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Radfahrerin gerät unter LKW Montag, 30. Juni 2003
10:42 Uhr
Belgrad-/Karl-Theodorstraße
Im Kreuzungsbereich war eine ca. 35jährige Radfahrerin von einem abbiegendem LKW erfasst und etwa 10 Meter mitgeschleift worden.
Die Frau erlitt an beiden Beinen schwerste Verletzungen.
Die alarmierten Männer der Feuerwache Schwabing übernahmen die Erstversorgung der Radfahrerin.
Das Feuerwehrnotarztteam Schwabing transportierte die junge Frau nach einer notärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.
Den genauen Unfallhergang ermittelt die Münchner Polizei.


(pie)

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Brand auf der neuen Messe Sonntag, 29. Juni 2003
14.38 Uhr
Willy-Brand-Allee (Neue Messe)
Zur Zeit findet in der neuen Messe die Sommer-ISPO, eine Fachmesse für Sportartikel und Mode statt.

In der Messehalle A6 war in einem 10 m² großen Nebenraum eine mobile Verstärker- und Mischpultanlage für Lichteffekte im laufenden Betrieb in Brand geraten. Alle Besucher der gut besuchten Messe verließen darauf hin das Gebäude. Verletzt wurde niemand. Innerhalb kurzer Zeit war die 11000 m² große Halle weitgehend verraucht.
Die rund 60 eingesetzten Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr löschten den Kabelbrand mit Wasser und Kohlendioxyd rasch ab. 
Während der einstündigen Entrauchungsarbeiten mit einem fahrzeuggestützten Großlüfter und zwei kleineren Aggregaten war die Halle gesperrt.
Die betroffenen Besucher zeigten sich flexibel. Sie verteilten sich schnell auf die anderen Messehallen.
Der Schaden kann durch die Feuerwehr derzeit nicht geschätzt werden.
Als Brandursache wird ein Kurzschluss vermutet.



(khn)

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Küche in Brand Sonntag, 29. Juni 2003
2.27 Uhr
Vorherstraße
Aus unbekannter Ursache war in einer Erdgeschosswohnung die komplette Einrichtung einer Küche in Brand geraten. Ein etwa 30-jähriger- und ein etwa 60-jähriger Mann bemerkten das Feuer rechtzeitig und verließen die Wohnung. Über das Küchenfenster hielten die beiden Männer mit Hilfe eines Gartenschlauches die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle.
Unter dem Schutz von Atemgeräten löschten die Einsatzkräfte den Brand ab und entrauchten die Wohnung.
Der jüngere Mann hatte sich eine leichte Rauchvergiftung zugezogen. Feuerwehr-Rettungsassistenten behandelten ihn ambulant.
Der Schaden an der Küche und der Wohnung beträgt etwa 30.000 €.
Für andere Hausbewohner bestand keine Gefahr.



(khn)

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Schwerer Verkehrsunfall Donnerstag, 26. Juni 2003
08:01 Uhr
Isarring
Eine spektakuläre Rettungsaktion war vor dem Biedersteiner Tunnel des Mittleren Rings nötig, um zwei schwerverletzte Fahrzeuglenker zu befreien.
Ein BMW Cabrio der Baureihe 3 war Richtung Schenkendorfstrasse aus noch ungeklärter Ursache ins Schleuder gekommen, verlor Bodenkontakt und landete kopfüber auf dem Dach eines entgegenkommenden VW Passat. Vor seinem Aufprall riss der BMW eine Straßenlaterne mit seinem Betonfundament aus dem Erdreich. Das Laternenfundament fand seinen Platz auf der Motorhaube des Passat und drang in das Fahrzeuginnere ein. Das Laternenoberteil flog vor die Ausfahrt des Biedersteintunnel. Ein Honda Accord wurde durch umherfliegende Teile beschädigt. Seine beiden Fahrzeuginsassen erlitten einen Schock und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Bei dem Unfall wurden der 25-jährige BMW Fahrer und der ca. 30-jährige Passatfahrer in ihren Autos eingeklemmt. Der Einsatzleiter der alarmierten Wachen Schwabing und Milbertshofen forderte den Kranwagen nach.
Ein zufällig anwesender Lastwagenfahrer bot bei der Befreiungsaktion seine Hilfe in Form des Lastkranes seines LKW´s an. Unverzüglich wurde diese Einrichtung miteinbezogen, der BMW angehoben, sein Fahrer befreit und das Fahrzeug zur Seite gehievt.
Mit schwerem technischen Gerät mussten die Feuerwehrmänner den eingeklemmten Passatfahrer in einer fast einstündigen Rettungsaktion aus seinem Auto befreien.
Die beiden Männer kamen nach der notärztlichen Versorgung mit mittelschweren Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser.
Die Aufräumarbeiten zogen sich bis ca. 10.30 Uhr hin.
Der Verkehrsfluss war im Bereich des Mittleren Rings erheblich behindert und verursachte ein Verkehrschaos.


