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Gastherme verursacht Verpuffung
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Samstag, 31. Dezember 2005
01:11 Uhr
Heimeranstraße
Eine etwa 40-jährige Mieterin einer Vierzimmerwohnung wurde in der Nacht von einem ohrenbetäubenden Knall aus dem Schlaf gerissen.
Danach bemerkte sie starke Rauchentwicklung in ihrer Wohnung.
Im Badezimmer kam es nach einer heftigen Verpuffung in einem Durchlauferhitzer zu einem Folgebrand. Die Gewalt der Druckwelle riss die Badezimmertüre aus dem Türrahmen, wodurch sich der Brand in den Flurbereich ungehindert ausbreiten konnte. Die Frau rettete sich rechtzeitig vor dem giftigen Brandrauch in das Treppenhaus und rief die Feuerwehr.
Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Kräfte der Feuerwache Westend verschafften sich Zugang zur im fünften Stock gelegenen Wohnung und löschten das Feuer. Zeitgleich retteten die Feuerwehrkräfte einen Nachbarn über das Treppenhaus ins Freie.
Während der Nachlöscharbeiten mussten der Dachraum des Wohnhauses sowie angrenzende Wohneinheiten kontrolliert werden. Eine Gefährdung weiterer Anwohner konnte allerdings ausgeschlossen werden.
Der Auslöser der Verpuffung muss von Beamten der Brandfahndung der Polizei ermittelt werden. Der Sachschaden wird seitens der Feuerwehr auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.
Die Bewohnerin der vom Brand betroffenen Wohnung kam vorübergehend bei einer Nachbarin unter.

(ric)
 

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Weihnachtsgeschenk verursacht dicken Finger
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Sonntag, 25. Dezember 2005
11.30 Uhr
Feuerwache 3 - Westend -
Eine ca. 40-jährige Dame wurde an Heilig Abend mit einem Ring beschenkt. Vorgesehen war das Geschenk für den Ringfinger der linken Hand. Hier erwies es sich aber schnell, dass der Ring etwas zu klein war. Nun probierte man den Ringfinger der rechten Hand aus. Mit etwas Geduld und mehr oder weniger sanften Druck konnte dann endlich die Weihnachtsgabe an dem für sie bestimmten Körperteil plaziert werden.

Bis heute Mittag stellte sich dann heraus, dass der Ring wohl doch eine Nuance zu klein für den Finger war. Gegen Mittag wandte sich die Dame persönlich an die Feuerwache 3 im Westend. 
Der Ringfinger war angeschwollen und teilweise stellte sich schon eine Entzündung ein, die durch die vergeblichen Versuche herrührten, sich selbst vom Geschenk zu befreien.
Die Dame wurde in das Gebäude gebeten und nach wenigen Minuten gelang es den Feuerwehrleuten mit Hilfe einer Zange, die Frau von ihrem kostbaren Geschenk zu befreien. Leider überstand der Ring die Aktion nicht unbeschadet.
Nachdem die Wunde am Finger noch desinfiziert wurde, verließ die Dame mit ihrem Weihnachtsgeschenk in der Tasche und nicht ohne ein Gefühl von Freiheit wieder die Feuerwache 3.

(fel)
 

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Wohnsitzlosen aus verrauchter Unterkunft gerettet
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Samstag, 24. Dezember 2005
7.20 Uhr
Bodenseestraße
Weil er es über die Feiertage gemütlich und warm haben wollte, richtete es sich ein 41-jähriger Wohnsitzloser in einer ehemaligen Tankstelle wohnlich ein und entzündete in seinem "Wohnzimmer" einen Stapel alter Zeitungen. Während er schlief glomm das Feuerchen vor sich hin und verrauchte seine Behausung massiv.
Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing gingen mit Pressluftatmern in das Gebäude vor, entdeckten den Schlafenden gerade noch rechtzeitig und geleiteten ihn ins Freie. 
Die Besatzung des Feuerwehr-Rettungswagen versorgte den Mann. Das Feuer war schnell mit einer Kübelspritze gelöscht.

Da es sich um ein abbruchreifes Gebäude handelt, ist der entstandene Schaden eher gering.




(hör)
 

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Kind in Couch gefangen
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Mittwoch, 21. Dezember 2005
22.32 Uhr
Candidstraße

Einen kuriosen Einsatz bescherte gestern Nacht der 3-jährige Tobias den Männern der Hauptfeuerwache. Er hatte aus unerklärlichen Gründen seinen kleinen Zeigefinger in ein Loch einer Verbindungslasche zweier Couchteile gesteckt. Bei dem Versuch das Fingerchen wieder aus der Zwangslage zu entfernen, schwoll dieses so stark an, dass weder die Eltern, noch der Opa des Jungen helfen konnten. Die hinzugerufene Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges schraubte das Metallteile vom Sofa ab. Den Gefangenen brachte ein Rettungswagen in eine Kinderklinik. Zwischenzeitlich holten die Männer auf der Wache "schweres Gerät" zur Befreiung des kleinen Patienten. Ein schnell abmontierter Schraubstock, eine kleine Eisensäge und verschiedenes feinmechanisches Werkzeug verbrachte man in die Klinik und verwandelte den Untersuchungsraum in ein kleine Werkstatt. Mit viel Gefühl sägten die Beamten das lästige Metallstück vom Finger des kleinen Mannes.
Nach einer ambulanten Untersuchung, der Finger blieb glücklicherweise unbeschadet, durfte Tobias wieder nach Hause.


