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Branddirektion München Kontakte |
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| Brand in Versicherungsgebäude |
Samstag, 31. Januar 2004 7.47 Uhr Paul Heyse Straße |
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Eher einen Routineeinsatz ließ das Meldebild für
die Einsatzkräfte der Feuerwachen Westend und Mitte am Samstag morgen, im
Bürogebäude einer Haftpflichtversicherung, vermuten. Bei Ankunft der ersten
Fahrzeuge wartete bereits das Personal der Versicherung vor dem Eingang und
teilte dem Einsatzleiter mit, das es im vierten Obergeschoss stark nach Rauch
riecht.
Eine Erkundung der Einsatzkräfte unter
Atemschutz ergab, dass ein Raum vollkommen ausgebrannt war. Das Feuer ist wegen
Sauerstoffmangel an der eigenen Rauchentwicklung fast ausgegangen. Weitere drei
Büros wurden sehr stark durch die Rauch und Ruß in Mitleidenschaft gezogen, so
das die Einrichtung mit bis zu einer halben Zentimeter hohen Rußschicht bedeckt
war. |
Das anwesende Personal hatte sich vor dem
Eintreffen der Feuerwehr rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Das
Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Brandursache war vermutlich ein Kurzschluss an einem Ventilator. Der Sachschaden beträgt mindestens 50.000 €. Die Polizei versiegelte bis zum Eintreffen der Brandfahndung die Örtlichkeiten. (bid)
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| Beschädigung eines Heizöltanks |
Samstag, 31. Januar 2004 5.55 Uhr Fürstenstraße |
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Im Keller eines fünfgeschossigen Wohn- und
Geschäftshauses war ein doppelwandiger Heizöltank absichtlich beschädigt
worden. Mehrere hundert Liter Öl des 1500 Liter fassenden Tanks ergossen sich
daraufhin in die Kellerräume. Berufsfeuerwehrmänner des Umweltzuges nahmen das grundwassergefährdende Heizöl mit einer Spezialpumpe auf. |
Ob die Tat mit der derzeitigen Sanierung des
Gebäudes in Zusammenhang steht, wird durch die Polizei untersucht.
Der Schaden wird auf 20.000 € geschätzt. (khn) |
| Feuer im Mövenpick |
Freitag, 30. Januar 2004 23.14 Uhr Lenbachplatz |
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Vermutlich durch einen technischen Defekt war in der
Küche des Lokals eine Eismaschine in Brand geraten. Schnell füllten sich die
Gasträume mit dichtem Brandrauch. Alle Gäste und etwa 35 Angestellte
verließen daraufhin das Lokal. Das Feuer breitete sich über die Zwischendecke
durch einen Kabelschacht in einen 100 m² großen Kellerraum aus. Einige
hölzerne Umkleideschränke der Angestellten gingen in Flammen auf.
Mehrere Trupps der 30 eingesetzten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr drangen unter dem Schutz von Pressluftatmern in den weit verzweigten Keller vor und dämmten das Feuer nach etwa einer Stunde ein. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich der dichte Brandrauch wegen einiger nicht geschlossenen Brandschutztüren im gesamten Keller ausgebreitet hatte. |
Mit zwei je 16.000 m³ pro Stunde fördernden
Speziallüftern gelang es der Feuerwehr bis gegen 1.00 Uhr den Brandrauch aus
dem gesamten Gebäude zu drücken.
