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Brand in Versicherungsgebäude Samstag, 31. Januar 2004
7.47 Uhr
Paul Heyse Straße
Eher einen Routineeinsatz ließ das Meldebild für die Einsatzkräfte der Feuerwachen Westend und Mitte am Samstag morgen, im Bürogebäude einer Haftpflichtversicherung, vermuten. Bei Ankunft der ersten Fahrzeuge wartete bereits das Personal der Versicherung vor dem Eingang und teilte dem Einsatzleiter mit, das es im vierten Obergeschoss stark nach Rauch riecht.

Eine Erkundung der Einsatzkräfte unter Atemschutz ergab, dass ein Raum vollkommen ausgebrannt war. Das Feuer ist wegen Sauerstoffmangel an der eigenen Rauchentwicklung fast ausgegangen. Weitere drei Büros wurden sehr stark durch die Rauch und Ruß in Mitleidenschaft gezogen, so das die Einrichtung mit bis zu einer halben Zentimeter hohen Rußschicht bedeckt war.

Mit einem Wasserlöscher wurden die verbliebenen Brand- und Glutnester abgelöscht. Die Feuerwehrmänner kontrollierten die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Ebenfalls suchten sie den gesamten vierten Stock und die Räumlichkeiten in den angrenzenden Stockwerken nach verletzten Personen ab. 

Das anwesende Personal hatte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Das Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht.
Brandursache war vermutlich ein Kurzschluss an einem Ventilator. Der Sachschaden beträgt mindestens 50.000 €. Die Polizei versiegelte bis zum Eintreffen der Brandfahndung die Örtlichkeiten.
(bid)

 

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Beschädigung eines Heizöltanks Samstag, 31. Januar 2004
5.55 Uhr
Fürstenstraße
Im Keller eines fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses war ein doppelwandiger Heizöltank absichtlich beschädigt worden. Mehrere hundert Liter Öl des 1500 Liter fassenden Tanks ergossen sich daraufhin in die Kellerräume.
Berufsfeuerwehrmänner des Umweltzuges nahmen das grundwassergefährdende Heizöl mit einer Spezialpumpe auf.
Ob die Tat mit der derzeitigen Sanierung des Gebäudes in Zusammenhang steht, wird durch die Polizei untersucht.

Der Schaden wird auf 20.000 € geschätzt.

(khn)

 

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Feuer im Mövenpick Freitag, 30. Januar 2004
23.14 Uhr
Lenbachplatz
Vermutlich durch einen technischen Defekt war in der Küche des Lokals eine Eismaschine in Brand geraten. Schnell füllten sich die Gasträume mit dichtem Brandrauch. Alle Gäste und etwa 35 Angestellte verließen daraufhin das Lokal. Das Feuer breitete sich über die Zwischendecke durch einen Kabelschacht in einen 100 m² großen Kellerraum aus. Einige hölzerne Umkleideschränke der Angestellten gingen in Flammen auf.

Mehrere Trupps der 30 eingesetzten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr drangen unter dem Schutz von Pressluftatmern in den weit verzweigten Keller vor und dämmten das Feuer nach etwa einer Stunde ein. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich der dichte Brandrauch wegen einiger nicht geschlossenen Brandschutztüren im gesamten Keller ausgebreitet hatte.

Mit zwei je 16.000 m³ pro Stunde fördernden Speziallüftern gelang es der Feuerwehr bis gegen 1.00 Uhr den Brandrauch aus dem gesamten Gebäude zu drücken.

Einer der Angestellten hatte eine leichte Rauchvergiftung erlitten. Der Mann kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Alle anderen fanden während des rund zweistündigen Feuerwehreinsatzes in einem Großraumrettungswagen vor der Kälte Unterschlupf.

Trotz des etwa 100.000 € großen Schadens wird der Gastronomiebetrieb heute wieder öffnen.

