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Bauarbeiter 25 Meter abgestürzt
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Dienstag, 29. Januar 2008
17.44 Uhr
Einsteinstraße
Bei Arbeiten in einem leerstehenden Geschäftshaus ist ein 35-jähriger Arbeiter verunglückt. Der Mann fiel durch ein gebogenes Lüftungsrohr ca. 25 Meter in die Tiefe und blieb darin stecken. Bei dem Absturz hatte der Mann großes Glück im Unglück. Da sich das Lüftungsrohr nach unten hin verjüngt und am Ende eine Biegung aufweist, wurde der Fall abgebremst.
Da den Absturz niemand beobachtet hatte, wurden andere Arbeiter durch Geräusche aus dem Lüftungsrohr aufmerksam und befreiten den Verunglückten aus seiner Zwangslage im 2. Untergeschoss.
Das Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache Ost versorgte den Mann, der beim Absturz eine Fraktur am linken Bein, diverse Prellungen und Schürfwunden erlitten hatte und brachte ihn in den Schockraum eines Krankenhauses.


(gra)
 

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Schwerverletztes Kind nach Schussverletzung
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Dienstag, 29. Januar 2008
7.58
Schwanthaler-/Ganghoferstraße
Bei einer Schießerei im Westend wurden am Morgen 2 Personen getötet und ein 5-jähriges Mädchen schwer verletzt. Ein 45-jähriger Mann erschoss auf offener Straße eine 24-jährige Mutter, die mit ihrer 5-jährigen Tochter unterwegs war. Anschließend fügte er sich ebenfalls eine Schussverletzung zu.

Die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München sandte sofort nach Notrufeingang ein Großaufgebot von Rettungskräften an die Einsatzstelle.
Bei der 24-jährigen Frau waren alle Bemühungen vergebens, sie starb noch an der Unglückstelle. Der 45 Jahre alte Mann wurde durch ein Feuerwehr-Notarztteam in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb auch er kurze Zeit später.

Das 5-jährige Mädchen wurde von Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr in einem Löschfahrzeug betreut und untersucht. Im Verlauf der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Kind ebenfalls eine Schussverletzung hatte. Nach einer Erstversorgung brachte der nachalarmierte Kindernotarzt das Mädchen in den Schockraum einer Klinik.
An der Einsatzstelle waren als First-Responder-Team ein Löschfahrzeug der Wache Westend, zwei Feuerwehr-Notarztteams und der Kindernotarzt, zwei Rettungswagen sowie zwei Kriseninterventionsteams des Arbeiter-Samariter-Bundes vor Ort.

(fel)
 

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Pkw-Fahrerin rammt Ampelmasten
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Montag, 28. Januar 2008
22.28 Uhr
Heckenstaller-/Passauer Straße
Bei einem Verkehrsunfall rammte eine 47-jährige Opelfahrerin im Kreuzungsbereich einen Ampelmasten. Bei dem Aufprall wurde der Ampelmast aus dem Boden gerissen. Die Fahrerin zog sich bei dem Unfall diverse Prellungen zu.
Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Patientin.


(fel)
 
 

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Verkehrsunfall
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Montag, 28. Januar 2008
00:31 Uhr
Arcisstraße / Schellingstraße
Aus unbekannter Ursache kam es in der heutigen Nacht zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem Taxi im Kreuzungsbereich. Dabei zog sich eine der beiden Fahrgäste des Taxis schwere Kopfverletzungen zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stabilisierten während der medizinischen Versorgung ihre Wirbelsäule vorsorglich im PKW. Anschließend trennten sie das Dach mit schwerem Rettungsgerät vom Fahrzeug und lagerten die junge Frau vorsichtig auf eine bereitstehende Krankentrage um.  Den Transport in den Schockraum einer Klinik übernahm ein Rettungswagen mit Arztbegleitung. Der Busfahrer, der Taxifahrer und eine weitere Insassin des Taxis zogen sich durch das Unfallgeschehen leichtere Verletzungen zu.