(ric/pie)

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Mann erfolgreich reanimiert Samstag, 14. Juni 2003
0.18 Uhr
Verdistraße
Vor fast zwei Wochen war ein 51-jähriger Mann leblos hinter dem Lenkrad seines Autos zusammen gebrochen. Der Pkw rollte quer über die Straße und blieb an einer Bordsteinkante hängen.
Passanten befreiten den Mann aus seinem Auto und begannen sofort mit der Wiederbelebung des Patienten.
Die Besatzung eines Rettungsfahrzeuges der Münchner Berufsfeuerwehr stand nach einem Einsatz auf der Verdistraße im Stau, der durch das Ende des Bon Jovi Konzertes verursacht wurde.
Sie erkannten den Ernst der Lage und begaben sich sofort zu der vor ihnen liegenden Einsatzstelle. Die Retter intensivierten die Wiederbelebungs-
maßnahmen, wobei sie einen Automatisch-Externen-Defibrilator (AED) einsetzten.
Diese lebensrettenden Geräte sind auch in mehreren U-Bahnhöfen der Stadt München vorhanden und können von jedem Bürger im Notfall genutzt werden.

Durch das schnelle Eingreifen der Passanten und den Rettungsassistenten der Feuerwehr gelang es, dass der Mann wieder einen stabilen Kreislauf aufbaute. Der Notarzt brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

Nach fast zwei Wochen ist nun sicher, dass der Patient einen Herzinfarkt hatte. Sein jetziger Zustand ist den Umständen entsprechend sehr gut. Er wird keine bleibenden Schäden davon tragen.

(due)

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Bühnenscheinwerfer stürzt auf Konzertgäste Samstag, 21. Juni 2003
18.01 Uhr
Tollwood Festival - Olympiapark
Eine 28-jährige Frau war extra aus Langenhagen (bei Hannover) angereist, um das Benefizkonzert von Arlo Guthrie & Friends zu besuchen.
Kurz nach Beginn der Vorstellung stürzte ein Bühnenscheinwerfer von der Beleuchtungsbrücke in den Zuschauerbereich. Dabei wurde die junge Frau getroffen und schwer verletzt.
Ein Rettungsassistent der Berufsfeuerwehr und ein Arzt die ebenfalls das Konzert besuchten, versorgten die Frau bis zum Eintreffen des Notarztes.
Sie hatte Verletzungen am Rücken, am Hals und im Bereich der Schulter erlitten. Da man bei dem Verletzungsmuster von einer Wirbelsäulenverletzung ausgehen musste, stabilisierte das Team des Feuerwehrnotarztes "Nord" das Unfallopfer mit einem speziellen Korsett.
Ihr Freund, der bei dem Unfall direkt neben ihr stand, erlitt leichtere Verletzungen an der Schulter. Beide Verletzten kamen in ein Krankenhaus.
Nähere Untersuchungen ergaben, dass die Frau glücklicherweise keine Frakturen davon getragen hatte.
Ein weiterer Konzertgast hatte eine leichtere Verletzung erlitten, die vom anwesenden Rettungsdienstpersonal ambulant behandelt wurde.

Das Konzert musste für die Unfallaufnahme ca. zwei Stunden unterbrochen werden.

