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Kellerbrand in Bogenhausen Freitag, 31. Oktober 2003;
18.22 Uhr
Montgelasstraße
Die Bewohner des fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses bemerkten im Treppenraum extremen Brandrauch und alarmierten die Feuerwehr.
Als die Einsatzkräfte von der Wache Ramersdorf und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Oberföhring eintrafen standen bereits mehrere aufgeregte Mieter an ihren Fenstern.
Über den Rettungskorb der Drehleiter beruhigte ein Feuerwehrmann die Hausbewohner und bat diese, in ihren sicheren Wohnungen zu bleiben.
Gleichzeitig ging ein Trupp, geschützt durch Pressluftatmer, in den Keller vor.
In einem ca. 15 m² großen Raum war dort aus unbekannter Ursache abgestelltes Mobiliar in Brand geraten. Mit einem C-Rohr konnte das Feuer rasch gelöscht werden.
Um das Gebäude möglichst schnell rauchfrei zu bekommen setzte ein weiterer Trupp einen Hochleistungslüfter ein.
Eine etwa 35-jährige Mieterin hatte eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten und musste von Feuerwehr-Rettungsassistenten ambulant versorgt werden.
Durch das Feuer wurde der Hauptwasser- und Gasanschluss des Gebäudes erheblich beschädigt.
Der Wassernotdienst und die Gaswache der Stadtwerke München übernahmen die Einsatzstelle.
Nach ersten Angaben dürfte sich der Schaden auf ca. 50.000 Euro belaufen.
Während der Lösch- und Aufräumungsarbeiten war der Durchgangsverkehr für ca. zwei Stunden gesperrt.


(lu)
 

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Kellerbrand in Obersendling Freitag, 31. Oktober 2003
5.33 Uhr
Treffauerstraße
In den frühen Morgenstunden kam es in einem zum Teil bewohnten Neubau zu einem Kellerbrand. Im Müllraum des vierstöckigen Hauses waren aus unbekannter Ursache sechs Aschentonnen in Brand geraten. Beamte der Feuerwache Sendling löschten das Feuer mit 2 C-Rohren. Die stark verrauchte Tiefgarage sowie den Treppenraum suchten die Einsatzkräfte mit mehreren Trupps ab. Die Abteilung Sendling der Freiwilligen Feuerwehr München unterstützte die Beamten bei dieser Tätigkeit.  Gleichzeitig entrauchten die Feuerwehrmänner das gesamte Gebäude mit insgesamt drei Hochleistungslüftern. Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 10 000 €.
Die Brandfahndung hat die Ermittlungen aufgenommen.

(ze)

 

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Bei Zimmerbrand schwerverletzt Donnerstag, 30. Oktober 2003
08.02 Uhr
Gartenstraße
Aus noch unbekannter Ursache geriet in einem Apartment im ersten Stock eines viergeschossigen Wohnhauses Mobiliar in Brand. Einsatzkräfte von der Feuerwache Schwabing stiegen über den Balkon in die Wohnung ein und löschten das Feuer. Dabei fanden sie eine 37-jährige Frau bewusstlos im Badezimmer vor. Bis zum Eintreffen des Notarztes versorgten Feuerwehr-Rettungs-
assistenten die Frau.
Sie hatte drittgradige Verbrennungen an ca. 60% der Körperoberfläche erlitten. Sie kam auf die Brandverletztenstation eines Münchner Krankenhauses. Ein gerettetes Meerschweinchen kam in die Obhut einer Nachbarin.

Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

(lu)

 

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Brand in Tiefgarage Donnerstag, 30. Oktober 2003
07.20 Uhr
U-Bhf Westfriedhof / Tiefgarage
Die 32-jährige Lenkerin eines Audi A3 parkte ihr Fahrzeug in der Tiefgarage der Park and Ride Anlage des U-Bahnhofes Westfriedhof. Beim Verlassen des Pkw bemerkte sie im Bereich des Motorraumes Rauch und verständigte die Feuerwehr.
Beim Eintreffen von Beamten der Wache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Moosach brannte der Audi schon heftigst. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten löschten die eingesetzten Trupps das Feuer.  Mit Hochleistungslüftern entrauchten Einsatzkräfte die Tiefgarage.
Die 32-Jährige hatte einen Schock erlitten und wurde von Feuerwehrrettungsassistenten betreut. Sie kam anschließend zur genaueren Untersuchung in eine Münchner Klinik.
Glücklicherweise waren zum Zeitpunkt des Brandes keine weiteren Passanten in der Tiefgarage, so dass niemand verletzt wurde.
Am Audi entstand Totalschaden.
Der Schaden an einem in unmittelbarer Nähe stehenden Pkw ist derzeit noch nicht bezifferbar.