(gra)
 

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Radfahrerin nach Kollision mit Pkw schwer verletzt
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Freitag, 25. Januar 2008
04:28 Uhr
Leonrodplatz
Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich ca. zwei Stunden später in Neuhausen. Dort war aus noch unbekannter Ursache eine 22-jährige Radfahrerin von einem Pkw erfasst worden. Die Radlerin erlitt dabei Brüche an Oberschenkel und Becken. Sie wurde vom Notarztteam Nord und der Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges aus Schwabing erstversorgt. Mit dem Notarzt kam sie anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik.
An der Einsatzstelle haben ebenfalls Polizeibeamte die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Fußgänger von Pkw erfasst
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Freitag, 25. Januar 2008
02:12 Uhr
Lindwurmstraße / Sendlinger-Tor-Platz
Beim Überqueren der Fahrbahn wurde ein 32-jähriger Fußgänger von einem Pkw erfasst und dabei schwer verletzt. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und mehrere Frakturen. Das Notarztteam Mitte und die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges von der Hauptfeuerwache versorgten den Fußgänger. Anschließend kam er in den Schockraum einer Münchner Klinik. Der 19-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Zur Klärung des Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
(lu)
 

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Schwerverletzt nach Sturz
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Donnerstag, 24. Januar 2008
14:27 Uhr
Neuschwansteinplatz
Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte am heutigen Nachmittag ein 44-jähriger Mann in seiner Wohnung in Obergiesing durch die verglaste Wohnzimmertür. 
Der Mann zog sich dabei schwerste Schnittverletzungen im Halsbereich zu. Die durch Nachbarn alarmierten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr öffneten mit einem Spezialwerkzeug die Wohnungstüre und übernahmen mit der Besatzung eines Rettungswagens der Aicher Ambulanz die medizinische Erstversorgung. 
Aufgrund der Schwere der Verletzungen alarmierten die Einsatzbeamten umgehend das Notarztteam Südost hinzu. Der Rettungswagen transportierte den Schwerstverletzten in Begleitung des Notarztes in den Schockraum einer Münchener Klinik. 
Sein Zustand wurde vom medizinischen Personal als stabil beschrieben.


(hoe)
 

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Augen zu und durch
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Dienstag, 22. Januar 2008
17:22 Uhr
Rosenheimer Straße/Orleansstraße
Die Höhe seines Sattelaufliegers hatte gestern in den frühen Abendstunden ein Lkw-Fahrer unterschätzt. Er fuhr mit seinem Gefährt in die für 3,60 Meter hohe Fahrzeuge zugelassene Eisenbahnunterführung ein, blieb an der Decke hängen und zerstörte sich dabei seinen Auflieger völlig. Dabei verlor er auch einen Teil seiner aus Getränkeleergut bestehenden Ladung. Der Fahrer selbst blieb bei dem Unfall unverletzt. Nachdem der Anhänger absenkt worden war, konnte das Gespann aus eigener Kraft rückwärts aus der Engstelle rangieren. Feuerwehreinsatzkräfte sicherten den demolierten Anhänger und die verbliebene Ladung notdürftig, sodass der Sattelzug mit einer Polizeieskorte auf ein nahegelegenes Brauereigelände überführt werden konnte. Abschließend beseitigte die Feuerwehr die Scherben auf der Rosenheimer Straße.
Die Rosenheimer Straße war im Bereich der Eisenbahnunterführung für etwa
90 Minuten gesperrt. Der Schaden am Auflieger beträgt ca. 40.000 €.

(hör)
 

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Rauchentwicklung in einem IC
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Sonntag, 20. Januar 2008
13:51 Uhr
Hauptbahnhof
Im Speisewagen des IC nach Österreich kam es heute Nachmittag zu einer Rauchentwicklung. Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG koppelten den betroffenen Waggon ab und zogen ihn auf ein Nebengleis. Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr entrauchten den Speisewagen mit Hilfe eines Hochleistungslüfters. Die Ursache der Rauchentwicklung war bis zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt, ebenso kann der Sachschaden noch nicht beziffert werden. Fahrgäste waren durch das Ereignis nicht betroffen.


