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Branddirektion München Kontakte |
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Sie sind im Bereich: Branddirektion München * Pressestelle ** Pressebericht *** Archive Januar 2003 |
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| Brand
im Neubau | Freitag,
24. Januar 2003 00.22 Uhr Wurzerstraße |
| Aus
unbekannter Ursache gerieten im Erdgeschoss eines fünfstöckigen Büroneubaus,
gelagerte Elektromaterialien, Kartonagen und Unrat in Brand. Als Kräfte der Hauptfeuerwache und der Wache Schwabing anrückten stand der ca. 10 x 8 Meter große Lagerraum in Vollbrand und mehrere Fenster platzten. Durch einen rasch vorgetragenen Löschangriff konnten sie ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Räume verhindern. Nachdem im Gebäude noch keine Brandabschnittstüren montiert waren, konnte sich der Brandrauch ungehindert im ganzen Bürokomplex verteilen. | Rund 1
1/2 Stunden benötigten die Beamten um den Neubau mit drei Hochleistungslüftern
zu entrauchen. Brandfahnder der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Angaben dürfte sich der Schaden auf ca. 300.000 € belaufen, jedoch sind mögliche Folgeschäden an der Statik nicht auszuschließen. (lu) |
| Brennendes Gartenhaus | Mittwoch,
22. Januar 2002 5.47 Uhr Volpinistraße |
| In
den frühen Morgenstunden war aus noch unbekannter Ursache ein 3 x 4 Meter
großes Gartenhaus vollkommen in Brand geraten. Weit sichtbar wiesen die in den Morgenhimmel emporlodernden Flammen, den anrückenden Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Die Männer der Feuerwache Milbertshofen setzten zwei Löschrohre ein. | Sie
konnten ein Übergreifen auf eine benachbarte Garage verhindern.
Die in der Hütte gelagerten Gartenmöbel wurden ein Raub der Flammen. Das Häuschen brannte vollkommen aus. Der Schaden wird auf ca. 5000.- € geschätzt. |
| Großtank in Brand | Montag,
20. Januar 2003 10.44 Uhr Brudermühlstraße |
| Bei
Abbrucharbeiten auf dem städtischen Gelände waren die Ölreste in einem
15 Meter hohen Schweröltank unter heftiger Rauchentwicklung in Brand
geraten. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr setzten Löschschaum ein um die hoch auflodernden Flammen zu ersticken. Nach etwa 20 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. | Der
Schweröltank hatte früher der Brennstoffversorgung des Heizkraftwerkes
gedient und sollte abgerissen werden. Ein weiterer Tank war bereits vollständig
demontiert. Verletzt wurde niemand. Der Schaden dürfte eher gering sein. (khn) |
| Verkehrsunfall in Bogenhausen | Sonntag,
18. Januar 2003 23:49 Uhr Isarring |
| Aus ungeklärter Ursache geriet ein BMW auf dem Isarring ins schleudern, fuhr einen Lichtmast um und kollidierte mit einem Zweiten an dem er dann zum Stehen kam. Der etwa 20-jährige Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von Feuerwehrmännern der Wache Föhring und Schwabing sowie der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Oberföhring, mit hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Dies geschah, indem das Dach des Unfallfahrzeuges teilweise entfernt wurde. | Anschließend
brachte der Notarzt den Mann mit mittelschweren Verletzungen in ein Münchner
Krankenhaus. An dem BMW entstand Totalschaden. Auf der Gegenfahrbahn riss sich eine Fahrerin eines Golf an dem umgestürzten Lichtmasten die Ölwanne ihres Fahrzeuges auf. Der Lenkerin passierte nichts. Die Einsatzkräfte nahmen mit Bindemittel das ausgelaufene Betriebsmittel wieder auf. (ric) |
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| Feuer in Obdachlosenheim | Freitag,
17. Januar 2003 16:49 Uhr Pilgersheimer Straße |
| In
einem von vier Personen bewohnten Appartements eines im dritten Stock