(khn)

 

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Kurzes Studentenglück Freitag, 30. Januar 2004
21.54 Uhr
Belgradstraße
Während des Einzugs geriet die Küchenzeile in einem Apartment in Brand. Eine eingeschaltete Kochplatte hatte auf dem Herd abgestellte Utensilien entzündet.
Die etwa 25-jährige Wohnungsinhaberin und ihre Umzugshelfer hatten noch vergeblich versucht, den Entstehungsbrand mit einem Pulverlöscher zu löschen.
Trotz des schnellen Löscherfolges der alarmierten Berufsfeuerwehr ist das Apartment wegen des Brandes nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wird auf 20.000 € geschätzt.
Für die über 100 anderen Bewohner des Studentenwohnheims bestand keine Gefahr.

(khn)

 

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Küchenbrand in Berg am Laim Freitag, 30. Januar 2004
15.09 Uhr
Josephsburgstraße
Um 15.09 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München der Anruf eines 13-jährigen Kindes.
Das Mädchen schilderte dem Disponenten auf vorbildliche Art und Weise, dass es wohl beim Kochen mit der Friteuse zu einem Brand in der Küche der Wohnung kam. Nachdem der Beamte am Telefon alle wichtigen Informationen von dem Kind erhalten hatte, flüchtete die Kleine zusammen mit ihrer 12-jährigen Freundin aus der Wohnung, erwartete die Feuerwehr und wies die Beamten ein.
Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Michaeliburg
löschten die brennende Dunstabzugshaube im zweiten Stock eines dreigeschossigen Wohnhauses daraufhin unter Einsatz der Drehleiter und eines Löschrohres rasch ab. Die beiden Kinder wurden mit dem Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung auf leichte Rauchvergiftung in eine Münchner Klinik gebracht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 10.000 €.
Das vorbildliche Verhalten der beiden Mädchen beweist einmal mehr die Effizienz der Brandschutzerziehung, die von Kindergärten und Grundschulen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr durchgeführt werden.

(dr)

 

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11-jähriger verunglückt beim Rodeln Sonntag, 25. Januar 2004
16.34 Uhr
Luitpoldpark
Im Luitpoldpark stürzte ein 11-jähriger Junge am Gipfel des Schlittenberges auf einer Eisplatte aus und verletzte sich mittelschwer. Der Bub wollte mit seinem Tellerschlitten den Hang hinunter rodeln, als er unglücklich stürzte und sich Unterarm und Handgelenk brach. Seine Freunde konnten dem 11-jährigen nicht helfen und verständigten mit einem Handy die Integrierte Leitstelle. Rettungskräfte des Roten Kreuzes übernahmen die Erstversorgung des Buben. Der kurze Zeit später eingetroffene Kindernotarzt ordnete eine möglichst schonende Rettung des Verunglückten an. Einsatzbeamte der Feuerwache Schwabing betteten den Jungen auf eine Spezialtrage und ließen ihn mit Seilen über 60 Meter den Schlittenberg hinunter.

Sicher unten angekommen kam er zur weiteren Versorgung ins Schwabinger Krankenhaus.


(schz)
 

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Straßenbahnentgleisung durch Schneechaos Sonntag, 25. Januar 2004
8.42 Uhr
Maximilianstraße
Eine mit Schnee verstopfte Weiche war vermutlich die Ursache für eine Straßenbahnentgleisung am Max II Denkmal. Die Straßenbahn der Linie 19 war im Bereich der Thierschstraße in einer Kurve aus den Schienen gesprungen. Dabei beschädigte die Tram drei geparkte Fahrzeuge.
Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache und der Feuerwache Ramersdorf zogen die Straßenbahn mit einer Seilwinde wieder ins Gleis zurück.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 €.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Die MVG stellte vorläufig den Straßenbahnbetrieb im ganzen Stadtgebiet ein.