(ju)
 

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Verletzte bei Zimmerbrand
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Freitag, 18. Januar 2008
09:03 Uhr
Guldeinstraße
 
Heute Vormittag wurde die Münchner Berufsfeuerwehr zu einem Zimmerbrand im Stadtteil Westend gerufen. Die Wohnung, die als Wohngemeinschaft genutzt wird, lag im dritten Obergeschoss eines dreistöckigen Wohnhauses. Der Brandherd lag in einem 20 qm großem Zimmer einer ca. 45-jährigen Mieterin. Die Einsatzkräfte drangen, geschützt durch schweren Atemschutz, zu dem Feuer vor. Dort fanden sie die Bewohnerin bewusstlos am Boden liegend und brachten sie sofort in der Nachbarwohnung in Sicherheit. Dort wurde sie von den Besatzungen eines Notarzt- sowie eines Rettungswagen versorgt. Die Feuerwehrmänner hatten die in Brand geratenen Einrichtungsgegenstände schnell gelöscht und die völlig verrauchte Wohnung vom Qualm befreit. Mit Hilfe der Drehleiter beförderten die Einsatzkräfte die verletzte Mieterin zu Boden. Mit einer schweren Rauchgasvergiftung kam sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Brandursache konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.


(ju)
 

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Gasgeruch entpuppt sich als Dehnfugenbrand
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Mittwoch, 16. Januar 2008
13.58 Uhr
Petersplatz
Mit dem Einsatzstichwort "Gasausströmung" rückten mehrere Kräfte der Hauptfeuerwache zu einem Schuhgeschäft an den Petersplatz aus. Die alarmierte Feuerwehr kontrollierte den Innenbereich und konnte nach aufwendig durchgeführten Messungen keinen Gasaustritt nachweisen. Die mitalarmierten Kräfte der Stadtwerke München Gaswache kontrollierten den umliegenden Bereich auf eventuelle Undichtigkeiten von durchlaufenden Gasleitungen.
Bei den weitergehenden Messungen stellten die Gaswerke in einem Schuhgeschäft eine erhöhte CO-Konzentration fest. Daraufhin belüftete die Feuerwehr mit einem Hochleistungslüfter das Schuhgeschäft.
Zwischenzeitlich stellten die Einsatzkräfte fest, dass auf einer benachbarten Baustelle, auf der dahinterliegenden Gebäudeseite, zwischen Rindermarkt und Viktualienmarkt, derzeit ein Gebäude von außen im Fundamentbereich mit Isoliermaterial abgedichtet wird.
Bei den Isolierarbeiten geriet offensichtlich eine Dehnfuge zwischen zwei Gebäuden an mehreren Stellen in Brand. Die dabei entstehenden Brandgase gelangten über Mauerritzen in das angrenzende Schuhgeschäft.
Nachdem eine Mitarbeiterin des Schuhgeschäfts über Unwohlsein klagte, kam sie zur genaueren Untersuchung und zur Überwachung in die Toxikologische Abteilung des Klinikums rechts der Isar. Bei ihr wurde eine leicht erhöhte CO-Konzentration im Blut festgestellt.
In mehrstündiger Arbeit konnten die Glutnester in der Dehnfuge aufgespürt werden. Mit Spezialwerkzeug wurde das Mauerwerk an mehreren Stellen geöffnet und die Glutnester abgelöscht.

(pie)
 

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Glück im Unglück
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Dienstag, 15.01.2008
02.06 Uhr
Herzogstraße
Aus noch unbekannter Ursache war das Wohnzimmer im 3. Obergeschoss eines viergeschossigen Wohnhauses in Brand geraten. Nach den ersten Schätzungen richtete das Feuer einen Schaden von etwa 50.000 € an. Ein etwa 40-jähriges Ehepaar bemerkte den Brand nicht und schlief seelenruhig in ihrem Bett. Offensichtlich hatten sie vor dem Schlafengehen die Türen von Wohn- und Schlafzimmer geschlossen, dadurch beschränkte sich die Rauchentwicklung und Rauchausbreitung auf das Wohnzimmer. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr brannte es bereits aus dem Wohnzimmerfenster.  Die Einsatzkräfte brachten sofort eine Drehleiter in Stellung, ein weiterer Trupp drang über den Treppenraum in die Wohnung ein. Das Feuer war rasch gelöscht. Der Trupp der über den Treppenraum in die Wohnung eindrang suchte die restliche Wohnung ab und weckte das Ehepaar. Schnell brachten die beiden Feuerwehrmänner das unverletzte Paar aus dem Gebäude. Nach den Löscharbeiten mussten die Beamten die Wohnzimmerdecke und den darüberliegenden Fußboden öffnen um an die restlichen Glutnester heranzukommen.

