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Schwangere Frau abgestürzt
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Freitag, 31. März 2006
17.32 Uhr
Clemensstraße
Eine 33-jährige Frau zog sich bei einem Absturz eine Sprunggelenksverletzung zu. Die in der 25. Woche schwangere Frau betrat in einer Duplexgarage die Auffahrtsrampe eines Stellplatzes, als sich ein Aluminiumbodenteil löste und die Frau daraufhin ca. 1,50 m tief abstürzte. Die Feuerwehrleute der Wache Schwabing sowie das Notarztteam der Rettungswache Mitte versorgten die Patientin und befreiten sie aus ihrer misslichen Lage. Sie wurde mit dem Notarzt zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

(fel)
 

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Sturmböen lockern Gerüst
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Freitag, 31. März 2006
15.00 Uhr
Albert-Schweitzer-Straße

Durch Sturmböen wurden drei Sicherungsanker eines Baugerüstes gelockert. Die Gebäudefront des achtgeschossigen Wohnhauses ist komplett eingerüstet. Die oberste Lage des Gerüstes drohte abzustürzen.
Die Beamten der Feuerwachen Neuperlach und Ramersdorf sowie die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr sicherten das Gerüst mit einem Stahlseil. Um weiteren Sturmböen die Angriffsfläche zu nehmen wurde vorsorglich das Schutznetz des Baugerüstes entfernt.
Die Einsatzstelle wurde einem von der Integrierten Leitstelle verständigten Mitarbeiter der Gerüstbaufirma übergeben.

(fel)
 

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Zerstörung eines Archives durch schnelles Eingreifen verhindert
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Freitag, 31. März 2006
10.29 Uhr
Heßstraße

Vermutlich durch Hitzestau bei einem elektrischen Heizgerät geriet heute morgen ein privates Postkartenarchiv in Brand. 

Das Feuer in einem dreigeschossigen Hinterhof-Altbau gelegenen Lager bemerkten aufmerksame Nachbarn.
Bei der Ankunft der Feuerwehr war bereits das Treppenhaus massiv verraucht.
Die Einsatzbeamten der Feuerwache Schwabing und der Hauptfeuerwache löschten das in Brand geratene Heizgerät ab, drückten den Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Treppenhaus und kontrollierten die Wohnungen auf eventuelle Verrauchung. Ein größerer Schaden konnte, da sich in dem Lagerraum eine sehr hohe Brandlast befunden hatte, durch das schnelle Eingreifen verhindert werden.
Die Anwohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben.
Der Schaden wird auf 4.000 € geschätzt.


(hör)
 

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Feuer im Sonnenstudio
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Donnerstag, 30. März 2006
20.12 Uhr
Augustenstraße
Ein Mitarbeiter eines Sonnenstudios bemerkte eine starke Rauchentwicklung in den Räumlichkeiten und alarmierte die Feuerwehr. Die sonnenhungrigen Kunden konnten unversehrt ins Freie gelangen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing und der Hauptfeuerwache drangen durch Pressluftatmer geschützt in das Geschäft vor. Der Rauch wies ihnen den Weg in den dazugehörigen Keller, dort stand ein Wäschetrockner in Brand. Dieser war schnell mit dem mitgeführten C-Rohr gelöscht.
Die Entrauchung des Kellers mit einem Hochleistungslüfter gestaltete sich schwierig, da im betroffenen Abteil kein Fenster vorhanden war.
Der entstandene Schaden wird auf 30.000 € beziffert.



(hör)
 

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Flachbildschirm in Brand
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Donnerstag, 30. März 2006
00.09 Uhr
Gleichmannstraße
Ein in Brand geratener Flachbildschirm hat in einem Telefonladen einen hohen Sachschaden verursacht. Passanten bemerkten kurz nach Mitternacht Flammen im Bereich der Verkaufstheke. Als die Beamten der Feuerwache Pasing an der Einsatzstelle eintrafen, war der gesamte Laden bereits extrem stark verraucht.  Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt über die Eingangstüre und löschten den Brand.Der Gebäudeschaden wird auf ca. 20.000 € geschätzt, der Schaden an den Waren kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

(fel)
 

