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Hier finden Sie Berichte über die Einsätze
des aktuellen Monats.
Ältere Berichte stehen auf den Archiv-Seiten.
Ramersdorfer erleidet schwere Rauchvergiftung Donnerstag, 30. September 2004
23.08 Uhr
Hechtseestraße
In der Wohnküche einer Drei-Zimmer-
Wohnung legte ein 21-jähriger Mieter Wäschestücke auf seinem Gasofen ab. Die Textilien gerieten in Brand und sorgten für eine starke Rauchentwicklung.
Mit Wasser aus einer Getränkeflasche gelang es den Ramersdorfer den Entstehungsbrand zu löschen. Zum Lüften der Räume öffnete er die Fenster.
Parallel zu dieser Aktion konnte er noch mit seinem Handy die Polizei verständigen.
Feuerwehr- und Polizeieinsatzkräfte fanden den jungen Mann, noch mit seinem Handy in der Hand, bewusstlos im Flur liegend vor.
Rettungsassistenten von der Feuerwache Ramersdorf begannen sofort, den schwer Rauchvergifteten mit Sauerstoff zu versorgen. Er kam anschließend mit dem Notarzt auf die Intensivstation einer Münchner Klinik.

Andere Bewohner des zweigeschossigen Wohnhauses waren nicht gefährdet.
Wegen der starken Verrußung wird der Schaden auf ca. 10.000 Euro geschätzt.



(lu)
 

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Leichenbergung Donnerstag, 30. September 2004, 
15.22 Uhr
Zentralländstraße / Isarwerk 1
Im Rechen des Isarkraftwerks hatte ein Monteur bei Reinigungsarbeiten einen toten etwa 65-jährigen Mann entdeckt.

Feuerwehrmänner bargen den Leichnam und übergaben ihn der Polizei.
Der Unbekannte war vollständig bekleidet und nach ersten Schätzungen der Einsatzkräfte noch nicht allzu lang im Wasser gelegen.

Die Polizei hat die Ermittlungen der Todesursache aufgenommen.

(khn)

 

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Dachstuhlbrand bei Lötarbeiten Donnerstag, 30. September 2004
12.05 Uhr
Krumbacher Straße
Bei Lötarbeiten an einer Dachgaube eines Wohnhauses geriet Isolierung in Brand. Trotz Löschversuchen des Vorarbeiters und eines Lehrlings breitete sich das Feuer in die Dachkonstruktion aus.
Einsatzkräfte der Wache Schwabing bekämpften die Glutnester über eine Drehleiter mit einem Löschrohr. Dazu mussten Sie die Dachhaut mit Motorsägen auf einer Fläche von 40 m² öffnen.
Die beiden Arbeiter erlitten Rauchvergiftungen. Nach der Erstversorgung durch Feuerwehr-Rettungsassistenten kamen sie zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser.
Für die Hausbewohner bestand keine Gefahr.
Der Schaden wird auf 30.000 € geschätzt.

(khn)

 

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Fußgänger schwerst verletzt Mittwoch, 29. September 2004
0.39 Uhr
Isartorplatz
Ein 27-jähriger Australier war von einem Pkw angefahren worden.
Nach der Erstversorgung durch das Feuerwehr-Notarztteam Mitte kam der lebensbedrohlich verletzte Tourist zur Weiterbehandlung in eine Münchner Innenstadtklinik.

Über den Unfallhergang liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.

(khn)

 

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Schwerer Sturz nach Oktoberfestbesuch Mittwoch, 29. September 2004
22.23 Uhr
U-Bhf Goetheplatz
Ein 55-jähriger Münchner war nach dem Besuch der Wies´n auf der Treppe des U-Bahnabgangs Goetheplatz gestürzt. Er schlug dabei mehrmals mit Gesicht und Kopf auf den Stufen auf. Das Feuerwehr-Notarztteam Mitte versorgte den lebensgefährlich Verletzten und brachte ihn auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses.