Weil er während der Rettungsaktion so tapfer war, machten die Einsatzkräfte dem Buben das Angebot, sie mal auf der Hauptfeuerwache besuchen zu dürfen. Wir denken, dass er diesem Angebot bald nachkommen wird.

(hör)

 

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Reanimation mit Unterstützung der Integrierten Leitstelle
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Dienstag, 21. Dezember 2005
7.18 Uhr
Naupliastraße
Um 7.18 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein Notruf über einen internistischen Notfall. Anrufer war der Sohn des 63 Jahre alten Patienten. Die Abfrage durch den Disponenten ergab, dass der Vater im Schlafzimmer seiner Wohnung vermutlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte. Sofort wurde von der zuständigen Feuerwache ein Hilfeleistungslöschfahrzeug als First-Responder sowie das Notarztteam der Rettungswache Süd-Ost alarmiert. Gleichzeitig begann der Sohn seinen Vater unter Anleitung des Disponenten, der ausgebildeter Rettungsassistent ist, wiederzubeleben.  Dies führte er vorbildlich bis zum Eintreffen des Löschfahrzeuges der Hauptfeuerwache durch. Die Feuerwehrmänner übernahmen die Reanimation, setzten dabei einen Automatischen-Externen-Defibrialltor (AED) ein und versorgten den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes.
Das Notarztteam stabilisierte den Mann, der vor vier Jahren eine Herztransplantation hatte, und konnte ihn mit einem stabilen Kreislauf in den Schockraum einer Klinik bringen.
Nach den letzten Informationen ist der 63-Jährige auf dem Weg der Besserung.

(fel)
 

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Christbaumbrand in Männerwohnheim
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Dienstag, 21. Dezember 2005
1.30 Uhr
Georg-Reismüller-Straße
Im 20 m² großen Gesellschaftsraum eines Männerwohnheims ist durch einen Christbaumbrand ein Sachschaden von rund 10.000 € entstanden. Die Beamten der Feuerwachen Pasing und Milbertshofen und die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Allach, waren mit ca. 50 Einsatzkräften vor Ort.  Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

(fel)
 

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Radlader in Flammen
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Dienstag, 20. Dezember 2005
18.16 Uhr
Ludwigsfelder Straße
Die Feuerwehrmänner der Wache Milbertshofen waren nur kurz zu Hause, als sie erneut zum Brand einer Baumaschine ausrücken mussten.  Ein Radlader hatte Feuer gefangen. Unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Allach, löschten sie den Brand. Der Schaden beträgt hier 70.000 €.
(fel)
 

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Baumaschine durch Feuer zerstört
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Dienstag, 20. Dezember 2005
17.05 Uhr
Heidemannstraße
Ein sog. Gehwegfertiger ist durch einen Brand vollkommen zerstört worden. Als die Beamten der Feuerwache Milbersthofen sowie die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Freimann, an der Einsatzstelle eintrafen, konnte trotz der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen mit Schaum die Baumaschine nicht mehr gerettet werden. Der Schaden wird auf etwa 80.000 € geschätzt.

(fel)
 

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Fußgängerin mit zwei Kindern von PKW erfasst
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Dienstag, 20.Dezember 2005
10.43 Uhr
Reinmarplatz
Mehrere verletzte Personen forderte heute ein Verkehrsunfall in der Dantestraße auf Höhe des Reinmarplatzes. Eine 32-jährige Mutter, ihre eineinhalbjährige Tochter und ein weiteres dreijähriges Mädchen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Die Drei waren gerade dabei die Dantestraße zu überqueren, als sie von der 43-jährigen Lenkerin eines blauen PKW erfasst wurden. Die 32-jährige Mutter stürzte dabei so unglücklich auf die Straße, dass sie sich mehrere Brüche zuzog. Durch das Unfallereignis erlitt die Mutter einen schweren Schock. Ihre eineinhalbjährige Tochter, die sie zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Arm trug erlitt nur leichte Verletzungen. Mutter und Kind wurden von einem anwesenden Rettungsdienstfahrzeug zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.  Das knapp dreijährige Mädchen, welches die Mutter an der rechten Hand hielt wurde nach Zeugenaussagen von dem PKW einige Meter durch die Luft geschleudert und blieb bewusstlos auf der Straße liegen. Die Dreijährige wurde vom Kindernotarzt der Berufsfeuerwehr erstversorgt und mit dem Rettungswagen in den Schockraum einer Münchner Klinik verbracht. Die 43-jährige Fahrerin des Pkws erlitt bei dem Unfall einen schweren Schock und musste vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Zur genauen Klärung der Unfallursache hat das Unfallkommando des Polizeipräsidium München die Ermittlungen aufgenommen.

