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Fußgänger erleidet tödliche Verletzungen Freitag, 28. November 2003
18.30 Uhr
Baldurstraße
Ein 48-jähriger Mann wurde beim Überqueren der Fahrbahn von einem Opel-PKW erfasst und zu Boden geschleudert. Eine Passantin erkannte den Ernst der Lage und begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen bei dem leblosen Mann.
Das Team des Feuerwehrnotarztes Nord-West intensivierte die Maßnahmen. 
Alle Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Der Mann verstarb, noch an der Einsatzstelle, an seinen schweren Verletzungen.

Der 88-jährige Autofahrer musste vom Kriseninterventionsteam versorgt werden. Er hatte bei dem Unfall einen Schock erlitten.

(due)

 

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Zimmerbrand in Sendling Donnerstag, 27. November 2003
23:07 Uhr
Albert-Roßhaupter-Straße
Ein 75-jähriger sehbehinderter Mieter einer Zweizimmerwohnung im Dachgeschoss eines vierstöckigen Wohnhauses nahm in der Nacht Rauchgeruch war.
Im Wohnbereich war aus unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Im Flur der Wohnung rief der Mann um Hilfe. Nachbarn des dritten Obergeschosses halfen dem Rentner aus seiner Wohnung und alarmierten die Feuerwehr.
Feuerwehrmänner des Zuges der Wache Sendling drangen unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr in die Wohnung ein und löschten den Brand.
Um auszuschließen, dass verborgene Glutnester im Dachbereich weiteres Unheil anrichten, öffneten die Einsatzkräfte vorsorglich die Decke zum Dachboden und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Der Mieter wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden, den das Feuer verursachte, wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.


(ric)
 
 

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Arbeiter von eigenem Traktor überrollt Mittwoch, 26. November 2003
09:56 Uhr
Grubmühlweg, Großhelfendorf
Auf einem Reiterhof bei Aying rutschte ein 27-jähriger Arbeiter beim Absteigen von seinem Traktor und kam unter seinem Fahrzeug zu liegen. Danach setzte sich das Vehikel in Bewegung und überrollte den Mann mit dem Hinterreifen. Dabei zog er sich multiple Verletzungen zu. Neben einer Rippenserienfraktur, Becken- und Oberschenkelbrüchen stellten sich auch noch innere Verletzungen heraus. Die Besatzung des Notarzteinsatzfahrzeuges Südost versorgte den Schwerverletzten, bevor er mit Notarztbegleitung in einem Rettungswagen des Roten Kreuzes in ein Münchner Krankenhaus gebracht wurde.
Ein Transport mit dem Rettungshubschrauber war Aufgrund des starken Nebels zu dieser Zeit nicht möglich.


(ric)
 

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Dachstuhlbrand in Schwabing Mittwoch, 26. November 2003
09:00 Uhr
Türkenstraße
Bei Bauarbeiten auf dem Dach eines viergeschossigen Wohnhauses gerieten Teile der Dachkonstruktion in Brand.
Die Besatzung des Zuges der Feuerwache Schwabing begannen unverzüglich mit einem Löschangriff. Der erste vorgehende Trupp arbeitete sich unter schwerem Atemschutz zu dem Brandherd vor, kam dabei mit einer 230 Volt Stromleitung in Berührung und erlitt einen elektrischen Schlag.
Die beiden Männer wurden sofort zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht.
Das nachalarmierte E-Werk stellte den Strom im gesamten Gebäude ab, damit die Feuerwehrmänner gefahrlos die Dachhaut öffnen und restliche Glutnester ablöschen konnten. Dazu kam die Höhenrettungsgruppe der Wache Föhring zum Einsatz.
Weitere Anwohner waren nicht gefährdet. Der Sachschaden wird etwa 10.000 Euro betragen.


(ric)
 

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Auto in Vollbrand Dienstag, 25. November 2003
14.28 Uhr
Aubinger Straße
Aus ungeklärter Ursache touchierte ein Pontiac TransAm Van einen Bus im Gegenverkehr.

Dabei verlor der 37-jährige Lenker des Van die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen das Heck eines vorausfahrenden Linienbusses.

Der Pkw fing sofort Feuer, der Fahrer konnte sich jedoch mit Hilfe von nachfolgenden Verkehrsteilnehmern noch rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen.