 

(due)

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31-Jähriger kommt bei Sturz ums Leben Freitag, 20. Juni 2003
19:17 Uhr
Arnulfstraße
Aus bisher noch ungeklärter Ursache stürzte ein 31-jähriger Angestellter einer Reinigungsfirma in einen ca. zweieinhalb Meter tiefen Versorgungsschacht eines Geschäftshauses.
Feuerwehrleute befreiten den Verunfallten aus dem Schacht und begannen zusammen mit der Besatzung des Feuerwehrnotarztes "Mitte" mit Wiederbelebungsmaßnahmen. 
Jedoch kam für den Putzmann jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Einsatzstelle seinen schweren Verletzungen.
Zur Klärung des Unfallherganges hat die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen.



(lu)

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Fernsehgerät in Brand Dienstag, 17. Juni 2003
01.54 Uhr
Mühldorfstraße
Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet ein Fernsehgerät in einer Erdgeschosswohnung in Brand.
Die ca. 25-jährige Mieterin konnte sich und ihre Katze noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.
Beamte der Feuerwache Ramersdorf löschten den Brand und setzten zum Entrauchen einen Lüfter ein.
Bewohner des achtgeschossigen Wohnhauses waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.


(lu)

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Radfahrer bei Verkehrsunfall getötet Montag, 16.06.2003
09.01 Uhr
Graubündener- und Neuriederstraße
Zu einer tragischen Begegnung kam es heute Morgen im Kreuzungsbereich Graubündener- und Neuriederstraße. Ein in Richtung Neuried nach rechts abbiegender LKW-Lenker übersah im Kreuzungsbereich einen parallel fahrenden Radfahrer. Das schwere Fahrzeug überrollte den etwa 80-jährigen Mann. Dieser erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen.

Die Besatzung eines Polizeistreifenwagens begann nach ihrem Eintreffen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling und ein Feuerwehrnotarztteam führten die Reanimationsmaßnahmen fort.

Die Verletzungen des Radfahrers waren jedoch so erheblich, dass sämtliche Bemühungen der Rettungskräfte leider ohne Erfolg blieben.


(ze)

 

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Schlange eingefangen Sonntag, 15. Juni 2003
13.16 Uhr
Wiesentfelser Straße
Mutter und Tochter hatten die Terrassentür ihrer Erdgeschosswohnung offen stehen lassen. Plötzlich schlängelte sich eine etwa 80 Zentimeter lange, bedrohlich aussehende Schlange ins Wohnzimmer und wand sich elegant um einen am Boden stehenden Blumentopf. Aus respektvollem Abstand alarmierten die Wohnungsinhaber die Feuerwehr.

Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeuges fing das Tier mit einem Schlangenhaken ein und brachte es in das Zoologische Institut in der Kaulbachstraße. Dort stellte man fest, das es sich bei dem Reptil um eine in Amerika beheimatete, ungiftige Kornnatter handelt. Bis sich der Besitzer meldet wird die junge Kornnatter einstweilen in der Auffangstation des Instituts gepflegt.

(khn)

 

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Erhöhte Einsatzzahlen durch Unwetter Samstag, 14. Juni 2003
18.36 Uhr
Stadtgebiet München
Zu mehr als 40 Einsätzen innerhalb von zwei Stunden musste die Münchner Feuerwehr am Abend ausrücken.
Abgeknickte Bäume und Äste beschädigten Autos und blockierten Fahrbahnen.
Die Einsatzkräfte sicherten lose Gerüstteile und entfernten umgestürzte Bauzäune.
Zur Beseitigung der Windschäden waren mehr als 200 Feuerwehrleute eingesetzt.