Einer der Angestellten hatte eine leichte
Rauchvergiftung erlitten. Der Mann kam zur weiteren Behandlung in ein
Krankenhaus. Trotz des etwa 100.000 € großen Schadens wird der Gastronomiebetrieb heute wieder öffnen. (khn) |
| Kurzes Studentenglück |
Freitag, 30. Januar 2004 21.54 Uhr Belgradstraße |
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Während des Einzugs geriet die Küchenzeile in
einem Apartment in Brand. Eine eingeschaltete Kochplatte hatte auf dem Herd
abgestellte Utensilien entzündet. Die etwa 25-jährige Wohnungsinhaberin und ihre Umzugshelfer hatten noch vergeblich versucht, den Entstehungsbrand mit einem Pulverlöscher zu löschen. |
Trotz des schnellen Löscherfolges der alarmierten
Berufsfeuerwehr ist das Apartment wegen des Brandes nicht mehr bewohnbar. Der
Schaden wird auf 20.000 € geschätzt. Für die über 100 anderen Bewohner des Studentenwohnheims bestand keine Gefahr. (khn) |
| Küchenbrand in Berg am Laim |
Freitag, 30. Januar 2004 15.09 Uhr Josephsburgstraße |
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Um 15.09 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle
der Berufsfeuerwehr München der Anruf eines 13-jährigen Kindes. Das Mädchen schilderte dem Disponenten auf vorbildliche Art und Weise, dass es wohl beim Kochen mit der Friteuse zu einem Brand in der Küche der Wohnung kam. Nachdem der Beamte am Telefon alle wichtigen Informationen von dem Kind erhalten hatte, flüchtete die Kleine zusammen mit ihrer 12-jährigen Freundin aus der Wohnung, erwartete die Feuerwehr und wies die Beamten ein. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Michaeliburg |
löschten die brennende Dunstabzugshaube im
zweiten Stock eines dreigeschossigen Wohnhauses daraufhin unter Einsatz der
Drehleiter und eines Löschrohres rasch ab. Die beiden Kinder wurden mit dem
Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung auf leichte Rauchvergiftung in eine
Münchner Klinik gebracht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 10.000
€. Das vorbildliche Verhalten der beiden Mädchen beweist einmal mehr die Effizienz der Brandschutzerziehung, die von Kindergärten und Grundschulen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr durchgeführt werden. (dr) |
| 11-jähriger verunglückt beim Rodeln |
Sonntag, 25. Januar 2004 16.34 Uhr Luitpoldpark |
| Im Luitpoldpark stürzte ein 11-jähriger Junge am Gipfel des Schlittenberges auf einer Eisplatte aus und verletzte sich mittelschwer. Der Bub wollte mit seinem Tellerschlitten den Hang hinunter rodeln, als er unglücklich stürzte und sich Unterarm und Handgelenk brach. Seine Freunde konnten dem 11-jährigen nicht helfen und verständigten mit einem Handy die Integrierte Leitstelle. |
Rettungskräfte des Roten Kreuzes übernahmen die
Erstversorgung des Buben. Der kurze Zeit später eingetroffene Kindernotarzt
ordnete eine möglichst schonende Rettung des Verunglückten an. Einsatzbeamte
der Feuerwache Schwabing betteten den Jungen auf eine Spezialtrage und ließen
ihn mit Seilen über 60 Meter den Schlittenberg hinunter. Sicher unten angekommen kam er zur weiteren Versorgung ins Schwabinger Krankenhaus. (schz) |
| Straßenbahnentgleisung durch Schneechaos |
Sonntag, 25. Januar 2004 8.42 Uhr Maximilianstraße |
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Eine mit Schnee verstopfte Weiche war vermutlich die
Ursache für eine Straßenbahnentgleisung am Max II Denkmal. Die Straßenbahn
der Linie 19 war im Bereich der Thierschstraße in einer Kurve aus den Schienen
gesprungen. Dabei beschädigte die Tram drei geparkte Fahrzeuge. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache und der Feuerwache Ramersdorf zogen die Straßenbahn mit einer Seilwinde wieder ins Gleis zurück. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 €. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. |
