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92-jährige Münchnerin aus Zimmerbrand gerettet Montag, 29. September 2003
21.37 Uhr
Schmellerstraße
In letzter Sekunde retteten Feuerwehrmänner eine 92-jährige Münchnerin aus ihrer brennenden Wohnung.

Die Frau schlief tief und fest im Schlafzimmer, als im Wohnzimmer ein Feuer ausbrach. Eine Nachbarin sah die Flammen in der Wohnung im zweiten Stock. Mit einem Zweitschlüssel versuchte sie die 92-Jährige zu warnen. Der Rettungsversuch scheiterte jedoch, da die Wohnung schon zu stark verqualmt war.
Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache retteten die Frau unter schwerem Atemschutz und brachten sie in Sicherheit. Sie erlitt eine schwere Rauchvergiftung. Das Feuerwehr-Notarztteam "Mitte" versorgte die Verletzte vor Ort und brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Das Feuer löschten die Beamten rasch ab.
Eine Gefährdung für andere Hausbewohner bestand nicht.
Den Brand löste vermutlich ein defekter Fernseher aus.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 50 000 €.

(schz)

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Fußgänger von Taxi erfasst Samstag, 27.September
1.46 Uhr
Blumenstrasse
Ein etwa 30-jähriger Mann übersah beim Überqueren der Blumenstrasse ein herannahendes Taxi. Beim Zusammenstoß zog sich der 30 Jährige Kopfverletzungen sowie einen Unterschenkelbruch zu.
Einsatzkräfte des Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Hauptfeuerwache übernahmen die Erstversorgung des Schwerverletzten. 
Das ebenfalls alarmierte Notarzt-Team-Ost intensivierte die bereits getroffenen Maßnahmen. Anschließend brachten sie den Verletzten in den Schockraum eines Münchner Krankenhauses.

(ze)

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Feuerwehrleute retten zwei Katzen Mittwoch, 24. September 2003
8.14 Uhr
Perlacher Straße
Aus noch unbekannter Ursache geriet eine etwa 40 m² große Dachgeschosswohnung in Brand.
Geschützt durch Pressluftatmer drangen Feuerwehrleute von der Wache Ramersdorf zu dem Brandherd vor und löschten.
Im dichten Qualm stolperte einer der Männer über einen Katzenbaum.
Nach einer intensiven Suche konnten zwei Hauskatzen gerettet werden.
Bis zum Eintreffen des Tierrettungsdienstes wurden beide Stubentiger mit Sauerstoff versorgt und kamen anschließend zur genaueren Untersuchung in die Tierklinik.
Weitere Bewohner des vierstöckigen Wohnhauses waren nicht in Gefahr.
Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Gebäude entraucht und der Polizei übergeben.
Der Schaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

(lu)

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Familie über Leitern gerettet Mittwoch, 24. September 2003
5.53 Uhr
Orleansstraße
Vermutlich ein defektes Fernsehgerät war die Ursache für einen Zimmerbrand in Haidhausen.
Glücklicherweise nahm die Mutter und ihre fünf Kinder die starke Rauchentwicklung noch rechtzeitig wahr und flüchtete zu den Fenstern ihrer ca. 100 m² großen Altbauwohnung.
Die Einsatzbeamten von der Feuerwache Ramersdorf retteten die Mutter und ein Kind über die Drehleiter und parallel dazu über den Hinterhof vier Kinder mit der Steckleiter.

Alle sechs Familienmitglieder waren wohlauf und konnten nach einer ambulanten Untersuchung durch den Rettungsdienst zu Hause bleiben.
Nach zehn Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Weitere Bewohner des fünfgeschossigen Wohnhauses waren zu keiner Zeit in Gefahr.
Nach ersten Angaben wird der Schaden auf ca. 50.000 Euro geschätzt.
Beamte der Brandfahndung haben die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
Orleanstr.

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Autos in Vollbrand Dienstag, 23. September 2003
6.01 Uhr
Preysingstraße
Aus noch unbekannter Ursache standen zwei PKW vollkommen in Flammen.
Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache löschten den Brand mit Schaum und Wasser rasch ab.

Die neben den brennenden Fahrzeugen stehenden Autos wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Insgesamt entstand an den vier schräg geparkten PKW ein Sachschaden von mindestens 50 000 €.
Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.

