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Lkw in Vollbrand
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Freitag, 30. Juni 2006
09:00 Uhr
BAB 99 Richtung Lindau vor Ausfahrt Langwied / Lochhausen
Der ca. 55-jährige Fahrer eines Lkw mit Selbstladekran war auf der BAB 99 Richtung Lindau unterwegs. Kurz nach dem Allacher Tunnel hörte er einen Knall und bemerkte im Spiegel eine Rauchentwicklung im hinteren rechten Bereich seines Fahrzeuges.
Er fuhr sofort rechts auf den Pannenstreifen und alarmierte mit seinem Handy die Feuerwehr.
Einsatzkräfte von der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München löschten den mittlerweile in Vollbrand geratenen Lkw mit zwei Löschrohren.
Der Lkw sowie eine geladene Hebebühne wurde ein Raub der Flammen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 70.000 € beziffert.
Zur Klärung der Ursache hat die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

Während der Lösch- und Aufräumungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

(lu)
 

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Schäferhündin in Not
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Dienstag, 27. Juni 2006
15:44 Uhr
Pählstraße
Das kurze, starke Gewitter am heutigen Nachmittag verängstigte die achtjährige Schäferhündin Tina derart, daß sie aus dem geöffneten Fenster einer Dachgaube auf das Dach sprang.
Die Hündin befand sich alleine in einer Wohnung im dritten Obergeschoss, als das Gewitter hereinbrach. Das Tier sprang daraufhin durch das Fenster auf das Dach und blieb im Schneefang des Wohngebäudes liegen. Nachbarn bemerkten das verstörte Tier am Dach und verständigten die Feuerwehr. 
Die Besatzung einer Drehleiter der Feuerwache Sendling näherte sich daraufhin der Hündin mit dem Rettungskorb. Nach kurzem Zuspruch konnte das Tier anschließend von einem Feuerwehrmann in den Korb gehoben und wieder auf Erdgleiche gebracht werden. Da zu diesem Zeitpunkt die Besitzer von Tina noch nicht Zuhause waren, übergaben die Einsatzkräfte die sichtlich erleichterte Schäferhündin dem Nachbarn.

(hoe)
 

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Gefährliches Hantieren mit heißem Wachs
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Montag, 26. Juni 2006
19:45 Uhr
Feichtmayrstraße
Im Stadtteil Moosach kam es am gestrigen Abend zu einem folgenschweren Brand in einem fünfstöckigen Wohngebäude. In der Küche der Erdgeschosswohnung bearbeitete der 23-jährige Bewohner verflüssigtes Heißwachs. In der Folge entzündete sich das Wachs und steckte die Kücheneinrichtung in Brand. Durch die Stichflammenbildung erlitt der junge Mann drittgradige Verbrennungen im Gesicht. Unter Verwendung von schwerem Atemschutz löschten Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr der Abteilung Moosach den Brand mit einem C-Löschrohr rasch ab. Der entstandene Sachschaden an der Küche und im Flur wird auf eine Höhe von 25.000 Euro beziffert. Zum Entrauchen der Räume kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Ein Rettungswagen der Firma MKT brachte den 23-Jährigen nach der Erstversorgung auf die Intensivstation einer Münchner Klinik. Seine 17-jährige Schwester lieferte ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes mit Verbrennungen am Unterarm und einer Rauchgasvergiftung in ein Münchner Krankenhaus ein. 
Die 52-jährige Mutter der beiden kam ebenfalls mit einer Rauchintoxikation zur stationären Behandlung in die Klinik.


(hoe)
 

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Baustellenunfall
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Montag, 26. Juni 2006
14:13 Uhr
Simon-Knoll-Platz
In Haidhausen fiel ein 37-jähriger Bauarbeiter von einem Deckenschalungselement auf die Bodenplatte des etwa drei Meter tiefer liegenden Geschosses.

Dabei kam er so unglücklich auf, dass er sich bei dem Sturz schwere Rückenverletzungen zuzog. Das als First Responder alarmierte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptwache übernahm die medizinische Erstversorgung, welche die Notarztbesatzung der Rettungswache Ost nach ihrem Eintreffen intensivierte. 
Der verunfallte Rumäne wurde in eine wirbelsäulenstabilisierende Vakuummatratze gebettet und mit der nachgeforderten Drehleiter vom vierten Stock der Großbaustelle auf Erdgleiche gebracht.

Anschließend fuhr der Notarzt den Patienten in eine Münchner Klinik, wo er noch am selben Tag operiert wurde.

(ric)
 

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Fußgänger unter Bus/Straßenbahn gegen PKW
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Montag, 26. Juni 2006
15.58 Uhr
Dachauer Str. / Lothstraße
 
Aus unbekannter Ursache kam es am heutigen Nachmittag zu einem folgenschweren Unfall. Ein etwa 70-jähriger Fußgänger kam im Kreuzungsbereich unter einen abbiegenden Bus aus Ungarn. Dabei zog er sich schwere Verletzungen am Oberschenkel zu. Ein Notarztteam der Feuerwehr versorgte die lebensgefährlichen Verletzungen an der Unfallstelle und transportierte ihn anschließend in eine Münchner Klinik. Auf der Dachauer Straße kam es zu längeren Staus und Wartezeiten. 
Diese waren einem 44-jährigen Fahrer eines nagelneuen Opel "Zafira" wohl zu umfangreich. 
Spontan leitete er mit seinem Fahrzeug ein Wendemanöver ein. Dabei übersah er eine herannahende Straßenbahn. Frontal erfasste das Schienenfahrzeug den Pkw. Der Fahrer zog sich durch den Aufprall mittelschwere Rückenverletzungen zu. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle transportierte ihn ein Rettungswagen des BRK in eine Klinik zur Weiterversorgung. Der Fahrer der Straßenbahn und die Fahrgäste blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen über 40.000 Euro.

(gra)

 

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Unwetter über München
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Sonntag, 25. Juni 2006
20.00 Uhr
Stadtgebiet
Das gestrige Unwetter hat auch den Behandlungsplatz Zwei am U-Bahnhof Fröttmaning nicht verschont. Die orkanartigen Böen erfassten drei Zelte des Bayerischen Roten Kreuz und zerstörten diese völlig. Eines der Zelte wehte der Sturm dabei auf das Dekontaminationszelt der Freiwilligen Feuerwehr Pentling.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pentling sowie vom Bayerischen Roten Kreuz sicherten die verbliebenen Zelte und bauten die beschädigten ab. 
Die Verantwortlichen haben versichert, dass bis zum Halbfinale am 05.07.2006 alle beschädigten Zelte ersetzt sind. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mindestens 30 000 € belaufen. Im Stadtgebiet ereigneten sich etwa 50 weitere sturmbedingte Einsätze, wie zum Beispiel abgebrochene Äste.