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Erfolgreiche Laienreanimation
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Dienstag, 28. März 2006
16:34 Uhr
Eulenspiegelstraße
Ein Spaziergänger sah in einem Waldstück eine leblose Person am Boden liegen. Offenbar hatte der Mann einen Herzinfarkt erlitten.
Sofort setzte der Passant einen Notruf ab und begann mit der Wiederbelebung des Mannes. Unterstützt wurde er dabei von einem eingetroffenen Polizisten und der alarmierten Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges der nahegelegenen Feuerwache Neuperlach. Sie befestigten die Anschlüsse des Frühdefibrillators am Körper des Patienten und brachten durch einen Elektroschock das Herz wieder zum Schlagen.
Die ebenfalls alarmierte Besatzung des Notarztstandortes Südost übernahm die weiterführenden Maßnahmen und brachten den 58-jährigen Mann in ein Krankenhaus.
Mittlerweile ist der Mann durch gezielte Behandlung am geschädigten Herzen durch das Krankenhauspersonal außer Lebensgefahr.


(ric)
 

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Schwerer Verkehrsunfall auf der A9
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Dienstag, 28. März 2006
3.32 Uhr
A9 Richtung München
 

Aus unbekannter Ursache verlor in der heutigen Nacht ein 34jähriger Fahrer die Kontrolle über seinen Kühllastwagen. Mit großer Wucht prallte er mit seinem LKW gegen die Leitplanke an der Abfahrt Freimann. Anschließend schlitterte er über 100 Meter auf der Fahrbahn weiter, bevor der Anhänger umkippte und das Gespann quer über alle drei Fahrspuren zum Stillstand kam. Der nachfolgende Fahrer eines Mercedes "Sprinter" konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf die Hinterachse der Zugmaschine auf. Der 40jährige Mann wurde in seinem schwer deformierten Kleinlastwagen eingeklemmt. Er musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit mehreren Rettungsscheren und einem Spreizer aus seiner misslichen Lage befreit werden.  Ein Notarztteam stellte während der Rettungsaktion die medizinische Versorgung sicher und transportierte den Verletzten in eine Münchner Klinik. Er zog sich bei dem Unfall eine Fraktur am Unterschenkel zu.
Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in den frühen Morgen hin. Die Autobahn war für mehrere Stunden total gesperrt. Der Verkehr wurde über die Ausfahrt Freimann an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

(gra)
 

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Auto völlig ausgebrannt
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Samstag, 25. März 2006
05.42 Uhr
Autobahnkreuz Nord
Ein Ehepaar, das auf dem Weg in den Skiurlaub war, fuhr heute in den frühen Morgenstunden die Autobahn A 99 aus Richtung Stuttgart kommend. Am Autobahnkreuz München Nord bogen sie auf die A 9 Richtung München ab. Direkt nach der Anschlussstelle bemerkten sie den Fahrzeugbrand. Sofort stoppten sie das Fahrzeug, einen Golf, und konnten noch einige Gegenstände daraus retten.  Die alarmierten Kräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr löschten das mittlerweile in Vollbrand stehende Auto ab. An dem völlig ausgebrannten Golf entstand Totalschaden.

(ju)

 

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Reizgas in Schulungszentrum
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Freitag, 24. März 2006
11.41 Uhr
Landwehrstraße
Am heutigen Mittag wurde die Berufsfeuerwehr München zu einem Schulungszentrum in die Innenstadt gerufen. Dreizehn Schulungsteilnehmer zwischen 16 und 20 Jahren klagten über eine plötzliche starke Reizung der Atemwege und der Augen. Sie flüchteten ins Freie. Die Einsatzkräfte der Hauptwache und die Besatzungen mehrerer Rettungsfahrzeuge spülten dort die Augen der Verletzten und behandelten sie ambulant.  Ein junger Mann und eine junge Dame mussten vorsorglich in eine Münchner Klinik transportiert werden.
Mit Hochleistungslüftern befreiten Feuerwehrmänner die Räumlichkeiten vom Reizgas. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(gra)

 

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Brand in Kfz-Werkstätte
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Donnerstag, 23. März. 2006
09.42 Uhr
Lotte-Branz-Straße
In einer Kfz- Werkstatt kam es heute Vormittag zu einem Brand. Vermutlich durch Schweißarbeiten entzündeten sich in einer
4 x 4 m großen Grube, die mit Blechen abgedeckt war, gelagerte Kartonagen, Spraydosen und Lacke. Arbeiter der Werkstatt versuchten den Brand mit einem Wasserschlauch zu bekämpfen.
Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing explodierte bereits die erste Spraydose.
Feuerwehrmänner drangen zum Brandherd vor und hatten das Feuer schnell gelöscht. Anschließend wurden die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.


