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Zur Weihnachtszeit kommt nicht nur das Christkind /der Weihnachtsmann sondern manchmal auch die Feuerwehr. Wie ein Christ/Weihnachtsbaum abbrennt, können Sie hier als Video sehen.
Christbaum.mpg (1.2Mb)
Sylvesterbilanz 2003/2004  
In der Sylvesternacht hatte die Münchner Feuerwehr nur wenige ruhige Minuten. Allein nach Mitternacht rückten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr 57 mal zu Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus.
Bei rund 280 Einsätzen wurde der Münchner Rettungsdienst zu Hilfe gerufen.
Verirrte Feuerwerkskörper lösten dieses Jahr nur kleinere Brände aus. In fünf Fällen brannten Abfallcontainer. Achtmal verursachten Raketen Brände auf Balkone. Noch weitere neunzehnmal kam es zu anderen Kleinfeuern.
Der Schaden hierbei blieb gering.

In Schwabing stand ein geparkter Pkw in Flammen und musste gelöscht werden.
Zusätzlich rückten die Einsatzbeamten zu zwölf Hilfeleistungen im Stadtgebiet aus.

Der erste Alarm im neuen Jahr traf 4 Minuten nach Mitternacht die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache. Sie eilten zu einer Feuermeldung in ein Hotel in der Schützenstraße. Eine brennende Zigarette löste dort die automatische Brandmeldeanlage aus.
Der wohl schadensträchtigste Einsatz ereignete sich gegen ca.00.10 Uhr in der Steinstraße in Haidhausen.
Dort verirrte sich vermutlich eine Sylvesterrakete auf das Dach eines fünfgeschossigen Wohnhauses und setzte Teile des Dachstuhles in Brand.
Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt. Bei den Löscharbeiten waren rund 50 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz.
Um versteckte Glutnester aufzuspüren mussten ca. 30 m² von der Dachhaut geöffnet werden.
Hier wird der Schaden auf etwa 150.000 Euro geschätzt, nachdem eine Dachgeschosswohnung ebenfalls erheblich beschädigt wurde.
Aus Sicht der Münchner Feuerwehr trugen die Witterungsverhältnisse zu einem glimpflichen Verlauf der Sylvesternacht bei.



(lu)
 

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Kerze entzündet Mobiliar Mittwoch, 31. Dezember 2003; 21.55; Nymphenburger Straße
Noch im alten Jahr rückten die Einsatzkräfte von der Feuerwache Schwabing und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Mitte, zu einem Brand nach Neuhausen aus.
Dort hatte eine brennende Kerze am Fensterbrett, in der Nähe befindliche Einrichtungsgegenstände entzündet, während die ca. 60-jährige Bewohnerin beim Duschen war.
Die alarmierten Einsatzkräfte, retteten die Frau und noch zwei ca. 40-jährige Männer aus dem verrauchten Apartment im fünften Obergeschoss und löschten das Feuer. 
Nach Beendigung der Lösch- und Lüftungsarbeiten konnten die Frau und die beiden Männer wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 20.000 Euro.


(lu)
 

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Erneuter Adventskranzbrand Dienstag, 30. Dezember 2003
2.16 Uhr
Stengelstraße (Schwabing)
Erneut ist ein Brand durch eine niedergebrannte Kerze auf einem Adventskranz ausgelöst worden. Seit beginn der Adventszeit musste die Münchner Feuerwehr 18 mal zu brennenden Gestecken oder Kränze ausrücken.

Mitten in der Nacht war der Vater der Familie aufgewacht und hatte den Brandgeruch wahrgenommen. Er weckte seine Frau und die Tochter, brachte sie in Sicherheit und unternahm anschließend Löschversuche. Durch die Löschmassnahmen erlitt er eine Rauchvergiftung die durch Rettungsassistenten der Feuerwehr behandelt wurde. Anschließend brachten sie den Familienvater in ein Krankenhaus.
Die Männer der Feuerwache Schwabing mussten noch Nachlöscharbeiten in dem Zimmer vornehmen. Das Feuer hatte bereits auf die Möbel übergegriffen.
Durch den Brand entstand eine erhebliche Rauchentwicklung, die sich in dem Wohnhaus ausbreitete. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude und kontrollierte mehrere Wohnungen.

Der entstandene Schaden wird auf ca. 30.000 € geschätzt.

Die Feuerwehr weist nochmals auf die Brandgefahren in der Adventszeit hin!