eines Obdachlosenheimes gerieten von einer Matratze ausgehend
Einrichtungsgegenstände in Brand. Feuerwehrmänner der Hauptfeuerwache räumten das vierte Geschoß aufgrund der starken Rauchentwicklung und löschten das Feuer mit einem C-Rohr. | Gleichzeitig
entrauchten sie das Gebäude mit einem Lüfter, um den restlichen
Anwohnern die Rückkehr in ihre Unterkünfte zu ermöglichen. Verletzte Personen sind nicht zu beklagen. Jedoch beträgt der geschätzte Sachschaden ca. 25.000 € (ric) |
| Brand in Großmetzgerei | Freitag,
17. Januar 2003 15:00 Uhr Thalkirchner Straße |
| In
einer Fabrikationshalle einer Metzgerei geriet das Fett einer
Industriefriteuse in Brand. Erste eintreffende Einsatzkräfte alarmierten
sofort einen weiteren Löschzug und ein Sonderlöschmittelfahrzeug zur
Verstärkung an. Die brennende Friteuse löschten die Feuerwehrmänner der
Hauptfeuerwache und der Wache Sendling, sowie der Freiwilligen Feuerwehr
Abteilung Mitte mit Kohlendioxid. In Brand geratene, angrenzende Einrichtungen mussten mit einem Schaumrohr gelöscht werden. Zwei Angestellte des Betriebes wurden von Rettungsassistenten wegen einer leichten Rauchvergiftung ambulant behandelt. | Angrenzende
Büroräume kontrollierte man vorsorglich. In den Bereichen mit erhöhter
Rauchbelastung räumten die Feuerwehrmänner die Räumlichkeiten, bis mit
einem Lüfter der Bereich entraucht wurde. Die Brandursache dürfte ein technischer Defekt am Thermostat der Friteuse sein, der Schaden beträgt etwa 100.000 €. (ric) |
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| Trambahn entgleist | Freitag,
17. Januar 2003 14:21 Uhr Südliche Münchner Straße/Grünwald |
| Bei
einem Zusammenstoß mit einem Van entgleiste eine Tram der Linie 25 in Grünwald.
Bei dem Unfall erlitt der Fahrer des Kleinbusses schwere, seine
Beifahrerin mittelschwere Verletzungen. Beide wurden in verschiedene Münchner
Kliniken gebracht. In der Straßenbahn trugen zwei Fahrgäste ebenfalls
mittelschwere Verletzungen davon. Auch sie wurden in ein Krankenhaus
transportiert. | Zur
Zeit wird die Art der Bergung des Schienenfahrzeuges mit Mitarbeitern der
MVG vor Ort abgesprochen. Die Tram sprang über die gesamte Länge aus den
Schienen. Von den Stadtwerken München wurde mittlerweile ein
Buspendelverkehr eingerichtet, da mit einer Beendigung der Arbeiten nicht
vor Betriebsende zu rechnen ist. (ric) |
| Trambahn entgleist | Freitag,
17. Januar 2003 14:21 Uhr Südliche Münchner Straße/Grünwald |
| Bei
einem Zusammenstoß mit einem Van entgleiste eine Tram der Linie 25 in Grünwald.
Bei dem Unfall erlitt der Fahrer des Kleinbusses schwere, seine
Beifahrerin mittelschwere Verletzungen. Beide wurden in verschiedene Münchner
Kliniken gebracht. In der Straßenbahn trugen zwei Fahrgäste ebenfalls
mittelschwere Verletzungen davon. Auch sie wurden in ein Krankenhaus
transportiert. | Zur
Zeit wird die Art der Bergung des Schienenfahrzeuges mit Mitarbeitern der
MVG vor Ort abgesprochen. Die Tram sprang über die gesamte Länge aus den
Schienen. Von den Stadtwerken München wurde mittlerweile ein
Buspendelverkehr eingerichtet, da mit einer Beendigung der Arbeiten nicht
vor Betriebsende zu rechnen ist. (ric) |
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| Brand in Bogenhausen | Freitag,
17. Januar 2003 10:11 Uhr Ortlindenstraße |
| Ein
Brand verursachte am Vormittag einen Sachschaden von mindestens 200.000
