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Hier finden Sie Berichte über die Einsätze
des aktuellen Monats.
Ältere Berichte stehen auf den Archiv-Seiten.
Fußgängerin von Lieferwagen überrollt Dienstag, 31.08.04
09:54 Uhr
Wehrlestraße
Beim Rückwärtsfahren mit einem VW LT hat ein ca. 20-jähriger Paketzusteller eine ca.-70-jährige Fußgängerin erfasst und zu Boden geschleudert. Der Fahrer bemerkte den Vorfall nicht und schleifte die Frau ca. 10 Meter über den Boden. Erst Passanten machten den Fahrer auf den Unfall aufmerksam. Unter der Vorderachse des Lieferwagens kam die Fußgängerin schwerverletzt zum liegen. Kräfte der Feuerwache Ramersdorf befreiten die Frau mit Hebekissen unter dem Fahrzeug. Der Feuerwehr-Notarzt Ost versorgte die Frau und brachte die Schwerverletzte zur klinischen Versorgung in ein Münchner Krankenhaus.
Der Paketzusteller erlitt einen Schock und musste vom Kriseninterventionsteam betreut werden.

(pie)
 

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Schwerer Verkehrsunfall in Pasing  Samstag, 28. August 2004
15.20 Uhr
Lortzingstraße
Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein BMW frontal in die Beifahrerseite eines VW Polo.
Durch den heftigen Zusammenstoss deformierte sich der VW Kleinwagen so stark, dass die Beifahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Einsatzkräfte der Wache Pasing entfernten das Dach des Polos und befreiten die Schwerverletzte mittels schwerem Gerät aus ihrer Zwangslage.
Zeitgleich versorgte ein Feuerwehrnotarztteam, unterstützt durch einen privaten Rettungsdienst, die ca. 25 - jährige Frau und brachten sie zur weiteren Behandlung in den Schockraum einer Münchner Intensivklinik.
Der Fahrer des Kleinwagens wurde leicht verletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Der Lenker des stadtauswärtsfahrenden BMW blieb unverletzt.
An dem Polo entstand Totalschaden, der Gesamtschaden wird auf 20 000 € geschätzt.
Die Lortzingstraße war für etwa 45 Minuten stadtauswärts gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


(r)
 

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Trafobrand beim Olympiaeinkaufszentrum Samstag, 28.August 2004
15.25 Uhr
Pelkovenstraße
Durch einen technischen Defekt geriet ein Hochspannungstransformator in unmittelbarer Nähe des Olympiaeinkaufszentrums in Brand.
Der im Freien stehende Trafo versorgt Teile des OEZ mit Elektrizität.
Auf Grund eines möglichen Stromausfalles und der Rauchentwicklung des 
brennenden Transformators wurde das Zentrum vorsorglich geräumt.
Mittels Lautsprecherdurchsagen wurden alle Personen im OEZ informiert, die vorbildlich das Gebäude verließen.
Personen waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Einsatzkräfte der Wachen Milbertshofen und Schwabing, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Moosach, löschten den Spannungswandler mit CO² ab.

(r)
 

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Fahrzeugbrand im Hinterhof Samstag, 28. August 2004
01.55 Uhr
Rumfordstraße
Aus unbekannter Ursache geriet ein im Hinterhof eines Wohngebäudes geparkter 7er BMW in Brand.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache stand die linke Seite des Fahrzeuges in Flammen.
Mit mehreren Pulverlöschern und einem C-Rohr löschten die Beamten den PKW rasch ab.
Um ein Eindringen des Kraftstoffes in das Erdreich zu verhindern, entleerten die Feuerwehrmänner den Benzintank und nahmen bereits ausgelaufenen Sprit mit einem Bindemittel auf.
Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.
An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von geschätzten 15 000 €.