(r)

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Kraftakt auf der Wies´n Montag, 22. September 2003
20.27 Uhr
Oktoberfestwiese
Mit eindeutigem Ergebnis ging das Kräftemessen von zwei Wiesenbesuchern aus.
Ein 48-jähriger britischer Staatsangehöriger lieferte sich mit seinem Gegenüber ein friedliches Duell im Armdrücken.
Bevor jedoch die Berührung eines Handrückens am Tisch die Entscheidung herbeiführen konnte, wurde die Belastung im Oberarm des Mannes zu groß.
Der Wies'n Notarzt, unterstützt durch einen Rettungsassistent der Feuerwehr, versorgte die erlittene Armfraktur des Briten.

Rettungsdienstkräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.


(r)

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Leguan genießt Herbstsonne Sonntag, 21. September 2003
14.17 Uhr
Graudenzer Straße (Denning)
Ein sonniges Plätzchen hatte sich ein ca. ein Meter langer Leguan in luftiger Höhe ausgesucht. Mitten in den Blumen auf einem Balkon im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses sonnte sich das Reptil.
Völlig verwundert über diesen Besuch waren die Mieter der Wohnung. Sie wollten aber den Besucher, der eigentlich in Mittelamerika beheimatet ist, nicht dulden und riefen die Feuerwehr.

 

Die Männer der Feuerwache Ramersdorf fingen das Tier ein und brachten es in das Tierheim.
Dort wartet man nun auf den rechtmäßigen Besitzer, dass er sich meldet und den Ausreißer abholt.

(due)

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Brand in Waschsalon Samstag, 20. September 2003
21.04 Uhr
Grillparzerstraße
Aus unbekannter Ursache brannte es im Aufenthaltsraum eines Waschsalons.
Das angrenzende Treppenhaus der Wohneinheit verrauchte durch das heftige Feuer stark.

Insgesamt 18 Personen mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten zwölf Betroffene in einem Großraumrettungswagen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung.
Eine Dame und vier Kinder mussten zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.
Zum Glück konnten Einsatzkräfte der Wachen "Mitte" und "Ramersdorf" ein Übergreifen der Flammen auf die darüber liegende Wohnung verhindern.
Noch während der Ablöscharbeiten entrauchten die Beamten das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter.

Der entstandene Sachschaden wird auf
100 000 € geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)

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Brand in Altenwohnanlage Samstag, 20. September 2003
16.42 Uhr
Allgäuer Str.
Aus noch ungeklärter Ursache war in einer Altenwohnanlage ein Apartment im ersten Obergeschoss vollkommen in Brand geraten.
Ein daneben wohnender Nachbar bemerkte das Feuer und alarmierte das Pflegepersonal. Innerhalb kürzester Zeit brachten die Pfleger die Bewohner in Sicherheit und alarmierten die Feuerwehr.
Eine gegenüber wohnende ältere Frau konnte wegen der starken Rauchentwicklung ihr Apartment nicht verlassen. Sie erlitt eine leichte Rauchvergiftung, die von Rettungsassistenten der Feuerwehr ambulant behandelt wurde.
Anschließend brachten sie die Frau vorsorglich in ein Münchner Krankenhaus.

Die Bewohnerin des ausgebrannten Apartments war zur Brandausbruchszeit nicht anwesend.
Die Männer der Feuerwache "Sendling" hatten das Feuer schnell gelöscht. Zum Entrauchen setzten sie einen Hochleistungslüfter ein.

Der entstandene Schaden wird auf 
ca. 80.000 € geschätzt.

(due)

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Rentner stirbt nach Unfall Freitag, 19. September 2003
23.38 Uhr
Neuherberg-/Rockefellerstraße
Aus noch ungeklärter Ursache wurde ein 77-jähriger Mann auf der Straße von einem Pkw erfasst und zu Boden geschleudert.
Der Rentner erlitt bei dem Unfall eine Fußamputation und weitere lebensgefährliche Verletzungen. Das Team des Feuerwehr-Notarzteinsatzfahrzeuges versorgte den Mann und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Für ihn kam aber jede Hilfe zu spät, im Krankenhaus erlag er seinen schweren Verletzungen.

Der Pkw-Fahrer verließ die Unfallstelle ohne sich um den Verletzten zu kümmern, zwischenzeitlich ist er aber der Polizei bekannt.

