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Absturz bei Umzugsarbeiten Mittwoch, 30. Dezember 2004
10.08 Uhr
Walter-Otto-Straße
Während der Arbeiten für seinen Wohnungsumzug wollte ein ca. 40-jähriger Mann Einrichtungsgegenstände über den Balkon ins Freie bringen.
Beim Hantieren mit seiner Couch verlor er das Gleichgewicht und stürzte gegen das Balkongeländer. Unter dieser Belastung brach das Geländer und der Mann fiel ca. 3 Meter in die Tiefe.
Beamte der Feuerwache Pasing sowie das Notarzt-Team-Nordwest betteten den Patienten zur schonenden Rettung auf eine Vakuummatratze.
Der Verunfallte wurde mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung in ein Krankenhaus gebracht.

(fel)
 

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Requisiteurin bei Bühnenarbeiten abgestürzt Samstag, 25. Dezember 2004
16.34 Uhr
Max-Joseph-Platz
Aus bisher noch ungeklärter Ursache stürzte eine 26-jährige Requisiteurin im Residenztheater ca. 6 Meter tief in den Unterbühnenbereich.
Dabei erlitt sie Verletzungen am Kopf und im Rückenbereich.
Die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache und der Notarztbesatzung Mitte setzten zur schonenden Rettung ein Rückratstabilisierungssystem ein.
Eingebettet in eine Krankentrage wurde die Verunfallte mit Hilfe des Kombiflaschenzuges nach oben gezogen.

Mit dem Notarzt kam sie in den Schockraum eines Münchner Krankenhauses.


(lu)
 

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Fernseher verursacht Zimmerbrand Samstag, 25. Dezember 2004
12.24 Uhr
Griegstraße
Einen gehörigen Schrecken bekam eine 78-jährige Mieterin einer 3-Zimmer-Wohnung in Milbertshofen.
Ohne Vorwarnung implodierte der Fernseher der Dame und steckte das angrenzende Mobiliar des Wohnzimmers in Brand.
Glücklicherweise entdeckte der Hausmeister des Anwesens die Flammenerscheinung durch das Fenster, alarmierte die Feuerwehr und rettete die Bewohnerin umgehend aus der Wohnung.
Durch das beherzte Eingreifen des Mannes blieb die Dame weitgehend unverletzt.
Der Hausmeister, der erneut in das Haus eilte, um weitere Bewohner zu warnen, zog sich eine leichte Rauchvergiftung zu.
Auch die Mieterin überhalb der Brandwohnung erlitt durch die Flucht aus dem verrauchten Treppenhaus eine leichte Rauchgasvergiftung.
Rettungsassistenten der Feuerwehr versorgten beide Personen und brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.

Einsatzkräfte der Wache Milbertshofen löschten die Flammen mit einem C-Rohr ab und entrauchten das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter.

Der Sachschaden wird auf 50 000 € geschätzt.

(r)
 

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Mieterin erleidet Rauchvergiftung Freitag, 24. Dezember 2004
14.58 Uhr
Unertlstraße
Der Inhalt eines auf den Elektroherd gestellten Topfes war in Brand geraten. Die Flammen griffen auf den Dunstabzug und weitere Einrichtungsgegenstände über. Die 69-jährige Wohnungsinhaberin die in ihre Wohnung zurückkehren wollte, zog sich eine Rauchvergiftung zu.
Der auf die Rauchentwicklung aufmerksam gewordene Hausmeister begleitete die geschockte Frau ins Freie und alarmierte die Feuerwehr.
Feuerwehr-Rettungsassistenten brachten die Verletzte nach einer ersten Behandlung in ein Krankenhaus.

Einsatzkräfte der Wache Schwabing drangen über eine Drehleiter zum Brandherd im dritten Obergeschoss vor und löschten den Zimmerbrand innerhalb kurzer Zeit ab.
Für die anderen Bewohner des sechsgeschossigen Hauses bestand keine Gefahr.

Der Schaden an der stark beschädigten Küche und der verrußten Wohnung beläuft sich auf rund 50.000 €.