Der Busfahrer der Linie 72 sah im Rückspiegel das Auto in Flammen aufgehen, fuhr geistesgegenwärtig seinen Bus aus der Gefahrenzone und konnte so eine weitere Gefährdung seiner Fahrgäste verhindern.
Das Feuerwehrnotarztteam "Pasing" versorgte den mittelschwerverletzten 37-Jährigen und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Einsatzkräfte der Wache Pasing löschten den in Vollbrand stehenden Van mit zwei Löschrohren schnell ab.
Auf Grund der Aufräumarbeiten war die Aubinger Straße für ca. eine Stunde beidseitig gesperrt und verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Der Sachschaden wird auf mindestens
40 000 € geschätzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)
 

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Kellerbrand in Wohnhaus Montag, 24. November 2003
14.09 Uhr
Ganghoferstraße
Aus unbekannter Ursache war in einem Wohnhaus ein Kellerabteil in Brand geraten. Die Hausbewohner hatten sich bereits ins Freie begeben und die anrückenden Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Sendling eingewiesen.

Zwei Trupps drangen unter schwerem Atemschutz zur Brandstelle vor und löschten den Kellerbrand nach etwa 15 Minuten ab.

Zum Entrauchen des Kellers und des Treppenraumes setzten die Einsatzkräfte zwei Lüfteraggregate ein.

Trotz des raschen Löscherfolges der Feuerwehr entstand an der Hausinstallation erheblicher Schaden, zudem wurde der komplette Keller total verrußt.
Die Schadenssumme beträgt rund 50.000 €.

(khn)

 

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Feuer in Bürocontainer Montag, 24. November 2003
7.37 Uhr
Schleißheimer Straße
In einer 400 Quadratmeter großen Bürocontaineranlage eines Gebrauchtwagenhändlers waren Einrichtungsgegenstände und der Teppich in Flammen aufgegangen.
Feuerwehrmänner der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Harthof, brachen die versperrte Zugangstüre auf und löschten den Brand mit Wasser ab.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches war noch kein Angestellter in der Firma anwesend. Verletzte gab es keine.

Der Schaden an dem durch Feuer und Rauch zerstörten Containermodul und der Inneneinrichtung beträgt etwa 30.000 €.

Da das Feuer im näheren Bereich des Türbriefkastens seinen Ursprung hatte, könnte Brandstiftung als Ursache vorliegen.

Die Brandfahndung der Polizei ermittelt.

(khn)

 

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Küchenbrand in Moosach Sonntag, 23. November 2003
09.10 Uhr
Nanga-Parbat-Straße
Aus ungeklärter Ursache geriet die Küche einer Drei-Zimmer-Wohnung im dritten Obergeschoss in Brand.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte waren bereits mehrere Bewohner des Hauses vor der starken Rauchentwicklung auf ihre Balkone geflüchtet.
Insgesamt retteten die Feuerwehrleute verschiedener Wachen sieben Personen, davon drei über die Drehleiter und weitere vier mit Fluchthauben durch das Treppenhaus. Vier Mieter konnten sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen.
Zeitgleich löschten die Beamten die Flammen mit einem Löschrohr ab und leiteten die Entrauchung des Gebäudes mit einem Hochleistungslüfter ein.
Rettungsassistenten versorgten den 17-jährigen Sohn der dreiköpfigen Familie aus der Brandwohnung und brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Eltern des jungen Mannes waren nicht zu Hause.
Alle restlichen Betroffenen konnten nach ambulanter Behandlung wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Durch die starke Rauchentwicklung wird ein Sachschaden von mindestens 200 000 € angenommen.
Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)
 

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Rollerfahrer von Kieslaster überrollt Donnerstag, 20. November 2003
11.57 Uhr
Schleißheimer Straße
Ein 47-jähriger Mann war auf seinem Mofa-Roller auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier. Auf dem Radweg fahrend, übersah ihn, in Höhe der Dülferstrasse, ein abbiegender Kieslaster. Der Mofafahrer wurde von mindestens einer Achse überrollt und dabei schwerverletzt.
Ein vorbeifahrender Linienbusfahrer 
verständigte über seine Leitstelle die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte des Notarztes Nord-West und des Rettungstransportwagens der Wache Schwabing versorgten den Verunfallten und brachten ihn in eine Klinik.