(ju)
 

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Verkehrsbehinderung durch verlorenen Kies
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Mittwoch, 22. Mai 2003
11:40 Uhr
Tegernseer Landstraße
 
Ein Kieslaster verlor aus noch ungeklärten Gründen auf der Tegernseer Landstrasse einen Großteil seiner Ladung. Über eine Länge von etwa 100 Meter erstreckte sich eine Spur verlorenen Kieses und machte ein gefahrloses Befahren der Strasse unmöglich.
Da es sich hierbei um die stark frequentierte Einfahrt in den McGraw-Graben handelte, forderte die Polizei Kräfte der Feuerwehr nach.
Mit Schaufeln und Besen befreiten die Einsatzkräfte der Wache Ramersdorf zumindest eine der beiden Fahrspuren. Somit war nach etwa einer halben Stunde eine Weiterfahrt, wenn auch mit starken Behinderungen für den nachfolgenden Verkehr, gewährleistet.
Für die entgültige Entsorgung wurde eine Privatfirma beauftragt, die noch bis zum Abschluss der Reinigungsarbeiten von der Feuerwehr unterstützt wurde.
Insgesamt war der Verkehr um die Mittagszeit für ca. eine Stunde massiv behindert.


(ric)
 

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Verletzten Schwan eingefangen
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Dienstag, 21. März 2006
14:46 Uhr
Flauchersteg
 
Bauarbeiter, die mit Arbeiten an der Isar beschäftigt waren, sahen einen offensichtlich verletzten Schwan am Flaucher.
Alarmierte Einsatzkräfte eines Kleinalarmfahrzeuges der Berufsfeuerwehr München erspähten den Vogel und beschlossen, ihn zur Untersuchung und Behandlung in die Vogelklinik nach Oberschleissheim zu bringen.
In Vogelkreisen hat sich aber offenbar herumgesprochen, dass zu Zeiten der Vogelgrippe verendete Wasservögel zur Feststellung einer H5N1-Infektion in das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gebracht werden.
Jedenfalls wehrte sich der Schwan kräftig, um sich dem Zugriff der Feuerwehrmänner zu entziehen. Mit vereinten Kräften und der Mithilfe der Bauarbeiter gelang es den Beamten dennoch den Vogel einzufangen.
Augenscheinlich hatte er sich einen Flügel gebrochen, was ihn bei seinen Fluchtversuchen auch stark beeinträchtigte.
Die Feuerwehrmänner brachten ihn dann tatsächlich für eine schnelle Genesung in die Vogelklinik und nicht in das gegenüberliegende Landesamt.


(ric)
 

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Bei ver.di streikt auch der Aufzug
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Montag, 20. März 2006
13:41 Uhr
Bayerstraße
 
In der Bezirksverwaltung München der Gewerkschaft "ver.di" belud ein Getränkefahrer den Aufzug mit einer Lieferung Erfrischungsgetränken.
Ein 42-jähriger Passant stieg in den mittlerweile mit 26 Trägern beladenen Lift im Erdgeschoß und wollte in den vierten Stock fahren.
Daraufhin streikte der nun hoffnungslos überlastete "Mitarbeiter", und rutschte in den sogenannten Fang. Diese Sicherheitseinrichtung verhindert einen Absturz der Fahrgastkabine. Zwischen Erdgeschoß und Keller steckte jetzt der Aufzug fest und sperrte seinen Mitfahrer ein. Selbst Mitarbeiter einer Aufzugsfirma konnten den Aufzug nicht mehr zur Arbeit überreden.
Hinzugerufene Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache und der Wache Westend sicherten die Kabine gegen weitere unkontrollierte Bewegungen und demontierten teilweise den Korbboden mit schwerem Gerät.
Durch die geschaffene Öffnung retteten die Feuerwehrmänner den Mann und entließen ihn unbeschadet in die Freiheit.
Der Aufzug wurde kurzerhand ausser Betrieb genommen und muss jetzt von einer Wartungsfirma wieder Instand gesetzt werden.