(khn)
 

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Weihnachtsbesuch auf der Feuerwache Freitag, 24. Dezember 2004
Feuerwache Neuperlach
Um die Mittagszeit des Heiligen Abends besuchte Oberbürgermeister Christian Ude und der Kreisverwaltungsreferent Dr. Wilfried Blume-Beyerle die diensttuenden 30 Einsatzbeamten der Feuerwache "Neuperlach". 
Lobende Worte fanden der Oberbürgermeister und der Kreisverwaltungsreferent in Gegenwart des Dienststellenleiters, Oberbranddirektor Günther Hölzl und des Wachleiters, Brandamtsrat Franz Nickmann, für alle Feuerwehrmänner, die mit ihrem Dienst an den Feiertagen für die Sicherheit in der Stadt sorgen. 
Als kleinen Ausgleich für die entgangenen Weihnachtsfreuden übergab der Oberbürgermeister einige kleine Geschenke.
Leider konnten nicht alle Feuerwehrmänner den Weihnachtsbesuch miterleben, da der kräftige Wind den Beamten einige Sicherungsarbeiten bescherte.

Etwas verspätet konnten die Einsatzkräfte jedoch die versäumte Bescherung nachholen.


(r)
 

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Frau aus verrauchter Wohnung gerettet Mittwoch, 22. Dezember 2004
19.24 Uhr
Lustheimstraße
Eine 84-jährige Bewohnerin eines Bungalows hatte den privaten Altennotruf ausgelöst. Als der Mitarbeiter der Firma SOS sich mit einem Nachschlüssel Zugang zu dem Haus verschaffte, konnte er dieses wegen des dichten Qualmes, der ihm entgegenstieg, nicht mehr betreten.
Er alarmierte sofort die Feuerwehr.

Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Obermenzing retteten, geschützt durch Pressluftatmer, die in ihrer Wohnung liegende Frau. Die aus unbekannter Ursache in Brand geratene Essecke war rasch gelöscht.
Die Dame wurde mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung von Rettungsassistenten der Feuerwehr vorsorglich in eine 
Münchener Klinik gebracht.

Der geschätzte Sachschaden wird auf 
50 000 € beziffert.



(hör)
 

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Bauarbeiter stürzt in einen Schacht Dienstag, 21. Dezember 2004
17:49 Uhr
Werner-Heisenberg-Allee
Ein 57-jähriger Bauarbeiter stürzte gestern Abend auf der Großbaustelle der Allianz-Arena in einen etwa fünf Meter tiefen Schacht.
Die Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen, unterstützt von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Freimann sahen sich mit einer sehr ungewöhnlichen Einsatzlage konfrontiert. Der Einsatzleiter beauftragte die Höhenrettungsgruppe der Wache Föhring eine Rettung zur Schachtoberseite vorzubereiten. Ein Notarztteam stieg vorerst über eine tragbare Leiter zu dem Verletzten und begann mit der Erstversorgung. 
Zeitgleich bohrten Feuerwehrmänner und Kollegen des Verletzten von außen mit einer pneumatischen Schlagbohrmaschine ein Loch in die Gasbetonwand an der Schachtsohle. 
Dies war auch die schnellere und für den Patienten schonendere Lösung. Durch die nun etwa 2 m² große Öffnung konnte der Mann nun, auf einer wirbelsäulenstabilisierende Vakuummatratze gebettet, aus seiner Lage befreit und zum Rettungswagen gebracht werden. 
In Notarztbegleitung brachten Rettungsdienstkräfte den Arbeiter mit Rippenbrüchen und Verletzungen an der Hüfte in ein Münchner Krankenhaus.
Dort wurde er in einem Kernspintomographen auf Verletzungen an der Wirbelsäule untersucht.


(ric)
 

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Betriebsunfall im HKW Nord Dienstag, 21. Dezember 2004
09:17 Uhr
Heizkraftwerk Nord
Um die letzten Reste Müll aus einem Müllwagen zu entfernen war der 51-jährige deutsche Beifahrer eines Müllentsorgungsunternehmens an den Rand des Müllbunkers getreten. Er verlor den Halt, stürzte mit den Beinen voraus in das ca. vier Meter tiefe Loch und schlug auf dem Metallboden auf.
Dabei brach er sich den linken Unterarm und das linke Sprunggelenk.
Die angerückten Einsatzmannschaften der Berufsfeuerwehr und des
Feuerwehr-Notarztteams stiegen zu dem Verletzten ab und versorgten ihn medizinisch.
 Anschließend stellten sie eine Drehleiter auf, lagerten den Verletzten auf ein Spineboard, betteten den Mann in eine Krankentrage und holten ihn mit einem Flaschenzug auf Erdgleiche.
Nach einer genaueren Untersuchung vor Ort konnte eine Verletzung an der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie am Becken nicht ausgeschlossen werden. Mit einem Voralarm im Krankenhaus kam der Mann mit einem Rettungswagen zur sofortigen Operation in eine Münchner Klinik.