(lu)
 

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Elfjähriger für einen Tag Feuerwehrmann Montag, 27.Oktober 2003; Bassermannstraße
Ein Besuch auf der Feuerwache Pasing war die Belohnung für den elfjährigen Michael. Der Schüler hatte einen Piepser der Feuerwehr auf dem Sportgelände an der Agnes-Bernauerstraße gefunden und diesen zur Feuerwache Pasing gebracht. Der Selektivrufempfänger war dem Notarztteam West bei einem Einsatz aus der Jacke gefallen. Einsatzbeamte führten den jungen Mann durch die Feuerwache und erklärten ihm alle Einsatzfahrzeuge ausführlich. Er bekam einen kurzen Einblick in den Tagesablauf eines Berufsfeuerwehrmannes. Höhepunkt des Tages war eine Fahrt im Korb der 30 Meter hohen Drehleiter.
Zur Erinnerung bekam er ein original T-Shirt mit Aufdruck der Berufsfeuerwehr München überreicht.

(ze)
 
 

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Zimmerbrand in Ramersdorf Sonntag, 26.Oktober 2003
18.02 Uhr
Chiemgaustrasse
Im Schlafzimmer einer Vierzimmer-Wohnung kam es auf unbekannter Ursache zu einem Brand. Die Wohnungsinhaber, eine vierköpfige Familie, konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.
Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf löschten das Feuer mit zwei
C-Rohren. Die Feuerwehrmänner entrauchten das Haus mit einem Hochleistungslüfter, sowie der eingebauten Rauch- und Wärmeabzugsanlage.
Die restlichen Bewohner des Hauses wurden vorsorglich durch die Beamten evakuiert. Insgesammt zehn Bewohner des Gebäudes konnten nach den Löscharbeiten unverletzt in Ihre Wohnungen zurückkehren. Die vierköpfige Familie musste anderweitig untergebracht werden.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 30 000 €.

(ze)

 

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Frau aus verrauchter Wohnung gerettet Sonntag, 26. Oktober 2003
4.20 Uhr
Ludlstraße
Vermutlich war eine Frau während des Rauchens eingeschlafen und hatte dabei einen Schwelbrand an ihrer Matratze ausgelöst.
Bewohner des Mietshauses bemerkten den Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Die Männer der Feuerwache "Westend" drangen geschützt durch Atemschutzgeräte in die völlig verqualmte Wohnung ein. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnten sie die Mieterin schnell auffinden und aus der Wohnung retten. Rettungsassistenten der Feuerwehr begannen sofort mit kreislaufstabilisierenden Maßnahmen bei der Patientin.
Währenddessen löschten die Einsatzkräfte das Feuer und versorgten ambulant noch fünf weitere Bewohner des Mietshauses, die leichte Rauchvergiftungen erlitten hatten.
Die 42-jährige Bewohnerin brachte der Feuerwehr Notarzt zur Hyperbahren Saustofftherapie in die Druckkammer der Feuerwache Ramersdorf. Dort konnte die Patientin, welche eine Kohlenmonoxid und Rauchgasvergiftung erlitten hatte, weiter stabilisiert werden. Nach der Schleusung kam sie zur weiteren Betreuung auf die Toxikologische Abteilung des Krankenhauses Rechts der Isar. Im Laufe des Tages ist eine weitere Schleusung auf der Feuerwache Ramersdorf geplant. Die Berufsfeuerwehr verfügt über eine Druckkammer in der die Patienten auch während der Schleusung beatmet werden können.
In ganz Süddeutschland gibt es nur drei Druckkammern die über die gleichen Möglichkeiten verfügen.