(ric)
 

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Notarzteinsatz auf Messers Schneide
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Samstag, 18. März 2006
17:50 Uhr
Arnulfstraße
Die Notarztbesatzung der Rettungswache Mitte wurde am gestrigen Abend in das Untergeschoss am Hauptbahnhof gerufen.
Bei einer 26-jährigen werdenden Mutter aus Hamburg setzten plötzlich die Wehen ein. Zwar war der errechnete Geburtstermin erst in zwei Monaten, aber das Kind entschloss sich, ein Münchner Kindl zu werden. Jedoch lag es für die Geburt sehr ungünstig. Statt dem Köpfchen ragte der Fuß aus dem Geburtskanal und die Nabelschnur war um den Hals gewickelt. Kurz entschlossen fuhr die Notarztbesatzung die Frau mit Hochdruck zur Entbindung in eine Klinik.
Über Funk informierten sie die Leitstelle über die Dringlichkeit der Lage. Am Krankenhaus angekommen, erwartete das Klinikpersonal die Retter und brachte die werdende Mutter umgehend in den Kreissaal. Dort wurde sofort ein Kaiserschnitt eingeleitet. Wenige Minuten nach der Einlieferung brachte die junge Frau ein gesundes Mädchen zur Welt.
Der Vater wurde mit dem Rettungswagen einer privaten Rettungsdienstorganisation zum Krankenhaus nachgefahren.


(ric)

 

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Appartement völlig ausgebrannt
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Samstag, 18. März 2006
07:38 Uhr
Landwehrstraße
 
In einer im Hinterhof der Landwehrstraße gelegenen fünfgeschoßigen Unterkunft für Hotelangestellte brannte heute morgen ein Appartement komplett aus. Als der Bewohner zu seiner Unterkunft kam, stand bereits die gesamte Einrichtung in Flammen. Sein Nachbar hatte schon über den Notruf die Integrierte Leitstelle verständigt. Diese schickte den Zug der Feuerwachen Westend und Sendling sowie Kräfte der Hauptfeuerwache zum Schadensort.
Durch die Ausbreitung des Brandrauches zogen sich zwei Bewohner bei ihrem Fluchtversuch leichte Rauchgasvergiftungen zu.
Die Einsatzkräfte retteten weitere 14 Personen zum Teil aus den Fenstern über tragbare Leitern oder mit Fluchthauben durch den Treppenraum.
Die geretteten Bewohner wurden von Rettungsassistenten im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr behandelt.
Sieben davon brachte man mit Symptomen leichter Rauchvergiftungen zur genaueren Untersuchung in Krankenhäuser.
Insgesamt 12 Kollegen der Feuerwehr waren mit Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung und Kontrolle angrenzender Wohneinheiten im Einsatz. Mit einem Lüfter drückten die Feuerwehrmänner den giftigen Brandrauch aus dem Gebäude.
Der entstandene Sachschaden an dem ausgebrannten Appartement im Erdgeschoß beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens
100.000 Euro.

Die Brandursache wird die Brandfahndung der Polizei ergründen.