(wel)
 

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Feuer in Sauna Mittwoch, 19. November 2003
20.20 Uhr
Ravensburger Ring
Vermutlich durch einen technischen Defekt war in einem siebengeschossigen Wohnhaus eine im Keller eingebaute Sauna in Brand geraten.
Ein Hausbewohner der die Sauna benutzen wollte, entdeckte den Brand und verständigte die Feuerwehr. Vorbildlich hatte der Mann alle Türen zum Brandbereich wieder verschlossen und somit die Rauchausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert.
Feuerwehrmänner der Wache Pasing und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Aubing, bekämpften den Kellerbrand unter schwerem Atemschutz und entrauchten den Bereich mit einem Lüfter. Verletzt wurde niemand.
Der Schaden an der Saunaanlage und den Räumlichkeiten beträgt rund 20.000 €.

(khn)

 

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Ausgedehnter Zimmerbrand in Neuperlach Dienstag, 18. November 2003
19.21 Uhr
Friedrich-Engels-Bogen
Aus bisher noch ungeklärter Ursache geriet das Mobiliar einer etwa 60 m² großen Wohnung im zweiten Obergeschoss in Brand. Die 27-jährige Mieterin konnte sich zwar noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen, erlitt aber eine Rauchgasvergiftung und musste später zur genaueren Untersuchung in eine Münchner Klinik gebracht werden. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen drohte das Feuer auf den dritten Stock des neungeschossigen Wohnhauses überzugreifen. Ein energisch vorgetragener Löschangriff konnte dies aber gerade noch verhindern. Die meisten Hausbewohner blieben während der Löscharbeiten in ihren sicheren Wohnungen, ca. zehn Personen wurden im Großraum-
rettungswagen der Berufsfeuerwehr vom Rettungsdienst betreut. 
Ein 33-jähriger Mieter hatte ebenfalls zu viel Brandrauch eingeatmet und kam zur Kontrolle ins Krankenhaus. Die Einsatz-
kräfte, zusammengezogen von den Feuerwachen aus Neuperlach, Ramersdorf, Riem und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Michaeliburg, entrauchten das Gebäude mit Hochleistungslüftern und kontrollierten sämtliche Wohnungen in dem Mietshaus.

Es entstand ein geschätzter Schaden von rund 150.000 Euro.

An der Einsatzstelle hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.


(lu)

 

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Weihnachtsbaum am Marienplatz aufgestellt Montag, 17. November 2003
6.00 Uhr
Marienplatz
Der Weihnachtsbaum für den Christkindl-
markt am Marienplatz traf diesmal aus Italien ein.
Gespendet wurde er von der Gemeinde Brixen aus Südtirol.
Pünktlich gegen sechs Uhr traf die 24 Meter lange Nordmanntanne, mit freundlicher Hilfe einer Streifenwageneskorte, am Rathaus ein. Wie jedes Jahr stellte die Münchner Feuerwehr mit Hilfe ihres Feuerwehrkranes den Baum auf. Um Punkt 7.02 Uhr hatten die Feuerwehrmänner mit Hilfe ihres 45-Tonnen-Krans den 4 Tonnen schweren Christbaum in die zwei Meter tiefe Verankerung gehoben.
Im Laufe des Tages bekommt der schöne, stattliche Weihnachtsbaum seinen Schmuck. Die sichtbare Höhe des mit etwa 2000 Glühlampen geschmückten Baumes beträgt somit 22 Meter.
Wie die letzten Jahre zuvor, handelt es sich um einen Baum, der aus forstwirtschaftlichen Gründen sowieso hätte gefällt werden müssen.
Den Transport aus Südtirol führte die Gemeinde Brixen durch.



(lu)
 

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Stromunfall auf Bundesbahngelände Samstag, 15.November 2003
17.39 Uhr
Wilhelm-Zwölfer-Straße
Drei Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren waren auf eine abgestellte Diesellok geklettert. Die Lok war auf einem Nebengleis des Bundesbahngeländes abgestellt.

Einer der Buben näherte sich, der unter 15000 Volt stehenden Oberleitung so weit, das es zu einem Spannungsüberschlag kam. Der junge Mann erlitt schwerste Verbrennungen an zwei Drittel der Körperoberfläche.

Ein Feuerwehr-Notarztteam brachte den lebensgefährlich verletzten Patienten zur Weiterbehandlung ins Schwerbrandverletztenzentrum des Klinikums Bogenhausen.

Die beiden anderen Buben nahm die Polizei in ihre Obhut.

(khn)

 

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Wohnungsbrand in Moosach Freitag, 14. November 2003
13.45 Uhr
Riesstraße
Aus unbekannter Ursache brannte ein Apartment im neunten Obergeschoss vollkommen aus.

