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Vollbrand einer Halle mit Verkaufsraum Donnerstag, 31. März 2005
13.06 Uhr;
Valentin - Linhof - Strasse 
Am heutigen Mittag kam es zum Brand einer 2500 m² großen Lagerhalle. Die in der Halle befindliche Werkstätte, das Lager und Teile des Verkaufsraums brannten vollständig aus. Bereits auf der Anfahrt forderten die ersten Einsatzkräfte aufgrund der enormen Rauchsäule über dem Moosfeld in der Leitstelle Verstärkung an. Während der Brandbekämpfung sperrte die Polizei das Gebiet großräumig ab. Daher kam es für mehrere Stunden zu massiven Behinderungen und Staus in dem betroffenen Stadtteil. Alle Anwohner wurden über Radiostationen dazu aufgerufen, die Fenster und Türen dringend geschlossen zu halten. Die Mitarbeiter in den benachbarten Betrieben und Firmen wurden evakuiert und von der Feuerwehr in sichere Entfernung gebracht. 

Die Löscharbeiten zogen sich über mehr als drei Stunden hin. Dabei kamen mehrere Drehleitern mit ihren Wasserwerfern und die erst neu in Dienst gestellte Hubrettungsbühne zum Einsatz. Sie bekämpften über mehrere Stunden die riesigen Flammen aus der Luft.
Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz rückten dem Brand mit einer Vielzahl von Wasser- und Schaumrohren vom Boden aus zu Leibe. Als sich nach Stunden die Rauchschwaden lichteten, bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Zerstörung. Die Flammen verursachten einen Millionenschaden. Verletzt wurde bei dem Großeinsatz niemand. Während des Einsatzgeschehens waren über 50 Fahrzeuge und mehr als 150 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

(gra)
 

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Brand im Fitnessbereich Donnerstag, 31. März 2005
7.55 Uhr
Allacher Straße
Aus unbekannter Ursache kam es am heutigen Morgen zu einem Brand in der Sauna im zweiten Obergeschoss eines Fitnessstudios. Eine etwa 35-jährige Angestellte zog sich bei Löschversuchen eine leichte Rauchvergiftung zu. Ihre ambulante Behandlung übernahm der Rettungsdienst. Alle zwölf Gäste des Studios brachten sich über die Treppe in Sicherheit und wurden in einem Großraumrettungswagen betreut. Die Berufsfeuerwehr rückte mit drei Löschzügen, unterstützt durch die Freiwilligen Feuerwehren Obermenzing, Moosach und Stadtmitte zum Einsatzort aus.  Die Brandbekämpfung übernahmen drei Trupps unter schwerem Atemschutz. Sie verschafften sich über das Treppenhaus und eine Drehleiter Zugang in den Saunabereich und löschten mit drei Löschrohren die Flammen ab, während ihre Kollegen die verrauchten Bereiche absuchten. 
Die etwa 30 m² große Sauna brannte völlig aus. Der angegliederte Nassbereich und mehrere Räume wurden erheblich beschädigt. 
Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 300.000 Euro.

(gra)

 

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Osterbilanz 2005 Karfreitag, 25. März 2005, 0.00 Uhr bis Ostermontag, 28. März 11.00 Uhr Stadtgebiet und Landkreis München
Während der Osterfeiertage wickelte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München rund 2150 Alarme und Hilfeersuchen ab.

Im Bereich des Rettungsdienstes für die Stadt und den Landkreis München waren in diesem Jahr 1168 Alarmierungen zu verzeichnen.

Die Fahrzeuge des Notarztdienstes der Berufsfeuerwehr rückten 225 mal zu Einsätzen aus. Davon entfielen 20 Einsätze auf den Kindernotarzt und 2 auf den Neugeborenennotarzt. Die Rettungswagen der Münchner Feuerwehr mussten 35 mal Patienten mit gesundheitlichen Problemen helfen.

107 mal musste die Feuerwehr München zu Hilfeleistungen ausrücken, bei dem Großteil handelte es sich um wenig spektakuläre Routineeinsätze. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag in der Putzbrunner Straße, bei dem ein 19-jähriger Mann mit seinem Pkw gegen eine Baum prallte und in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. 
Er musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

In 35 Fällen rückte die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr zu Brandalarmen im Stadtgebiet aus. Meistens waren es Brände mit geringem Sachschaden; der schadensträchtigste Brand ereignete sich heute Morgen am Peschelanger. Aus unbekannter Ursache brannten dort unter starker Rauchentwicklung Waren, Kartonagen und anderes Lagergut auf der Laderampe eines Supermarktes.

