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Erfolgreiche Reanimation während Heckenbrand Freitag, 30. Mai 2003
13:31 Uhr
Zettlerstrasse
Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Milbertshofen wurde zu einem Kleinfeuer alarmiert. An einem Einfamilienhaus geriet die Gartenhecke in Brand. Die Besatzung eines Löschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Moosach traf als Erstes am Einsatzort ein und begann mit den Löschmaßnahmen. Als das Feuer weitestgehend aus war, bemerkten die Männer, dass am Nachbargrundstück ein 62-jähriger Mann zusammenbrach und regungslos liegenblieb. Offensichtlich wollte er mit seinem Gartenschlauch das Feuer bekämpfen. Sofort rief der Einsatzleiter des HLF seine Besatzung zu dem Leblosen, um mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen.  Es kamen unverzüglich Beatmungskoffer und Frühdefibrillator für First-Responder Einsätze zum Einsatz. Gleichzeitig wurde über Funk ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen nachgefordert.
Nach dem ersten Elektroschock erlangte der Patient wieder einen Herzrhythmus und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Dieser brachte den Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ehefrau wurde ebenfalls von den Feuerwehrmännern betreut, war aber aufgrund des Reanimationserfolges wieder einigermaßen gefasst.


(ric)

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Arbeiter erleidet tiefe Fleischwunde Mittwoch, 28. Mai 2003
10.01 Uhr
Rappenweg
Ein 41-jähriger Arbeiter war dabei Formbleche auf einen Lkw zu verladen. Plötzlich rutschte er aus und fiel unglücklich in ein hervorstehendes Blech.
Bei dem Sturz zog er sich eine großflächige offene Wunde am Unterarm zu.
Das First Responder Team der Feuerwache Riem versorgte die tiefe Fleischwunde. Anschließend transportierte der Feuerwehr Notarzt "Ost" den Patienten zur operativen Behandlung in ein Krankenhaus.

(due)

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Spinne unterbricht Sitzung Dienstag, 27. Mai 2003
17.03
Innerkoflerstraße
Wie von einer Tarantel gestochen beendete ein 5-jähriger Junge seinen Toilettengang. Mitten unter dem dringenden Bedürfnis entdeckte der junge Mann eine Vogelspinne am Wäschekorb hochkrabbeln. Als die zu Hilfe gerufene Mutter mit Entsetzen den äußerst lebendigen Vielbeiner sah, schloss sie ihn kurzerhand ins Badezimmer ein.
Zwei Feuerwehrmänner der Wache Sendling hatten einige Mühe die flinke Spinne unbeschadet in eine Tierkiste zu verfrachten. 
Nach mehreren Anläufen ging das Abenteuer für alle Beteiligten jedoch glücklich aus.
Der Exot kam zur weiteren Betreuung ins zoologische Institut.
Der Besitzer der Spinne konnte noch nicht ermittelt werden.
Ob der Junge nach all der Aufregung seine Sitzung noch fortsetzte, ist uns nicht bekannt.

(r)

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Ungewöhnlicher Parkplatz Sonntag, 25. Mai 2003
18.17 Uhr
Einsteinstraße
Eine ca. 30-jährige Frau wollte mit einem Mercedes Kombi rückwärts einparken.
Aus nicht geklärter Ursache schoss der Pkw über den Gehweg in das Schaufenster der HypoVereinsbank und kam dort zum Stehen.
Die Fahrerin erlitt bei dem Unfall lediglich einen Schock und wurde von Rettungsassistenten der Feuerwehr betreut.

Die Männer der Feuerwache Ramersdorf mussten mit Hebekissen das Fahrzeug anheben und unterbauen, damit sie es wieder aus dem Fenster ziehen konnten.
Die zerstörte Schaufensterscheibe ersetzten sie durch eine Holzverschalung.
Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt, der Schaden kann nicht abgeschätzt werden, dürfte aber erheblich sein.