(ze)
 

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Nichtschwimmer geht Baden
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Sonntag, 25. Juni 2006
18:53 Uhr
Corneliusbrücke
Sein edles Schuhwerk wurde einem 35-jährigem Polen fast zum Verhängnis. Der Mann befand sich bei Feierlichkeiten in der Nähe der Strandbar bei der Corneliusbrücke, als ihm ein Schuh in das kühlende Nass der Isar fiel. Obwohl der Pole des Schwimmens nicht mächtig war, sprang er in die Isar. An einem Pfeiler der Corneliusbrücke konnte sich der Mann dann an schwimmfähigem Treibgut festhalten. Einsatzkräfte der Feuerwache Mitte seilten einen Einsatzbeamten mit Hilfe eines Flaschenzugsystems über die Drehleiter  zu dem havarierten Nichtschwimmer ab und sicherten ihn mit einem Rettungsdreieck. Anschließend konnte der Mann mittels des Flaschenzuges über die Drehleiter unversehrt wieder auf die Corneliusbrücke verbracht werden. Nach einer Untersuchung durch Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr München konnte der 35-Jährige die Einsatzstelle unbeschadet, jedoch leicht durchnässt wieder verlassen.

(hoe)
 

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Technischer Defekt löst Küchenbrand aus
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Sonntag, 25. Juni 2006
15:46 Uhr
Mühlhauser Straße
Gestern Nachmittag wurde der Löschzug der Wache Sendling in die Mühlhauser Straße gerufen. Offenbar löste ein technischer Defekt an der Elektrik eines Kühlschrankes einen schadensträchtigen Brand aus. Ersten Erkundungen zufolge erwies sich der Angriffsweg über den Treppenraum als effektivste Maßnahme, den Flammen schnell Herr zu werden. Mit Atemschutz ausgerüstet verschaffte sich ein Trupp der Berufsfeuerwehr gewaltsam Zugang über die abgesperrte Wohnungstüre. Mit einem C-Löschrohr wurde der Brand rasch abgelöscht. Zugleich setzten die Feuerwehrkräfte zum Entrauchen der im vierten Obergeschoss gelegenen Wohnung einen Lüfter ein.  Nach einer teilweisen Demontage der völlig zerstörten Kücheneinrichtung spürten die Beamten restliche Glutnester auf und löschten diese vollends ab. Trotz des schnellen Löscherfolges konnte nicht vermieden werden, dass in dem 1½ Zimmerappartements ein Schaden von mindestens 50.000 Euro entstand. Der Bewohner war zum Zeitpunkt des Geschehens nicht zuhause. Benachbarte Mieter waren zu keiner Zeit in Gefahr.
Zur entgültigen Klärung der Brandursache wird die Brandfahndung der Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen.

(ric)
 

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Fritteuse in Brand 
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Sonntag, 25. Juni 2006
10.05 Uhr
Klenzestraße

 
Hohen Sachschaden verursachte heute das brennende Fett einer Fritteuse in einem vierstöckigen Gebäude im Glockenbachviertel. In der im Erdgeschoss befindlichen Metzgerei geriet das Fett einer unbeaufsichtigten Fritteuse im Küchenraum in Brand und beschädigte die Einrichtung. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen die Einsatzbeamten der Hauptfeuerwache gewaltsam in die Räumlichkeiten ein, brachten die Fritteuse ins Freie und löschten die Kücheneinrichtung mit einem C-Löschrohr ab. Zur Lokalisierung weiterer Glutnester kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Mit einem Hochleistungslüfter befreiten die Feuerwehrmänner die Räume vom Brandrauch.  Bewohner des Gebäudes kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Um das Ausbreiten der starken Rauchentwicklung auf obere Geschosse zu verhindern, stiegen die Beamten über eine Steckleiter in ein geöffnetes Fenster im ersten Obergeschoss ein. Der darin tief schlafende Bewohner hatte weder vom Brand, noch vom Einsatz des Löschzuges der Hauptfeuerwache Notiz genommen und musste für den Zeitraum der Löschmaßnahmen seine Wohnung verlassen. Der Sachschaden am Mobiliar und den Räumlichkeiten durch die Verrußung wird auf eine Höhe von circa 100.000 Euro beziffert. Zur Ermittlung der Brandursache hat das Kommissariat K113 der Kriminalpolizei München die Einsatzstelle übernommen.

(hoe)
 

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Integrierte Leitstelle
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Die Integrierte Leitstelle (ILSt) ist die zuständige Einsatzzentrale für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr München. Sie ist Führungsmittel für den Einsatzstab im Katastrophenfall und Rettungsleitstelle für die Stadt und den Landkreis München. Diese Aufgaben wurden ihr in ihrem Gründungsjahr 1997 übertragen. Die ILSt wickelt im Jahr
ca. 300.000 Hilfeersuchen ab.
Im Hinblick auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft übernimmt die Integrierte Leitstelle neben ihrem recht umfangreichen Aufgabengebiet noch zusätzliche Tätigkeiten. An jedem der sechs Münchner Spieltage wird das Leitstellenpersonal verstärkt.
In der angegliederten Feuerwache findet sich an den Spieltagen die Gefahrenabwehrleitung (GAL) ein. Entscheidungen, die dort getroffen werden und die Einsatzkräfte in den Bereitstellungsräumen oder Feuerwachen betreffen, werden durch die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle umgesetzt. Am eigens dafür eingerichteten Sonderleitplatz werden die Rettungskräfte alarmiert oder abgerufen und über Funk an die Einsatzstellen herangeführt. Unterstützung erhalten die Disponenten dabei von Mitgliedern der Informations- und Kommunikationsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr München.
Auch das Katastropheneinsatzleitfahrzeuges (KELF) wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle besetzt.