Die MVG stellte vorläufig den Straßenbahnbetrieb
im ganzen Stadtgebiet ein. (ze)
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| Monteur von Armiereisen verletzt |
Samstag, 24. Januar 2004 10.15 Uhr Sendlinger Straße |
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Bei Renovierungsarbeiten hatte ein etwa 25-jähriger
Monteur mit einem Trennschleifer eine stählerne Treppe abgetragen. Plötzlich
brach die Konstruktion zusammen und der Arbeiter stürzte drei Meter tief in den
Keller ab. Ein aus dem betonierten Fußboden herausragendes Armiereisen bohrte
sich in den Bauchraum des Mannes und verletzte ihn schwer. Bei dem Eintreffen der Feuerwehr lag der Mann neben dem Armiereisen. Das Feuerwehr-Notarztteam "Mitte" versorgte die daumendicke, offene Bauchwunde und stabilisierte den Patienten auf einer Spezialtrage. |
Feuerwehreinsatzkräfte hoben den Monteur
anschließend auf Erdgeschossniveau. Das Unfallopfer kam zur operativen Behandlung und weiteren Untersuchung in den Schockraum des Krankenhauses rechts der Isar. Nach derzeitigen Erkenntnissen waren bei dem Bauchstich keine lebenswichtigen Organe verletzt worden. Nach der Notoperation geht es dem Monteur den Umständen entsprechend gut. (khn) |
| Verkehrsunfall auf der A94 |
Donnerstag 22. Januar 2004 18.19 Uhr Autobahn A 94 Ausfahrt Feldkirchen West |
| Ein blauer Peugeot 106 kam aus unbekannter Ursache auf der A 94, stadtauswärts in Höhe der Autobahnausfahrt Feldkirchen West, ins schleudern und blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Bei Ankunft der Einsatzkräfte der Feuerwache Riem war der etwa 50-jährige Fahrer bereits aus seinem Fahrzeug geklettert. Er wurde vom Notarzt untersucht und aufgrund seiner erlittenen Verletzungen mit einem Rettungswagen der Münchner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. |
Während der Bergungsarbeiten war die rechte Spur
und die Ausfahrt gesperrt. Der Verkehr staute sich bis zum Autobahnanfang an
der Prinzregentenstraße.
(bid) |
| Hoher Sachschaden nach Zimmerbrand |
Montag, 19. Januar 2004 22.29 Uhr Harthauser Straße |
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Einen Sachschaden von 200 000 € verursachte ein
Brand in einem Wohnhaus in Harlaching. Das Feuer brach in einer bis auf die Küche leer stehenden 80 m² großen Dachgeschosswohnung aus. Die Flammen breiteten sich ungestört aus und griffen auf die Balken des Daches über. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf drangen gewaltsam in die Mansardewohnung ein und bekämpften den Brand mit zwei C-Rohren. |
Mit einer Wärmebildkamera prüften sie die
Holzkonstruktion des Daches. Zum Ablöschen der versteckten Glutnester mussten
sie die Decke komplett entfernen. Während der Nacht wurde an der Brandstelle von den Einsatzbeamten eine Nachsicht durchgeführt. Hausbewohner waren zu keiner Zeit gefährdet. Zur Klärung der Brandursache nahm die Polizei Ermittlungen auf. Der Bezug der Wohnung ist erst nach einer großen Sanierung möglich. (schz) |
| Toter bei Zimmerbrand |
Montag, 19. Januar 2004 14.38 Uhr Linderhofstraße |
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Der Löschzug der Feuerwache Sendling und
Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Sendling wurden zu einem
vermeintlichen Zimmerbrand in die Linderhofstraße nach Mittersendling gerufen.
Nachdem Rauchgeruch bemerkbar war, verschafften sich die Einsatzkräfte
kurzerhand gewaltsam Zutritt zu dem Wohnbereich des Einfamilienhauses. Im Schlafzimmer fanden sie den Leichnam eines etwa 70-jährigen Bewohners auf dem Fußboden vor. Daneben brannten Teile der Einrichtung. |
Mit einem C-Rohr löschten die
Feuerwehrmänner den Brand. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der
Brandrauch wurde noch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Haus gedrückt.