(r)
 

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 Verpuffung in einem Restaurant Freitag, 27. August 2004
18.44 Uhr
Häberlstraße
Ein etwa 35jähriger Spanier bereitete für einen Partyservice in der Küche einer kleinen Gaststätte eine frische Paella zu. Um den Gästen vor Ort eine genügend warme Speise zu servieren, wollte er mit Hilfe eines Gaskochers die große Pfanne beheizen.
Zu seinem Unglück bemerkte er nicht, dass die 12 kg Propangasflasche undicht war. Beim durchqueren des Gastraumes entzündete sich das freiwerdende Gas an einer Kerze, wobei es zu einer folgenschweren Verpuffung kam. 
Der Mann zog sich im Gesicht, den Armen und am Oberkörper schwere Verbrennungen zu. Die Feuerwehrmänner der Hauptwache versorgten die Verletzungen bis zum Eintreffen des Notarztes, der den Patienten in eine Münchener Klinik transportierte.
Eine weitere Person, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Restaurant aufhielt, zog sich mittelschwere Verbrennungen zu und musste von einem Rettungswagen zur Weiterversorgung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Durch die Wucht der Entzündung wurden fünf Fenster völlig zerstört.

(gra)
 

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Feuer in viergeschossigem Wohnhaus Donnerstag, 26. August 2004
14:33 Uhr
Dreimühlenstraße 12c
Ein Sachschaden in Höhe von mindestens 200.000 € ist bei einem Wohnungsbrand entstanden. Die Vierzimmer-Erdgeschosswohnung im Rückgebäude ist dabei vollkommen ausgebrannt, die Hausfassade wurde bis zum dritten Obergeschoss vom Feuer beschädigt. Die Flammen drohten auf die darüber liegenden Wohnungen überzugreifen. Aufgrund der vielen Anrufe alarmierte die integrierte Leitstelle zwei Löschzüge und mehrere Sonderfahrzeuge. Im ersten Moment befürchteten die Einsatzkräfte, dass noch mehrere Personen in den benachbarten Geschossen vom Brandrauch eingeschlossen sind. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz brachten sechs Hausbewohner und eine Katze aus den darüber liegenden Wohnungen über tragbare Leitern in Sicherheit und kontrollierten gleichzeitig die übrigen Wohneinheiten. Parallel dazu begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung. Um 14.55 Uhr konnte der Einsatzleiter "Feuer in Gewalt " melden. Die geretteten Personen waren während der Löscharbeiten in einem Großrettungswagen der Feuerwehr untergebrachte. Die Wohnungsinhaberin (ca.40-50 Jahre) und deren Tochter aus der Erdgeschosswohnung hatten eine Rauchvergiftung erlitten und mussten vom Feuerwehr-Notarzt erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine Hausbewohnerin aus einem angrenzenden Eingang erlitt während des Einsatzes eine Kreislaufschwäche und musste zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden; eine Katze aus der Brandwohnung kam ums Leben.
Nach Beendigung des Einsatzes konnten die Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar.


(pie)
 

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Reanimation per Telefon Mittwoch, 25. August 2004
12.03 Uhr
Egmating bei Erding
Heute Mittag erreichte der Notruf einer jungen Frau die Leitstelle der Berufsfeuerwehr München. Sie schilderte am Telefon dem Disponenten, dass ihr 53-jähriger Vater kurz vor dem Anruf mit Herzstillstand zusammengebrochen war. Geistesgegenwärtig übernahm der Feuerwehrmann die Leitung der Reanimation am Fernsprecher. 
Die Tochter führte zuerst allein, anschließend mit einem Nachbarn vor Ort die Wiederbelebung nach Anweisung des Rettungsassistenten durch, während der Rettungshubschrauber in Harlaching und ein Rettungswagen aus Erding zum Patienten aufbrachen.
Dank der schnellen Hilfe durch die Tochter, konnte der Mann ins Leben zurückgeholt werden. 
Er wurde mit einem stabilen Herzrhythmus in eine Münchner Klinik geflogen.