(due)
 

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Yorksihre-Terrier in Abflussrohr eingeklemmt Sonntag 28. Dezember 2003
18.27 Uhr
Bereiteranger
Beim Baden im Küchenwaschbecken geriet die 6 Monate alte Hundedame "Gina" mit einer Pfote in den Siphon. Nachdem die Befeiungsversuche ihrer Besitzerin fehlschlugen, alarmierte sie die Feuerwehr.

Beamte der Feuerwachen Ramersdorf und Mitte demontierten das Waschbecken und befreiten mit Seitenschneider und Säge die Hundedame aus ihrer misslichen Lage.

 Während der zweistündigen Befreiungsaktion kühlten die Einsatzkräfte die Pfote ständig mit Eis. 
Der ebenfalls angeforderte Tiernotdienst betreute Gina und untersuchte den Welpen nach der erfolgreichen Befreiung.

Die Hündin konnte im Anschluss unverletzt ihrem überglücklichen Frauchen übergeben werden.




(ze)
 

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Vorsichtsmaßnahmen zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern (Foto)  
Beachten Sie bitte in der Sylvesternacht folgende Tipps Ihrer Münchner Feuerwehr:
  • Benutzen Sie nur zugelassene Feuerwerkskörper. Mann erkennt sie an der Zulassungsnummer der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM)
  • Befolgen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisungen der Feuerwerkskörper.
  • Zünden Sie diese niemals in der Hand an.
  • Benutzen Sie als Starthilfe von Raketen z. B. eine große Flasche.
  • (die Standsicherheit wird dadurch zusätzlich erhöht, wenn die Flasche in einem Getränkekasten steht)
  • Richten Sie bitte Feuerwerksraketen nicht auf Personen, achten Sie auf eine vertikale Flugrichtung und die Windrichtung.
  • Dem Wiederanzünden von "Blindgängern" ist unbedingt abzuraten.
  • Pyrotechnische Sylvesterartikel sind grundsätzlich im Freien abzubrennen. Tischfeuerwerke sind gesondert gekennzeichnet.
  • Bewahren Sie die Feuerwerkskörper sicher vor Kindern auf.
  • Häufig muss die Feuerwehr in den Sylvesternächten zu Bränden auf Balkonen ausrücken. Verirrte Raketen entzünden dort brennbare Gegenstände. Entfernen Sie alles was brennen kann von Ihrem Balkon.

Alarmieren Sie bei einem Brand oder Unfall sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer  112.

Wir bitten Sie, diese Ratschläge zu befolgen und wünschen Ihnen einen fröhlichen und schadensfreien Jahreswechsel.

(due)

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Mann aus Isar gerettet Samstag, 27. Dezember 2003
20.15 Uhr
Mariannenbrücke
Aus noch unbekannter Ursache war ein ca. 55-jähriger Mann in die Isar geraten. Er konnte sich auf Höhe der Mariannenbrücke an einer Verstrebung festhalten. Ein Beamter einer Polizeistreife stieg zu dem völlig entkräfteten Mann in die Isar hinunter und hielt ihn fest. Sein Kollege sicherte die Beiden mit einem Seil bis zum Eintreffen der Feuerwehr.
Ein Feuerwehrmann der Hauptfeuerwache hatte sich bereits auf der Anfahrt mit einem Überlebensanzug ausgerüstet und stieg sofort zu den Beiden ins Wasser. 
Zusammen mit einem von der Feuerwache Ramersdorf angerückten Taucher legten sie den beiden einen Rettungsgurt an. Mit Hilfe der Drehleiter hob die Berufsfeuerwehr den völlig unterkühlten Mann und seinen Retter aus der eisigen Isar hinaus.

Beide kamen mit starken Unterkühlungen in ein Krankenhaus.

(due)

 

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Fußgänger von Auto erfasst Samstag, 27. Dezember 2003
19.19 Uhr
Sonnenstraße
Zwei an der Ampel wartende Cousins wurden von einem, aus noch unbekannter Ursache, ins schleudern geratenen Pkw erfasst und verletzt.
Einer der beiden ca. 20-jährigen erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein zufällig anwesender Arzt der Chirurgischen Innenstadtklinik versorgte den Schwerverletzten zusammen mit dem Team eines Feuerwehr Rettungswagen. Der junge Mann hatte schwere Schädelverletzungen und eine Wirbelsäulen Verletzung erlitten. 
Unter der Begleitung des Arztes brachte die Feuerwehr das Unfallopfer in ein Münchner Krankenhaus. Bei ihm besteht der Verdacht einer Querschnittslähmung.

Seinen Cousin versorgte das Team des Feuerwehr Notarztwagen "Nord" und brachte ihn ebenfalls in ein Krankenhaus. Er hatte eine Sprunggelenksfraktur erlitten.