(due)

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Rauchentwicklung am Münchner Hauptbahnhof Mittwoch, 21. Mai 2003
11.31 Uhr
Münchner Hauptbahnhof
Auf Gleis 11 des Münchner Hauptbahnhofs war aus einem Waggon eines Zuges Brandrauch gemeldet worden. Der Zugbegleiter leitete sofort die Evakuierung des gesamten Zuges ein. Noch während Beamte der Münchner Berufsfeuerwehr den Eisenbahnwagen kontrollierten und nach der Ursache suchten, legte sich die Rauchentwicklung wieder. Der Waggon wurde von der Bahn AG auf ein Nachbargleis gezogen. Dort suchten die Feuerwehrkräfte mit einer Wärmebildkamera den Zugwagen intensiv ab. Nach dem derzeitigen Wissensstand dürfte ein technischer Defekt an einem Heizungsregister gewesen sein. Nach der Kontrolle schleppte die Bahn AG den Waggon in eine Werkstätte.

Der entstandene Sachschaden kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(pie)

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Kranführer aus 45 Meter Höhe gerettet Mittwoch, 21. Mai 2003
9:05 Uhr
Paul-Henry-Spaak-Str.
Während seiner Arbeit erlitt ein 34-jähriger Kranführer heute morgen vermutlich einen Krampfanfall. Er befand sich in seiner Kanzel auf rund 45 m Höhe und verlor das Bewußtsein. Zu seiner Rettung wurde der Feuerwehrnotarzt Ost, ein Rettungswagen der Firma Aicher, der Rettungshubschrauber Christoph 1 und die Feuerwehr mit Höhenrettungsgruppe alarmiert. Um die medizinische Erstver-
sorgung des Patienten zu gewährleisten, 
stieg ein Rettungsassistent der Feuerwehr und die Besatzung des Rettungswagens zu dem Erkrankten auf. Für die technische Rettung aus dieser Höhe waren Spezialisten der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr zuständig. Sie sicherten den Mann, um ihn gefahrlos in eine Rettungsgondel bringen zu können. Mit dieser wurde er auf den Boden abgesenkt und nach weiterer medizinischer Versorgung vom Notarztwagen Ost in eine Münchner Klinik transportiert.

(dr)

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Explosionsgefahr in einer Berufsschule Montag, 19. Mai 2003
13,15 Uhr
Hufelandstraße
Aus einer offenen Acetylenflasche trat Gas in einer Berufsschule aus.
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr hatten bei ihren Messungen eine erhebliche Explosionsgefahr festgestellt.
Das gesamte Gebäude wurde geräumt und die Umgebung weiträumig von Polizeikräften abgesperrt.
Ca. 400 Schüler verließen die Schule, wobei die Schulleitung den Schülern für den Rest des Tages freigab.
Das Austreten des Gases stellten die Feuerwehreinsatzkräfte ab. Durch die Lüftungsmaßnahmen mit Hochleistungslüftern, entspannte sich die Situation schnell. Nach ca. 1,5 Stunden konnte das Gebäude wieder betreten werden.


(due)

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Frau erleidet schwere Verbrennungen bei Wohnungsbrand Freitag, 16. Mai 2003
23.58 Uhr
Schlierseestraße
Lebensgefährliche Verbrennungen erlitt eine ca. 50-jährige Frau bei einem Wohnungsbrand.
Kurz vor Mitternacht war aus noch unbekannter Ursache eine Wohnung im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilien-
hauses vollkommen in Brand geraten.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwache Ramersdorf drohte das Feuer bereits auf das darüber liegende Penthouse überzugreifen.
Vier Erwachsene und zwei Kinder standen dort oben und riefen um Hilfe. Die Einsatzkräfte brachten sofort eine Drehleiter in Stellung und retteten die sechs Bewohner.
Zeitgleich gingen ihre Kollegen geschützt durch Atemschutzgeräte in die Brandwohnung vor und begannen dort mit den Löschmaßnahmen.
In der Wohnung fanden sie eine bereits leblose Person, die sie in den Treppenraum retteten. Dort übernahmen Rettungsassistenten der Feuerwehr die Frau und begannen mit den Wiederbelebungsmaßnahmen.
Intensiviert wurden diese durch den Feuerwehrnotarzt. Nach geraumer Zeit gelang es ihnen die Vitalfunktionen der ca. 50-jährigen Frau wieder herzustellen. Durch das Feuer hatte sie lebensgefährliche Verbrennungen und eine schwere Rauchvergiftung erlitten. Der Feuerwehrnotarzt brachte sie in das Zentrum für Schwerbrandverletzte nach Bogenhausen.
Sie erlag jedoch am darauf folgenden Tag ihren schweren Brandverletzungen im Krankenhaus.
Nach einer halben Stunde konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Feuer aus melden.
Im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr betreute die Besatzung 32 Mieter, die während der Löschmaßnahmen ihre Wohnungen verlassen hatten.
11 Bewohner erlitten eine Rauchvergiftung. Vorsorglich brachte der Rettungsdienst die leicht Verletzten in verschiedene Krankenhäuser.

