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Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
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Mittwoch, 31. Januar 2007
21:07 Uhr
Dachauer Straße / Breslauer Straße
Beim Zusammenstoß zwischen einem Mercedes und einem Radfahrer wurde der Radler schwer verletzt. Im Kreuzungsbereich erfasste der Autofahrer den 53-jährigen Mann. Dabei zog sich dieser ein schweres Schädelhirntrauma zu. Des weiteren besteht bei dem Radfahrer der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung.
Der Autofahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock und wurde durch einen Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr betreut.
Das Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache Nordwest versorgte den Patienten und begleitete den Transport in den Schockraum einer Klinik.

(fel)
 

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Autokran umgestürzt
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Mittwoch, 31. Januar 2007
12:36 Uhr
Georg-Brauchle-Ring

Auf einer Großbaustelle im Münchner Norden stürzte ein 20 Tonnen-Kran beim Verheben einer Fertig-Beton-Treppe auf einen benachbarten Bürocontainer. Die beiden im Container befindlichen Personen konnten sich glücklicherweise selbst über ein Fenster unverletzt ins Freie retten. Der Kranfahrer wurde durch den Unfall in seinem Führerhaus eingeschlossen. Feuerwehreinsatzkräfte der
BMW-Werkfeuerwehr und Berufsfeuerwehr München befreiten den 43-jährigen Mann mit einer hydraulischen Rettungsschere. 
Nach einer medizinischen Erstversorgung durch das Notarztteam Nordost transportierte ein Rettungswagen den Kranfahrer in eine Münchener Klinik. 
Nach Aussagen des medizinischen Personals erlitt der Mann durch den Unfall mittelschwere Prellungen im Brust- und Beckenbereich. Zwei weitere, in der Nähe des Krans befindliche Bauarbeiter erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen durch umherfliegende Teile.
Die Feuerwehrkräfte sicherten anschließend den havarierten Autokran mit mehreren Stützen gegen weiteres Absacken. Zur Ermittlung der Unfallursache hat die Polizei die Einsatzstelle übernommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann gegenwärtig von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(hoe)

 

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Autolaster in Tunnel umgekippt
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Mittwoch, 31. Januar 2007
11.57 Uhr
A99 Tunnel Allach

Ein mit acht fabrikneuen, bayrischen Luxuskarossen beladener Autotransporter und ein VW Touareg befuhren die Autobahn A99 in Richtung Stuttgart, als der VW im Allacher Tunnel unvermittelt auf die rechte Spur wechselte. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Aufgrund des starken Bremsmanövers des Autotransporters geriet dieser jedoch ins Schleudern und kippte im Tunnel samt seiner teuren Ladung um. 
Der 61-jährige Fahrer des VW-Touareg erlitt bei dem Unfall einen leichten Schock und wurde vom Rettungsdienstpersonal ambulant versorgt. Den 20-jährigen Lenker des LKW verbrachten Rettungskräfte des Bayrischen Roten Kreuzes mit leichten Prellungen und Schürfwunden vorsorglich in eine nahegelegene Klinik.
Einsatzwehrkräfte der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr bargen die im Tunnel verteilten Fahrzeuge mit einem Ladekran und einem Rüstwagen. Die Bergung des umgestürzten Transporters übernahm ein privates Abschleppunternehmen. Im Bereich der Unfallstelle kam es während der circa vier Stunden andauernden Bergungsarbeiten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart war komplett gesperrt.
Den an den Fahrzeugen entstandenen Sachschaden bezifferte der Einsatzleiter der Feuerwehr auf circa 700.000 Euro.




(hoe)
 

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Fußgängerin von Pkw erfasst
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Dienstag, 30. Januar 2007
18.49 Uhr
Ungererstraße
Ein 35-jähriger Münchener war mit seinem Audi auf der Ungererstraße stadteinwärts unterwegs, als unvermittelt eine Frau vor ihm die Fahrbahn betrat. Die 78-jährige Dame hatte vermutlich die Entfernung zum herannahenden Fahrzeug unterschätzt. Obwohl der Pkw-Fahrer einen Ausweichversuch unternahm, streifte er die Fußgängerin noch mit dem linken Aussenspiegel und verletzte sie sehr unglücklich im Beckenbereich. Das Feuerwehr-Notarzt-Team "Nord" versorgte die Verletzte mit Verdacht auf eine Oberschenkel- und Beckenfraktur. Anschließend transportierte ein Rettungsdienstfahrzeug sie in eine Münchener Klinik.


(hör)
 

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Lkw-Ladekran kracht gegen Fußgängersteg
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Samstag, 27. Januar 2007
06.11 Uhr
Georg-Brauchle-Ring

In den frühen Morgenstunden war der Seniorchef eines Entsorgungsunternehmens mit seinem Lkw auf dem Mittleren-Ring unterwegs. Der 58-jährige Münchener hatte übersehen, seinen Ladekran für Wertstoffinseln komplett

einzufahren. Mit dem weit nach oben ragenden Kranarm krachte er auf Höhe der Landshuter-Allee gegen eine Fußgängerüberführung. Dabei riss es die komplette Mulde, mitsamt dem Kranaufbau vom Lkw-Fahrgestell und landete auf der Straße.
Feuerwehreinsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen unterstützten das Feuerwehr-Notarzt-Team bei der Rettung des Verunfallten aus seinem MAN. Er hatte sich durch die schlagartige Verzögerung des Fahrzeuges mehrere Prellungen zugezogen.

An der Mulde und dem Kran entstand ein Schaden von ca. 30.000 €, das Lkw-Fahrgestell blieb nahezu unbeschädigt. Die Brücke wird derzeit von einem Sachverständigen überprüft, Angaben über die Schadenshöhe können noch nicht getroffen werden.