(due)

 

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Fußgängerin verstirbt nach Verkehrsunfall Freitag, 26. Dezember 2003
20:10 Uhr
Staudinger Straße
Beim Überqueren der Staudinger Straße in Neuperlach übersah eine etwa 40-jährige Fußgängerin einen Kleintransporter und wurde von diesem erfasst.
Dabei zog sich die Frau schwere Kopfverletzungen zu.
Die eingetroffenen Rettungskräfte der Feuerwehr und die Besatzung eines Rettungswagens des BRK begannen unverzüglich mit der Reanimation.
Die Verletzungen waren aber so massiv, dass die Frau kurz nach Einlieferung ins Krankenhaus verstarb.

Für den Fahrer des Kleinlasters wurde zur psychologischen Betreuung das Kriseninterventionsteam nachgefordert.


(ric)
 

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Vorsicht beim Betreten von Eisflächen!  
Durch die anhaltende Kälte der letzten Tage sind im Stadtgebiet mehrere Gewässer gefroren. Sie sind aber bei weitem noch nicht tragfähig. Die Münchner Feuerwehr warnt alle Mitbürger eindringlich davor, die natürlichen Eisflächen im Stadtgebiet zu betreten.
Die Gefahr ins eiskalte Wasser einzubrechen besteht immer noch.

So können Sie vorbeugen:

  • Achten Sie auf Verbotschilder und beachten Sie Warnungen in den Medien.
  • Schätzen Sie vor Betreten der Eisfläche die Tragfähigkeit ab. Die Stärke der Eisdecke sollte mindestens 10 cm betragen.
  • Besondere Vorsicht ist geboten an Brückenpfeilern, Schilf und ähnlichen Objekten, die das Eis durchbrechen.
  • Lassen Sie ihre Kinder eine Eisfläche nicht unbeaufsichtigt betreten.
  • Tauwetter kann die Tragefähigkeit des Eises schnell beeinträchtigen.
  • Gehen Sie nie auf Eisflächen von fließenden Gewässern.
  • Wasserflecken und Verfärbungen können Hinweise auf brüchige Stellen sein.
So können Sie bei eingebrochenen Personen helfen:
  • Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr
    Der richtige Notruf 112!
  • Nähern Sie sich dem Eingebrochenen liegend, mit einer möglichst großen Auflagefläche. Am besten mit einer Leiter oder einem Brett. An vielen Münchner Gewässer stehen Rettungsgeräte zur Verfügung.
  • Vorsicht! An der Einbruchstelle ist das Eis sehr brüchig - auch für Sie.
  • Reichen Sie eingebrochenen Personen Rettungsgeräte oder andere Gegenstände (z.B. Kleidungsstücke, Stangen, Abschleppseil, usw.).

(due)

Vorsicht beim Betreten von Eisflächen!

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Brand in Küche Mittwoch, 24. Dezember 2003
19:58 Uhr
Cosimastrasse
Beim Erhitzen von Frittierfett für ein Fondue geriet der Inhalt des Topfes auf dem Herd in der Küche in Brand. Die Flammen griffen schnell auf die Kücheneinrichtung über.
Die Bewohner der Wohnung und ihr Sohn erkannten den Ernst der Lage und riefen die Feuerwehr. Danach brachten sie sich, nachdem sie die Türe zur Küche geschlossen hatten, in Sicherheit.
Der Löschzug der Wachen Föhring, Ramersdorf und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Oberföhring löschten den Brand rasch mit einem C-Rohr ab.
Selbst durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein beträchtlicher Sachschaden nicht vermieden werden. Dieser wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 15.000 Euro einpendeln.


(ric)
 

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Feuer auf Balkon Mittwoch, 24. Dezember 2003
17:43 Uhr
Carl-Orff-Bogen
Auf dem Balkon eines im ersten Obergeschoss gelegenen Wohnung brach aus unbekannter Ursache ein Feuer aus. Das Fenster zur Küche barst aufgrund der entstandenen Hitze und der Brand breitete sich in die Wohneinheit aus. Dort verwüsteten die Flammen die Kücheneinrichtung derart, dass ein Schaden von mindestens 25.000 Euro entstand.
Feuerwehrmänner der Wache Milbertshofen löschten den Brand und brachten fünf Nachbarn vorübergehend in Sicherheit. In der betroffenen Wohnung befand sich im Moment des Einsatzes niemand.
Abschließend wurde das kaputte Fenster von den Einsatzkräften notdürftig wieder verschlossen.
Die restlichen Bewohner konnten alle wieder unverletzt in ihre Wohnungen zurück.