(fel)
 

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5. WM-Spieltag in München
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Samstag, 24. Juni 2006
Die deutsche Beteilung im Achtelfinale und das wunderbare Wetter lockten unglaublich viele Fans zum Fan Fest in den Olympiapark und auf die Leopoldstraße.
Nachdem bereits das Gelände am Coubertinplatz zwei Stunden vor Spielbeginn bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde das Olympiastadion geöffnet, in dem eine weitere Großbildleinwand aufgebaut war.
25.000 fußballbegeisterte Zuschauer fanden darin Platz.
Auch die Münchner "Feiermeile", die Leopoldstraße, war aufgrund des hohen Fanaufkommens bereits kurz nach dem Anpfiff für den Verkehr gesperrt worden.
Um für einen eventuellen Zwischenfall gerüstet zu sein verlegte die Gefahrenabwehrleitung (GAL) einen Teil eines mobilen Behandlungsplatzes aus seinem Bereitstellungsraum von der Feuerwache 9 in das Olympiagelände.
Ein Lob an die Fans, sowohl in der Arena, im Olympiapark und auf der Leopoldstraße war die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Somit gab es für die nahezu 3000 Einsatzkräfte aus den verschiedensten Organisationen keine besonderen Vorkommnisse zu bewältigen.

(hör)
 

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Teurer Zutritt
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Samstag, 24. Juni 2006
17:45 Uhr
Olympiaparkanlage
Bereits um 15:00 Uhr hatten die Pforten des FIFA Fanfests anlässlich der Achtelfinalbegegnung Deutschland – Schweden in der Olympiaparkanlage geschlossen. Dennoch versuchte ein 21-jähriger US-Amerikaner, der sich auf einer vierwöchigen Deutschlandreise befindet, sich gegen 17:30 Uhr Zutritt zum Fanfest zu verschaffen. Der junge Mann kletterte über einen Absperrzaun und blieb mit dem Ringfinger seiner rechten Hand am Zaun hängen. Hierbei wurde der Finger fast gänzlich abgetrennt.  Der Sanitätsdienst des BRK übernahm die Erstversorgung vor Ort, ehe der 21-Jährige nach einer schmerzlindernden Behandlung durch das Notarztteam Nord von einem Rettungswagen der Firma MKT in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht wurde.
Am 18. Juli tritt der Unglückrabe wieder die Heimreise in die Vereinigten Staaten an.

(hoe)
 

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Hoher Besuch durch den bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein 
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Mittwoch 21. Juni 2006

v. l. Innenminister Dr. Günther Beckstein, ltd. Branddirektor Wolfgang Schäuble

Am Mittwoch Nachmittag informierte sich der bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein beim Leiter der Münchner Feuerwehr, Wolfgang Schäuble, über die Sicherheitskonzepte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr während der FIFA WM 2006.
Nach seinem Besuch im Bereitstellungsraum Nord in der Domagkstraße besichtigte er den Behandlungsplatz und die Örtliche Einsatzleitung am FIFA WM Stadion.
Dort traf er auf die Präsidentin und den Landesarzt des Bayerischen Roten Kreuzes. Prinzessin Christa von Thurn und Taxis und Prof. Dr. med. Peter Sefrin statteten ihren freiwilligen Helfern ebenfalls einen Besuch ab.
Am vierten Spieltag in München waren an den verschiedenen Bereitstellungsräumen und am FIFA WM Stadion wieder einmal über 3000 Frauen und Männer in Bereitschaft. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen verlief der letzte Vorrundenspieltag der FIFA WM 2006 für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst äußerst ruhig.
Am Ende seines Besuchs zog Herr Dr. Günther Beckstein begeistert folgendes Resümee:
"Es ist schon beeindruckend mit welcher Professionalität, Erfahrung und Know How hier gearbeitet wird."

(pie)

 

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Örtliche Einsatzleitung Stadt
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09. Juni - 09. Juli 2006


Lagebesprechung auf der Theresienwiese


KELF mit Begleitfahrzeug


Besprechungsraum im KELF, stehend ltd. Branddirektor Josef Stümpfl

Neben den Vorkehrungen für die Sicherheit am FIFA WM-Stadion wurde auch für die Führung von größeren Schadenslagen im Stadtgebiet (incl. Olympiapark und Medienzentrum) hier eine Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) gebildet.
Als mobile Führungsstelle steht dieser das Katastropheneinsatzleitfahrzeug (KELF) zur Verfügung. Im Bedarfsfall kommt das KELF mit einem Begleitfahrzeug zum Einsatz. Stationiert sind beide Fahrzeuge auf der Feuerwache 3 im Westend.
Der örtliche Einsatzleiter an den Spieltagen ist der leitende Branddirektor Josef Stümpfl. Neben ihm ist ein bereits personell festgelegter Stab Bestandteil der Örtlichen Einsatzleitung.Ein weiteres Glied der ÖEL ist die Sanitätseinsatzleitung Stadt. Sie besteht aus dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und dem Leitenden Notarzt (LNA).Tritt die Örtliche Einsatzleitung an einer Einsatzstelle zusammen, so kommen auf das Katastropheneinsatzleitfahrzeug mehrere Aufgaben zu. In ihm versammelt der örtliche Einsatzleiter den Stab und die Fachberater zu Lagebeurteilungen und Besprechungen. Vom KELF aus wird der Funkverkehr an der Einsatzstelle geleitet und es dient als Bindeglied zwischen den Kräften vor Ort und der Integrierten Leitstelle (ILSt) in der Feuerwache 3.
Die Fachberater setzen sich je nach Einsatzlage z. B. aus Vertretern der Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr, THW und Rettungsdienste zusammen. 

(fel)
 

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Bienen nach deutschem WM Sieg in Feierlaune
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Mittwoch, 21. Juni 2006
07.58 Uhr
Freienfelsstraße

Am Morgen nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft machte ein Bewohner eines Doppelhauses in Neuaubing eine ungewöhnliche Entdeckung. Ein im Garten abgestelltes 15 Liter Bierfass erwählte ein schwärmendes Bienenvolk zu ihrer neuen Heimat. Die Feierlaune der bierseligen Bienen wurde jedoch jäh gebremst, da es sich hierbei um ein leeres, nur zur Zierde aufgestelltes Bierfass handelte. Da es sich bei diesen Schwärmern um kultivierte Bienenvölker handelt, die allein nicht überlebensfähig wären und der Pflege bedürfen, wurden die Tiere von den Einsatzkräften der Feuerwache Pasing eingefangen.
Die Tiere werden dem Imkerverband übergeben.