(hör)
 

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Zimmerbrand in Pasing
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Donnerstag, 25. Januar 2007
16.53 Uhr
Fischer-von-Erlach-Straße
In den gestrigen Nachmittagsstunden kam es im dritten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses zu einem Brand. Aus ungeklärter Ursache gerieten im Wohnzimmer der Dreizimmerwohnung Einrichtungsgegenstände in Brand. Der ca. 55-jährige Mieter konnte aus eigener Kraft die Wohnung verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing drangen, geschützt durch schweren Atemschutz, zum Brandherd vor und löschten das Feuer. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde die völlig verrauchte Wohnung sowie das Treppenhaus entraucht. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 40.000 € geschätzt.
(ju)
 

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Brand einer Großraummülltonne
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Donnerstag, 25. Januar 2007
08.44 Uhr
Helene-Mayer-Ring
Eine Großraummülltonne geriet heute Vormittag in einem Müllraum, einer Filiale einer Supermarktkette, in Brand. Angestellte des Supermarktes versuchten noch vergeblich das Feuer mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Dabei war die Rauchentwicklung so stark, dass der Müllraum, der im 2. Untergeschoss des Gebäudes lag, das Zwischengeschoss sowie die Verkaufsräume des Marktes völlig verraucht wurden. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr hatten das Feuer schnell gelöscht. Jedoch verteilte die hauseigene Lüftungsanlage den Rauch auch noch in ein angrenzendes Hotel sowie in ein Wohngebäude. Die Verkaufsräume, das Zwischengeschoss und den Müllraum entrauchten die Einsatzkräfte mit Hilfe von drei Hochleistungslüftern.
Feuerwehrmänner kontrollierten das Hotel und das Wohnhaus und entrauchten diese mittels der natürlichen Lüftung.
Vier Personen wurden vorsorglich mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst betreut und in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit von der Feuerwehr noch nicht beziffert werden.

(ju)

 

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Straßenbahn entgleist
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Mittwoch, 24. Januar 2007
12:48 Uhr
Belgradstraße/Scheidplatz



Im Bereich einer Weiche ist am Mittag eine Straßenbahn der Linie 27 am Scheidplatz entgleist.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren zwei Drehgestelle aus den Gleisen gerutscht.
Im vorderen Bereich brachten die Feuerwehrmänner das Fahrzeug mit Lufthebern wieder auf die Schienen. Das Heck der Straßenbahn hoben die Einsatzkräfte mit Hilfe des Feuerwehrautokrans wieder auf die Gleise.
Ein Feuerwehrmann zog sich beim Einsatz leichte Verletzungen zu.

Er kam zur Untersuchung in ein Münchner Krankenhaus.
Im Straßenbahnverkehr kam es zu erheblichen Verzögerungen.
Zum Zeitpunkt des Unglücks waren keine Fahrgäste im Zug.
Der entstandene Sachschaden kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden.




(ze)
 

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Radfahrer mit Schutzengel
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Montag, 22. Januar 2007
09.16 Uhr
Königsplatz
Großes Glück hatte heute Vormittag ein 27-Jähriger. Er war mit seinem Fahrrad auf der Luisenstraße stadtauswärts unterwegs, als ihn ein auf Höhe Königsplatz rechts abbiegender Omnibus, erfasste. Das Fahrrad wurde vom Vorderreifen des Busses überrollt, der junge Mann kam unter dem Fahrzeug zum Liegen.
Nachdem der Busfahrer sein Gefährt ein kleines Stück rückwärts setzte, konnte sich der Verunfallte selbst aus seiner misslichen Lage befreien.
Der alarmierte Löschzug der Feuerwache Schwabing musste somit nicht eingreifen.

Nachdem das Feuerwehr-Notarzt-Team Mitte den Patienten einer gründlichen Untersuchung unterzogen hatte, transportierte dieses ihn, mit Verdacht auf eine Sprunggelenksfraktur, in ein Krankenhaus.


(hör)
 

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Verpuffung in Laim
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Samstag, 20. Januar 2006
21.36 Uhr
Agricolastraße
Gestern Abend kam es im Hochparterre eines dreistöckigen Wohnhauses zu einer Verpuffung.
Die Stichflamme, ausgehend von einem Ofen der mit Brennpaste betrieben wird, erfasste den ca. 40-jährigen Mieter und griff auf das Mobiliar über. Das Fenster im Wohnzimmer sowie der Küche zerbarsten durch die Wucht der Verpuffung. 
Der 40- jährige erlitt bei dem Ereignis auf ca. 50 % der Körperoberfläche zweitgradige Verbrennungen, er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Flammen die auf das Mobiliar übergriffen, waren beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von selbst erloschen. Der Schaden der an der Wohnung entstand wird auf 10.000 € geschätzt.

(ju)

 

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Privater Rauchmelder verhindert großen Schaden
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Samstag, 20. Januar 2007
17.26 Uhr
Ringbergstraße
Um die im Kellergeschoss befindliche Sauna besser reinigen zu können, legte ein Familienvater zwei Kunststoffmatten auf den kalten Saunaofen. Dort vergaß er sie dann auch. Für den Abend plante die Familie einen Saunagang und schaltete den Ofen ein.
Die Matten auf dem Ofen entwickelten Brandrauch der sich im Unterschoss der Doppelhaushälfte verteilte. Ein Rauchmelder gab sofort bestimmungsgemäßen Alarm. Aufgeschreckt von dem durchdringenden Ton des Gerätes geleitete der Hausherr seine Familie und einen Besucher ins Freie, schaltete den Saunaofen aus und alarmierte die Feuerwehr.
Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräften der Feuerwache Ramersdorf nahmen unter schwerem Atemschutz ein C-Rohr vor und löschten Reste der Matten ab.
Der Schaden beschränkt sich auf die zwei zerstörten Kunststoffmatten und die verrußte Sauna.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals auf die Sinnhaftigkeit von privaten Rauchmeldern hinweisen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetpräsenz.