(ric)
 

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Weihnachtsbesuch bei der Feuerwehr Mittwoch, 24. Dezember 2003 Feuerwache Schwabing
Um die Mittagszeit des Heiligen Abends besuchte Oberbürgermeister Christian Ude mit seiner Gattin, Frau Edith von Welser-Ude und der Kreisverwaltungsreferent Dr. Wilfried Blume-Beyerle die diensttuenden
26 Einsatzbeamten der Feuerwache "Schwabing".
Lobende Worte fanden der Oberbürgermeister und der Kreisverwaltungsreferent in Gegenwart des Dienststellenleiters, Oberbranddirektor Günther Hölzl und des Wachvorstehers, Brandamtmann Helmut Fiedler, für alle Feuerwehrmänner, die mit ihrem Dienst an den Feiertagen für die Sicherheit in der Stadt sorgen. Als kleinen Ausgleich für die entgangenen Weihnachtsfreuden übergab der Oberbürgermeister einige kleine Geschenke.
Leider konnten nicht alle Beamten den Weihnachtsbesuch miterleben,
da zeitgleich einige Möwen auf der Eisfläche des Olympiasees die Hilfe von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr in Anspruch nahmen.
Die Vögel überschritten offensichtlich die Ruhezeiten und froren mit ihren Schwanzfedern im Eis fest.
Erst ein Feuerwehrmann, geschützt durch einen Kälteschutzanzug, konnte sie aus ihrer misslichen Lage befreien und zum Aufwärmen in die Wache mitnehmen.
Nach Begutachtung der Tiere vom obersten Dienstherren und einiger Auftauzeit entließen die Retter die Vögel in die Freiheit.



(r)
 

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Brand in Seniorenheim im Westend Mittwoch, 24. Dezember 2003
11.02 Uhr
Westendstraße
Glimpflich ging ein Brand im Senioren Wohnsitz im Westend aus. Aus unbekannter Ursache brach ein Feuer in einer Teeküche im 8. Stock aus. 
Mitarbeiter des Altenheimes bemerkten die Rauchentwicklung und brachten rechtzeitig 16 Senioren aus dem gefährdeten Bereich in Sicherheit.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr löschten den Brand rasch mit zwei Handfeuerlöschern ab.

Dank des vorbildhaften und schnellen Handelns des Personals wurden keine Hausbewohner verletzt.

Der entstandene Schaden beläuft sich 
auf ca. 10 000 €.

(schz)
 

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Rauchmelder verhindert Zimmerbrand Samstag, 21. Dezember 2003, 23.28 Uhr; Feuchtwangerstraße
Glücklich schätzen kann sich ein 30-Jähriger, der auf den Rat der Feuerwehr hörte und einen Rauchmelder in seiner Wohnung installierte. In der Nacht zum 4. Advent zahlte sich sein Vorausblick aus.

Der Mann hatte die Kerzen an seinem Adventskranz entzündet und war beim Fernsehen eingeschlafen. Ein schriller Alarmton riss den 30-jährigen Mann aus seinen Träumen. Der Adventskranz stand in Flammen. Der Mann löschte das Feuer selbst ab und verständigte die Feuerwehr.
Die Einsatzbeamten der Wache Milbertshofen mussten nur mehr die verrauchte Wohnung lüften. Die rechtzeitige Warnung durch den Rauchmelder verhinderte größeren Schaden und die eventuellen Folgen einer Rauchvergiftung bei dem Mann.

Somit hat sich die kleine Investition in einen Rauchmelder mehr als gelohnt.

Der Melder nahm bei dem Feuer keinen Schaden und verrichtet weiterhin seinen Dienst.

(schz)
 

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Schwerer Personenunfall Sonntag, 21. Dezember 2003
7.32 Uhr
U-Bahnhof Mangfallplatz
Beim Einfahren in den Bahnhof entdeckte der Fahrer eines U-Bahnzuges einen etwa 50-jährigen Mann im Gleisbereich. Dieser wollte offensichtlich gerade wieder auf den Bahnsteig zurück klettern. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung wurde der Mann vom Triebwagen erfasst und zwischen der Seitenwand des Zuges und der Bahnsteigkante eingeklemmt.

Feuerwehrmänner der Wache "Ramersdorf" drückten den Zug mit zwei pneumatischen Hebekissen zur Seite und befreiten das Unfallopfer. Trotz der schnellen Befreiung konnte der Feuerwehr-Notarzt "Süd" nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der U-Bahnfahrer erlitt einen Schock, das Kriseninterventionsteam des ASB übernahm seine Betreuung.

Der U-Bahnverkehr war für die Dauer des Feuerwehreinsatzes stadteinwärts unterbrochen.