Personen kamen bei dem Wohnungsbrand nicht zu Schaden.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte verschiedener Feuerwachen drang dichter Rauch aus dem Balkon.
Über die hausinterne Löschwasserleitung konnten die Beamten das Feuer innerhalb kürzester Zeit stoppen und eine Verrauchung des großräumigen Wohnkomplexes vermeiden.
Der Sachschaden wird auf 70 000 € geschätzt.
Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)
 
 

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Brennende E-Lok Donnerstag, 13. November 2003
3.19 Uhr
Landsberger Straße
Ein Lokführer wollte mit seiner Lokomotive der Baureihe 120 die Wartungshalle verlassen. Plötzlich geriet die Lok vermutlich durch einen technischen Defekt in Brand. Der Lokführer alarmierte die Feuerwehr. Durch die rasche Brandentwicklung konnte er keine Löschmaßnahmen ohne Eigengefährdung durchführen.
Bevor die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit dem Löschen anfangen konnten, musste das Schienenfahrzeug erst stromlos geschaltet werden. 
Erst dann war es möglich geschützt durch Atemschutzgeräte in die Lok einzudringen. Das Feuer konnte mit Kohlendioxid aus einem Sonderlöschfahrzeug gelöscht werden.
Mit mehreren Hochleistungslüftern entlüftete die Feuerwehr die, durch die brennende Lok völlig verqualmte Wartungshalle.

Der entstandene Schaden kann von der Feuerwehr nicht abgeschätzt werden.

(due)

 
 

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Brand in Seniorenheim Mittwoch, 12. November 2003
18.55 Uhr
Westendstraße
In einem Apartment in einem Wohnheim entstand von der Küchenzeile ausgehend ein Brand.
Die 83-jährige Bewohnerin bemerkte das Feuer und flüchtete zu ihrem Nachbarn. Durch das Öffnen der Wohnungstür trat Rauch in den Flur aus und löste den im neunten Stock installierten automatischen Melder aus. Der Bewohner der angrenzenden Wohneinheit betätigte zusätzlich einen Druckknopfmelder. Eine 26-jährige Betreuerin des Heimes nahm einen Wandhydranten zur Brandbekämpfung in Betrieb. Sie konnte die Flammen bis zum Eintreffen der Züge der Wachen Westend und Sendling mit dem Löschwasser des Hydranten klein halten. Bei ihren Bemühungen erlitt die Frau eine Rauchvergiftung. 
Sie wurde mit dem Rettungswagen der Feuerwehr zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz übernahm die Löscharbeiten. Zum Entrauchen des Brandgeschoßes kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.
Die Heimleitung hatte die Evakuierung der betroffenen Etage veranlasst, so dass eine Gefährdung weiterer Heimbewohner ausgeschlossen werden konnte.
Zur entgültigen Klärung der Brandursache wird am frühen Morgen die Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen. 

Der entstandene Sachschaden wird wohl 10.000 Euro überschreiten.

(ric)

 

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Wohnungsbrand in Neuhausen Dienstag, 11. November 2003
10.10 Uhr
Saportastraße
Die weithin sichtbare Rauchsäule über Neuhausen wies den Einsatzkräften der Feuerwache Schwabing den Weg zur Einsatzstelle.
In einem fünfstöckigen Mietshaus war eine Wohnung im zweiten Obergeschoss vollkommen in Brand geraten. Die 43-jährige Mieterin war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs beim Duschen und bemerkte den Rauch. Sie begann noch mit ersten Löschmaßnahmen, musste diese aber wegen der starken Rauchentwicklung aufgeben. Dabei zog sie sich Verbrennungen an beiden Händen und eine Rauchvergiftung zu.
Beim Eintreffen der Feuerwehr standen mehrere Mieter auf den Balkonen und riefen um Hilfe. Über die Drehleiter und den Treppenraum wurden die gefährdeten Bewohner gerettet und in Sicherheit gebracht.
Insgesamt mussten 10 Erwachsene und ein Kind in dem Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr versorgt und betreut werden.
Die 43-jährige Mieterin und einen weiteren Bewohner des Hauses brachte der Rettungsdienst in ein Krankenhaus. 
Nur dem besonnenen Verhalten der Mieter ist es zu verdanken, dass es nicht noch mehr Verletzte gab. Sie blieben alle in ihren Wohnungen und flüchteten nicht in den völlig verqualmten Treppenraum. Ebenso haben sich hier die geschlossenen Rauchabschlusstüren, die den Treppenraum von den Zugangsfluren trennen bewährt. Somit blieben große Teile des Gebäudes rauchfrei.
Das Feuer das bereits auf eine Nachbarwohnung und der darüber liegenden Wohnung überzugreifen drohte, hatten die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle. Nach knapp einer halben Stunde meldete der Einsatzleiter Feuer aus. Zum Entrauchen setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter ein. Vorsorglich wurden auch noch mehrere Wohnungen kontrolliert. Über die Ursache der Brandentstehung kann momentan noch keine Aussage getroffen werden, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der entstandene Schaden dürfte mehrere 100.000 € betragen.