Neben dem Besitzer waren keine Personen anwesend, die durch das Feuer
gefährdet gewesen wären. Ob Brandrauch für den Tod des Mannes verantwortlich war, wird in einer gerichtsmedizinischen Untersuchung geklärt. Die Brandfahndung der Polizei hat ihre Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. (ric) |
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| Schwerer Verkehrsunfall |
Montag, 19. Januar 2004 8.22 Uhr B 471 |
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Die Lenkerin eines Kleinwagens geriet auf der
Landstraße ins Schleudern und überschlug sich. Der Wagen wurde von der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr zur optimalen Versorgung mit schwerem Rettungsgerät für den Feuerwehrnotarzt zugänglich gemacht. Dieser versorgte die 34-jährige Frau und brachte sie mit Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung und einer Beckenfraktur in die Notaufnahme eines Münchner Krankenhauses. |
Die Autobahnausfahrt Hohenbrunn der A 99 war für
die Dauer des Einsatzes gesperrt. Zum Unfallhergang kann aus Sicht der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden. (ric) |
| Erfolglose Reanimation eines Fahrradfahrers |
Montag, 19. Januar 2004 3.23 Uhr Pilgersheimer Straße |
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Die Besatzung des Notarztstandortes Mitte
wurde in den frühen Morgenstunden zu einem Notfall nach Giesing gerufen. Ein Fahrradfahrer lag regungslos auf der Straße und musste wiederbelebt werden. Diese Maßnahmen wurden von der Besatzung eines Rettungswagens begonnen und nach Eintreffen des Notarztes intensiviert. |
Die Einsatzkräfte brachten den 36-jährigen Mann
unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik, wo er jedoch kurz darauf
verstarb. Eine Obduktion muss nun die Todesursache klären. (ric) |
| Tragischer Unfall im U-Bahnhof |
Montag, 19. Januar 2004 0.17 Uhr U-Bahnhof Implerstraße |
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Ein schwerer Zwischenfall mit einem Toten und
einem Schwerverletzten ereignete sich heute Nacht am U-Bahnhof Implerstraße. Aus noch ungeklärter Ursache befanden sich ein 39-jähriger und ein 37-jähriger Mann im Gleisbereich des U-Bahnhofes. Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, versuchte sich einer der Männer in den Fluchttunnel neben den Gleisen zu retten. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung wurde er von der U-Bahn an den Beinen erfasst und erlitt dadurch schwere Verletzungen. Der Andere wurde beim Zurückklettern auf den auf den Bahnsteig zwischen U-Bahn und Bahnsteig eingeklemmt. Alarmierte Kräfte der Feuerwachen Mitte und Westend, sowie der freiwilligen Feuerwehr Abteilung Sendling drückten den U-Bahnwagen mit pneumatischen Hebekissen zur Seite, um den eingeklemmten Mann befreien zu können. |
Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er vom
Feuerwehr Notarzt versorgt und unter Reanimationsbedingungen in den Schockraum
einer Münchner Klinik transportiert. Dort verstarb er kurze Zeit später. Der U-Bahnfahrer und ein Augenzeuge mussten psychologisch vom Kriseninterventionsteam des ASB versorgt werden. Diesen Zwischenfall nimmt die Branddirektion zum Anlass, dringend nochmals auf die Lebensgefahr in Gleisbereichen hinzuweisen. Diese besteht natürlich durch den Bahnverkehr, aber auch durch elektrische Anlagen, die sich dort befinden. (dr) |
| Krankentransport zum Münchner Flughafen |
Sonntag, 18. Januar 2004 8.15 Uhr Flughafen München |
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Einen außergewöhnlichen Krankentransport leistete
die Münchner Feuerwehr am Wochenende. Drei Geschwister aus dem fernen Dubai waren zur Behandlung einer schweren Muskelerkrankung in einer Münchner Kinderklinik. |