(khn)

 

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Rauchtoter bei Kellerbrand  Samstag, 20. Dezember 2003
17.21 Uhr
Prinzregentenplatz
Polizeibeamte der Polizeiinspektion 22 entdeckten auf dem Weg zu einem im Keller gelegenen Haftraum eine erhebliche Rauchentwicklung. In einer Haftzelle war aus noch ungeklärten Umständen eine Matratze in Brand geraten. 
Die Beamten trugen den 25-jährigen leblosen Zelleninsassen über einen Fluchtweg ins Freie und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Zudem bekämpften Polizisten das Feuer mit einem Feuerlöscher.
Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr und ein kurze Zeit später eintreffendes Feuerwehr-Notarztteam setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Trotz aller Bemühungen konnte dem Rauchgasvergifteten nicht mehr geholfen werden.
Der durch Rauch und Ruß verursachte Schaden an den Räumlichkeiten wird auf 30.000 € geschätzt.

(khn)

 

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Zimmerbrand fordert Todesopfer Samstag, 20. Dezember 2003
01.20 Uhr
Linprunstraße
Jede Hilfe zu spät kam bei einem Zimmerbrand für einen 53-jährigen Mann im Ortsteil Maxvorstadt.
Einsatzkräfte der Wache Schwabing fanden den Bewohner der Ein-Zimmer-Wohnung regungslos am Küchenboden liegend vor.
Trotz intensivster Bemühungen des Feuerwehr-Notarztteams konnte dem Münchener nicht mehr geholfen werden.

Auf Grund des Verletzungsmusters des Mannes muss angenommen werden, dass er den Brand selbst bemerkte, noch Löschversuche einleitete, jedoch durch den giftigen Brandrauch die Besinnung verlor.

Die durch Nachbarn alarmierten Feuerwehrmänner drangen in die Wohnung ein, verbrachten den Verunglückten sofort aus dem Gefahrenbereich und löschten die Flammen mit einem C-Rohr rasch ab.
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Beamten das Gebäude und kontrollierten die Nachbarwohnungen.

Die Brandursache, von dem im Schlafzimmer ausgehendem Feuer, ist derzeit unbekannt.

Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Sachschaden wird auf mindestens 
50 000 € geschätzt.



Hinweis: Die Feuerwehr München macht erneut darauf aufmerksam, dass Rauchmelder die Überlebenschancen im Brandfall vervielfachen !

(r)

 

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Meister Reinecke in verzwickter Lage Freitag, 19. Dezember 2003
12.39 Uhr
Waldfriedhof 
In einer verzwickten Lage geriet ein Fuchs auf dem Waldfriedhof. Anscheinend hatte er seine Körpermaße unterschätzt und wollte durch eine Astgabel hindurch springen. Mit seinem Hinterteil blieb er jedoch in den eng, beieinander stehenden Ästen hängen.
Sämtlich Befreiungsversuche blieben erfolglos. Passanten die auf die missliche Lage des listigen Tieres aufmerksam wurden, alarmierten die Feuerwehr.
Die Männer der Feuerwache Sendling nahmen sich dem Unglücklichen an. Ein Feuerwehrmann hielt den Kopf des Fuchses fest, während ein Anderer die Astgabel auseinander bog. Schnell hatten sie das Tier befreit. Eine kurze Untersuchung ergab keine äußerlichen Verletzungen, worauf hin sie ihn in die Freiheit entließen. Kaum wurde er losgelassen, setzte er sofort zu einem Sprint an und verschwand vom Friedhof.

(due)
 

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Brand in Seminarraum Donnerstag, 19. Dezember 2003
16.12 Uhr
Maximilianstraße 
Im fünften Obergeschoss eines Bürogebäudes war in einem Seminarraum ein drei Meter langes Sideboard in Brand geraten. Schnell fraßen sich die Flammen in den kabeldurchzogenen Zwischenboden und in die Zwischendecke.
Mehrere Seminarteilnehmer die sich in einem anderen Raum aufgehalten hatten verließen daraufhin das Gebäude.
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr löschten den Brand, geschützt durch Atemgeräte, rasch ab und entrauchten den Bereich mit einem Lüfter.
Der Schaden durch Verrußung und an der zerstörten Technik des Seminarraums wird auf 50.000 Euro geschätzt.
Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.
(khn)
 

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Kochevent endet mit Sachschaden
Donnerstag, 19. Dezember 2003
21.45 Uhr
Geiselgaststeigstraße
Drei junge Männer hatten sich an der Zubereitung eines asiatischen Gerichtes versucht. Unglücklicher Weise geriet schon in der aller ersten Phase überhitztes Fett in einer Pfanne in Brand. Der erste Gedanke den Fettbrand mit Wasser zu bekämpfen verwarfen die Hobbyköche wegen der Gefahr einer Fettexplosion sehr schnell. Der zweite Ansatz, die Flammen mit einer synthetischen also brennbaren Decke zu ersticken, führte zur weiteren Brandausbreitung. Schließlich gelang die Löschaktion mit einem großen Pulverlöscher, der aus einem Nachbargebäude herbeigeholt worden war. Für die alarmierten Feuerwehrmänner der Hauptwache blieben nur noch Nachlöscharbeiten.