(due)

 

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Brand in Dentallabor Sonntag, 9. November 2003
19:08 Uhr
Westendstraße
Beträchtlicher Schaden entstand bei einem Brand in einem Dentallabor auf der Theresienhöhe.
Aus dem ebenerdigen etwa zehn auf fünfzehn Meter großen Gebäude drang dichter Rauch. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache Westend versuchten sich Zugang zu dem Labor zu verschaffen. Sämtliche Zutritte waren jedoch mit schweren Stahltüren gesichert und verschlossen.
Mit Trennschleifern entfernten die Beamten die umfangreichen Absicherungen. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Feuers niemand in dem Zahnlabor.
Im Gebäude stand ein Schreibtisch und Büroinventar in Flammen. Nachdem die Feuerwehrmänner sich Zutritt verschafften löschten sie das Feuer rasch ab.
Im gesamten Labor breitete sich Rauch und Ruß aus. An einen Betrieb des Dentallabors ist vor einer Brandsanierung nicht zu denken.
Zur Klärung der Brandursache nahm die Brandfahndung der Polizei die Ermittlungen auf.



(schz)
 

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Tödlicher Verkehrsunfall Samstag, 8. November 2003
13.58 Uhr
Ludmillastraße
Tragisch endete ein Verkehrsunfall für einen 91-jährigen in Untergiesing. Der Mann überquerte zu Fuß die Fahrbahn als ihn ein Mercedes erfasste und zu Boden schleuderte.
Der Münchner erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Das Feuerwehr-Notarztteam "Süd" bemühte sich das Leben des 91-jährigen zu retten.
Leider vergeblich, im Krankenhaus erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.

Zur Klärung des Unfallherganges nahm die Polizei Ermittlungen auf.


(schz)
 

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Geburt in Rettungswagen Freitag, 7. November 2003
8.23 Uhr
Perlacher Straße
Eine 34-jährige werdende Mutter war dabei, sich auf den Weg in die Klinik zu machen, da der Termin ihrer zweiten Niederkunft unmittelbar bevorstand. Plötzlich setzten die Wehen ein. Der alarmierte Rettungswagen der Berufsfeuerwehr fuhr die Frau zur Entbindung in ein Münchner Krankenhaus.
Kurz vor der Notaufnahme war die Geburt in vollem Gange. 
Eine herbeigerufene Hebamme unterstützte die Rettungsassistenten, in ihrem Rettungswagen den 4150 Gramm schweren und 51 cm großen Jungen auf die Welt zu bringen. Er und die Mutter sind wohlauf. Anschließend wurden sie in den Kreissaal der Klinik gebracht.


(ric)
 

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Bewusstlose Mieterin aus brennenden Zimmer gerettet Donnerstag, 6. November 2003
17.17 Uhr
Krumpterstraße
Eine Mieterin hatte in einem gegenüberliegenden Wohnhaus im Erdgeschoss Feuerschein wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert.

Ein durch Atemgeräte geschützter Rettungstrupp brach die Brandwohnung auf und suchte die Räumlichkeiten nach verletzten Personen ab. Innerhalb weniger Augenblicke entdeckten die Feuerwehrmänner im Schlafzimmer die bewusstlos am Boden liegende Mieterin. Sofort brachten die Einsatzkräfte die 60-jährige ins Freie und übergaben sie dem Feuerwehr-Notarzt. Die Frau hatte Brandverletzungen und eine schwere Rauchvergiftung erlitten. 
Nach einer ersten Behandlung kam die Patientin in die Toxikologische Abteilung des Klinikums rechts der Isar.

Aus der zweiten Etage brachten die Einsatzkräfte eine Mieterin vorsorglich durch den verrauchten Treppenraum zu einem Rettungswagen.