Bei den restlichen Hilfeersuchen vermittelten die Disponenten der Integrierten Leitstelle die Bürger an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, den Apothekennotdienst oder sie konnten durch ein Beratungs- gespräch bereits am Telefon so manches Problem lösen.

Die Einsatzzahlen 2005 liegen geringfügig unter dem Vorjahresniveau.


(fel)
 

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Feuer am Peschelanger Montag 28.März 2005
06.51 Uhr
Peschelanger
Bereits auf der Anfahrt wurde von den Einsatzkräften eine enorm starke Rauchentwicklung wahrgenommen. Auf der Laderampe eines Supermarktes waren auf einer Fläche von ca. 40 m² Waren, Kartonagen und anderes Lagergut in Brand geraten. Das Feuer wütete so heftig, dass die Fensterscheiben des Supermarktes barsten und der Brand sich in die Räumlichkeiten des Geschäftes ausbreitete. Auch daneben stehende Abfallbehälter fingen Feuer. Um den Brand im Inneren des Marktes bekämpfen zu können, musste die Zugangstüre mit einem hydraulischem Spreizer geöffnet werden. Die Stahltüre hatte sich unter der großen Hitzeeinwirkung derartig verformt, dass sie mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu öffnen war. Das Vordach der Laderampe verhinderte, dass die Flammen auf darüber liegende Wohnungen übergreifen konnten. Dennoch entstand an der Fassade des zwölfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses erheblicher Schaden durch Brandrauch. Die Feuerwehr kontrollierte noch mehrere über der Brandstelle liegende Wohnungen. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Im Einsatz waren die Beamten der Wachen Neuperlach und Ramersdorf sowie die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Michaeliburg.
Der Schaden an den Waren des Supermarktes kann von der Feuerwehr nicht abgeschätzt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(fel)

 

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Schwerer Verkehrsunfall  Sonntag 27. März 2005
03.44 Uhr
Putzbrunner Straße
Aus bislang ungeklärter Ursache verlor ein 19-jähriger türkischer Mitbürger die Herrschaft über sein Fahrzeug. Er geriet mit seinem Mercedes 190 ins Schleudern, überquerte die Gegenfahrbahn und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Bei dem Aufschlag wurde die Fahrgastzelle des Mercedes so stark deformiert, dass der komplette rechte Bereich des PKW bis zum Fahrersitz eingedrückt wurde.
Der junge Mann war in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmt und mittelschwer verletzt.
Während der Rettungsaktion versorgte ein Feuerwehr-Notarztteam den Patienten. Hierfür entfernten die Einsatzkräfte der Wache Neuperlach, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Waldperlach beide Türen der linken Fahrzeugseite sowie die B-Säule. 
Dazu kam schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. 
Anschließend retteten sie den Verunfallten achsengerecht aus dem Unfallwagen. Das Notarztteam Ost transportierte den Verletzten in ein Münchener Krankenhaus.
Die Polizei hat zur Klärung der Unfallursache die Ermittlungen aufgenommen. Während des Feuerwehreinsatzes war die Putzbrunner Straße für ca. eineinhalb Stunden total gesperrt. Am Mercedes entstand Totalschaden.



(hör)



 

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Lagerraum ausgebrannt Samstag, 19. März 2005
23.27 Uhr
Dachauer Straße
In einem Lagerkeller eines Imbissgeschäftes war aus bislang unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Da sich der Brandrauch bis ins Treppenhaus ausbreitete, verließen zehn Bewohner des fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses vorsorglich ihre Wohnungen.
Feuerwehr-Rettungsassistenten betreuten drei unverletzte Mieter in ihrem Rettungswagen. Nach etwa einer halben Stunde gelang es den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr den Brand unter ihre Kontrolle zu bringen und abzulöschen.
Während des einstündigen Feuerwehreinsatzes war der Tramverkehr auf der Dachauer Straße in beiden Richtungen unterbrochen.
Da die starke Hitze die Elektroinstallation beschädigt hatte, fiel in dem mit Lebensmitteln gefüllten Kellerkühlraum des Imbissladens der Strom aus.
Der Schaden am Warenbestand und am Gebäude wird auf etwa 100.000 € geschätzt.