€. Der 90-jährige Mieter wollte anfangs sein Quartier nicht verlassen. Ein Handwerker, welcher im Nachbargebäude beschäftigt war, eilte zur Unglücksstelle im sechsten Stock, kletterte über die Balkonbrüstung der angrenzenden Wohnung und begab sich in den bereits verrauchten Raum. Anschließend zog er den Rentner aus dessen Wohnzimmer auf den Balkon. eine Flucht durch die Wohnung war durch die starke Rauchentwicklung nicht mehr möglich. Einsatzkräfte der Wachen Ramersdorf, Föhring und Schwabing reagierten sofort und schickten einen Rettungstrupp zum Brandort. Ein Feuerwehrmann nahm ebenfalls den Weg über den hofseitigen Balkon der Nachbarwohnung und begann, den Mieter mit einer Leine zu sichern, als plötzlich hinter ihnen das Glasfenster barst und meterhohe Flammen aus dem Fenster schlugen. Jetzt hob der Brandmeister kurzentschlossen den alten Mann auf den Nebenbalkon. Der Handwerker, der sich eine Fluchthaube zum Schutz vor Brandrauch überzog und der Feuerwehrmann retteten sich danach ebenfalls vor den Flammen. | Alle
Drei wurden zur Abklärung von Atemwegsverletzungen in ein Krankenhaus
gebracht. Weitere Personen waren glücklicherweise nicht gefährdet, so dass sich die Feuerwehrkräfte nun ganz auf das Löschen des Brandes konzentrieren konnten. Mit einem C-Rohr und mehreren Trupps mit Atemschutzgeräten war das Feuer im Wohnbereich dann rasch gelöscht. Die restlichen Zimmer der etwa 100 Quadratmeter großen Wohnung wurden durch Rauch und Ruß ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit einem Hochleistungslüfter drückten die Einsatzkräfte den gefährlichen Brandrauch aus dem Gebäude. Warum es zu dem Brand kam, ermittelt zur Zeit die Brandfahndung der Polizei. (ric) |
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| Zimmerbrand in Neuhausen | Donnerstag,
16. Januar 2003 0.46 Uhr Landshuter Allee |
| Zu
einem Zimmerbrand in einem Geschäft für Auto- und Motorradzubehör kam
es in der Nacht zum Freitag. Das Feuer brach im Bereich eines Computers
aus. Durch die große Hitze platzte eine Schaufensterscheibe in dem ca.
100 Quadratmeter großen Laden. Einsatzkräfte der Wache Schwabing durchsuchten den stark verqualmten Laden unter schwerem Atemschutz. Plötzlich tauchte aus dem Rauch eine Frau auf. Wie sich herausstellte befand sich unter dem Laden eine kleine Wohnung in der noch die zwei Kinder, der Ehemann und ein Hund ausharrten. | Sofort
brachten die Feuerwehrmänner die Bewohner mit Fluchthauben in Sicherheit. Das Feuer löschten die Beamten rasch ab. Zeitgleich entrauchten sie das Geschäft mit einem Hochleistungslüfter. Der Brand verursachte einen Schaden von 50 000 Euro. (schz) |
| Kellerbrand in Autohaus | Montag,
13. Januar 2003 15.24 Uhr Nymphenburger Straße |
| In
einem Lagerraum eines Autohauses kam es aus noch unbekannter Ursache zu
einem Kellerbrand.
Der dichte Qualm breitete sich im Ausstellungsbereich des Autohauses und in der Tiefgarage aus. Die Bewohner des siebengeschossigen Wohn- und Geschäftshauses waren nicht gefährdet. Das Vordringen zu dem brennenden
Kellerabteil gestaltete sich schwierig, da die Feuerwehr zuerst eine
versperrte Stahltür mit einer elektrischen Flex öffnen musste. Mehrere Löschtrupps der Feuerwache
Schwabing bekämpften das Feuer unter dem Schutz von Atemgeräten mit zwei
Rohren. | Durch
die Verbrennung diverser Kunststoffe war der Rußniederschlag erheblich,
wodurch ein Schaden von mindestens 300.000 € entstand. (due)
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| Zimmerbrand verursacht hohen Schaden | Samstag,
11. Januar 2003 20.39 Uhr Immenstadter Straße |
| Einen
Schaden von 100 000 Euro verursachte ein Zimmerbrand in einem achtstöckigem
Wohnhaus in Forstenried. Aus bislang ungeklärter Ursache brach das Feuer
im Wohnzimmer einer Dreizimmerwohnung aus. Aufmerksame Nachbarn bemerkten Rauch aus der Wohnung im vierten Stock und verständigten über Notruf die Feuerwehr. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling öffneten die Wohnung gewaltsam. Rasch löschten sie das wegen Sauerstoffmangel nur noch leicht glimmende Feuer ab. | Eine
Katze und sämtliche Fische im Aquarium überstanden das Unglück nicht.
