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Schwerer Freizeitunfall Dienstag, 29. Juni 04
16.11 Uhr
Michaelibad
Folgenschwer endete ein Sportunfall für einen Münchner Badegast.
Der 23-jährige Mann verlor offensichtlich die Kontrolle beim Trampolinspringen und stürzte kopfüber auf den Rand der Sprunganlage.

Trotz optimaler Versorgung der Ersthelfer und sofortiger Behandlung durch die Feuerwehrnotarztbesatzung der Wache Neuperlach erlitt der Verunfallte schwerste Verletzungen an der Halswirbelsäule.
Mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 1" wurde der junge Sportler in eine Münchner Klinik geflogen.


(r)
 

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Kellerbrand in Moosach Dienstag, 29. Juni 2004
13.30 Uhr
Dachauer Straße
Vermutlich durch Brandstiftung geriet gelagertes Mobiliar in einem Kellerabteil in Brand. Einsatzkräfte der Wache Milbertshofen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Moosach, löschten das Feuer. Mit zwei Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht. Mieter des viergeschossigen Wohnhauses waren nicht gefährdet. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.





(lu)
 

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Zimmerbrand verursacht hohen Sachschaden Dienstag, 29. Juni 2004
09.33 Uhr
Frankfurter Ring
Vermutlich ein defektes Fernsehgerät verursachte im ersten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses einen Zimmerbrand. Zum Zeitpunkt des Brandes waren die Mieter nicht anwesend. Männer der Feuerwache Milbertshofen drangen, geschützt durch Pressluftatmer zum Brandherd vor und löschten das Feuer. Durch die starke Verrußung wurde die gesamte Wohnungseinrichtung in Mitleidenschaft gezogen so dass erheblicher Sachschaden entstand. Andere Bewohner waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Wegen Unbewohnbarkeit müssen die Mieter, ein älteres Ehepaar, bei Bekannten unterkommen.
Beamte der Brandfahndung haben ihre Ermittlungen aufgenommen.

Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Schaden auf ca. 100.000 Euro belaufen.


(lu)
 

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Kinderfest aus der Vogelperspektive Sonntag, 27. Juni 2004
17.45 Uhr
Bodenseestraße
Langen Atem bewiesen sieben Kinder und ein Erwachsener, die 40 Minuten auf einem Hubsteiger verbringen mussten. 
Für den Fahrpreis von 50 Cent konnten die kleinen Besucher eines Kinderfestes in Pasing für kurze Zeit die Aussicht auf die Umgebung genießen. Durch einen technischen Defekt stoppte die Fahrt in schwindelerregender Höhe. Ein Betreuer der Arbeitsbühne versuchte mit dem Notbetrieb die Teleskoparme zu senken, wodurch sich aber die Plattform gefährlich neigte. Aufgrund des geringen Platzangebots (max.1m²) im Korb und der Schrägstellung griff langsam die Angst um sich.
Die herbeigerufenen Männer der Pasinger Feuerwache retteten die kleinen Fahrgäste und ihren Chauffeur zügig über die Drehleiter.
Ein verängstigtes Mädchen wurde im Rettungstransportwagen betreut, weitere sechs Kinder versorgten die Feuerwehrmänner und das Kriseninterventionsteam im Löschfahrzeug. Nach kurzer Zeit auf festem Boden bei Tee und Kuchen waren die Strapazen aber schnell wieder vergessen.

(gra)
 

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 Verletzter bei Küchenbrand Samstag, 26. Juni 2004
 13.51 Uhr
 Gustav-Schiefer-Straße
Aus unbekannter Ursache kam es zu einem Brand in der Küche eines fünfgeschossigen Wohnhauses.
Der ca. 30-jährige Bruder der Wohnungsbesitzerin zog sich bei ersten Löschversuchen Verbrennungen am Arm zu.
Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten den Mann und brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Seine Schwester und ihre zwei Kleinkinder kamen zum Glück glimpflich davon.
Die 2- und 4-jährigen Sprösslinge kamen vorsorglich mit dem Verdacht einer leichten Rauchvergiftung in eine Klinik. Die Mutter blieb unverletzt.
Einsatzkräfte der Wache Milbertshofen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Feldmoching, löschten das Feuer mit zwei C-Rohren rasch ab.
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten sie das Gebäude.
Der Schaden wird auf 30 000 € geschätzt.
Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(r)
 

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Straße unter Wasser Freitag, 25. Juni 2004
 0:30 Uhr
 Landwehrstraße
Aus noch ungeklärter Ursache kam es zu einem folgenschweren Wasserrohrbruch einer 30 cm starken Frischwasserleitung in der Innenstadt. Durch die enorme Wucht des austretenden Wasserstrahls wurde die Teerdecke gehoben und der Unterbau der Straße stark in Mitleidenschaft gezogen. Die ausgerückten Kräfte der Hauptwache führten Absperrmaßnahmen durch und beseitigten in den umliegenden Kellern die teils erheblichen Wasserschäden mit Pumpen und Elektrosaugern. Arbeiter der Stadtwerke mussten zehn Schieber schließen, um den enormen Wasserfluss zu stoppen.