(gra)
 

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Brand in U-Bahnröhre Mittwoch, 25. August 2004
10.35 Uhr
Implerstraße
Vermutlich setzte Funkenflug Staubablagerungen und Zeitungen in der Tunnelröhre in Brand, wodurch der hölzerne Notlaufsteg Feuer fing. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte drückte dicker Rauch aus den Notausstiegen und dem U-Bahnhof. Die Feuerwehrbeamten rückten unter schwerem Atemschutz zum Brandherd vor. Sie brachten das Feuer schnell in ihre Gewalt und löschten es ab.
Der Brandrauch hatte sich im Tunnelsystem ausgebreitet und drohte angrenzende Bahnhöfe zu verrauchen. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit Hochleistungslüfter für die Entrauchung der Tunnelröhre und kontrollierten die angrenzenden Bahnhöfe.
Die Be- und Entlüftungsarbeiten waren zeitintensiv und dauerten bis ca.12.30 Uhr.

Die Höhe des Sachschadens ist eher gering, lässt sich aber derzeit nicht beziffern. Personen waren nicht gefährdet.


(pie)
 

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Leopoldstraße wegen Brand gesperrt Montag, 23. August 2004
13.29 Uhr
Leopoldstraße 48 
150 000 € Schaden ist die Bilanz eines Brandes in Schwabing. Im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses brach in der dortigen Schneiderei aus unbekannter Ursache ein Feuer aus.
Einsatzkräfte der Feuerwachen Schwabing und Milbertshofen löschten den heftig wütenden Brand mit zwei C-Rohren. Insgesamt retteten die Beamten sieben Personen aus dem Gebäude, davon eine Frau aus dem vierten Obergeschoss mit der Drehleiter. Die anderen sechs Personen brachten die Feuerwehrmänner über das Treppenhaus in Sicherheit. 
Insgesamt behandelte der Rettungsdienst vor Ort fünf Personen. Eine Frau brachte der Feuerwehrnotarzt zur weiteren Behandlung mit einer Rauchvergiftung in ein Münchner Krankenhaus.
Währen der Löscharbeiten musste die Leopoldstraße komplett gesperrt werden. Es kam in dem Bereich für etwa zwei Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(ze)
 

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Überlandhilfe bei Autobahnunfall Montag, 23. August 2004
6.33 Uhr
A 8 km 26
Aus unbekannter Ursache kam ein Silosattelzug kurz vor der Ausfahrt Sulzemoos von der Autobahn ab und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinab. Der LKW überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der etwa 59-jährige Fahrer wurde dabei im Führerhaus kopfüber eingeklemmt.
Mehrere Freiwillige Feuerwehren aus dem Umland konnten den Mann nicht befreien, da der Lastzug weiter abzurutschen drohte.
Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing rückten zur Überlandhilfe aus. Der Feuerwehrkran hob das Führerhaus an, gleichzeitig sicherte ein zweiter Autokran einer Privatfirma das abgestürzte Fahrzeug. Jetzt befreiten die Feuerwehrmänner den schwerverletzten LKW-Fahrer mit Spreizer und Rettungsschere.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort, brachte der Rettungshubschrauber Christoph 1 den Schwerverletzten in eine Münchner Klinik.
Während der Rettungsarbeiten war die A 8 Richtung München komplett gesperrt. Dadurch kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen.

(ze)

 

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Starke Rauchentwicklung bei Brand in der Stadtmitte Freitag, 20. August 2004
07:18 Uhr
Maximilianstraße
In einer etwa 150 m² großen Wohnung im zweiten Obergeschoss in der Maximilianstraße brach in der Küche ein Brand aus.
Der Mieter der Nachbarwohnung setzte den Notruf ab und kurz darauf trafen die ersten Kräfte der Wachen Stadtmitte und Schwabing an der Einsatzstelle ein. Die Feuerwehrmänner sahen bereits starken Rauch aus der Wohnung quellen und verschafften sich Zutritt zur Brandwohnung. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt niemand in der Wohnung, welche durch den Rauch vollständig in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Zwei Damen der darüberliegenden Wohnung wurden von Rettungsassistenten wegen einer leichten Rauchgasvergiftung versorgt. Eine der Frauen wurde für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gefahren.
Nachdem das Feuer mit einem C-Rohr gelöscht wurde, kontrollierten die Einsatzkräfte noch die Fehlböden auf eventuell vorhandene Glutnester.
Die Feuerwehrmänner entrauchten das gesamte Gebäude mit einem Hochleistungslüfter und kontrollierten noch insgesamt acht weitere Wohnungen. Hierfür wurden 12 Männer unter schwerem Atemschutz eingesetzt.
Der Schaden am Gebäude wurde vom Einsatzleiter auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Die von der Brandfahndung der Polizei ermittelte Brandursache ist einem technischen Defekt des Kühlschrankes zurückzuführen.