(ze)

 

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Monteur von Armiereisen verletzt Samstag, 24. Januar 2004
10.15 Uhr
Sendlinger Straße
Bei Renovierungsarbeiten hatte ein etwa 25-jähriger Monteur mit einem Trennschleifer eine stählerne Treppe abgetragen. Plötzlich brach die Konstruktion zusammen und der Arbeiter stürzte drei Meter tief in den Keller ab. Ein aus dem betonierten Fußboden herausragendes Armiereisen bohrte sich in den Bauchraum des Mannes und verletzte ihn schwer.
Bei dem Eintreffen der Feuerwehr lag der Mann neben dem Armiereisen.
Das Feuerwehr-Notarztteam "Mitte" versorgte die daumendicke, offene Bauchwunde und stabilisierte den Patienten auf einer Spezialtrage. 
Feuerwehreinsatzkräfte hoben den Monteur anschließend auf Erdgeschossniveau.
Das Unfallopfer kam zur operativen Behandlung und weiteren Untersuchung in den Schockraum des Krankenhauses rechts der Isar. Nach derzeitigen Erkenntnissen waren bei dem Bauchstich keine lebenswichtigen Organe verletzt worden. Nach der Notoperation geht es dem Monteur den Umständen entsprechend gut.

(khn)

 

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Verkehrsunfall auf der A94 Donnerstag 22. Januar 2004
18.19 Uhr
Autobahn A 94 Ausfahrt Feldkirchen West
Ein blauer Peugeot 106 kam aus unbekannter Ursache auf der A 94, stadtauswärts in Höhe der Autobahnausfahrt Feldkirchen West, ins schleudern und blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Bei Ankunft der Einsatzkräfte der Feuerwache Riem war der etwa 50-jährige Fahrer bereits aus seinem Fahrzeug geklettert. Er wurde vom Notarzt untersucht und aufgrund seiner erlittenen Verletzungen mit einem Rettungswagen der Münchner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.  Während der Bergungsarbeiten war die rechte Spur und die Ausfahrt gesperrt. Der Verkehr staute sich bis zum Autobahnanfang an der Prinzregentenstraße.

(bid)

 

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Hoher Sachschaden nach Zimmerbrand Montag, 19. Januar 2004
22.29 Uhr
Harthauser Straße
Einen Sachschaden von 200 000 € verursachte ein Brand in einem Wohnhaus in Harlaching.
Das Feuer brach in einer bis auf die Küche leer stehenden 80 m² großen Dachgeschosswohnung aus. Die Flammen breiteten sich ungestört aus und griffen auf die Balken des Daches über.

Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf drangen gewaltsam in die Mansardewohnung ein und bekämpften den Brand mit zwei C-Rohren. 
Mit einer Wärmebildkamera prüften sie die Holzkonstruktion des Daches. Zum Ablöschen der versteckten Glutnester mussten sie die Decke komplett entfernen.

Während der Nacht wurde an der Brandstelle von den Einsatzbeamten eine Nachsicht durchgeführt.

Hausbewohner waren zu keiner Zeit gefährdet. Zur Klärung der Brandursache nahm die Polizei Ermittlungen auf.

Der Bezug der Wohnung ist erst nach einer großen Sanierung möglich.

(schz)
 

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Toter bei Zimmerbrand Montag, 19. Januar 2004
14.38 Uhr
Linderhofstraße
Der Löschzug der Feuerwache Sendling und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Sendling wurden zu einem vermeintlichen Zimmerbrand in die Linderhofstraße nach Mittersendling gerufen. Nachdem Rauchgeruch bemerkbar war, verschafften sich die Einsatzkräfte kurzerhand gewaltsam Zutritt zu dem Wohnbereich des Einfamilienhauses.
Im Schlafzimmer fanden sie den Leichnam eines etwa 70-jährigen Bewohners auf dem Fußboden vor. Daneben brannten Teile der Einrichtung. 
Mit einem C-Rohr löschten die Feuerwehrmänner den Brand. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Brandrauch wurde noch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Haus gedrückt. Neben dem Besitzer waren keine Personen anwesend, die durch das Feuer gefährdet gewesen wären.
Ob Brandrauch für den Tod des Mannes verantwortlich war, wird in einer gerichtsmedizinischen Untersuchung geklärt. Die Brandfahndung der Polizei hat ihre Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.