(khn)

 

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Schwelbrand an U-Bahnwaggon Donnerstag 17. März 2005
10.42 Uhr
U-Bhf Odeonsplatz
An einem U-Bahnwaggon der Linie U 5 entzündeten sich Staub- und Schmutzablagerungen im Bereich der Bremsanlage. Der Schwelbrand griff teilweise auch auf den Unterbodenschutz des Zuges über. Nachdem der Brandherd lokalisiert war, konnte er durch den Einsatz eines Feuerlöschers schnell gelöscht werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Waggon auf Glutnester kontrolliert. Die Feuerwehr war vorsorglich mit ca. 40 Fahrzeugen und 120 Mann vor Ort, der Rettungsdienst mit 24 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet.

(fel)
 

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Kellerbrand in der Lerchenauer Straße Donnerstag, 17.03.2005
00.40 Uhr
Lerchenauer Straße
Vermutlich von einer Schuhputzmaschine ausgehend kam es in der vergangenen Nacht zu einem Kellerbrand in einer Pension. Durch die starke Rauchentwicklung war mehreren Gästen der Fluchtweg aus dem Gebäude abgeschnitten worden. Die Feuerwehr musste zwei Personen über Steckleitern und drei Personen über Drehleitern retten, weitere zwei Personen wurden mit Fluchthauben aus der vollkommen verqualmten Pension geführt. Die restlichen Gäste hatten sich schon vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte selbst in Sicherheit gebracht. Der Brand konnte unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten rasch gelöscht werden.
Dramatisch gestaltete sich die Rettung einer Bewohnerin aus dem Dachgeschoss. Eine Drehleiterbesatzung bemerkte einen verzweifelt am Fenster stehenden Mann, der vergeblich versuchte, dieses zu Öffnen. 
Sofort eilten ihm die Kollegen zu Hilfe. Als das Fenster durch Einschlagen geöffnet war, gab der Mann an, dass seine Frau noch bewußtlos im Zimmer liegt. Der Feuerwehrmann im Korb der Drehleiter stieg sofort in das Zimmer ein und fand die Frau leblos am Boden liegend vor, bei dieser Rettungsaktion zog er sich eine leichte Rauchvergiftung zu, ebenfalls ein weiterer Kollege, der ihn unterstüzte. Beide wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.
Durch den Rettungsdienst wurden noch sieben weitere Personen mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Im Einsatz war die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr mit ca. 60 Mann.
Am Gebäude entstand ein Schaden von ca. 100.000 €.

(fel)
 

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Besetzt!!! Dienstag, 15. März 2005
13.04 Uhr
Scheidplatz
In einer öffentlichen Herrentoilette am Scheidplatz wurden die Naturgesetze heute völlig auf den Kopf gestellt. Normalerweise ist einem der Eingang in eine Bedürfnisanstalt immer dann verwehrt, wenn man es am nötigsten hätte. 
Gegen Mittag betraten drei "Geschäftsleute", zwei Herren um die 50 Jahre und ein Schüler, problemlos den stillen Ort durch die Eingangstüre. Sie beendeten ihre Sitzung und standen vor einem unlösbaren Problem. Trotz aller Mühe ließ sich die Tür ins Freie nicht mehr öffnen. Sie zogen und zerrten, doch die abgebrochene Türfalle hielt jeglicher körperlicher Gewalt stand. Da der Faktor Zeit auch beim Verlassen eine nicht unerhebliche Rolle spielt, rief einer der Insassen mit seinem Handy die Feuerwehr um Hilfe.
Die Einsatzkräfte der Wache "Schwabing" begannen als Erstes mit einem Sperrhaken am Schloss zu hantieren. Anschließend zogen sie den Zylinder aus der Verankerung - ohne messbares Ergebnis. Der Rettungsspreizer brachte schließlich den gewünschten Erfolg. Die Tür sprang auf und die Eingeschlossenen konnten nach über einer Stunde endlich wieder die Sonne über München genießen. Bis auf weiteres ist die Tür zum WC am Scheidplatz Tag und Nacht geöffnet.