Ein Passant wurde in der Fußgängerzone von einer herabfallenden Bautafel getroffen.
Rettungsassistenten der Feuerwachen Mitte und Schwabing versorgten den Verletzten vor Ort .
Der 36-jährige Vietnamese erlitt dabei mittelschwere Verletzungen. Ein Feuerwehr-Notarztteam brachte ihn zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik.
Ob weitere Personen bei dem Unwetter zu Schaden kamen, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

(ze)

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300 000 € Schaden bei Wohnungsbrand  Samstag, 14. Juni 2003
4.37 Uhr
Humannweg (Am Hart)
Aus unbekannter Ursache kam es in den Morgenstunden zu einem heftigen Feuer in einer Zweizimmerwohnung im Münchner Norden.
Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Harthof drangen unter Atemschutz und mit mehreren Rohren in die Wohnung ein und löschten den Brand.
Mit einem weiteren C-Rohr schützten sie den Dachüberstand von Außen. Die Beamten der Feuerwache Schwabing kontrollierten zugleich mit einer Wärmebildkamera das Dachgeschoss. Das Gebäude entrauchten die Feuerwehrmänner mit einem Hochleistungslüfter.

Der Bewohner des Apartments konnte sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen.
Der etwa 55-jährige Mann erlitt eine mittelschwere Rauchvergiftung und Verbrennungen. Ein weiterer Hausbewohner zog sich ebenfalls eine Rauchvergiftung zu und wurde vom Feuerwehrnotarzt ambulant versorgt. Den 55-jährigen brachte der Rettungsdienst nach der Erstversorgung in ein Münchner Krankenhaus.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl verhindert werden. Aufgrund der enormen Rauch- und Wärmeentwicklung entstand an dem Gebäude ein Schaden von etwa 300 000 €.

Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


(ze)

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Tragischer Unfall bei Baumschneidearbeiten Donnerstag, 12. Juni 2003
10.37 Uhr
Schlichtweg (Tierpark Hellabrunn)
Bei einem tragischen Unfall verunglückten heute morgen im Tierpark Hellabrunn zwei Feuerwehrmänner im Vorbereitungsdienst.
Das Unglück ereignete sich als die beiden Mitarbeiter zu Baumschneidearbeiten im Rettungskorb der Drehleiter eingeteilt waren.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache fiel dann ein abgetrenntes großes Baumteil auf die zwei jungen Männer.
Durch die Aufprallwucht knickte der Rettungskorb und ein 29 Jähriger stürzte ca. 7 Meter tief. Dabei erlitt er schwere Verletzungen.
Sein 26-jähriger Kollege wurde vom Baumstamm im Brustbereich eingequetscht, blieb aber im Korb.
Die restlichen Lehrgangsteilnehmer leiteten sofort die Befreiungs- und Erste Hilfe Maßnahmen ein.
Die Zwei kamen nach notärztlicher Versorgung auf die Intensivstation verschiedener Münchner Kliniken.

An der Einsatzstelle haben Polizeibeamte die Ermittlungen aufgenommen.


(lu)

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Brand in Tiefgarage Mittwoch, 11. Juni 2003
22.33 Uhr
Leutkircher Straße (Freimann)
Aus noch ungeklärter Ursache geriet in einer Tiefgarage in Freimann ein Pkw in Brand.
Die Einsatzkräfte von der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Freimann brachten das Feuer rasch unter Kontrolle.
Durch die Hitzeeinwirkung wurden noch zwei weitere Autos beschädigt.
Mit mehreren Lüftern entrauchten die Einsatzkräfte die Tiefgarage. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 60.000 Euro.
Zur Klärung der Ursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)

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Schwerer Unfall bei Renovierungsarbeiten Mittwoch, 11. Juni 2003
15.29 Uhr
Lindwurmstraße
Bei Renovierungsarbeiten in einem Lebensmittelmarkt wollten zwei Monteure einen Heizungskessel mit einem Lastenaufzug in den Keller transportieren. Dazu verluden sie den schweren Kessel auf einen Hubwagen. Als der Aufzug anfuhr verkeilte sich der Hubwagen an der Fahrschachtwand. Der schwere Kessel kippte nach hinten und quetschte einen der beiden Monteure mit hoher Kraft an die gegenüberliegende zweite Aufzugstüre. Dabei erlitt der 34-jährige Mann schwerste Verletzungen im Brustbereich.