(ric)
 
 

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Schwerer Verkehrsunfall Montag, 19. Januar 2004
8.22 Uhr
B 471
Die Lenkerin eines Kleinwagens geriet auf der Landstraße ins Schleudern und überschlug sich.
Der Wagen wurde von der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr zur optimalen Versorgung mit schwerem Rettungsgerät für den Feuerwehrnotarzt zugänglich gemacht. Dieser versorgte die 34-jährige Frau und brachte sie mit Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung und einer Beckenfraktur in die Notaufnahme eines Münchner Krankenhauses.
Die Autobahnausfahrt Hohenbrunn der A 99 war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
Zum Unfallhergang kann aus Sicht der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.



(ric)
 

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Erfolglose Reanimation eines Fahrradfahrers Montag, 19. Januar 2004
3.23 Uhr
Pilgersheimer Straße
Die Besatzung des Notarztstandortes Mitte wurde in den frühen Morgenstunden zu einem Notfall nach Giesing gerufen.
Ein Fahrradfahrer lag regungslos auf der Straße und musste wiederbelebt werden. Diese Maßnahmen wurden von der Besatzung eines Rettungswagens begonnen und nach Eintreffen des Notarztes intensiviert.
Die Einsatzkräfte brachten den 36-jährigen Mann unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik, wo er jedoch kurz darauf verstarb.

Eine Obduktion muss nun die Todesursache klären.


(ric)
 

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Tragischer Unfall im U-Bahnhof Montag, 19. Januar 2004
0.17 Uhr
U-Bahnhof Implerstraße
Ein schwerer Zwischenfall mit einem Toten und einem Schwerverletzten ereignete sich heute Nacht am U-Bahnhof Implerstraße.
Aus noch ungeklärter Ursache befanden sich ein 39-jähriger und ein 37-jähriger Mann im Gleisbereich des U-Bahnhofes.
Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, versuchte sich einer der Männer in den Fluchttunnel neben den Gleisen zu retten. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung wurde er von der U-Bahn an den Beinen erfasst und erlitt dadurch schwere Verletzungen.
Der Andere wurde beim Zurückklettern auf den auf den Bahnsteig zwischen U-Bahn und Bahnsteig eingeklemmt.
Alarmierte Kräfte der Feuerwachen Mitte und Westend, sowie der freiwilligen Feuerwehr Abteilung Sendling drückten den U-Bahnwagen mit pneumatischen Hebekissen zur Seite, um den eingeklemmten Mann befreien zu können. 
Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er vom Feuerwehr Notarzt versorgt und unter Reanimationsbedingungen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Dort verstarb er kurze Zeit später.
Der U-Bahnfahrer und ein Augenzeuge mussten psychologisch vom Kriseninterventionsteam des ASB versorgt werden.
Diesen Zwischenfall nimmt die Branddirektion zum Anlass, dringend nochmals auf die Lebensgefahr in Gleisbereichen hinzuweisen. Diese besteht natürlich durch den Bahnverkehr, aber auch durch elektrische Anlagen, die sich dort befinden. 



(dr)
 

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Krankentransport zum Münchner Flughafen  Sonntag, 18. Januar 2004
8.15 Uhr
Flughafen München
Einen außergewöhnlichen Krankentransport leistete die Münchner Feuerwehr am Wochenende.

Drei Geschwister aus dem fernen Dubai waren zur Behandlung einer schweren Muskelerkrankung in einer Münchner Kinderklinik. 
Die Kinder im Alter von drei Monaten, drei und vier Jahren reisten nach der mehrere Monate dauernden Behandlung zurück in ihre Heimat. Die Fahrt wurde von zwei Kinderärzten begleitet.

Zwei Rettungswagen und der Neugeborenen-Notarztdienst der Münchner Feuerwehr brachten die drei pünktlich zu ihrem Flug.