Der bei dem Brand entstandene Schaden wird auf ca. 300.000 € geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(due)

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Mann erleidet schwere Verbrennungen bei Dacharbeiten  Freitag, 16. Mai 2003
18.10 Uhr
Wiesstraße (Ismaning)
Ein 32-jähriger Mann war auf dem Dach eines Einfamilienhauses damit beschäftig Bitumenbahnen mit einem Gasbrenner zu verschweißen.
Während der Arbeiten entzündete sich die Dachpappe und begann zu brennen. Bei dem Versuch das Feuer zu löschen, fiel der Mann in das brennenden Bitumen und zog sich dabei Verbrennungen zweiten bis dritten Grades an 40 % seiner Hautoberfläche zu. 
Das Team des Feuerwehrnotarzt- Einsatzfahrzeuges "Nord-Ost" versorgte den Mann und brachte ihn anschließend in das Zentrum für Schwerbrandverletzte nach Bogenhausen.

Das Feuer auf dem Dach löschte die Freiwillige Feuerwehr Ismaning.

(due)

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Sattelzug kippt in Autobahnausfahrt um  Dienstag, 13. Mai 2003
03.08 Uhr
A 9 Ausfahrt Freimann
Aus unbekannter Ursache kam ein belgischer LKW in den frühen Morgenstunden von der Fahrbahn ab und kippte um. Die Ladung verteilte sich teilweise im Grünstreifen der Autobahnausfahrt Freimann. Der Lenker wurde in seiner Fahrerkabine eingeschlossen.

Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Freimann befreiten den Verunfallten durch Herausnehmen der Windschutzscheibe. Gleichzeitig sicherten sie die Einsatzstelle mit einem Verkehrssicherungsanhänger ab und leuchteten die Unfallstelle aus.
Der Fahrer zog sich bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen zu.

Ein Feuerwehrnotarzt versorgte den Mann und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.

Im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu erheblichen Behinderungen im Bereich der Ausfahrt Freimann.

(ze)

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Tödlicher Sturz von Hausdach Montag, 12. Mai 2003 
19.05 Uhr
Brunhildenstraße
Ein 43-jähriger Dachdecker stürzte am Abend etwa sechs Meter von einem Hausdach ab.

Er verletzte sich dabei so schwer, dass der herbeigerufene Feuerwehrnotarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte.
Zur Klärung des Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.


(ze)

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Herdplatte verursacht 25 000 € Schaden Montag, 12 Mai 2003
17.16 Uhr
Ainmillerstraße
In einer Wohnanlage in Schwabing kam es vermutlich durch eine überhitzte Herdplatte zu einer starken Rauchentwicklung.

Die Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing drangen mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr gewaltsam in das Appartement ein und löschten das Feuer rasch ab. Gleichzeitig wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter entraucht.
Durch die starke Rußentwicklung wurden diverse Elektrogeräte, wie z. B. Videorecorder, Computer, Fernseher usw. zerstört.

Der Schaden beläuft sich auf etwa 25 000 €.

Die Polizei übernimmt die Ermittlungen.