Feuerwehrmänner der Hauptwache spreizten die Fahrschachttüre mit schwerem hydraulischen Gerät auf und drückten den verkeilten Heizkessel mit einem pneumatischen Luftheber vom Verletzten weg zur Seite. Der Feuerwehr-Notarzt "Mitte" versorgte das lebensgefährlich verletzte Unfallopfer und übernahm die Einlieferung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Der zweite Monteur blieb unverletzt, erlitt aber

einen schweren Schock. Er und drei Angestellte des Lebensmittelmarktes mussten von einem Kriseninterventionsteam und dem Rettungsdienst versorgt werden.
Zur Klärung der Unfallursache ermittelt die Polizei.                                           (khn)

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Zerknallende Gaskartusche beschädigt Wohnhaus Dienstag, 10. Juni 2003
16.35 Uhr
Baaderstraße
In der zweiten Etage eines viergeschossigen Wohnhauses war die Gaskartusche eines Campingkochers explodiert. Die etwa 55-jährige Wohnungsinhaberin hatte den Kocher auf einer hinteren Platte ihres E-Herdes abgestellt. Nun wollte die Frau kochen, schaltete versehentlich aber anstatt der vorderen die hintere Kochplatte ein.
Kurze Zeit später zerknallte die erhitzte Gaskartusche und das Propan/Butangemisch brannte explosionsartig ab. Durch den enormen Druckanstieg wurde die Außenwand eines Erkers herausgedrückt. Auf der gegenüber liegenden Seite der Wohnung flog ein Fenster samt Rahmen in hohen Bogen in den Hof. Glücklicherweise hatte sich die Frau während des Ereignisses im Wohnzimmer aufgehalten, deshalb blieb sie unverletzt.
Ebenfalls Glück hatte ein weiterer Bewohner und sein Meerschweinchen die sich auf einer Wiese vor dem Haus gesonnt hatten. Trümmer schlugen in unmittelbarer Nähe der beiden ein.
Feuerwehrmänner der Wache "Rammersdorf" verschalten den Erker und das Fenster mit Holz und Folie.
Da sich im Mauerwerk der Wohnung deutliche Risse zeigten, forderte die Feuerwehr einen Statiker an. Dieser stellte erheblich Schäden fest, die die Statik des Gebäudes aber nicht beinträchtigen. Die Wohnung und das Haus bleiben bewohnbar.
Der Schaden an dem Hinterhofgebäude wird auf 150.000 Euro geschätzt

(khn)

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Brennender Kühlschrank verursacht 30.000 Euro Sachschaden Dienstag, 10. Juni 2003
04.09 Uhr
Sulzbeckstraße
Einer aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass es in einem Doppelhaus nur zu einem Entstehungsbrand gekommen ist.
Die Frau hatte am frühen Morgen Rauch aus einem Küchenfenster bemerkt und daraufhin Polizei und Feuerwehr verständigt.
Die Polizei weckte die ca. 70-jährige Hausbewohnerin, sie konnte sich noch selbst in Sicherheit bringen.
Beamte von der Feuerwache Westend löschten unter schwerem Atemschutz den Unterbaukühlschrank und entrauchten anschließend das Haus.

Der entstandene Schaden wird auf ca. 30.000 Euro beziffert.

(lu)

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Brand verursacht hohen Sachschaden Montag, 9. Juni 2003
05.49 Uhr
Valentin-Linhof-Straße
Aus unbekannter Ursache geriet eine Produktionsanlage zur Oberflächenveredelung von Metallen in Brand.
Unter schwerem Atemschutz löschten die Einsatzkräfte das Feuer rasch ab und entrauchten das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 150 000 € . 
Ob durch Produktionsausfälle weitere Schäden entstehen, kann noch nicht beurteilt werden.

Zum Brandzeitpunkt war das Werk nicht in Betrieb.
Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)

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26-jähriger nach Sprung in Eisbach schwer verletzt Samstag, 7. Juni 2003
7.41 Uhr
Englischer Garten
Sein Übermut wurde einem 26-Jährigen zum Verhängnis. Hinter dem Haus der Kunst sprang der Mann von einer Brücke in den Eisbach, der an dieser Stelle nur 80 Zentimeter tief ist. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen an der Wirbelsäule und trieb hilflos im Wasser. Seine beiden ca. 20 Jahre alten Begleiterinnen zogen ihn aus dem Eisbach. Der Feuerwehr-Notarzt "Ost" versorgte den Schwerverletzten vor Ort. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph I kam er anschließend in eine Münchner Klinik.