(schz)
 

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Lokaler Stromausfall durch Trafobrand Freitag, 16. Januar 2004
23.23 Uhr
Ponkratzstraße
Vermutlich durch einen technischen Defekt war ein Lastschalter eines 10.000 Volt-Trafos in Brand geraten.
Feuerwehr-Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr löschten den Schmorbrand mit Kohlendioxyd innerhalb kurzer Zeit ab.
In Folge des Schadens waren mehrere Straßenzüge in der näheren Umgebung ohne Strom.
Bereits wenige Minuten nach dem Feuerwehreinsatz begannen die E-Werke mit den Reparaturarbeiten.
Der Schaden an dem Trafo dürfte 
etwa 10.000 Euro betragen


(khn)
 

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Sturm in München Montag, 12. Januar 2004
Stadtgebiet München
Von 22.30 Uhr bis 0.45 Uhr hatte die Münchner Feuerwehr 46 sturmbedingte Einsätze abzuarbeiten.
Zumeist waren umgestürzte Bauzäune, lose Dachteile und losgerissene Planen zu sichern. Abgerissene Äste die auf die Fahrbahn gestürzt waren mussten beseitigt werden.
Eine in der Radstädter Straße umgestürzte Fichte hatte einen geparkten Pkw erheblich beschädigt. Einen daneben stehenden Nadelbaum dessen Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet war, fällten die Einsatzkräfte vorsorglich.
Nach derzeitigen Erkenntnissen waren durch den Sturm keine Menschen zu Schaden gekommen.

Der Schaden blieb gering.

(khn)

 

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Christbaum entzündet Wohneinrichtung Samstag, 10. Januar 2004
16.41 Uhr
Heilmannstraße
In einer Villa in Solln zündeten die Bewohner ein letztes mal die Kerzen ihres Weihnachtsbaumes an, der im Erker des Wohnbereiches stand.
Schnell fingen die ausgetrockneten Äste des Baumes Feuer und entzündeten wiederum einen Ohrensessel, die Wandvertäfelung aus Holz und Gardinen.

Die Hausbewohner versuchten noch mit einem Pulverlöscher den Brand einzudämmen.
Unterstützt wurden sie dabei durch die herbeigerufenen Männer der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Solln.

Unter schwerem Atemschutz intensivierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr die Löschmaßnahmen mit einem C-Rohr.
Nachdem das Feuer gelöscht war, entrauchten die Feuerwehrmänner die Räumlichkeiten mit insgesamt drei Hochleistungslüftern.

Trotz des schnellen Eingreifens entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von nicht weniger als 60.000 Euro.

Ein 50-jähriger Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Hauskatze, welche ebenfalls dem giftigen Brandrauch ausgesetzt war, genoss eine Behandlung mit medizinischem Sauerstoff.



(ric)
 

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Verkehrsunfall mit Trambahn Montag, 5.Januar 2004
13.58 Uhr
Dachauer Strasse 
Auf der Dachauer Straße war es zu einem Unfall zwischen einem Peugeot und einem BMW gekommen. Der Peugeot kam von der Fahrbahn ab, erfasste eine etwa 30-jährige Frau und kollidierte mit einer Straßenbahn der Linie 20. Eingeklemmt zwischen Tram und dem Wartehäuschen an der Haltestelle Hugo-Troendle-Straße kam der PKW zum Stehen. 
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Moosach, der Berufsfeuerwehr und der Notarzt Schwabing versorgten die Verletzten.
Die 30-jährige Frau musste vom Notarzt in ein Krankenhaus gebracht werden, während die beiden Insassen des Peugeots, ein etwa 60-jähriges Paar, ambulant versorgt wurden. 

Den verunfallten PKW zog die Feuerwehr wieder auf die Straße, die Trambahn konnte ihre Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen.

(wel)

 
 

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Schwerer Verkehrsunfall in Berg am Laim Freitag, 2. Januar 2004
7.19 Uhr
Altöttinger Straße
Zwei Schwerverletzte weist die Bilanz eines Verkehrsunfalls in der Altöttinger Straße auf.

Die Ladebordwand eines Getränkelasters ragte etwa zu zweidrittel in die Fahrbahn hinein.
Eine 32-jährige Polofahrerin sah das Hindernis offenbar zu spät und prallte mit dem Dach gegen die Hebebühne.