(hör)
 

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Dach der PEZ von Sturm beschädigt
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Samstag, 20. Januar 2007
12.26 Uhr
Ettstraße

Zum Verschließen mehrerer, durch den Orkan verursachten Löcher im Dach der Polizeieinsatzzentrale wurde heute die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr München gerufen. 
In einer Höhe von circa 30 Metern reparierten die Spezialeinsatzkräfte der Wache Föhring das extrem steile Dach, da die darunter befindliche Lüftungs- und Klimazentrale der PEZ gefährdet war. 
Während der mehr als zwei Stunden andauernden Aktion wechselten die acht Höhenretter circa 50 Dachplatten aus und entfernten mehrere lose Teile vom Dach.

(hoe)

 

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Brand in Kinderzimmer
PDF
Samstag, 20. Januar 2007
11.31 Uhr
Dachauer Straße
Die Drehleiterbesatzung der Feuerwache Pasing sollte eigentlich durch den Sturm gelöste Dachplatten an dem vierstöckigen Wohnhaus wieder befestigen. 
Kurz nachdem die Beamten die Einsatzstelle erreichten, rief der 29-jährige Bewohner einer Dreizimmerwohnung im zweiten Obergeschoss, dass es im Kinderzimmer brenne. Mit Pressluftatmern und einem Kleinlöschgerät ausgerüstet begaben sich die Feuerwehrmänner unverzüglich zur Brandwohnung und forderten parallel dazu Verstärkung an. 
Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr der Abteilung Moosach brachte die Besatzung der Drehleiter den Vater einer vierköpfigen Familie in Sicherheit und löschte den Entstehungsrand mit einem Pulverlöscher ab.
Die nachalarmierten Feuerwehrmänner brachten zu Nachlöscharbeiten eine Kübelspritze zum Einsatz und belüfteten anschließend die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter.
 Der 29 Jahre alte Vater musste mit dem Verdacht auf eine mittelschwere Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Seine 25-jährige Frau kam zusammen mit ihren drei und fünf Jahre alten Söhnen zur vorsorglichen Untersuchung in ein Münchener Krankenhaus. 
Sie hatten sich kurz nach Brandausbruch selbst in Sicherheit gebracht. 
Den Sachschaden am Kinderzimmer und dem ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenem Wohnzimmer bezifferte der Einsatzleiter der Feuerwehr auf circa 30.000 Euro. 

Die Kriminalpolizei hat zur Klärung der Brandursache die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)

 

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Brennender Fahrradanhänger in Hausgang
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Samstag, 20.Januar 2007
02.34 Uhr
Ansprengerstraße
In den frühen Morgenstunden brannte im Hauseingang eines achtstöckigen Wohngebäudes im Stadtteil Schwabing ein Fahrradanhänger. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing drang bereits starker Rauch aus der Eingangstüre. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnte der Brand rasch mit einem C-Rohr gelöscht werden. Das verqualmte Treppenhaus entrauchten die Feuerwehrbeamten mit einem Hochleistungslüfter über die bereits geöffneten Rauchabzugsklappen.  Die Bewohner des Gebäudes konnten während des Einsatzes in ihren Räumlichkeiten verbleiben, für sie bestand zu keiner Zeit Gefahr. Vorsorglich öffneten die Feuerwehrkräfte die Erdgeschosswohnung die zum Zeitpunkt des Brandes jedoch leer war. Den durch die starke Verrußung im Treppenraum entstandenen Sachschaden bezifferte der Einsatzleiter auf circa 7000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat das Kommissariat K113 der Kriminalpolizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)
 

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Erfolgreiche Telefonreanimation
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Freitag, 19.Januar 2007
20.49 Uhr
Thelottstraße
Gleich zweimal binnen kurzer Zeit leitete ein Disponent der Integrierten Leitstelle München am gestrigen Abend Wiederbelebungsmaßnahmen per Telefon an. Gegen 20.49 Uhr sackte eine 29-jährige Frau vor der Wohnungstür ihrer Nachbarn in der Thelottstraße zusammen. Bis zum Eintreffen des Notarztteams Nord begannen die Nachbarn unter Anweisung des Disponenten mit der Wiederbelebung der jungen Frau. Sie konnte nach der notärztlichen Versorgung kreislaufstabil in eine Münchener Klinik eingeliefert werden. 
Gegen 21.00 Uhr ging erneut ein Anruf bei dem gleichen Disponenten ein, nachdem ein 40-jähriger Mann von seiner Lebensgefährtin leblos aufgefunden wurde.
 Auch sie begann unter Anleitung des ausgebildeten Rettungsassistenten mit den lebenserhaltenden Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztteams Nordwest. Nach der medizinischen Erstversorgung kam der Mann unter notärztlicher Begleitung auf die Intensivstation einer Münchener Klinik. Nach Aussagen des medizinischen Personals befindet der Gesundheitszustand des 40-Jährigen mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

(hoe)
 

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800 Einsätze durch "Kyrill"
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Freitag, 19.Januar 2007
Stadtgebiet München
Bis in die späten Abendstunden des gestrigen Tages wickelten die Einsatzkräfte der Münchener Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr die letzten Auswirkung des Orkans "Kyrill" ab.
Insgesamt hatten die Einsatzkräfte seit Freitag Mittag circa 800 sturmbedingte Alarme im Münchener Stadtgebiet abzuarbeiten. 
Bis auf bereits erwähnte größere Ereignisse beschränkten sich die Einsätze der Feuerwehrleute im Wesentlichen auf umgestürzte Bäume und heruntergefallene Bedachungsteile. 
Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt können über die Schadenshöhe keine Angaben gemacht werden.

