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Ein Toter bei Verkehrsunfall
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Montag, 31. März 2008
16.24 Uhr
Ingolstädter Straße, Auffahrt A99
Aus noch unbekannter Ursache kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Pkw und einem LKW. Dabei wurde ein Mann so schwer verletzt, daß er noch an der Unfallstelle verstarb.  Eine weitere Person wurde leicht verletzt und mit dem Rettungswagen der Feuerwehr in eine Klink gebracht. Die technische Hilfeleistung erfolgte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberschleißheim.
(wel)
 

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Brand in Metallwarenhandlung
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Montag, 31. März 2008
14.56 Uhr
Fasaneriestraße
Aus noch unbekannter Ursache kam es im Werkstättenbereich einer Metallwarenhandlung zu einem Brand. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich infolge der Baulichkeiten und dem umfangreich gelagerten Material schwierig.
Trotzdem war das Feuer schon nach etwa einer halben Stunde gelöscht. 
Zwei Personen, der Besitzer und eine Frau, wurden wegen einer leichten Rauchgasvergiftung noch vor Ort vom Rettungsdienst der Feuerwehr versorgt und vorsorglich in eine Klinik gebracht. Für die Nachlöscharbeiten öffneten Feuerwehrmänner die Dachhaut des Büros und setzten eine Wärmebildkamera ein.
(wel)
 

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Vermisstensuche in der Isar
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Montag, 31. März 2008
14.23 Uhr
Thalkirchner Brücke
Ein ungarischer Staatsangehöriger kündigte am heutigen Nachmittag einer Passantin seinen Suizid an. Er übergab ihr sein Handy und stieg daraufhin in den Isarkanal.
Die Feuerwehr suchte daraufhin den Kanal mit Booten und Tauchern ab. 
Ein Hubschrauber der Polizei und einer vom ADAC unterstützten die Suche aus der Luft.

Trotzdem musste die Suche nach etwa zwei Stunden ergebnislos abgebrochen werden.
(wel)
 

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Hoher Sachschaden bei Küchenbrand
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Sonntag, 30. März 2008
04:36 Uhr
Buttermelcherstraße

Im Rückgebäude kam es heute früh zu einem Brand in einem dreigeschossigen Wohnhaus. Dort war aus noch unbekannter Ursache in der Wohnküche einer Zweizimmerwohnung im ersten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen.
Die Bewohner alarmierten die Feuerwehr und brachten sich selbst in Sicherheit. Unter schwerem Atemschutz drangen Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr zum Brandherd vor und löschten das Feuer. Die vier Bewohner hatten sich eine Rauchvergiftung zugezogen und wurden vom Rettungsdienst ambulant versorgt.
Die Küche brannte völlig aus. Um noch Glutnester im Fehlboden löschen zu können mussten die Einsatzkräfte die Decke öffnen. Das Gebäude wurde abgesucht und mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Weitere Personen waren nicht in Gefahr.
Die Wohnung, durch Feuer und Ruß erheblich beschädigt, ist derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden wird nach ersten Schätzungen auf ca. 200.000 Euro beziffert. An der Einsatzstelle haben Beamte der Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Zimmerbrand in der Innenstadt
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Sonntag, 30. März 2008
01:06 Uhr
Lindwurmstraße
Aus bisher noch unbekannter Ursache waren in einer Wohnung im 3. Obergeschoss Bücher und Mobiliar in Brand geraten. Dabei hatte der 44-jährige Mieter eine Rauchvergiftung erlitten. Er wurde von Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr erstversorgt und anschließend zur genaueren Untersuchung in eine Münchner Klinik transportiert. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr löschten das Feuer und entlüfteten das Gebäude. Weitere Mieter waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Der Schaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

(lu)
 

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Tödlicher Verkehrsunfall in Maxhof
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Samstag, 29. März 2008
11:15 Uhr
Neurieder Straße/Luganoweg
Nach längeren Reanimationsversuchen konnte heute der Feuerwehr Notarzt nur noch den Tod einer 51-jährigen Münchnerin feststellen. Sie hatte ihr Fahrrad über den Kreuzungsbereich Neurieder Straße/Luganoweg geschoben, als sie vom Pkw eines stadtauswärtsfahrenden 45-Jährigen erfasst und zu Boden geschleudert wurde. Durch die Aufprallwucht hatte sie ein Schädel-Hirn-Trauma, mehrere Knochenbrüche und schwere innere Verletzungen erlitten. Aufgrund der Schwere der Verletzungen blieben die Bemühungen  einer Rettungswagen- und der Notarztbesatzung bedauerlicherweise erfolglos.
Die 41-jährige Fahrerin eines Mercedes, auch sie hatte der 45-jährige Fahrer touchiert, trug ein Schleudertrauma davon. Sie wurde zur Kontrolle in ein Münchner Krankenhaus transportiert.
Der Unfallfahrer hatte einen schweren Schock und wurde vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut.