Eine Schildkröte überlebte das Geschehen unbeschadet. Zum Zeitpunkt des
Brandes befanden sich keine Menschen in der Wohnung. Noch während der Löscharbeiten traf die 31-jährige Mieterin der Wohnung ein. Entsetzt musste sie erkennen, dass sie ihr Zuhause verloren hat. (schz) |
| Eingebrochener Traktor | Samstag,
11. Januar 2003 12.36 Uhr Hinterbrühler See |
| Ein
62-jähriger Pächter wollte die Eisfläche des Sees vom Schnee befreien.
Nachdem er die Stärke des Eises kontrolliert hatte, entschied er sich das
Vorhaben mit einem kleinen Traktor durchzuführen.
Leider war das Eis nicht auf der gesamten Fläche tragfähig. Mitsamt seinem Traktor brach er, ca. 5 Meter vom Ufer entfernt, in das Eis ein. Der Mann konnte sich selbst ans Ufer retten und verständigte die Feuerwehr. | Die Männer
der Feuerwache Sendling bargen das ca. 250 Kg schwere Gerät mit einem
Mehrzweckzug. Vorher mussten sie noch mit einer Motorsäge eine
Ausfahrrampe aus dem Eis heraus schneiden.
Zur Überraschung aller, gelang es dem Pächter sein Vehikel wieder in Gang zu setzen. Somit dürfte der Schaden eher gering geblieben sein, lediglich die Frontscheibe ging bei der Havarie zu Bruch. (due) |
| Die Ironie des Schicksals schlägt wieder zu | Samstag,
11. Januar 2003 12.30 Uhr Joseph-Wild-Straße |
| Am 30.
Juli 2002 war ein 46-jähriger Kranführer mit einem Kreislaufkollaps in
seiner Kanzel zusammengebrochen. Er wurde damals durch eine spektakuläre
Rettungsaktion mit einem Hubschrauber von seinem Kran gerettet. Fast
ein halbes Jahr später, wollte nun ein Fernsehsender diese Rettungsaktion
auf einem Baustellenkran in 40 Meter Höhe nachstellen.
Die damals beteiligten Retter, die Hubschrauberbesatzung und der Patient stellten sich hierfür zur Verfügung. Während der Dreharbeiten klagte der Patient plötzlich über Atemnot und Kopfschmerzen. Sofort kümmerte sich der Notarzt und die Rettungsassistenten der Feuerwehr um den Mann. | Zeitgleich
wurde der am Boden stehende Rettungshubschrauber informiert, dass es sich
jetzt um einen tatsächlichen Notfall handelte und er sofort mit den Höhenrettern
aufsteigen soll. Die Besatzung des Hubschraubers winschte einen Höhenretter der Berufsfeuerwehr auf den Kranausleger ab. Dieser übernahm den bereits in einen Bergesack gebetteten Mann. Noch während des Abfluges hievte die Hubschrauberbesatzung den Patienten in die Maschine, so dass ohne Zeitverlust ein Krankenhaus angeflogen werden konnte. Die Ursache der Beschwerden werden derzeit dort ärztlich untersucht. (due) |
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| Explosion in Schwabing | Donnerstag,
09. Januar 2003 21:33 Uhr Amalienstraße |
| In
einer Küche einer Zwei-Zimmerwohnung im ersten Obergeschoss eines
Wohnhauses ereignete sich gestern Abend eine Explosion. Durch die Wucht
der Druckwelle wurden Teile der Wohnungseinrichtung durch die Balkontür
in den Hinterhof geschleudert. Die Fassade des etwa 40 Meter entfernten
Gebäudes wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Dort gingen etliche