(ju)

 

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Selina hatte es eilig
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Dienstag, 20. Juni 2006; 02.49 Uhr; Albert-Roßhaupter-Straße
Sie wollte unbedingt rechtzeitig zum WM-Spiel Deutschland – Ecuador das Licht der Welt erblicken, deshalb kam die kleine Selina heute Nacht im PKW ihrer Großeltern auf der Straße zur Welt. Die 21-jährige Mutter aus München Solln hatte gegen Mitternacht die ersten heftigen Wehen verspürt. Da sich der Vater des Kindes auf einer beruflichen Fortbildung befindet, verständigte sie ihre Eltern aus der Augsburger Gegend.
Diese fuhren die werdende Mutter im eigenen Auto Richtung Klinik und verständigten den Rettungsdienst. 
In der Albert-Roshauptehr-Straße gab es für das Mädchen jedoch kein Halten mehr, im Fond des Renault kam sie zur Welt. Dem eintreffenden Feuerwehr – Notarzt blieb nur noch das Kind abzunabeln.

Mutter und Kind sind wohlauf.

Ein privater Rettungsdienst transportierte beide in eine Münchner Klinik.

(hör) 

 

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Betriebsunfall in Pizzeria
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Montag, 19. Juni 2006
10.33 Uhr
Zehentstadelweg
Einem 28-jährigen Pizzabäcker wurde bei einem Betriebsunfall der rechte Arm in einem Industrieteigrührgerät eingeklemmt.
Nach ihrem Eintreffen stellten die Beamten der Feuerwache Pasing fest, dass der Unterarm des Mannes bis zum Ellenbogen zwischen Teigschüssel und Antriebsturm des Rührgerätes eingeklemmt war.
Mit Hilfe von Holzkeilen, die zwischen Antriebsturm und Schüssel getrieben wurden, konnte eine schnelle Druckentlastung des Unterarmes erreicht werden. Zur vollständigen Befreiung mussten mit einem Trennschleifer vier Entlastungsschnitte an der Teigschüssel angebracht werden. 
Dann wurde mit Spanngurten die Schüssel soweit zusammen gezogen, dass sich der Durchmesser verringerte und der Mann befreit werden konnte.
Während der Rettungsmaßnahmen betreuten Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr und eine Notärztin den Mann.
Der Patient erlitt bei dem Unglück Quetschungen und Abschürfungen am Unterarm. Ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr brachte den Mann in Begleitung der Notärztin in eine Klinik.


(fel)
 

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3. WM-Spieltag in München
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Sonntag, 18. Juni 2006
FIFA WM-Stadion

v. l. n. r. Leiter der Branddirektion Schäuble , OB Ude, Referent Dr. Blume-Beyerle

Der 3. Spieltag in München hatte ruhig begonnen. Ca. 10.000 Fans waren mit Beginn der ersten Partie Japan - Kroatien am Fanfest im Olympiapark versammelt. Vor dem Spiel Brasilien - Australien wurde das Fanfest wegen großen Besucherandranges geschlossen. Über 30.000 Besucher fanden sich dort ein.
In den Bereitstellungsräumen, Abrufplätzen und direkt am Stadion waren wieder rund 3.000 Rettungskräfte aus ganz Bayern und Österreich in Bereitschaft.
Im Bereitstellungsraum Ost auf der Feuerwache 9 war ein 130 Frauen und Männer starkes Kontingent des Österreichischen Roten Kreuzes untergebracht. Den Verband führte der Salzburger Landesrettungskommandant Gerhard Huber an. Ein Kamerateam des ORF war auf der Feuerwache 9 zu Gast und berichtete über die Aktivitäten der Rettungskräfte aus unserem Nachbarland.
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der Kreisverwaltungsreferent Dr. Wilfried Blume-Beyerle statteten in Begleitung des Dienststellenleiters der Branddirektion, Ltd. Branddirektor Wolfgang Schäuble, der Gefahrenabwehrleitung (GAL) in der Feuerwache 3 sowie dem Behandlungsplatz und der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) am FIFA WM-Stadion einen Besuch ab und informierten sich über die Vorkehrungen, die zur Sicherheit der Besucher getroffen worden sind. 
Bei unseren österreichischen und schweizerischen Nachbarn findet 2008 die Fußball Europameisterschaft statt. Aus diesem Grund besuchten der Feuerwehrchef und der Bezirksfeuerwehrkommandant aus Klagenfurt, der Sicherheitsbeauftragte der Stadt Innsbruck und der Leiter der dortigen Berufsfeuerwehr sowie der Leiter der Berufsfeuerwehr Basel und deren Personalchef die Örtliche Einsatzleitung am Stadion und ließen sich vom örtlichen Einsatzleiter, Ltd. Branddirektor Messerer, in die Sicherheitsvorkehrungen einweisen. Ihr Interesse am Stadion galt weiterhin dem vor dem Spiel aufgebauten Behandlungsplatz mit Dekontaminationseinheit und der Brandsicherheitswache.
Ein weiteres Ziel ihrer Stippvisite war die Gefahrenabwehrleitung. Dort wurden sie in die bestehenden Planungen, in das bewährte Sicherheitskonzept und in den Ablauf eines Spieltages aus Sicht der Berufsfeuerwehr eingewiesen. Anschließend besuchten sie das Medienzentrum in der Neuen Messe Riem.

(pie/fel)
 

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Rettende Eiswürfel für das Personal der Behandlungsplätze
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Sonntag 18. Juni 2006


Hier kommt das kühlende Eis

Das in der Hitze darbende Personal der Behandlungsplätze 1 und 2, welche in unmittelbarer Nähe zur Arena aufgebaut sind, belieferte heute die Berufsfeuerwehr München mit 200 kg Eiswürfeln.
 Diese wurden dringend zur Kühlung der Getränke benötigt.
Bei den momentan herrschenden, tropischen Temperaturen wird man diese willkommenen Lieferungen für die nächsten Spiele beibehalten. Die Einsatzkräfte vor Ort waren jedenfalls überglücklich über die Erfrischung.

(hör)

 

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Die Brandsicherheitswache in der Arena während der WM 2006
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Sonntag 18. Juni 2006

Leitstand der Feuerwehr mit Sicht aufs Spielfeld

2 Löschfahrzeuge stehen vor der Brandmeldezentrale bereit

Zwei Einsatzkräfte am Mundloch

Wie bei jedem WM-Spiel waren auch bei der Begegnung Brasilien gegen Australien
16 Beamte der Berufsfeuerwehr München für den Erstzugriff bei Feueralarmen im Stadion als Brandsicherheitswache im Einsatz.
Zwei Löschfahrzeuge und ein Einsatzleitfahrzeug stehen hierfür vor der Brandmeldezentrale bereit. 
Während des Spiels besetzt ein Leitstellenmitarbeiter und ein Beamter des gehoben Dienstes vom "Vorbeugenden Brandschutz" die Leitwarte der Feuerwehr.
Ein Trupp der Einsatzkräfte eines der Löschfahrzeuge ist ebenso in dieser "kleinen Leitstelle" anwesend. Zwei weitere Einsatzbeamte verfolgen das Geschehen von ihrem Standort in einem der beiden Mundlöcher am Spielfeldrand.
Der Rest des Personals verbleibt bei den Fahrzeugen.
Sollte es zu einer Feuermeldung im Bereich des Stadions kommen, setzten sich sofort eine komplette Fahrzeugbesatzung und der Trupp aus der Leitwarte zum betroffenen Feuermelder im Stadionbereich in Bewegung.
Sie könnten mit dem vorhandenen Gerät erste Löschmaßnahmen ergreifen oder Entwarnung geben.
Die Brandsicherheitswache ist fünf Stunden vor Spielbeginn vor Ort und beendet ihren Dienst je nach Besucherabfluss ca. zwei bis drei Stunden nach Abpfiff.