Die Kinder im Alter von drei Monaten, drei und
vier Jahren reisten nach der mehrere Monate dauernden Behandlung zurück in
ihre Heimat. Die Fahrt wurde von zwei Kinderärzten begleitet. Zwei Rettungswagen und der Neugeborenen-Notarztdienst der Münchner Feuerwehr brachten die drei pünktlich zu ihrem Flug. (schz) |
| Lokaler Stromausfall durch Trafobrand |
Freitag, 16. Januar 2004 23.23 Uhr Ponkratzstraße |
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Vermutlich durch einen technischen Defekt war ein Lastschalter eines 10.000 Volt-Trafos in Brand geraten. Feuerwehr-Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr löschten den Schmorbrand mit Kohlendioxyd innerhalb kurzer Zeit ab. In Folge des Schadens waren mehrere Straßenzüge in der näheren Umgebung ohne Strom. |
Bereits wenige Minuten nach dem Feuerwehreinsatz begannen die E-Werke mit den Reparaturarbeiten. Der Schaden an dem Trafo dürfte etwa 10.000 Euro betragen (khn) |
| Sturm in München |
Montag, 12. Januar 2004 Stadtgebiet München |
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Von 22.30 Uhr bis 0.45 Uhr hatte die Münchner
Feuerwehr 46 sturmbedingte Einsätze abzuarbeiten. Zumeist waren umgestürzte Bauzäune, lose Dachteile und losgerissene Planen zu sichern. Abgerissene Äste die auf die Fahrbahn gestürzt waren mussten beseitigt werden. Eine in der Radstädter Straße umgestürzte Fichte hatte einen geparkten Pkw erheblich beschädigt. Einen daneben stehenden Nadelbaum dessen Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet war, fällten die Einsatzkräfte vorsorglich. |
Nach derzeitigen Erkenntnissen waren durch den
Sturm keine Menschen zu Schaden gekommen.
Der Schaden blieb gering. (khn) |
| Christbaum entzündet Wohneinrichtung |
Samstag, 10. Januar 2004 16.41 Uhr Heilmannstraße |
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In einer Villa in Solln zündeten die Bewohner ein
letztes mal die Kerzen ihres Weihnachtsbaumes an, der im Erker des Wohnbereiches
stand. Schnell fingen die ausgetrockneten Äste des Baumes Feuer und entzündeten wiederum einen Ohrensessel, die Wandvertäfelung aus Holz und Gardinen. Die Hausbewohner versuchten noch mit einem Pulverlöscher den Brand einzudämmen. Unterstützt wurden sie dabei durch die herbeigerufenen Männer der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Solln. Unter schwerem Atemschutz intensivierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr die Löschmaßnahmen mit einem C-Rohr. |
Nachdem das Feuer gelöscht war, entrauchten die
Feuerwehrmänner die Räumlichkeiten mit insgesamt drei Hochleistungslüftern. Trotz des schnellen Eingreifens entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von nicht weniger als 60.000 Euro. Ein 50-jähriger Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Hauskatze, welche ebenfalls dem giftigen Brandrauch ausgesetzt war, genoss eine Behandlung mit medizinischem Sauerstoff. (ric) |
| Verkehrsunfall mit Trambahn |
Montag, 5.Januar 2004 13.58 Uhr Dachauer Strasse |
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Auf der Dachauer Straße war es zu einem Unfall zwischen einem Peugeot und einem BMW gekommen. Der Peugeot kam von der Fahrbahn ab, erfasste eine etwa 30-jährige Frau und kollidierte mit einer Straßenbahn der Linie 20. Eingeklemmt zwischen Tram und dem Wartehäuschen an der Haltestelle
Hugo-Troendle-Straße kam der PKW zum Stehen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Moosach, der Berufsfeuerwehr und der Notarzt Schwabing versorgten die Verletzten. |
Die 30-jährige Frau musste vom Notarzt in ein Krankenhaus gebracht werden, während die beiden Insassen des Peugeots, ein etwa 60-jähriges Paar, ambulant versorgt wurden.
