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Wiederholte Brandstiftung in Perlach Donnerstag, 27. März 2003
19.28 Uhr
Schmidbauerstraße
Durch Brandstiftung geriet abgestelltes Mobiliar in einem ca. 10m² großen Kellerabteil in Brand.
Einsatzkräfte von der Feuerwache Neuperlach und Ramersdorf drangen geschützt durch Pressluftatmer zur Brandstelle vor und löschten.
Zu keiner Zeit waren die Mieter des dreigeschossigen Wohnhauses in Gefahr.

Über den Elektroversorgungsschacht verteilte sich der Rauch in dem darüber liegenden Kindergarten.
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Beamten das Gebäude.
Durch die starke Verrußung muss die Kinderstätte vorübergehend geschlossen bleiben.
In dem Anwesen war es in letzter Zeit bereits zu mehreren Brandstiftungen gekommen.

Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.


Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachsachen ca. 30.000 Euro betragen.


(lu)

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Zimmerbrand fordert Todesopfer  Donnerstag, 27. März 2003
01.59 Uhr
Bautzener Straße
Bereits bei Ankunft der Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus dem Fenster der Erdgeschosswohnung.

Geschützt durch Atemschutzgeräte drangen die Feuerwehrmänner der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Moosach, in die Wohnung ein und fanden den Wohnungsinhaber leblos am Boden.
Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam für den
ca. 50 jährigen Mann jede Hilfe zu spät.

Feuerwehrmänner retteten zwei Personen aus den darüber liegenden Wohnungen. 
Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten beide vor Ort.
Eine ca. 70 jährige Dame lieferte der Notarzt zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus ein.
Durch den schnellen Einsatz von 2 C-Rohren konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen verhindert werden. Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Einsatzkräfte das Gebäude.

Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 € geschätzt.

Die Brandfahndung der Polizei nahm die Ermittlungen auf.

(ze)

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Leguan auf Abwegen Mittwoch, 26. März 2003
15.05 Uhr
Pfeilschifterstraße
Ein etwa 60-jähriger Mann und seine Frau genossen die späte Nachmittagssonne auf ihrem Balkon in vollen Zügen. Die Freude wehrte aber nur kurz. Ein rund ein Meter langer Leguan kletterte an der Fassade entlang schnurstracks in den Balkon des Pärchens und beanspruchte das sonnigste Plätzchen.

Voller Respekt überließen die Bewohner der Echse das Terrain und alarmierten die Feuerwehr.

Zwei Feuerwehrmänner konnten den gefährlichen Drachen schließlich mit einer um den Hals gelegten Schlinge überwältigen und in eine große Tierfangkiste sperren. 
Die anschließende Recherche ergab, dass das Tier im zweiten Stock aus seinem Gehege ausgebüxt war.

Bis der Besitzer nach Hause kommt, darf der Leguan seine Kletterkünste den Feuerwehrmännern der Wache Pasing zeigen. 

(khn)


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Verkehrsunfall fordert vier Verletzte Montag, 24. März 2003
14.00 Uhr
Luisen-/Theresienstraße
Im Kreuzungsbereich waren ein Mercedes-Taxi und ein VW Golf zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Golf um, schlitterte über die Straße und blieb auf der Fahrerseite am Gehweg liegen.
Ein etwa 25-jähriger Fondinsasse erlitt schwere Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule. Der ca. 25jährige Fahrer und seine 23jährige Beifahrerin erlitten schwere Prellungen.

Die Einsatzbeamten der Feuerwehr mussten zur Befreiung der Golfinsassen schweres technisches Gerät einsetzen und das Dach abtrennen. 

Rettungsassistenten der Feuerwehr und die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeug übernahmen die Erstversorgung der Verletzten und den anschließenden Transport in ein Münchner Krankenhaus.
Der Taxifahrer erlitt einen Schock. Seine Beifahrerin blieb unverletzt und konnte ihre Fahrt zum Bahnhof fortsetzen.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden; für die Dauer des Einsatzes kam es im Bereich der Luisen-/Theresienstraße und zu erheblichen Behinderungen.