Fensterscheiben zu Bruch. Nachbarn in den angrenzenden Wohnungen wurden durch den Knall aufgeschreckt und entdeckten den ca. 40-jährigen Mieter mit zweit- bis drittgradigen Verbrennungen an 60 Prozent der Körperoberfläche im Flur stehen. Sofort kühlten sie die Verletzungen des Mannes unter der Dusche. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde er mit dem Notarzt Mitte in eine Münchner Klinik gebracht. | Den
Feuerwehrkräfte der Wachen Schwabing und Stadtmitte blieb nur noch den
Folgebrand in der besagten Küche zu löschen und die zerstörten Türen
und Fenster zu verschalen. Vorsorglich sperrten sie noch die Gaszufuhr des
Hauses ab. Wie es zu der Explosion kam, bei der ein geschätzter Schaden von 250.000 € entstand, muss die Brandfahndung der Polizei ermitteln. Zusätzlich ist ein Beamter der Lokalbaukommission vor Ort, um Gebäudeschäden und Statik zu untersuchen. (ric) |
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| Einen
Schaden von 100 000 Euro verursachte ein Zimmerbrand in einem achtstöckigem
Wohnhaus in Forstenried. Aus bislang ungeklärter Ursache brach das Feuer
im Wohnzimmer einer Dreizimmerwohnung aus. Aufmerksame Nachbarn bemerkten Rauch aus der Wohnung im vierten Stock und verständigten über Notruf die Feuerwehr. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling öffneten die Wohnung gewaltsam. Rasch löschten sie das wegen Sauerstoffmangel nur noch leicht glimmende Feuer ab. | Eine
Katze und sämtliche Fische im Aquarium überstanden das Unglück nicht.
Eine Schildkröte überlebte das Geschehen unbeschadet. Zum Zeitpunkt des
Brandes befanden sich keine Menschen in der Wohnung. Noch während der Löscharbeiten traf die 31-jährige Mieterin der Wohnung ein. Entsetzt musste sie erkennen, dass sie ihr Zuhause verloren hat. (schz) |
| Eingebrochener Traktor | Samstag,
11. Januar 2003 12.36 Uhr Hinterbrühler See |
| Ein
62-jähriger Pächter wollte die Eisfläche des Sees vom Schnee befreien.
Nachdem er die Stärke des Eises kontrolliert hatte, entschied er sich das
Vorhaben mit einem kleinen Traktor durchzuführen.
Leider war das Eis nicht auf der gesamten Fläche tragfähig. Mitsamt seinem Traktor brach er, ca. 5 Meter vom Ufer entfernt, in das Eis ein. Der Mann konnte sich selbst ans Ufer retten und verständigte die Feuerwehr. | Die Männer
der Feuerwache Sendling bargen das ca. 250 Kg schwere Gerät mit einem
Mehrzweckzug. Vorher mussten sie noch mit einer Motorsäge eine
Ausfahrrampe aus dem Eis heraus schneiden.
Zur Überraschung aller, gelang es dem Pächter sein Vehikel wieder in Gang zu setzen. Somit dürfte der Schaden eher gering geblieben sein, lediglich die Frontscheibe ging bei der Havarie zu Bruch. (due) |
| Die Ironie des Schicksals schlägt wieder zu | Samstag,
11. Januar 2003 12.30 Uhr Joseph-Wild-Straße |
| Am 30.
Juli 2002 war ein 46-jähriger Kranführer mit einem Kreislaufkollaps in
seiner Kanzel zusammengebrochen. Er wurde damals durch eine spektakuläre
Rettungsaktion mit einem Hubschrauber von seinem Kran gerettet. Fast
ein halbes Jahr später, wollte nun ein Fernsehsender diese Rettungsaktion
auf einem Baustellenkran in 40 Meter Höhe nachstellen.