(ric)
 

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Wohnwagen in Vollbrand
PDF
Donnerstag, 16. März 2006
13:28 Uhr
Lochhausener Straße
Aus bisher noch unbekannter Ursache geriet auf dem Campingplatz in Obermenzing ein Wohnwagen samt Vorzelt in Brand. Als die Einsatzkräfte von der Wache Pasing eintrafen drohte das Feuer bereits auf die benachbarten Campinganhänger überzugreifen.
Jedoch durch einen schnellen Löschangriff konnte dieses gerade noch rechtzeitig verhindert werden. Personen waren keine anwesend.
Da im Vorzelt mehrere Propangasflaschen gelagert waren, eine war schon explodiert, mussten die Beamten aus sicherem Abstand das Feuer bekämpfen.
Durch die enorme Hitze wurde auch ein angrenzender Wohnwagen beschädigt.
Nach ersten Angaben wird der Gesamtschaden auf ca. 15.000 €uro geschätzt.
Zur Klärung der Ursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Baukran wirft Straßenbahn aus den Schienen und verletzt 24 Personen
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Dienstag, 14. März 2006
15.07 Uhr
Säuling-/ Westendstraße

Ein Lkw war mit einem angehängten Baukran auf der Westendstraße stadteinwärts unterwegs, als sich plötzlich der Baukran vom Zugfahrzeug löste und in eine entgegen kommende Straßenbahn der Linie 18 bohrte.
Bei dem Zusammenstoß drang der Ausleger des Baukrans in das Fahrzeuginnere der Straßenbahn und schlitzte den Waggon auf einer Länge von 10 Metern auf.
Die Straßenbahn entgleiste, 23 Fahrgäste wurden leicht und ein Mann mittelschwer verletzt. 
Nach der Erstbehandlung durch Rettungsassistenten der Feuerwehr, BRK, ASB, JUH, MHD, Aicher Ambulanz und 4 Notärzten kamen die Personen in verschiedene Krankenhäuser.
Der Trambahnfahrer musste vom Kriseninterventionsteam (KIT) während des gesamten Einsatzes betreut werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch andauern, wird die Unfallstelle geräumt.

(pie)
 

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Wohncontainer ausgebrannt
PDF
Sonntag, 12. März 2006
02:00 Uhr
Heinrich-Wieland-Straße
Aus bisher noch ungeklärter Ursache geriet Mobiliar in einem Wohncontainer eines Asylheimes in Brand.
Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Bewohner der anderen Container versucht, die Insassen zu warnen und den Entstehungsbrand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Die Brandbekämpfung blieb jedoch erfolglos.
Ein Teil der Containerbewohner konnte sich selbst in Sicherheit bringen, die anderen wurden von Polizisten und Feuerwehrleuten geweckt und ins Freie gebracht. 
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Ein sofort durch die Feuerwehr eingeleiteter Löschangriff konnte jedoch ein Ausbrennen des Wohncontainers nicht mehr verhindern.
Nach ersten Angaben beläuft sich der Sachschaden auf rund 5.000 Euro.

Zur Klärung der Ursache haben Beamte der Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen.


(lu)
 

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Phänomenale Resonanz bei Knochenmarktypisierungsaktion
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Samstag, 11. März 2006
9.00 Uhr - 20.00 Uhr
Event-Arena Olympiapark
Eine erfreulich hohe Resonanz bei den Münchner Bürgern zeigte sich gestern bei der Knochenmarktypisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Kollegen der Polizei, Michael Laumer.
Etwa 4000 Personen ließen sich Blut entnehmen, um sich in die Knochenmarkspenderdatei eintragen zu lassen.
Im Inneren der Event-Arena waren unter anderem 13 Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr unermüdlich damit beschäftigt, den spendewilligen Personen Blutproben zur Typisierung zu entnehmen.
Im Außenbereich der Halle waren die Flughafenfeuerwehr und die Berufsfeuerwehr München mit mehreren Einsatzfahrzeugen und dem Brandvorführcontainer präsent.
Viele interessierte Bürger informierten sich am Brandvorführcontainer zum richtigen Verhalten, falls es in den eigenen vier Wänden zum Brand kommen sollte.
Es bleibt zu hoffen, dass ein geeigneter Spender für den Sohn unseres Kollegen gefunden wird.