(saf)

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Zwei Feuerwehrbeamte durch Stromschlag verletzt Sonntag, 23. März 2003
11.57 Uhr
Arcisstraße
Die Ursache für eine starke Rauch-
entwicklung im Tiefgaragenbereich der Technischen Universität war ein Kurzschluss an der Hauptstromleitung.
Geschützt durch Pressluftatmer lokalisierten die Beamten von der Feuerwache Schwabing den Schwelbrand. Mit CO²-Löschern versuchten sie den Brand rasch unter Kontrolle zu bekommen als plötzlich ein Funkenüberschlag erfolgte.
Dabei erlitt ein 38-jähriger Haupt- und ein 29-jähriger Brandmeister einen Stromschlag.
Nach einer Erstuntersuchung durch Feuerwehrrettungsassistenten kamen beide in eine Klinik.
Dort wurden sie zur Überwachung stationär an ein 24 Stunden EKG angeschlossen.
Mit insgesamt fünf Hochleistungslüfter entrauchen Einsatzkräfte die Tiefgarage.

Zur Behebung der Störung hat fachkundiges Personal von den Elektrizitätswerken die Einsatzstelle übernommen.

Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden ca. 10.000 Euro betragen.


(lu)

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Tote bei Zimmerbrand Freitag, 21. März 2003
19:15 Uhr
Luise-Kiesselbach-Platz
Eine Tote und ein verletzter Feuerwehrbeamter sind die Bilanz eines folgenschweren Feuers in einem Sendlinger Appartement. Aus noch unbekannter Ursache geriet das Mobiliar der im ersten Obergeschoss liegenden, ca. 20 m² großen Einzimmerwohnung in Brand.
Der erste vordringende Rettungstrupp entdeckte die im Bett liegende 44-jährige Mieterin. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät, sie war bereits ihren schweren Verletzungen erlegen.
Die Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften den Brand über zwei Angriffswege. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz war über das Treppenhaus des viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses vorgegangen. Parallel stieg ein weiterer Löschtrupp über eine tragbare Leiter vom Hinterhof aus zur Brandwohnung auf. Dabei brach ein 33-jähriger Brandmeister durch eine Lichtkuppel und stürzte fünf Meter tief in die Tiefgarage des Anwesens ab. 
Der Feuerwehrmann zog sich einen Bruch am Unterarm und schwere Prellungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Feuerwehr-Notarzt Südwest wurde der Kollege zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Münchner Klinik gebracht.

Die Anwohnerin einer Nachbarwohnung erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Feuerwehr-Rettungsassistenten versorgten die Frau ambulant.
Insgesamt suchten Feuerwehrleute 28 Wohnungen nach gefährdeten oder verletzten Personen ab.

Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Angaben auf 100.000 €.
Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(lu/khn)

Betonmischer verursacht erheblichen Sachschaden Freitag, 21. März 2003
11:25 Uhr
Dachauer und Gröbenzellerstraße
Beim Durchfahren einer für den Betonmischer zu niedrigen Bahnüberführung an der Dachauerstraße verschob er einen Stahlträger der Brücke. Der LKW war stadteinwärts unterwegs. Kräfte der Feuerwachen Moosach, Pasing und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Moosach mußten die Brücke sowohl für den Staßen-, als auch für den Schienenverkehr sperren und absichern. Abstützungsarbeiten der Brücke mit Schraubspindeln dauerten bis ca. 15:30 Uhr. Die Dachauerstraße ist stadteinwärts noch immer gesperrt, der Bahnverkehr wurde um ca. 13 Uhr wieder freigegeben. An dem Betonmischer entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 €, der Schaden an der Brücke kann im Moment noch nicht beziffert werden. Er dürfte jedoch erheblich sein. Die Arbeitszeit der Feuerwehr vor Ort betrug etwa sechs Stunden.