(hoe)
 

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Tote Frau nach Vollbrand in einem Wohnhaus
PDF
Freitag, 19. Januar 2007
17.30 Uhr
Karlsfelder Straße 
Am heutigen Abend wurde die Feuerwehr zu einem Brand nach Feldmoching gerufen. Ein Nachbar bemerkte eine starke Rauchentwicklung und rief die Leitstelle um Hilfe. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Einfamilienhaus lichterloh. Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung mehrere Löschrohre ein. Der starke Wind fachte die Flammen immer wieder neu an, wodurch sich die Brandbekämpfung über einen längeren Zeitraum hinzog.  Für die 86-jährige Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache nach Beendigung der Löscharbeiten aufgenommen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 100.000 Euro

(gra)
 

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Orkan über München
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Freitag, 19. Januar 2007

Durch den heftigen Orkan mit Geschwindigkeiten von über 120 km/h ist die Münchner Feuerwehr im Dauereinsatz. Gestern Mittag wurde zusätzliches Personal für den Einsatzdienst alarmiert und auf mehreren Wachen stationiert. Am Nachmittag traf sich ein Krisenstab der Feuerwehr, um den reibungslosen Ablauf des starken Alarmaufkommens zu koordinieren. Mehrere Sichtungsteams sind im Stadtgebiet unterwegs. Sie beurteilen die Einsatzstellen und legen die Reihenfolge ihrer Bearbeitung fest.
Bis zum heutigen Vormittag rückten die Einsatzkräfte bereits über 500 mal zu sturmbedingten Alarmen aus. Zahllose umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste blockierten immer wieder Straßen oder beschädigten Häuser und Autos. 
Durch einen umstürzenden Bauzaun brach sich ein Bauarbeiter am gestrigen Vormittag beide Fersenbeine.
Gestern Mittag kam ein 18 Monate altes Mädchen ums Leben. Eine Windböe wehte eine schwere Türe aus der Verankerung, die das kleine Kind mit voller Wucht traf. Sie erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

In der Lindwurmstraße stellte ein Statiker des Bauamtes nach einem Sturmschaden eine Einsturzgefährdung an einem mehrstöckigen Gebäude fest. Die Feuerwehr tauschte nach der Räumung das Schloss der Eingangstüre aus und übergab den Schlüssel dem Hausmeister. Für die Bewohner stand ein Großraumrettungswagen zur Verfügung.
In der Lehrer-Wirth-Straße löste sich an einem Gebäude ein Blechdach auf einer Fläche von über 100m². Mit Hilfe von Holzbalken sicherten die Einsatzkräfte die restlichen Blechbahnen und dichteten das Dach notdürftig mit Planen ab.
Der starke Wind wehte mehrere Toilettenhäuschen, eine Baustellenampel, einen überdachten Fahrradständer und eine Vielzahl von Christbäumen durch die Straßen.
Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr befand sich in der Nacht ebenfalls im Dauereinsatz. Sie sicherten zahlreiche Dächer, Werbetafeln und Antennen gegen die starken Böen.

(gra)
 

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Sturm beschert der Münchner Feuerwehr gegenwärtig 125 Einsätze
PDF
Donnerstag, 18.Januar 2007
18.00 Uhr
Stadtgebiet München

 

 

Bis gegen 18.00 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München etwa 125 mal zur Beseitigung von Sturmschäden. Überwiegend beschränkten sich die Einsätze auf umgestürzte Bäume und herabgefallene Bedachungsteile. Auf dem Dach des Hofbräuhauses löste der starke Wind ein circa 40 Quadratmeter großes Blech. Dieses stürzte auf die bereits abgesperrte Fußgängerzone. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache sicherten die restliche Dachhaut vor einem weiteren Ablösen durch Windböen.´ Um das erhöhte Anrufaufkommen zu bewältigen, ist seit dem Vormittag die abgesetzte Notrufannahme mit zehn weiteren Abfrageplätzen in der Integrierten Leitstelle im Dienst. Des Weiteren wurden weitere 50 Beamten des Bürodienstes und Grundlehrgangs in den Einsatzdienst einbezogen, um die gesteigerte Anzahl von Alarmen abarbeiten zu können.

(hoe)

 

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Sturm "Kyrill" fordert Todesopfer
PDF
Donnerstag, 18. Januar 2007
14.05 Uhr
Milbertshofen
Ein Todesopfer hat der Sturm "Kyrill" im Münchner Stadtteil Milbertshofen gefordert. Eine Glastüre war hierbei aufgrund des Sturms auf ein zweijähriges Mädchen gefallen. Trotz rasch eingeleiteter Ersthelfermaßnahmen durch eine  Polizeistreife und der weitergeführten Behandlung durch das Notarztteam Nord verstarb das Mädchen später in einer Münchner Klinik.

(hoe)
 

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Zimmerbrand
PDF
Montag, 15. Januar 2007
01.28 Uhr
Boosstr.
Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses bemerkte in der Nacht ein Feuer im Schlafzimmer seiner pflegebedürftigen Nachbarin. Er rief sofort die Feuerwehr, die schon nach wenigen Minuten am Einsatzort eintraf. Der Anrufer hatte bis dahin bereits die Haustüre gewaltsam geöffnet und teilte den Einsatzkräften den genauen Aufenthaltsort der 76-jährigen Dame mit. Sie konnte in letzter Minute mit einer Rauchvergiftung aus ihrer total verrauchten Wohnung gerettet werden. 
Neben ihrem Bett hatten aus unbekannter Ursache mehrere technische Geräte auf einem Servierwagen Feuer gefangen. Mit einem Schnellangriffschlauch löschten die Feuerwehrmänner die brennenden Teile ab und lüfteten die Wohnung. Die Dame musste mit einem Rettungswagen zur Weiterversorgung in eine Klinik transportiert werden. Der Sachschaden beträgt ca. 10.000 Euro.
(gra)
 

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Christbaum in Brand
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Sonntag, 14. Januar 2007
20.50 Uhr
Gollierplatz
Am gestrigen Abend wurde die Feuerwehr zu einem Christbaumbrand gerufen. Im Rückgebäude eines Mehrfamilienhauses hörte ein ca. 50-jähriger Bewohner des Erdgeschosses ein lautes Knistern aus der darüber liegenden Wohnung seiner Lebensgefährtin. Er sah nach und bemerkte den lodernden Weihnachtsbaum. Nachdem er die Bewohnerin und deren zwei Kinder schleunigst aus der Wohnung gebracht hatte, wollte er die brennende Tanne über das Treppenhaus ins Freie tragen.
Sie wurde ihm dabei zu heiß und er ließ sie auf halben Weg liegen. Anschließend ergriff er die Flucht. Die Einsatzkräfte löschten die Brandreste im Treppenhaus ab und lüfteten die Wohnung mit einem Hochleistungsgebläse. Die Besatzung des Rettungsdienstes behandelte die leichten Verbrennungen an den Fingern des mutigen Retters ambulant. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr mindestens 10.000 Euro.