Die Landwehrstraße ist bis auf unbestimmte Zeit gesperrt.

(gra)

 

 
 

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Motorradfahrer schwer verletzt Mittwoch, 23. Juni 2004
16:42 Uhr
Amalienburgstraße
Bei einer Kollision mit einem Pkw erlitt gestern am späten Nachmittag ein 33-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen.
Die Rettungsteams vom Notarzteinsatzfahrzeug des Dritten Ordens, BRK und MKT versorgten den Verunfallten und transportierten ihn in den Schockraum einer Münchner Klinik.
Zur genauen Klärung des Unfallherganges, bei dem auch mehrere Pkw beteiligt waren, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.



(lu)
 

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Ungewöhnliche Hilfsaktion der Höhenretter Samstag, 19. Juni 2004
17.49 Uhr
Freischützstraße
Zu einem nicht alltäglichen Einsatz in einem 15 stöckigen Hochhaus wurden die Höhenretter der Münchner Feuerwehr gerufen. Ein im Rollstuhl sitzender Mann sperrte sich beim Fensterputzen in seiner Wohnung im 14. Stock auf den Balkon aus. Der 54jährige Mann war nur mit einer Unterhose bekleidet und konnte erst nach 30 Minuten einen Nachbarn durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Wache Föhring warfen dem frierenden Mann als erstes einen Einsatzmantel von einem höher gelegenen Balkon zu. Begeistert streifte der 54jährige den Mantel über und lobte die gute Qualität der Schutzkleidung. 
Ein gewaltiges Problem stellte das Öffnen der mit einem Sicherheitsschloss versehenen Wohnungstür dar. Ohne eine totale Beschädigung der Türe wäre ein Zutritt zur Wohnung nicht möglich gewesen. Die Einsatzbeamten entschlossen sich, zwei Kollegen über eine Hakenleiter zu dem Mann absteigen zu lassen. Mit einem Spezialwerkzeug öffneten sie die Schiebetüre ohne Probleme und ohne diese zu beschädigen.
Der Rollstuhlfahrer konnte nach dem schwindelerregenden Einsatz unbeschadet in seine Wohnung zurück.

(schz)
 

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Arbeiter stürzt in Schacht Donnerstag, 17. Juni 2004
12.06 Uhr
Landsberger Straße
Auf der Baustelle des Munich City Tower stürzte ein Arbeiter acht Meter tief in einen Schacht. Der 35jährige Mann brach sich bei dem Sturz beide Beine und lag hilflos in der Tiefe. Einsatzbeamte der Wache Milbertshofen seilten sich zu dem Verletzten ab und stellten die medizinische Erstversorgung sicher. Mit einem Höhensicherungsgerät brachten sie den Arbeiter wieder nach oben. Ein Feuerwehr-Notarzt übernahm den Patienten und brachte ihn in ein Münchner Krankenhaus.


(schz)
 
 

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Wohnhaus geräumt Mittwoch, 16. Juni 2004
18.30 Uhr
Schwanthalerstraße
Durch den Abriss eines Gebäudes waren in einem fünfgeschossigen, angrenzenden Wohnhaus deutliche Risse entstanden.
Ein Bauingenieur der Berufsfeuerwehr ließ das Haus vorsorglich räumen. Eine genaue Überprüfung der Statik durch den Bereitschaftsdienst der Lokalbaukommission dauert noch bis morgen an.
Die zwölf Bewohner der sieben geräumten Wohnungen finden bis die weitere Unterbringung organisiert ist, in einem Großraumrettungswagen Unterschlupf.
Zwischen der Liegsalzstraße und der Parkstraße bleibt die Schwanthalerstraße vorerst für den Verkehr komplett gesperrt.

(khn)

 

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Kleinkind mit Kopf eingeklemmt Samstag, 12. Juni 2004
16.20 Uhr
Zenneckbrücke 
Scheinbar unstillbar war der Wissensdurst eines zweieinhalb-jährigen Buben Namens "Benjamin".
Nach einem Besuch im Deutschen Museum steckte der aus London stammende Junge seinen Kopf zwischen die Geländerpfosten der Zenneckbrücke.
Nach einem genauen Ausblick auf die Isar, konnte er jedoch seinen Kopf nicht mehr durch die Eisenpfosten zurückziehen.

Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache drückten das Geländer mit einem Rettungsspreizer auseinander und befreiten den Eingeklemmten aus seiner misslichen Lage.
Während der gesamten Befreiungsaktion betreuten Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr München, unterstützt durch Personal eines privaten Rettungsdienstes, den tapferen Engländer.