(dr)

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Lkw verliert Ladung Donnerstag, 20. März 2003
11.22 Uhr
Rosenheimer Straße
Einen berauschenden Einsatz hatte die Münchner Feuerwehr heute in der Rosenheimer Straße.

Ein Sattelzug, beladen mit mehreren Paletten alkoholischer Getränke, blieb in der nur 3.60 m hohen Bahnunterführung in der Rosenheimer Straße hängen. Dabei wurde der gesamte Planenaufbau des Sattelaufliegers heruntergerissen. Gleichzeitig verstreute sich fast die gesamte Ladung, bestehend aus Paletten mit Sekt, Campari und anderen Alkoholika auf der Fahrbahn.

Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf entfernten das Planengestell und legten es anschließend zusammen.
Die Ladung wurde zum großen Teil zerstört und von den Beamten in einen Schuttcontainer umgeladen. Die unbeschädigte Fracht übernahm die Spedition selbst. Mitarbeiter der Stadtreinigung säuberten abschließend mit einem Hochdruckreiniger die stark verschmutzte Fahrbahn.

Durch die Sperrung der beiden stadtauswärts führenden Fahrbahnen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

An Fahrzeug und Ladung entstand ein Sachschaden von ca. 150.000 €.


(zrl)

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Fußgänger bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt Mittwoch, 19. März 2003
23.08 Uhr
Impler-Oberländerstraße
Ein 65-jähriger Fußgänger erlitt bei einem Verkehrsunfall in Sendling lebensgefährliche Verletzungen. Der Mann wurde im Kreuzungsbereich der Impler- und Oberländerstraße von einem stadteinwärts fahrenden BMW erfasst und zu Boden geschleudert. Das Feuerwehr-Notarztteam "Mitte" versorgte den 65-jährigen und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

 

(schz)

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Feuer im Altenheim Montag, 17. März 2003
5.14 Uhr
Reinmarplatz
In einem fünfgeschossigen Altenheim war in der ersten Etage die Einrichtung eines Apartments vollkommen in Brand geraten. Die etwa 80-jährige Wohnungsinhaberin hatte nach eigener Aussage Flammen an ihrer Stehlampe bemerkt und einen Löschversuch mit einer Decke unternommen. Nachdem dieser fehlgeschlagen war, flüchtete die Frau aus ihrer Wohnung.

Beim Eintreffen des ersten Löschzuges der Feuerwache "Milbertshofen" schlugen die Flammen bereits aus dem Wohnungsfenster. Auch hatte sich das Feuer durch die Wohnungstüre gefressen und auf den Flur übergegriffen.

Mehrere Rettungstrupps der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr setzten sofort zwei Löschrohre ein und retteten die gefährdeten Bewohner. Eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Wohnungen und das darüber liegende Geschoss konnte gerade noch verhindert werden.

Insgesamt brachte die Feuerwehr 22 durch Rauch gefährdete Personen, zum Teil durch Fluchthauben geschützt, in Sicherheit. Sechs der Geretteten und die Bewohnerin der Brandwohnung erlitten leichte Rauchvergiftungen. Rettungsassistenten behandelten die Verletzten in einem Großraumrettungswagen. Anschließend kamen die Verletzten zur Weiterbehandlung in verschiedene Krankenhäuser.

Zur Entrauchung des teilweise stark verqualmten Gebäudes setzten die rund 80 Feuerwehrleute mehrere Hochleistungslüfter ein. 10 Wohneinheiten sind durch Rauch und Ruß so schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie derzeit unbewohnbar sind.

Der Schaden wird auf etwa 
150.000 € geschätzt.