Eine erste Diagnose bei dem 26-Jährigen ergab eine Querschnittslähmung.


(schz)

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Elfjähriger Junge stirbt nach Sturz durch Hallendach Freitag, 6. Juni 2003
20.56 Uhr
Hansastraße
Ein tragischer Unfall ereignete sich am Abend in Sendling. Ein elfjähriger Bub kletterte über ein Baugerüst auf ein Hallendach in der Hansastraße. Oben auf dem Dach brach der Elfjährige durch eine Plastikkuppel und stürzte acht Meter in die Tiefe.

Mit schwersten Verletzungen blieb er regungslos liegen. Ein Feuerwehr-Notarztteam und der Kindernotarzt bemühten sich vergeblich das Leben des Buben zu retten. Er starb noch an der Unfallstelle.
Die Familie bekam das ganze Drama mit und eilte zu der Halle. Das Kriseninterventionsteam und Feuerwehrmänner der Wache Westend betreuten die geschockten Angehörigen.


(schz)

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Kaminkehrer abgestürzt Freitag, 6. Juni 2003
8.53 Uhr
Drächslstraße (Au)
Schwere Verletzungen erlitt ein Schornsteinfeger beim Sturz von einem Kamin.
Der 27-jährige Handwerker hatte seine Kehrarbeiten beendet und wollte von dem Schornstein absteigen. Dabei rutschte er von einem Steigbügel ab und stürzte ca. sechs Meter in die Tiefe auf ein Blechdach.

Das Notarztteam "Mitte" stabilisierte das Unfallopfer auf einer Vakuummatratze, da der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestand.

Zum schonenden Transport vom Hausdach auf Erdgleiche kam die Krankentragenhalterung einer Drehleiter zum Einsatz.

Anschließend brachte der Notarzt den Mann zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus.

(due)

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Brand in Lokal Freitag, 6. Juni 2003
4.52 Uhr
Bräuhausstraße (Innenstadt)
Vermutlich von einem Abfalleimer ausgehend war in einem Irish Pub im Bereich der Theke Feuer ausgebrochen. Dichter Brandrauch breitete sich im Lokal und anschließend im Treppenraum des fünfgeschossigen Gebäudes aus.
Feuerwehrmänner der Hauptwache brachten einen Mann und eine Frau durch Fluchthauben geschützt, aus der vierten Etage durch den verrauchten Treppenraum vorsorglich in Sicherheit.
Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zugang zu der versperrten Gaststube und löschten den Brand rasch ab.
Trotz sofort durchgeführter Absaugung des dichten Qualms mittels Lüfteraggregat, hatten sich Rauch und Ruß über die Fehlbodendecke bereits in eine Zahnarztpraxis im ersten Obergeschoss ausgebreitet.

Der Schaden an dem weitgehend zerstörten Lokal beträgt etwa 200.000 €. Der Schaden an der erst vor rund drei Monaten renovierten Arztpraxis kann durch die Feuerwehr nicht geschätzt werden.

(khn)

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3 Arbeiter von Blitz verletzt

50 Einsätze bei Unwetter über München

Donnerstag, 5. Juni 2003
18.59 Uhr
Dr.-Max-Straße (Grünwald)
Drei Arbeiter wurden bei dem heftigen Unwetter über München von einem Blitz verletzt.
Ein 21-Jähriger und zwei 26-jährige Bauarbeiter suchten in einem Container Schutz vor dem Gewitter. Ein Blitz schlug entweder direkt, oder in unmittelbarer Nähe in den Metallcontainer ein. Die Männer wurden von einem gewaltigen Schlag umgerissen und verspürten sofort Muskelkrämpfe. Zudem klagten sie über starke Ohren- und Kopfschmerzen.