(hoe)

 

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Aufmerksamer Nachbar verhindert größeren Schaden
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Montag, 19.Dezember 2005
21.59 Uhr
Fischbachauer Straße
Das umsichtige Handeln eines aufmerksamen Nachbarn hat am gestrigen Abend einen 55 jährigen Mann vor größerem Schaden bewahrt. Von seiner gegenüber liegenden Wohnung in der Fischbachauer Straße bemerkte der Mann einen Feuerschein im vierten Obergeschoss des fünfstöckigen Wohngebäudes und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf erkundeten die Lage von außen über die Drehleiter und gingen parallel dazu - geschützt durch Pressluftatmer - mit einem C-Löschrohr über das Treppenhaus vor. Da den Feuerwehrmännern selbst auf lautes Klopfen niemand die Wohnung öffnete, verschafften sie sich gewaltsam Zugang durch die Eingangstüre.  Erst dieser Lärm weckte den in der Wohnung schlafenden Mieter. Die Feuerwehrmänner löschten anschließend den auf dem Wohnzimmertisch brennenden Adventskranz und verhinderten somit ein Übergreifen auf die in unmittelbarer Nähe befindlichen Gardinen. Mit einem Hochleistungslüfter der Feuerwehr wurden die Räumlichkeiten vom Rauch befreit. Durch die frühzeitige Alarmierung blieb sowohl der 55-jährige Mieter unverletzt, als auch der Sachschaden in geringen Maß. Er wird auf circa 1.000 Euro beziffert. Die Wohnung konnte nach dem Abrücken der Feuerwehr wieder bewohnt werden.

(hoe)

 

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Suchaktion am Westparksee
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Montag, 19.Dezember 2005
13.13 Uhr
Gilmstraße Westparksee
Zwei herrenlose, im Westparksee treibende Schlitten lösten am gestrigen Nachmittag eine große Suchaktion aus. Entdeckt hatte die Schlitten ein aufmerksamer Passant, der daraufhin die Rettungskräfte alarmierte. Er vermutete, dass Kinder mit ihren Wintersportgeräten in das eiskalte Gewässer eingebrochen seinen. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München, freiwilligen Feuerwehr und der Polizeihubschrauber mit  Wärmebildkamera suchten mit einem Großaufgebot nach den vermeintlich Vermissten. Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr öffneten die dünne Eisdecke und suchten das gesamte Gewässer mit zwei Tauchtrupps ab. Nach mehr als einstündiger Suche wurde der Einsatz glücklicherweise ergebnislos abgebrochen.

(hoe)

 

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Zimmerbrand nach technischem Defekt 
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Sonntag, 18.Dezember 2005
18.05 Uhr
Zaunweg
In einem vierstöckigen Wohngebäude in Schwabing verursachte der technische Defekt eines Fernsehers hohen Sachschaden in einer Wohnung. Dabei entzündete sich im ersten Obergeschoss ein Fernsehgerät und griff auf den Computer und weitere Einrichtungsgegenstände über. Einsatzbeamte der Feuerwache Milbertshofen löschten den Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit einem C-Löschrohr ab und lüfteten die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter. Der 22-jährige Mieter der Wohnung zog sich bei dem Versuch das Feuer zu löschen eine Rauchvergiftung zu. Die Besatzung des Rettungswagens der Berufsfeuerwehr brachte den Mann zur vorsorglichen Untersuchung in eine Münchner Klinik. Erheblichen Sachschaden richtete die Verrußung der gesamten Wohnung an, die durch die Verbrennung der Kunststoffteile von Fernseher und Computer entstanden. Die Höhe des Schadens wird auf circa 20.000 Euro geschätzt. Weitere Bewohner des Gebäudes waren zu keiner Zeit in Gefahr.


(hoe)
 

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Orchestergraben unter Wasser
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Sonntag, 18. Dezember 2005
12.29 Uhr
Cuvilliestheater
Eine zerborstene Wasserleitung verursachte heute Mittag eine großräumige Überflutung im Untergeschoss des alten Münchner Residenztheaters. Mehrere hundert Kubikmeter Wasser traten dabei aus dem Verbindungsstück einer 200 Millimeter starken Wasserversorgungsleitung aus und flossen in Technikräume und den Orchestergraben des Cuvilliestheaters auf eine Höhe von bis zu fünf Metern. Mit zehn leistungsstarken Wasserpumpen bekämpften 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München und der Freiwilligen Feuerwehr die Wassermassen. Die Einsatzdauer zog sich über einen Zeitraum von vier Stunden hinweg. Die Bauarbeiten und somit die rechtzeitige Wiedereröffnung des Cuvilliestheaters im Jahr 2007 sind durch das frühe Eingreifen der Feuerwehrkräfte nicht verzögert.. Die Höhe des durch das Wasser entstandenen Sachschadens konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestimmt werden.


(hoe)

 

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Adventsgesteck steckt Zimmer in Brand
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Samstag, 17.Dezember 2005
13.01 Uhr
Reginfriedstraße
Ein unbeaufsichtigtes Weihnachtsgesteck war Grund eines Zimmerbrands in einem Hochhaus in Obergiesing. Im dritten Obergeschoss des mehrstöckigen Wohngebäudes entzündete eine brennende Kerze ein Adventsgesteck und breitete sich in der Wohnung aus. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte aus Ramersdorf drang starker Rauch aus der Wohnungstüre. Geschützt durch Pressluftatmer drangen die Feuerwehrmänner gewaltsam in die Wohnung ein und löschten den Brand mit einem C-Löschrohr ab.  Aufgrund der starken Verrauchung lüfteten die Einsatzkräfte sowohl die Brandwohnung, den Treppenraum, als auch weitere Wohnungen des Gebäudes mit einem Hochleistungslüfter. Durch den Brand und die starke Verrußung entstand ein Sachschaden von ca. 30.000 Euro. Personen kamen glücklicherweise durch das Feuer nicht zu Schaden, jedoch fanden die Einsatzkräfte den toten Wellensittich der Mieterin in seinem Käfig.