(hör)
 

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Hoher Sachschaden durch Feuer
PDF
Samstag, 11. März 2006
15.12 Uhr
Ankoglstraße
Aus bisher unbekannter Ursache ereignete sich am heutigen Nachmittag ein Brand im Stadtteil Trudering. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte schlugen die Flammen aus dem Küchenfenster im Erdgeschoss. Geschützt durch schweren Atemschutz bekämpften Einsatzkräfte der Feuerwache Neuperlach und der Freiwilligen Feuerwehr der Abteilung Michaeliburg das Feuer mit einem C-Löschrohr. Zur Entrauchung der Räumlichkeiten kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.  Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Keller beim Bügeln befindliche Bewohnerin nahm den Brandgeruch wahr und konnte sich rechtzeitig und unverletzt ins Freie flüchten. Der an dem Gebäude durch das Feuer und die starke Verrußung entstandene Sachschaden wird von der Feuerwehr auf eine Höhe von circa 150.000 Euro beziffert. Zur Klärung des Schadensherganges haben die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei München die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)
 

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Abschlussbilanz Schneechaos
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04. März 2006 - 11. März 2006
Stadtgebiet München
Mächtig viel Arbeit bescherte das Schneechaos im Stadtgebiet München der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München. Seit letzten Samstag waren die Einsatzkräfte 1745 mal unterwegs, um Schäden, verursacht durch die Schneemassen, zu beseitigen. Allein am Sonntag, 05. März 2006 verbuchte man 631 schneebedingte Alarme.
Vorwiegend handelte es sich um Bäume oder große Äste, die auf Fahrbahnen und Gehwege gestürzt waren. 
Das Dach eines Supermarktes schaufelten die Feuerwehrmänner/frauen teilweise frei. Eine Trambahn die aus den Schienen gesprungen war musste wieder eingegleist werden. Ebenso unterstützte man die MVG beim Freiräumen der Gleistrassen und Weichen.
Personenschäden sind glücklicherweise nicht zu beklagen. Die Schadensumme kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(hör)
 

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Schildkröte verendet bei Zimmerbrand
PDF
Freitag, 10. März 2006
13.37 Uhr
Schumacherring
Ein technischer Defekt an einer Terrariumsbeleuchtung verursachte in einer Wohnung im vierten Obergeschoss einen Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 €.
Mitbewohner bemerkten den Brandrauch, alarmierten die Feuerwehr und haben diese nach deren Ankunft vorbildlich eingewiesen.
Die Beamten der Feuerwachen Neuperlach und Ramersdorf drangen in die Wohnung ein und konnten das Feuer rasch löschen. 
Die Nachbarn beruhigten den aufgebrachten, ca. 30-jährigen Wohnungsinhaber, der immer wieder versuchte, in seine verrauchte Wohnung zurück zu gehen.
Durch den Brand ist eine im Terrarium befindliche Schildkröte verendet.
Aufgrund der extrem starken Rauchentwicklung ist die Wohnung unbewohnbar.

(pie)
 

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Schwelbrand verursacht hohen Sachschaden
PDF
Freitag, 10. März 2006
7.50 Uhr
Gaisbergstraße
Ein über längere Zeit schwelender Brand in einer Stereoanlage hat einen Sachschaden von rund 50.000 € verursacht. Die Beamten der Feuerwache Ramersdorf mussten sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung verschaffen.
Der 50-jährige Bewohner der Zweizimmer-Dachgeschosswohnung wurde von der Feuerwehr regungslos in seinem Bett vorgefunden und ins Freie gebracht. Dort behandelten ihn Rettungsassistenten der Feuerwehr und ein nachalarmierter Notarzt mit dem Verdacht einer schweren Rauchgasvergiftung. 
Er wurde auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht.
Die gesamte Wohnung ist durch Rauch- und Rußniederschlag stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Wie auch in vielen anderen Fällen hätte ein Rauchmelder hier schlimmeren Schaden verhindern können.


(fel)
 

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Integrierte Leitstelle koordiniert Unterbringung einiger Verletzter aus Jettingen PDF Donnerstag, 09. März 2006
13.28 Uhr
Integrierte Leitstelle München

Gute Arbeit leistete heute Mittag die Integrierte Leitstelle München in Kooperation mit den Münchner Kliniken.
Angemeldet waren zunächst eine größere Anzahl an schwerverletzten Patienten von dem schweren Unfall in Jettingen, Landkreis Günzburg, bei dem ein Fahrzeug eines Paketzustellers in einen Trauerzug raste.
Innerhalb kurzer Zeit hatte die Leitstelle 30 Intensivbetten im Stadtgebiet organisiert. Hierbei zeigten sich die Kliniken als sehr kooperativ und verständigten ihr Bereitschaftspersonal.
Letztendlich brachte man mit einem Großraumhubschrauber der Bundeswehr insgesamt vier Patienten, eine dreiköpfige Familie und eine Frau mit verschieden schweren Verletzungsmustern. Zwei weitere Krankenhäuser mit je einem schwerverletzten Patienten flogen die Rettungshubschrauber "Christoph München" und "Christoph Murnau" an.