(hör)
 

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Widerspenstiger Fingerschmuck
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Donnerstag, 27. März 2008
15:08 Uhr
Krankenhaus Rechts der Isar

Bereits vor zwei Tagen hatte ein 17-jähriger Azubi auf einer Baustelle ein circa 1cm langes Abfallstück eines Edelstahlrohres gefunden und dieses als Fingerschmuck am rechten Ringfinger verwendet. Da das seltene Schmuckstück jedoch nicht die richtige
Größe aufwies, schwoll der Finger des angehenden Landschaftsgärtners stark an und verursachte ihm starke Schmerzen. In der chirurgischen Ambulanz des Krankenhauses Rechts der Isar erhoffte der junge Mann seinen Ring wieder loszuwerden. Da dies jedoch mit dem Ringschneider der Chirurgie misslang, wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache zu Hilfe gerufen. Mit einer Spezialsäge befreiten in einer 60 Minuten dauernden Aktion die Feuerwehrmänner den 17-Jährigen von seinem Handschmuck. Bis auf die bereits vorhandene Schwellung trug der junge Mann keine Blessuren davon.

(hoe)
 

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Eine verletzte Person bei Wohnungsbrand
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Donnerstag, 27. März 2008
12:49 Uhr
Josephsburgstraße

In Berg am Laim kam es heute Mittag zu einem heftig wütenden Wohnungsbrand.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte quoll dichter, schwarzer Rauch aus mehreren Fenstern, der in der vierten Etage gelegenen Wohnung. Die Bewohnerin, eine 73-Jährige hatte sich bereits ins stark verrauchte Treppenhaus geflüchtet. Sie hatte sich Verbrennungen und eine Rauchvergiftung zugezogen. Umgehend startete die Feuerwehr einen Löschangriff über das Treppenhaus. Beim Vordringen des ersten Trupps in die Wohnung, zündete das Feuer schlagartig durch. Sofort stand die ca. 100m² große Wohnung in Vollbrand. Zeitgleich brachte man eine Drehleiter in Stellung um einen zweiten Angriff über ein Fenster vorzunehmen.
Die Besatzung des zweiten Löschzuges suchte das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus nach eventuell im Haus verbliebenen Personen ab. Glücklicherweise hatten sich alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht und sich ins Freie begeben.
Im weiteren Verlauf kontrollierte die Feuerwehr die Fehlbodendecken mit einer Wärmebildkamera. Abschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. An der total zerstörten Wohnung entstand ein
ca. 150.000€ hoher Sachschaden. Die Brandursachenermittler der Polizei haben vor Ort die Arbeit aufgenommen.

(hör)
 

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Fußgängerin von Bus erfasst 
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Mittwoch, 26. März 2008
06:10 Uhr
Prälat-Zistl-Straße und Rosental
Eine 77-jährige Frau wurde beim Überqueren der Straße von einem Bus erfaßt. Die Frau prallte gegen die Windschutzscheibe und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.  Der Feuerwehr-Notarzt versorgte die Verletzte und brachte sie in eine Klinik. Der Busfahrer mußte vom KIT des Arbeiter Samariter Bundes betreut werden. 

(wel)
 

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Wintergarten in Laim abgebrannt
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Dienstag, 25. März 2008
18:37 Uhr
Guido-Schneble-Straße

 

In letzter Sekunde konnten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Ein an ein Reihenhaus angebauter Wintergarten war aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der circa zwei mal vier Meter große Anbau bereits in Vollbrand. Mit zwei C-Rohren konnte in einem kombinierten Außen - und Innenangriff größerer Schaden am Wohngebäude abgewandt werden.  Lediglich die Fassade wurde beschädigt. Während des Brandausbruches war nur der Sohn der Familie anwesend. Er konnte das Gebäude rechtzeitig unverletzt verlassen.
Der Wintergarten wurde total zerstört. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 
30.000 €.

(hör)
 

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Tödlicher Sturz von Kletterwand
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Dienstag, 25. März 2008
17:06 Uhr
Grafinger Straße
Aus noch unbekannter Ursache stürzte ein neunjähriges Mädchen beim Klettern an einer Kletterwand ab. Das Kind fiel aus etwa 18 Metern auf den Boden und zog sich dabei multiple Brüche und ein schweres Schädel-Hirntrauma zu.  Das Kind wurde unter laufender Reanimation vom Kindernotarzt in eine Klinik gebracht, wo es jedoch an seinen schweren Verletzungen verstarb.
Die Angehörigen wurden vom KIT betreut.