Der Schaden in der Wohnung wird auf ca. 40.000 € geschätzt.

(due)
 

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Vergiftungserscheinungen bei Halloween-Party Samstag, 25. Oktober 2003
22.03 Uhr
Oberweg in Gernlinden
Während einer Halloween-Party wurde einem Mädchen schlecht und sie musste sich übergeben. Nach und nach klagten immer mehr Gäste über Übelkeit und starke Kopfschmerzen. Die Rettungsleitstelle Fürstenfeldbruck forderte daraufhin von der Berufsfeuerwehr München den Leitenden Notarzt und die beiden Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr an. Insgesamt versorgten die Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr 14 Personen im Großraumrettungswagen und brachten sie in verschiedene Krankenhäuser.
Ausgelöst wurden die Erscheinungen vermutlich durch Kohlenmonoxid. Woher die Anreicherung des stark giftigen Gases verursacht wurde, kann aus Sicht der Berufsfeuerwehr nicht geklärt werden.

(due)
 

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Kleinlaster kollidiert mit Straßenbahn  Samstag, 25. Oktober 2003
06.57 Uhr
Landshuter Allee / Platz der Freiheit
Aus noch unbekannter Ursache fuhr heute morgen ein Kleinlaster gegen die Straßenbahn der Linie 12. Der 38jährige Lkw-Fahrer befuhr die Landshuter Allee von Süd nach Nord und prallte im Kreuzungsbereich gegen die Tram, so dass der Triebwagen im 90° Grad Winkel zum Gleis stand. Dabei erlitt er Verletzungen im Brustbereich. Nach einer Erstversorgung durch Feuerwehrrettungsassistenten kam er anschließend zur genaueren Diagnostik in eine Münchner Klinik. Einsatzkräfte von der Feuerwache Schwabing betreuten den sichtlich geschockten aber sonst unverletzten Straßenbahnfahrer.  Zum Zeitpunkt des Unfalles befand sich nur eine Frau als Fahrgast in der Tram. Sie blieb glücklicherweise unverletzt. Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe demontierten den Stromabnehmer, der sich in der Oberleitung verfangen hatte und legten den Fahrdraht frei. Mit Hilfe des Rüstwagens und von Verschiebepressen gleisten die Feuerwehrbeamten das havarierte Schienenfahrzeug wieder ein. Während der Bergungsarbeiten kam es zu beträchtlichen Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch nicht bezifferbar dürfte aber erheblich sein.

(lu)

 

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Zimmerbrand in Giesing Freitag, 24. Oktober 2003
4.45 Uhr
Untersbergstraße
Aus noch unbekannter Ursache kam es in einem Mehrfamilienhaus im ersten Obergeschoss zu einem Zimmerbrand.
Die Mieterin der Wohnung bemerkte das Feuer und flüchtete in die darunter gelegene Wohnung. Von dort alarmierte sie die Feuerwehr.
Die Männer der Feuerwache "Ramersdorf" drangen geschützt durch Atemschutzgeräte in die brennende Wohnung vor und löschten das Feuer.
Zeitgleich wurde eine ca. 70-jährige Bewohnerin der darüber liegenden Wohnung über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht.
Zum Entrauchen setzten die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter ein.

In der Wohnung und an dem Gebäude entstand ein erheblicher Sachschaden.

(due)

 

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Mann von Trambahn erfasst Donnerstag, 23. Oktober 2003
19.28 Uhr
Arnulfstraße
Ein 40-jähriger Mann übersah beim Überqueren der Trambahngleise eine herannahende Trambahn der Linie 16. Das Schienenfahrzeug erfasste den Fußgänger und schleuderte ihn zu Boden, so dass er unter der Tram eingeklemmt wurde.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr setzten pneumatische Hebekissen ein, hoben das Fahrzeug an und befreiten den lebensgefährlich verletzten Mann.

Die Besatzung des Feuerwehrnotarztes "Mitte" versorgte den Patienten und brachte ihn in ein Krankenhaus. Dort kämpfen die Ärzte um das Leben des Unfallopfers.