(hör)
 

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Höhenrettungsgruppe befreit Schloss Nymphenburg von Eis und Schnee
PDF
Donnerstag, 9. März 2006
10.45 Uhr
Schloss Nymphenburg

Um einen Wasserschaden im Schlossbau zu verhindern kam heute die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr München zum Einsatz.
Bereits geringe Mengen Schmelzwasser waren in einen Baustellenbereich des Schlosses eingedrungen.
Die Spezialtruppe der Feuerwehr baute sich auf dem schwer zugänglichen Dach ein Seilgeländer zur Eigensicherung und legten die mit Eis und Schnee verstopften Fallrohre frei.
Somit konnte das Schmelzwasser wieder ungehindert abfließen und höherer Schaden verhindert werden.

(hör)
 

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Lage in München entspannt sich langsam
PDF
Mittwoch, 08. März 2006
Stadtgebiet
Bis zum heutigen Mittag rückte die Münchner Feuerwehr zu über 1400 Hilfeleistungen im gesamten Stadtgebiet seit Samstag aus. Die Lage entspannt sich aber seit dem heutigen Tag merklich. Wie in den Tagen zuvor müssen Sichtungsteams und anschließend die Einsatzkräfte zu zahlreichen Bäumen ausrücken, deren Äste unter der schweren Schneelast reihenweise brechen.  Die Einsatzzahlen sind aber seit dem Höhepunkt am Sonntag von über 600 Einsätzen auf unter 100 in den letzten 24 Stunden gesunken. 

(gra)
 

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Feuerwehr weiterhin im Dauereinsatz
PDF
Dienstag, 07.März 2006
Stadtgebiet
Die weiterhin andauernden Schneefälle bescheren der Feuerwehr auch heute wieder ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Seit gestern Abend 20.00 Uhr wickelte die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet ca. 80 witterungsbedingte Alarme ab.  Hauptsächlich handelte es sich hierbei wieder um umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, ebenfalls wird zur Zeit ein ca. 2000 m² großes Flachdach einer Baustoffhandelskette, nach Begutachtung eines Statikers, von seiner Schneelast befreit.
(ju)
 

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Verkehrsunfall in Schwabing
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Dienstag, 07. März 2006
6.28 Uhr
Leopold- / Rheinstraße
Mittelschwere Verletzungen erlitt in den frühen Morgenstunden eine 33-jährige Lenkerin eines Volkswagen, als es im Kreuzungsbereich, aus bisher noch ungeklärter Ursache, zu einem Verkehrsunfall kam. Der Pkw der stadtauswärts auf der Rheinstraße unterwegs war prallte auf einen Ford der die Leopoldstraße in Richtung Stadtzentrum fuhr. Dabei wurde die Fahrerin des VW in ihren Fahrzeug eingeschlossen.  Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing befreiten die Eingeklemmte mit hydraulischem Rettungsgerät. Die Verunfallte wurde schon während der Rettungsarbeiten vom Team des Notarztes Nord versorgt und anschließend in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht. Der entstandene Sachschaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.
(ju)
 

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Schnee bis zum Horizont
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Montag, 6. März 2006
Stadtgebiet
 