(gra)

 

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Sturmtief "Franz" beschert der Münchner Feuerwehr rund 100 Einsätze
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Donnerstag, 11. Januar 2007
22:00 Uhr
Stadtgebiet München

Das Sturmtief "Franz" bescherte der Münchner Feuerwehr rund 100 Einsätze.
Dabei wurde aber nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt.
Hauptsächlich brachen Äste ab und landeten auf Gehwegen und Fahrbahnen.
In den meisten Fällen mussten Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr umgestürzte Bäume von Straßen entfernen und Bauzäune wieder aufstellen.
Der wohl spektakulärste Einsatz ereignete sich kurz vor 23:00 Uhr in der St.-Paul-Straße. Im fünften Stock eines komplett eingerüsteten Wohnhauses knickten die obersten Gerüstteile nach außen.
Ein in unmittelbarer Nähe stehender Baukran verhinderte ein Abstürzen der Gerüstteile. Beamte von der Hauptfeuerwache und der Wache Westend sicherten das Gerüst und trugen die obersten Reihen ab.


Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Angaben auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

(lu)
 

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Feuer im Apartment
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Donnerstag, 11. Januar 2007
02.38 Uhr
Pelkovenstraße

Dichter schwarzer Rauch schlug den Einsatzbeamten der Feuerwache Milbertshofen bereits bei der Anfahrt entgegen. In einem viergeschossigen Wohnhaus stand in einem Ein-Zimmer-Apartment die Küche in Vollbrand. An der Gebäuderückseite schlugen die Flammen bereits auf den darüber liegenden Balkon über. Dort stieg ein Trupp mit C-Rohr über eine Leiter auf den Balkon der Brandwohnung und kühlte den

Brandrauch ab. Ein weiterer Trupp, ebenfalls mit einem C-Rohr, ging über das Treppenhaus vor und löschte die brennende Einrichtung. Die Bewohnerin, eine 60-jährige Dame, hatte vor Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung verlassen. Sie musste mit einer Rauchvergiftung unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert werden. Die restlichen Bewohner des Mietshauses konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Die Besatzung eines zusätzlich alarmierten Löschzuges der Feuerwache Schwabing sowie die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Moosach kontrollierten die angrenzenden Wohnungen auf eine eventuelle Brandausbreitung und Verrauchung.
Nach etwa 30 Minuten meldete der Einsatzleiter "Feuer aus". Anschließend entrauchten die Einsatzbeamten das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter und suchten mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 30.000 € beziffert.


(hör)
 

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Arbeitsunfall
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Mittwoch, 10. Januar 2007
11.10 Uhr
Merowingerstr. / Kirchheim
Heute Mittag wurde ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr zu einem folgenschweren Betriebsunfall gerufen. Aus unbekannter Ursache quetschte sich ein 55-jähriger Arbeiter zwischen dem Fahrgestell einer hydraulischen Hebebühne und einer Betonwand ein.  Dabei zog er sich schwerste Brust- und Beinverletzungen zu, an denen er noch an der Unglücksstelle verstarb. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. 

(gra)
 

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Sturz vom Stapler
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Mittwoch, 10. Januar 2007
12.48 Uhr
Industriestr. / Aubing
Bei einem weiteren Betriebsunfall stürzte ein 59-jähriger Elektriker aus vier Metern Höhe auf den Boden. Er wollte an der Außenwand eines Recyclingbetriebs eine Beleuchtung montieren. Die herbeigerufenen Kräfte der Münchner Feuerwehr leisteten erste Hilfe und versorgten den Patienten bis zum Eintreffen eines Notarztes. 

 

Der Arbeiter zog sich durch den Sturz lebensgefährliche innere Verletzungen und mehrere Brüche zu. Der Rettungswagen transportierte ihn nach der Erstversorgung unter Arztbegleitung in den Schockraum einer Münchner Klinik. Die Polizei hat die genaueren Untersuchungen des Unfallhergangs übernommen.

(gra)
 

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Lüftungsanlage in Brand
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Montag, 8. Januar 2007
19.34 Uhr
Frankfurter Ring



 

Der Werkschutz eines metallverarbeitenden Betriebes hatte wegen einer starken Rauchentwicklung die Feuerwehr alarmiert. Nach intensiver Erkundung des Betriebsgeländes konnte die Ursache ausfindig gemacht werden. Eine sich im Freien befindliche Lüftungsfilteranlage hatte vermutlich durch statische Aufladung Feuer gefangen. Ein sogenannter Zentrifugalfilter stand in Vollbrand. Die Einsatzkräfte setzten zwei C-Rohre mit Löschschaum ein und füllten damit den ca. 6 Meter hohen Filter über die Revisionsklappen komplett auf.
Während der Löscharbeiten forderte man die ca. 30 Arbeiter in einer angrenzenden Produktionshalle auf, das Gebäude zu verlassen.
Angaben über die Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr nicht getroffen werden.