(hoe)

 

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Brand in Indischem Lokal
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Sonntag, 18.Dezember 2005
04:23 Uhr
Auenstraße
Ein brennendes Adventsgesteck verursachte in den frühen Morgenstunden einen Brand in einem Indischen Restaurant in der Münchner Innenstadt. Passanten bemerkten von der Straße aus ein offenes Feuer in dem Lokal und verständigten umgehend die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte der Feuerwache Mitte verschafften sich gewaltsam Zugang zu der Gaststätte und löschten unter Einsatz von schwerem Atemschutz das brennende Gesteck mit einem C-Löschrohr ab.  Zur Entrauchung der Räumlichkeiten kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte breiteten sich die Flammen lediglich bis auf die Theke des Lokals aus. Der dadurch entstandene Schaden an dem Restaurant wird auf circa 2.000 Euro beziffert.

(hoe)

 

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Vorläufige Sturmbilanz für München
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Freitag, 16. Dezember 2005
Stadtgebiet München

Das Sturmtief "Dorian" hat seit den frühen Morgenstunden mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h der Münchner Feuerwehr viel Arbeit beschert. Bis 19.00 Uhr sind Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr zu rund 100 sturmbedingten Einsätzen ausgerückt.
Vornehmlich handelte es sich um umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste sowie Bauzäune und Werbetafeln, die dem Druck nicht mehr standhielten und umstürzten.
Gegen 11.17 Uhr waren die Beamten der Feuerwache Pasing mit einer schwierigen Situation konfrontiert. Eine ca. 25 m hohe Lärche drohte auf die Bahnlinie München-Ingolstadt zu stürzen. Da der Baum an einer für Einsatzfahrzeuge unzugänglichen Stelle im Grundstück stand, entschloss sich der Einsatzleiter in Absprache mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, die Lärche mit einem Stahlseil zu sichern.

Eine erneut aufkommende Windböe ließ dann während der Sicherungsarbeiten den Baum umstürzen. Dabei fiel der Baum auf ein Hausdach.

Um 13.37 Uhr rückten die Beamten der Hauptfeuerwache zum Viktualienmarkt aus. Dort wurde aus Sicherheitsgründen und in Zusammenarbeit mit einem Verantwortlichen der Großmarkthalle und der Polizei der Platz um den Maibaum abgesperrt.

Die Esplanade der Allianz-Arena war gegen 16.37 Uhr der Einsatzort für ca. 20 Männer verschiedener Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.
Die dort befindlichen ca. 15 m hohen beleuchteten Hinweismasten sind am oberen Ende mit einer Art Ballon überzogen. Dieser wurde bei drei Masten vermutlich durch den Sturm beschädigt und bot somit dem Wind eine enorme Angriffsfläche, was wiederum dazu führte, dass für die Hinweismasten eine Umsturzgefahr bestand. Mit Hilfe von zwei Drehleitern konnten die Feuerwehrmänner die Ballone entfernen und so dem Sturm die Angriffsfläche entziehen.

Bis zur Stunde sind, soweit bekannt, keine verletzten Personen durch den Sturm zu beklagen.


(lu/fel)
 

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Sprinkleranlage verhindert größeren Schaden
PDF
Freitag, 16. Dezember 2005
08:13 Uhr
Machtlfinger Straße
Die Sprinkleranlage hat in einer Tiefgarage in Obersendling größeren Schaden verhindert. Dort brach bei einem Peugeot im Bereich des Motorraumes ein Brand aus.
Die Sprinkleranlage konnte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte das Feuer auf den betroffenen Pkw begrenzen. Die Beamten der Feuerwache Sendling sowie die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Forstenried, konnten dann den Brand vollständig ablöschen. 
Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt.
Da die gesamte Tiefgarage verraucht war, forderte der Einsatzleiter einen Großlüfter an. Mit dessen Hilfe wurde der Brandrauch dann aus der Tiefgarage gedrückt.

Der Schaden an dem Peugeot dürfte sich auf ca. 15.000 € belaufen.

(fel)
 

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Frau von Tram erfasst
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Freitag, 16. Dezember 2005
08:11 Uhr
Agnes-Bernauer-Straße
Eine 65-jährige Fußgängerin übersah beim Überqueren der Fahrbahn die zur Haltestelle fahrende Straßenbahn. Dabei wurde sie seitlich von der Tram erfasst und zu Boden geschleudert.
Die Besatzungen vom Notarzteinsatzfahrzeug West und vom Arbeiter-Samariter-Bund versorgten die Verunfallte. Zur chirurgischen Abklärung kam sie in ein Münchner Krankenhaus.
Der ca. 40-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und musste vom Kriseninterventionsteam des Arbeiter-Samariter-Bund München betreut werden.


(lu)
 

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Tödlicher Fahrradunfall
PDF
Donnerstag, 15. Dezember 2005
17:06 Uhr
Mars- /- Pappenheimer Straße
Aus unbekannter Ursache überrollte am heutigen Abend ein etwa 40-jähriger Mann beim Abbiegen mit seinem Lastwagen eine 34-jährige Radfahrerin. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb die Patientin auf dem Weg ins Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. Der Lastwagenfahrer musste mit einem Schock von der Besatzung eines Rettungswagens betreut werden.

