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Eisrettung am Seehaus Sonntag, 29. Februar. 2004
14.23 Uhr
Kleinhesseloher See
Ein freilaufender Jack-Russel-Terrier brach 70 Meter vom Ufer entfernt im Eis ein. Die Rettungsversuche des 30-jährigen Besitzers mit Hilfe von Eisnotleitern, die sich am Ufer befanden, schlugen wegen der großen Distanz zum Hund fehl. Die Schwabinger Einsatzkräfte retteten mit Hilfe eines Überlebensanzuges das stark unterkühlte Tier aus seiner lebensbedrohlichen Lage. Während der Rettungsaktion stand der Mann auf dem Eis auf und brach ebenfalls ein. Er konnte nach kurzer Zeit von den Feuerwehrmännern unverletzt ans Ufer gebracht werden.
Das Herrchen durfte sich im Feuerwehrfahrzeug wärmen, während der Hund zur Weiterversorgung in die Tierklinik gefahren wurde.

(gra)

 

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Brand in Apartment Sonntag, 29. Februar 2004
4.58 Uhr
Kafkastraße (Neuperlach)
Aus noch ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zum Sonntag im ersten Obergeschoss eines 13-stöckigen Hauses zum Brand einer Sitzgruppe.

 Ein Anwohner sah Rauch aus einem gekippten Fenster steigen und alarmierte die Feuerwehr. Da die Mieterin abwesend war, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt in die Brandwohnung und löschten das Feuer. Ein Nachbar klagte über leichte Atembeschwerden. Die Besatzung des Rettungswagens versorgte ihn ambulant.

Ein Bewohner aus der vierten Etage blieb durch einen elektrischen Defekt, der vermutlich durch das Brandgeschehen verursacht wurde, im Aufzug des Gebäudes stecken. Feuerwehrmänner befreiten den Mann unversehrt, da der Aufzugschacht rauchfrei war.

Dennoch weist die Feuerwehr darauf hin, dass Aufzüge im Brandfall niemals benutzt werden dürfen, da sie schnell zur tödlichen Falle werden!

Der Sachschaden beträgt rund 65.000 Euro

(gra)

 

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Ein Verletzter bei Zimmerbrand Donnerstag, 26. Februar 2004
22.38Uhr
Berg-am-Laim-Straße
Aus noch unbekannter Ursache kam es in einem viergeschossigen Wohnhaus zu einem Brand. Bei dem Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem zweiten Obergeschoss. Durch die enorme Hitze war das Fenster einer darüber liegenden Wohnung geborsten und das Feuer drohte überzugreifen. Feuerwehrmänner brachten die Mieterin durch das Treppenhaus in Sicherheit. Der etwa 40-jährige Bewohner der Brandwohnung war nach einem missglückten Löschversuch mit einer erlittenen Rauchvergiftung geflüchtet.  Feuerwehr-Rettungsassistenten versorgten den Patienten und brachten ihn in ein Krankenhaus.
Die anderen Bewohner des Gebäudes konnten in ihren Wohnungen verbleiben, für sie bestand keine Gefahr.

Der Schaden beläuft sich auf ca. 50.000.- €.

(khn/gra)

 

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Bauunfall in Schwabing Mittwoch, 25. Februar 2004
18.10 Uhr
Leopoldstraße
Auf einer Baustelle rutschte ein 34-jähriger Bauarbeiter aus Österreich aus und fiel dabei mit dem Rücken auf einen freiliegenden Stahlträger.
Mit Blessuren am Kopf und Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung wurde der Mann von den Einsatzkräften der Wache Schwabing und dem Notarzt behutsam in eine Vakuummatratze gebettet.
Die Rettung aus dem Gebäude erfolgte dann mittels eines Baukranes, der den Patienten erst etwa 30 Meter aus dem entkernten Haus hob und dann wieder auf Erdgleiche brachte.
Ein Feuerwehrmann begleitete am Schleifkorb hängend den Patienten und überwachte seinen Gesundheitszustand. Anschließend kam der Mann in ein Krankenhaus.

(ric)
 

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Vier Leichtverletzte bei Verpuffung Mittwoch, 25. Februar 2004
15.02 Uhr
Butenandtstraße
Bei einer Versuchsreihe in einem Chemielabor kam es zu einer Verpuffung. Dabei zogen sich vier Mitarbeiter leichte Verletzungen in Form von Verbrennungen und sogenannter Inhalationstraumen zu.
Die Arbeiter wurden vom Notarzt des Standortes Süd vorsorglich untersucht und dann mit Rettungswagen verschiedener Rettungsdienstorganisationen in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
Zu einem Folgebrand kam es glücklicherweise nicht, so dass die alarmierten Einsatzkräfte der Wache Sendling unverrichteter Dinge wieder abrücken konnten.



