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Hier finden Sie Berichte über die Einsätze
des aktuellen Monats.
Ältere Berichte stehen auf den Archiv-Seiten.
Zimmerbrand in Laim Sonntag, 27. Februar 2005
11.04 Uhr
Zschokkestraße
Im dritten Obergeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses kam es aus bisher noch nicht geklärten Umständen zu einem Zimmerbrand. Als die Beamten der Feuerwache Westend an der Einsatzstelle eintrafen war der Treppenraum bereits stark verraucht. Geschützt durch Atemschutzgeräte drangen die Feuerwehrleute in die Wohnung ein und löschten den Brand. Das Wohnzimmer der ca. 60 m² großen Wohnung brannte komplett aus.
Die Feuerwehr brachte drei Personen aus den darüber liegenden Wohnungen mit Fluchthauben über den Treppenraum ins Freie.
Insgesamt mussten vier Bewohner vom Rettungsdienst mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser transportiert werden, zwei Personen wurden vor Ort von Rettungsassistenten betreut. Wegen der starken Rauchentwicklung kontrollierten die Einsatzkräfte noch mehrere angrenzende Wohneinheiten.
Die Wohnung ist durch den Brand nicht mehr bewohnbar, der Schaden wird auf mindestens 75.000 € geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(fel)
 

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Rettung zweier Schwerverletzter bei Zimmerbrand Freitag, 25. Februar 2005
5.45 Uhr
Schwere-Reiter-Straße
In einem 500 m² großen Dachgeschoss, das offenbar von Musikern genutzt wird, war ein Raum vollkommen in Brand geraten. Beim ersten Eintreffen der Schwabinger Löschkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dachfenster. Das Feuer drohte auf das gesamte Geschoss überzugreifen. Ein 33-jähriger Bewohner war auf das Dach zum Schneefanggitter geflüchtet. Ein Löschtrupp rettete den Mann, der Verbrennungen und eine schwere Rauchvergiftung erlitten hatte, über eine Drehleiter. Ein zweiter Trupp rettete einen 46-jährigen Bewohner der vor dem lichterloh brennenden Zimmer bewusstlos zusammengebrochen war aus dem Gefahrenbereich. Er hatte durch die Raucheinwirkung einen Kreislaufstillstand erlitten. Das Notarztteam der Wache Schwabing konnte den Verletzten mit einer sofort durchgeführten Reanimation ins Leben zurückholen und stabilisieren. Beide Patienten kamen umgehend zur Weiterbehandlung in die Taucherdruckkammer der Wache Ramersdorf. Dort wird mit einer Überdruck-Sauerstoffbehandlung das Kohlenmonoxyd aus dem Blutkreislauf entfernt. Ein Hund konnte durch die Feuerwehr nur noch tot geborgen werden.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Brandfahndung der Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.
Der Schaden an den Räumlichkeiten und dem erheblich verrußten Inventar beträgt nach einer ersten Schätzung durch die Feuerwehr weit über 100.000 Euro

(khn)

 

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Brand in Aufenthaltsraum Freitag, 25. Februar 2005
0.07 Uhr
Schillerstraße
In einem unterkellerten Hinterhof war in einem Aufenthaltsraum einer sozialen Einrichtung ein Feuer ausgebrochen.
Durch Atemgeräte geschützte Feuerwehrmänner drangen in den versperrten Raum ein und löschten den Zimmerbrand mit Wasser ab. Da alle Brandschutztüren vorschriftsmäßig geschlossen waren, blieb die Rauchausbreitung auf den Brandbereich begrenzt. Für Menschen bestand keine Gefahr.
Der Schaden an dem ausgebrannten Kellerraum beläuft sich auf etwa 70.000 Euro.

(khn)

 

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Schwerer Verkehrsunfall auf der A9 Donnerstag, 24. Februar 2005
02:32 Uhr
BAB 9 München-Nürnberg
Im Baustellenbereich der Autobahn München-Nürnberg, Höhe Garching, fuhr ein Mercedes Lieferwagen auf das Heck eines Sattelschleppers auf.
Durch den hohen Geschwindigkeits- unterschied und der damit verbundenen Schwere der Kollision verformte sich die Front des Sprinters so stark, dass zwei der Insassen des Transporters in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurden. 
Einsatzkräfte der Wachen Föhring und Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Freimann unterstützten die hiesige Feuerwehr, die zwei Männer mit schweren hydraulischen Rettungsgeräten zu befreien. Beide mussten mit schweren Bein- und Kopfverletzungen in Krankenhäuser gefahren werden. 
Eine weitere Insassin des Mercedes, welche nicht im Fahrzeug eingeklemmt war, aber trotzdem bei dem Unfall schwere Verletzungen davontrug, wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
In einem Zeitraum von etwa zwei Stunden war während des Rettungseinsatzes die Autobahn Richtung Nürnberg komplett gesperrt.
Der entstandene Sachschaden an den Unfallfahrzeugen wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt. Der Transporter hat nur noch Schrottwert.