Die zu Hilfe eilenden Kräfte des Rettungsdienstes versorgten die Verletzten vor Ort. 
Das Feuerwehr-Notarztteam "Südost" übernahm die weitere medizinische Versorgung. Anschließend kamen die schwer geschockten Männer zur intensiven Überwachung in verschiedene Krankenhäuser.

Zusätzlich bescherte das Unwetter der Münchner Feuerwehr mehr als 50 Einsätze. Die Feuerwehrmänner pumpten Schadwasser aus vollgelaufenen Kellern und überfluteten Tiefgaragen ab. Größere Schäden in München sind bislang nicht bekannt.


(schz)

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Ein Schwerverletzter nach einer Verpuffung Mittwoch, 4. Juni 2003
18.45 Uhr
Ariboweg (Berg am Laim)
Bei Teppichverlegearbeiten war es in einem Einfamilienhaus zu einer Verpuffung gekommen. Ein etwa 30-jähriger Monteur der an der Kellertreppe einen Teppich verkleben wollte, erlitt durch die Stichflamme schwerste Verbrennungen am gesamten Körper.

Das Feuerwehr-Notarztteam "Ost" versorgte den lebensgefährlich verletzten Arbeiter und brachte ihn anschließend in das Schwerbrandverletztenzentrum des Klinikums Bogenhausen. Ein zweiter Monteur und ein Nachbar die dem Unfallopfer zur Hilfe gekommen waren, erlitten Rauchvergiftungen. 

Beide Männer kamen durch den Rettungsdienst ebenfalls in Krankenhäuser.
Einen kleineren Folgebrand löschten die Feuerwehrmänner der Wache "Ramersdorf" rasch ab.

Die Statik des Gebäudes wurde durch die Verpuffung nicht beeinträchtigt. Der Brandschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 30.000 €.

(khn)

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Verkehrsunfall in eigener Sache Dienstag, 3. Juni 2003
15:05 Uhr
Theresien-/Barerstraße
Um 14:59 Uhr war der Löschzug der Feuerwache 4, in der Nordendstraße, zu einer Feuermeldung in ein Büro-und Geschäftshaus in der Nymphenburger Straße alarmiert worden.
Auf der Fahrt zur Alarmadresse wollte der Löschzug die Straßenkreuzung der Barer- und Theresienstraße überqueren. Im Kreuzungsbereich stießen das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Motorradfahrer zusammen.
Der ca.35 jährige Motorradfahrer stürzte und das Krad fing Feuer.
Die Feuerwehrmänner stoppten ihre Alarmfahrt, versorgten den mittelschwer verletzten Motorradfahrer und löschten das brennende Zweirad. Der nachgeforderte Feuerwehrnotarzt "Schwabing" übernahm den ca. 35 Jährigen und fuhr ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Der Fahrer des Einsatzfahrzeugs erlitt einen Schock und mußte von einem Kollegen vor Ort betreut werden.
Zum Einsatz in der Nymphenburger Straße schickte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München den Löschzug der Hauptfeuerwache.
Nachdem die Beamten vor Ort angekommen waren und die Einsatzstelle genauer erkundet hatten, stellte sich heraus, dass ein Druckknopfmelder böswillig betätigt worden war.
Zum genauen Unfallhergang ermittelt die Münchner Polizei.



(pie)

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Erneut Kleinkind angefahren Montag, 2. Juni 2003
17:17 Uhr
Fürkhofstrasse
Bereits gestern wurde in unserem Pressebericht ein Unfall erwähnt, bei dem ein dreijähriger Junge von einem PKW erfasst wurde. Glücklicherweise stellten sich seine erlittenen Verletzungen nach einer gründlichen Untersuchung einer Klinik als nicht so gravierend heraus.
Fast zur gleichen Zeit ereignete sich in Oberföhring ein dramatischeres Ereignis. Ein vierjähriges Mädchen war mit der Mutter auf der Fürkhofstrasse unterwegs als sie plötzlich mit ihrem Roller auf die Fahrbahn geriet. Eine 35-jährige PKW-Lenkerin konnte ihren Wagen nicht mehr zum Stillstand bringen und erfasste die Kleine. 
Mit schwersten Schädelverletzungen wurde das Kind in ein Krankenhaus gebracht, wo es aber wenig später verstarb.
Für die Mutter wurde zur psychologischen Betreuung das KIT nachgefordert.
Auch die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde von einem Rettungsassistenten betreut.