(pie)
 

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Lastwagenfahrer beim Entladen verletzt Dienstag, 21. Dezember 2004
09:11 Uhr
Lerchenauerstraße
Auf einer Großbaustelle im Münchener Norden lieferte ein 62-jähriger Lastwagenfahrer teile eines Kranes an.
Beim Lösen der Spanngurte, welche die Ladung während der Fahrt sicherten gerieten die tonnenschweren Teile in Bewegung, fielen von der Ladefläche und trafen den Mann so unglücklich, dass er sich Frakturen im Brustkorbbereich sowie an einem Oberarm zuzog.
Mit einem bereits installierten Kran der Baustelle hoben Arbeiter die Ladung schon vor Eintreffen der Rettungskräfte wieder an. 
So war der Zugang für die notärztliche Versorgung gewährleistet.
Rettungsassistenten des Zuges der Feuerwache Milbertshofen versorgten den verletzten Mann, bevor er zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik gefahren wurde.


(ric)
 

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Brand in Klassenzimmer Dienstag, 21. Dezember 2004
08:46 Uhr
Kurzstraße
In einem Klassenzimmer im ersten Stock einer Schule für Körperbehinderte war ein Beamer auf einer Wärmeplatte abgestellt. Diese war zu diesem Zeitpunkt aus ungeklärten Gründen eingeschaltet und setzte somit das Elektrogerät in Brand. Kräfte der Hauptfeuerwache und der Wache Ramersdorf drangen mit Pressluftatmer geschützt in das Gebäude ein und löschten den Brand mit einem C-Rohr. Zu diesem Zeitpunkt war durch den Feueralarm die Schule bereits geräumt. So gerieten weder Lehrkräfte noch Schüler in diesem Einsatz in Gefahr. Vor wenigen Tagen wurde in der Schule noch eine Feuerübung durchgeführt. Möglicherweise ist es diesem Umstand zu verdanken, dass die Räumung des Gebäudes so diszipliniert und geordnet vollzogen wurde und sich die Einsatzkräfte ausschließlich auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten.
Die Feuerwehr konnte trotz des schnellen Eingreifens nicht verhindern, dass durch den Rußniederschlag der Brandschaden mindestens 50.000 Euro beträgt.


(ric)
 

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Schwerer Verkehrsunfall mit Linienbus Sonntag, 19. Dezember 2004
13:50 Uhr
Sauerbruchstraße
Beständige Schneefälle sorgten im Laufe des Tages im Stadtgebiet für chaotische Verkehrsverhältnisse. Dies spiegelt die Einsatzentwicklung der Münchner Berufsfeuerwehr an diesem vierten Advent wider. Alleine sieben mal mussten die Feuerwehrbeamten ausrücken um Linienbusse der MVG, welche im tiefen Schnee stecken blieben, wieder fahrtüchtig zu machen. Bei einem Unfall mit einem Bus der Linie 56 wurde ein Verkehrsteilnehmer schwer verletzt. Er verlor auf der Graubündener Straße die Kontrolle über seinen Mazda 323 und kollidierte auf spiegelglatter Fahrbahn mit dem Bus. Ein nachfolgender Fahrer eines Citroen Saxo konnte seinen Kleinwagen ebenfalls nicht zum Stillstand bringen und rutschte ebenso gegen die havarierten Fahrzeuge.  Der etwa 40-jährige Lenker des Mazda erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste von den Einsatzkräften der Wache Sendling mit schweren hydraulischen Rettungsgeräten aus seinem Wrack befreit werden. Anschließend fuhr ihn die mitalarmierte Notarztbesatzung in eine nahegelegene Klinik. Sein zwölfjähriger Sohn blieb glücklicherweise unverletzt. Er und der Fahrer des Busses, welcher ebenfalls keine körperlichen Blessuren davontrug, mussten vom KIT psychologisch betreut werden. An den Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.