(wel)
 

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Küchenbrand am Ostermontag
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Ostermontag, 24. März 2008
18.01Uhr
Thalkirchner Straße


In einer Maisonette kam es gestern in den frühen Abendstunden zu einem schadensträchtigen Küchenbrand. Als der Bewohner, ein ca. 45-jähriger Familienvater, das Feuer bemerkte verhielt er sich vorbildlich. 

Er verließ die Wohnung, steckte den Schlüssel außen ins Schloss, alarmierte die Feuerwehr und wartete deren Eintreffen ab. Er wies die Einsatzkräfte ein und gab ihnen einen Überblick über die betroffenen Räumlichkeiten. Der erste Trupp konnte sich somit, geschützt durch Pressluftatmer und mit einem C-Rohr bewaffnet, sofort auf den Weg zur brennenden Kücheneinrichtung machen. Diese war schnell abgelöscht. Abschließend entrauchten die Feuerwehrbeamten, die durch die starke Verrauchung schwer in Mitleidenschaft gezogene, zweistöckige Wohnung mit einem Hochleistungslüfter.
Der Rest der vierköpfigen Familie war zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zuhause. Der entstandene Sachschaden wird auf 
20.000 € geschätzt.


(hör)
 

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Osterbilanz 2008
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Karfreitag mit Ostermontag 2008
München
Während der Osterfeiertage wickelte die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München rund 2000 Alarme und Hilfeersuchen ab. Im Bereich des Rettungsdienstes für die Stadt und den Landkreis München waren in diesem Jahr etwa 1500 Alarmierungen zu verzeichnen.

Die Fahrzeuge des Notarztdienstes der Berufsfeuerwehr rückten 285 mal zu Einsätzen aus. Davon entfielen 18 Einsätze auf den Kindernotarzt und 2 auf den Neugeborenennotarzt. Die Rettungswagen der Münchner Feuerwehr mussten 80 mal Patienten mit gesundheitlichen Problemen helfen.
162 mal musste die Feuerwehr München zu Brand- und Hilfeleistungen ausrücken, meistens zu Bränden und Unfällen mit geringem Sachschaden oder Alarmen durch automatische Brandmeldeanlagen. 

Bei den restlichen Hilfeersuchen vermittelten die Disponenten der Integrierten Leitstelle die Bürger an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, den Apothekennotdienst oder sie konnten durch ein Beratungsgespräch bereits am Telefon so manches Problem lösen.

Die Einsatzzahlen 2008 liegen geringfügig unter dem Vorjahresniveau.

(wel)
 

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Verletzter bei Verkehrsunfall
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Sonntag, 23. März 2008
11.01 Uhr
Konrad-Celtis-Straße



In den Mittagsstunden kam es in Sendling zu einem Verkehrsunfall. Ein ca. 48-jähriger Fahrer eines Mercedes war auf der Heckenstallerstraße in Richtung Luise-Kiesselbach-Platz unterwegs.

Er kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Alleebaum. Dort kam er auf dem Dach zum Liegen. Der ca. 48 jährige Lenker des Pkw zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Versorgt durch die Besatzungen eines Notarzteinsatzfahrzeuges und eines Rettungswagen kam der Verletzte zur weiteren Behandlung in eine nahegelegene Klinik. Einsatzkräfte der Feuerwehr München bargen den PKW und stellten ihn wieder auf die Räder. Die Wucht des Aufpralls war so stark dass der Alleebaum fast entwurzelt wurde und von den Feuerwehrmännern gefällt werden musste.

(ju)

 

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Granatenfund bei Bauarbeiten
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Mittwoch, 19. März 2008
13:09 Uhr
Karl-Weinmair-Straße

Bei Bauarbeiten zur neuen Streckenführung der Tramlinie 23 fanden Arbeiter zwischen der Karl-Weinmair-Straße und der Domagkstraße eine 8,8cm Granate aus dem 2. Weltkrieg. Da eine Entschärfung nicht möglich war, entschied sich der Sprengmeister des Sprengmittelräumdienstes München für die kontrollierte Sprengung der Granate. Da er eine Sicherheitszone von 300 m im Umkreis für notwendig erachtete, evakuierten Einsatzbeamte von Polizei und Feuerwehr die umliegenden Gebäude. Ein Kindergarten mit 59 Kindern der im gefährdeten Bereich lag musste geräumt werden. Mit zwei Großraumrettungswagen der Feuerwehr kamen die Kinder in ein nahe gelegenes Gemeindezentrum. 84 Hausbewohner und Beschäftigte von Firmen in der Gefahrenzone mussten bis zur Sprengung der Granate ebenfalls ihre Häuser verlassen. Nach der kontrollierten Sprengung, gegen 16.10 Uhr, konnte Entwarnung gegeben werden und die evakuierten Personen wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren.