(ze)

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Berufsfeuerwehrmänner auf dem Weg zur Arbeit helfen bei Unfall Samstag, 10. Mai 2003
6.24 Uhr
A 8, Ausfahrt Holzkirchen, Richtung München
Zwei etwa 30-jährige Italiener waren mit einem Mercedes Sprinter 400 Meter vor der Ausfahrt Holzkirchen mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt. Der Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und der Fahrer in dem vollständig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt. Beide Fahrzeuginsassen erlitten schwere Verletzungen.

Zwei Fahrgemeinschaften mit insgesamt sechs Münchner Berufsfeuerwehrmännern auf dem Weg zur Arbeit, entdeckten die Unfallstelle zuerst. 

Sofort sicherten sie die Einsatzstelle ab und alarmierten die Rettungskräfte. Zeitgleich begannen die ausgebildeten Rettungsassistenten die beiden schwerverletzten Männer bis zum Eintreffen der beiden Rettungshubschrauber und der Freiwilligen Feuerwehr Hofolding zu versorgen.

Zur Unfallursache können keine Angaben gemacht werden.

(khn)

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Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt Samstag, 10. Mai 2003
2.24 Uhr
Lindwurmstraße / Fliegenstraße
Eine 24-jährige Radfahrerin war von einem abbiegenden Taxi angefahren worden. Bei dem anschließenden Sturz zog sich die Radlerin schwere Kopfverletzungen und Knochenbrüche zu.

Das Feuerwehr-Notarztteam Mitte versorgte die schwerverletzte Frau und brachte sie zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus.

Der etwa 55-jährige Taxifahrer erlitt einen Schock und wurde vom Kriseninterventionsteam des ASB betreut.

(khn)

 

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München von Unwetter weitestgehend verschont Donnerstag, 08.Mai 2003
Stadtgebiet München
Durch das am Abend am Stadtgebiet vorbeiziehende Unwetter musste die Münchner Feuerwehr zu 14 Einsätzen ausrücken.
Dabei kam es bis auf einen Einsatz zu keinen nennenswerten Schäden.
In der Werinherstraße deckten die Feuerwehrmänner der Feuerwache Ramersdorf etwa 50 qm eines offenen Daches mit Plastikplanen ab.
Diese Maßnahme wurde notwendig, da durch Umbaumaßnahmen die Dachfläche nicht komplett eingedeckt war und darunterliegende Wohneinheiten durch die Regenfälle gefährdet waren.

(ze)

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"Münchner Girls Day" bei der Feuerwehr  Donnerstag, 08. Mai 2003
Großes Interesse am Beruf Feuerwehrfrau zeigten 120 Schülerinnen bei ihrer Visite der Münchner Feuerwehr. Auf zehn Feuerwachen verteilt, informierten sich die Mädchen über das Aufgabenspektrum und die speziellen Anforderungen bei der Feuerwehr.

Das Anlegen der persönlichen Ausrüstung einer Feuerwehrfrau mit Atemschutzgerät und Einsatzmantel hinterließ bei vielen einen schweren Eindruck. Beim Bedienen von verschiedenen Geräten, wie einem hydraulischen Spreizer oder der Verlegung eines C-Schlauches war beherztes Zugreifen und handwerkliches Geschick gefragt. Als Abschluss stand eine Fahrt in luftige Höhen im Drehleiterkorb an.

Nach einigen Stunden waren alle Fragen beantwortet und bei einigen Mädchen vielleicht ein neuer Berufswunsch geweckt.

Auf unserem Bild sehen Sie das Anlegen eines Atemschutzgerätes bei einer Schülerin vor der Drehleiter der Feuerwache in der Innenstadt.


(ze)

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Radfahrerin von Sattelzug überrollt Donnerstag, 8. Mai 2003
18.27 Uhr
Bodenseestraße/Lortzingstraße 
Im Kreuzungsbereich war eine etwa 65-jährige Radfahrerin von einem Sattelzug erfasst und mit dem rechten Vorderrad überrollt worden. Die schwere der Verletzungen bedingte den unmittelbaren Tod der Radlerin.
Die Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing unterstützen die Arbeit des Unfallkommandos, das derzeit die näheren Umstände des Unfalls ermittelt.
Der etwa 45-jährige, niederländische Fahrer des Sattelzuges erlitt einen schweren Schock. Seine Betreuung übernahm das Kriseninterventionsteam des ASB.