(due)

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Starke Rauchentwicklung in Altenheim Freitag, 19. September 2003
16.43 Uhr
Altenheim Filchnerstraße
Im dritten Obergeschoss war im Aufzugmotorenraum der Elektromotor heißgelaufen und verursachte eine massive Rauchentwicklung. Über den Aufzugs-
schacht verteilte sich der Rauch im Keller- und Erdgeschoss. Der Brandschutz-
beauftragte des Alten- und Pflegeheims reagierte sofort, schloss in allen Stock-
werken die Türen zum Wohntrakt und alarmierte die Feuerwehr. Durch diese Reaktion konnten die meisten der 117 Bewohner (davon rund 90 pflegebedürftig) in ihren Zimmern bleiben. 
Etwa 30 Personen wurden noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr vom Pflegepersonal ins Freie gebracht. Die Feuerwehrmänner setzten zum Kühlen des Motors ein Löschrohr ein. Dadurch wurde ein Brand des Aufzugsmaschinenraums und eine weitere Rauchentwicklung verhindert. Der bereits entstandene Rauch wurde mit einem Hochleistungslüfter aus dem Gebäude gedrückt.
Der entstandene Sachschaden blieb auf den Motor begrenzt.

(pie)

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Ausgedehnter Brand am Hasenbergl Freitag, 19. September 2003
12.17 Uhr
Frühlingsanger
Vermutlich durch Schweißarbeiten geriet heute Mittag das Flachdach der Postfiliale 452 am Hasenbergl in Brand. Das etwa 10 x 20 m große Dach brannte in voller Ausdehnung und erzeugte eine weithin sichtbare Rauchsäule.
Rund 60 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr bekämpften das Feuer mit drei Löschrohren und einem Schaumrohr. Dazu mussten sie das verblechte Bitumendach mit Spezial-
werkzeugen komplett öffnen. Der offene Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht. Feuerwehrleute suchten das Dach mit Wärmebildkameras ab um versteckte Glutnester aufzufinden und diese nach-
zulöschen.
Der Rettungsdienst behandelte fünf Personen mit Rauchvergiftungen -darunter die beiden Schweißarbeiter und zwei Postangestellte. Der fünfte Verletzte war ein Bewohner des angrenzenden Gebäudes, durch dessen geöffnetes Fenster Rauch in die Wohnung zog. Die vier Männer und eine Frau wurden mit Rettungswagen in verschiedene Münchner Kliniken transpor-
tiert.
Der Frühlingsanger war ca. eine Stunde einsatzbedingt komplett gesperrt. Die Höhe des Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden. Achtung Redaktionen: Eventuelle Bilder liefern wir nach.

(pie/dr)

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Erneuter U-Bahn Zwischenfall mit einem blinden Fahrgast Freitag, 19.September 2003
6.54 Uhr
U-Bahnhof Kieferngarten
Ein 24-jähriger blinder Mann hatte die Bahnsteigkante zum U-Bahn Gleis nicht bemerkt und war auf die Gleise gefallen. Er hörte eine U-Bahn einfahren und rollte sich geistesgegenwärtig unter den Bahnsteig. Er wartete in dieser Position bis der  U-Bahnzug stand und krabbelte dann unverletzt auf den Bahnsteig. Dort erwartete er auf einer Bank sitzend die eintreffenden Einsatzkräfte.
Nach einer kurzen Untersuchung setzte der Mann seine Fahrt fort.

(pie)

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Fahrgast verhindert schlimmeren Unfall Donnerstag, 18. September 2003
18.19 Uhr
U-Bahnhof Untersbergstraße
Glück im Unglück hatte eine blinde 24-jährige Frau, die zwischen zwei Waggons der Stadtauswärts anfahrenden U2 gefallen war. Mehrere Passanten die den Unfall mitbekommen hatten machten sich lautstark bemerkbar. Ein Fahrgast hatte aber den Ernst der Situation erkannt und die im Anfahren gewesene U-Bahn mittels Notbremse sofort gestoppt. Die junge Frau erlitt durch den Sturz lediglich diverse Hautabschürfungen und eine Bänderdehnung. Das Team vom Notarzt-Einsatzfahrzeug Neuperlach  versorgte die leicht Verletzte und brachten sie zur genaueren Untersuchung vorsorglich in ein Krankenhaus.
Nur der schnellen Reaktion des Fahrgastes ist es zu verdanken, dass die Frau nicht von der U-Bahn überrollt wurde.
Vorbildlich reagierte auch ein Passant am Bahnsteig. Er gab den Notruf sofort über eine der an jedem U-Bahnhof vorhandenen Notrufsäulen ab. Somit war eine schnelle Alarmierung der Rettungskräfte gewähr-
leistet.