Kaum befreit inspizierte der unverletzte Benjamin die Münchner Feuerwehrautos, bevor er mit seinen erleichterten Eltern seine Urlaubsreise fortsetzte.




(r)
 

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Greifstachler auf Abwegen  Donnerstag, 10. Juni 2004
00.11 Uhr
Grünwalder Straße
Einen Ausflug unternahm ein südamerikanischer Greifstachler des Tierparks Hellabrunn.
Das nachtaktive 80 Zentimeter große Nagetier mit dem Namen "Frau Heim" verschaffte sich vermutlich über einen abgebrochenen Ast, der als Brücke diente, einen Fluchtweg aus dem Freigehege.
Die Besatzung einer Polizeistreife fand den Sommernachtsausflug der Tierdame weniger angenehm, insbesondere da sich die Ausreißerin in den Hochgleisen der Straßenbahnlinie tummelte.

Die Streifenbesatzung versuchte das 
10 Kilogramm schwere Tier mit einem Karton einzufangen.
Die mit langen Stacheln bewaffnete Tierdame ist jedoch sehr mit Vorsicht zu genießen.
Da sich die Spaziergängerin ihrer Verhaftung energisch widersetzte, gelang es erst mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Tierpark, das Nagetier in einen Tiertransportkäfig zu verfrachten.

Verletzt wurde bei diesem Einsatz weder Mensch noch Tier.

Nach Angaben des Tierparks steht "Frau Heim" nun unter Hausarrest und muss solange im Stall bleiben, bis das Freigehege wieder abgesichert ist.

(r)
 
 

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Mann stürzt vor den Augen der Freundin durchs Dach Mittwoch, 9. Juni 2004
14.18 Uhr
Unterer Anger
Aus noch unbekannter Ursache kam es auf dem Dach einer Diskothek zu einem folgenschweren Unfall. Ein etwa 25 Jahre alter Mann brach bei Arbeiten in etwa acht Metern Höhe durch ein Drahtglasdach. Nach etwa vier Metern freien Falls bremste ein weiteres Glasdach des Tanzlokals seinen Sturz, konnte ihn jedoch nicht aufhalten. Erst die Haltekonstruktion einer Hartschaumdecke in der Diskothek stoppte den Angestellten.
Ein Arbeitskollege befreite den Verletzten mit Hilfe einer Staffelei aus der Deckenverkleidung und versuchte die stark blutenden Wunden mit Küchentüchern zu verbinden. 
Die herbeigerufenen Feuerwehrmänner eines Löschfahrzeuges der nahen Hauptwache führten die Erstversorgung durch. Anschließend übernahm ein Feuerwehr-Notarztteam den Patienten. Das Unfallopfer zog sich schwere innere Verletzungen und Schnittwunden zu. Die etwa 30 jährige Freundin, vor dessen Augen der Mann durch die Decke fiel, wurde von einem Rettungswagen vor Ort betreut..

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(gra)

 

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Pkw geht in Flammen auf Mittwoch, 9. Juni 2004
2.09 Uhr
Grünwalder Straße (Giesing)
Ein geparkter Renault Rapid war durch Brandstiftung in Flammen aufgegangen. Ein Passant hatte die Tat beobachtet und die Feuerwehr alarmiert.
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr löschten rasch, konnten aber das 
vollkommene Ausbrennen des neun Jahre alten Fahrzeugs nicht verhindern.
Verletzt wurde niemand.

(khn)
 

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Rauchmelder verhindert größeren Schaden Montag, 7. Juni 2004
13.02 Uhr
Hansastraße
Beim Kochen hörte ein etwa 70-jähriger Mann den schrillen Warnton seines Rauchmelders. Bei der sofortigen Kontrolle des Wohnzimmers entdeckte der Bewohner seinen in Brand geratenen Fernseher. Aufgrund der frühzeitigen Entdeckung des Brandes gelang es dem Mann den Stecker des Fernsehers zu ziehen und die Zimmertüre zu schließen. Feuerwehrmännern der Wache "Westend" und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Sendling löschten den Zimmerbrand rasch ab.
Verletzt wurde niemand. Der Schaden an der Wohnung beträgt rund 10.000 €.

(khn)

 

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Schwerverletzte Radlerin Sonntag, 6. Juni 2004
21.14 Uhr
Dachauer Straße
Auf der Höhe Einmündung Hugo-Troendle-Straße war eine 32-jährige Radfahrerin von einem Pkw frontal erfasst worden. Die Frau flog über das Fahrzeugdach und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei zog sie sich eine schwere Kopfverletzung zu.
Ein Feuerwehr-Notarztteam übernahm die Erstversorgung und brachte das Unfallopfer in die Intensivstation eines Krankenhauses.
Der Autofahrer hatte eine kleine Schnittverletzung am Arm und einen Schock erlitten. Der etwa 30-jährige Mann wurde ebenfalls in eine Klinik gebracht.