Allerdings hatten sich die drei Männer Rauchvergiftungen zugezogen. Feuerwehr-Rettungsassistenten versorgten die Verletzten und brachten sie anschließend zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus.

Der Schaden an der 60 Quadratmeter großen Erdgeschosswohnung beträgt rund 10.000 €. 

(khn)

 

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Zigarette entzündet Kleidung eines Rollstuhlfahrers Mittwoch, 17. Dezember 2003
7.39 Uhr
Hiltenspergerstraße
In einem Alten- und Pflegeheim hatte ein 65-jähriger Rollstuhlfahrer geraucht und war offensichtlich dabei eingeschlafen. Als die Kleidung des Heimbewohners in Brand geriet, rief er um Hilfe. Herbeigeeilte Angestellte erstickten die Flammen mit einer Bettdecke. Trotz des beherzten Eingreifens erlitt der Mann schwere Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht. Ein Feuerwehr-Notarztteam versorgte den schwerverletzten Patienten und brachte ihn anschließend zur Weiterbehandlung ins Schwerbrandverletztenzentrum des Klinikums Bogenhausen.

(khn)

 

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Küche gerät in Brand Dienstag, 16. Dezember 2003
14.50 Uhr
Adenauerring
Im vierten Obergeschoss eines Wohnhauses war die Einrichtung einer Küche in Brand geraten. 
Ein etwa zehnjähriges Mädchen hatte einen Topf mit Fett auf dem Herd erhitzt. Das Fett geriet plötzlich in Brand und die Flammen griffen schnell auf die Küchenzeile und auf weiteres Mobiliar über.

Das Mädchen erkannte die Gefahr und flüchtete unverletzt zu einem Nachbarn.

Feuerwehrmänner der Wache Neuperlach drangen geschützt durch Atemschutzgeräte in die Küche ein und löschten den Brand rasch ab.
Für die Bewohner des achtgeschossigen Gebäudes bestand keine Gefahr.

Der Schaden an der Wohnung beträgt rund 30.000 Euro.

(khn)

 

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Lösungsmittelverpuffung in Haidhausen Dienstag, 16. Dezember 2003
09.39
Preysingplatz
Mit einem lauten Knall flog heute morgen die Verglasung eines Doppelflügelfensters aus dem dritten Stock eines viergeschossigen Wohnhauses in Haidhausen.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.
Ursache für diese Verpuffung waren vermutlich Lösungsmitteldämpfe die sich bei Bodenverlegerarbeiten aus noch unbekannter Ursache entzündet hatten.
Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei fanden in der ca. 70 m² großen, frisch- renovierten Altbauwohnung keine Personen vor, jedoch stand vor dem Haus ein Firmenfahrzeug.
Die Polizei leitete eine sofortige Fahndung nach einem Fußbodenleger ein.
Die Feuerwehrbeamten beruhigten die Mieter und verschalten das Fenster.


Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Zur Klärung des Unfallvorganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.



(lu)
 

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Zimmerbrand in Laim Sonntag, 14. Dezember 2003
 21.45 Uhr
Perhamerstraße
Ein Raub der Flammen wurde in der Nacht zum Montag ein Schlafzimmer in Laim. In der Zweizimmer-Wohnung befand sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand.

Einsatzkräfte der Feuerwache Westend brachen die Eingangstüre der Wohnung auf und löschten das Feuer rasch ab. 
Andere Hausbewohner in dem viergeschossigen Wohnhaus waren nicht gefährdet.

Die Brandursache ist ungeklärt.

Der entstandene Schaden beläuft sich 
auf ca. 20 000 €.