(gra)
 

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Junge Frau springt aus Fenster
PDF
Donnerstag, 15. Dezember 2005 
07.32 Uhr
Beetzstrasse
Aus unbekannter Ursache sprang am heutigen Morgen eine 16-jährige Schülerin in einem unbeobachteten Moment aus dem vierten Stock eines Schulgebäudes in die Tiefe. Sie zog sich dadurch mehrere Brüche an beiden Beinen, einem Arm und der Lendenwirbelsäule zu. Ein Lehrer betreute die schwerverletzte Frau bis zum Eintreffen des Notarztwagens aus dem Krankenhaus "Rechts der Isar". Nach der Erstversorgung an der Einsatzstelle transportierten sie die Patientin auf die Intensivstation einer Münchner Klinik. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Mitschüler nach dem Einsatzgeschehen.

(gra)

 

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Küchenbrand in Bogenhausen
PDF
Mittwoch, 14. Dezember 2005
10.35 Uhr
Daphnestraße
50.000 Euro Sachschaden sind beim Brand einer Küchenzeile entstanden. Das Feuer brach vermutlich durch einen technischen Defekt in einer Wohnung im dritten Stockwerk eines fünfgeschossigen Wohnhauses aus. 

Die Beamten der Feuerwachen Föhring und Ramersdorf verschafften sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung, in der zum Zeitpunkt des Brandes niemand anwesend war.
Um die letzten Glutnester in der Einbauküche aufspüren zu können, demontierten die Feuerwehrleute teilweise die Kücheneinrichtung und brachten sie ins Freie, wo das Brandgut dann vollständig abgelöscht werden konnte.
Der hohe Sachschaden erklärt sich durch die starke Verrauchung und den heftigen Rußniederschlag in der gesamten Wohnung.

(fel)
 

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Beschädigte Gasleitung durch Bauarbeiten in der Innenstadt
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Mittwoch, 14. Dezember 2005
9.17 Uhr
Pfisterstraße
Ein Bagger hat am Vormittag auf einer Baustelle in der Pfisterstraße eine Gasleitung mit einem sog. Hammermeißel beschädigt. Dabei entstand an der Niederdruckleitung ein Leck mit einem Durchmesser von ca. 60 mm.

Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Polizei großräumig abgesperrt. Von der Baustelle und einem naheliegenden Hotel wurden insgesamt 180 Personen evakuiert. Sie fanden in einer in der Nähe gelegenen Gaststätte Unterschlupf und konnten dort bis zum Ende der Arbeiten betreut werden.
Die Beamten der Hauptfeuerwache und der Feuerwache Schwabing kontrollierten mehrere Gebäude im Umkreis und führten umfangreiche Messungen durch.
Dem ebenfalls anwesenden Sicherheitsservice der Stadtwerke München gelang es nach kurzer Zeit die Schadstelle abzudichten. Während der Reparaturarbeiten wurde durch die Berufsfeuerwehr der Brandschutz sichergestellt.
Die Feuerwehr war mit ca. 50 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit 10 Frauen und Männer im Einsatz.

(fel)
 

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Kranführer aus 45 Metern gerettet
PDF
Dienstag, 13. Dezember 2005
10.32 Uhr
Astrid-Lindgren-Straße

Ein 53-jähriger Kranführer erlitt im Führerstand seines 45 Meter hohen Baukrans am heutigen Vormittag vermutlich einen Hexenschuß. Da der Mann bereits Ausfallerscheinungen in seinen Beinen hatte, war es nicht mehr möglich ihn über den Kranturm herabzuführen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe und der Notarzt Ost übernahmen die medizinische Erstversorgung des 53-jährigen Mazedoniers im Führerstand. 

Parallel dazu bereiteten die Höhenretter das Ablassen des Arbeiters am Ausgleichsgewicht des Baukrans mit einer Seiltechnik vor. 
Von einem Rettungsassistenten begleitet brachten die Einsatzkräfte der Höhenrettung den Mann sicher auf Erdgleiche. Vom Eintreffen der Spezialisten für Höhenrettung bis zum Transport in die Klinik vergingen lediglich 35 Minuten. Die Besatzung eines anwesenden Rettungswagens brachte den Mann anschließend zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.


(hoe)

 

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Feuer in Einfamilienhaus
PDF
Montag, 12. Dezember 2005
18:34 Uhr
Benedikt-Hagn-Straße
Ein Defekt einer Waschmaschine war am Montag Auslöser eines Einsatzes des Löschzuges der Feuerwache Pasing.
Das in Brand geratene Elektrogerät verrauchte den gesamten Wohnbereich eines zweigeschossigen Einfamilienhauses. Die 89-jährige Bewohnerin rettete sich noch aus eigener Kraft aus dem Haus, nachdem sie den Notruf abgesetzt hatte. Allerdings erlitt die Frau bei ihrer Flucht eine Rauchgasvergiftung. Rettungsassistenten versorgten sie ambulant und brachten sie anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner in den Keller des Gebäudes ein und löschten das Feuer. Mit einem Lüfter befreiten die Einsatzkräfte das Haus vom Brandrauch. Trotzdem verursachte der Brand einen Sachschaden von etwa 10.000 Euro durch Rußniederschlag.