(khn)

 

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Dramatische Rettung eines Unfallopfers  18.37 Uhr
B 304 nähe Ebersberg
Aus noch unbekannter Ursache war ein mit Molke beladener Tankzug ins Schleudern geraten und auf einen Opel Astra gekippt. Durch das hohe Gewicht des vollbeladenen Sattelaufliegers war der Pkw regelrecht zermalmt worden. Die etwa 25-jährige, leichtverletzte Beifahrerin des Astras konnte das Fahrzeug noch selbst verlassen während dessen der 29-jährige Fahrer massiv in dem stark deformierten Fahrzeug eingeklemmt worden war. Der Lenker des Sattelzuges war mit einer Hand unter der umgestürzten Fahrerkabine festgeklemmt. Der 24-jährige Mann konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Ebersberg schnell aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Für die örtliche Freiwillige Feuerwehr bestand keine Möglichkeit den 
schwerverletzten Astrafahrer zu retten.
 Zur Unterstützung rückte der 50-Tonnenkran der Berufsfeuerwehr München an. Nachdem der entladene Sattelauflieger mit dem Kran zur Seite gehoben war, gelang es den Einsatzkräften den Eingeklemmten mit Hilfe einer Rettungsschere und eines Spreizers nach etwa zwei Stunden zu befreien.
Während der ganzen Befreiungsaktion war der Verletzte durch einen Notarzt und ein Rettungsteam medizinisch versorgt worden. Eine erste Diagnose ergab schwere Beinverletzungen des Astrafahrers.
Mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 1" kam das Unfallopfer zur weiteren Untersuchung in eine Münchner Klinik.
An den Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden.

(khn)
 

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Sportlerin stürzt beim Klettern ab Freitag, 4. Juni 2004
18.10 Uhr
Connollystraße
Eine 24-jährige Frau war in der Kletteranlage der Zentralen Hochschulsportanlage abgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen war die Sportlerin beim Einstieg in einen Überhang plötzlich aus 15 Meter Höhe, trotz Sicherung in die Tiefe gestürzt. Die Frau schlug neben einer am Boden liegenden Sicherungsmatte auf.
Dabei erlitt sie eine offene Sprunggelenksfraktur und einen Lendenwirbelbruch.
Das Feuerwehr-Notarztteam Schwabing stabilisierte das Unfallopfer auf einer Spezialtrage um eine Verschlimmerung der erlittenen Verletzungen zu verhindern. Anschließend brachte das Team die Frau zur Weiterbehandlung ins Schwabinger Krankenhaus.

(khn)
 

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Rettungsaktionen an Isarbrücken Donnerstag, 5. Juni 2004
02:58 Uhr
Brudermühlbrücke
Durch die ausgiebigen Niederschläge stieg der Pegel der Isar in den Nachtstunden recht schnell an.
Unter der Isarbrücke an der Brudermühlstrasse befindliche Bürger waren plötzlich vom Wasser eingeschlossen und konnten nicht mehr flüchten.
Ein Passant erkannte die Lage und rief die Feuerwehr. Mit tragbaren Leitern stiegen Feuerwehrbeamte zu den vier Männern hinunter, sicherten sie mit Gurten und Leinen und holten sie auf die Brücke.
Etwa eine Stunde danach wiederholte sich dieses Ereignis an der Ludwigsbrücke, wo drei Personen der Fluchtweg zum rettenden Ufer vom Isarwasser versperrt war.
Auch in diesem Fall half die Münchner Feuerwehr und rettete die Männer auf die Brücke.


(ric)

 

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Frontalzusammenstoß auf der Autobahn fordert zwei Menschenleben Donnerstag, 3. Juni 2004
13.13 Uhr
BAB A 94, Feldkirchen West
Auf der Autobahn BAB A 94 verursachte ein Geisterfahrer zwischen Feldkirchen West und Ost einen Frontalzusammenstoß. Der 89-jährige Geisterfahrer befuhr mit seinem 5er BMW die Autobahn in falscher Richtung und stieß frontal mit einem Suzuki Kleinwagen zusammen. In dem Suzuki Swift befand sich ein 36-jähriger Mann mit einem dreijährigen Mädchen und einem sechsjährigen Buben.  Der 36-Jährige und das dreijährige Mädchen erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Der sechsjährige Bub und der 89-Jährige erlitten schwerste Verletzungen. Beide kamen nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Der Fahrer des Kleinwagen wurde im Wagen eingeklemmt. Er wurde von den Einsatzkräften der Wache Riem mit schwerem technischen Gerät aus dem total demolierten Fahrzeug befreit.

Die Autobahn war während der Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt.

(schz)
 
 

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