(schz)
 

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84-Jährige schwer verletzt bei Zimmerbrand in Obergiesing Samstag, 13. Dezember 2003
14.56 Uhr
Deisenhofener Straße
Im letzten Moment retteten Einsatzbeamte der Feuerwache Ramersdorf eine 84-jährige Frau aus ihrer brennenden Wohnung.
Ein aufmerksamer Anwohner aus einem benachbarten Wohnhaus bemerkte Feuer in der Wohnung der Rentnerin. Sofort verständigte er über den Notruf "112" die Leitstelle.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem im 1. Stock gelegenen Zimmer.
Die Rentnerin flüchtete sich in ein rückwärtiges Zimmer. Mit einer Fluchthaube brachten die Beamten die 84-Jährige in Sicherheit. Die Frau erlitt eine schwere Rauchvergiftung und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Feuer drohte mit einem Flammenüberschlag auf die darüberliegende Wohnung überzugreifen.
Durch die große Hitze platze bereits ein Fenster im 2. Stock.
Unter größtem Einsatz verhinderten die Kräfte ein Übergreifen und löschten den Brand mit zwei C-Rohren.
Fünf Wohnungen wurden durch Rauch und Russniederschlag stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Rauch breitete sich in dem Altbau über die durchgebrannte Decke und das Treppenhaus aus. Noch rechtzeitig flüchteten die Mieter aus den anderen Wohnungen ins Freie.
Ein Zimmer der 60 m² großen Brandwohnung wurde durch die Flammen vollkommen zerstört.

Die Brandursache ist unbekannt.


Der entstandene Schaden beläuft sich auf wenigstens 100 000 Euro.


(schz)
 

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43-jährige Frau erleidet Rauchvergiftung bei Zimmerbrand Samstag, 13. Dezember 2003
5.15 Uhr
Maxstadtstraße
Gerade noch rechtzeitig bemerkte eine 43-jährige Mieterin einen Zimmerbrand in ihrer Wohnung. Die Frau flüchtete vor den Flammen aus ihrer Wohnung im Erdgeschoss ins Freie. Mit einer Rauchvergiftung brachten Rettungsassistenten der Feuerwehr die Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Feuer löschten die Einsatzbeamten der Feuerwache Sendling rasch ab. Im Wohnzimmer standen ein Sessel und andere Einrichtungsgegenstände in Brand.

Die Ursache des Feuers ist bislang unbekannt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 50 000 €.


(schz)
 

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Brennendes Adventsgesteck verursacht hohen Schaden Samstag, 13. Dezember 2003
6.46 Uhr
Berliner Straße
Großes Glück hatte eine Familie bei einem Schwelbrand in Schwabing. Am Morgen wachten das Ehepaar mit Tochter in ihrer völlig verrauchten 4-Zimmer-Wohnung auf. Eine am Abend nicht gelöschte Kerze verursachte im Laufe der Nacht auf einem Adventsgesteck einen Schwelbrand. Aus Sauerstoffmangel erlosch das Feuer von selbst. Die Familie lüftete die Wohnung und verständigte die Leitstelle. Als die Kollegen der Wache Schwabing eintrafen fanden sie eine völlig verrußte Wohnung vor. Der Einsatzleiter klärte die Mieter über ihr großes Glück auf und empfahl ihnen dringend die Anschaffung von Rauchmeldern.

Die Wohnung selbst ist vorerst unbewohnbar. Die Familie bezieht zunächst Quartier bei Verwandten.


(schz)
 

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Angetrunkener stürzt zwischen U-Bahnzug Mittwoch, 10. Dezember 2003
23.49 Uhr
U-Bahnhof Alte Heide
Ein etwa 50-jähriger Mann war unter erheblichem Alkoholeinfluss zwischen zwei Waggons eines im Bahnhof stehenden U-Bahnzugs gestürzt. Der verhinderte Fahrgast schlug mit dem Kopf auf dem Gleis auf und verletzte sich dabei erheblich.
Feuerwehrmänner hoben den Verletzten zurück auf den Bahnsteig, wo das Feuerwehr-Notarztteam Schwabing den Mann versorgte.
Anschließend kam das Unfallopfer zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus

Der U-Bahnverkehr war für etwa 20 Minuten unterbrochen.

(khn)

 

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Rentner und Hund sterben bei Zimmerbrand Mittwoch, 10. Dezember 2003
22.14 Uhr
Fürkhofstrasse
Vermutlich durch Rauchzeug war in einer im dritten Stock gelegen Wohnung ein Brand ausgebrochen.

Im Bereich des Bettes entstanden, entwickelte der Schwelbrand große Mengen an giftigen Rauch und Ruß. Der 77-jährige Wohnungsinhaber war noch in das Wohnzimmer geflüchtet und dort zusammengebrochen. 
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Oberföhring und der Berufsfeuerwehr brachten den Mann ins rauchfreie Treppenhaus und übergaben ihn dem Feuerwehr-Notarztteam Bogenhausen. Trotz sofortiger Reanimation kam für den Rentner jede Hilfe zu spät. Der Schäferhund des Brandopfers konnte ebenfalls nur noch tot aus dem Wohnzimmer geborgen werden.
Der Brand selbst war durch die Feuerwehr schnell gelöscht. 
Der entstandene Schaden an der Wohnung beträgt mindestens 50.000 €.