(ric)
 

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40000 € Schaden durch Feuer in Tiefgarage Montag, 23. Februar 2004
10.28 Uhr
Plievierpark
Starker Rauchaustritt aus allen Lüftungsöffnungen einer Tiefgarage war Anlass eines größeren Feuerwehreinsatzes in Neuperlach.
Ein Ford Galaxy war aus unbekannter Ursache in einer Tiefgarage einer Wohnanlage in Brand geraten.
Einsatzkräfte der Feuerwachen Neuperlach, Ramersdorf sowie der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Waldperlach drangen in die Tiefgarage ein und löschten den Brand mit einem C-Rohr. Zur Entrauchung des etwa 155 Stellplätze umfassenden Gebäudes wurden ein Hochleistungslüfter sowie ein Großraumlüfter eingesetzt.
Der Ford wurde bei dem Feuer total zerstört, andere Fahrzeuge nur durch Rauch und Ruß verschmutzt.
Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 40000 €.

Zur Klärung der Brandursache hat die Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen.



(ze)
 

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Hund im Fuchsbau eingeschlossen Samstag, 14. Februar 2004
13.18 Uhr
Am Tucherpark
Die Foxterrier Dame "Steffi" war mit ihrem Frauchen beim Gassi gehen im Englischen Garten unterwegs.
Bei einem Fuchsbau angekommen, waren die Gerüche wohl so verführerisch, dass die kleine Hundedame aus lauter Neugier schnell im Bau verschwand. Alles Zurufen der besorgten Hundebesitzerin nützte nichts, "Steffi" war im Labyrinth verschwunden.
Mit Schaufeln und Spaten gruben die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing mehrere Löcher in den Boden, doch von "Steffi" war nichts zu hören und zu sehen.
Fast war die Lage schon aussichtslos, als die Männer aus dem mittlerweile zwei Meter tiefen Loch Bellgeräusche hörten und plötzlich ein Hundebeinchen zum Vorschein kam.
So konnte der Hund am Bein gefasst und befreit werden.
Unverletzt übergaben die erschöpften Retter, "Steffi" ihrer überglücklichen Besitzerin.
Ende gut, alles gut.



(lu)
 

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Student wird von U-Bahnzug angefahren Freitag, 13. Februar 2004
6.25 Uhr
U-Bhf Sendlinger Tor
Ein 28-jähriger Student war nach Zeugenaussagen in den Gleisbereich gestürzt. Als ihm sein Begleiter auf den Bahnsteig zurück helfen wollte, erfasste den Studenten ein gerade einfahrender U-Bahnzug der Linie U1.
Beim Eintreffen der Feuerwehr lag das Unfallopfer mit erlittenen schweren Bein- und Beckenverletzungen auf dem Bahnsteig.
Ein Feuerwehr-Notarztteam übernahm die ersten Intensivmaßnahmen und führte den Transport in den Schockraum eines Krankenhauses durch.
Den U-Bahnfahrer betreute das Kriseninterventionsteam des ASB.
Während des halbstündigen Feuerwehreinsatzes war das Gleis in Richtung Hauptbahnhof gesperrt.

(khn)
 

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Mann aus Isar gerettet Montag, 9. Februar 2004
18.32 Uhr
Mariannenbrücke
Ein 22-jähriger Passant bemerkte einen 62-jährigen Mann der in der stark strömenden Isar trieb. Der 22-jährige sprang, trotz des hohen Risikos für ihn selbst, in den Fluss um zu helfen. Wenige Meter vor der Praterwehrbrücke gelang es ihm, den Ertrinkenden an einer stählernen Aufstiegsleiter bis zum Eintreffen der Feuerwehr zu fixieren.
Zwei Feuerwehrmänner der alarmierten Hauptfeuerwache sprangen zur Rettung sofort ins Wasser. Sie zogen den 62-jährigen und seinen völlig entkräfteten Retter über das zwei Meter hohe Steilufer aus dem Wasser. 
Ein Feuerwehr-Notarztteam brachte den 62-jährigen Mann unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus. Sein Gesundheitszustand ist als sehr kritisch einzustufen.

Der 22-jährige Retter kam stark unterkühlt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Über den Hergang gibt es derzeit keine Erkenntnisse.