(pie)
 

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Zimmerbrand
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Montag,  14. Januar 2008
15.31 Uhr
Prinzregentenstraße 

Am heutigen Nachmittag kam es aus unbekannter Ursache zu einem Wohnungsbrand im dritten Obergeschoss eines Wohnhauses. Mehrere Anrufer meldeten der Einsatzstelle gleichzeitig das Brandgeschehen. Die Einsatzkräfte setzten eine Drehleiter zur Brandbekämpfung ein, während mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz den Brand im Innenangriff bekämpften und das Gebäude nach Bewohnern absuchten. Die Mieter der Brandwohnung, ein älteres Ehepaar, mussten mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik transportiert werden Ein Feuerwehrmann zog sich bei dem Einsatz mittelschwere Verletzungen durch ein herabstürzendes Fenster zu. Er wurde ebenfalls zur Weiterversorgung in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 200.000 Euro. Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Prinzregentenstraße war während des Einsatzes für zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt.


(gra)
 

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Schlange im Grünstreifen
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Samstag, 12. Januar 2008
18:31 Uhr
Selma-Lagerlöf-Straße




Passanten entdeckten gestern Abend eine ca. 80 cm lange Schlange im Grünstreifen vor einem Wohnhaus. Sie alarmierten die Feuerwehr. Die Beamten vor Ort nahmen an, die Schlange hätte die derzeit herrschenden niedrigen Temperaturen nicht überlebt. Sie nahmen das steife, vermeintlich tote Tier mit auf die Feuerwache. Bei Raumtemperatur "taute" das wechselwarme Tier jedoch langsam wieder auf und züngelte die Feuerwehrmänner an. Ein reptilienkundiger Kollege identifizierte die Schlange als eine in Südostasien beheimatete Schönnatter. Sie dürfte einem privaten Reptilienhalter entflohen sein. Um eine artgerechte Unterbringung zu gewährleisten, kam die Natter in die Obhut des "Zoologischen Institutes".

(hör)
 

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Biber bei Nachtmahl gestört
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Freitag, 11. Januar 2008
02:32 Uhr
Kleinhesseloher See
 

Einen Mordsappetit entwickelten mehrere Biber heute in den frühen Morgenstunden im Englischen Garten in der Nähe des Kleinhesseloher Sees. Das Opfer ihrer Begierde war die Rinde einer ca. 25 Meter hohen Weide. Sie hatten den etwa 50 cm dicken Stamm schon soweit durchgebissen das der Baum auf die Ifflandstraße zu fallen drohte. Ein vorbeifahrender Radfahrer bemerkte die Nager und die daraus entstehende brenzlige Situation. Er alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sicherten die Weide mit Hilfe eines Kranwagens. Anschließend mussten sie den Baum fällen.

(ju)
 

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Zimmerbrand in Gemeinschaftsunterkunft
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Mittwoch, 9. Januar 2008
18.48 Uhr
Sachsenstraße
Am gestrigen Abend brach in einer Gemeinschaftsunterkunft ein Zimmerbrand im ersten Obergeschoss aus. Die alarmierten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr drangen mit schwerem Atemschutz in den Brandbereich vor. Die Flammen hatten bereits die Zimmerdecke durchdrungen und waren gerade dabei, auf den Dachstuhl des Flachdaches überzugreifen. Sie löschten den Brand ab, während ihre Kollegen den gesamten Gebäudebereich kontrollierten und die restlichen Bewohner ins Freie brachten.  Als Wärmestube für die Gäste der Unterkunft diente bis zum Einsatzende ein alarmierter Großraumrettungswagen. Nach Einsatzende konnten die Betroffenen wieder in ihre geräumten Zimmer zurück. Zwei Personen, ein Mann und eine Frau mussten mit Atembeschwerden vorsorglich in eine Klinik transportiert werden. Vier Räume mussten wegen des Brandgeschehens gesperrt werden. Die Brandfahndung hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 40.000 Euro.