(due)

 
 

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Fernseher verursacht Wohnungsbrand Mittwoch, 22. Oktober 2003
20.25 Uhr
Euckenstraße
Ausgelöst durch einen defekten Fernseher ereignete sich am gestrigen Abend ein Wohnungsbrand in Sendling. Dabei bemerkte die etwa 50-jährige Mieterin des Ein-Zimmer-Appartments im vierten Obergeschoß eines vierstöckigen Wohn-
hauses noch den Rauch aus ihrem Fernseher. Sie versuchte daraufhin das Gerät auf den Balkon zu tragen, was aber wegen der großen Hitze nicht mehr möglich war. Sie brachte sich nach diesem erfolglosen Versuch sofort selbst in Sicherheit und benachrichtigte Nachbarn und die
Feuerwehr. Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr von der Feuerwache Sendling, unterstützt durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Sendling, bekämpften den inzwischen ausgedehnten Zimmerbrand mit zwei Löschrohren. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer zerstört, eine Ausdehnung des Brandes konnte jedoch verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 €, verletzt wurde bei diesem Ereignis niemand.

(dr)

Tipps zur Verhütung von Bränden an Fernsehgeräten

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Wohnungsbrand in Schwabing verursacht hohen Schaden Montag, 20. Oktober 2003
17.13 Uhr
Hohenzollernstraße
Drei Löschzüge der Münchner Feuerwehr rückten zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in Schwabing aus. Im ausgebauten Dachgeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses brach das Feuer aus. Die Flammen breiteten sich über den Holzfußboden auf das darunter liegende Stockwerk aus. Das Dach fing ebenfalls Feuer und der Brand drohte sich rasend schnell weiter auszubreiten. Nur unter größter Anstrengung brachten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Drei Drehleitern kamen zum Einsatz. Das Blechdach musste zur Suche nach Glutnestern geöffnet werden. Mit zwei Hochleistungslüftern entrauchten die Feuerwehrmänner das Gebäude. Eine Bewohnerin des Hauses erlitt eine Rauchvergiftung und kam vorsorglich zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Mitte unterstützten tatkräftig die Beamten vor Ort.

Während des Einsatzes war die Hohenzollernstraße von der Leopoldstraße bis zum Kurfürstenplatz für den Verkehr komplett gesperrt.

Zur Ermittlung der Brandursache nahm die Polizei Ermittlungen auf.

Der entstandene Schaden lässt sich derzeit nicht abschätzen.


(schz)
 

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Zimmerbrand im Pharao-Hochhaus Montag, 20. Oktober 2003
13.44 Uhr
Fritz-Meyer-Weg
150 000 Euro Schaden ist die Bilanz eines Brandes im Pharao-Hochhaus in Johanneskirchen. Das Feuer zerstörte ein Apartment im 8. Stock des Hochhauses komplett. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand in der Wohnung. Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr brachen die Türe zu der Wohnung auf und löschten das in Brand geratene Mobiliar rasch ab. Dank des schnellen Eingreifens bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Hausbewohner.

Als Brandursache wird ein defekter Fernseher vermutet.


(schz)
 
 

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Motorrollerfahrer mit Helm festgeklemmt Sonntag, 19. Oktober 2003
3.48 Uhr
Mozart-/Haydnstrasse
Ein 31-jähriger deutscher Fahrer eines Motorrollers war mit seinem Zweirad gestürzt. Bei dem Sturz schlitterte er über die Straße und blieb mit dem Helm unter dem Einstieg eines am Fahrbahnrand abgestellten Opel Corsa hängen.
Durch die Wucht des Aufpralls war er mit seinem Helm so stark eingeklemmt, dass er sich selbst nicht befreien konnte.
Er musste dort eigenen Angaben zufolge ca. eine viertel Stunde gelegen sein, bis ihn ein Passant bemerkte und die Integrierte Leitstelle verständigte.
Rettungsassistenten der Hauptfeuerwache und eine Polizeistreife hoben das Fahrzeug an und befreiten den Mann aus seiner misslichen Lage.
Bei dem Unfall hatte sich der Rollerfahrer mittelschwere Verletzungen zugezogen. Die Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten den Patienten und brachten ihn anschließend in eine Münchner Klinik.

