungsbühne der Berufsfeuerwehr München, mit einer maximalen Rettungshöhe von 53 Meter zum Einsatz. Einsatzkräfte der "Wies’n Wache" stiegen über den Rettungsweg zu den drei Männern und einer Frau im Alter von 20-25 Jahren auf und sicherten sie. Die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr München ermöglichte den Fahrgästen den sicheren Überstieg in den Rettungskorb der Hubrettungsbühne. Dank der Sicherheit der Anlage wurde niemand verletzt, ein Weiterfahren des Zuges und somit eine Gefährdung der Passagiere war nie möglich.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit der am Oktoberfest beteiligten Sicherheitskräfte (dem Vorbeugenden Brandschutz der Berufsfeuerwehr München, der Polizei, der "Wies’n Wache" und des Rettungsdienstes) konnten die Rettungs- und Anfahrtswege problemlos abgesperrt und freigehalten werden.




Höhenretter im Klärwerk !
Zu einer Übung im Klärwerk Gut Groß Lappen rückten unsere Höhenretter am 17.03.2008 aus.
Hier entsteht seit "2002" ein besonderes Neubauprojekt der Münchner Stadtentwässerung. Die über 35 Jahre alte Faulbehälteranlage wird durch vier neue kegelförmige Behälter mit einem Fassungsvolumen von 14500 Kubikmeter ersetzt. So bot sich uns, dank der Münchner Stadtwerke, die einmalige Gelegenheit vor Inbetriebnahme der Faultürme eine Übung in unheimlicher Atmosphäre abzuhalten. Hierbei stellte nicht die Höhe von 42m oder gar ein komplizierter Aufbau die Herausforderung dar, sondern die aus dem kubischen Innenraum des Turms resultierenden akustischen Verhältnisse.
Diese einmalige und mitunter unheimliche Akustik, die jedes Wort und Geräusch ins Unendliche verstärkte sowie vervielfachte, machte eine vernünftige Kommunikation fast unmöglich. Weiterhin konnten wir die Grenzen der Funktechnik beeindruckend feststellen, da eine direkte Funkverbindung trotz Sichtkontakt nicht möglich war. Dies resultierte wohl auch aus der Physik der Faultürme.




Überlandhilfe !
Am 6.03.08 alarmierte die Rettungsleitstelle München die Höhenrettungsgruppe zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Aying.
Beim Aufbau eines Baustellenkrans über dem Ortsansässigen Brauereigasthofes in Aying wurde der Monteur durch ein loses Kranbauteil eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.
Nach Eintreffen der Ayinger Feuerwehr an der Unfallstelle erkannte der Einsatzleiter sofort die Grenzen seiner technischen Möglichkeiten und forderte über die Leitstelle die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr München nach.
Nach Eintreffen der Höhenrettungsgruppe unterstützten die Beamten die Helfer vor Ort mit Sicherungsmaßnahmen und befreiten den Patienten mit Hilfe eines hydraulischen Rettungssatzes.
Während der gesamten Rettungsaktion übernahm der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 1 und ein Rettungsassistent der Höhenrettung die medizinische Betreuung. Anschließend erfolgte der Abtransport mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus.





Unwetter Emma über München !
Das Unwetter "Emma" vom 01.03.2008 hat auch das Kupferdach vom Bayerischen Nationaltheater in München nicht verschont. In fast vierstündiger Arbeit  am Sicherungseil konnten die Höhenretter die Dachkante mit Kanthölzern niederschrauben. Von großem Nutzen war dabei die für die HÖRG neubeschaffte Akku-Schlagbohrmaschine. Sämtliche Straßenzüge um das Nationaltheater waren während des Einsatzes für 2 Stunden gesperrt. Die Vorstellung, nomen est omen, "Der Sturm" von William Shakespeare konnte trotzdem pünktlich begonnen werden.






