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 Fußgängerin schwerverletzt Dienstag, 29. April 2003
18.11 Uhr
Blumenstraße
Schwere Verletzungen erlitt eine 38-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in der Innenstadt. Die Frau überquerte mit ihrer neunjährigen Tochter und deren gleichaltrigen Freundin die Kreuzung Blumen- und Pestalozzistraße. Ein Auto erfasste die Frau und schleuderte sie zu Boden. Mit schwersten Verletzungen am Sprunggelenk und am Becken blieb sie liegen. Ein Feuerwehr-Notarztteam versorgte die 38-Jährige und brachte sie in ein Krankenhaus.

Die beiden Kinder wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt. 
Der Vater der neunjährigen eilte zur Unfallstelle und kümmerte sich um die Mädchen.


(schz)

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Tauchunfall am Starnberger See Sonntag, 27. April 2003
12.12 Uhr
Feuerwache Ramersdorf 
Ein 21-jähriger Tauchschüler unternahm vormittags am Ostufer des Starnberger Sees einen Tauchgang.
In einer Tiefe von ca. 20 Metern blies der Lungenautomat des Mannes plötzlich ab. Er versuchte, die Situation zu beherrschen, indem er den Reserveautomaten seines Tauchpartners nehmen wollte. Dabei verschluckte sich der in Not geratene Taucher und stieg panikartig zur Oberfläche auf. Dort stellte sich bei ihm umgehend eine Atemnot ein. Daraufhin wurde der Rettungsdienst alarmiert.
Der Rettungshubschrauber Christoph 1 brachte den Taucher in das Klinikum rechts der Isar. Innerhalb kurzer Zeit entwickelten sich bei ihm Symptome der Dekompressionskrankheit. Deshalb ordnete der behandelnde Arzt eine sofortige Schleusung in der Taucherdruckkammer der Feuerwache Ramersdorf an. Zur Zeit wird er dort unter der Aufsicht eines Taucherarztes behandelt. Bei dem Patienten besteht auch der Verdacht auf einen Lungenriss.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Lungenautomaten regelmäßig gewartet werden sollten. Die Wartung sollte ausschließlich von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die Lungenautomaten in kalten Gewässern oder größeren Tiefen eingesetzt werden. In diesen Fällen empfiehlt es sich außerdem, zwei völlig unabhängige Atemregler einzusetzen.
Der Reserveautomat, der im Notfall dem Tauchpartner das Leben retten muss, sollte auf keinen Fall von geringerer Qualität sein, wie der Hauptautomat.

 

Die Berufsfeuerwehr München verfügt über die einzige, rund um die Uhr einsatzbereite Druckkammer Bayerns, in der ohne Voranmeldung behandelt werden kann.
Die Behandlungskammer bietet Platz für zwei liegende oder vier sitzende Patienten. Mit zwei Beatmungsplätzen ausgestattet eröffnet die Kammer nicht nur die Möglichkeit zur Behandlung von Druckfallerkrankungen.
In Verbindung mit der hyperbaren Sauerstofftherapie können u.a:

Kohlenmonoxidvergiftungen,
Gasbrand,
Chronische Knocheninfektionen,
Septikämie,
schwere Verbrennungen,
Periphere Gefäßverschlüsse mit Ischämie behandelt werden.

Die Kammer wird von Rettungsassistenten und Tauchern der Berufsfeuerwehr bedient. Rund um die Uhr ist ein verantwortlicher Taucherarzt sowie ein Toxikologe abrufbar.
Bei der Feuerwache Ramersdorf befindet sich ein Sportplatz, die Behandlungskammer kann somit mit Hubschraubern aller Typen angeflogen werden.

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter "Feuerwehr - Berufsfeuerwehr - Druckkammer".