(ric)
 

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Rettung im letzten Augenblick Sonntag, 19. Dezember 2004
00:34 Uhr
Konrad-Dreher-Straße
Die Beamten der Feuerwache Westend wurden zu einer dringenden Wohnungsöffnung in die Konrad-Dreher-Straße gerufen. Eine Nachbarin hatte Hilferufe aus der Wohnung einer 85-jährigen Dame gehört und die Feuerwehr alarmiert.
Beim Eintreffen wurde im Treppenraum Brandrauch wahrgenommen.
Sofort öffneten sie gewaltsam die Wohnungstüre und konnten die 85-jährige Bewohnerin in ihrer mittlerweile stark verrauchten Wohnung am Boden liegend vorfinden.
Eine Kerze hatte einen Stapel Briefe in Brand gesetzt. Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen, stürzte die Dame so unglücklich, dass sie sich aus eigener Kraft nicht mehr helfen konnte.
 Sie wurde von den Feuerwehrleuten gerettet; der Brand konnte rasch gelöscht werden. Mit einem Hochleistungslüfter wurde der Treppenraum und die Wohnung entraucht.
Der hinzugerufene Notarzt brachte die Frau mit einer lebensbedrohlichen Rauchgasvergiftung auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses.

Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 €.


(fel)
 

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Verkehrsunfall auf Autobahn Donnerstag, 16. Dezember 2004
8.56 Uhr
A9 München/Nürnberg
Zu erheblichen Behinderung kam es heute auf der Autobahn München, Richtung Nürnberg. Dabei fuhr ein Lastzug aus unbekannter Ursache auf einen VW-Bus auf und schob diesen wiederum auf einen Kleinlaster. Der Fahrer des VW wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeschlossen.
Einsatzkräfte mehrerer Feuerwachen der Berufsfeuerwehr unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Freimann befreiten den Verletzten mit dem Rettungsspreizer. 
Nach der Untersuchung durch den Notarzt kam der etwa 40-jährige Mann mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Die beiden LKW-Fahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.

An den drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.


(ze)
 

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Brand in Apotheke Donnerstag, 16. Dezember 2004
6.40 Uhr
Nymphenburgerstraße
Aus unbekannter Ursache kam es in den Morgenstunden in einer Apotheke in Neuhausen zu einem Feuer.
Einsatzkräfte der Feuerwache Westend drangen gewaltsam in die Geschäftsräume ein und löschten das Feuer mit einem C-Rohr ab. Gleichzeitig entrauchten die Beamten die Räume mit einem Hochleistungslüfter.
Die Bewohner des fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses haben teilweise selbstständig ihre Wohnungen verlassen, waren aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Der hierbei entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10 000 €.
Die Polizei hat zur Klärung der Brandursache die Ermittlungen aufgenommen.


(ze)
 

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Feuer im Gärtnerplatztheater Mittwoch, 15. Dezember 2004
22.22 Uhr
Gärtnerplatz
Ein Adventgesteck war die Ursache für den Brand im Gärtnerplatztheater. Die im Gebäude installierten Rauchmelder alarmierten die Feuerwehr. Der Hausfeuerwehrmann und die im Theater während der Vorstellung anwesende Feuersicherheitswache löschten die Flammen mit dem C-Rohr, aus einem Wandhydranten in einem Aufenthaltsraum, noch vor Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuerwache ab. Die Beamten entrauchten die Räume mit einem Hochleistungslüfter und saugten das Löschwasser ab. Durch den Feuerwehreinsatz wurde die laufende Vorstellung nicht behindert. Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5 000 €.


(ze)
 

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Zimmerbrand in Oberföhring Dienstag, 14. Dezember 2004
16.56 Uhr
Wesendonkstraße
Aus unbekannter Ursache war die Küche einer 180m² großen, sich über drei Etagen erstreckenden Wohnung in Brand geraten.
Einsatzkräfte mehrerer Wachen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Oberföhring drangen geschützt durch Pressluftatmer zum Brandherd vor und löschten das Feuer mit einem C-Rohr rasch ab.