(khn)

 

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Pkw-Brand in Hotel-Tiefgarage Dienstag, 28. September 2004
22.17 Uhr
Lindwurmstraße
Aus bisher noch unbekannter Ursache geriet in der Tiefgarage eines Münchner Innenstadthotels ein Mercedes in Brand.
Die ca. 20 Hotelgäste wurden durch die Alarmanlage gewarnt und konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr auf die Straße in Sicherheit bringen. Es wurde niemand verletzt.
Die Besatzungen von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Mitte, mit ca. 50 Einsatzkräften brachten das Feuer rasch unter ihre Kontrolle, so dass ein Übergreifen der Flammen auf weitere geparkte Fahrzeuge verhindert werden konnte.
Dichter Brandrauch der über den Treppenraum in die Hotellobby und ins erste und zweite Obergeschoss drang musste mit Hochleistungslüftern entraucht werden.
Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte noch alle Zimmer.
Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Schaden auf ca. 150.000 Euro belaufen.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.



(lu)
 

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Dachstuhlbrand in Laim Dienstag, 28. September 2004
8.17 Uhr
Fürstenriederstraße
Der Dachstuhl über einem Asia-Markt und einer Gaststätte geriet aus unbekannter Ursache in Brand.
Einsatzkräfte mehrerer Feuerwachen drangen gewaltsam mit Atemschutzgeräten und vier C-Rohren in das Gebäude ein. Zum Ablöschen des Feuers öffneten die Feuerwehrmänner mit Spezialsägen das Blechdach.
Den durch Brandrauch leicht verqualmten U-Bahnhof Laimer Platz sperrten die Beamten vorsorglich für etwa zwei Stunden für den öffentlichen Verkehr. Mit zwei Großlüftern entrauchten sie den U-Bahnhof.
Durch das Feuer kam es im Bereich der Gotthardstraße/Fürstenriederstraße für die Dauer der Löscharbeiten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der Sachschaden kann derzeit von der Feuerwehr nicht beziffert werden.
Die Kriminalpolizei nahm zur Klärung der Brandursache die Ermittlungen auf. Personen waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

(ze)

 

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Sturm beschädigt Kirchendach Donnerstag, 23. September 2004
19.02 Uhr
Baumkirchner Platz
Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte, dass sich am Dach der Kirche
St. Stefan in Berg am Laim Blechteile lösten und alarmierte die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf flatterten mehrere Kupferblechbahnen am etwa 50 Meter hohen Kirchturm im Sturm.
Durch eine Notausstiegsöffnung begaben sich die Beamten der Höhenrettungsgruppe auf das Dach und befestigten es behelfsmäßig mit Nägeln. Gleichzeitig sicherten Feuerwehrmänner mit Hilfe einer Drehleiter die losen Blechbahnen im unteren Dachbereich der Kirche.
Zur entgültigen Reparatur muss eine Fachfirma herangezogen werden.

(ze)

 

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Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall Donnerstag, 23. September 2004
9.27 Uhr
Stettnerstr. / Tegernseer Landstr.
Ein Lastkraftwagen blieb mit seinem Verladekran an einer Fußgängerbrücke hängen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kran aus seiner Verankerung gerissen und gegen einen geladenen Container geschleudert. Anschließend landeten beide (Ladekran und Container) unter dem Fußgängersteg auf der Fahrbahn.
Die Einsatzkräfte zogen mit der Winde des Rüstwagens die Teile unter der Brücke hervor und verluden sie mit Hilfe eines Krans auf einen Ersatzlastwagen. 
Die Straße musste für 2 Stunden teilweise komplett gesperrt werden. Daher kam es für den Autoverkehr zu erheblichen Behinderungen.
Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 150 000.- Euro.
Für die Einschätzung des Schadens an der Brücke und die sich dadurch ergebenden Folgen wurde das Baureferat verständigt.


(gra)
 

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Wohnungsbrand in Fürstenried  Dienstag, 21.09.04
4.54 Uhr
Appenzeller Straße
Am heutigen Morgen wurden etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Brand in einem achtstöckigen Wohnhaus gerufen. Beim Eintreffen war bereits heller Feuerschein in einer Zweizimmerwohnung im 5. Obergeschoss zu sehen.
Mit schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner über das Treppenhaus in das betroffene Stockwerk vor und retteten die 65-jährige Mieterin der Brandwohnung und vier weitere Frauen aus den Nachbarwohnungen. Sie mussten mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert werden.
Die parallel zur Menschenrettung begonnene Brandbekämpfung über das Treppenhaus und die Drehleiter brachte den Brand innerhalb von 15 Minuten unter Kontrolle.
Für die Bewohner, die aufgrund der Verrauchung das Gebäude verlassen mussten, standen zwei Großraumrettungswägen bereit.
Die gesamte Einsatzdauer betrug zwei Stunden.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen mindestens auf 150 000 Euro.