 

(due)

Druckkammer der Feuerwache Ramersdorf

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Junge Frau schmerzhaft eingeklemmt Montag, 21. April 2003
18.01 Uhr
Lasallestraße
Aus noch unbekannter Ursache war ein Kleintransporter von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Danach stürzte das Fahrzeug auf die Fahrerseite um. Der rechte Fuß der etwa 25-jährigen Beifahrerin verfing sich im Fußraum und der Oberkörper drohte in Richtung Fahrerseite herunter zu kippen. Um eine einigermaßen schmerzfreie Stellung der Verletzten zu erreichen, drückte der etwa 25-jährige Fahrer, den Oberkörper der Frau bis zum Eintreffen der Feuerwehr nach oben. Einsatzkräfte der Wache "Milbertshofen" befreiten die junge Frau mit einem Rettungsspreizer aus ihrer misslichen Lage.  Nach der Erstversorgung durch ein Feuerwehr-Notarztteam kam die mittelschwer verletzte Frau, sowie der leichtverletzte Fahrer in ein Krankenhaus.
In zwei weiteren beteiligten Fahrzeugen erlitt eine 54-jährige Opelfahrerin einen Schock, eine 21-jährige Fiatlenkerin blieb unverletzt.

Der Fiat blieb unversehrt, am Opel entstand leichter und am Transporter Totalschaden.


(khn)

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Heftiger Dachstuhlbrand  Montag, 21. April 2003
15.19 Uhr
Ansprengerstraße
Aus unbekannter Ursache gerieten Möbel und anderer Hausrat im Speicher eines fünfstöckigen Wohnhauses in Brand.
Innerhalb kürzester Zeit breiteten sich die Flammen auf den Dachstuhl des Gebäudes aus.

Zeitgleich mit der Ankunft der ersten Einsatzkräfte kam es zu einem offenen Flammenaustritt aus etwa 40 Quadratmetern Dachfläche.
Der sofort eingeleitete Löschangriff der Beamten durch das Treppenhaus, sowie die Bekämpfung des Feuers mit einem Löschrohr über die Drehleiter, konnten ein Übergreifen auf angrenzende Wohngebäude verhindern.
Auf Grund der starken Hitzeentwicklung barst ein Heizungsrohr und verursachte zusätzlichen Schaden.
Nachrückende Kräfte der Feuerwehr verstärkten die Löschmaßnahmen mit einem weiteren Rohr.

Nach einigen Minuten waren die meisten Flammen gelöscht und die größte Gefahr gebannt.
Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle angrenzender Räume mit der Wärmebildkamera beschäftigten die Helfer jedoch noch längere Zeit.
Mit Planen deckten die Männer der Feuerwehr die offene Dachfläche behelfsmäßig ab.

Die Bewohner des Hauses konnten sich zum Glück noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen. Personen kamen nicht zu Schaden.
Insgesamt verließen zehn Münchner ihre Wohnung vorübergehend.
Die Mieter der Dachgeschosswohnungen müssen für die nächste Zeit allerdings eine andere Bleibe suchen. Für die heutige Nacht kamen sie privat unter.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Der Schaden wird auf etwa 300 000 € geschätzt.

(r)

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Osterbilanz
Karfreitag - Ostermontag
18. April 2003, 0.00 Uhr bis
21. April 2003, 10.00 Uhr
Stadtgebiet und Landkreis München
Während der Osterfeiertage hatte die Integrierte Leitstelle der Münchner Feuerwehr knapp 1950 Alarme abzuwickeln.
Davon bezogen sich 1311 Alarme auf den Rettungsdienst im Stadtgebiet und im Landkreis.
Die Fahrzeuge des Notarztdienstes der Münchner Feuerwehr mussten 219 mal ausrücken. Darunter waren 7 Einsätze des Neugeborenennotarztes und 22 Einsätze des Kindernotarztes. 37 Einsätze fuhren die Rettungswagen der Münchner Feuerwehr.
Bei 124 Hilfeleistungen mussten die Männer der Berufsfeuerwehr lediglich Routinearbeiten verrichten.
In 34 Fällen waren von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Brände zu löschen. Besonders hervorzuheben war dabei ein Brand in einem Laden in der Frauenstädtstraße, der einen Sachschaden von etwa 200 000 € verursachte.
Bei den restlichen Alarmen, die die Integrierte Leitstelle abwickelte, handelte es sich um Auskünfte an Bürger über den Apothekernotdienst ,die Vermittlung zum Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst sowie um andere Hilfeersuchen.