(gra)

 

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Brand in Altenheim Sonntag, 13. März 2005
12.09 Uhr
St.-Michael-Straße 
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte heute zu einem Brand in einem Altenheim aus. Ein 20 m² großes Apartment im Dachgeschoss eines dreistöckigen Gebäudes brannte beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte lichterloh. Glücklicherweise befanden sich die im Gebäude untergebrachten Ordensschwestern beim Mittagessen in einem anderen Gebäudeteil. Zwei Ministranten ( 17 und 20 Jahre) zogen sich bei Löschversuchen eine Rauchvergiftung zu. Sie mussten von Krankenfahrzeugen zur Untersuchung in eine Münchner Klinik transportiert werden. 
Die Feuerwehren der Wachen Ramersdorf, Riem, Neuperlach und die FF Michaeliburg suchten das verrauchte Stockwerk ab und übernahmen die Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung stellte ein im Gebäude eingebauter Wandhydrant sicher. Zwei Hochleistungslüfter der Feuerwehr vertrieben den giftigen Rauch während und nach den Löscharbeiten ins Freie.
Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 50.000 Euro. Die Brandfahndung hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen.

(gra)
 

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Stereoanlage verursacht Zimmerbrand Freitag, 11. März 2005
16.24 Uhr
Pfarrweg
Heute Nachmittag alarmierten die Nachbarn einer Dachwohnung die Ramersdorfer Feuerwehrmänner zu einem Zimmerbrand. In einem dreistöckigen Gebäude war eine Stereoanlage in Brand geraten. Das Feuer griff beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits auf die Einrichtung über. Ein Trupp nahm unter Atemschutz über das Treppenhaus ein Löschrohr vor.  Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Wohnung und löschten die Flammen ab. Die Entrauchung in dem dreistöckigen Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter während und nach dem Einsatz durchgeführt. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf 40.000 Euro beziffert.

(gra)
 

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Sprinkleranlage verhindert Brandausbreitung Donnerstag, 10.März 2005
22.39 Uhr
Maffeistraße, EZ fünf Höfe
Aus noch unbekannter Ursache fing in der Nacht zum Freitag ein Bügelbrett in einem Designer-Einrichtungsstudio Feuer. Durch die große Hitzeentwicklung löste die Sprinkleranlage aus, während zeitgleich automatisch die Feuerwehr alarmiert wurde. Beim Eintreffen zweier Löschzüge waren die Flammen bereits gelöscht. Die Einsatzkräfte stellten die automatische Löschanlage ab und beseitigten den Wasserschaden im Geschäft mit Nasssaugern. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Feuerwehr auf 5.000 Euro.

(gra)

 

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 Zimmerbrand mit zwei Verletzten Donnerstag, 10. März 2005
17.30 Uhr
Trivastraße
Am gestrigen Abend wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz nach Neuhausen gerufen. In einer Dachwohnung im 2. Stock fing ein Wäschetrockner Feuer. Löschversuche der 25-jährigen Mieterin schlugen fehl. Sie schloss die Tür zum Bad, alarmierte die Feuerwehr und brachte sich in Sicherheit. Die Einsatzkräfte der Schwabinger Feuerwache löschten den Brand schnell ab und sorgten mit Hilfe eines Hochleistungslüfters für klare Sicht im Wohnhaus.
Ein Krankenwagen eines privaten Rettungsdienstes brachte die Mieterin und eine 25-jährige Bewohnerin des Gebäudes mit dem Verdacht einer leichten Rauchvergiftung in eine Klinik. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 40.000 Euro.

(gra)
 

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Zimmerbrand in der Innenstadt Donnerstag, 10. März 2005
03.30 Uhr
Damenstiftstraße
Geweckt durch das akustische Signal eines im Treppenraum installierten Rauchmelders bemerkte eine 53-jährige Mieterin wie aus der Wohnungstür einer Nachbarin im darunter liegenden zweiten Stock dichter Rauch quoll.
Die alarmierten Beamten von der Hauptfeuerwache drangen gewaltsam in die Drei-Zimmer-Wohnung der gehbehinderten 80-jährigen Frau ein und retteten sie ins Freie.
Sie hatte eine schwere Rauchvergiftung erlitten und musste nach einer Erstversorgung durch das Notarztteam Mitte stationär in ein Krankenhaus transportiert werden.
Die Einsatzkräfte brachten noch zwei weitere Mieter und zwei Vögel in Sicherheit.