(hör)

 

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Behandlungsplätze 
FIFA Fußball-WM 2006
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09. Juni - 09. Juli 2006


Behandlungszelt am Behandlungsplatz 1


Behandlungsplatz 1 direkt am Stadion


Transportkontingent am Behandlungsplatz 2


Behandlungszelt am Behandlungsplatz 2

Während der Spieltage in München sind die Vorkehrungen für jeweils sechs Behandlungsplätze getroffen worden. Zwei davon werden einige Stunden vor dem Einlass am Stadion aufgebaut. Die anderen vier Behandlungsplätze sind mobil und befinden sich in den Bereitstellungsräumen auf drei Feuerwachen der Berufsfeuerwehr (siehe Presseinformation vom 10. Juni 2006) und in einer ehemaligen Kaserne.
Mit Beginn des Besucherandranges sind die beiden Behandlungsplätze vollständig einsatzbereit. Der Standort des ersten Behandlungsplatzes ist die Ebene 0 am FIFA WM-Stadion zwischen Parkhaus und Pressezentrum. Dieser wird durch die Berufsfeuerwehr München betrieben. An diesem sind 157 Einsatzkräfte eingesetzt. Der zweite Behandlungsplatz befindet sich weiter südlich in unmittelbarer Nähe zum U-Bahnhof Fröttmaning. Die Betreiber sind hier abwechselnd das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst.
Die Kapazitäten sind so ausgelegt, dass jeweils bis zu 50 Verletzte pro Stunde gesichtet und notfallmedizinisch behandelt werden können. Hier wird der Transport in die Krankenhäuser vorbereitet.
Jedem Behandlungsplatz ist ein Dekontaminationsplatz vorgeschaltet, d. h. die Patienten könnten bei eventuellen Kontaminationen bereits vor dem Eingang zum medizinischen Bereich gereinigt werden.
Zu jedem Behandlungsplatz gehört auch ein sog. Transportkontingent, die Patienten nach einem bereits festgelegten Verteilerschlüssel in Kliniken in und um München zu verteilen.
Die verbleibenden vier Behandlungsplätze werden bei Bedarf von ihren Bereitstellungsräumen abgerufen und an bereits vorher definierten Standorten rund um das Stadion aufgebaut, bzw. können sie auch im Bedarfsfall im Stadtgebiet eingesetzt werden.

Bis zwei Stunden nach Spielende bleiben die Behandlungsplätze einsatzbereit. Erst dann werden sie wieder abgebaut, bzw. können die in Bereitschaft stehenden Kräfte wieder entlassen werden und in ihre Heimatorte in ganz Bayern, teilweise sogar bis nach Tirol und Oberösterreich zurückkehren.


(fel)
 

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2. Spieltag, 
FIFA WM-Stadion München
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Mittwoch 14. Juni 2006
Als ruhig und ohne besondere Vorkommnisse kann man aus Sicht der Feuerwehr den zweiten Spieltag in München bezeichnen.
Auch an diesem Tag waren wieder rund 3000 Kräfte in Bereitschaft, die unter der Leitung der Berufsfeuerwehr München geführt wurden.
Im ganzen Stadtbereich waren Kräfte in den einsatztaktisch günstig gelegenen Bereitstellungsräumen, Abrufplätzen und direkt im Stadion bereitgestanden. In der örtlichen Einsatzleitung und der Gefahrenabwehrleitung waren die Stäbe bei tropischen Temperaturen ständig auf dem Sprung, um bei einem Zwischenfall die notwendige Koordination der Einsatzkräfte zu übernehmen.
Von den Sanitäts- und Betreuungsdiensten waren über 1000 Frauen und Männer aufgeboten. Die Berufsfeuerwehr München hatte zu ihren mehr als 300 Frauen und Männer auf den zehn Feuerwachen, zusätzlich mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Begegnung Tunesien gegen Saudi Arabien in den Dienst berufen. Die Freiwillige Feuerwehr München war mit fast 300 Mann für die Sicherheit in München abgestellt. 
Zu diesem Kontingent holte die Berufsfeuerwehr mehr als 230 Frauen und Männer der Feuerwehren aus ganz Bayern zu diesem Spiel. Das THW unterstützte die Vorhaltungen mit mehr als 300 Frauen und Männern. Auch trugen ca. 650 Soldaten der Bundeswehr an diesem Spieltag zur Sicherheit der Zuschauer bei.
Am Behandlungsplatz 1, der von der Münchner Berufsfeuerwehr betrieben wird, fanden sich eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes ein. Der Mann hatte aufgrund der herrschenden sommerlichen Temperaturen Probleme mit seinem Kreislauf. Er konnte nach ambulanter Behandlung wieder seinen Dienst verrichten. Die Frau hatte einen Sonnenbrand mit erstgradigen Verbrennungen erlitten. Sie musste nach der ambulanten Behandlung an den Sanitätsdienst des Bay. Roten Kreuzes übergeben und stationär im Servicezentrum im Stadion behandelt werden.


(pie)
 

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Feuerwehr rettet fünf Jugendliche
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Donnerstag, 15. Juni 2006
16.54 Uhr
Reichenbachbrücke
Am heutigen Nachmittag verursachten fünf stark alkoholisierte Jugendliche im Alter von 14 - 18 Jahren einen Großeinsatz an der Reichenbachbrücke. Ein Passant entdeckte mehrere bewegungsunfähige Personen, die im Uferbereich der Isar lagen. Er rief über sein Handy die Leitstelle um Hilfe. Zum Unglücksort eilten zwei Taucherfahrzeuge, ein Hubschrauber mit einer Taucherstaffel an Bord, mehrere Notarzt- und Rettungswägen und ein Zug der Hauptfeuerwache. Zwei der betrunkenen Jugendlichen mussten mit Hilfe einer Winde vom Uferbereich einer Insel gerettet werden. Noch auf einem Radweg wurden sie medizinisch erstversorgt und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert. Drei weitere Heranwachsende konnten auf Einsatzkräfte gestützt den Weg von der Isar zu den RTW`s zu Fuß zurücklegen. Auch sie wurden zur Weiterbehandlung in Kliniken transportiert. 