Den verunfallten PKW zog die Feuerwehr wieder auf die Straße, die Trambahn konnte ihre Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. (wel) |
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| Schwerer Verkehrsunfall in Berg am Laim |
Freitag, 2. Januar 2004 7.19 Uhr Altöttinger Straße |
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Zwei Schwerverletzte weist die Bilanz eines Verkehrsunfalls
in der Altöttinger Straße auf. Die Ladebordwand eines Getränkelasters ragte etwa zu zweidrittel in die Fahrbahn hinein. Eine 32-jährige Polofahrerin sah das Hindernis offenbar zu spät und prallte mit dem Dach gegen die Hebebühne. Dabei wurden die Frau und ihr etwa gleichaltriger Beifahrer im VW-Polo eingeklemmt. |
Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf
entfernten den Lastwagen und schnitten mit hydraulischem Rettungsgerät das
Dach des Volkswagens ab. Erst jetzt war die Versorgung beider Patienten durch zwei Notarztteams möglich. Beide kamen mit schwersten Kopfverletzungen in Münchner Krankenhäuser. Der LKW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. (ze) |
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| Sylvesterkracher lösen Dehnfugenbrand aus |
Donnerstag, 1. Januar 2004 19.38 Uhr Türkenstraße |
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In einem Wohn- und Geschäftshaus in Schwabing kam
es durch Sylvesterknaller zu einem Dehnfugenbrand. Das Feuer hatte sich vom Erdgeschoss bis ins 1. Obergeschoss ausgebreitet. Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig. Die Beamten mussten einige Wohnungen, sowie die Türe zu einem Gewerbebetrieb aufbrechen. Mit Wärmebildkameras lokalisierten die Feuerwehrmänner den Brandherd. |
Die Beamten bohrten mit einem Bohrhammer Löcher
ins Mauerwerk und löschten mit Löschlanzen den Schwelbrand. Die Einsatzkräfte mehrerer Feuerwachen waren über vier Stunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Der dabei entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 10 000 €. (ze) |
| Kellerbrand verursacht 30 000 € Schaden |
Donnerstag, 1. Januar 2004 17.05 Uhr Weißenseestraße |
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Im Keller eines viergeschossigen Wohnhauses kam es
aus unbekannter Ursache zu einem heftigen Feuer. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf löschten den Brand rasch mit einem C-Rohr. Die sehr disziplinierten Bewohner der zwölf Wohneinheiten konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. |
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die
Beamten das stark verrauchte Treppenhaus und den Keller. Ein Kellerabteil wurde trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr komplett zerstört. Der dabei entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 30 000 €. Personen kamen nicht zu Schaden. (ze) |
| Sylvesterbilanz 2003/2004 | |
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In der Sylvesternacht hatte die Münchner Feuerwehr
nur wenige ruhige Minuten. Allein nach Mitternacht rückten die Einsatzkräfte
der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr 57 mal zu Brand- und
Hilfeleistungseinsätzen aus.
Bei rund 280 Einsätzen wurde der Münchner Rettungsdienst zu Hilfe gerufen. Verirrte Feuerwerkskörper lösten dieses Jahr nur kleinere Brände aus. In fünf Fällen brannten Abfallcontainer. Achtmal verursachten Raketen Brände auf Balkone. Noch weitere neunzehnmal kam es zu anderen Kleinfeuern. Der Schaden hierbei blieb gering. In Schwabing stand ein geparkter Pkw in Flammen und musste gelöscht werden. Zusätzlich rückten die Einsatzbeamten zu zwölf Hilfeleistungen im Stadtgebiet aus. Der erste Alarm im neuen Jahr traf 4 Minuten nach Mitternacht die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache. Sie eilten zu einer Feuermeldung in ein Hotel in der Schützenstraße. Eine brennende Zigarette löste dort die automatische Brandmeldeanlage aus. Aus Sicht der Münchner Feuerwehr trugen die Witterungsverhältnisse zu einem glimpflichen Verlauf der Sylvesternacht bei. (lu) |
Der wohl schadensträchtigste Einsatz ereignete
sich um 00.10 Uhr Steinstraße/Haidhausen. Dort verirrte sich vermutlich eine
Sylvesterrakete auf das Dach eines fünfgeschossigen Wohnhauses und setzte
Teile des Dachstuhles in Brand.
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