(khn)
 

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Lkw fährt auf Lkw auf Montag, 9. Februar 2004
7.43 Uhr
Lerchenauer Straße
Trotz Ausweichversuch war der Lenker eines 7,5 Tonner Lkw auf einen Sattelzug, der nach rechts in das BMW-Gelände abbiegen wollte, aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls war das Führerhaus des 7,5 Tonners stark deformiert und der 59-jährige Fahrer mit den Beinen kompliziert im Fußraum der Kabine eingeklemmt worden. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Feuerwehrmänner der Wache Milbertshofen befreiten den verletzten, eingeklemmten Fahrer mit einem hydraulischen Rettungsspreizer.
Das Feuerwehr-Notarztteam Nord übernahm die Versorgung und die Einlieferung des Patienten in ein Krankenhaus. Nach der ersten Diagnose der Krankenhausärzte hatte sich das Unfallopfer lediglich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen.

Während der etwa einstündigen Rettungsaktion war die Lerchenauer Straße stadtauswärts komplett gesperrt.

An den beiden Lkw entstand ein Schaden von insgesamt 100.000 €.

(khn)

 

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Vorläufige Sturmbilanz Sonntag, 8. Februar 2004
8.00 bis 16.00 Uhr
Stadtgebiet München
Seit 08.00 Uhr beschäftigen starke Windböen die Münchner Feuerwehr. Rund 100 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sichern derzeit Gerüst- und Dachteile oder beseitigen Äste und Bauzäune die auf Straßen und Gehwege gestürzt sind.
Bis 16.00 Uhr wurden von Disponenten der Integrierten Leitstelle ca. 40 Einsätze koordiniert.
Der wohl schadensträchtigste Einsatz ereignete sich in der Münchhausenstraße, im dortigen Zoologischen Institut. Dort deckte der Wind ein etwa 100m² großes Blechdach ab. Mit Rüstholz konnten Beamte von der Feuerwache Pasing das Dach provisorisch eindecken. Der Schaden an dem in moderner Architektur gefertigten Pultdach dürfte ca. 50.000 Euro betragen.
Den heute wohl ungewöhnlichsten Einsatz hatten Männer der Feuerwache Schwabing in der Leopoldstraße zu erledigen. Auf dem Privatgrundstück einer Münchner Versicherung fiel ein großer Ast von einer 20 Meter hohen Eiche auf ein Nachbargrundstück und drohte ein Fenster einzuschlagen.
Als die Einsatzkräfte den abgebrochenen Ast aus dem Gefahrenbereich entfernten, entdeckten sie ca. 60 Fledermäuse in der Astaushöhlung. Behutsam legten sie die kleinen Säuger in eine Kiste und transportierten sie auf die Wache.
Dort wurden sie wenig später von einer Spezialistin vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern abgeholt.



(lu)
 

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Verkehrsunfall in Giesing Sonntag, 8. Februar 2004
5.06 Uhr
Candidstraße / Hans-Mielich-Straße
Aus noch unbekannter Ursache geriet ein BMW ins Schleudern und prallte gegen eine Betonwand. Durch die Aufprallwucht brach das Fahrzeug in der Mitte entzwei. Der 22-jährige Lenker erlitt mehrere Prellungen am Körper, sein 20-jähriger Beifahrer hatte nicht so viel Glück. Er verletzte sich am Kopf und musste vom Rettungsdienst mit Verdacht auf ein Schädel Hirn Trauma auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses transportiert werden.  Auch der Fahrer kam anschließend zur genaueren Untersuchung in eine Klinik.
An der Einsatzstelle hat das Unfallkommando der Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Der Totalschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.



(lu)
 

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Lkw in Flammen Dienstag, 3. Februar 2004
9.59 Uhr
Hansastraße
Unter starker Rauchentwicklung brannte der Aufbau eines Lkw in Sendling. Der mit Obst beladene Lastwagen fing aus völlig unbekannter Ursache zu brennen an. Die Flammen zerstörten den Aufbau und die Ladung des 7,5 Tonner komplett. Mit zwei Löschrohren bekämpften die Feuerwehrmänner der Wache Westend das Feuer. Während der Löscharbeiten wurde die Hansastraße für den gesamten Verkehr gesperrt.

Der Sachschaden beläuft sich auf 
ca. 20 000 €.


(schz)
 

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29-jähriger Mann erleidet 
schwere Rauchvergiftung
Dienstag, 3. Februar 2004
8.37 Uhr
Trivastraße 
Vermutlich Rauchzeug verursachte einen Zimmerbrand in Neuhausen. Das Feuer brach in der Wohnung eines 29-jährigen Mannes aus und setzte eine Matratze in Brand. Der Wohnungsinhaber versuchte die Flammen selbst zu löschen und trug die Matratze ins Badezimmer. Der Versuch misslang und er zog sich eine schwere Rauchvergiftung zu. Einsatzbeamte der Feuerwache Sendling löschten die brennende Matratze schnell ab. Von Rettungsassistenten wurde der 29-jährige Verletzte medizinisch erstversorgt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der entstandene Sachschaden blieb gering.


(schz)
 

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