Die elfjährige Tochter der Wohnungsinhaberin behandelte das Feuerwehrnotarztteam Nord wegen einer leichten Rauchvergiftung.
Sie kam vorsorglich in eine Münchener Klinik. Die Mutter und deren Katze blieben unverletzt.
Weitere Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 25 000 €.
Die Brandfahndung hat die Ermittlungen aufgenommen.



(hör)
 

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Adventgesteck setzt Küche in Brand Dienstag, 14. Dezember 2004
16.35 Uhr
Elilandstraße
Die Mieterin einer Maisonettewohnung im 3.OG hatte ihre Wohnung verlassen, vermutlich, ohne ein Adventgesteck, das im Küchenfenster stand, zu löschen. Nachdem die Kerzen ganz heruntergebrannt waren, fing das Gesteck Feuer. Dieses entzündete innerhalb kurzer Zeit die komplette Kücheneinrichtung.
Aufmerksame Nachbarn bemerkten den Feuerschein und alarmierten die Feuerwehr.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf brannte der Raum bereits in voller Ausdehnung.
Die Beamten drangen, geschützt durch Pressluftatmer über das Treppenhaus in die Brandwohnung ein und löschten das Feuer mit einem C-Rohr ab.
Die angrenzenden Wohnungen und den Fehlboden kontrollierten die Feuerwehrmänner mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester.
Zur Entrauchung des Gebäudes kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.
Person kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Der geschätzte Schaden wird auf 75 000 € beziffert.


(hör)
 

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Tödlicher Fehler Dienstag, 14. Dezember 2004
12.32 Uhr
Busbahnhof Hackerbrücke
Um sich die Übernachtungskosten zu sparen, nächtigte der Mitarbeiter einer Baufirma, seit längerer Zeit, in seinem VW-Sharan. Aufgrund der weiter sinkenden Temperaturen, beheizte der 47-Jährige aus dem Vogtland sein Fahrzeug mit einem gasbetriebenen Heizstrahler. 
Das Heizgerät verbrauchte den kompletten Sauerstoff im Fahrzeuginneren, sodass der Bauarbeiter in ein tiefes Koma fiel.

Einsatzkräfte der Feuerwache Westend schlugen die Seitenscheibe ein und brachten den Mann ins Freie. Der ebenfalls alarmierte Feuerwehr-Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Hinweis der Feuerwehr:

Beim Betrieb von gasbefeuerten Heizgeräten in geschlossenen Räumen, stets für gute Belüftung und Abstand zu brennbaren Materialien sorgen.


(ze)
 

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Verkehrsunfall durch Glatteis Dienstag, 14.Dezember 2004
9.16 Uhr
Schwarzhölzlstraße
Wegen spiegelglatter Fahrbahn kam es im Münchener Norden zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 44-jährige Fahrerin eines Mercedes C-Klasse war auf der vereisten Straße ins Schleudern geraten und an einen Baum geprallt.
Dabei erlitt sie mittelschwere Verletzungen und war in ihrem Fahrzeugwrack eingeklemmt.
Einsatzkräfte der Feuerwachen Milbertshofen und Schwabing, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Feldmoching befreiten die Verunfallte mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus ihrem PKW.
Die Rettungswagenbesatzung der MTU-Werkfeuerwehr versorgte die Verletzte und brachte sie in eine Münchener Klinik.
Während des Feuerwehreinsatzes war die Schwarzhölzlstraße für ca
. 30 Minuten total gesperrt.

Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 30 000 €.


(hör)
 

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Schmerzhafter Arbeitsunfall Montag, 13. Dezember 2004
10.58 Uhr
Hofmannstraße
Ein 20-jähriger Metzger war mit der rechten Hand in ein Abschwartgerät geraten. Um eine vermeintliche Störung zu beseitigen hatte der Mann von unten in eine Öffnung der Maschine gegriffen. Dabei erfassten die rotierenden Walzen die rechte Hand und zogen sie in das Gerät. Dem Unfallopfer gelang es noch den Notstop zu betätigen. Kollegen öffneten das Gehäuse und befreiten den Verletzten. Feuerwehr-Rettungsassistenten und ein Notarztteam versorgten die schwer lädierte Hand. Anschließend brachte das Feuerwehrteam den Verletzten zur operativen Behandlung in ein Krankenhaus.