(khn)

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Feuer zerstört Lagerhalle Sonntag, 16. März 2003
11.35 Uhr
Rappenweg
Ein Feuer in einer Lagerhalle in Kirchtrudering richtete beträchtlichen Schaden an. Der Brand brach aus unbekannter Ursache in einer Einliegerwohnung aus und griff auf die Dachkonstruktion über.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dach der 25 x 15 Meter großen Halle.

Unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Waldtrudering löschten die Feuerwehrmänner mit vier C-Rohren das Feuer. 

Bei Löschversuchen mit mehreren Pulverlöschern zog sich ein 51-jähriger eine leichte Rauchvergiftung zu. Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten den leicht Verletzten vor Ort ambulant.

Die Halle ist nach dem Brand zum Teil Einsturzgefährdet.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 100 000 Euro.

Zur Klärung der Brandursache nahm die Polizei Ermittlungen auf.
(schz)

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Integrierte Leitstelle rettet Mann Samstag, 15. März 2003
18.04 Uhr
Dewetstraße
Die Polizei erreichte ein Notruf, bei dem ein Mann einen Arzt verlangte. Sofort vermittelten die Beamten der Polizei den Notruf über eine Standleitung an die Notrufnummer 112 in die Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr München.

Der Disponent, der den Notruf dort entgegen nahm, konnte den Mann nicht verstehen. Von dem Anrufer war nur ein Stammeln wahr zu nehmen. Der Mitarbeiter der Leitstelle reagierte sofort und hatte Dank der Technik schnell die Adresse des Anrufers ermittelt, woraufhin er von der nächst gelegenen Wache Einsatzkräfte der Feuerwehr und den Notarzt alarmierte.

Mit letzter Kraft konnte der 37-jährige Anrufer den Einsatzkräften gerade noch die Wohnungstür öffnen. Rettungsassistenten der Feuerwache Milbertshofen und die Besatzung des Feuerwehr Notarztwagens "Nord" versorgten eine Verletzung am Rücken und brachten anschließend den Mann in eine Klinik.

 

(due)

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Frau erleidet schwerste Verbrennungen Samstag, 15. März 2003
12.06 Uhr
Ansbacher Straße
Eine 75-jährige Frau hatte zum Todestag ihres Ehemannes eine Kerze angezündet. Als sie auch noch Blumen in einer Vase neben die Kerze stellen wollte, fing ihre Kleidung Feuer. Die Frau erlitt schwerste Verbrennungen zweiten bis dritten Grades an knapp 80 % der Körperoberfläche.

 

Die Besatzung des Feuerwehrnotarztwagens "Nord" versorgte die Witwe und brachte sie in das Zentrum für Schwerbrandverletzte in Bogenhausen.

Ihr Zustand ist als sehr kritisch einzuschätzen.

(due)

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Bobtail im Eis eingebrochen Freitag, 7. März 2003
17.37 Uhr
Olympiasee
"Charly" ein Hund der Rasse Bobtail tollte mit Artgenossen auf der verbliebenen Eisfläche des Olympiasees herum. Pech, "Charly" war der gewichtigste Vierbeiner und brach deshalb folgerichtig etwa 15 Meter vom Ufer entfernt ein. Als es den etwa 40-jährigen Besitzern nicht gelang ihren festsitzenden Gefährten zu Retten, alarmierten sie kurzerhand die Feuerwehr.

Bereits auf der Anfahrt zwängte sich ein Feuerwehrmann in einen schweren Überlebensanzug, der vor dem kalten Wasser schützt und den Retter zuverlässig an der Wasseroberfläche aufschwimmen lässt.

Happyend!! Der Retter arbeite sich durch das brüchige Eis, packte "Charly" und trug ihn ans Ufer.

Rettungsassistenten wickelten den Hund in eine Decke und rubbelten ihn trocken. Bereits wenige Minuten später konnte sich "Charly" wieder seinen Spielgefährten widmen, jetzt am sicheren Ufer.