(gra)
 

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Älteste Esche Münchens brennt Sonntag, 19. September 2004
23.34 Uhr
Freisinger Landstraße
Brandstiftung dürfte die Ursache für den Brand der sogenannten Heldenesche gewesen sein. Die auf etwa 220 Jahre alt geschätzte Esche, war am späten Abend im teils ausgehöhlten Stamm in Brand geraten.
Männer der Feuerwache Moosach und die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Freimann, eilten zum Einsatzort und löschten den 6,20 Meter im Umfang messenden Stamm.
Um an die restlichen, schwer zugänglichen Glutnester heranzukommen mussten die Männer Schaumlöschmittel einsetzen.
Heute morgen gegen 08.00 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte erneut den Brandort. Der Baum wurde durch das Feuer arg geschädigt, die untere Naturschutzbehörde prüft, ob der Baum stehen bleiben kann, oder gefällt werden muss.

(pie)
 

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Feuer in Standl am Viktualienmarkt Samstag, 18. September 2004
23.31 Uhr
Viktualienmarkt
Auf dem Heimweg vom Oktoberfest entdeckte ein Passant Rauch in einem Marktstand am Viktualienmarkt. Vermutlich ein technischer Defekt verursachte im Bereich der Kühltheke den Brand. Einsatzbeamte der Hauptfeuerwache brachen die Tür des Verkaufsstandes auf und löschten die Flammen rasch ab. Zur Entrauchung des völlig verqualmten Standls setzten sie einen Lüfter ein.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf wenigstens 20 000 €.


(schz)
 

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Kastanie stürzt in Isar Freitag, 17. September 2004
13.11 Uhr
Erhardtstraße
Eine 20 Meter hohe Kastanie stürzte gegenüber dem Europäischen Patentamt um. Glücklicherweise fiel der Baum ohne großen Schaden anzurichten in die Isar. Der von außen gesunde, aber im inneren morsche Laubbaum brach ohne äußere Einwirkung im Wurzelbereich ab. Einsatzkräfte der Feuerwehr benötigten zur Bergung der Kastanie mehr als drei Stunden. Zur Eigensicherung kamen dazu die Höhenretter mit einer Drehleiter und die Taucher mit einem Boot zum Einsatz.

Abschließend sicherten die Feuerwehrmänner das beschädigte Böschungsgeländer.


(schz)
 

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Aufräumarbeiten verursachen Großeinsatz Freitag, 17. September 2004
8.26 Uhr
Nußbaumstraße
Ein an das Klinikgebäude angrenzendes Institutgebäude wird derzeit von Arbeitern einer Privatfirma ausgeräumt.

Die Angestellten entsorgten den anfallenden Schutt in einem dafür bereitgestellten Container.

Unglücklicherweise gingen dabei mehrere Gebinde mit unterschiedlichen Substanzen zu Bruch und vermischten sich.

Nachdem mehrere Arbeiter über Unwohlsein klagten und sich ein unangenehmer Geruch bildete, alarmierten sie die Feuerwehr.
Nach großräumiger Absperrung drangen Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Chemikalienschutzanzug zur Schadenstelle vor und führten erste Messungen durch. Auf Grund der Messergebnisse konnte eine Gefährdung für die angrenzende Klinik ausgeschlossen werden.

Der Container wird nach weiteren Sicherungsmaßnahmen auf eine Sondermülldeponie verbracht.

Ein Arbeiter musste ambulant versorgt werden, weitere Betroffene sind wieder wohlauf.