(r)

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Erneut Kellerbrand im selben Anwesen Sonntag, 20. April 2003
12.50 Uhr
Siegenburger Straße
Zum zweiten mal innerhalb von fünf Tagen gingen in einer Wohnanlage mehrere Kellerabteile in Flammen auf. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen vier Abteile in Brand. Dichter Rauch zog über die Fassade in mehrere gekippte Fenster und vom Keller aus, durch die Leitungsrohre der Elektroverteilung in eine Vielzahl von Wohnungen.
Feuerwehreinsatzkräfte der Wachen Sendling und Westend der Berufsfeuerwehr, sowie der Abteilung Sendling der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften den Kellerbrand mit mehreren Löschrohren. Zudem suchten sie rund 40 Wohnungen nach gefährdeten Personen ab. Die etwa 60 anwesenden Bewohner die das Mietshaus vorsorglich verlassen hatten, blieben unverletzt. 
Sie mussten während des dreistündigen Feuerwehreinsatzes im Innenhof der Wohnanlage ausharren.
Ein großer Teil des Kellers wurde bei dem Brand stark verrußt. Ebenfalls hatte die starke Hitze die Elektroversorgung des Hauses unterbrochen. Eine Elektrofirma begann nach dem Abschluss der Löscharbeiten mit der Reparatur der Stromversorgung.
Als Brandursache wird derzeit Brandstiftung vermutet. Die Brandfahndung der Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.


Der Schaden beläuft sich auf etwa 100.000 €


(khn)

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Brandausbreitung in Hinterhof Samstag, 19. April 2003
07:24 Uhr
Landwehrstraße
Ein in der Stadtmitte in einem Hinterhof abgestellter Altpapiercontainer fing in den Morgenstunden aus ungeklärter Ursache Feuer.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache wurde deutlich, dass sich der Brand auf das viergeschossige Nachbargebäude ausgebreitet hat. Der Einsatzleiter vor Ort forderte daraufhin Verstärkung an.
Mittlerweile barst das Fenster eines Nachtclubs und die Flammen bahnten sich ihren Weg in die Küche des Etablissements.
Die Feuerwehrmänner drangen mit Atemschutzgeräten in das Gebäude ein und löschten den Brand mit einem C-Rohr.
Zeitgleich wurde ein Hochleistungslüfter zum Entrauchen der Räumlichkeiten in Stellung gebracht.
Zur Kontrolle benachbarter Gebäudeteile stiegen die Feuerwehrbeamten über das Fenster in eine Tanzschule im ersten Stock ein.
Zum Zeitpunkt des Brandereignisses war aber auch diese leer. So waren keine Personen gefährdet.
Der entstandene Sachschaden dürfte aufgrund der zerstörten Küche mindestens 80.000 € betragen.
Die Ermittler der Brandfahndung haben zur Klärung der Ursache bereits ihre Arbeit aufgenommen.



(ric)
Hoher Schaden bei Ladenbrand Freitag, 18. April 2003
7.27 Uhr
Frauenstädtstraße
In einem Geschäft für Schlösser und Schilder war Feuer ausgebrochen.

Mehrere Anrufer aus dem betroffenen Gebäude und der direkten Nachbarschaft, die sich von der starken Rauchentwicklung gefährdet sahen, alarmierten die integrierte Leitstelle.

Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr bekämpften das Feuer und suchten das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus nach verletzten Bewohnern ab.

Nach wenigen Minuten war der Brand gelöscht und eine Evakuierung des Gebäudes nicht mehr nötig.
Verletzt wurde niemand.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Knorrstraße zeitweise gesperrt.

Der Brandschaden an dem schwer beschädigten Geschäft beträgt etwa 
200.000 €.

(khn)

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Kradfahrer wird schwer verletzt Donnerstag, 17. April 2003
20.56 Uhr
Feldkirchen
Aus noch ungeklärter Ursache war eine ca. 20-jährige Golffahrerin mit einem etwa 30-jährigen Kradfahrer auf der Münchner Straße kollidiert.

Der Motorradfahrer erlitt schwere Bauch und Brustverletzungen. Das Feuerwehrnotarztteam "Ost" brachte den Mann nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Bogenhausen.

Die Pkw-Lenkerin erlitt einen Schock.