(khn)

 

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Doppelhaushälfte nach Brand unbewohnbar Sonntag, 12. Dezember 2004
16.33 Uhr
Peter-Müller-Straße
Im Erdgeschoss einer Doppelhaushälfte war in einem Jugendzimmer Feuer ausgebrochen. Der etwa 55-jährige Hausbesitzer setzte mehrere Pulverlöscher zur Brandbekämpfung ein. Damit verhinderte er eine weitere Ausbreitung. Der Mann und seine 57-jährige Partnerin erlitten leichte Rauchvergiftungen. Feuerwehr-Rettungsassistenten und ein Team eines zweiten Rettungsdienstfahrzeuges behandelten die Verletzten und brachten sie in ein Krankenhaus.

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Allach setzten zur Brandbekämpfung ein Löschrohr ein.

Trotz der Erstmaßnahmen des Hausherrn hatte sich die Rußwolke durch die geöffneten Zimmertüren im gesamten Haus ausgebreitet. Dadurch wurden die Räumlichkeiten unbewohnbar.

Da die Brandursache unklar ist, hat die Polizei das Gebäude bis zum Eintreffen der Brandfahndung versiegelt.

Der Schaden wird auf 150.000 € geschätzt.

(khn)

 

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Kosmetiksalon von Feuer zerstört Samstag, 11. Dezember 2004
9.40 Uhr
Prinzregentenstadion
Im Eingangsbereich des Prinzregentenstadions hatte in einem Kosmetiksalon vermutlich ein Gesteck schon längere Zeit auf der Theke geschwelt. Ein Angestellter des im ersten Stock gelegenen Schwimmbades bemerkte an den Schaufensterscheiben des geschlossenen Geschäftes einen starken Rußniederschlag.

Feuerwehrmänner drangen durch Atemgeräte geschützt in die Räumlichkeiten ein und löschten die Reste des Gebindes und schwelendes Mobiliar mit Wasser ab. 

Der Laden wurde durch die starke Verrußung schwer in Mitleidenschaft gezogen und muss vermutlich komplett saniert werden. Der Schaden beträgt etwa 70.000 €.

Der über der Brandstelle gelegene Saunabereich des Schwimmbades war wegen des Brandgeruches kurzzeitig geräumt worden. Für Menschen bestand keine Gefahr.

(khn)

 

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Brand in Reihenhaus Samstag, 11. Dezember 2004
2.09 Uhr
Reindlstraße
Vermutlich vom Kühlschrank ausgehend, geriet in einem Reihenmittelhaus die Küchenzeile in Brand. Die Hausbewohner, die das Feuer rechtzeitig bemerkt hatten, brachten sich und die bettlägerige Großmutter rechtzeitig aus dem stark verrauchten Erdgeschoss in Sicherheit.

Nach wenigen Minuten hatten die herbeigerufenen Feuerwehrmänner der Wache "Westend" den Zimmerbrand unter Kontrolle.
Trotz des schnellen Löscherfolges entstand durch die starke Verrußung ein Schaden von rund 50.000 €.
Die ältere Dame kam vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus, die anderen Hausbewohner konnten nach Beendigung der Entrauchungsarbeiten in die unversehrten Zimmer im ersten Obergeschoss zurückkehren.

(khn)
 

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Fußgänger von PKW erfasst Donnerstag, 09. Dezember 2004
17:52 Uhr
Ostpreußenstraße
Ein ca. 76-jähriger Mann wurde beim Überqueren der Ostpreußenstraße im Bereich eines Zebrastreifens von einem Audi A 4 erfasst und zu Boden geschleudert.
Der Fußgänger erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Kopfverletzungen, der etwa 60-jährige Audifahrer überstand den Verkehrsunfall unverletzt.
Der Schwerverletzte kam nach der Versorgung durch das Notarztteam Nord-Ost in den Schockraum einer Münchner Klinik.
Die Polizei hat zur Klärung der Ursache ihre Ermittlungen aufgenommen.


(fel)
 

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Schmorbrand in Verwaltungsgebäude Mittwoch 8. Dezember 2004
16.20 Uhr
Arabellastraße
In einem Verwaltungsgebäude eines Geldinstitutes war durch einen Kurzschluss der Strom ausgefallen. 
Im dritten Untergeschoss des 27-stöckigen Gebäudes hatten im Traforaum Teile der hauseigenen Niederspannungsanlage geschmort. Dadurch löste die CO²-Löschanlage aus und flutete Teile des unteren Stockwerks mit dem Löschgas. Da nach dem Stromausfall das Notstromaggregat nicht ansprang, waren weite Bereiche des Gebäudes ohne Energie.