(due)

 

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Misslungener Fallschirmsprung vom Uptown-Tower Samstag, 18. Oktober 2003
2.45 Uhr
Georg-Brauchle-Ring
Ein sogenannter "Basejumper" stürzte sich in der Nacht mit seinem Fallschirm vom im Bau befindlichen 146 Meter hohen Uptown-Tower in Moosach. Der aus Österreich kommende Mann verfing sich mit seinem Fallschirm am Hochhaus in ca. 40 Metern Höhe. Hilflos und in größter Lebensgefahr setzten er und zwei Begleiter einen Notruf ab.

Die Höhenretter der Münchner Feuerwehr, Spezialisten für solche extremen Einsätze, eilten dem Verunglückten zu Hilfe. 
Zur Rettung des 32Jährigen mussten sie die Fassade im 10. Stock gewaltsam öffnen. Ein erfahrener Feuerwehrmann und Bergführer lies sich zu dem bereits stark Unterkühlten hinunter und sicherte ihn. Anschließend seilten die Einsatzkräfte die beiden sicher ab.

Am Boden angekommen nahm die Polizei den Springer in Gewahrsam.


(khn/schz)
 

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Apartment in Brand Freitag, 17. Oktober 2003
17.29 Uhr
Lindwurmstraße
Aus unbekannter Ursache war in Abwesenheit der Mieterin ein Bett in einem Apartment in Brand geraten.

Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache drangen in die Kleinwohnung ein und löschten das Feuer innerhalb kurzer Zeit ab.
Für die Bewohner des viergeschossigen Hauses bestand keine Gefahr.

Trotz des schnellen Löscherfolges der Feuerwehr entstand an dem Apartment ein Schaden von rund 50.000 Euro.

(khn)
Höhenretter befreit Taube Freitag, 17. Oktober 2003
8.06 Uhr
Liebherrstraße
Der Hausmeister des Berufsbildungszentrums entdeckte eine an der Fassade zappelnde Taube. Das Tier hatte sich in etwa 20 Metern Höhe mit einem Bein in einem Nylonfaden verfangen und konnte sich nicht mehr befreien.
Um dem Tier weitere Schmerzen zu ersparen alarmierte der Hausmeister die Feuerwehr.
Da die Taube weder über eine Leiter von unten, noch über das Dach zu erreichen war kam die Höhenrettungsgruppe zum Einsatz.
An einer Säule gesichert seilte sich ein Höhenretter ab und befreite den völlig entkräfteten Vogel rasch mit seinem Dienstmesser von seiner Beinfessel.

Die Taube kam mit einer leichten Verletzung davon und wird sich in Kürze ihrer zurück erlangten Freiheit erfreuen.

(khn)

Brand in Antiquitätengeschäft Donnerstag, 16. Oktober 2003
19.52 Uhr
Gerner Straße
In einem geschlossenen Antiquitätengeschäft war in Abwesenheit der Besitzerin Feuer ausgebrochen. Von einem Sessel auf dem ein Heizkissen lag, breiteten sich die Flammen auf Einrichtungs- und Kunstgegenstände aus.

Ein Nachbar sperrte der Feuerwehr mit einem Zweitschlüssel das Geschäft auf.

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, die von der Abteilung Moosach der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurden, löschten den Entstehungsbrand rasch ab.

Eine durch Rauch gefährdete vierköpfige Familie aus dem darüber liegenden Geschoss fand während des etwa halbstündigen Feuerwehreinsatzes in einem Rettungswagen vor der Kälte Unterschlupf.

Am Gebäude entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro. Der Schaden an den Verkaufswaren kann durch die Feuerwehr nicht geschätzt werden.