Die damals beteiligten Retter, die Hubschrauberbesatzung und der Patient stellten sich hierfür zur Verfügung. Während der Dreharbeiten klagte der Patient plötzlich über Atemnot und Kopfschmerzen. Sofort kümmerte sich der Notarzt und die Rettungsassistenten der Feuerwehr um den Mann. | Zeitgleich
wurde der am Boden stehende Rettungshubschrauber informiert, dass es sich
jetzt um einen tatsächlichen Notfall handelte und er sofort mit den Höhenrettern
aufsteigen soll. Die Besatzung des Hubschraubers winschte einen Höhenretter der Berufsfeuerwehr auf den Kranausleger ab. Dieser übernahm den bereits in einen Bergesack gebetteten Mann. Noch während des Abfluges hievte die Hubschrauberbesatzung den Patienten in die Maschine, so dass ohne Zeitverlust ein Krankenhaus angeflogen werden konnte. Die Ursache der Beschwerden werden derzeit dort ärztlich untersucht. (due) |
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| Explosion in Schwabing | Donnerstag,
09. Januar 2003 21:33 Uhr Amalienstraße |
| In
einer Küche einer Zwei-Zimmerwohnung im ersten Obergeschoss eines
Wohnhauses ereignete sich gestern Abend eine Explosion. Durch die Wucht
der Druckwelle wurden Teile der Wohnungseinrichtung durch die Balkontür
in den Hinterhof geschleudert. Die Fassade des etwa 40 Meter entfernten
Gebäudes wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Dort gingen etliche
Fensterscheiben zu Bruch. Nachbarn in den angrenzenden Wohnungen wurden durch den Knall aufgeschreckt und entdeckten den ca. 40-jährigen Mieter mit zweit- bis drittgradigen Verbrennungen an 60 Prozent der Körperoberfläche im Flur stehen. Sofort kühlten sie die Verletzungen des Mannes unter der Dusche. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde er mit dem Notarzt Mitte in eine Münchner Klinik gebracht. | Den
Feuerwehrkräfte der Wachen Schwabing und Stadtmitte blieb nur noch den
Folgebrand in der besagten Küche zu löschen und die zerstörten Türen
und Fenster zu verschalen. Vorsorglich sperrten sie noch die Gaszufuhr des
Hauses ab. Wie es zu der Explosion kam, bei der ein geschätzter Schaden von 250.000 € entstand, muss die Brandfahndung der Polizei ermitteln. Zusätzlich ist ein Beamter der Lokalbaukommission vor Ort, um Gebäudeschäden und Statik zu untersuchen. (ric) |
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| Heizungsausfall im Krankenhaus | Mittwoch, 09. Januar 2003; 20.24 Uhr; Krankenhaus Schwabing |
| Durch
den Bruch der Fernwärmeleitung in Milbertshofen, war auch das Krankenhaus
Schwabing betroffen. Da die Dauer der Störung nicht absehbar war, musste das Krankenhaus notbeheizt werden. Die Berufs- und die Freiwillige Feuerwehr München brachten rund 100 Heizgeräte zum Krankenhaus. Davon mussten etwa 50 auf den Intensivstationen und der Neugeborenenstation aufgestellt werden. | Die
restlichen Heizgeräte waren in Reserve. Zusätzlich bliesen die Einsatzkräfte
mit mehreren Hochleistungsheizgeräten warme Luft von Außen in das Gebäude. Gegen 4.30 Uhr war die Leitung instand gesetzt und die Heizgeräte konnten nach und nach abgebaut werden. Ab 5.30 Uhr nahm die Klinik ihren Normalbetrieb auf. (due) |
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| Brennende Matratze im Altenheim | Mittwoch,
8. Januar 2003 06.18 Uhr Heßstraße |
| Vermutlich
durch Rauchzeug geriet die Matratze einer 90-jährigen Heimbewohnerin in
Brand. Die Stationsschwester hatte die Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehrbeamten brachten die Matratze ins Freie. | Die ältere
Dame musste mit dem Notarzt wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung
ins Krankenhaus. Für die rund 30 Heimbewohner bestand keine Gefahr. Es entstand ein Schaden von ca. 5.000 €. (lu) |
| Kellerbrand in Fast Food Restaurant | Mittwoch,
8. Januar 2003 02.39 Uhr Agnes-Bernauer-Straße |
| Aus
bisher noch ungeklärter Ursache gerieten im Keller des Fast Food
Restaurants, gelagerte Lebensmittel und Verpackungsmaterial in Brand. Als die ersten Einsatzkräfte von der Wache Westend eintrafen loderten die Flammen bereits aus dem Lichtschacht. Die starke Rauchentwicklung die das ganze fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus durchzog erforderte vom Einsatzleiter ein Nachfordern von weiteren Kräften. Insgesamt mussten 24 Bewohner in Sicherheit gebracht werden, 4 Personen wurden über die Drehleiter gerettet. Sie alle wurden im Großraum-Rettungswagen betreut. Der Rettungsdienst transportierte 8 Mieter, davon zwei Kinder, wegen Rauchvergiftungen in verschiedene Kliniken. | Parallel
zu dieser Rettungsaktion löschten mehrere Trupps das Feuer. Nach ca.