(due)

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Zwei schwere Unfälle mit Radfahrer Donnerstag, 18. September 2003
13.38 Uhr
Marsstraße
Eine Radfahrerin wurde von einem Lkw, der aus einem Firmengelände fuhr, überrollt und dabei lebensgefährlich verletzt. Die Besatzung des Feuerwehr Notarztwagen "Mitte" versorgte die noch unter dem Lkw liegende Frau. Sie erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen an beiden Beinen im Oberschenkelbereich. Nach der Erstversorgung retteten die Männer der Feuerwache Westend die Frau mit einer Schaufeltrage und holten sie unter dem Lkw hervor. Anschließend kam sie zur operativen Behandlung in eine Münchner Klinik.
Eine knappe Stunde später ereignete sich in der Neuherberg-/Schleißheimer Straße ebenfalls ein tragischer Unfall mit einem Radfahrer.
Ein Ehepaar war mit den Fahrrädern unterwegs, als ein abbiegender Tanklastzug dabei den geradeaus radelnden 58-jährigen Mann übersah. Er geriet dabei unter den Lkw und wurde noch einige Meter mitgeschleift. Der Mann erlitt bei dem Unfall so schwere Kopfverletzungen, dass das Team des Feuerwehrnotarzt Einsatzfahrzeuges nur noch den Tod feststellen konnte. Die Ehefrau die den Unfall mit anschauen musste, erlitt dabei einen schweren Schock. Sie wurde ebenfalls vom Feuerwehr Notarzt behandelt und kam in ein Münchner Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw musste vom Kriseninterventions- Team betreut werden. Er hatte ebenfalls einen Schock erlitten.

(due)

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Verkehrsunfall - Fahrerin eingeklemmt Montag, 15. September 2003
10.14 Uhr
Baldur- und Nederlingerstraße
Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Morgen an der Einmündung der Baldur- in die Nederlingerstraße. Dabei rammte der Kleinlaster, der auf der Vorfahrtsstraße Richtung Dachauerstraße unterwegs war, einen stadtauswärts fahrenden VW Passat auf der Fahrerseite. Die Fahrerin des Volkswagens wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Alarmierte Kräfte der Feuerwache Moosach schoben den Getränkelaster per Hand zurück, um Zugang zur Fahrerseite des PKW zu bekommen. 
Sie schnitten die Türe des Fahrzeuges mit hydraulischem Rettungsgerät heraus um die Insassin zu befreien. Parallel zu dieser Arbeit wurde die 59-jährige Frau vom Notarzt Schwabing medizinisch versorgt.
Sie wurde mit diversen Prellungen zum Ausschluss schwererer Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Der Fahrer des Getränkelasters blieb unverletzt. An dem Laster entstand nur geringer Sachschaden, der VW Passat erlitt einen Totalschaden.

(dr)

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Siebenschläfer verursacht Rettungsdiensteinsatz Donnerstag, 11. September 2003
10.45 Uhr
Pössenbacherstraße
Bei dem Versuch einen jungen Siebenschläfer einzufangen war eine 88-jährige Frau schwer gestürzt.
Das putzmuntere Pelztier hatte irgendwo einen Durchgang vom Dachgeschoss in das Bad des Einfamilienhauses gefunden, wo er munter umher turnte. Als die Dame den Bilch bemerkte, verständigte sie die Feuerwehr.
Noch bevor die Männer der Feuerwache Pasing eintrafen, wollte sie den etwa zehn Zentimeter großen Siebenschläfer selber einfangen.
 Bei dem Versuch stürzte sie derart unglücklich, dass sie sich erhebliche Verletzungen am Knie und Kopf zuzog. Die eintreffenden Feuerwehr-Beamten versorgten zuerst die Frau und verständigten den Rettungsdienst. Anschließend fingen sie das Tier in dem Badezimmer ein. Die verletzte Frau kam in ein Münchner Krankenhaus, der Siebenschläfer auf die Feuerwache.