(ric)
 

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Schwere Verkehrsunfälle auf Autobahn Donnerstag, 19. August 2004
23:50 Uhr
A99/Eschenrieder Spange
Im Allacher Tunnel der A99 prallte aus ungeklärter Ursache ein 21-jähriger Lenker eines Kleinwagens an die Tunnelmauer und blieb dort stehen. Der Fahrer stieg aus seinem Fahrzeug und begab sich zu Fuß Richtung Salzburg aus dem Tunnel. Dort wurde er von an der rechten Fahrbahnseite von einem LKW erfasst. Der alarmierte Notarzt konnte bei dem jungen Mann nur noch den Tod feststellen.

Aufgrund der Sperrung der Einsatzstelle war im nachfolgenden Verkehr ein Stau entstanden, bei dem es um 03:36 Uhr zu einem weiteren tragischen Unfall kam.
Ein PKW mit Wohnanhänger wurde von einem schweren Lastzug unter den vor ihnen stehenden Lastwagen geschoben.
Das Pärchen im Inneren des PKW wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Für die Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch im Unfallfahrzeug. 
Der Fahrer musste mit schweren Verletzungen von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Auf den hinteren LKW fuhr wiederum ein weiterer Laster auf, dessen Fahrer ebenfalls im Führerhaus schwer verletzt wurde. Auch er musste mit schwerem technischen Gerät befreit werden.
Für die Dauer der Rettungsarbeiten war die A99 auf Höhe der Eschenrieder Spange komplett gesperrt.


(ric)
 

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Küchenbrand in Fürstenried Donnerstag, 19. August 2004
18:24 Uhr
Solothurnerstraße
In einem dreigeschossigen Wohnhaus geriet im dritten Obergeschoss eine Küche in Brand. Die Wohnungsinhaberin bemerkte die Flammen und konnte sich selbst in Sicherheit bringen.
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Forstenried löschten das Feuer mit einem C-Rohr und entrauchten gleichzeitig die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter.
Durch den Brand entstand an der Küche ein Schaden von etwa 15 000 €.
Für die anderen Bewohner des Hauses bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.


(ze)
 

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Kellerbrand in Moosach Montag, 16. August 2004
19.28 Uhr
Gleißmüllerstraße
Vermutlich ein defekter Kühlschrank verursachte einen Kellerbrand mit ca. 30.000 Euro Sachschaden.
Die etwa 50-jährige Bewohnerin der Doppelhaushälfte blieb unverletzt.
Sie konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.
In einer rasch eingeleiteten Löschaktion konnten die Beamten von der Wache Milbertshofen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Moosach, ein Übergreifen der Flammen auf das Erdgeschoss verhindern.
Durch die Brandeinwirkung wurde die Elektroinstallation erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Abschließend entrauchten die Einsatzkräfte mit einem Hochleistungslüfter das Haus.


(lu)
 

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4 Tote bei Verkehrsunfall auf BAB Sonntag, 15. August 2004
17:27 Uhr
A 8 München-Stuttgart
Der Lenker eines Mercedes wollte aus ungeklärten Beweggründen auf der Autobahn A8 Richtung Stuttgart bei Kilometer 7 wenden.
Eine nachfolgende Fahrerin eines BMW konnte ihr Fahrzeug nicht rechtzeitig zum Stillstand bringen und kollidierte mit dem Daimler. Der 80-jährige Unfallverursacher und der 47-jährige Beifahrer des BMW wurden durch den Aufprall schwer verletzt und mussten noch vor Ort reanimiert werden. Die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch bei Beiden erfolglos.
Auch die 77-jährige Begleiterin des Mercedesfahrers wurde schwer verletzt. Sie wurde in eine Münchner Klinik gebracht, wo sie in den späten Abendstunden verstarb.
Bei der 40-jährigen Fahrerin des 3er BMW konnte nur noch der Tod durch den anwesenden Notarzt festgestellt werden.
Ihr Leichnam musste in stundenlanger Arbeit mit schwerem Rettungsgerät der Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden.
Für die Dauer des Einsatzes war die Autobahn Richtung Stuttgart und Teile der A 99 komplett gesperrt.