Der Brand entstand vermutlich im Nachtkästchen und konnte rasch gelöscht werden.

Der Schaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.



(lu)
 

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Brand in Einfamilienhaus Donnerstag, 10. März 2005
01.35 Uhr
Marderstraße
Aus bisher noch unbekannter Ursache brach am Anbau eines Einfamilienhauses ein Feuer aus. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr flüchtete das Bewohnerehepaar, bekleidet nur mit Schlafanzüge, ins Freie.
Die Einsatzkräfte von der Wache Milbertshofen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Moosach, bekämpften den Brand mit zwei Löschrohren.
Die unterkühlten Hausbesitzer (56-jährige Frau und 63-jähriger Mann) mussten von Feuerwehr-Rettungsassistenten wegen ihrer schweren Rauchvergiftung behandelt werden.
Beide kamen anschließend zur genaueren Untersuchung in eine Münchner Klinik.
Derzeit kann der Schaden noch nicht beziffert werden.

Zur Klärung der Ursache haben Beamte von der Brandfahndung ihre Ermittlungen aufgenommen.




(lu)
 

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Ungewöhnliche Rettungsaktion Montag, 7. März 2005
15.59 Uhr
Holsteiner Straße
Bereits am 3. März 2005 verspürte ein 82-jähriger Mann starke Schmerzen in der Brust. Er nahm sich vor am nächsten Tag zum Hausarzt zu gehen, um sich untersuchen zu lassen. Nachdem die Schmerzen am darauffolgenden Tag jedoch völlig verschwunden waren, wartete er bis zum Montag mit seinem Arztbesuch. Am 5. März 2005 begab er sich zu seinem Hausarzt, wo ein absolut unauffälliges EKG geschrieben wurde. Wie bei diesen Untersuchungen üblich, wurde zugleich Laborblut abgenommen und anschließend zur Untersuchung geschickt. Der Patient ging ohne Beschwerden wieder nach Hause.
Im Erdinger Labor stellte man bei der Untersuchung einen erhöhten Troponin-Wert fest, was auf einen akuten Herzinfarkt hinwies. Der untersuchende Laborarzt versuchte sowohl den Hausarzt, als auch den Patienten selbst zu erreichen. Nachdem beide nicht erreichbar waren, wandte sich der Laborarzt hilfesuchend an die Rettungsleitstelle Erding.
Der Disponent leitete den Notruf sofort nach München weiter, wo von der Integrierten Leitstelle sofort ein Notarztwagen zur Adresse des völlig ahnungslosen 82-Jährigen entsandt wurde.
Nach der Versorgung brachte das Notarzt-Team den Mann zur Herzkatheteruntersuchung in eine Münchner Klinik. Dort dehnte man drei Herzkranzgefäße auf und versorgte diese mit so genannten Stants, welche die Blutgefäße offen halten.
Nach dem Eingriff wird der Mann noch einige Tage zur Überwachung in stationärer Behandlung bleiben müssen.
Die umsichtige Handlungsweise des Laborarztes rettete dem 82-jährigen Mann das Leben. 


(ze)
 

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Pkw stürzt in Baugrube Montag, 7. März 2005
18.56 Uhr
Richard-Strauss-Straße
Aus unbekannter Ursache ist ein 59-jähriger Autofahrer mit seinem Mitsubishi in eine Baugrube gestürzt. Der Mann war mit seinem Kombi auf der Richard-Strauss-Straße in Richtung Leuchtenbergring unterwegs, als er die Baustellenleitplanke durchbrach und mit seinem Pkw ca. 3 Meter tief in die dortige Tunnelbaustelle stürzte. Dabei erlitt er Prellungen sowie eine Kopfplatzwunde. Die Feuerwehr musste zu seiner Befreiung die Frontscheibe des Pkw entfernen.  Nach der Versorgung durch das Feuerwehrnotarzt-Team Ost kam der Mann in ein Krankenhaus. Im Anschluss daran wurde der Mitsubishi von den Beamten der Wache Ramersdorf geborgen und einem Abschleppunternehmen übergeben. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die Richard-Strauss-Straße halbseitig ca. 1 Stunde gesperrt.