(gra)
 

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Feuerwehr rettet gehbehinderten Mann
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Mittwoch, 9. Januar 2008
06:11 Uhr
Boschetsrieder Straße
Eine Hausbewohnerin hörte wie aus dem Fenster im 2. Obergeschoss ein Mann um Hilfe rief und verständigte die Feuerwehr.
Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten verschafften sich Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling gewaltsam Zugang zu der etwa 60 m² großen Wohnung. Im WC fanden sie den 67-jährigen gehbehinderten Mieter, der sich dort zunächst in Sicherheit brachte. Ein Trupp brachte den Mann sofort nach unten ins Freie, wo er dem Rettungsdienstpersonal übergeben wurde.
Nach einer Erstversorgung kam er mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Münchner Krankenhaus. Aus unbekannter Ursache war im Schlafzimmer der Parkettboden in Brand geraten. Um noch eventuelle versteckte Glutnester aufzuspüren musste mit einer Motorsäge der Fehlboden geöffnet werden. Zur genauen Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Der entstandene Sachschaden wir auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

(lu)
 

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Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand
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Dienstag, 8. Januar 2008
13.57 Uhr
Nigerstraße

Zwei verletzte Personen sind das Ergebnis eines heftig wütenden Brandes in Haidhausen am frühen Nachmittag. In der Erdgeschosswohnung einer gehbehinderten 80-jährigen Dame war im Wohnzimmer aus unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Bei der Flucht aus der Brandwohnung erlitt die Seniorin Verbrennungen am Rücken. 

Eine Hausbewohnerin der Wohnung darüber erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Beide wurden vom Feuerwehr-Rettungsdienstpersonal versorgt und in Münchner Kliniken transportiert. Den Feuerwehreinsatzkräften gelang es, durch den Einsatz eines C-Rohres das Feuer auf das Wohnzimmer zu beschränken. Jedoch führte die extreme Verrußung zu einer Beschädigung der gesamten Wohnung. Die Schadenshöhe wird auf 150.000 € beziffert. Durch den Einsatz eines mobilen Rauchvorhangs konnte das Treppenhaus weitgehend rauchfrei gehalten werden. Alle weiteren Anwesenden des viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses hatten rechtzeitig das Anwesen verlassen, sodass keine weiteren Personen in Gefahr waren.

Abschließend öffneten die Beamten die Fehlbodendecken um eventuelle Glutnester mit einer Wärmebildkamera aufspüren zu können.

(hör)
 

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Dunstabzugshaube in Flammen
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Dienstag, 8. Januar 2008
12:24 Uhr
Klosterhofstraße
Nur eine Minute benötigten die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache zur nahe gelegenen Klosterhofstraße zu einem, von dort gemeldeten Zimmerbrand. Während sich die Mieterin im Bad aufgehalten hatte, fing die Dunstabzughaube über dem Herd Feuer und dieses drohte auf die Kücheneinrichtung überzugreifen. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr, hatte jedoch schon mehrere Atemzüge des giftigen Rauches eingeatmet. Während sie vom Rettungsdienstpersonal der Feuerwehr versorgt wurde, gingen deren  Kollegen unter schwerem Atemschutz in die im zweiten Obergeschoss liegende Wohnung vor und löschten den Brand. Abschließend entrauchten die Beamten die Brandwohnung und das Treppenhaus des fünfgeschossigen Wohnhauses.
Vorsorglich kam die Mieterin zur Abklärung der Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Der Schaden in der stark verrußten Wohnung wird auf 20.000 € geschätzt.

(hör)
 

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Brand im Westbad
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Donnerstag, 03. Januar 2008
12.30 Uhr
Weinbergerstr.
Aus unbekannter Ursache kam es heute Mittag zu einem Brand im Freibadbereich des Westbades. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zogen bereits dichte Rauchschwaden aus dem "Bademeisterhäusl" neben dem Freibecken. Mehrere Einsatzkräfte schützten sich mit Atemschutzgeräten und löschten einen brennenden Kühlschrank und eine verschmorte Elektroverteilung ab.  Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 75.000 Euro. Der Badebetrieb im Westbad kann ungehindert weitergehen, da bei den derzeitigen Temperaturen die Gäste den Innenbereich bevorzugen.