(ric)
 

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Baucontainer ausgebrannt
PDF
Montag, 12. Dezember 2005
07:43 Uhr
Oberföhringer Straße
Ebenfalls durch einen technischen Defekt - so wird vermutet - gerieten wenig später auf einer Baustelle Isoliermaterial und Baugeräte in einem etwa 3x2 Meter großen Baucontainer in Brand.
Auch hier hatten Bauarbeiter noch vor Eintreffen der Feuerwehr versucht den Entstehungsbrand mit einem Wasserschlauch zu bekämpfen. 
Die Löschversuche blieben auch hier erfolglos. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.
Männer der Wache Föhring löschten das Feuer mit einem Schnellangriffs-Rohr. Der entstandene Schaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.

(lu)
 

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Hoher Sachschaden bei Brand in Schuhmacherei
PDF
Montag, 12. Dezember 2005
07:05 Uhr
Baumkirchner Straße
Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet heute morgen eine Schuhmacherei in Brand.
An dem alten Holzgebäude, das schon seit mehreren hundert Jahren in Berg am Laim steht, entstand dabei ein Schaden von ca. 120.000 Euro.
Bemerkt hatte das Feuer der ca. 45-jährige Schuhmachermeister auf dem Weg zur Arbeit. Noch vor Eintreffen der Beamten von der Feuerwache Ramersdorf hatte der Schuster vergeblich Löschversuche mit einem Handfeuerlöscher unternommen.
Geschützt durch Atemschutzgeräte drangen die Einsatzkräfte zum Brandherd im Werkstattbereich vor und löschten.
Durch den Brand wurde der gesamte Werkstatt- sowie der Verkaufsraum ein Raub der Flammen.

An der Einsatzstelle hat die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Kellerbrand in Neuaubing
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Sonntag, 11.Dezember 2005
08:22 Uhr
Wiesentfelser Straße
Bisher unbekannt ist die Ursache eines Brandes in der Wiesentfelser Straße. Im Keller des viergeschossigen Wohngebäudes brach Feuer aus und breitete sich auf drei weitere Abteile aus.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Feuerwache Pasing der Berufsfeuerwehr München löschten den Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit einem C-Löschrohr. Zur Entrauchung der Kellerräume kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. 
Für die Bewohner des Gebäudes bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Der in den Kellerabteilen entstandene Sachschaden wird auf circa
10.000 Euro beziffert. Zur Ermittlung der Brandursache hat das Kommissariat 113 der Kriminalpolizei München die Ermittlungen aufgenommen.

(hoe)
 

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Wohnmobil in Vollbrand
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Samstag, 10. Dezember 2005
19:13 Uhr
Peter-Anders-Straße
Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Obermenzing wurden gestern Abend in die Peter-Anders-Straße gerufen, um ein vollständig in Flammen stehendes Wohnmobil zu löschen. Aufgrund der Gasanlage des Campers arbeiteten sich die Feuerwehrmänner mit erhöhter Vorsicht zu dem geparkten Fahrzeug vor und bekämpften die Flammen im ersten Zugriff mit der Schnellangriffseinrichtung ihres Löschfahrzeuges. Zur Optimierung des Löscherfolges setzten die Kräfte zusätzlich ein Schaumrohr ein.
Leider konnten sie trotz des raschen Eingreifens eine vollständige Zerstörung des Wohnmobils nicht mehr verhindern.
Der Grund des Feuers ist aus Sicht der Feuerwehr nicht zu Ergründen, der entstandene Sachschaden dürfte bei etwa 40.000 Euro liegen.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

(ric)
 

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Pförtnerhaus in Brand
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Freitag, 9. Dezember 2006
05:18 Uhr
Zenettistraße
Auf dem Rückweg von seinem Rundgang bemerkte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma heute morgen ein Feuer in der Teeküche seines Pförtnerhauses im Schlachthof. Aus bisher noch unbekannter Ursache war das Feuer in der Küchezeile der ca. 40 qm² großen Räumlichkeiten ausgebrochen. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache löschten den Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit einem C-Löschrohr schnell ab. Zur Entrauchung des Gebäudes kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Durch das Feuer in der Küchenzeile und die starke Verrußung entstand ein Sachschaden von circa 15.000 Euro.
Zur Ermittlung der Brandursache hat die Brandfahndung des Polizeipräsidiums München die Ermittlungen aufgenommen.

(hoe)

 

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Drei Verletzte bei Wohnungsbrand
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Donnerstag, 8. Dezember 2005
20:49 Uhr
Maxstadtstraße
In einem Wohnhaus in München-Laim brach in den Abendstunden in einer Erdgeschoßwohnung ein Brand aus. Der Mieter konnte sich mit Hilfe einer Nachbarin aus dem verrauchten Bereich retten. Beide zogen sich dabei eine Rauchgasvergiftung zu. Einsatzkräfte der Wachen Westend und Sendling sowie die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Großhadern, drangen zur Brandbekämpfung in die mittlerweile in Vollbrand stehende Wohnung ein und löschten das Feuer mit einem C-Rohr. Zeitgleich kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz, denn der Brandrauch breitete sich in die benachbarten Wohneinheiten aus. Dies veranlasste den Einsatzleiter das Gebäude räumen zu lassen. Vier weitere Wohnungen mussten zur Kontrolle gewaltsam geöffnet werden. Um Glutnester in der geschädigten Wohnung aufzuspüren öffneten die Feuerwehrmänner die Fehlbodendecke mit einer Kettensäge.
Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr versorgten einen Bewohner aus dem ersten Obergeschoß und den Mieter der Brandwohnung und seine Helferin ambulant und brachten sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro beziffert. Die Brandursache muss noch die Brandfahndung der Polizei ermitteln.