(r)
 

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Ausgedehnter Dachstuhlbrand Freitag, 17. September 2004
5.57 Uhr
Unterhachinger Straße
Aus unbekannter Ursache kam es in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand in einer mehrstöckigen Industrielagerhalle.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte der Feuerwehr war das Dach des Gebäudes bereits durchgebrannt und die Flammen von weitem sichtbar.
Ein energisch vorgetragener Löschangriff der Feuerwehrmänner konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf untere Geschosse oder Lagergut verhindern.
Auf Grund herabfallender Dachziegel musste die angrenzende S-Bahnstrecke der Linie 7 für eine gute Stunde gesperrt werden. 
Die Unterhachinger Straße war für ca. drei Stunden beidseitig gesperrt.
Mit einer Wärmebildkamera orteten die Einsatzkräfte die restlichen Glutnester und kontrollierten alle weiteren Räume.

Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.
Ingesamt waren mehr als hundert Feuerwehrmänner im Einsatz.

Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.


Der Sachschaden kann von uns nicht beziffert werden.

(r)
 

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Schutzengel verhindert schlimmeres Montag, 13. September 2004
16.37 Uhr
Nymphenburger Straße
Aus noch ungeklärter Ursache fiel in einer Arztpraxis plötzlich ein Büroregal um.
Dass ca. 2,5 m hohe und 3 m breite Regal, vollbeladen mit Karteikarten und Patientenakten fiel auf die Anmeldetheke. Durch einen beherzten Sprung konnte sich die ca. 35-jährige Arzthelferin gerade noch in Sicherheit bringen.
Jedoch ein etwa 6-jähriges Mädchen wurde unter dem Regal begraben.
Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchten die anwesenden Patienten das Regal aufzuheben um so den Druck der auf den kleinen Mädchen lastete zu nehmen.
Aber erst mit Hilfe der Feuerwehrleute gelang es das zentnerschwere Regal zu heben und das glücklicherweise unverletzte Mädchen zu befreien.
Unter der Anmeldetheke war ein Hohlraum in der das Mädchen vermutlich reflexartig flüchtete.
Die unter Schock stehende Arzthelferin musste zur genaueren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert werden.



(lu)
 

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Feuerwehr rettet liebeskranken Mann Sonntag, 12. September 2004
18.58 Uhr
Donnersbergerstraße
Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückten gestern Abend die Einsatzkräfte der Feuerwache Westend nach Neuhausen aus.
Ein 20-jähriger Mann war auf ein Baugerüst geklettert und wollte sich aus lauter Liebeskummer, ca. 20 Meter in die Tiefe stürzen.
Nach einem intensiven, einstündigen Gespräch in luftiger Höhe gelang es einem Hauptbrandmeister, den jungen, alkoholisierten Mann von der Sinnlosigkeit seiner Tat zu überzeugen.
Schließlich gab der nun Einsichtige auf und ließ sich mit dem Rettungskorb der Drehleiter auf Erdgleiche bringen. Dort wurde er von einem Notarztteam versorgt und in eine Klinik gebracht.


(lu)
 

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Zimmerbrand in Sendling Sonntag, 12. September 2004
16.36 Uhr
Thalkirchner Straße
Aus noch unbekannter Ursache kam es am heutigen Nachmittag in einer 
3-Zimmerwohnung im Dachgeschoss eines 4-stöckigen Wohnhauses zu einem Zimmerbrand. Das Feuer brach im Bereich der Spüle aus und hatte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte auf die gesamte Küche übergegriffen.
Die Feuerwehrmänner der Hauptwache brachten den Brand schnell unter Kontrolle und löschten die Flammen ab.
Die 57-jährige Bewohnerin, die ins Treppenhaus flüchten konnte, zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste zur Weiterbehandlung mit einem Notarztwagen in eine Münchner Klink gebracht werden.
Der Sachschaden wird auf 50 000.- Euro geschätzt.

(gra)
 

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 Verletzter Motorradfahrer Samstag, 11. September 2004
16.22 Uhr
Bergsonstr. / Mooswiesenstraße
Aus noch unbekannter Ursache kam es gestern zu einem Verkehrsunfall in einem Kreuzungsbereich. Ein 24-jähriger Motorradfahrer prallte mit einem Audi A3 zusammen und zog sich dabei schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu.  Er wurde von der Rettungswagenbesatzung der Wache Pasing erstversorgt und anschließend unter Arztbegleitung in eine Münchner Klinik transportiert.
Der etwa 35-jährige Fahrer des beteiligten Pkws blieb unverletzt.