(ric)
 

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Schwerverletzter bei Autounfall
auf der A8
Samstag, 19.02.2005
01.10 Uhr
A99/A8
Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit verlor ein 37-jähriger die Gewalt über seinen Porsche. Laut Augenzeugen schleuderte er auf dem Abbiegeast von der A99 zur A8 bereits gegen die rechte und linke Fahrbahnbegrenzung, überschlug sich mehrmals und kam letztendlich auf der A8, Richtung Stuttgart, zum Liegen. Der Busfahrer eines nachfolgenden Reisebusses befreite den schwerverletzten, nicht angeschnallten Fahrer aus seinem total demolierten Sportwagen. Zum Zeitpunkt der Rettung war er bereits nicht mehr ansprechbar. Das Feuerwehr-Notarztteam Nordwest versorgte den Verunfallten. Er wurde vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in den Schockraum eines Münchener Krankenhauses gebracht.

Bei dem Unfall wurden keine weiteren Verkehrsteilnehmer verletzt.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.


(hör)
 

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Ein Verletzter bei Wohnungsbrand  Freitag, 18.02.2005
16.37 Uhr
Ferdinand-Müller-Platz
Aus bislang unbekannter Ursache kam es in einem mehrgeschossigen Wohnhaus zum Brand eines Zwei-Zimmer-Appartements im 1.OG. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Hauptwache und der Wache Schwabing schlug ihnen bereits im Treppenhaus dunkler Rauch entgegen. Sie drangen gewaltsam in die betroffene Wohnung ein, und retteten den Bewohner, einen 69-jährigen gehbehinderten Mann, aus dem total verrauchten Appartement. Ein Trupp, geschützt durch Pressluftatmer löschte die brennende Einrichtung mit einem C-Rohr rasch ab. Rettungsdienstpersonal der Feuerwehr versorgte den Geretteten und brachte ihn in Begleitung des Notarztes in eine Münchener Klinik. Er erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.

Weitere Bewohner des Mietshauses waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Der Schaden, vornehmlich durch Rauch und Ruß, wird auf 30 000 € geschätzt.



(hör)
 
 

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Verkehrsunfall auf der A 96 Freitag 18. Februar 2005
19:22 Uhr
A 96 München-Lindau
Nähe der Anschlussstelle Gräfelfing auf der Lindauer Autobahn kollidierten während des Spurwechsels ein Lastwagen und ein PKW. Der Mazda schleuderte gegen die Leitplanke der linken Fahrspur und touchierte anschliessend ein VW Bus-Taxi. Bei dem Zusammenprall wurde die Beifahrerin in dem Mazda 323 eingeschlossen und verletzt. Zur schonenden Rettung der Frau wurde mit hydraulisch betriebenen Rettungsgeräten das Dach des Fahrzeuges abgetrennt. Mit einer Fraktur am linken Arm und Prellungen fuhr das Notarztteam Süd die 62-Jährige in ein Krankenhaus.

Der Fahrer konnte unverletzt sein Fahrzeug verlassen.
Die Insassen des Taxi waren nur leicht verletzt. Fahrer, Beifahrer und der weibliche Passagier im Fond wurden trotzdem zur genaueren Untersuchung in eine Klinik gebracht. Der Mazda hat nur noch Schrottwert; An der Front des Taxi entstand ein erheblicher Sachschaden.

Der Fahrer des involvierten LKW trug keine Blessuren davon.

Während des Einsatzes waren die Fahrspuren Richtung Lindau zeitweise komplett gesperrt, was naturgemäß zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.