Zusammenarbeit der BF-Höhenrettungsgruppe mit der Werkfeuerwehr TUM Garching !
An einem 40 Meter hohen Gittermast - Funkturm auf dem Forschungsgelände der TUM Garching, wurde am 06.11.2007 eine Übung mit Beamten der Höhenrettungsgruppe und Kräften der Werkfeuerwehr TUM Garching durchgeführt.
Nachgestellt wurde ein Unfall eines Monteurs auf einer Plattform des Turms.  Zur Rettung eingesetzt wurde eine Bergrettungstrage,  mittels dieser wurde der Monteur auf Erdgleiche abgelassen.
Ein Mitarbeiter des Funkturmbetreibers übernahm in vorausgegangenen theoretischen Teil die Aufklärung in Bezug auf Strahlenbelastung und andere Gefahren, die von den an Funktürmen angebrachten Antennen ausgehen.




Dramatische Rettungsaktion aus Kaminschacht !
Donnerstag 27. September 2007, München Tal.
Aus unbekannter Ursache geriet ein Mann in einen 28 Meter tiefen, 60 mal 40 cm großen stillgelegten Kaminschacht, eines 6 – stöckigen Gebäudekomplexes, in der Münchner Altstadt. Seinen eigenen Angaben zu Folge wollte er einen Freund besuchen und wählte hierzu den Weg über das Dach.
Erst nach ca. 15 Std. konnten seine Hilferufe geortet  und damit seine Rettung eingeleitet werden.
Mit Hilfe einer am Seilende fixierten Schlinge wurde der Verunfallte mittels „loser Rolle“ stehend aus dem Kamin auf das Dach gezogen.
Sofort versorgte ein Notarzt den leicht Unterkühlten, mit einigen Schürfwunden versehenen Patienten.
Den im Luftrettungssack gelagerten Patienten nahm der Rettungshubschrauber Christoph 1 mit Hilfe der Seilwinde vom Dach auf und flog ihn anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus.






Luftrettungsübung "Wildflecken 2007"
Zusammen mit Kräften der Bundespolizei (Fliegerstaffel Süd, TED Rosenheim, TED Hünfeld), sowie der HÖRG Augsburg, hatte die Höhenrettungsgruppe der BF München zwei Tage die Gelegenheit, an verschiedenen Objekten am Truppenübungsplatz in Wildflecken unterschiedliche Einsatzlagen zu beüben.
Viele "Winchvorgänge" aus z.T. schwierigen Lagen (Personenrettung aus Steinbruch, Fenster, Balkone, Schächte und Türme)  gaben jedem einzelnen Höhenretter die Möglichkeit sich im richtigen Umgang mit der Seilwinde des Hubschraubers und seiner persönlichen Ausrüstung vertraut zu machen.
Alle obengenannten Übungen boten den Teilnehmern hervorragende Gelegenheiten sich die elementaren Kenntnisse der Luftrettung anzueignen und zu vertiefen.






Den 60'gern und Bayern auf's Dach gestiegen!
Am 09.07.2007 absolvierten die Höhenretter  einen ihrer Übungsdienste im Stahlgeflecht der Allianz-Arena.
Hoch über dem WM erprobten Rasen ging es darum, einen verletzten Monteur von der Videoleinwand aus wieder auf erdgleiche zu bringen. Dieser nicht alltägliche Übungsort stellte eine willkommene Abwechslung dar, zumal durch die nicht unerhebliche Höhe auch ein willkommener Höhengewöhnungseffekt die Ausbildung  abrundete.




Vorführung am Olympiaturm...
Am 16.06.2007 fanden am Olympiaturm die "Munich Fire Games 2007" statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung führte die Höhenrettungsgruppe mehrere Rettungsaktionen von einer 152 Meter hohen Plattform des Olympiaturms durch.
Neben mehreren Personenrettungen mit Rettungstrage und Rettungsdreieck bildete der senkrechte Aufstieg eines Höhenretters an einem Fixseil, bis in eine Höhe von 100 Metern, den Höhepunkt der Vorführung.
Anschließend wurde dieser Höhenretter von einem zweiten, von oben kommenden Kollegen aufgenommen und wieder zu Boden gebracht.