Mehrere hundert Menschen verließen daraufhin das Gebäude. Feuerwehrleute beleuchteten das dunkle Treppenhaus mit Scheinwerfern.

Ebenfalls fiel die Klima- und Lüftungsanlage aus. Mit mehreren Lüfteraggregaten kühlte die Feuerwehr die Rechneranlage des Gebäudes um die Funktion der durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung geschützten Computer zu gewährleisten. Das Kohlendioxyd konnte über einen Aufzugs- und einen Lüftungsschacht mit einem Großlüfter nach etwa einer Stunde vollständig aus dem Gebäude geblasen werden. Alle Arbeiten in den Tiefgeschossen mussten von der Feuerwehr unter dem Schutz von Pressluftatmern ausgeführt werden.

Der entstandene Schaden kann durch die Feuerwehr nicht geschätzt werden.

(khn)

 

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Mutter flüchtet mit Kind aus brennender Wohnung Dienstag, 7. Dezember 2004
23:14 Uhr
Plinganserstraße
In einer Parterrewohnung eines viergeschossigen Wohnhauses brach in den Abendstunden im Küchenbereich ein Brand aus.
Die 36-jährige Mieterin konnte sich und ihre dreijährige Tochter vor den Flammen in Sicherheit bringen.
Einsatzkräfte der Wachen Sendling und Westend bekämpften das Feuer mit einem Löschrohr, welches von einem Trupp unter schwerem Atemschutz eingesetzt wurde.
Während des Geschehens fand sich dann noch der Familienvater ein.
Nachdem klar war, dass sich keine Personen mehr in der betroffenen Wohnung befinden konnten, konzentrierten sich die Feuerwehrmänner neben der Brandbekämpfung auf die Kontrolle benachbarter Wohneinheiten.
Die Mieter der Nachbarwohnungen waren jedoch nicht akut gefährdet. Mit einem Hochleistungslüfter befreite die Feuerwehr das Gebäude von dem Brandrauch.
Nach einer ersten Untersuchung von Mutter und Kind durch Rettungsassistenten der Feuerwehr wurden beide vorsorglich wegen einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gefahren.
Durch den Rußniederschlag entstand in der Wohnung ein Sachschaden von mindestens 70.000 Euro.

Die Brandursache wird von Beamten der Brandfahndung der Polizei ermittelt.



(ric)
 

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Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen Dienstag, 7. Dezember 2004 
17.20 Uhr 
Max-Born-Straße
Aus bislang unbekannter Ursache kam es auf der zweispurigen Max-Born-Straße in stadtauswärtsführender Fahrtrichtung zu einer Kollision zwischen einem Fiat und einem Kleintransporter. Dabei geriet der Fiat auf die Gegenfahrbahn, touchierte einen Mercedes A-Klasse und rammte frontal einen VW Golf.

Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Moosach retteten die ca. 30-jährige Golflenkerin patientengerecht aus ihrem Fahrzeug. Bei dem Unfall erlitt sie mittelschwere Verletzungen.
Ihr zweijähriges Kind blieb bei dem Aufprall unverletzt. Rettungsassistenten und ein Feuerwehrnotarzt brachten beide in eine Münchener Klinik.
Der ca. 30-jährige Fiatfahrer konnte sich unverletzt aus seinem Fahrzeug befreien.

Die Max-Born-Straße musste stadteinwärts ca. 45 Minuten und stadtauswärts ca. eine Stunde gesperrt werden.

Der Sachschaden wird auf 20 000 € geschätzt.