(wel)
Gefährliche Situation durch Brandstiftung Mittwoch, 7. Mai 2003
21.26 Uhr
Schleißheimer Straße
Vermutlich durch Brandstiftung war in einem Keller eines fünfgeschossigen Wohnhauses ein Kinderwagen in Flammen aufgegangen.

Durch dichten Qualm der sich schnell im Treppenhaus ausbreitete, entstand eine äußerst gefährliche Situation. Eine etwa 25-jährige Mieterin war in Panik mit ihren zwei vier und fünf Jahre alten Kindern aus der Wohnung in den Treppenraum geflüchtet. Im ersten Obergeschoss war der Frau durch den dichten Qualm der Fluchtweg abgeschnitten. In ihrer Not kletterten die drei aus dem Treppenraumfenster auf ein steil abfallendes Vordach, von wo aus sie etwa drei Meter tief auf den Gehweg sprangen. Passanten fingen die Kinder dabei auf. 
Feuerwehr-Rettungsassistenten versorgten die Familie und brachte sie mit erlittenen leichten Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus. Ein etwa sechsjähriger Junge bekam durch die Aufregung einen Asthmaanfall und musste ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden.

Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen hatten den Brand rasch unter ihrer Kontrolle.

Die starke Hitze des brennenden Kinderwagens beschädigte einen Teil des Kellers schwer. Zu dem wurde der Treppenraum erheblich verrußt. Der Schaden beträgt etwa 100.000 €.

(khn)

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BMW-Fahrer wird bei Unfall schwer verletzt Mittwoch, 7. Mai 2003
16.01 Uhr
A 94, Ausfahrt Riem
Aus unbekannter Ursache hatte sich ein etwa 45-jähriger Mann mit seinem BMW Z 1 auf der Autobahn überschlagen. Der Fahrzeuglenker wurde bei dem Unfall aus seinem BMW herausgeschleudert. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen.

Nach der Erstversorgung kam das Unfallopfer per Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. (khn)

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Fünfjähriges Mädchen von PKW erfasst Dienstag, 6. Mai 2003
17:59 Uhr
Dreilingsweg
Ein Mädchen aus Togo verließ gestern Abend die Asylantenunterkunft und lief auf die Straße. Dort wurde sie von einem Kleinwagen erfasst und zu Boden geschleudert. Der alarmierte Rettungsdienst war rasch vor Ort und stellte bei dem Kind ein Hämatom auf der rechten Seite des Kopfes fest. Zu diesem Zeitpunkt war das Mädchen nicht ansprechbar. Offensichtlich fiel das Kind mit dem Kopf auf den Asphalt. Um den Schädel auf eventuelle größere Verletzungen zu untersuchen, wurde der Rettungshubschrauber für einen Transport in ein Krankenhaus nachgefordert.
Dort wurde lediglich eine Gehirnerschütterung diagnostiziert.
Die kommenden Tage wird das Mädchen die Klinik wieder verlassen können.


(ric)

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Leichenbergung Montag, 5. Mai 2003
08:07 Uhr
Max-Planck-Straße
In der Schwemmgutgrube eines alten Wasserkraftwerkes beim Maximilianeum, welches vom Auermühlbach gespeist wird, fand ein Arbeiter eine männliche Leiche in etwa drei Meter tiefe liegen.  Feuerwehrmänner der Hauptfeuerwache bargen den ca. 60-jährigen Leblosen und übergaben den Leichnam der Polizei. Ob es sich hierbei um einen Unfall handelt, wird die Kriminalpolizei ermitteln.