(gra)
 

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Wohnhaus evakuiert
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Dienstag, 01.01.2008
19:21 Uhr
Obergiesing
 
Bereits am späten Nachmittag war der Notarzt in das Mehrfamilienhaus gerufen worden. Zwei Bewohner zeigten unklare Vergiftungserscheinungen nach einer ersten Untersuchung veranlasste der Notarzt den vorsorglichen Transport in eine Klinik. Nach einer eingehenden Untersuchung diagnostizierten die Ärzte eine Kohlenmonoxidvergiftung. Sofort informierten die Klinikärzte die Münchner Feuerwehr.
Einsatzkräfte führten Messungen durch und lüfteten zeitgleich das Gebäude und nahmen die Gas-Heizung außer Betrieb. Bei der Evakuierung des Wohnhauses fanden die Rettungskräfte in einer Wohnung eine bewusstlose Frau und einen Mann, der deutliche Vergiftungssymptome zeigte. 
Beide kamen mit dem Feuerwehr-Notarzt in Münchner Krankenhäuser. Die 41-jährige Frau kam zur intensiven Sauerstoffbehandlung in die Taucherdruckkammer der Feuerwehr.
Alle Hausbewohner konnten bei Freunden und Bekannten unterkommen oder befinden sich in Krankenhäusern.
Zur Klärung der genauen Ursache des CO-Austritts hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.


(ze)
 

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Brand in Asylheim
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Dienstag, 1. Januar 2008
5.55 Uhr
Baierbrunner Straße
Im 3. Obergschoss eines Asylheims brach in den Morgenstunden ein Brand aus. Als die ersten Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle eintrafen standen mehrere Personen an den Fenstern und riefen um Hilfe. Über eine Drehleiter wurden 2 Personen gerettet. Große Bereiche des viergeschossigen Gebäudes waren von Brandrauch betroffen. Mehrere Personen wurden von der Feuerwehr in sichere Bereiche geleitet.  Auch das darunter liegende Stockwerk wurde von Einsatzkräften kontrolliert. In Brand waren Einrichtungsgegenstände. Sie konnten schnell gelöscht werden. 6 Personen wurden in einem Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung behandelt. Sie wurden zur weiteren Abklärung in eine Klinik gebracht. Der Schaden wird auf ca. 15.000 € geschätzt.

(fel)
 

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Sylvesterbilanz 2007/2008
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Der Jahreswechsel brachte erwartungsgemäß ein erhöhtes Einsatzaufkommen für die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr. Der erste Alarm des neuen Jahres erreichte die Integrierte Leitstelle um 0.00 Uhr. In der Max-von-Laue-Straße im Stadtteil Harthof war ein Brand auf einem Balkon ausgebrochen. Im weiteren Verlauf der Sylvesternacht brannte es weitere 15 mal auf Balkonen. Ursache dürften in der Regel verirrte Feuerwerkskörper gewesen sein. Ebenso rückten die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr zu weiteren zahlreichen Kleinbränden aus, bei denen hauptsächlich Wertstoffcontainer und Abfallbehälter in Brand waren.
In einem Schwesternwohnheim am Rotkreuzplatz war eine brennende Matratze die
Ursache eines Zimmerbrandes, bei dem das ganze Einzimmerapartment im 11. Stock durch Rußniederschlag beschädigt wurde. Nach den ersten Vermutungen ist auch hier ein Feuerwerkskörper die Brandursache. Der Sachschaden wird auf ca. 15.000 € geschätzt. 
Im olympischen Dorf mussten 12 Personen den Jahreswechsel aufgrund eines technischen Defektes in einer Aufzugskabine verbringen. 
Der Aufzug im Helene-Mayer-Ring blieb auf Höhe des 11. Stockwerks stehen. Die Feuerwehr befreite die Personen um kurz nach Mitternacht. Insgesamt rückte die Feuerwehr zum Jahreswechsel zu 84 Alarmen aus. 

Im Bereich des Rettungsdienstes wickelte die Integrierte Leistelle in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr 430 Alarme ab. Hier ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg zu verzeichnen. Hauptsächlich übermäßiger Alkoholgenuss führte zu dem deutlich erhöhten Aufkommen. Die kalte Witterung war Ursache für zahlreiche Stürze. Auch hier war ein gesteigertes Einsatzaufkommen zu verzeichnen.
Am Olympiaberg stürzte eine 47-jährige Frau und brach sich den Unterarm. Aufgrund der schwierigen äußeren Bedingungen am Berg, die Wege waren spiegelglatt, forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr zur Personenrettung nach. Die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr lagerte die Frau in einer Rettungswanne und seilte sie ca. 200 Meter vom Berg ab, bevor sie unter Begleitung des Notarztes in eine Klinik transportiert wurde.

(fel)
 

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