Der Brand hatte im Bereich des Bettes seinen Ursprung. Ob Rauchzeug oder ein technischer Defekt die Ursache war, wird durch die Brandfahndung der Polizei untersucht.

Der Schaden an der stark verrußten Wohnung wird auf 60.000 € geschätzt.


(khn)

 
 

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Brand in Hotel Montag, 3. November 2003
06.53 Uhr
Pettenkoferstraße
Am frühen Morgen kam es zu einem Brand im Frühstücksraum eines Hotels in der Innenstadt. Der Raum befindet sich im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Durch die starke Hitze des Feuers zerbarsten Fensterscheiben und es kam zu einer massiven Rauchentwicklung. Zahlreiche Personen riefen in den Stockwerken darüber um Hilfe.
Drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Mitte 
- insgesamt ca. 60 Mann - bekämpften das Feuer unter schwerem Atemschutz.
59 Personen wurden von den Feuerwehrleuten aus dem Gebäude gerettet, 21 davon über
Feuerwehrleitern, die restlichen 38 über hauseigene Rettungswege und das Treppen
haus. Sechs dieser Personen mussten rettungsdienstlich versorgt und in Krankenhäuser transportiert werden. Einer von ihnen -ein ca. 35 jähriger Mann- erlitt eine schwere Rauchvergiftung.
Die Pettenkoferstraße war für die Dauer der Arbeiten im Bereich der Einsatzstelle komplett gesperrt.
Die Brandfahndung ermittelt zur Stunde die Brandursache; nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 300.000 €.


(dr)

 
 

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Brand in Wohnhaus gefährdet Bewohner Sonntag, 2. November 2003
19.44 Uhr
Stemplingeranger
Aus unbekannter Ursache war in einem neungeschossigen Gebäude in der sechsten Etage die Aufzugskabine in Vollbrand geraten. Innerhalb kurzer Zeit verrauchten neun Wohnungen und die obersten drei Geschosse des Gebäudes. Neun Hausbewohner flüchteten auf ihre Balkone und riefen um Hilfe.

Einsatzkräfte zweier Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Waldperlach der Freiwilligen Feuerwehr retteten die gefährdeten Menschen über eine Drehleiter. Ebenfalls brachten die Einsatzkräfte vier weitere Personen und einen Hund durch das Treppenhaus aus dem Gefahrenbereich. Insgesamt erlitten sechs Bewohner Rauchvergiftungen. Fünf der Patienten wurden ambulant behandelt, eine Frau musste zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die durch Pressluftatmer geschützten Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten den Brand nach kurzer Zeit ablöschen. Zum Entrauchen des Gebäudes kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Feuerwehr-Rettungsassistenten und Teams des öffentlichen Rettungsdienstes betreuten etwa 20 Menschen während der Löscharbeiten in ihren Fahrzeugen und vor dem Gebäude.

An der Aufzugsanlage entstand erheblicher Schaden, zudem wurde der Treppenraum und mehrere Wohnungen erheblich verrußt. Die Schadensumme beträgt nach einer ersten Schätzung weit über 100.000 €. 

(khn)

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Eine Frau über Drehleiter gerettet Sonntag, 2. November 2003
5.35 Uhr
Hiltenspergerstraße
In einem viergeschossigen Wohnhaus war in einer in der ersten Etage gelegenen Wohnküche Feuer ausgebrochen. Die 41-jährige Bewohnerin flüchtete an das Schlafzimmerfenster, da ihr wegen des dichten Qualms der Fluchtweg zum Treppenhaus abgeschnitten war.

Feuerwehrmänner der Wache "Schwabing" retteten die Frau, die eine Rauchvergiftung erlitten hatte, über eine Drehleiter. Nach der ersten Behandlung durch den Feuerwehr-Notarzt kam die Verletzte zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus.

Aus der dritten Etage brachten Feuerwehrmänner eine Frau und ein Kind in Sicherheit. Über ein offen stehendes Fenster war der Brandrauch in ihre Wohnung gezogen.

Die beiden Bewohner, die leichte Rauchvergiftungen erlitten hatten, behandelte das Notarztteam ambulant.

Nach etwa 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer gelöscht und den Brandbereich entraucht. Mehrere Hausbewohner die vor das Haus geflüchtet waren, konnten daraufhin wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Brandfahndung der Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Der Schaden an der schwer beschädigten Wohnung beträgt mindestens 50.000 €.

(khn)

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