(gra)
 

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Feuerwehr rettet Goldfische Mittwoch, 8. September 2004
9.33 Uhr
Friedrich Panzer Weg
Wenig Niederschläge und eine Absenkung des Grundwassers sorgen für einen ständig absinkenden Wasserstand in einer stillgelegten Kiesgrube in Waldperlach. In dem dort befindlichen Gewässer haben sich im Laufe der Jahre Goldfische, die dort irgendwann ausgesetzt wurden, extrem stark vermehrt. Durch den niedrigen Wasserstand ist der Lebensraum der Fische gefährdet.
Einsatzkräfte der Feuerwache Neuperlach fingen mehrere Hundert der Tiere ein und transportierten sie in Behältern mit einem LKW zum Tierpark Hellabrunn. 
Da es sich jedoch um unzählige Goldfische handelt und die Aufnahmekapazität des Tierparks ausgeschöpft ist, füllten die Beamten mit zwei Tanklöschfahrzeugen den Weiher auf, um ein Überleben der restlichen Fische sicherzustellen.

(ze)

 

 

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VW Bus kracht gegen Lichtmast Mittwoch, 8. September 2004
03.05 Uhr
Max - Born - Straße
Aus noch unbekannter Ursache fuhr ein 29-jähriger Mann mit seinem VW-Bus frontal gegen einen Lichtmast.
Der junge Mann zog sich bei dem Aufprall schwere Verletzungen zu und blieb regungslos im Auto sitzen.
Ein vorbeifahrender Motorradfahrer entdeckte die Unfallstelle und hielt sofort an.
Der 38-jährige Kradfahrer rettete den Verunfallten aus seinem Fahrzeug und brachte ihn in die stabile Seitenlage.
Durch diese Sofortmaßnahme konnte die Atmung des Bewusstlosen aufrechterhalten und Schlimmeres verhindert werden.
Ein Notarztteam der Feuerwehr übernahm die weitere Versorgung des Verletzten und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.
Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen legten den angeschlagenen Lichtmast um und erledigten die anfallenden Reinigungsarbeiten.
An dem VW T4 entstand Totalschaden.
Es ist anzunehmen, dass der Motorradfahrer durch sein vorbildliches Verhalten eine lebensbedrohliche Situation vom Verunfallten abgewendet hat.

(r)
 

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Verletzte Frau bei Zimmerbrand Montag, 6. September 2004
3.43 Uhr
Ittlingerstrasse
Vermutlich ein defektes Fernsehgerät war der Auslöser für einen Zimmerbrand im Hasenbergl. Die Wohnungsinhaberin konnte sich selbst in Sicherheit bringen.
Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Harthof, löschten den brennenden Fernseher rasch mit einem C-Rohr ab. Anschließend entrauchten die Feuerwehrmänner mit einem Hochleistungslüfter das Gebäude.
Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten die etwa 50-jährige Frau und brachten sie mit einer leichten Rauchvergiftung zur Überwachung in ein Münchner Krankenhaus.
Durch den starken Rußniederschlag entstand ein Sachschaden von etwa
20 000 €.
Weitere Personen waren nicht gefährdet.

(ze)
 

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Schlangenserum für Dresden Sonntag, 5. September 2004
20.00 Uhr
Dresden/München
Gegen 20.00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein Hilfeersuchen aus Dresden. Dort war bereits um 15.30 Uhr ein sechs-jähriges Mädchen von einer Kreuzotter in die rechte Hand gebissen worden. Das Kind entwickelte zunehmend Anzeichen einer schweren Vergiftung mit akuter Atemnot. Es bestand akute Lebensgefahr.
In der Toxikologischen Abteilung des Krankenhauses Rechts der Isar ist in ausreichender Menge Kreuzotternserum vorrätig.
Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers transportierte man das Gegengift direkt zum Franz Josef Strauß Flughafen, wo bereits eine Linienmaschine der Lufthansa Cargo auf die kostbare Fracht wartete. Gegen 21.00 Uhr startete das Flugzeug nach Dresden.
Laut Aussage der behandelnden Ärzte, ist die Sechsjährige außer Lebensgefahr und auf dem Wege der Besserung.