(due)

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Entkräftetes Rehkitz gerettet Mittwoch, 10. September 2003
8.31 Uhr
Am Nymphenbad
Vermutlich aufgeschreckt durch einen Hund wurde ein ca. fünf Monate altes Rehkitz von seiner Mutter getrennt. Es geriet auf seiner Flucht aus ungeklärter Ursache in den Nymphenburger Kanal. Nach einiger Zeit im Wasser und erbittertem Kampf gegen das Ertrinken gelang es dem jungen Reh schließlich, sich völlig entkräftet über eine Böschung auf festen Boden zu retten.
Zwei Arbeiter, die das ganze beobachteten, verhinderten ein weiteres Ausreißen des Tieres und alarmierten die Feuerwehr.
Die Feuerwehrleute hatten aufgrund des Erschöpfungszustandes des Rehs leichtes Spiel es einzufangen, in Decken zu hüllen und auf die Feuerwache Pasing zu transportieren.
Dort wurde das Kitz gründlich getrocknet und aufgewärmt. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, der das Tier auf Verletzungen untersuchte. Außerdem fanden die Beamten heraus, dass es wohl aus dem Nymphenburger Schlosspark stammen müsse.
Dort wurde das Kitz dann auch nach etwa einstündigem Aufenthalt in der Feuerwache -unverletzt und wieder bei Kräften- in die Freiheit entlassen.



(dr)

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Skorpion eingefangen Dienstag, 9. September 2003
21.16 Uhr
Pickelstraße
Als blinder Passagier gelangte ein Skorpion im Gepäck eines Urlauberpärchens in die Landeshauptstadt. Nach ihrer Italienreise wieder Zuhause angekommen, sahen die Urlauber den Skorpion über den Gästezimmerteppich krabbeln. Sofort entzogen sie ihm mittels eines umgestülpten Glases die Fluchtmöglichkeit.  Danach rief der Hausherr die Münchner Berufsfeuerwehr. Zwei Einsatzbeamte nahmen das Tier mit auf die Wache. Jetzt wird ein Kontakt zu einem Spezialisten für exotische Tiere hergestellt, um dem Krabbler ein neues Zuhause zu vermitteln.


(ric)

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Zimmerbrand fordert acht Verletzte Dienstag, 9. September 2003
15.30 Uhr
Weißenböckstraße
Aus noch unbekannter Ursache war in einem viergeschossigen Wohnhaus ein Kinderzimmer in Brand geraten. Als die Hitze das Zimmerfenster zum Bersten brachte und die Flammen auf das oberste Geschoss überzugreifen drohten, flüchtete die Bewohnerin mit ihren zwei Kindern und einem Säugling durch das Treppenhaus ins Freie.

Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Moosach, brachten zwei durch Rauch gefährdete Erwachsene und zwei Kinder aus benachbarten Wohnungen über Leitern und das Treppenhaus in Sicherheit.

Durch den Einsatz zweier Löschrohre gelang es den Feuerwehrkräften den ausgedehnten Zimmerbrand nach 20 Minuten weitgehend abzulöschen.
Die vier Bewohner der Brandwohnung, sowie vier weitere Personen erlitten Rauchvergiftungen. 
Zwei Feuerwehr-Notarztteams und mehrere Rettungsdienst-Besatzungen versorgten die Verletzten und brachten sie anschließend in Krankenhäuser.
Die Dreizimmerwohnung wurde durch Feuer und Ruß vollkommen zerstört, der Schaden wird auf 150.000 Euro geschätzt.

(khn)

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Brandeinsatz ohne Wasser Sonntag, 7. September 2003
6.54 Uhr
Franz-Fihl-Straße
Ein Anwohner bemerkte im gegenüberliegenden Haus eine Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr.
Einsatzkräfte der Wache Milbertshofen drangen in die 2-Zimmer-Wohnung über die Drehleiter ein und erweckten den ca. 45-jährigen Bewohner.
Durch den Einsatz einer hochmodernen Wärmebildkamera konnte der Brandherd exakt lokalisiert werden.
Feuerwehrmänner schafften den brennenden Wohnzimmersessel ins Freie ohne einen einzigen Tropfen Löschwasser einzusetzen.
Der Mann blieb unverletzt.

Auf Grund der neuen Technologie blieb der Sachschaden in der Wohnung so gering, dass der Mann in seiner Wohnung verbleiben konnte.