Auch am dritten Tag seit Beginn des starken Schneefalls ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Am Samstag verzeichnete die Leitstelle der Feuerwache 3 über 280 Alarme, am Sonntag 630 Einsätze und bis heute Nachmittag kamen weitere 280 dazu, die meist mit durch die Schneemassen umgedrückte Bäumen zu tun hatten. 
Die Großeinsatzstelle im Gleisbereich der Linie 19 ist soeben beendet worden. 
Ein Zweiwegeräumfahrzeug der Bahn ist aus Nürnberg unterwegs. Dabei handelt es sich um einen LKW, der die Schienen der Trambahn befahren und räumen kann. 
Im Stadtgebiet sind nach wie vor mehrere Sichtungsteams unterwegs. Sie ordnen die Einsätze im Stadtgebiet nach der Dringlichkeit, um die Einsatzkräfte nicht unnötig zu binden. Verletzte durch Dachlawinen oder gebrochene Äste gab es bis jetzt zum Glück keine.
(gra)
 

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Einsatzbilanz durch den starken Schneefall Montag, 6. März 2006 
Stadtgebiet
Bis heute Mittag wurde die Feuerwehr München über 1100 mal um Hilfe gerufen. Die starken Schneefälle in den letzten Tagen sorgten für Dauerbetrieb in allen Feuerwachen. Für die meisten Einsätze sorgen die zahlreichen umgeknickten oder gebrochenen Bäume und Äste im Stadtgebiet. 

Die Feuerwehr richtet zur Stunde eine örtliche Einsatzleitung am Westbad ein um eine bevorstehende Räumaktion am nahegelegenen Trambahngleis der Linie 19 (Pasinger Marienplatz - Maximilianeum) zu koordinieren. Ein Großteil der Fahrstrecke liegt im Hochgleisbereich, der mit Räumfahrzeugen nicht befahren werden kann.
(gra)
 

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Zwischenbilanz zum Schnee
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Sonntag, 5. März 2006
Stadtgebiet
Durch die starken Schneefälle, die bis zum Mittag andauerten, kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Bis in die frühen Abendstunden wurden von der Münchner Feuerwehr ca.1.000 Alarme abgewickelt. Zum größten Teil mußten umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste beseitigt werden. Bemerkenswerte Einsätze waren das überlastete Hallendach einer Tennishalle in Tragluftbauweise, das von den Schneemassen niedergedrückt wurde, sowie der Teileinsturz des Daches einer 600 m² großen Halle, die als Lager und Werkstätte für Kfz genutzt wurde.
 Die 4.000 m² Dachfläche einer Halle, in der sich mehrere Geschäfte befanden, wurde auf Anraten eines Statikers von seiner Schneelast befreit.
Tagsüber waren bis zu 600 Kräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz.
Momentan zeichnet sich eine leichte Entspannung beim Einsatzaufkommen ab.

(ju)
 

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Vorläufige Einsatzbilanz durch anhaltenden Schneefall
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Sonntag, 5. März 2006
Stadtgebiet (Fotos)

Die dauerhaft starken Schneefälle haben im Stadtgebiet für erhöhtes Einsatzaufkommen bei der Münchner Feuerwehr gesorgt.
Alleine am Samstag zählten die Disponenten der Integrierten Leitstelle von den frühen Morgenstunden bis zur Dämmerung etwa 150 zusätzliche Alarme, welche auf das Winterwetter zurückzuführen waren. In den Nachtstunden kamen weitere 250 hinzu, die von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München abgearbeitet werden mussten.
Seit den Morgenstunden sind bis Sonntag 11.30 Uhr noch einmal ca. 350 zusätzliche Alarme abzuarbeiten gewesen.
Meist waren abgeknickte Äste oder gar umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Darüber hinaus bewältigten die Einsatzkräfte auch andersartige Einsäte, die mit dem Wetter in Zusammenhang gebracht werden konnten.
 Zum Einen war eine Straßenbahn am Romanplatz im Weichenbereich durch die Schneemassen aus den Schienen gesprungen und musste von der Feuerwehr wieder eingegleist werden. Auf der anderen Seite fing ein mit einem Schneepflug bestückter Lastwagen am Karl-Scharnagl-Ring Feuer.
Aber auch die Feuerwehr selbst hatte mit den Widrigkeiten des Schneefalls zu kämpfen. Des öfteren rückte die Feuerwehr aus, um steckengebliebene Rettungsdienstfahrzeuge wieder flott zu machen.
Nach dem bisherigen Kenntnisstand sind durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume keine Personen verletzt worden.

(ric/ju)

 

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