(ric)
 

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Glück bei Teileinsturz Montag, 14. Februar 2005
14.16 Uhr
Donnersbergerstrasse/ Wilderich-Lang-Strasse 
Während laufender Sanierungsarbeiten an einem vierstöckigen Wohn- und Geschäftsgebäude kam es heute zu einem spektakulären Einsturz. Aus noch unbekannter Ursache brach die Fehlbodendecke des 2. und 3.Stockwerks auf ca. 100 m² ein. Einstürzende Wände durchschlugen die Außenwand und hinterließen außer einem großen Loch in der Fassade einen Schuttberg auf dem Gehsteig in der Donnersberger Strasse. Erst die Decke einer sich im ersten Stock befindlichen Wohnung eines Ehepaars ( Frau 52 Jahre, Mann 59 Jahre) hielt der Wucht der herabfallenden Bauteile stand. Glücklicherweise gingen beide während des Unglücks mit ihrem Hund spazieren. Die Feuerwehr rückte mit zwanzig Fahrzeugen und 50 Mann zum Einsatzort aus.  Ein 75-jähriger Mann wurde von den Einsatzkräften aus seinem Apartment in Sicherheit gebracht, eine etwa 50jährige Frau konnte selbst flüchten.
Elf Bauarbeiter, die sich im Rückgebäude befanden, verließen ebenfalls unversehrt das Gebäude.
Der Sachschaden kann zur Stunde nicht abgeschätzt werden.
Der Kreuzungsbereich bleibt bis auf weiteres für Verkehr und Fußgänger gesperrt.

(gra)
 

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17 Verletzte nach Brand Montag, 14. Februar 2005
3.40 Uhr
Nymphenburger Strasse
"Ausgedehnter Zimmerbrand in einem Apartment im vierten Obergeschoss" war das Alarmstichwort für die Münchner Feuerwehr heute Nacht. Schon von weitem waren an der Fassade des siebenstöckigen Gebäudes die Flammen zu sehen. Der Einsatzleiter setzte drei Drehleitern zur Menschenrettung in den oberen Stockwerken und zur Brandbekämpfung im Brandgeschoss ein. Der starken Flammeneinwirkung konnte die Tür zum Apartment nur kurz wiederstehen, daher zog der dichte Qualm nahezu ungehindert in die oberen Stockwerke. Einsatzkräfte der Berufs - und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung "Mitte" durchsuchten unter schwerem Atemschutz die verrauchten Bereiche.  Eine Frau wurde mit einer Fluchthaube ins Freie gebracht. 17 Personen, die sich selbst in Sicherheit gebracht hatten, kamen mit einer leichten Rauchvergiftung in eine Klinik.
Die Einsatzkräfte brachten den Brand mit Hilfe von zwei Löschrohren schnell unter Kontrolle, die Entrauchung mit Hochleistungslüftern zog sich aber über einen längeren Zeitraum hin. 
Während des Einsatzes stand für die geretteten Bewohner ein Grossraumrettungswagen bereit. Sie wurden von der Feuerwehr mit heissen Getränken versorgt.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro.

(gra)
 

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Sturm über München Samstag, 12.02.2005
Stadtgebiet München
Seit Samstag Mittag musste die Münchner Feuerwehr bisher zu rund 30 sturmbedingten Einsätzen ausrücken.

Meistens handelte es sich um lose Dachteile und Planen sowie umsturzgefährdete Bauzäune, die gesichert werden mussten. Einige instabile und bereits umgestürzte Bäume sowie herabgefallene Äste wurden von der Feuerwehr beseitigt.
In der Würmtalstraße war einem ca. 50-jährigen Bewohner eines Reihenhauses der Zugang nach Außen abgeschnitten worden.
Der Sturm hatte im Laufe der Nacht eine ca. 30 m hohe Fichte vom Nachbargrundstück umgeknickt. Dabei stürzte der Baum direkt vor das Haus des Geschädigten, so dass man es weder verlassen noch betreten konnte. Beamte der Feuerwache Sendling entfernten heute Vormittag Teile des Baumes soweit, dass ein Zugang zum Gebäude wieder möglich wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen kamen aufgrund des Sturmes keine Personen zu Schaden.

(fel)
 

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Brand in einer Autowerkstatt  Samstag, 12. Februar 2005
15.12 Uhr
Pestalozzistrasse
Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr in eine Autowerkstatt gerufen. Bereits weit vor dem eigentlichen Einsatzort war eine schwarze Rauchsäule am Himmel sichtbar. Ein Citroen hatte bei Reparaturarbeiten auf einer Hebebühne Feuer gefangen und stand in kürzester Zeit in Vollbrand.
Löschversuche des Betreibers mit einem Pulverlöscher erwiesen sich als wirkungslos. Einsatzkräfte bekämpften unter schwerem Atemschutz die Flammen am PKW und in der Arbeitshalle von mehreren Seiten und gaben nach 30 Minuten über Funk "Feuer aus". 
Die in der Werkstatt für Schweißarbeiten eingelagerten Gas- und Sauerstoffflaschen wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Die Bewohner im fünfstöckigen Wohn- und Geschäftsgebäude brachte die Polizei für die Einsatzdauer vorsorglich in Sicherheit. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen des Einsatzleiters auf mindestens 100 000 Euro.