Die Münchner Berufsfeuerwehr hat durch die Anschaffung von 35 Wärmebildkameras eine erhebliche Weiterentwicklung in der Brandbekämpfung eingeleitet.


(r)

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Bergrettung in den Dolomiten Samstag, 6. September 03
23.34 Uhr
Cortina - Italien
Ein ungewöhnlicher Hilferuf erreichte die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München.

Eine Münchnerin bekam auf ihrem Handy eine Kurzmitteilung ihrer Freundin, dass sie sich in Bergnot befinde.
In der SMS beschrieb die Bergsteigerin ihre genaue Lage und Situation.

Sie befand sich mit ihrem Bergkameraden 
ca. 100 Meter oberhalb der Palmierihütte im Klettersteig.
Der Disponent der Integrierten Leitstelle München leitete in Zusammenarbeit mit den Kollegen in Innsbruck und Bozen die Bergrettung ein.
Nach ca. drei Stunden konnte die Einsatzkräfte aus Italien die erfolgreiche Rettung der zwei Bergsteiger bekannt geben.

Die 28-jährige Alpinistin konnte auf Grund einer Beinverletzung den Abstieg nicht mehr bewältigen.
Ihr Begleiter kam mit dem Schrecken davon.

(r)

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Schwerverletzte bei Verkehrsunfall  Freitag, 5. September 2003
7.58 Uhr
Hinterbärenbadstraße
Aus noch ungeklärter Ursache kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Ford Personentransporter und einem Citroen Kleinwagen.
Der Ford Transit rammte den PKW in Höhe der Fahrertüre. Der mit drei Personen besetzte Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls so stark deformiert, dass die ca. 30 jährige Fahrerin eingeklemmt wurde.
Einsatzkräfte der Wache Westend befreiten die Verunfallte mit schwerem technischen Gerät. Zeitgleich versorgte das Feuerwehrnotarztteam Mitte die Frau und brachte sie zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik.
Die zwei Beifahrer im Citroen kamen mit leichten Verletzungen davon. Nach ambulanter Versorgung durch die Rettungsdienstkräfte konnten sie an der Unfallstelle verbleiben.

Die acht Insassen des Kleinbusses blieben zum Glück unverletzt.

Der Sachschaden wird auf 30 000 € geschätzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)

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Kind wird von Tram angefahren Donnerstag, 4. September 2003
12.46 Uhr
Schwanseestraße
Ein vierjähriger Junge war von einer stadtauswärts fahrenden Tram der Linie 27 beim Überqueren des Hochgleises angefahren worden.

Das Feuerwehr-Notarztteam "Südost" und der Kindernotarzt versorgten das schwerverletzte Kind bis zum Eintreffen des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers "Christoph 1". Für die Landung des Hubschraubers war die Ständlerstraße kurzzeitig komplett gesperrt.

Die Versorgung und Betreuung der schwer geschockten Mutter, mehrerer Kinder und der Trambahnfahrerin übernahm das Kriseninterventionsteam des ASB.

Während des etwa 45 minütigen Rettungseinsatzes war die Schwanseestraße stadtauswärts gesperrt.

(khn)

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Rollerfahrer wird bei Verkehrsunfall verletzt Donnerstag, 4. September 2003
6.17 Uhr
Marsstraße / Wredestraße
Im Kreuzungsbereich war der Fahrer eines Kleintransporters frontal mit einem 65-jährigen Lenker eines BMW C1-Rollers zusammengestoßen. Der Rollerfahrer erlitt eine Rippenserienfraktur und eine Schulterverletzung. Das Feuerwehr-Notarztteam "Mitte" brachte den Verletzten nach der Erstversorgung in ein Münchner Krankenhaus. Der Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt.

Am Transporter entstand ein Schaden von etwa 5000 €, der C1 hat nur noch Schrottwert.

(khn)

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Überraschende Geburt Mittwoch, 3. September 2003
16.49 Uhr
Schwanthaler Straße
Eine 36-jährige Frau aus der Friedenheimer Straße war in einem Rettungswagen auf dem Weg zur Gynäkologischen Klinik in der Maistraße. Dort sollte die hochschwangere Frau ihr zweites Kind entbinden. Plötzlich setzten in der Schwanthaler Straße die Presswehen ein. 
Die Rettungswagenbesatzung blieb sofort am Straßenrand stehen und alarmierte das Feuerwehr-Notarztteam "Mitte" und den Kindernotarzt zur Einsatzstelle.
Bereits nach wenigen Minuten entband der Notarzt die nun zweifache Mutter von einem über 3000 Gramm schweren Mädchen, das auf den Namen Victoria hören wird.