einer halben Stunde konnte der Einsatzleiter "Feuer in Gewalt"
melden. Beamte der Brandfahndung nahmen die Ermittlungen auf. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach ersten Schätzungen wird der Gesamtschaden auf 75.000 € beziffert. (lu) |
| Zimmerbrand in Pasing | Mittwoch,
8. Januar 2003 01.19 Uhr Gräfstraße |
| In der
Zweizimmer-Wohnung eines 35-jährigen Mieters, geriet am Boden gelagertes
Isoliermaterial, das für die Renovierung der Holzdecke gedacht war, in
Brand. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr brachten Polizisten ca. 10 Bewohner des viergeschossigen Wohnhauses in Sicherheit. Beamte von der Feuerwache Pasing löschten rasch und versorgten den Mann mit Sauerstoff. | Mit
einer Rauchvergiftung kam er zur genaueren Untersuchung in ein Münchner
Krankenhaus. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurück. Der entstandene Schaden wird auf 30.000 € geschätzt. (lu) |
| Schwergewichtiger Patient mit Kranwagen gerettet | Montag,
6. Januar 16.01 Uhr Offenbachstraße |
| Ein
48-jähriger Mieter einer Dachgeschoss- wohnung im 4. Stock meldete sich seit zwei Tagen nicht mehr. Besorgte Nachbarn alarmierten daraufhin die Polizei und Feuerwehr. Feuerwehrbeamte von der Wache Pasing öffneten die Tür und fanden den ca. 200 kg schweren Mann bewusstlos vor. Da ein Transport durch den engen Treppenraum fast unmöglich schien, entschied man sich für eine behutsamere Rettung mit dem Kranwagen. | Das
Team vom Notarzteinsatzfahrzeug West übernahm die medizinische Versorgung
des Patienten während die Feuerwehrleute alles für den ungewöhnlichen
Transport vorbereiteten. Mit Hilfe des Kranwagens und der Rettungszelle
konnte der Schwergewichtige von der Dachterrasse auf Erdgleiche gebracht
werden. Anschließend kam er mit der Rettungszelle in ein Münchner
Krankenhaus.
(lu) |
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| Schwerer Verkehrsunfall | Sonntag,
5. Januar 2003 10.46 Uhr Goethestraße |
| Ein
schwerer Verkehrsunfall forderte in den Vormittagsstunden fünf Verletzte. Der Fahrer eines Lancia fuhr auf der Goethestraße in Richtung Hauptbahnhof. Der 78-jährige Lanciafahrer wollte wenden und übersah ein von hinten kommendes Taxi. Der 56-jährige Taxifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und knallte dem Lancia frontal in die Seite. Der 78-Jährige wurde in seinem Wagen schwer verletzt eingeschlossen. Zur Rettung des Schwerverletzten trennten die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache das Dach des Lancia ab. | Das
Feuerwehr-Notarzt-Team "Mitte" betreute den Mann während der
Rettung medizinisch. Seine 74-jährige Ehefrau erlitt auf dem
Beifahrersitz mittelschwere Verletzungen. Der Taxifahrer und seine 68-jährige und 26-jährige Fahrgäste erlitten Verletzungen. Alle fünf am Unfall beteiligten kamen in verschiedene Krankenhäuser. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Goethestraße war in beiden Richtungen für 30 Minuten gesperrt. (schz) |
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| Christbaum drohte zu fallen | Freitag,
3. Januar 2003 11.25 Uhr Marienplatz |
| Zu
stark blies der Wind für den Münchner Christbaum am Marienplatz. Von der ca. 26 Meter hohen Fichte knickte das obere Drittel bedrohlich zur Seite. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache und der Wache Neuperlach legten den Baum mit Hilfe eines Kranes vorsichtshalber um. | Nach
Demontage der mehreren tausend Lichter zersägten die Beamten den Baum und
transportierten ihn ab. Nicht schlecht staunten die zahlreichen Zuschauer am Marienplatz die zum erwarteten Glockenspiel auch noch einen realen Feuerwehreinsatz beobachten konnten. (r) |
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| Müllwagen in Brand | Freitag,
3. Januar 2003 07.48 Uhr Holbeinstraße |
| Aus
unbekannter Ursache geriet das Führerhaus eines Altglaslasters in Brand. Einsatzkräfte der Wache Ramersdorf löschten das brennende Fahrzeug mit zwei Rohren rasch ab. Um an den Motor des Fahrzeuges zu gelangen, mussten die Beamten mit einem Mehrzweckzug das Führerhaus gewaltsam öffnen. | Fahrer
und Beifahrer des Lastwagens zogen sich bei dem Feuer mittelschwere
Verletzungen zu. Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten die beiden
und brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Schaden wird auf 200 000 € geschätzt. (r) |
| Sturmbilanz | Freitag,
3. Januar 2003 Stadtgebiet München |
| Mehr
als 120 Einsätze hatte der nächtliche Sturm den Münchner
Feuerwehrleuten beschert. Hauptsächlich handelte es sich dabei um kleinere Einsätze, wie umgestürzte Bäume entfernen, Gerüste sichern, lose Dachteile befestigen oder Zelte abbauen. | Insgesamt
gesehen kamen jedoch die Münchner Bürger relativ glimpflich davon.
