| Sie
sind im Bereich: Branddirektion München * Feuerwehr ** Berufsfeuerwehr *** Druckkammer | Weitere Auswahlmöglichkeiten: |
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| Druckkammer | |
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| Die
Branddirektion betreibt auf der Feuerwache "Ramersdorf"
(FW
5) eine stationäre Überdruckkammer zur Behandlung von Notfällen.
Sie kommt zum Einsatz bei
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| Während
der Druckkammerbehandlung atmet der Patient reinen Sauerstoff. Der
Sauerstoff entfaltet unter erhöhtem Druck (i.d.R.2,8 bar) seine therapeutische Wirkung. In besonderen Fällen kann der Druck in der Kammer bis auf 6 bar (entsprechend einer Tauchtiefe von 50 m) gesteigert werden. | Die
Kammer bietet Behandlungsraum für zwei Intensivpatienten oder fünf
sitzende Patienten. Die Bedienmannschaft hält mit den Personen in der Druckkammer über eine Telefonanlage und eine Videokamera Kontakt. Ein Computer überwacht und dokumentiert die Druckkammerfahrt. |
| Technik | |
| In der Druckkammer stehen medizinische Geräte zur Überwachung und Behandlung von Patienten zur Verfügung (EKG-Monitor, Beatmungsgerät). Eine Personenschleuse gestattet es, während des Betriebes jederzeit Patienten, Fachärzte oder | weiteres Bedienpersonal ein- oder auszuschleusen. Über eine kleinere Materialschleuse können Geräte, Medikamente und Verbrauchsmaterial in die Kammer gebracht werden. |
| Personal | |
Die
Schleusungen in der Druckkammer werden von Beamten der Berufsfeuerwehr
durchgeführt.
| Die Taucherärzte gehören einer Gruppe speziell geschulter Notärzte unter der Leitung von Prof. Dr. Hipp an (Arbeitsgruppe Hyperbarmedizin, Klinikum rechts der Isar). |
| Notfall-Management | |
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Nach Eingang der Notrufmeldung bei der
Integrierten Leitstelle München dauert es nur etwa 15 Minuten, bis die
Druckkammer einsatzbereit ist. Parallel wird der diensthabende Taucherarzt
verständigt und mit einem Einsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr zur
Feuerwache 5 gebracht. |
Nachdem der Taucherarzt den Patienten untersucht hat, erfolgt die Druckkammerbehandlung. Gleichzeitig meldet die Integrierte Leitstelle den Patienten in der der Intensivstation einer geeigneten Fachklinik zur weiteren Behandlung an und organisiert die Notfallverlegung.
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