(gra)
 

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Vollbrand einer Lagerhalle
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Mittwoch, 14. Juni 2006
21.14 Uhr
Neumarkter Straße
Durch den Brand einer alten Lagerhalle kam es gestern Abend zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Bereits vor dem Eintreffen sah man eine schwarze Rauchsäule über der Einsatzstelle auf einem Abrissgelände. Ein hölzernes Gebäude mit 200 m² stand völlig in Flammen. Die Einsatzkräfte löschten zeitgleich mit mehreren Rohren und konnten nach etwa 20 Minuten über Funk "Feuer aus" melden.  Die gewaltige Wärmestrahlung entfachte mehrere Kleinfeuer in der Umgebung der Halle. Die brennenden Büsche und den Bewuchs eines Bahndammes löschten die Feuerwehrmänner rasch ab. Der Sachschaden durch das Brandgeschehen beträgt etwa 3.000 Euro. Die Brandfahndung übernahm die Einsatzstelle von der Feuerwehr.

(gra)
 

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Drei Kellerabteile in Brand 
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Mittwoch, 14. Juni 2006
20.39 Uhr
Prinz - Ludwig - Straße
Aus unbekannter Ursache kam es am gestrigen Abend zu einem Brand mehrerer Kellerabteile eines Wohnhauses. Die alarmierte Feuerwehr drang unter Atemschutz in den völlig verrauchten Keller ein und löschte die Flammen ab. Zeitgleich drückten die Einsatzkräfte den Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Treppenhaus und kontrollierten die Wohnungen.  Verletzte gab es glücklicherweise keine. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 30.000 Euro. Die Brandfahndung hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

(gra)

 

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100.000 € Sachschaden bei Brand in Cafe
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Mittwoch, 14. Juni 2006
9.04 Uhr
Albert-Roßhaupter-Straße
Durch einen Brand im Bereich einer Elektroverteilung ist in einem Cafe ein großer Sachschaden entstanden. Die Beamten der Feuerwache Sendling sowie die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Sendling, fanden bei ihrem Eintreffen das im Erdgeschoss gelegene Lokal mit verschlossenen Türen und Fenstern vor. Im Inneren herrschte eine extrem starke Rauchentwicklung.
Die Feuerwehrleute verschafften sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten. Mit einem Hochleistungslüfter wurde der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt.
Die über dem Cafe befindlichen Wohnungen wurden vorsichtshalber evakuiert. Eine gehbehinderte Dame musste von Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr aus dem Gebäude getragen werden.
Die unmittelbar über der Brandstelle liegende Wohnung wurde mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Brandnester kontrolliert.
Nach rund 40 Minuten konnten die Bewohner wieder in das Haus zurückkehren. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

(fel)
 

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19 Jährige bei Motorradunfall schwer verletzt
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Dienstag, 13. Juni 2006
23.20 Uhr
Hofoldinger Str. / Münchner Str. Sauerlach
Eine 19-jährige Motorradfahrerin wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Sie prallte mit einem BMW X 3 im Kreuzungsbereich zusammen. Dabei zog sie sich linksseitig eine offene Unterschenkel- und Unterarmfraktur sowie innere Blutungen zu. Die beiden Insassen des Pkw erlitten bei dem Zusammenstoß einen Schock und wurden leicht verletzt.
Die Motorradfahrerin wurde noch am Unfallort vom Notarzt narkotisiert und intubiert und anschließend in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht.
An der Unfallstelle waren neben dem Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache Südost der First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Hofolding, der Rettungswagen der Werkfeuerwehr EADS und ein Rettungswagen des Bayer. Roten Kreuzes zur Versorgung der Patienten eingesetzt.

(fel)
 

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Thujenhecke in Brand
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Sonntag, 11. Juni 2006
07:29 Uhr
Holledauer Straße
Eine brennende Thujenhecke verursachte heute Morgen einen Sachschaden von etwa 20.000 Euro.
Aus ungeklärter Ursache fing die Hecke auf eine Länge von 20 Metern Feuer.
Ein Bewohner des angrenzenden Wohnhauses hielt den Brand mit Hilfe eines Gartenschlauches bis zum Eintreffen des Löschzuges der Feuerwache Milbertshofen unter Kontrolle. Dabei zog er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Nach einer ambulanten Erstversorgung wurde er in eine Münchner Klinik gebracht.
Die Feuerwehrmänner setzten die Löschmaßnahmen mit drei Rohren fort. Trotzdem konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen geparkte VW Lupo nicht verhindert werden.
Das Auto erlitt einen Totalschaden.


(ric)
 

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Ungewöhnlicher Notruf
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Samstag, 10. Juni 2006
15:17 Uhr
Integrierte Leitstelle
Ein ungewöhnliches Hilfeersuchen ereilte einen Disponenten am Samstag Nachmittag in der Integrierten Leitstelle. Über die Notrufleitung 112 meldete sich ein Deutscher Urlauber von der griechischen Insel Thassos.
Er war dort in der Nähe der Stadt Rachinos mit einem Motorroller unterwegs und gestürzt. Bei dem Sturz zog er sich starke Prellungen im Bereich der Wirbelsäule zu. In Unkenntnis der örtlichen Notrufnummern wählte der verzweifelte Mann die ihm bekannte Nummer 112. Das Gespräch erreichte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München.
Der Disponent ließ sich die Lage genau schildern. Die Ortskenntnis des Urlaubers hielt sich in Grenzen. Er konnte lediglich schildern, dass er sich zwischen zwei Ortschaften befand und von seinem jetzigen Standort auf die Stadt Rachinos blicke.
Über die Auslandsauskunft konnte die Telefonnummer der Polizei in der nahegelegenen Stadt Kavala eingeholt werden. Die Mitarbeiter der Leitstelle verständigten dann die örtliche Polizeistation, welche ihrerseits sofort eine Suchaktion einleitete. Nach seinem Auffinden brachten griechische Rettungsdienstkräfte den 51-Jährigen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Nach Aussagen seines Sohnes befindet sich der Mann mittlerweile auf dem Weg der Besserung.