(khn)

 

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Kellerbrand in Untersendling Sonntag, 12. Oktober 2003, 10:59 Uhr; Siegenburger Straße
In einem Kellerabteil eines fünfgeschossigen Wohnhauses in Sendling brach ein Feuer aus.
Die Wache Westend und die Abteilung Sendling der Freiwilligen Feuerwehr München drangen mit insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz in die Kellerräume ein und löschten den Brand mit einem C-Rohr.
Durch die starke Verrauchung des Hauses mussten noch mehrere, angrenzende Wohnungen kontrolliert werden, um eine Gefährdung der Mieter auszuschließen. 
Mit zwei Lüftern drückten die Einsatzkräfte den Brandrauch aus dem Gebäude und kontrollierten die Brandstelle mit Wärmebildkameras auf verbliebene Glutnester. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Brandfahndung der Polizei übergeben.
Der entstandene Sachschaden wird durch die in Mitleidenschaft gezogenen Installationen auf mindestens 50.000 € geschätzt.


(ric)
 

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Lkw bleibt in Unterführung hängen Freitag, 10. Oktober 2003
12.51 Uhr
Altostraße 
Ein Lkw-Gespann aus Niedersachsen hatte die Durchfahrtshöhe der Unterführung nicht beachtet und war steckengeblieben. Die Zugmaschine wurde am Aufbau stark, und am Führerhaus leicht beschädigt. Der etwa 45jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt.
Feuerwehrmänner der Feuerwache "Pasing" mussten den Planenaufbau abmontieren und die verschobene Ladung Marmorplatten sichern. 
Während der Aufräumarbeiten durch die Feuerwehr und der Unfallaufnahme von der Polizei, war die Zufahrt zur Unterführung für etwa 1 Stunde beidseitig gesperrt.
Der entstandene Sachschaden lässt sich von Seiten der Feuerwehr nicht beziffern.


(pie)
 
 

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Kuriose Befreiungsaktion auf der Münchner Messe Mittwoch, 08. Oktober 2003
19.58 Uhr
Neue Messe München
Ein 25-jähriger Mann suchte kurz vor Messeschluss eine Herrentoilette auf. Als er die Örtlichkeit wieder verlassen wollte, stellte er fest, dass er eingeschlossen wurde. Trotz lautstarken Rufens und Klopfens konnte der junge Mann nicht auf sich aufmerksam machen. In seiner Verzweiflung schlug er einen Sprinklerkopf an der Decke mit einem Drahtpapierkorb ab.
Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München Abteilung Riem suchten das Gebäude nach einem vermeintlichen Feuer ab. 
Zu ihrer Überraschung fanden sie jedoch kein Feuer, sondern den völlig durchnässten Mann. Die Beamten stellten die Sprinkleranlage ab und nahmen das Wasser mit E-Saugern auf.
Bis auf den kaputten Sprinklerkopf und einen eventuellen Schnupfen für den jungen Mann entstand kein Schaden.



(ze)
 

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Umgestürzter Baum verursacht hohen Schaden Mittwoch, 08. Oktober 2003
7.57 Uhr
Oettingenstraße (Lehel)
Ganze Arbeit hat ein ca. 15 Meter hoher Ahornbaum beim Umfallen geleistet. Vermutlich war er aus Altersgründen von einem Grundstück auf die Fahrbahn gestürzt. Er beschädigte dabei einen Teil des auf dem Grundstück stehenden Gebäudes, die Oberleitung der Straßenbahn, die Straßenbeleuchtung und blieb auf einem geparkten Pkw liegen.

Die Männer der Feuerwache Schwabing zersägten den Laubbaum und räumten die Fahrbahn.

Der Betrieb der Straßenbahn war durch den Oberleitungsschaden und die Bergungs- und Aufräumungsmaßnahmen für rund eine Stunde unterbrochen.
Die Münchner Verkehrsgesellschaft leitete die Linie 17 in beiden Richtungen um und setzte zusätzlich einen Ersatzverkehr ein.

An dem Gebäude und dem Pkw entstand ein erheblicher Schaden.

(due)

 
 

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Wiesn-Bilanz 2003 der Münchner Berufsfeuerwehr  
Insgesamt disponierte die Integrierte Leitstelle während der Wiesnzeit 2003, 1541 Alarme (Vorjahr 1266).