(hör)
 

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Brennender Christbaum verwüstet Wohnzimmer
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Montag, 8. Januar 2007
19:01 Uhr
Osterwaldstraße


Explosionsartig ging gestern Abend ein Christbaum in einer Schwabinger 4-Zimmer-Wohnung in Flammen auf. Ein Nachbar der den Brand bemerkt hatte, trat die Wohnungstüre ein und warf die Reste des bereits ausgebrannten Baumes aus dem Fenster. Er zog sich bei der Aktion eine Rauchvergiftung zu.
Die Leitstelle entsandt ein Aufgebot von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zur 

Einsatzadresse, da in der Brandwohnungnoch eine Mutter mit ihren beiden Kindern vermutet wurde. Diese hatten sich jedoch während des Brandgeschehens in einem anderen Zimmer aufgehalten und bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung verlassen. Die Einsatzkräfte löschten eine in Brand geratene Couch und entrauchten das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter. 
Ein Teil der Mieter des 12-Parteien-Hauses hatte das Gebäude selbstständig geräumt, Weitere konnten gefahrlos in ihren Wohnungen verbleiben.
Die 46-jährige Mutter, ihre 6-jährige Tochter, sowie den 8-jährigen Sohn behandelten Rettungsassistenten auf Verdacht einer Rauchvergiftung.
Der Schaden in der total verrußten Wohnung wird auf 40.000 € geschätzt.


(hör)

 

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Erfolgreiche Telefon-Reanimation
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Montag, 8. Januar
18:32 Uhr
Konrad-Witz-Straße
Beim Tischtennisspielen ist in einer Schulturnhalle ein 65-jähriger Mann leblos zusammengebrochen. Einer seiner Mitspieler setzte sofort den Notruf ab. Nachdem er alle Angaben gemacht hatte, fragte er den Disponenten ob er noch etwas tun könne. Nachdem der Beamte die Fahrzeuge alarmiert hatte, leitete er die Laienhelfer in der Wiederbelebung per Telefon an. Bis zum Eintreffen des ersten Fahrzeuges der Münchner Feuerwehr leisteten die Helfer acht Minuten hervorragend Erste Hilfe. Die Bemühungen setzte die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs weiter fort. Der ebenfalls alarmierte Notarzt konnte dann mit Medikamenten und der elektrischen Defibrillation den Kreislauf des Patienten wieder stabilisieren.
Der Mann kam mit einem Rettungswagen in den Schockraum einer Münchner Klinik.

Dank der beherzten Hilfe seiner Sportgefährten stehen die Chancen das Ereignis ohne Schaden zu überstehen gut.

(ze)

 

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Feuer bei der Wasserwacht
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Samstag, 6. Januar 2007
18:54 Uhr
Marienklause
Neun Mitglieder der Wasserwacht München waren außerhalb von München bei einem Fackelschwimmen. Nach der Rückkehr in ihre Station an der Marienklausenbrücke wollten sie ihre Ausrüstungsgegenstände zum Trocknen aufhängen. Bei der Inbetriebnahme des Sanitärbereiches entzündete sich unkontrolliert austretendes Gas aus einer Flasche und setzte die Holzverkleidung des Sanitärcontainers in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte auch die Außenfassade der in unmittelbarer Nähe stehenden Rettungsstation Feuer gefangen.  Durch das schnelle Eingreifen der Beamten der Hauptfeuerwache und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Solln, konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.
Um das Feuer vollends zu löschen und versteckte Glutnester aufzuspüren, musste die Holzverkleidung und der Dachstuhl des Sanitärcontainers mit einer Motorsäge großflächig geöffnet werden. Die Nachlöscharbeiten wurden mit Schaum durchgeführt.
Der Schaden an der Wasserwachtstation wird auf ca. 20.000 € geschätzt. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

(fel)
 

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Fußgänger von Taxi erfasst
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Samstag, 6. Januar 2007
6:47 Uhr
Schwanthalerstraße
Ein alkoholisierter Fußgänger geriet in den frühen Morgenstunden auf die Fahrbahn der Schwanthalerstraße. Ein stadteinwärts fahrender Taxifahrer konnte nicht mehr ausweichen und erfasste den 32-Jährigen frontal. Der Mann prallte mit dem Kopf in die Windschutzscheibe und wurde dann auf die Straße geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen im Beinbereich und eine Gehirnerschütterung.
Die Besatzung eines Feuerwehrnotarztwagens versorgte den Mann und brachte ihn in den Schockraum einer Münchner Klinik.
Der Taxifahrer blieb unverletzt.

(ze)
 

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 94
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Freitag, 5. Januar 2007
21:58 Uhr
Anschlussstelle Am Moosfeld
Beim Auffahren auf die Autobahn kam eine etwa 45-jährige Audifahrerin ins schleudern und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Zwei in Richtung Passau fahrende Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen und kollidierten mit dem Audi.
Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab und versorgten die Verunglückten. Das ausgelaufene Motoröl und den Kraftstoff nahmen die Feuerwehrleute mit Bindemittel auf. Zur Landung des Rettungshubschraubers leuchteten sie die Einsatzstelle aus.
Bei dem Zusammenstoß verletzten sich insgesamt vier Personen. Zwei Männer kamen mit leichten Blessuren, ein dritter Mann kam mittelschwer verletzt in eine Klinik.
Die Fahrerin des Audi kam nach der Erstversorgung durch einen Feuerwehrnotarzt lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber in den Schockraum eines Krankenhauses. Dort erlag sie ihren schweren Verletzungen.
An den beteiligten Fahrzeugen, einem BMW, einem VW Golf und dem Audi entstand nahezu Totalschaden.
Die Autobahn war in Richtung Passau für mehrere Stunden gesperrt.

(ze)
 

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Schwerer Verkehrsunfall vor dem Zirkus Krone
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Freitag, 5. Januar 2007
18:47 Uhr
Marsstraße
Auf Höhe des Zirkus Krone wurde beim Überqueren der Fahrbahn ein Fußgänger von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Der 51-jährige Beschäftigte des Zirkus prallte mit einem stadtauswärts fahrenden Pkw zusammen.
Bei dem Unfall zog sich der Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Ein Ärzteehepaar, die den Zirkus besuchen wollten sowie ein zufällig vorbeikommender Arzt versorgten vor Eintreffen der Rettungskräfte den schwerverletzten Mann.
An der Einsatzstelle waren mehrere Rettungswagen verschiedener Organisationen sowie ein Feuerwehr-Notarztteam und ein Löschfahrzeug der Hauptfeuerwache vor Ort.
Der Mann wurde vom Notarzt in den Schockraum einer Klinik gebracht. Die Beamten der Hauptfeuerwache leuchteten für die Unfallaufnahme durch die Polizei die Unglücksstelle aus und reinigten im Anschluss die Fahrbahn. Der Zustand des Mannes wird als kritisch betrachtet.