(ze)
 

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Bewohner retten sich im letzten Moment aus brennendem Wohnhaus Sonntag, 5. September 2004
1.26 Uhr
Alois-Hahn-Weg
Besonderes Glück hatten die beiden Bewohner eines Reihenbungalows in Neuperlach. Das etwa 50-60-jährige Ehepaar wachte auf, als sie ein lautes Prasseln wahrnahmen. Erst dachten sie an Hagel, doch schnell war ihnen klar, dass bereits große Teile ihrer Behausung in Flammen standen. Schnell flüchteten sie auf die Straße und alarmierten die Feuerwehr.

Beim Eintreffen zweier Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Michaeliburg schlugen die Flammen aus dem Wohnzimmerfenster und dem Dach des Gebäudes etwa 20 Meter in die Höhe. Durch einen gezielten Innenangriff zweier Trupps unter schwerem Atemschutz und weiterer Löschmaßnahmen im Bereich des Flachdaches gelang es der Feuerwehr ein Übergreifen auf den zweiten, direkt angebauten Bungalow zu verhindern. Nach rund einer halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle. 
Bei den ersten Löschmaßnahmen stürzte ein Feuerwehrmann so schwer, dass er ambulant in einer Klinik behandelt werden musste.

Nach ersten Vermutungen ging der Brand von einem angebauten Geräteschuppen aus. Schnell griffen die Flammen über das Wohnzimmerfenster und den Dachstuhl auf das Wohnhaus über. Die Ursache ist derzeit noch unbekannt.
Das etwa 120 m² große Haus ist schwer in Mitleidenschaft gezogen worden und einstweilen unbewohnbar. Die Inhaber fanden vorübergehend bei einem Nachbarn Unterschlupf.

Der Schaden wird auf 250.000 € geschätzt.

(khn)

 

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Tag der offenen Tür der Feuerwache 4 (Schwabing) Samstag, 4. September 2004
11.00 Uhr
Nordendstraße 27
Am Samstag den 4. September 2004, fand in der Feuerwache Schwabing ein weiterer "Tag der offenen Tür" im Rahmen der 125-Jahrfeier statt. Dies war die vorletzte Veranstaltung von insgesamt 19 die über das ganze Jahr stattfand und findet.
Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr besuchten rund 2000 Münchnerinnen und Münchner das Gelände der Feuerwache. Bei idealstem Wetter bestaunten die Gäste die verschiedenen Vorführungen und Ausstellungen. Besondere Veranstaltungsschwerpunkte waren die inszenierten Einsatzübungen, wo Zimmer- und Fahrzeugbrände sehr plastisch nachgestellt wurden. Die äußerst effektvollen Fettexplosionen demonstrierten den Gästen die Gefahr des Löschmittels Wasser bei Fettbränden. 
Einmal aus einem Drehleiterkorb das Panorama Münchens in 30 Metern Höhe zu genießen, stand vor allem bei den Jugendlichen hoch im Kurs.
Viele Gäste zeigten sich sehr interessiert, einmal selbst den Umgang mit dem automatischen Defibrillator zu trainieren und bei praktischen Übungen im Bereich der Ersten Hilfe einmal selbst Hand anzulegen.
Wachführungen, Fahrzeug- und Filmvorführungen und vor allem die leckere Verpflegung für die Besucher rundeten die Veranstaltung ab.
Am Schluss des Feuerwehrevents gab es nicht nur zufriedene Gäste, auch die diensthabenden Feuerwehrbeamten hatten den Dialog mit den Bürgern sehr genossen. Denn sie hatten 2000 Münchnern die Faszination ihrer Arbeit ein gutes Stück näher bringen können.

(khn)


 

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Bombenfund Freitag, 3. September 2004
10.40 Uhr
Schwere-Reiter-Straße
Auf einem Baustellengelände im Bereich eines ehemaligen Bundeswehrgeländes hatte der Führer eines Löffelbaggers eine 250 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe mit seinem Arbeitsgerät zu Tage gefördert.
Polizei und Feuerwehr sperrten den Baustellenbereich ab. Im 500 Meter großen Wirkbereich der Bombe werden derzeit mehrere Büros von einer Polizeihundertschaft vorsorglich evakuiert.
Nach dem Eintreffen des Sprengmittelräumdienstes werden die Maßnahmen zur Entschärfung und Beseitigung des Sprengkörpers getroffen.

(khn)

 

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