(fel)
 

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Bauarbeiter bei Sturz lebensgefährlich verletzt Montag, 7.März 2005 
13.44 Uhr
 Rotkäppchenstraße
Bei einem Sturz aus etwa 6 - 8 Metern Höhe zog sich ein Bauarbeiter lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Im Erweiterungsbau der dortigen Schule fiel er aus ungeklärter Ursache in den Aufzugschacht. Das Notarzt-Team Südost und Rettungsassistenten der Feuerwehr und eines privaten Rettungsdienstes versorgten und stabilisierten den 47-jährigen Mann noch im Schacht. Anschließend brachten Einsatzkräfte der Feuerwehr ihn auf Erdgleiche. Zum schnellen und schonenden Transport kam der Intensivtransporthubschrauber Christoph München zum Einsatz.

Die Polizei und die Berufsgenossenschaft haben zur Klärung der Unfallursache die Ermittlungen aufgenommen.



(hör)
 
 

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Feuer in Wohnhaus Samstag, 5. März 2005
19.01 Uhr
Dachauer Straße
In einem neunstöckigen Wohnhaus geriet eine Erdgeschosswohnung komplett in Brand. Ein 55-jähriger Mann war, nach eigener Aussage, in die Küche gegangen um zu trinken. Plötzlich schlug ihm Rauch entgegen. Als er die Terrassentür öffnete um zu lüften, stand bereits ein Teil der Wohnzimmereinrichtung in Flammen. Nach einem Löschversuch flüchtete der Mann ins Freie.
Bei dem Eintreffen der ersten Löscheinheiten der Feuerwehr hatte der jetzt mit genügend Sauerstoff versorgte Brand auf die gesamte Wohnung übergegriffen. Meterhohe Flammen die aus dem Fenster schlugen drohten eine darüber liegende Wohnung in Brand zu setzen. Zudem war der gesamte Treppenraum des Gebäudes stark verqualmt. Mehrere Mieter, die ihre Wohnungstüren öffneten, standen plötzlich in dichtem Rauch. In Panik flüchteten einige der Bewohner auf ihre Balkone und riefen um Hilfe.
Insgesamt rettete die Feuerwehr fünf Menschen über eine Drehleiter und elf Bewohner mit Atemschutzhauben aus dem Gefahrenbereich.
Zeitgleich drangen zwei Löschtrupps in die brennende Wohnung ein. Nach etwa 15 Minuten hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle.
Der Mieter der Brandwohnung hatte sich eine Rauchvergiftung und leichte Verbrennungen im Gesicht zugezogen. Er und zwei weitere Bewohner kamen nach einer ersten Versorgung zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser. Feuerwehr-Rettungsassistenten betreuten die geretteten Hausbewohner während der 90-minütigen Löscharbeiten in einem Großraumrettungswagen. Insgesamt waren 50 Feuerwehrfrauen/-Männer der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Mitte, im Einsatz.
Die Brandursache wird von den Spezialisten der Brandfahndung am Sonntag untersucht.

Der Schaden an der zerstörten Wohnung und dem verrußten Treppenraum beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf rund 200.000 Euro.

(khn)

 

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AED rettet Mann das Leben Donnerstag, 03. März 2005
11.13 Uhr
Meindlstraße
Ein Hausbewohner beobachtete wie ein Fußgänger auf dem Gehsteig plötzlich ohnmächtig zusammensank. Er zögerte nicht und alarmierte sofort über die gemeinsame Notrufnummer 112 von Feuerwehr und Rettungsdienst die Rettungskräfte. Nachdem er den Notruf abgesetzt hatte, begab er sich auf die Straße zu dem bewußtlosen 77-jährigen Mann. Zwischenzeitlich hatte eine Passantin mit den Basisreanimationsmaßnahmen begonnen.
Die Integrierte Leitstelle alarmierte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wache Westend als First-Responder und einen Notarztwagen zur Alarmadresse. 
Nachdem das First-Responderfahrzeug an der Einsatzstelle eingetroffen war, setzten sie unverzüglich den standardmäßig mitgeführten Automatischen-Externen-Defibrillator (AED) ein. Das Gerät gab einen Elektroschock ab und sofort setzte wieder eine Herztätigkeit ein. Kurz darauf war das Feuerwehr- Notarztteam Mitte am Einsatzort und übernahm die ärztliche Behandlung und stabilisierte den Patienten medikamentös.
Über die Integrierte Leitstelle wurde der Mann auf der Intensivstation eines Münchner Krankenhauses angemeldet. Nach dem Transport dorthin und der Weiterbehandlung konnte der Mann bereits nach wenigen Minuten dort wieder das Bewußtsein erlangen.