(ric)
 

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Kind verbrüht sich mit Suppe
PDF
Dienstag, 6. Dezember 2005
18.59 Uhr
Schwanthalerstraße
Ein achtjähriger Bub hat sich mit heißer Suppe verbrüht. Er erlitt zweitgradige Verbrennungen am Gesäß und an den Beinen. Diese bedeckten ca. 30 % der Körperoberfläche.
Das Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache Mitte versorgte den kleinen Patienten und brachte ihn in eine Spezialklinik für brandverletzte Kinder.

(fel)
 

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Zimmerbrand in Milbertshofen
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Montag, 5. Dezember 2005
10.12 Uhr
Korbinianstraße
Aufmerksame Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, weil in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Wohnhauses das Signal eines Rauchmelders zu hören war. Die Wohnungsinhaberin kehrte noch vor Ankunft der Feuerwehr zu ihrer Wohnung zurück und öffnete den Beamten die Wohnungstüre.
Diese drangen in die verrauchte Wohnung ein und konnten den Brand, der im Bereich der Küche ausbrach, löschen. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. 
Zwei Igel sowie ein Meerschweinchen überlebten das Schadensereignis offensichtlich unversehrt. Sie wurden von den Feuerwehrleuten aus der Brandwohnung gerettet und der Wohnungsinhaberin übergeben. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 30.000 €.


(fel)
 

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Zwei Schwerverletzte bei Schmorbrand
PDF
Montag, 5. Dezember 2005
9.53 Uhr
Flossmannstraße
Bei einem Schmorbrand ist ein Ehepaar schwer verletzt worden. Beide über 90-Jährigen konnten am Vormittag von den Beamten der Feuerwache Pasing aus ihrer stark verrauchten Wohnung gerettet werden.
Der Mitarbeiter eines Pflegedienstes, der die 95 Jahre alte Dame regelmäßig besucht, stand vor verschlossenen Türen. Daraufhin alarmierte er die Feuerwehr. Als die Feuerwehrmänner über die Nachbarwohnung auf die Dachterrasse gelangten und somit in die Brandwohnung eindringen konnten, fanden sie die Dame im Flur und den Mann in der Küche liegend vor. 
Auf dem Herd waren Haushaltsgegenstände aus Kunststoff in Brand geraten. Dadurch zogen sich beide Rauchgasvergiftungen zu. Das Feuer war bereits von selbst erloschen. Die Dame kam mit dem Rettungsdienst in eine Klinik, der 94-jährige Mann wurde unter Begleitung des nachalarmierten Notarzt West auf eine Intensivstation gebracht.
Um den giftigen Brandrauch aus den Räumen zu bekommen, wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter belüftet.


(fel)
 

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Vier Verletzte bei Wohnungsbrand
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Sonntag, 04. Dezember 2005
01.26 Uhr
Waltramstraße
Aus bisher unbekannter Ursache kam es in den frühen Morgenstunden zu einem folgenreichen Brand. In einer circa 50m² großen Erdgeschosswohnung des fünfstöckigen Wohngebäudes in der Waltramstraße brach in der Küche Feuer aus. Der Bewohner konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, ließ jedoch seine Wohnungstüre offen, wodurch das gesamte Treppenhaus stark verraucht wurde. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf konnte ein Übergreifen auf weitere Räumlichkeiten verhindert werden. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz und einem Hochleistungslüfter löschten die Feuerwehrmänner das Feuer mit einem C-Löschrohr ab. Vom Hinterhof aus beruhigten die anwesenden Polizeikräfte die weiteren Bewohner und wiesen sie an, in ihren Wohnungen zu verbleiben.  Aufgrund der starken Verrauchung und den schwierigen örtlichen Gegebenheiten brachten im Folgenden die Feuerwehrkräfte 23 Bewohner über den Treppenraum mit Fluchthauben in Sicherheit. Die Besatzung des Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr betreute die Personen bis zum Ende der Arbeiten. Der Bewohner der Schadenswohnung und drei weitere Personen erlitten bei dem Brand eine Rauchvergiftung. Die anwesenden Rettungsdienstkräfte brachten sie zur stationären Behandlung in eine Münchner Klinik. Der geschätzte Sachschaden an dem gesamten Gebäude beläuft sich auf ca. 60 000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat das Kommissariat K113 des Polizeipräsidiums München die Ermittlungen aufgenommen.