Der entstandene Sachschaden kann nicht
beziffert werden. |
| Vorläufige
Sturmbilanz, Stadtgebiet München | Donnerstag,
2. Januar 2003 20.00 bis 23.20 Uhr |
| Seit
20.00 Uhr beschäftigen starke Windböen große Teile der Münchner
Feuerwehr. Rund 200 Mann der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sichern
derzeit Gerüst- und Dachteile oder beseitigen Äste und Bauzäune die auf
Straßen und Gehwege gestürzt sind.
Bis 23.20 Uhr waren rund 80 Einsätze aufgelaufen. | Der größte
Einsatz war gegen 22.02 Uhr auf der Theresienwiese zu verzeichnen. Dort stürzte
das Tollwood-Zelt "Zehnmaster" durch den Sturm ein. Weitere gefährdete
Zelte wurden von den Einsatzkräften gesichert. Verletzt wurde hier
niemand.
Nach Informationen des Wetteramtes dürfte der starke Wind die ganze Nacht anhalten. (khn) |
| Hoher Schaden bei Zimmerbrand | Donnerstag,
2. Januar 2003 16.55 Uhr Alpenstraße |
| In
einem viergeschossigen Wohnhaus hatte eine Bewohnerin einen dumpfen Knall
und anschließend Brandgeruch wahrgenommen.
Feuerwehrmänner der Wache Ramersdorf suchten die gesamte zweite Etage ab und fanden schließlich in einer Nachbarwohnung die Ursache. Aus unklaren Umständen war ein Kleiderschrank in Abwesenheit des Mieters in Brand geraten. Als vermutlich ein in dem Schrank liegendes Feuerzeug explodierte und die Türe aus der Verankerung riss, bemerkte die Nachbarin das Feuer. | Über
eine Drehleiter drangen die Einsatzkräfte in die Brandwohnung ein und löschten
die Flammen rasch ab.
Trotz der frühzeitigen Entdeckung des Feuers entstand an der Wohnung ein Schaden von etwa 40.000 €. (khn)
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| Verkehrsunfall | Mittwoch,
1. Januar 2003 11.22 Uhr Chiemgaustraße |
| Aus
noch ungeklärter Ursache prallte am Autobahnende in Ramersdorf, ein
Mercedes gegen einen Fiat Punto. Dabei erlitt der 57-jährige Fiat-Lenker mehrere Kopfplatzwunden. Bei seiner 49-jährigen Gattin bestand der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung. Um die Frau behutsam aus dem Pkw retten zu können, entfernten Beamte von der Feuerwache "Ramersdorf" das Autodach mit einer hydraulischen Schere und einem Spreizer. Nach der Erstversorgung durch das Notarztteam "Südost" kam sie zur genaueren Untersuchung in ein Münchner Krankenhaus. | Zur
Wundversorgung und Röntgenkontrolle transportierten Feuerwehr-
Rettungsassistenten den Ehemann in eine chirurgische Klinik. Bis auf einen Schock blieben die zwei älteren Insassinnen des Daimlers unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zur Klärung des Unfallherganges hat die Autobahnpolizei die Ermittlungen aufgenommen. (lu) |
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