Dabei wurden die Frau und ihr etwa gleichaltriger Beifahrer im VW-Polo eingeklemmt.
Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf entfernten den Lastwagen und schnitten mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach des Volkswagens ab.
Erst jetzt war die Versorgung beider Patienten durch zwei Notarztteams möglich. Beide kamen mit schwersten Kopfverletzungen in Münchner Krankenhäuser.

Der LKW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.


(ze)
 
 

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Sylvesterkracher lösen Dehnfugenbrand aus Donnerstag, 1. Januar 2004
19.38 Uhr
Türkenstraße
In einem Wohn- und Geschäftshaus in Schwabing kam es durch Sylvesterknaller zu einem Dehnfugenbrand.
Das Feuer hatte sich vom Erdgeschoss bis ins 1. Obergeschoss ausgebreitet.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig.
Die Beamten mussten einige Wohnungen, sowie die Türe zu einem Gewerbebetrieb aufbrechen.
Mit Wärmebildkameras lokalisierten die Feuerwehrmänner den Brandherd.
Die Beamten bohrten mit einem Bohrhammer Löcher ins Mauerwerk und löschten mit Löschlanzen den Schwelbrand. 
Die Einsatzkräfte mehrerer Feuerwachen waren über vier Stunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt.

 Der dabei entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 10 000 €.


(ze)
 

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Kellerbrand verursacht 30 000 € Schaden Donnerstag, 1. Januar 2004
17.05 Uhr
Weißenseestraße
Im Keller eines viergeschossigen Wohnhauses kam es aus unbekannter Ursache zu einem heftigen Feuer.

Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf löschten den Brand rasch mit einem C-Rohr.

Die sehr disziplinierten Bewohner der zwölf Wohneinheiten konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. 
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Beamten das stark verrauchte Treppenhaus und den Keller.

Ein Kellerabteil wurde trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr komplett zerstört.

Der dabei entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 30 000 €. Personen kamen nicht zu Schaden.


(ze)
  Sylvesterbilanz 2003/2004
In der Sylvesternacht hatte die Münchner Feuerwehr nur wenige ruhige Minuten. Allein nach Mitternacht rückten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr 57 mal zu Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus.

Bei rund 280 Einsätzen wurde der Münchner Rettungsdienst zu Hilfe gerufen.

Verirrte Feuerwerkskörper lösten dieses Jahr nur kleinere Brände aus. In fünf Fällen brannten Abfallcontainer. Achtmal verursachten Raketen Brände auf Balkone. Noch weitere neunzehnmal kam es zu anderen Kleinfeuern.

Der Schaden hierbei blieb gering.

In Schwabing stand ein geparkter Pkw in Flammen und musste gelöscht werden.

Zusätzlich rückten die Einsatzbeamten zu zwölf Hilfeleistungen im Stadtgebiet aus.

Der erste Alarm im neuen Jahr traf 4 Minuten nach Mitternacht die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache. Sie eilten zu einer Feuermeldung in ein Hotel in der Schützenstraße. Eine brennende Zigarette löste dort die automatische Brandmeldeanlage aus.

Aus Sicht der Münchner Feuerwehr trugen die Witterungsverhältnisse zu einem glimpflichen Verlauf der Sylvesternacht bei.

(lu)

Der wohl schadensträchtigste Einsatz ereignete sich um 
00.10 Uhr Steinstraße/Haidhausen.

Dort verirrte sich vermutlich eine Sylvesterrakete auf das Dach eines fünfgeschossigen Wohnhauses und setzte Teile des Dachstuhles in Brand.
Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt. Bei den Löscharbeiten waren rund 50 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz.
Um versteckte Glutnester aufzuspüren mussten ca. 30 m² von der Dachhaut geöffnet werden.
Hier wird der Schaden auf etwa 150.000 Euro geschätzt, nachdem eine Dachgeschosswohnung ebenfalls erheblich beschädigt wurde.

 

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