Willi wollt's wissen...!
Einen Einsatz fürs Kinderfernsehen absolvierten die Höhenretter aller 3 Wachabteilungen am 28.03.07.
In Zusammenarbeit mit dem Filmteam von " Willi wills wissen " verbrachten unsere Höhenretter einen Tag auf dem Hypohochhaus.
Um den Kindern die Sondereinheiten der Feuerwehr näher zu bringen, stellten wir uns als Filmobjekte zur Verfügung.
Wir hoffen, dass aus der angenehmen Zusammenarbeit brauchbares Filmmaterial hervorgegangen ist.
Nun warten wir gespannt auf den Sendetermin, welcher leider noch nicht feststeht.
Hoerg
Hoerg
Hoerg
Hoerg
Hoerg
Hoerg
Hoerg
Hoerg
Acht Pfoten und zwei Retter in der Luft !
Am 03.03. und 04.03.2007 unterstützten die Höhenretter der Wachabteilungen "C" und "A" die Rettungshundestaffel des BRK - Ortsverbandes München. Im Zuge der alljährlich stattfindenden Hundeausstellung in der Olympiahalle, ließen unsere Höhenretter zwei BRK'ler samt Hunden, von der Decke der Olympiahalle in die von Begeisterung laut ertönende Arena hinab. Diese Aktion war eine willkommene Abwechslung für unsere HÖRG, die nicht jeden Tag mit vierpfötigen Rettern zu tun hat.
Rettungshundestaffel
Rettungshundestaffel
Rettungshundestaffel
Rettungshundestaffel
Rettungshundestaffel
Rettungshundestaffel
Orkantief Kyrill...
Am 18. und 19. Januar 07 bescherte das Orkantief Kyrill den Höhenrettern der Feuerwache 8 rund um die Uhr Einsätze. Um das gesteigerte Alarmaufkommen zügig abzuarbeiten, teilte sich die Hörg in zwei eigenständig Operierende Gruppen auf, die jeweils selbständig mit HLF und Hörg-Kombi ausrückten . Größtenteils wurden, durch die hohe Windgeschwindigkeit verursachte Schäden an Ziegel und Blechdächern behoben. Vor allem beim hochriskanten Sichern bzw. vorsichtigem Abtragen von großflächig Aufgewickelten Blechdächern konnte die Hörg, unterstützt durch die jeweiligen Feuerwachen vor Ort, wieder einmal ihr hohe Motivation und fachliche Kompetenz beweisen.
Kyrill
Kyrill
Kyrill
Kyrill
Alle Jahre wieder...!
Auch in diesem Jahr nahmen die Höhenretter aller 3 Wachabteilungen an der vom Luftfahrtbundesamt geforderten Sicherheitsunterweisung (JAR-OPS 3) teil. Ein Crewmitglied des Christoph 1 (Harlaching) erneuerte unser Wissen über die Sicherheitseinrichtungen an der BK-117. Wir danken, und freuen uns auf die gemeinsamen Missionen im Jahr 2007!
Christoph 1
Christoph 1
Christoph 1
Christoph 1
Dienstag, 25. Juli 2006 18:46 Uhr Grasserstraße Spektakuläre Rettung eines Kranführers
Auf einer Baustelle fielen Arbeitern ungewöhnliche Bewegungen des Baukranes auf. Sofort eilten der Polier und Kollegen zur in etwa 30 Meter Höhe gelegenen Kanzel des Kranes um nach dem Rechten zu sehen. Dort lag der Kranführer mit Herzproblemen in seiner Kanzel. Die Sanitäter einer gewerblichen Rettungsdienstorganisation versorgte den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes. Dieser Stabilisierte ihn für einen Transport ins Krankenhaus. Die Rettung des 40-jährigen Mannes gestaltete sich allerdings durch die Lage der Führerkanzel kritisch. Herbeigerufene Kollegen der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr München bereiteten den Mann auf dem Kranausleger für die Rettung mittels Hubschrauber vor. Der Rettungshubschrauber Christoph1 liess einen Rettungsassistenten zum Kran ab. Dieser bettete den Kranführer in einen Rettungssack damit er zum Helikopter aufgeseilt werden konnte. Anschliessend flog er den Mann zur Weiterbehandlung direkt in eine Münchner Klinik.
Mittwoch, 26. Juli 2006 20.27 Uhr Dostlerstraße. Fensterputzer aus 80 Meter Höhe gerettet
Die Aussicht war sicherlich grandios, aber den wohlverdienten Feierabend wollten die beiden Fensterputzer dann doch auf dem sicheren Boden verbringen. Die Arbeitsgondel der Arbeiter war am Bürogebäude der BMW Group in Moosach auf Höhe des 19. Stockwerks stehen geblieben. Die Werkfeuerwehr BMW forderte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung an. Zwei Beamte der auf der Feuerwache Föhring stationierten Höhenrettungsgruppe seilten sich vom Dach des Gebäudes zu der Gondel ab, sicherten die beiden Arbeiter, um sich im Anschluss daran mit jeweils einem Arbeiter zu Boden abzuseilen.
Dienstag 31.Mai, Aktion Kinder zeigen Flagge am Olympiaturm München
Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft "2006" in Deutschland und unter dem Motto friedliches und freundliches Miteinander bemalten über 3500 Kinder aus ganz Europa und Vertreter aller Kontinente in der Olympiahalle eine 100 Meter lange Stoffbahn. Mit einer spektakulären Abseilaktion übernahm die Höhenrettungsgruppe der BF-München die feierliche Hissung dieser "Fahne des Friedens" vom Münchner Olympiaturm.
Dienstag 16.Mai, 9:24 Uhr, Am Münchner Tor
Zwei Fensterputzer steckten in ihrer Gondel zwischen dem 12. und 13. Stockwerk fest. Aufgrund eines technischen Defektes blieb die Arbeitsplattform stehen und ließ sich nicht mehr bewegen. Die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr seilte sich zu den beiden ruhig und gelassen wartenden Männern ab. Anschließend konnten sie durch die Höhenrettungsgruppe sicher zu Boden abgelassen werden.
Rettung eines verletzten Bauarbeiters aus einer Baugrube. Bei solchen Einsätzen ist die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Kräften der Berufsfeuerwehr und dem Kranführer der Baustelle besonders wichtig. Ebenso ist in der Zeit der Rettung der Höhenretter mit der Patientenversorgen auf sich allein gestellt, weshalb mindestens immer ein Rettungsassistent zur ausrückenden Einheit der Höhenrettung gehört.