Am Pkw entstand schwerer, am Krad Totalschaden.

(khn)

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Küchenbrand Donnerstag, 17. April 2003
09:19 Uhr
Hansjakobstraße
In einer Zweizimmerwohnung geriet durch eine eingeschaltete Herdplatte die Kücheneinrichtung einer Mietwohnung im Erdgeschoss in Brand. Ein Nachbar der etwa 50-jährigen Mieterin unternahm erste Löschversuche mit einem Pulverlöscher. Feuerwehrkräfte der Feuerwache Riem löschten unter Atemschutz das Feuer komplett mit einem Kleinlöschgerät ab. Mit einem Lüfter wurde der Rauch aus der Brandwohnung gedrückt. Sowohl die Bewohnerin als auch der Nachbar wurden von Rettungsassistenten der Feuerwehr ambulant versorgt, da sie dem Brandrauch ausgesetzt Symptome einer Rauchgasvergiftung zeigten.
Der Sachschaden wird von den Einsatzkräften auf ca. 15.000 € geschätzt.


(ric)

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Motorradfahrer schwer gestürzt Donnerstag, 17. April 2003
01:21 Uhr
Leuchtenbergring
Ein etwa 30-jähriger Motorradfahrer kam mit einer 23-jährigen Beifahrerin auf seiner Maschine in der Leuchtenbergunterführung in südlicher Richtung zu Sturz. Er und seine Sozia wurden dabei so schwer verletzt, dass sie beide von Feuerwehrnotärzten versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten.
Für die Angehörige der Unfallopfer, die mit dem PKW dem Krad nachfuhren, wurde zur psychologischen Betreuung das Kriseninterventionsteam nachgefordert.
Im Moment ist der Unfallhergang noch unklar; Insbesondere, da im Moment der Patientenversorgung kein Unfallgegner vor Ort war.
Das Motorrad hat nur noch Schrottwert.



(ric)

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Brennender Laster verursacht Verkehrsbehinderung Mittwoch, 16. April 2003
17.23 Uhr 
Prinzregentenstraße 
Aus unbekannter Ursache gerieten Arbeitsmaterialien auf der Ladefläche eines Lasters in Brand.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand der Aufbau des Fahrzeuges bereits vollkommen in Flammen.
Durch sofort eingeleitete Löschmaßnahmen verhinderten die Beamten ein Übergreifen des Feuers auf das nahestehende Gebäude, das auf Grund von Renovierungsarbeiten mit einem Planengerüst versehen ist.
Mit einem Schaumrohr löschten die Feuerwehrmänner das Ladegut des Lkws rasch ab.
Zum Glück konnte sich der Fahrer aus dem brennenden Führerhaus selbst in Sicherheit bringen.
Durch die starke Rauchentwicklung musste die Prinzregentenstrasse großräumig abgesperrt werden.
Im abendlichen Berufsverkehr kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Der Sachschaden wird auf 30 000 € geschätzt.

(r)

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Schwerer Verkehrsunfall Montag, 14. April 2003
15.40 Uhr
Frankfurter Ring
Vermutlich beim Wenden eines Fahrzeuges auf dem Frankfurter Ring ereignete sich ein folgenschwerer Unfall.
Aus ungeklärter Ursache fuhr ein VW Golf einem BMW, der die Richtung wechseln wollte, hinten auf und schob ihn auf die Gegenfahrbahn. Dort wurde er von einem Abschlepplaster an der rechten Fahrzeugseite erfasst. Der Abschleppwagen prallte auf Grund des Zusammenstoßes gegen einen Baum.
Der mit zwei italienischen Staatsbürgern besetzte BMW schleuderte mehrmals über die Straße bis er zum Stillstand kam.
Durch den Aufprall wurde das Auto so stark beschädigt, dass die ca. 40-jährige Beifahrerin eingeklemmt wurde. Der etwa gleichaltrige Fahrer zog sich ebenfalls schwerste Verletzungen zu.
Einsatzkräfte verschiedener Wachen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Freimann, befreiten die Verunfallte mit schwerem technischen Gerät.
Zeitgleich versorgte ein Feuerwehrnotarzt und mehrere Rettungsassistenten die Schwerverletzen und brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die beiden anderen Fahrzeuglenker kamen mit dem Schrecken davon.
Auf beiden Fahrtrichtungen kam es für 60 Minuten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der Sachschaden wird auf 40 000 € geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