(ric)

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Brandstiftung in Kleingartenanlage Montag, 5. Mai 2003
00:59 Uhr
Leonhardiweg
An zwei Stellen wurde an einem Gartenhaus in einer Kleingartenanlage in Kirchtrudering Feuer gelegt. Die Feuerwehrkräfte der Wache Riem und der Abteilung Trudering der Freiwilligen Feuerwehr versuchten mit vereinten Kräften die Hütte zu retten. Trotz des Einsatzes von zwei Rohren und eines Trupps unter Atemschutz entstand ein Sachschaden von etwa 25.000 €.  Verletzt wurde bei diesem Einsatz glücklicherweise niemand, da sich zu dem Brandzeitpunkt keine Personen mehr am Ort des Geschehens aufhielten. Erhöhtes Gefahrenpotential für die Einsatzkräfte stellten die Gasflaschen der Unterkunft dar, welche aus der brennenden Unterkunft geborgen werden mussten.

(ric)

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Zimmerbrand fordert Todesopfer  Sonntag, 4. Mai 2003
19:29 Uhr
Schaffhauser Straße
Jede Hilfe zu spät kam für eine 74-jährige Frau bei einem Zimmerbrand in Fürstenried. Eine Nachbarin bemerkte Brandrauch aus der Wohnung im 1. Obergeschoss und verständigte die Feuerwehr. Die alarmierten Kräfte der Feuerwache Sendling, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Forstenried, drangen in die verrauchte Wohnung unter Atemschutz ein. Im Wohnzimmer fanden sie die Frau leblos am Boden liegend vor. Die Feuerwehrmänner konnten der 74-jährige nicht mehr helfen.  Sie durchsuchten die verrauchte zweieinhalb Zimmerwohnung noch nach weiteren Personen. Die Frau befand sich jedoch allein in der Wohnung.

Eine Gefährdung für andere Hausbewohner in dem achtstöckigem Haus bestand zu keiner Zeit. Die brennende Couch löschten die Einsatzbeamten mit einem C-Rohr rasch ab. Zur Klärung der Brandursache nahm die Polizei Ermittlungen auf. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 75 000 €.

(schz)

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7-jähriges Mädchen verletzt sich bei Sturz schwer Sonntag, 4. Mai 2003
19:13 Uhr
Pelkovenstraße
Eine Mutter war mit ihrer siebenjährigen Tochter auf einem Fest zum 100-jährigen Bestehen eines Sportvereines. Das Mädchen kletterte auf ein Mauer, verlor dann aber das Gleichgewicht und stürzte etwa 2 Meter tief auf eine Steintreppe. Mit dem Thorax kam sie so unglücklich auf einer Stufe auf, daß sie sich schwere Brustkorbverletzungen zuzog. Der herbeigerufene Kindernotarzt versorgte die Kleine und begleitete sie bei der Fahrt mit dem Rettungswagen in eine Kinderklinik.

(ric)

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 Schwerbrandverletzte bei Zimmerbrand  Samstag, 3. Mai 2003
23.32 Uhr
Riesstraße
Zu einem folgenschweren Zimmerbrand kam es in der Nacht in Moosach. Ein im siebten Obergeschoss wohnender Mann bemerkte den Brand in der Wohnung in der sechsten Etage. Er alarmierte sofort die Feuerwehr und den Hausmeister. Dieser hatte einen Wohnungsschlüssel und versuchte die im Bett liegende Rentnerin zu retten. Unterstützt durch einen herbeieilenden Nachbarn, gelang es den beiden Männern die Bewohnerin bis in den Flur zu tragen. Die inzwischen eingetroffenen Kräfte von Polizei und Feuerwehr brachten sie ins fünfte Obergeschoss zur Erstversorgung.

Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Moosach drangen mit einem C-Rohr und Atemschutzgeräten in die Wohnung ein. 
Das in Brand geratene Bett, sowie diverses Mobiliar, löschten die Feuerwehrmänner schnell ab. Gleichzeitig entrauchten sie die Zweizimmerwohnung mit einem Hochleistungslüfter.

Die zwei Lebensretter, die sich eine leichte Rauchvergiftung zuzogen, versorgten die Einsatzkräfte ambulant vor Ort. Die 66-jährige Frau kam mit lebensgefährlichen Verbrennungen in ein Münchner Krankenhaus.