(khn)

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Zimmerbrand in Milbertshofen 
Donnerstag, 6. März 2003
20.05 Uhr
Nietzschestraße
Aus unbekannter Ursache geriet ein Apartment in einem Mehrfamilienhaus vollkommen in Brand.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus der Erdgeschosswohnung. 
Die ersten vorgehenden Feuerwehrbeamten fanden den Mieter der Brandwohnung mit einer schweren Rauchvergiftung vor und übergaben ihn zur weiteren Behandlung sofort dem Notarztteam.
Nach einer Schleusung in der Druckkammer der Feuerwache 5 kam er in eine Münchner Klinik.
Durch die starke Rauchentwicklung flüchteten sieben Hausbewohner an die Fenster ihrer Wohnungen.
Feuerwehrmänner der Wachen Milbertshofen und Schwabing brachten sechs Personen über die Drehleiter in Sicherheit.
Ein Mann rettete sich mit einem beherzten Satz aus dem ersten Obergeschoss in das zur Sicherheit aufgestellte Sprungpolster.
Insgesamt verletzten sich zehn Personen bei dem Zimmerbrand, wobei vier Hausbewohner durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurden.
Sechs Leichtverletzte behandelten die Rettungsassistenten ambulant im Großraumrettungswagen der Feuerwehr.
Nach den Löscharbeiten entrauchten die Einsatzkräfte das gesamte Gebäude mit Hochleistungslüftern.
Auf Grund der starken Verrußung in dem Wohnhaus, brachten Polizeibeamte die betroffenen Bewohner in eine städtische Unterkunft.


Der Sachschaden wird auf 250 000 € geschätzt.
Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.


(r)

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Ungewöhnlicher Weg zur Entbindung Mittwoch, 5. März 2003
9:07 Uhr
Lorschstraße
Bei einer 24-jährigen werdenden Mutter setzten in ihrer Wohnung in Neuhausen die Wehen ein. Obwohl der Termin auf den 12. März festgelegt war, entschloss sich das Kind heute zur Geburt.
Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens erkannten, dass die Niederkunft unmittelbar bevorstand und forderten einen Notarzt nach.
Dieser entschloss den raschen Transport auf die Entbindungsstation eines Krankenhauses.
Jetzt musste die junge Frau möglichst auf dem direkten Weg von ihrem Schlafzimmer der im dritten Stock gelegenen Wohnung schonend auf Erdgleiche gebracht werden.
So kam die Krankentragenhalterung der Drehleiter der Wache Westend zum Einsatz.
Auf der Spitze der Leiter festgeschnallt bekam die Frau vom Arzt, der sie im Korb des Fahrzeuges begleitete, ein wehenhemmendes Medikament gespritzt um dem Kind den Geburtsort "Drehleiter der Berufsfeuerwehr" zu ersparen.
Am Boden angekommen, betteten sie die Männer in den Rettungswagen, der sie ins Krankenhaus fuhr. Dort kam zwei Minuten nach ihrer Ankunft ihre zweite Tochter gesund zur Welt.


(ric)

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Junge Frau von Dach gestürzt Samstag, 1. März 2003
03:33 Uhr
Hansastraße
Aus unbekannter Ursache kletterten zwei etwa 25-jährige Frauen über ein Baugerüst auf das Flachdach einer Halle.
Angekommen am Dach durchbrach eine der Beiden die Glasoberlichte und stürzte ca. sechs Meter tief. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen an der Schulter und am linken Arm.
Die andere junge Dame, geschockte Zeugin des Unfalls, alarmierte über ihr Handy die Rettungskräfte.
Das Team der Notarztbesatzung Mitte unterstützt durch Beamte von der Feuerwache Westend drangen zu der Verunfallten vor. Unter anderem mussten mehrere Türen der Halle gewaltsam geöffnet werden.
Nach einer Erstversorgung kam die ansprechbare Frau in den Schockraum einer Münchner Klinik.

Ihre Freundin wurde mit dem Rettungskorb der Drehleiter auf Erdgleiche gebracht.

(lu)

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