Trotz aller Konzentration auf Rettungstechniken und Gerät muss auf die Versorgung und Betreuung des Patienten größte Aufmerksamkeit erbracht werden. Für ihn sind im Zweifelsfalle Höhe und Ausgesetztheit zusätzliche Belastungen, auf die von den Beamten der Höhenrettung sensibel eingegangen werden muss.
Wo die normale technische Ausrüstung für Arbeiten in Höhen der Berufsfeuerwehr nicht mehr ausreicht, ist das Know-how der Höhenrettung gefragt, wie bei Sturmschäden.
Als Team zum Erfolg. Dies wird nicht nur innerhalb der Höhenrettung groß geschrieben, sondern gilt im gleichen Maß bei der Zusammenarbeit mit allen Kräften der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst anderer Organisationen.
Einsätze wie hier mir dem Rettungshubschrauber Christoh 1 sind immer die spektakulärsten aber auch sehr schwierig. Genaue Absprachen und Zeichen zwischen Höhenretter und der Hubschrauberbesatzung sind unumgänglich und überlebenswichtig. Damit bei solchen Einsätzen, wie hierbei der Rettung eines Kranführers, alles reibungslos und patientengerecht verläuft, werden diese Abläufe theoretisch wie auch praktisch ausgebildet und geübt.
Im Jahr 2005 war die Bundesgartenschau in München zu Gast. Eine der Hauptattraktionen war eine Seilbahn quer durch das Gelände der Buga. Bei einer Übung mit der Polizeihubschrauberstaffel und dem Rettungshubschrauber Christoph 1 wurde die aufwändige Evakuierung von Personen aus den Gondeln geübt.
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