(ric)
 

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Dachstuhl in Vollbrand Samstag, 14. August 2004
22.17 Uhr
Freisinger Landstraße
In einem leerstehenden Wohnhaus auf dem Gelände einer einstigen Papierfabrik brach aus noch unbekannter Ursache ein Feuer aus. Ein Passant der dies bemerkt hatte alarmierte mit seinem Handy die Feuerwehr.
Beim Eintreffen von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr stand bereits der komplette Dachstuhl des ehemaligen dreigeschossigen Wohnhauses in Brand.
Im ersten Stock rief ein Mann um Hilfe. Über eine Steckleiter kamen Feuerwehrleute dem ca. 45-jährigen Obdachlosen zur Hilfe und brachten ihn in Sicherheit. Der Mann blieb unverletzt.
Wegen der drohenden Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte nur von außen löschen. Hierzu setzten sie mehrere Löschrohre ein.
Das Mansardendach und der Dachstuhl brannten völlig aus.
Zur Klärung der Ursache haben Beamte der Brandfahndung ihre Ermittlungen aufgenommen.
Der Sachschaden ist derzeit noch nicht schätzbar.


(lu)
 

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Unfall beim traditionellen "Fischerstechen" am Olympiasee Samstag, 14. August 2004
14.31 Uhr
Olympiasee
Beim traditionellen Fischerstechen am Olympiasee kam es am Nachmittag zu einem Unfall. Ein 21-jähriger aus Neuburg an der Donau stürzte, nachdem er von einer Stange getroffen wurde, mit dem Kopf auf sein Boot. Er verlor sofort das Bewusstsein und ging unter.
Seine Mitstreiter reagierten blitzschnell und brachten ihn ans Ufer. Dort begannen Angehörige der anwesenden Wasserwacht mit der Erstversorgung und alarmierten den Notarzt.
Das rasch eintreffende Notarzt-Team Nord führte die Behandlung fort und brachte den Verletzten in den Schockraum einer Münchner Klinik.
Bei der ausführlichen Untersuchung stellte man eine schwere Gehirnerschütterung fest. Der Mann bleibt für mindestens 24 Stunden auf der Wachstation.


(ze)
 

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Brand in Schreinerei Freitag, 13. August 2004
15.54 Uhr
Theresienstraße
Vermutlich durch Funkenflug in der Absauganlage kam es in einer Schreinerei im Ortsteil Schwabing zu einem Brand. Löschversuche des Inhabers mit einem Gartenschlauch mussten wegen der starken Rauchentwicklung aufgegeben werden. Feuerwehrmänner der Feuerwache Schwabing löschten das Feuer geschützt durch Atemschutzgeräte mit einem C-Rohr.
Im Schreinereibetrieb entstand dabei ein Sachschaden von etwa 50 000 €.
Die Mitarbeiter und der Firmeninhaber blieben unverletzt.

(ze)
 

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Zimmerbrand in Obergiesing Freitag, 13. August 2004
17.37 Uhr
St-Martin-Straße
In einem fünfgeschossigen Wohnhaus kam es aus unbekannter Ursache im Erdgeschoss zu einem Zimmerbrand. Der Wohnungsinhaber konnte sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen.
Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf drangen geschützt durch Atemschutzgeräte mit einem C-Rohr in die Wohnung ein und löschten das Feuer rasch. Gleichzeitig drückten sie mit einem Hochleistungslüfter den Brandrauch ins Freie.
In der 45 qm-Wohnung entstand durch den Brand ein Sachschaden von 10 000 €.
Für die anderen Bewohner des Hauses bestand keine Gefahr.