(hör)
 

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 Brand in Asia-Lokal Sonntag, 5. Dezember 2004
15.44 Uhr
Fürstenrieder Straße
Aus noch unbekannter Ursache war eine Küchenmaschine in einem asiatischen Lokal in Brand geraten.
Das Personal und die Bewohner des viergeschossigen Wohn.- und Geschäfthauses hatten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte der Wache Sendling und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Großhadern bereits in Sicherheit gebracht.
Die anrückenden Beamten wurden von einem Passanten sofort auf den Hintereingang, einem direkten Zugang zur Küche eingewiesen, so dass diese sofort mit den Löschmaßnahmen beginnen konnten.
Der Küchenbrand war durch den Einsatz eines C-Rohres rasch unter Kontrolle gebracht. Parallel dazu wurden sämtliche darüber liegenden Wohnungen kontrolliert und das Lokal mit einem Hochleistungslüfter entraucht.
Personen wurden nicht verletzt.
Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 100 000 €. 
Die Brandfahndung der Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

(r/h)

 

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Kind vor dem Ertrinken gerettet Samstag, 04. Dezember 2004
20.01 Uhr
Michaelibad
Während ein 38-jähriger Münchener mit seinem Sohn im Nichtschwimmerbecken des Michaelibades Ball spielte, bemerkte er am Beckengrund einen leblosen Kinderkörper treiben.
Er rettete den 4-jährigen Buben sofort aus dem Wasser, rief den Bademeister und begann, da er keine Atmung mehr feststellen konnte, sofort mit der Reanimation. Bereits kurze Zeit nach Beginn seiner Maßnahmen setzte bei Alberto die Atmung zögerlich wieder ein.
Bei seinen Sofortmaßnahmen wurde der Ersthelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vom Bademeister unterstützt.
Das Feuerwehrnotarztteam Perlach übernahm die weitere Behandlung und brachte den Jungen in eine Münchener Klinik.

Aufgrund des schnellen und vorbildlichen Eingreifens des Badegastes, kann das Kind mit baldiger und vollständiger Genesung rechnen.

Von großem Nutzen, für den Lebensretter, war ein erst kürzlich belegter
Erste-Hilfe-Auffrischungskurs.


(r/h)
 

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Schwerer Verkehrsunfall durch 18-jährigen Fahrzeuglenker Mittwoch, 1. Dezember 2004
13:29 Uhr
Karl-Marx-Ring
Offensichtlich ohne Einwirkung durch andere Verkehrsteilnehmer geriet der 18-jährige Lenker eines Peugeot auf dem Karl-Marx-Ring ins Schleudern und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum des Grünstreifens, welcher die Fahrspuren trennt.
Einsatzkräfte der Feuerwachen Perlach und Ramersdorf befreiten den in seinem Fahrzeug eingeschlossenen Lenker des Kleinwagens mit schweren, hydraulisch betriebenen Rettungsgeräten. Unter anderem entfernten sie das Dach des Autos um dem Notarzt für eine optimale Versorgung einen Zugang zum Patienten zu ermöglichen.
Anschließend wurde der junge Mann mit schweren Verletzungen in eine Münchner Klinik transportiert.
An dem Auto entstand Totalschaden. Der Karl-Marx-Ring während des Einsatzes für ca. eine halbe Stunde komplett gesperrt.

Zur Klärung der Unfallursache hat das Unfallkommando der Polizei seine Arbeit aufgenommen.


(ric)
 

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Kleinwagen kollidiert mit Tram Mittwoch, 1. Dezember 2004
12:07 Uhr
Westendstraße
Eine ca. 60-jährige Frau wollte beim Abbiegen die Trambahngleise überqueren und übersah dabei eine herannahende Straßenbahn.
Diese erfasste den Fiat Punto der Frau an der Fahrerseite. Durch die Deformation der Fahrgastzelle wurde die Lenkerin des Kleinwagens in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Für eine schonende Rettung entschlossen sich die Feuerwehrmänner der Wache Westend und Sendling, das Dach an dem stark beschädigten Auto mittels Rettungsschere zu entfernen.
Auf diese Weise ermöglichten die Feuerwehrmänner eine patientengerechte Rettung und übergaben die Frau dem Rettungsdienst, welcher sie in ein Krankenhaus fuhr. 
Dort wird eine eingehende Untersuchung zeigen, ob es bei den leichten Verletzungen durch den Zusammenprall mit der Tram bleibt.
Fahrgäste des Schienenfahrzeuges wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Der Tramfahrer wurde von Rettungsassistenten wegen eines Schocks behandelt.
Die Straßenbahn blieb fahrtüchtig, an dem PKW entstand Totalschaden.
Für die Dauer des Einsatzes war der Schienenverkehr der Linie 18 eingestellt.



(ric)
 

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