(ric)

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Bub bei Unfall verletzt Montag, 2. Juni 2003
18.42 Uhr
Langbehnstraße
Ein dreijähriger Bub war nach ersten Erkenntnissen zwischen den am Straßenrand parkenden Pkws hindurch auf die Fahrbahn gelaufen. Ein etwa 50-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Buben. Das Kind erlitt eine schwere Kopfverletzung. Das Feuerwehr-Notarztteam "Südwest" versorgte den verletzten Buben und brachte ihn zur weiteren Diagnostik und Behandlung ins Klinikum Großhadern.


(khn)

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Todesopfer bei Verkehrsunfall Sonntag, 1. Juni 2003
14:27 Uhr
A 99, Anschlussstelle Ludwigsfeld
Ein Richtung Stuttgart fahrender Seat Toledo war vermutlich durch einen Reifendefekt auf der Autobahn 99 kurz vor dem Allacher Tunnel ins Schleudern geraten. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die vier Insassen verletzten sich dabei schwer. Ein 13-jähriger Junge verstarb, trotz Reanimationsmaßnahmen des Rettungsdienstes noch an der Unfallstelle.
Der verunfallte Wagen gehörte zu einer Gruppe von Musikern, die mit mehreren Fahrzeugen auf dem Nachhauseweg von Österreich nach Aalen waren. Mehrere Bandmitglieder die den Unfall beobachtet hatten, erlitten einen schweren Schock. 
Zwei von ihnen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.
Für die restlichen Personen der Reisegruppe wurde das Kriseninterventionsteam zur psychologischen Betreuung nachgefordert.
Für die Rettungs- und Bergemaßnahmen waren neben zahlreichen Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen unter anderem auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Durch die etwa zweistündige Sperrung der Autobahn in Richtung Stuttgart kam es zu einer erheblichen Verkehrsbehinderung.



(ric/khn)

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Brand in Appartement Sonntag, 1. Juni 2003
02:19 Uhr
Heßstrasse
In einem Wohnhaus mit über 80 Appartements brach in einer Wohneinheit im ersten Obergeschoss ein Brand aus. Die 91-jährige Bewohnerin konnte gerade noch vor den Flammen in den Treppenraum flüchten und wurde von einem aufmerksamen Nachbarn ins Freie geführt.
Dort übernahmen herbeigerufene Feuerwehrmänner die Frau und übergaben sie dem Rettungsdienst. Dieser fuhr die Dame mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.
Die Einsatzkräfte der Wachen Schwabing, Stadtmitte und Westend sowie die Freiwillige Abteilung Mitte hatten zunächst Schwierigkeiten, den Brandherd zu lokalisieren, da sich der Rauch durch die geöffnete Wohnungstüre in dem gesamten Treppenhaus ausbreitete und wiederum in eine Wohnung eindrang, welche ein weiterer Bewohner bei seiner Flucht öffnete. Deshalb vermuteten die Feuerwehrmänner das Feuer im dritten Obergeschoss, aus dessen Fenster der Rauch entwich.
Es mussten durch die massive Verrauchung etliche Wohnungen kontrolliert und 21 Bewohner vorsorglich im Großraumrettungswagen untergebracht werden. Diese konnten aber alle wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren, nachdem mit einem Hochleistungslüfter das Gebäude entraucht wurde. Das Feuer löschten die Feuerwehrbeamten mit zwei Rohren, welche sie über die Drehleiter und einen Innenangriff vornahmen. Dabei waren acht Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Restliche Glutnester wurden mit einer Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht. In den Morgenstunden hat die Brandfahndung die Ursachenermittlung aufgenommen.
Bei dem Einsatz entstand ein Sachschaden von nicht weniger als 150.000 €



(ric)

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