(fel)
 

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Zwei Verletzte bei Motorradunfall
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Freitag, 9. Juni 2006
17.19 Uhr
Boschetsrieder Straße
Ein ca. 30-jähriger Motorradfahrer befuhr mit seiner Yamaha Vmax die Boschetsrieder Straße stadteinwärts, als ihm kurz vor dem Ratzingerplatz ein ausparkender Opel Omega Kombi behinderte. Dabei kam der Motorradfahrer sowie sein ca. 35-jähriger Beifahrer zu Sturz. Beide landeten im benachbarten Grünstreifen.  Ein Löschfahrzeug der nahegelegenen Feuerwache Sendling leistete bis zum Eintreffen von zwei Feuerwehr-Notarztteams sowie der Besatzung eines Rettungswagens der Fa. Aicher Ambulanz Union Erste Hilfe.
Die beiden Männer erlitten Frakturen und Prellungen und wurden in die Schockräume zweier Kliniken transportiert.

(fel)
 

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Lagebericht 1. Spieltag, FIFA WM-Stadion München
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Freitag, 9. Juni 2006


Bereitstellungsraum Süd auf der Feuerwache 2


Torjubel im Bereitstellungsraum Süd


Spannung beim Spiel Deutschland....


...gegen Costa Rica !


Bereitstellungsraum West Feuerwache 6

Gefahrenabwehrleitung (GAL) in der Feuerwache 3
stehend 1. v.  links  Ltd. Branddirektor Wolfgang Schäuble, 3. v. links der Präsident des THW, Albrecht Broemme 

Am ersten Spieltag waren rund 3000 Helferinnen und Helfer aus ganz Bayern - die meisten davon ehrenamtlich - in der Landeshauptstadt München im Einsatz. Um das besondere Engagement der Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, vom Technischen Hilfswerk und von den verschiedenen Rettungsdienstorganisationen zu würdigen, werden alle ihrer Herkunft nach in alphabetischer Reihenfolge erwähnt.
Ahrain, Altötting, Augsburg, Bad Abbach, Cham, Dachau, Deggendorf, Dillingen, Erling, Hartkirchen, Ichenhausen, Kaufbeuren, Landshut, Niederaichbach, Pentling, Pocking, Regen, Rosenheim, Tirschenreuth, Triftern, Trostberg, Waldkraiburg, Weiden, Weilheim.
Im Großen und Ganzen kann man aus Sicht der Rettungskräfte von einem ruhigen Einsatzgeschehen am Eröffnungsspieltag sprechen.
Im Bereich des Stadions wurden ca. 80 Personen durch den Sanitätsdienst behandelt. Es handelte sich dabei meistens um kleinere Blessuren und Kopfschmerzen. Nur vier davon mussten in ein Krankenhaus transportiert werden.

Im Olympiapark-Fanfest kam es aufgrund des großen Besucherandranges an der Einlasskontrolle zu Behinderungen, bei denen einige Absperrgitter umfielen. Dabei verletzten sich 20 Personen leicht.

Aus Sicht der Feuerwehr kam es wegen der Feierstimmung in der Innenstadt zu keinen besonderen Vorkommnissen.

(ju/fel/lu)
 

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Bereitstellungsräume bei der Münchner Feuerwehr
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Freitag, 9. Juni 2006
Um die Sicherheit während der Weltmeisterschaft zu gewährleisten, hat die Münchner Feuerwehr mehrere Bereitstellungsräume eingerichtet. Zahlreiche Kräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen aus ganz Bayern, sind während der Spieltage in München auf drei verschiedenen Feuerwachen (Pasing, Sendling, Neuperlach) sowie auf dem THW-Gelände in der Domagkstraße stationiert. Die Gesamtsamtzahl an Einsatzkräften in den Bereitstellungsräumen, am Public View Point und direkt am FIFA WM Stadion wird pro Spieltag bei rund 3000 liegen.  Natürlich stehen den fußballbegeisterten Helfern Großbildleinwände zur Verfügung, um ihnen den Bereitschaftsdienst so angenehm wie möglich zu gestalten.
Die Gefahren Abwehr Leitung (GAL) der Feuerwehr kann durch die im Stadtgebiet gelegenen Bereitstellungsräume im Ernstfall die Fahrzeuge und das Personal nach taktischen Gesichtspunkten gliedern und effektiv einsetzen. Außerdem ist durch die Lage der drei Feuerwachen nicht nur der Bereich um das Stadion, sondern das gesamte Stadtgebiet mit Personal und Einsatzfahrzeugen abgedeckt.

(hör)
 

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Küchenbrand 
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Donnerstag, 8. Juni 2006
12.11 Uhr
Herrnstraße

 
Aus unbekannter Ursache kam es im zweiten Obergeschoss eines Wohngebäudes in der Münchner Altstadt zu einem Küchenbrand in einer Dreizimmerwohnung. Nachbarn weckten die schlafende Bewohnerin, die sich anschließend selbst ins Freie retten konnte. Die alarmierten Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache drangen - geschützt durch schweren Atemschutz - mit zwei Löschtrupps in die völlig verrauchte Wohnung ein und löschten die Flammen ab. Diese hatten bis zum Eintreffen der Feuerwehrkräfte bereits auf die gesamte Kücheneinrichtung übergegriffen.  Anschließend entrauchten die Feuerwehrmänner die Wohnung und das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter. Die etwa 80-jährige Frau zog sich eine mittelschwere Rauchintoxikation zu. Sie musste vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinik transportiert werden. Der Sachschaden des Brandes beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 50.000 Euro. Die Brandfahndung hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(gra)

 

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Fische schnappten nach Sauerstoff
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Montag, 05.06.06
19:00 Uhr
Schwarze Lacke

 
Am gestrigen Abend rückte die Feuerwehr mit 20 Mann zum Fischfang an. Ein besorgter Passant sah in der "Schwarzen Lacke" am Petuelring mehrere schnappende Fische und alarmierte die Feuerwehr. Die Wasserversorgung des kleinen Baches war wegen des niedrigen Wasserstandes im Olympiasee nahezu unterbrochen. Karpfen und Brachsen sind normalerweise hart im Nehmen, doch ganz ohne Frischwasser kommen sie offenbar nicht aus. Einige verwechselten bereits den Himmel mit dem Grund und schwammen mit dem Bauch nach oben durch das Rinnsal.  Mit Keschern fingen die Floriansjünger die Fische ein und versorgten sie in blauen Plastikfässern mit einer ordentlichen Sauerstoffdusche.
Anschließend brachten sie die Einsatzkräfte ins "Naherholungsgebiet" Olympiasee, wo sie sich in den nächsten Tagen von ihren Strapazen erholen können. Außerdem ist von dort der Blick auf die Großbildleinwand der Fußballweltmeisterschaft um Klassen besser als von der "Schwarzen Lacke" aus.