Die Einsätze splitterten sich wie folgt auf:
            1519 Rettungsdienst-Einsätze
                 0 Brände
               13 böswillige Alarmierungen
                 9 Hilfeleistungen

Die Rettungsdienst-Einsätze wickelten die vier Hilfsorganisationen ASB, BRK, JUH und MHD, die Berufsfeuerwehr und die in München tätigen privaten Rettungsdienst-Unternehmen ab.

Bewährt haben sich auch dieses Jahr die für die Zeit des Oktoberfestes in der Integrierten Leitstelle eingerichteten beiden Sonder-Leitplätze, von denen alle Wiesneinsätze zentral gesteuert wurden. So konnten die Notarzt-Einsatzfahrzeuge und Rettungswagen von ihren Abrufplätzen rund um die Theresienwiese ohne Zeitverlust zu den Patienten dirigiert werden.

Im Vergleich zum Jahr 2002 stiegen die Rettungseinsätze von der Anzahl her leicht an.

Dieses Jahr waren keine Brandeinsätze zu verzeichnen. Die von der Feuerwehr geforderten und streng kontrollierten hohen Sicherheitsauflagen haben sich bewährt.

Die Zahl der technischen Hilfeleistungen gingen mit 9 Einsätzen (Vorjahr 14) zurück. In diesem Segment waren ausschließlich Routineeinsätze zu verzeichnen.

Die böswilligen Alarmierungen gingen auf 13 Einsätze (Vorjahr 15) zurück.

Aus Sicht der Feuerwehr kann von einer ruhigen Wiesn gesprochen werden.

(due)

 

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Tram entgleist nach Verkehrsunfall Donnerstag, 2. Oktober 2003
19:26 Uhr
Bayerstraße
Beim Abbiegeversuch in die Schillerstraße übersah der Lenker eines BMW Kombi die von hinten herannahende Straßenbahn der Linie 18 und wurde von dem Schienenfahrzeug im Bereich des vorderen Kotflügels erfasst. Durch den Aufprall entgleiste die Tram mit den Rädern der ersten Achse.
Die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache hoben die Straßenbahn wieder in die Schienen. Für die Dauer des Einsatzes war der Schienenverkehr auf der Bayerstraße stadtauswärts erheblich beeinträchtigt.
Durch den Unfall wurden glücklicherweise weder die Insassen der Trambahn noch des PKW verletzt.
An dem Auto entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Trambahn wurde dagegen nicht stark in Mitleidenschaft gezogen, deshalb konnte sie die Fahrt ins Depot selbstständig aufnehmen.


(ric)
 

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Wasserrohrbruch im Elisenhof Donnerstag, 2. Oktober 2003
5.45 Uhr
Elisenstraße
Ein Rohrbruch im Elisenhof setzte vier Stockwerke des Geschäftshauses unter Wasser. Auf über 1500 m² verteilte sich das Schadwasser. Auslöser der nassen Überraschung war ein defekter Wasserhahn im 2. Stock eines Büros. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache sperrten die Wasserzufuhr ab und nahmen das Schadwasser auf. Die Arbeiten dauerten mehr als drei Stunden an.

Der entstandene Schaden lässt sich von Seiten der Feuerwehr nicht beziffern.

(schz)

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Glückskatze wieder im Altenheim Mittwoch, 1. Oktober 2003
13.57 Uhr
Fischer-von-Erlach-Straße 
In der Fischer-von-Erlach-Straße befindet sich gegenüber einem Altersheim ein Lagerschuppen. Eine etwa sechs Monate alte Katze hatte sich das Dach von diesem Schuppen als Ausflugsziel erkoren. Dabei war sie jedoch in einen kaminähnlichen Abluftschacht gestürzt. Aus eigener Kraft konnte sich das Kätzchen nicht mehr befreien. Eine Passantin hörte jedoch ihr klägliches Miauen. Sie verständigte den Hausmeister des Altenheims,  welcher sogleich mit seinen Kollegen Rettungsmaßnahmen ergriff. Kurzentschlossen brachen sie ein Loch in die Wand. Die inzwischen ebenfalls alarmierte Feuerwehr setzte die Maßnahmen fort und konnte das Kätzchen unversehrt retten. 
Der Stubentiger ist wohlauf und konnte seinem Besitzer, das Altersheim übergeben werden.
 

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