Die glückliche Mutter und ihr Nachwuchs sind wohlauf. Nach dem kleinen Zwischenstopp konnte die Fahrt ins Krankenhaus fortgesetzt werden.

(khn)

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Brand in Apartment Montag, 2. September 2003
14.34 Uhr
Zieblandstr. (Schwabing)
Eine 51-jährige Wohnungsinhaberin verließ ihre im vierten Obergeschoss gelegene Wohnung, ohne den Elektroherd auszuschalten. Durch die glühende Herdplatte kam es zu einem Brand in der Küche.
Die Kräfte der Feuerwache Schwabing drangen geschützt durch Atemschutzgeräte in die völlig verqualmte Wohnung ein und löschten die in Vollbrand stehende Küche.
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten sie das Gebäude.
Eine Gefährdung für die Bewohner des Wohnhauses bestand nicht.

Der entstandene Schaden wird auf 15.000 € geschätzt.

Die Feuerwehr weist nochmals darauf hin,

So können Sie einem Brand in Ihrer Wohnung vorbeugen:

  • Halten Sie brennbare Gegenstände von Wärmequellen fern.
  • Stellen Sie Bügeleisen nicht auf brennbaren Unterlagen ab.
  • Lassen Sie Kochstellen und offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt.
  • Rauchen Sie nicht im Bett.
  • Versuchen Sie nicht, brennendes Fett oder Öl mit Wasser zu löschen. Eine Fettexplosion wäre die Folge. Ersticken Sie die Flammen mit einem Topfdeckel oder ähnlichem.

(due)

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Verkehrsunfall mit Linienbus Montag, 1. September 2003
10.31 Uhr
Ampfing- und Grafingerstraße
Im Kreuzungsbereich der Ampfing- und Grafingerstraße kam es heute Vormittag zu einem Zusammenstoß eines LKW mit einem städtischen Bus der Linie 44. Dabei rammte der von rechts kommende 7,5 Tonnen schwere LKW den stadteinwärts fahrenden Bus auf der rechten Seite. Die vordere Einstiegstüre wurde verkeilt und war nicht mehr zu öffnen. Danach kam der Laster parallel zum Omnibus zu stehen, so dass auch die hintere Türe nicht mehr zugängig war. Einige der ca. 25 unverletzten Insassen des Busses konnten die Türe mit Gewalt aufdrücken und sich selbst befreien. Die alarmierten Kräfte der  Feuerwache Ramersdorf setzten eine hydraulische Rettungsschere ein, um die vordere Türe komplett herauszuschneiden und die restlichen drei verletzten, eingeschlossen Personen zu befreien. Zwei ältere Damen und ein ca. 45 jähriger Mann mussten medizinisch betreut und in Krankenhäuser transportiert werden. Ebenso erlitt der 45 jährige Fahrer des LKW leichte Verletzungen und kam in eine Münchener Klinik. Die Ampfing-Straße wurde während des Einsatzes komplett gesperrt. Laut Aussage der Münchner Verkehrsbetriebe musste die Linie 44 umgeleitet werden; es kam zu etwa 40 Minuten Verspätung. Der entstandene Sachschaden kann aus Sicht der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(dr)

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Wohnungsbrand verursacht hohen Sachschaden Montag, 1. September 2003
9.28 Uhr
Darmstädter Straße
Aus noch unbekannter Ursache war im siebten Obergeschoss eines neungeschossigen Wohnhauses die Küche einer ca. 50 m2 großen Wohnung in Brand geraten. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr übergab die Hausbesitzerin einer eintreffenden Polizeistreife den Wohnungsschlüssel. Die Streifenbesatzung öffnete die Wohnungstüre bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Als die Feuerwehr die Wohnung betrat, stand die Küche  bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Moosach und der Wache Milbertshofen gingen über das Treppenhaus vor und löschten, geschützt mit Atemschutzgeräten, mit einem C-Rohr. Die Wasserversorgung erfolgte über eine Steigleitung im Gebäude. Zum Entrauchen des Gebäudes war ein Hochleistungslüfter im Einsatz.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte bei ca. 100.000 € liegen.

(pie)

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