Die restlichen Bewohner des Hauses waren zu keiner Zeit gefährdet.
Der Brandschaden beläuft sich auf etwa 
100 000 €.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(ze)

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Mann schwerverletzt nach Sturz in Schacht Samstag, 3. Mai 2003
12.52 Uhr
Schlüterstraße
Ein 51-jähriger österreichischer Bauarbeiter stürzte auf einer Baustelle in Schwabing ab. Er fiel über zwei Stockwerke, ca. zehn Meter tief in einen Schacht und landete glücklicherweise auf einem Stapel Dämmmaterial.

Trotzdem verletzte sich der Mann bei dem Sturz schwer.
Nach der Erstversorgung durch Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing und den Notarzt, brachten ihn die Beamten über eine Treppe nach oben auf Erdgleiche.

Anschließend brachte der Notarzt Nord den Schwerverletzten zur Weiterbehandlung in den Schockraum einer Münchner Klinik.

(ze)

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Zwei Teenager nach Sturz schwer verletzt Freitag, 2. Mai 2003
22.37 Uhr
Leopoldstraße
Eine Gruppe Jugendlicher stiegen in ihrem Leichtsinn am Baugerüst der Außenfassade der Mensa auf das Dach.
Auf dem Flachdach brachen zwei von ihnen durch eine Lichtkuppel und stürzten etwa 5 Meter in die Tiefe. Im Inneren des Gebäudes blieben sie mit multiplen Knochenbrüchen schwerverletzt liegen.
Zwei Feuerwehrnotarztteams versorgten die Teenager und brachten sie in eine Münchner Klinik.
Vier weitere Jugendliche wurden von den Feuerwehreinsatzkräften betreut; Bedurften aber keiner weiteren Versorgung, da sie sich bereits auf Erdgleiche befanden und unverletzt blieben.
Die Feuerwehr verschloss notdürftig die Lichtkuppel und übergab die Einsatzstelle der Polizei.


(ric)

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Feuer in Kindergarten Freitag, 2. Mai 2003
17:20 Uhr
Nanga-Parbat-Straße
Vermutlich ein angelassener Elektroherd verursachte am Abend in einem Kindergarten in Moosach einen Schaden von ca. 15 000 €.
Die Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Moosach drangen mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr in die verrauchten Räumlichkeiten ein. 
Schnell brachten Sie den Brand unter Kontrolle.
Gleichzeitig entrauchten die Einsatzbeamten die Räume mit einem Hochleistungslüfter.
Personen waren zu keiner Zeit gefährdet.


(ze)

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 Mehrere Häuser in Flammen Donnerstag, 1. Mai 2003
17.22 Uhr
Belgradstraße 
Auf einem Abenteuerspielplatz waren vermutlich durch Brandstiftung mehrere Häuser in einer hölzernen Spielstadt vollkommen in Brand geraten.
Eine dichte Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr den Weg zur Einsatzstelle. Auf einer Fläche von ca. 400 m² brannten fünf Holzhäuser vollständig ab.
Ein Übergreifen auf den kompletten Spielplatz konnte durch den massiven Einsatz der Feuerwehr gerade noch verhindert werden.

 

Im Krankenhaus Schwabing hatte eine Schwester Brandgeruch wahrgenommen.
Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten jedoch schnell herausfinden, dass es sich um den Rauch der Einsatzstelle in der Belgradstraße handelte.
Bei dem Feuer waren keine Personen gefährdet.

Vom entstandenen Schaden, der über 10.000 € betragen dürfte, ist der ideelle Wertverlust für die Kinder wahrscheinlich viel höher.

(due)

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 Freinacht Bilanz Stadtgebiet
Die diesjährigen Streiche in der Walpurgisnacht hielten sich aus Sicht der Feuerwehr München in Grenzen.
Wie schon im Vorjahr, mussten auch in dieser Nacht 13 zumeist kleinere Feuer gelöscht werden. In allen Fällen lag vorsätzliche Brandstiftung vor. Hauptsächlich handelte es sich um brennende Mülleimer und Papiercontainer.
Eine Gefährdung für die Bevölkerung war bei allen Einsätzen nicht gegeben.
Die größten Schäden wurden bei den brennenden Papiercontainern verursacht.

Der Gesamtschaden beträgt ca. 2500.- €.


(due)

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