(r)

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Mädchen bei Unfall eingeklemmt Freitag, 11. April 2003
14.51 Uhr
Lortzingstraße/Haberlandstraße
Im Kreuzungsbereich war eine etwa 20-jährige Renaultfahrerin mit ihrem Fahrzeug frontal in die Beifahrerseite eines abbiegenden Opels gefahren. Bei dem heftigen Zusammenprall wurde ein 14-jähriges Mädchen in dem Opel auf dem Beifahrersitz eingeklemmt.
 
Feuerwehrmänner der Wache "Pasing" setzten zu ihrer Befreiung einen Rettungsspreizer ein. 
Ein Feuerwehr-Notarztteam versorgte das verletzte Mädchen und begleitete die Einlieferung in ein Krankenhaus. Die 19-jährige Opel-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, die Lenkerin des Twingo blieb unverletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 10.000 €.


(khn)

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Passant bei Verkehrsunfall getötet Freitag, 11. April 2003
9.45 Uhr
Wasserburger Landstraße (Haar)
Der 86-jährige Fahrer eines Daewoo Nexia war stadteinwärts fahrend, aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug erfasste zwei Passanten und prallte an die Fassade eines Lottogeschäftes.
Beim Eintreffen der beiden Feuerwehr-Notarztteams "Südost" und "Ost" war einer der Passanten seinen schweren Verletzungen erlegen. Der andere etwa 35-jährige Mann hatte schwere Bein und Kopfverletzungen erlitten. 
Die Feuerwehr-Notarztteams versorgten den verletzten Passanten und den Fahrer des Daewoo der leichte Verletzungen erlitten hatte. Beide kamen zur Weiterbehandlung in verschiedene Krankenhäuser.
Die Bergung des Fahrzeugs und das Verschalen der zertrümmerten Glasfront des Lottogeschäftes übernahmen die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Haar.


(khn)

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Gefahrstoffeinsatz auf Bahngelände Freitag, 11. April 2003
6.07 Uhr
Rangierbahnhof Ost
Bahnbedienstete hatten im Rangierbereich eine Geruchsbelästigung wahrgenommen und darauf hin einen undichten Kesselwagen entdeckt. An der Befüllungseinrichtung des Waggons war aus einer defekten Armatur eine geringe Menge Styren ausgelaufen.
Feuerwehrmänner des Gefahrgutzuges "Milbertshofen" dichteten unter dem Schutz von Chemieanzügen und Atemgeräten das Leck provisorisch ab. Etwa 40 Liter der Flüssigkeit wurden in einem Edelstahlfass aufgefangen und zum Sondermüll gebracht.
Für Anwohner bestand keine Gefahr. Ob benetztes Erdreich abgetragen werden muss, wird von einem Sachverständigen derzeit geklärt.
Styren dient zur Herstellung von Lacken, Kunststoffen und Aromastoffen von Lebensmitteln. Der Stoff bildet bei hohen Umgebungstemperaturen explosive Gemische, ist Flüssig und wirkt bei direktem Kontakt gesundheitsschädlich.


(khn)

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Rollstuhl setzt Wohnung in Brand Mittwoch, 9. April 2003
11.28 Uhr
Ottobrunner Straße
Beim Ladevorgang der Batterie fing der elektrische Rollstuhl eines 52-jährigen, gehbehinderten Mannes plötzlich Feuer. Die 42-jährige Ehefrau hob ihren Mann in einem verzweifelten Kraftakt in einen zweiten direkt daneben stehenden, manuellen Rollstuhl und flüchtete mit ihm im letzten Augenblick aus der Erdgeschosswohnung.
Beim Eintreffen der Feuerwehr nach wenigen Minuten, stand das betroffene Zimmer bereits vollkommen in Flammen. Durch den Einsatz von zwei Löschrohren gelang es den Einsatzkräften die Flammen rasch unter ihre Kontrolle zu bringen.
Der Mann und die Frau erlitten leichte Rauchvergiftungen. Feuerwehr-Rettungsassistenten versorgten die beiden Verletzten und brachten sie in ein Krankenhaus.
Für die anderen Mieter bestand keine Gefahr, sie konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben.
Der Schaden an der schwer beschädigten Zweizimmerwohnung beträgt etwa 50.000 €.; am Rollstuhl entstand Totalschaden.