(ze)
 

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Unwetterbilanz Donnerstag, 12. August 2004
19.00 Uhr
Im Stadtgebiet
Zu rund 100 unwetterbedingten Einsätzen musste die Münchner Feuerwehr gestern Nacht zwischen 19.00 und 22.00 Uhr ausrücken.
80 mal waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt geknickte Äste und Bäume von Straßen und Gehwegen zu entfernen. Bei ca. 10 Einsätzen mussten die Feuerwehrleute Keller auspumpen.
Bei rund vier Fällen wurden Bauzäune und Gerüste gesichert.
Die in München entstandenen Schäden können derzeit noch nicht geschätzt werden. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.


(lu)
 

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Autokran stürzt bei Ladearbeiten um  Donnerstag, 12. August 2004
11.44 Uhr
Jäger-/Kardinal-Döpfner-Straße
Beim Auflegen von Gerüstteilen auf einen LKW stürzte aus unbekannter Ursache ein Autokran um. Der Kranausleger fiel dabei in eine Wiese eines angrenzenden Grundstücks.
Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing und der Hauptfeuerwache sicherten die Einsatzstelle großräumig ab.
Der entstandene Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.
Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Die Bergung des Autokrans übernahm eine Privatfirma.

(ze)

 

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Arbeiter stürzt vom Dach und verletzt sich schwer Mittwoch, 11. August 2004
09:16 Uhr;
Wächterhofstraße/Höhenkirchen
Ein Arbeiter stieg zum Erneuern von Schneefanggittern auf ein Dach. Dort verlor er den Halt und stürzte etwa acht Meter in die Tiefe. Durch den Aufprall auf den gepflasterten Grund zog sich der 26-jährige einen Bruch des rechten Armes und schwere Kopfverletzungen zu.
Die Rettungswagenbesatzung der Werkfeuerwehr der DASA versorgte mit dem First Responder der örtlichen Feuerwehr den Mann.
Der Doktor des Notarzteinsatzfahrzeuges "Süd" intensivierte die Erstversorgung und veranlasste einen Transport mittels Rettungshubschrauber in den Schockraum einer Münchner Klinik um die lebensbedrohlichen Verletzungen schnellstmöglich zu behandeln.


(ric)
 

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Hoher Schaden bei Brand Dienstag, 10. August 2004
22:56 Uhr
Ifflandstraße
In einem dreistöckigen Gebäude, das zur Zeit renoviert wird, entstand in der Nacht ein Brand.
Der Brandrauch verteilte sich über den Aufzugsschacht in dem unbewohnten Gebäude und verursachte dabei einen Schaden von mindestens 50.000 Euro.
Fünf Trupps der Feuerwehr der Wache Schwabing drangen unter Atemschutz zum Brandherd vor und löschten diesen.
Anschließend wurde das Haus mit einem Lüfter entraucht. Mit Wärmebildkameras wurden restliche Glutnester aufgespürt und abgelöscht.
Die Brandursache wird derzeit von der Brandfahndung ermittelt. Vermutlich ist eine Selbstendzündung durch Putzlappen die Ursache.


(ric/wel)
 

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Schwerer Unfall auf Baustelle Dienstag, 10. August 2004
15.23 Uhr
Feilitzschstraße 
Zu einem folgenschweren Unfall kam es in Schwabing auf einer Baustelle. Zwei Arbeiter waren mit Abbrucharbeiten beschäftigt, als die Decke unter ihnen nachgab. Beide stürzten mitsamt der Decke eine Etage in die Tiefe. Ein 40-Jähriger zog sich dabei schwere Verletzungen zu, sein 49-jähriger Kollege verletzte sich mittelschwer.
Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing retteten beide aus dem Gefahrenbereich und begannen sofort mit der Erstversorgung. 
Das Notarzt-Team Nord intensivierte die Versorgung und brachte den schwer verletzten Arbeiter zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Der zweite kam mit einem Rettungswagen der Feuerwehr in eine Münchner Klinik.
Die Berufsgenossenschaft und die Kriminalpolizei haben zur Klärung der Unfallursache die Ermittlungen aufgenommen.