(gra)
 

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Bewusstlos gegen die Wand Samstag, 12. Februar 2005 
5.56 Uhr
Weihenstephaner Straße
Wegen seines zu niedrigen Blutzuckergehalts verlor ein 53-jähriger Mann die Herrschaft über seinen Skoda und fuhr auf einem Betriebshof gegen eine Wand. 
Dabei zog er sich mehrere Frakturen am rechten Bein und am linken Arm zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr öffneten mit einem Spreizer und einer Rettungsschere die Fahrerseite des Wagens, damit das Opfer möglichst schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte.
Die Versorgung und den Transport des Unfallopfers übernahm die Besatzung eines privaten Rettungswagens und ein Notarztteam der Feuerwehr.


(gra)
 

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Feuer in Betriebsraum Montag, 7. Februar 2005
13.33 Uhr
U-Bhf Odeonsplatz
Durch einen technischen Defekt geriet in einem Elektrobetriebsraum im Sperrengeschoss ein Schaltschrank in Brand. Polizei und U-Bahnwache geleiteten vorsorglich alle Fahrgäste aus dem Bahnhof. Eine Gefährdung für Menschen bestand zu keinem Zeitpunkt.

Um der Feuerwehr die Löscharbeiten zu ermöglichen, schalteten die Verkehrsbetriebe den Bereich stromlos. In Folge der Stromabschaltung musste der U-Bahnbetrieb zwischen Sendlinger Tor und Münchner Freiheit eingestellt werden.
Den rund 40 eingesetzten Feuerwehreinsatzkräften gelang es die Rauchausbreitung durch den Einsatz von vier Hochleistungslüftern weitgehend auf die Betriebsräume zu begrenzen. Nach etwa einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle.
Gegen 15.40 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet.

Techniker des MVG beziffern den Schaden an der elektrischen Einrichtung auf 
etwa 250.000 €.

(khn)

 

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Sauerstoffflasche verursacht Brand Freitag, 4. Februar 2005
12.41 Uhr
Dachauer Straße
Durch die unsachgemäße Entsorgung einer Sauerstoffflasche ist in der ca. 20 x 60 m großen Halle eines Recyclingunternehmens Müll in Brand geraten. Die Flasche wurde von Mitarbeitern versehentlich in ein Häckselgerät eingeführt. 

Die dabei aufgetretene Beschädigung an der Flasche ließ den Sauerstoff austreten, der sich dann durch Funken entzündete und den angrenzenden Müll in Brand setzte. 

Die Mitarbeiter stoppten sofort den Vorgang und begannen mit eigenen Löschversuchen. Sie setzten dabei einen Pulverlöscher, einen Wandhydranten sowie einen stationären Wasserwerfer ein. 
Die Beamten der Feuerwache Milbertshofen, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Moosach, übernahmen nach ihrer Ankunft die Löscharbeiten und setzten aufgrund der starken Rauchentwicklung zur Brandbekämpfung mehrere Trupps unter schweren Atemschutz sowie zusätzlich ein Schaumrohr ein. Mit Hilfe eines firmeneigenen Baggers wurde der Müll getrennt und konnte somit vollständig abgelöscht werden.
Sieben Mitarbeiter des Recyclingunternehmens erlitten bei ihren Löschversuchen leichte Rauchvergiftungen und mussten von Feuerwehr- Rettungsassistenten ambulant behandelt werden. Der Sachschaden kann von der Feuerwehr derzeit nicht beziffert werden.

(fel)
 

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Brand bedroht Wohnhaus Donnerstag, 3. Februar 2005
15.47 Uhr
Untere Angerlohe
Ein etwa 45-jähriger Hausbesitzer hatte in seinem Anbau elektrisch geschweißt. Plötzlich standen Teile des Mobiliars in Flammen. Mit einem Handfeuerlöscher versuchte der Mann noch einen Löschversuch, der jedoch wegen der starken Rauchentwicklung scheiterte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr drohten die Flammen auf das in Holzbauweise errichtete Wohnhaus überzugreifen.
Einsatzkräften der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Allach, gelang es, durch den Einsatz mehrerer Löschrohre das Wohngebäude zu schützen.
Der Hausbesitzer hatte sich bei seinem Löschversuch eine Rauchvergiftung zugezogen. Nach einer Behandlung durch den Feuerwehr-Notarzt kam der Verletzte zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Der Schaden am zerstörten Anbau beträgt etwa 25.000 €.