(pie)

 

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Zimmerbrand mit hohem Sachschaden Mittwoch, 02. März 2005
21.21 Uhr
Mattseestraße
Aus bislang noch ungeklärter Ursache hat im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses eine Büroeinrichtung Feuer gefangen. Der ca. 60-jährige Hausbesitzer reagierte umsichtig und versuchte noch Fenster und Türen zu schließen. Das Feuer konnte von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden. Leider wurden durch den Brandrauch in einem Nachbarzimmer gelagerte Kunstgegenstände, mit denen der Hausbesitzer handelt, durch Rauch- und Rußniederschlag beschädigt.  Der dadurch entstandene Schaden beträgt rund 50.000 €. Der 60-Jährige musste von Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr wegen einer leichten Rauchgasvergiftung ambulant behandelt werden, zwei Katzen überstanden das Feuer im Einfamilienhaus unbeschadet.

(fel)

 

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Apartment bei Brand vollständig zerstört Mittwoch, 02. März 2005
19.56 Uhr
Kreuzerweg
Ein im Erdgeschoss befindliches, ca. 30 m² großes Apartment ist in den Abendstunden bei einem Brand vollständig zerstört worden. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellten die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung in dem zweigeschossigen Gebäude fest. Neben der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung wurde parallel mit der Menschenrettung der an den Fenstern und auf dem Dach stehenden Personen, denen der Fluchtweg abgeschnitten war, begonnen.
Insgesamt rettete die Feuerwehr sechs Personen über tragbare Leitern. Vier Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser transportiert. 
Das gesamte Gebäude musste aufgrund der extrem starken Rauchentwicklung durch die Feuerwehr evakuiert werden. Bis zum Eintreffen des in der Zwischenzeit alarmierten Großraumrettungswagens der Berufsfeuer- wehr fanden die teilweise spärlich bekleideten Bewohner in den Löschfahrzeugen Unter- schlupf vor der Kälte. Aufgrund der starken Verrauchung des gesamten Anwesens war es notwendig zur Kontrolle mehrere Wohnungs- türen gewaltsam zu öffnen. Der Sachschaden wird auf ca. 50.000 € geschätzt. Vermutlich entstand der Brand in der Küchenzeile des Apartments, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(fel)
 

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Zimmerbrand in Altenheim Dienstag, 01. März 2005
03.11 Uhr
Friedrichshafener Straße
Alarmiert durch die automatische Brandmeldeanlage rückten Einsatzkräfte zweier Berufsfeuerwehrwachen zu einem Altenheim in die Friedrichshafener Straße aus. Während sie noch auf der Anfahrt waren, erreichte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein Notruf über einen Brand im 4. Obergeschoss mit dem Hinweis, dass sich noch eine Person in dem Apartment befindet. Als die Beamten an der Einsatzstelle eintrafen schlugen bereits Flammen aus dem Fenster. Das ca. 25 m² große Zimmer im Wohnbereich des Altenheims stand in Vollbrand. Trotz der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung konnte der Bewohner des Apartments nur noch tot aufgefunden werden, die Person ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.  Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Gebäude kontrollierten mehrere Trupps unter Atemschutz angrenzende Wohneinheiten. Während der Löscharbeiten wurden vom Rettungsdienst 23 Personen betreut, zwei Mitarbeiter des Seniorenheims mussten mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus transportiert werden. Das Feuer war nach rund 30 Minuten unter Kontrolle. Der am Gebäude entstandene Sachschaden wird auf mindestens 100.000 € geschätzt.
Gefrorenes Löschwasser verursachte in kürzester Zeit spiegelglatte Fahrbahnen. Im Einsatz waren ca. 100 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie 50 Einsatzkräfte der Rettungsdienstorganisationen.

(fel)
 

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