(ze)
 
 

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Zwei Verletzte bei Küchenbrand Dienstag, 10. August 2004
9.48 Uhr
Hans-Mielich-Straße 
Vermutlich durch einen technischen Defekt an einem Kühlschrank kam es in Giesing zu einem Küchenbrand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache war das Küchenfenster aufgrund der Hitzeentwicklung bereit geborsten und Flammen schlugen aus dem Gebäude.
Durch Atemschutzgeräte geschützt löschten die Feuerwehrmänner das Feuer rasch mit einem C-Rohr. Gleichzeitig entrauchten sie das Wohnhaus mit einem Hochleistungslüfter.
Die 75-jährige Wohnungsinhaberin, sowie eine 69-jährige Dame, die zu Besuch war konnten sich selbst aus der brennenden Wohnung in Sicherheit bringen. Beide kamen mit einem Rettungswagen der Feuerwehr vorsorglich in ein Münchner Krankenhaus.
An Küche und Wohnzimmer der Dreizimmerwohnung entstand ein Schaden von 25 000 €.

(ze)

 
 

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PKW-Lenkerin fährt in Boutique Montag, 9. August 2004
11:17 Uhr
Schleißheimer Straße
Beim Versuch ihren Kleinwagen auf der Schleißheimer Straße einzuparken, verlor die 79-jährige Lenkerin eines Opel Corsa die Kontrolle über ihr Fahrzeug, schoss frontal über den Gehsteig auf eine Boutique zu, durchschlug die Eingangstüre und kam mit ihrem PKW im Verkaufsraum des Bekleidungsgeschäftes zum Stillstand.
Zum Glück hielt sich zum Zeitpunkt des Unfalles keine weitere Person in unmittelbarer Nähe der Einflugschneise auf. So sind keine Verletzten zu beklagen. Die Fahrerin des Autos blieb ebenfalls unverletzt.
Feuerwehrmänner der Wache Westend bargen den Wagen und säuberten den betroffenen Bereich grob von den Glasscherben.
Der Schaden dieses Malheurs dürfte sich durch die massive Zerstörung des Eingangsbereiches um die 30.000 Euro bewegen.


(ric)
 

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Sattelzug verliert Ladung Donnerstag, 5. August 2004
14.42 Uhr
Candidstraße
Ein mit Getränkekisten beladener Sattelzug verlor am Candidberg einen Großteil seiner Ladung. Die Bierträger einer Münchner Brauerei verteilten sich auf einer Länge von 50 Metern auf der gesamten Fahrbahn. In schweißtreibender Arbeit bargen Einsatzbeamte der Hauptfeuerwache die unfallbeschädigte Fracht.
Für die Dauer der Arbeiten kam es für mehr als zwei Stunden zu starken Behinderungen zwischen Candidplatz und Grünwalder Straße
.

(schz)
 

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Bagger durch Feuer zerstört Donnerstag, 5. August 2004
13.29 Uhr
Stahleckstraße
Ein Kettenbagger geriet auf einer Baustelle in Großhadern in Brand. Die Arbeiter brachten sich noch rechtzeitig in Sicherheit als der Motor des Baggers in Flammen aufging. Einsatzkräfte der Wache Sendling löschten das offene Feuer mit einem Schaum- und einem Wasserrohr.
Der entstandene Schaden bei dem Arbeitsgerät beläuft sich auf ca. 100 000 €.

(schz)
 

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Autofahrer verliert Kontrolle und verursacht tödlichen Unfall Dienstag, 3. August 2004
11.34 Uhr
Orleansstraße
Die Kontrolle über sein Mercedes Cabrio verlor ein 68-jähriger Autofahrer auf der Orleansstraße. Der Wagen geriet auf den Gehweg und krachte gegen eine Hausmauer. Das Fahrzeug erfasste dabei eine 84-jährige Fußgängerin auf dem Bürgersteig und schleuderte sie zu Boden. Die Frau erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Zwei Feuerwehr-Notarztteams bemühten sich um das Leben des Fahrers und der Passantin. Trotz der sofort begonnenen Wiederbelebung bei beiden verstarben sie kurze Zeit später im Krankenhaus.

Zur Klärung der Unfallursache nahm die Polizei Ermittlungen auf.


(schz)
 

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