Für die anderen Bewohner des viergeschossigen Wohnhauses bestand keine Gefahr, sie konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben
(khn)

 

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Alarmstufe 2: Gaststättenbrand im Englischen Garten Dienstag, 9. Dezember 2003
3.26 Uhr
Englischer Garten
Heute Nacht kam es in einer Gaststätte im Englischen Garten zu einem Brand im Bereich der Schänke. Der Arbeiter eines Sicherheitsdienstes wurde auf die Rauchentwicklung in dem denkmal-
geschützten Gebäude aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Der zuerst eintreffende Löschzug der Feuerwache Schwabing sah bereits Brandrauch aus Dach und Fenstern aufsteigen. Der Einsatzleiter forderte sofort einen zweiten Löschzug nach. Die Feuerwehr öffnete gewaltsam den verschlossenen Haupteingang und ein Fenster um sich zwei Angriffswege zu schaffen. Unter gezieltem Einsatz von Wärmebildkameras löschten sie den Brand. 
Diese Vorgehensweise hilft, das Feuer zu lokalisieren und unnötigen Wasserschaden zu vermeiden. Insgesamt waren an diesem Einsatz 60 Feuerwehrleute beteiligt.
Sie setzten drei Löschrohre, vier Wärme-
bildkameras, diverse Atemschutzgeräte, eine tragbare Leiter und einen Hochleistungslüfter ein.
Die Arbeiten vor Ort dauerten knapp zwei Stunden. Personen waren zu keiner Zeit gefährdet, da die Gaststätte zu dieser Uhrzeit geschlossen war.
Durch die starke Rauch- und Rußentwicklung entstand ein geschätzter Sachschaden von 150.000 €. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Brandfahndung der Polizei eingeschaltet.

(dr)

 
 

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Leichenbergung aus der Isar Montag, 8. Dezember 2003
14.21 Uhr
Boschbrücke
Passanten hatten etwa 10 Meter von der Boschbrücke entfernt die Silhouette eines Menschen unter der Wasseroberfläche entdeckt.
Feuerwehrtaucher bargen einen voll bekleideten, etwa 40-jährgen Mann aus dem 1,5 Meter tiefen Wasser. Die Leiche war bereits deutlich von Moos und Algen befallen und muss deshalb schon längere Zeit im Wasser gelegen haben.
Die Ursache des Todes und der Umstand wie der Mann in die Isar geriet, sowie die Identität sind derzeit noch ungeklärt. Der Tote wurde zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht.

(khn)

 

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Erfolgreiche Reanimation im Regionalexpress Donnerstag,  4. Dezember 2003
17.36 Uhr
Bahnhof Pasing
Dem beherzten Eingreifen einiger Mitfahrer verdankt ein etwa 70-jähriger Mann sein Leben. In einem Regionalexpress war er kurz nach der Abfahrt im Münchner Hauptbahnhof leblos zusammengebrochen. Einige Zuginsassen, unter Ihnen ein Arzt, begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und alarmierten den Rettungsdienst. Im Bahnhof Pasing wurde der Zug gestoppt und das Notarztteam West übernahm zusammen mit der Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwache Pasing die weitere intensive Versorgung des Patienten. Die Maßnahmen waren binnen kürzester Zeit erfolgreich und der Mann konnte mit stabilen Kreislaufverhältnissen auf eine Intensivstation gebracht werden.


(ze)
 

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Schwerverletzter bei Malerarbeiten Donnerstag, 4. Dezember 2003
15.32 Uhr
Carlamaria-Heim-Straße
Ein Mitarbeiter einer Malerfirma war mit dem Streichen einer Fassade im 2. Obergeschoss beschäftigt. Dazu war er auf eine Leiter gestiegen. Nach Beendigung der Arbeiten stieg der 47-jährige Mann die Leiter hinab.
Aus nicht bekannten Gründen kippte das Arbeitsgerät um und der Maler stürzte in die Tiefe. Ein Kollege fand den Maler bewusstlos am Boden und alarmierte den Rettungsdienst.
Beamte der Feuerwache Westend übernahmen die Erstversorgung. Das ebenfalls alarmierte Notarztteam Mitte intensivierte die Behandlung und brachte den Schwerverletzten in ein Münchner Krankenhaus. Nach Angaben der Ärzte schwebt er nicht in Lebensgefahr.


(ze)
 

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