(khn)

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Passant von Pkw angefahren Dienstag, 8. April 2003
19.05 Uhr
Herzogstraße/Schleißheimer Straße
Eine 55-jährige Frau hatte vermutlich bei einem Wendemanöver die Kontrolle über ihren Pkw verloren. Das Fahrzeug der Frau erfasste einen 49-jährigen an der Straßenbahnhaltestelle stehenden Mann und drückte ihn gegen ein im Gleisbereich angebrachtes Absperrgitter. Der Passant erlitt schwere Verletzungen.
Ein Feuerwehr-Notarztteam versorgte das Unfallopfer und übernahm die Einlieferung in ein Krankenhaus. 
Eine 30-jährige Frau die den Unfall aus nächster Nähe beobachtet hatte, betreuten Feuerwehr-Rettungsassistenten psychologisch.

Der schwer beschädigte Golf wurde von den Einsatzkräften aus dem Gleisbereich entfernt.


(khn)

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Erfolgreiche Wasserrettung Dienstag, 8. April 2003
17.42 Uhr
Corneliusstraße
Dusty, ein Hund der Rasse Golden Retriever war beim Herumtollen von der betonierten Uferbefestigung in die Isar gesprungen. Die 14-jährige Besitzerin sah ihren Vierbeiner in Gefahr und folgte ihm in das eiskalte Wasser. Schließlich endete der nasse Ausflug in der Mitte des Gewässers auf einer Kiesbank.
Von einem Passanten herbei gerufene Feuerwehrmänner der Hauptwache holten das Mädchen samt Hund mit einem Schlauchboot ans sichere Ufer zurück.
Bis die über ein Telefon verständigte Mutter trockene Kleidung brachte, behandelte ein Feuerwehr-Notarztteam die erlittene leichte Unterkühlung. Ansonsten unverletzt, ging es anschließend mit einem Streifenwagen der Polizei direkt nach Hause.


(khn)

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Dramatische Rettungsaktion an der Isar Montag, 7. April 2003
16.22 Uhr
Brudermühlbrücke
An einer Renaturierungsbaustelle stürzte ein ca.35-jähriger Baggerfahrer mit seiner Baumaschine in die etwa zwei Meter tiefe Isar. Der Baggerfahrer war mit der Fahrerkabine beim Eintreffen der Feuerwehr unter Wasser. Die Baumaschine lag auf der Seite der Kabinentür. Mit einem zweiten Baustellenbagger versuchte ein Arbeiter die verunfallte Baumaschine anzuheben. Durch seinen eigenen, unsicheren Stand im Kiesbett musste der zweite Baggerfahrer sein Vorhaben aufgeben. Der Mann klettere auf die Kabine und versuchte verzweifelt seinen unter Wasser liegenden Kollegen zu befreien. Er bekam ihn jedoch nicht zu fassen. Einem Feuerwehrbeamten konnte er wertvolle Tipps über die Zugänglichkeit in die Fahrerkabine mitteilen. Mit einem Spezialanzug zur Wasserrettung ausgerüstet, tauchte ein Feuerwehrmann mit einem Pressluftatmer in die eiskalte Isar. Nach wenigen Versuchen bekam er den Bewusstlosen zu fassen. Schnellstens zog er ihn ans sichere Ufer und übergab ihn an den Feuerwehrnotarzt.
Das Rettungsteam musste den 35-jährigen Baggerfahrer reanimieren. Der zweite Baggerfahrer erlitt einen Schock und musste mit starken Unterkühlungen behandelt werden.