(fel)
 

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Baum stürzt auf Straße (Foto)
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Freitag, 5. Januar 2007
7:15 Uhr
Stroblstraße


Ein Baum stürzte in den Morgenstunden quer über die Stroblstraße im Stadtteil Laim. Vermutlich waren Windböen der Auslöser, die den in hohem Grade morschen Baum zum Umstürzen brachten. 
Der ca. 50 cm starke und etwa 8 m lange Baum beschädigte drei Autos.
Bei einem Alfa Romeo wurde das komplette Dach eingedrückt und ein VW-Passat stark im vorderen Fahrzeugbereich beschädigt. Glimpflich kam ein VW-Beatle davon; neben einigen Lackkratzern gingen nur die Blinkergläser zu Bruch. Beamte der Feuerwache Westend zerkleinerten mit einer Motorsäge den Baum und reinigten im Anschluss die Fahrbahn.
Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

(fel)
 

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Schlafzimmermöbel in Brand
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Mittwoch, 3. Januar 2007
22:29 Uhr
Eduard-Schmid-Straße
Der Löschzug der Hauptwache wurde in der Nacht zum Donnerstag in die Au gerufen, da ein Passant Rauch aus dem Fenster eines Wohnhauses steigen sah.
Im zweiten Geschoß war in einer Dreizimmerwohnung die Schlafzimmereinrichtung in Brand geraten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich sowohl über den Treppenraum als auch über die Drehleiter durch das Fenster Zugang zur Wohnung und löschten den Brand mit zwei C-Rohren. Dabei waren zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Die Fehlbodendecke der Wohnung musste zur Kontrolle von etwaigen Glutnestern ebenfalls geöffnet werden. Angrenzende Wohneinheiten wurden zwar kontrolliert, aber es waren keine weiteren Anwohner in Gefahr.
Auch die Mieterin der betroffenen Wohnung war bereits in Sicherheit. Laut ihrer Aussage war möglicherweise der Wärmestau einer Lichtquelle über dem Bett für den Brandausbruch verantwortlich. Die genauere Brandursache werden die Brandursachenermittler der Polizei herausfinden.
Es entstand durch die Rauchausbreitung in die gesamte Wohnung ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro.


(ric)
 

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Zimmerbrand mit einem Schwerbrandverletzten
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Montag, 1. Januar 2007
17:27 Uhr
Helsinkistraße
Aus unbekannter Ursache kam es am gestrigen Abend zu einem Brand in Riem. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle eine starke Rauchentwicklung im dritten Stockwerk eines Wohnblocks. Die eintreffenden Einsatzkräfte retteten über eine Drehleiter eine etwa 30-jährige Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern aus der Brandwohnung. Alle drei blieben dabei unverletzt, wurden aber vorsorglich in eine Münchner Klinik transportiert. Ein Trupp unter Atemschutz brachte über das Treppenhaus den 40-jährigen Familienvater ins Freie. Er zog sich durch das Brandgeschehen schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen zu.  Ein Notarztwagen transportierte ihn in eine Münchner Spezialklinik.
Die Brandbekämpfung und das Absuchen der verrauchten Räume übernahmen mehrere Trupps. Anschließend entrauchten die Einsatzkräfte das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Feuerwehr aus mindestens 50.000 Euro.


(gra)
 

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Sylvesterbilanz
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Wie jedes Jahr musste die Münchner Feuerwehr zum Jahreswechsel vermehrt Brandalarme wie auch Rettungsdiensteinsätze abarbeiten. Um der erhöhten Anzahl von Notrufen entgegenzuwirken, ging in der Integrierten Leitstelle bereits ab etwa 23:00 Uhr die "Abgesetzte Notrufannahme" in Betrieb. Dadurch konnten in Spitzenzeiten um Mitternacht über 20 Disponenten die Notrufe der Münchner Bürger annehmen und Einsatzfahrzeuge alarmieren.
Die Mitarbeiter in der Ilst disponierten etwa 350 Rettungsdienstalarme, die durch Sylvesterfeierlichkeiten über den "normalen" Tagesbetrieb hinausgingen.
Der überwiegende Anteil dieser Einsätze beschränkte sich in der Regel auf die Folgen übermäßigen Alkoholgenusses.
Etwa 100 zusätzliche Brandalarme gingen in der Sylvesternacht in der Leitstelle ein. Dabei handelte es sich meist um Kleinbrände, welche von verirrten Sylvesterraketen oder Böllern verursacht wurden. Diese Brände waren in der Regel rasch gelöscht.
Darüber hinaus gab es im Stadtgebiet aber auch einige außergewöhnliche Einsätze.


(ric)
 

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Brand in Hobbywerkstatt
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Montag, 1. Januar 2007
01:33 Uhr
Detmoldstraße
 
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine etwa 120m² große Hobbywerkstatt in Milbertshofen in Brand. Die in einem großen Gebäudekomplex untergebrachte Autowerkstatt stand bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte bereits in Vollbrand. Unter Einsatz mehrerer Löschrohre und einem Schaumlöschrohr konnten die Feuerwehrmänner ein Übergreifen auf weitere, angrenzende Werkstätten verhindern.  Die Einsatzkräfte brachten mehrere im Raum befindliche Gasflaschen ins Freie und kühlten sie anschließend ab. Personen befanden sich zu keiner Zeit in Gefahr. Die Höhe des Sachschadens der komplett ausgebrannten Werkstatt und zwei ausgebrannter Fahrzeugen bezifferte der Einsatzleiter auf eine Höhe von 50.000 Euro.