(gra)
 

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Wiederholte Brandstiftung in Wohnhaus
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Sonntag, 04. Juni 2006
02:43 Uhr
Schlüsselbergstraße
Zum wiederholten Male wurde in der vergangenen Nacht die Ramersdorfer Feuerwehr in die Schlüsselbergstrasse gerufen. Im Eingangsbereich eines sechsgeschossigen Wohnhauses hatte ein unbekannter Täter mit Hilfe von Zeitungen einen abgestellten Kinderwagen in Brand gesetzt. Das Feuer war in wenigen Minuten abgelöscht.  Die Einsatzkräfte entrauchten mit Hilfe eines Hochleistungslüfters das völlig verqualmte Treppenhaus. Drei Bewohner mussten sich mit leichten Rauchgasvergiftungen in einem Krankenhaus behandeln lassen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Täterüberführung aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 10.000 Euro.

(gra)
 

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Schwerer Verkehrsunfall auf der A99
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Samstag , 03. Juni 2006
23.48 Uhr
A99 - Auffahrt zur A8
Aus unbekannter Ursache verlor am gestrigen Abend der Fahrer eines schwarzen Mercedes 190E die Herrschaft über seinen Wagen und raste ungebremst in ein Waldstück. Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Insassen aus dem Wagen geschleudert. Für eine 35-jährige Frau und einen 22-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 3-jährige Sohn der Verstorbenen wurde schwerstverletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen, wo er ebenfalls an seinen Verletzungen verstarb. Zwei weitere Insassen zogen sich durch den Aufprall schwere und mittelschwere Verletzungen zu. Nach eingehender medizinischer Versorgung an der Unfallstelle brachte man sie zur Weiterversorgung in umliegende Kliniken.  Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mussten während der Bergungsmaßnahmen mehrere Bäume fällen, um an die getötete Insassin in dem völlig verkeilten und demolierten Fahrzeug zu gelangen. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr schickte vorsorglich zwei Kriseninterventionsteams (KIT) für die psychologische Unterstützung der Ersthelfer zur Unfallstelle. Diese geschulten Helfer stehen bei schlimmen Ereignissen den Betroffenen und Opfern mit Rat und Tat zur Seite.
Die Auffahrt zur A8 in Fahrtrichtung Salzburg musste für über vier Stunden total gesperrt werden. 

(gra)
 

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Aufzug steckt fest
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Freitag, 02. Juni 2006
10.08 Uhr
Innenstadtkliniken
Mit dem Verdacht auf ein Lungenödem lieferte die Besatzung eines Rettungswagens der Johanniter-Unfall-Hilfe in Begleitung des Notarztes Süd in die Innenstadtklinik eine Patientin ein. Aufgrund ihrer Erkrankung war die 82-jährige Dame künstlich beatmet. Auf der Fahrt im Aufzug zur Intensivstation vom dritten ins zweite Obergeschoss blieb dieser unvermindert stehen. Vom Fahrgastraum aus betätigten die Retter den Notruf, worauf Feuerwehrkräfte der Wache Mitte alarmiert wurden.  Nach dem Öffnen der Aufzugstüre im zweiten Obergeschoss konnten dem Arzt Medikamente und Sauerstoff gereicht werden. Anschließend senkten die Feuerwehrmänner mit der Unterstützung eines Haustechnikers den hydraulischen Fahrstuhl bis zum zweiten Obergeschoss ab. Die 82-jährige Patientin konnte unbeschadet dem Ärzteteam der Intensivstation übergeben werden. Die Befreiungsaktion aus Aufzug durch die Feuerwehr dauerte nur wenige Minuten.

(hoe)
 

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Brennender Fernseher
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Freitag, 02. Juni 2006
07.14 Uhr
Schmellerstraße

Vermutlich durch einen technischen Defekt begann ein Fernsehgerät im zweiten Obergeschoss einer Dreizimmerwohnung zu schmoren. Die Bewohner, ein 69-jähriger Mann und seine 66-jährige Frau steckten den Fernseher aus, stellten das Gerät auf den Balkon, verschlossen die Tür und brachten sich in Sicherheit. Unter schwerem Atemschutz löschten Einsatzkräfte der Feuerwache Mitte das mittlerweile brennende Gerät mit einem C-Schnellangriffsrohr ab. Zugang zu dem Balkon verschafften sich die Feuerwehrmänner über das Baugerüst, das zu Renovierungszwecken an dem dreistöckigen Gebäude angebracht war. Durch die Hitzeentwicklung des Feuers zerbarst die Scheibe der Balkontüre, ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung konnte verhindert werden. Abschließend belüfteten die Feuerwehrmänner die Örtlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter. Der durch das Feuer und Rauch entstandene Sachschaden wird auf eine Höhe von 10.000 Euro beziffert. Beim Hinaustragen des schmorenden Fernsehgerätes zog sich das Ehepaar ein leichte Rauchvergiftung zu. Ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr brachte die beiden zur vorsorglichen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Den bei dem Ehepaar lebenden Mischlingshund gaben die Feuerwehrmänner in die Obhut der Polizei.

(hoe)

 

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Fahrer von Containerstapler eingeklemmt
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Donnerstag, 1. Juni 2006
08:33 Uhr
Hofbräuallee
Aus bisher noch unbekannter Ursache überschlug sich ein 40 Tonnen Containerstapler auf einem Firmengelände in Riem. Der, ohne Last fahrende 
Großgabelstapler kam dabei auf dem Dach zum Liegen.
Dabei erlitt der 27-jährige Fahrer schwere Verletzungen, er wurde zwischen Sitz und Lenkrad eingeklemmt.
Einsatzkräfte von den Feuerwachen Riem und Föhring befreiten den Verunfallten mittels hydraulischem Rettungsgerät.
Nach einer Erstversorgung durch das Notarztteam vom Rettungshubschrauber Christoph 1 und der Rettungswagenbesatzung der Aicher Ambulanz kam der Patient unter Arztbegleitung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.
Ein zweiter Containerstapler sicherte den Havaristen und ermöglichte so den Feuerwehrleuten ein Sicheres Arbeiten.
Zur Klärung der Ursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
(lu)
 

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