(hoe)
 

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Brand in einem Herrenbekleidungsgeschäft
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Samstag, 3. Dezember 2005
20.35 Uhr
Kaufingerstraße




Eine halbe Stunde nach Ladenschluss brach am gestrigen Abend in einem Herrenbekleidungshaus im 1.OG im Bereich einer Umkleidekabine Feuer aus.
Die installierte Sprinkleranlage hatte im betroffenen Bereich ausgelöst und hielt bestimmungsgemäss das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr niedrig.
Einsatzkräfte gingen mit Pressluftatmern vor und löschten den Brand mit einem C-Rohr ab.
Größeren Schaden als das Feuer richtete jedoch die Verrauchung des kompletten fünfgeschossigen Gebäudes sowie der Wasseraustritt der Sprinkleranlage an. Im weiteren Verlauf entrauchte man das Gebäude mit einem Großlüfter und weiteren acht transportablen Hochleistungslüftern. Außerdem benötigte die Feuerwehr zweieinhalb Stunden um den Wasserschaden mit insgesamt zehn E-Saugern zu beseitigen. Da das Geschäft bereits geschlossen hatte, hielt sich nur ein Haustechniker im Gebäude auf, er war nicht in Gefahr.

Insgesamt waren sechzig Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr, unterstützt durch die Freiwilligen Feuerwehr, im Einsatz.
Die Brandursache wird durch die Brandfahnder der Polizei ermittelt. Der vermutlich immense Sachschaden durch die Verrußung der Waren kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(hör)
 

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Wasserschaden entpuppt sich als Zimmerbrand
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Samstag, 3. Dezember 2005
17.11 Uhr
Zentnerstraße
Als die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges, das eigentlich zu einem Wasserrohrbruch alarmiert worden war, an der Einsatzstelle eintraf bemerkten sie eine starke Rauchentwicklung im betroffenen Appartement. Der Einsatzleiter forderte sofort einen kompletten Löschzug nach.
In einer Wohneinheit im 3. OG eines Gästehauses war in der Küchenzeile Feuer ausgebrochen, welches mit einem C-Rohr rasch abgelöscht wurde.
Der eigentliche Wasserschaden im gleichen Appartement rührte von einem defekten Eckventil unter der Küchenspüle her, er steht vermutlich nicht im Zusammenhang mit dem Brandgeschehen. Der oder die Bewohner der Wohnung sowohl andere Gäste waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Die Brandursache ist bislang unklar. Der Sachschaden wird auf 10.000 € geschätzt.


(hör)
 

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Einsatzbilanz Blitzeis
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Samstag, 3. Dezember 2005
07.42 - 00.00 Uhr
Stadtgebiet
Der am Morgen einsetzende Regen, der sofort auf den kalten Straßen- und Gehwegbelägen zu Glatteis gefror, bescherte dem Rettungsdienst im Stadtgebiet ein erhöhtes Einsatzaufkommen.
Vornehmlich handelte es sich um Stürze auf den spiegelglatten Gehwegen, dabei erlitten die meisten Patienten Prellungen und Frakturen. 
Bis in die Abendstunden koordinierten die Disponenten der Integrierten Leitstelle rund 100 Einsätze.

Zur Unterstützung der Polizei war der Sand-Streu-LKW der Berufsfeuerwehr im Dauereinsatz.

(hör)
 

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Brand in Pizzeria
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Samstag, 3. Dezember 2005
06:27 Uhr
Oberländerstraße
Aus bisher noch unbekannter Ursache war gelagertes Holz unter einem Pizzaofen in Brand geraten. Anwohner bemerkten die Rauchentwicklung und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte von der Wache Westend und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Sendling mussten sich gewaltsam Zugang zum Lokal verschaffen. Nach wenigen Minuten war der Brand unter Kontrolle.
Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Einsatzkräfte die Pizzeria.
 Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Lokal auch waren nie die Mieter des viergeschossigen Wohnhauses in Gefahr. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der entstandene Sachschaden auf ca. 15.000 Euro belaufen.
Zur Klärung der Ursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)

 

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Brandrauch verursacht hohen Schaden
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Freitag, 2. Dezember 2005
14:34 Uhr
Seybothstraße
In einem zweistöckigen Wohnhaus geriet vermutlich durch eine unbeaufsichtigte Kerze eine Sofagarnitur in Brand.
Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache drangen in die Dreizimmerwohnung im ersten Obergeschoss ein, löschten die Sitzmöbel ab und brachten die verkohlten Überreste ins Freie.
Mit einem Lüfter entrauchten die Beamten zusätzlich die Wohnung.
Weder der Mieter, der während der Löscharbeiten am Einsatzort eintraf, noch dessen Nachbarn waren bei dem Einsatz gefährdet.
Durch die Verrauchung und den Rußniederschlag entstand in der Wohnung ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

(ric)

 

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Zimmerbrand in Sendling
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Donnerstag, 1. Dezember 2005
16.49 Uhr
Daiserstraße
Am gestrigen Nachmittag kam es in einer Erdgeschosswohnung eines fünfgeschossigen Wohnhauses zu einem Brand. Vermutlich entzündeten Glutteile die aus einem Holzofen gefallen waren neben dem Ofen gelagertes Anzündholz und Papier.

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr stiegen mit Pressluftatmern über ein Fenster in die Brandwohnung ein und löschten das Feuer mit einem C-Rohr. Zum Aufspüren eventueller Glutnester musste der Parkettboden geöffnet werden.
Die Wohnungsinhaber waren während des Brandausbruches nicht zuhause. Die anderen Hausbewohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben, sie waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Der entstandene Sachschaden, durch die Verrußung und den beschädigten Bodenbelag wird mit ca. 5000 € beziffert.




(hör)
 

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