(khn)

 

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Zimmerbrand fordert Todesopfer Mittwoch, 2. Februar 2005
17.42 Uhr
Buschingstraße
In einem Schlafzimmer war im Bereich des Bettes Feuer ausgebrochen. Feuerwehreinsatzkräfte drangen in die stark verrauchte Wohnung ein und brachten die im Bett liegende Wohnungsinhaberin aus der Gefahrenzone. Jedoch kam für die 57-jährige Frau jede Hilfe zu spät, sie war bereits am Brandrauch erstickt und anschließend teilweise verbrannt. 
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, dennoch entstand ein Schaden von etwa 30.000 Euro.
Für die anderen Bewohner des neungeschossigen Wohnhauses bestand keine Gefahr, sie konnten während des Feuerwehreinsatzes in ihren Wohnungen verbleiben.
Die Brandursache ist unklar, die Brandfahndung der Polizei ermittelt.

(khn)
 

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Feuer in Drogerie Mittwoch, 2. Februar 2005
19.03 Uhr
Laplacestraße
Passanten bemerkten eine starke Rauchentwicklung in einem Drogeriemarkt und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Da der Laden bereits geschlossen hatte, brachen die Einsatzkräfte die Zugangstüre auf. Geschützt durch Pressluftatmer drang der Löschtrupp in einen als Lager- und Sozialraum genutzten Bereich vor. Dort brannten Teile des Mobiliars lichterloh. Nach rund 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle.  Über die Lüftung war Brandrauch in benachbarte Wohnungen und in den Keller gelangt. Zur Entrauchung kamen mehrere Lüfteraggregate zum Einsatz. Einige Mieter des sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses hatten vorsorglich ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen.
Der Schaden am Gebäude und den verrußten Waren wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.

(khn)
 

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Glück im Unglück Dienstag, 01. Februar 2005
12.38 Uhr
Finkenstraße (Gräfelfing)
Ein 6-jähriger Bub wurde von einem 7er BMW erfasst und komplett überrollt.
Darauf wird der Rettungswagen "Gräfelfing" und der Feuerwehr-Notarzt Südwest alarmiert. Bei der Ankunft des Rettungswagen liegt der Bub unter dem Auto und musste von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Gräfelfing mit einem Hebekissen befreit werden. Dazu wird das Fahrzeug angehoben und das Team des Feuerwehr-Notarztes Südwest bettet den Jungen vorsichtig auf eine Schaufeltrage. 
Im Notarztwagen beginnt das Notarzt-Team mit der medizinischen Behandlung.
Aufgrund des Überrolltraumas entscheidet der Feuerwehr-Notarzt den Transport mit dem ADAC Hubschrauber "Christoph 1" durchzuführen. Mit der Anforderung des Schockraumes wird das Kind in die Schwabinger Kinderklinik geflogen.
Dort stellte sich nach eingehender Untersuchung heraus, dass der Junge mit ein paar blauen Flecken, einer Gehirnerschütterung und einem Riesenschreck davon gekommen ist. Zur Beobachtung musste er die Nacht im Krankenhaus verbringen.

(pie)
 

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Dachstuhlbrand Dienstag, 1. Februar 2005
15:38 Uhr
Ismaninger Straße
Aus einem dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus sahen Münchner Bürger Rauch aus dem Dachstuhl dringen. Sofort wurden zwei Löschzüge alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Wache Ramersdorf, der Hauptfeuerwache und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Mitte sahen sich die Feuerwehrmänner mit einem offenen Dachstuhlbrand konfrontiert. Da das Feuer bereits aus der Dachgaube der in Vollbrand stehenden Abstellkammer auf die Dachstuhlkonstruktion übergriff, nahmen die Beamten über zwei Drehleitern und im Innenangriff vier Löschrohre zur Brandbekämpfung vor. Selbst dieser massive Löschangriff konnte nicht verhindern, dass die Flammen einen Großteil des Daches zerstörten. Zum Zeitpunkt des Schadensereignisses waren die Bewohner der angrenzenden Wohnungen glücklicherweise nicht Zuhause.  Etwa eine halbe Stunde nach der Alarmierung konnte der Einsatzleiter vor Ort "Feuer in Gewalt" melden. Trotzdem wurde noch großflächig die Dachhaut geöffnet und mit der Wärmebildkamera aufgespürte Glutnester abgelöscht. Während des Einsatzes war die Ismaninger Straße ab der Prinzregentenstraße stadtauswärts komplett gesperrt. Davon war auch der Straßenbahnverkehr betroffen.
Welche Ursachen für den Brand verantwortlich sind wird die Brandfahndung der Polizei ermitteln.
Es ist ein Sachschaden von mindestens 150.000 Euro entstanden.


(ric)
 

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