(pie)

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Bauarbeiter abgestürzt Sonntag, 6. April 2003
5.54 Uhr
Ludwigsfelder Straße
Auf der ICE-Ausbaustrecke im Münchener Norden geriet ein Arbeiter an der Oberleitung an ein Reststrom führendes Teil und damit mit Hochspannung in Berührung. Durch den Stromschlag verlor er die Kontrolle und stürzte etwa 8 Meter in die Tiefe.
Bei diesem Unfall zog er sich neben schweren Verbrennungen auch etliche Knochenbrüche zu.
Der Arzt des Notarzteinsatzfahrzeuges der Feuerwehr versorgte den Verletzten 42-jährigen und forderte sowohl ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Rettung als auch den Rettungshubschrauber für den schnellen Transport des Verunglückten an.
Mit dem Christoph I wurde er dann mit den lebensgefährlichen Verletzungen in den Schockraum einer Klinik geflogen.
Für seine Kollegen wurde das Kriseninterventionsteam zur psychologischen Betreuung angefordert.



(ric)

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Zwölf Mieter bei Kellerbrand in Giesing evakuiert Samstag, 5. April 2003
10.25 Uhr
Pilgersheimer Straße
Ein Kellerbrand in Giesing brachte die Bewohner eines Wohnhauses in erhebliche Gefahr.
Aus unbekannter Ursache war im Untergeschoss Gerümpel in Brand geraten. Der Rauch breitete sich in dem fünfgeschossigen Haus über das Treppenhaus nach oben aus. Zehn Bewohner mussten daraufhin mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht werden. Zwei weitere Mieter wurden von den Einsatzbeamten der Hauptfeuerwache über die Drehleiter in Sicherheit gebracht.
Mit schwerem Atemschutzgeräten ausgerüstet drangen die Feuerwehrmänner in den komplett verrauchten Keller ein. Schnell brachten Sie die Flammen unter Kontrolle. Nach knapp einer Stunde waren schließlich sämtliche Glutnester gelöscht. Zur Entrauchung des Wohnhauses setzten sie zwei Hochleistungslüfter ein.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Zur Klärung der Brandursache nahm die Polizei Ermittlungen auf.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 50 000 Euro.


(schz)

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Kellerbrand in Freimann Freitag, 4. April 2003
19.52 Uhr
Frankfurter Ring
Ein technischer Defekt an einer Heizungsanlage verursachte einen Kellerbrand in einem Gewerbebetrieb am Frankfurter Ring. Der Gasbrenner der Heizung schaltete sich nicht mehr ab, worauf der Kessel zu glühen begann. Nach einiger Zeit fing die Isolierung des Ofens Feuer.
Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Freimann, löschten unter schwerem Atemschutz die Flammen rasch ab.
 Gleichzeitig sperrten sie die Gaszufuhr und kühlten den rotglühenden Kessel.

Eine Gefährdung für Personen bestand zu keiner Zeit.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 30 000 Euro.


(schz)

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Chlorgasunfall in Schwimmbad Freitag, 4. April 2003
13.24 Uhr
Schleißheimer Straße
Beim Umfüllen von Desinfektionsmittel kam es in einem privaten Schwimmbad zu einer Chlorgasausströmung.
Durch das frei werdende Gas wurden ein Ehepaar und zwei Mädchen verletzt.
Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes versorgten die vier Verletzten und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehr ging geschützt durch Atemgeräte und Schutzanzüge zur Einsatzstelle vor und lüftete die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter. Nachdem das Gebäude von den Schadstoffen befreit war, konnte die Anlage wieder gefahrlos betreten werden.


(due)

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Bauarbeiter von Kran gerettet  Donnerstag, 3. April 2003
15.45 Uhr
Dülfer-/Schleißheimer Straße 
Beim Aufstellen eines Baukranes, war ein Arbeiter auf dem Ausleger von der Laufkatze angefahren worden.
Der ca. 35-jährige Mann erlitt dabei erhebliche Verletzungen am linken Fuß, wodurch er nicht mehr selbstständig vom Kran absteigen konnte. Nach der Erstversorgung durch Rettungsassistenten bettete die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr den Patienten in eine Schleifkorbtrage. 
Glücklicherweise stand neben dem Baukran ein Autokran, der für die Aufstellarbeiten verwendet wurde. So konnte der Verletzte mit einer Rettungskanzel, in Begleitung eines Höhenretters, sicher auf den Boden gehoben werden. Anschließend kam er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.


(due/wel/khn)
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