(hoe)
 

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Holzhaus in Kleingartenanlage komplett abgebrannt
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Montag, 1. Januar 2007
00:24 Uhr
Rockefellerstraße
Kurz nach Mitternacht geriet eine circa 16 m² große Holzlaube einer Kleingartenkolonie in Freimann aus bisher unbekannter Ursache in Brand. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Oberföhring stand die Holzhütte bereits in Vollbrand. Geschützt durch schweren Atemschutz löschten die Feuerwehrmänner den Brand mit zwei C-Löschrohren ab und brachten mehrere in der Hütte befindliche Gasflaschen ins Freie.  Die Höhe des Sachschadens an der komplett zerstörten Laube wird auf 15.000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Brandursache hat das Kommissariat K113 die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.


(hoe)
 

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Hoher Sachschaden durch Sylvesterrakete
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Sonntag, 31. Dezember 2006
23:55 Uhr
Frauenmantelanger
Ein auf dem Balkon gelagertes Sofa war die Nahrung eines Brandes, der durch eine verirrte Sylvesterrakete ausgelöst wurde. Das Feuer erreichte schnell eine so hohe Temperatur, dass sowohl die Isolierung der Hausfassade großflächig zerstört wurde als auch die Balkontüre barst. Dadurch konnte sich der Brand seinen Weg ins Innere der Wohnung bahnen. Die alarmierten Feuerwehrmänner der Wachen Schwabing und Milbertshofen nahmen einen anderen Weg. Sie gingen über die Haustüre in die Wohnung vor, um vorrangig das Brandgut im Wohnbereich abzulöschen.  Zusätzlich kontrollierten sie die angrenzenden Wohneinheiten auf Brandrauch. Zum Zeitpunkt des Feuers waren in den betroffenen Bereichen keine Personen anwesend. Der entstandene Sachschaden dieses Brandes wird aufgrund der Zerstörung der Bausubstanz auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.


(ric)
 

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14 Personen mussten den Jahreswechsel im Aufzug feiern
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Sonntag, 31. Dezember 2006
23:33 Uhr
Viktualienmarkt
Ihren Jahresübergang verbrachten 14 Personen notgedrungen im Aufzug in der Schrannenhalle am Viktualienmarkt.
Gegen 23:00 Uhr befanden sich vierzehn Gäste auf der Fahrt vom Untergeschoss ins Erdgeschoss in dem hydraulischen Aufzug, als dieser zwischen den Geschossen aus ungeklärter Ursache stecken blieb.
Nach Aussagen der Fahrgäste dauerte es anschließend circa 45 Minuten, bis sie sich bemerkbar machen konnten und die Feuerwehr alarmiert wurde.
Einsatzkräfte der nahegelegenen Hauptfeuerwache verschafften sich über eine schmale Öffnung am Dach Zugang zu dem Fahrgastraum und versorgten die Gäste mit Getränken und Frischluft. 
Da die Fahrgastkabine aufgrund eines elektrischen Defekts auch manuell nicht mehr zu bewegen war, öffneten die Feuerwehrmänner das Kabinendach mit einem Trennschleifer. Trotz mehrerer, zum Schutz vor Funken hineingereichter Brandschutzdecken und der Anweisung, während der Arbeiten nicht nach oben zu sehen, erlitt eine Frau eine leichte Verletzung am Auge. Gegen 01.15 Uhr brachten die Einsatzkräfte schließlich sämtliche Insassen des Aufzugs über eine Klappleiter ins Freie.


(hoe)
 

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Anwohner verletzt sich bei Löschversuchen
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Sonntag, 31. Dezember 2006
22:40 Uhr
Stösserstraße
Eine fehlgeleitete Sylvesterrakete setzte vermutlich Balkonmöbel einer Wohnung im ersten Obergeschoss in Brand. Dieses Feuer griff bereits auf den Balkon des zweiten Stocks über. Ein Nachbar wurde auf das Feuer aufmerksam und beschloss Löschmaßnahmen einzuleiten. Dazu verschaffte er sich gewaltsam über die Haustüre Zutritt zur Brandwohnung. Allerdings überschätzte der Mann seine Fähigkeiten als Feuerwehrmann und zog sich eine Rauchvergiftung durch die Brandgase zu. Eingetroffene Rettungsassistenten versorgten den Mann vor Ort. Einsatzkräfte der Feuerwachen Schwabing und Milbertshofen gingen unter Atemschutz über eine tragbare Leiter zum Brandgut vor und löschten dieses. Mit einem Lüfter befreiten sie die betroffene Wohnung vom Brandrauch und kontrollierten angrenzende Wohnungen. Die von der Hitze zerborstene Balkontüre verschlossen die Feuerwehrmänner mit einer Folie notdürftig und erneuerten das kaputte Schloss an der Eingangstüre.
In der Wohnung entstand durch Brandeinwirkung ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro

(ric)
 

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Durch Leichtsinn Weihnachtsbaum abgebrannt
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Sonntag, 31. Dezember 2006
21:12 Uhr
August-Macke-Weg
In einer Wohnung im zweiten Stock eines Wohnhauses beschloss ein Pärchen, zur Sylvesterfeier Wachskerzen und Sternwerfer am Christbaum anzuzünden. Innerhalb kurzer Zeit fing der Baum Feuer. Durch eigene Löschversuche erlitt der etwa 50-jährige Mieter eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen im Gesichtsbereich. Alarmierte Einheiten der Wachen Sendling und Westend gingen mit Atemschutzgeräten in die Brandwohnung und löschten den Weihnachtsbaum vollends ab.  Den Ehemann brachten Rettungsassistenten nach einer kurzen medizinischen Erstversorgung in ein Krankenhaus. Seine Frau konnte sich in Sicherheit bringen und wurde nicht verletzt.
Die Wohnzimmereinrichtung wurde derart in Mitleidenschaft gezogen, dass der Einsatzleiter der Feuerwehr einen entstandenen Sachschaden von mindestens 5.000 Euro schätzte.

(ric)
 

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