(pie)

 

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Verletzter nach Zimmerbrand
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Mittwoch, 19. März 2008
3:10 Uhr
Lipperheidestraße
In den frühen Morgenstunden geriet in einem Einzimmerapartment eine Couch in Brand. Einsatzkräfte der Feuerwehr München drangen unter schweren Atemschutz in die im Erdgeschoss liegende Wohnung vor. Schon an der Eingangstür kam ihnen ein Rauhaardackel entgegen. In dem Wohnraum fanden die Feuerwehrmänner den Bewohner des Apartments bewusstlos vor. Der 68-Jährige sowie das Zamperl wurden unverzüglich aus der völlig verrauchten Wohnung gerettet. Das Sofa war schnell gelöscht und die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Versorgt durch den Rettungsdienst kam der Mieter des Apartments mit einer massiven Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Zur erweiterten Behandlung kam der Verletzte in die Druckkammer in die Feuerwache nach Ramersdorf. Der Schaden der bei dem Feuer entstand wird auf 40.000 Euro geschätzt.

(ju)

 

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Arbeiter von S-Bahn erfasst
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Dienstag, 18. März 2008
9:43 Uhr
DB-München-Regensburg
Der Unfall ereignete sich auf der Freisinger Strecke, auf Höhe des alten Stellwerks.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und ein Notarztteam, unterstützt durch die Feuerwehr München, versorgten den Verletzten. Zur weiteren Behandlung und Diagnose transportierte ihn die Rettungswagenbesatzung der Berufsfeuerwehr in ein Münchner Krankenhaus. Glücklicherweise wurden in der Klinik, außer einer Oberarmfraktur, keine weiteren Verletzungen festgestellt.
Der Lokführer wurde von einem Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams München betreut.
Aufgrund der einsatzbedingten, 1-stündigen Sperrung der Bahnstrecke kam es zu Einschränkungen des Schienenverkehrs.

(pyz)

Beim Auswechseln von betriebseigenen Fernsprechern der Deutschen Bundesbahn, erfasste aus ungeklärter Ursache eine S-Bahn einen 57-jährigen Arbeiter. 
 

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Großeinsatz in der TU München
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Freitag, 15. März 2008
18.10 Uhr
Lichtenbergstraße
Am gestrigen Abend hat sich an der Technischen Universität München in Garching ein folgenschwerer Unfall ereignet. Durch einen Defekt an einer Versuchsapparatur gelangte giftiges Phosgen in ein Labor. Bereits nach wenigen Minuten war die Werkfeuerwehr vor Ort. Sie kontrollierte die betroffenen Räumlichkeiten mit speziellen Messgeräten. Anschließend lüfteten sie den gesamten Gebäudebereich.  Die Leitstelle der BF München schickte 50 Fahrzeuge zur Unterstützung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle. Insgesamt mussten über 40 Personen zur genaueren Untersuchung in verschiedene Münchner Kliniken transportiert werden. Bei einer abschließenden Pressekonferenz standen die Einsatzleiter den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

(gra)

 

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200.000 € Sachschaden durch Brand in Einfamilienhaus
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Freitag, 14. März 2008
16.27 Uhr
Neufeldstraße
In einem Einfamilienhaus ist bei einem Brand ein Sachschaden von rund 200.000 € entstanden. Bemerkt wurde das Feuer von der Tochter der Bewohner. Diese waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht anwesend. Beim Öffnen der Haustüre drang der Tochter dichter, schwarzer Rauch entgegen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing drangen geschützt durch Atemschutzgeräte in das Haus ein löschten den Brand, der im Obergeschoss im Bereich eines Fernsehers ausgebrochen war.
Die extrem starke Rauch- und Rußentwicklung verbreitete sich aufgrund offen stehender Wohnungstüren über das gesamte Anwesen und ist so die Ursache für den unverhältnismäßig hohen Sachschaden. Die Feuerwehr belüftete mit einem Hochleistungslüfter das Haus.
Der in Brand geratene Fernseher und der Tisch, auf dem dieser Stand, brachten die Beamten ins Freie und löschten diese dort ganz ab.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

(fel)
 

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Löschfahrzeug stürzt in Straßengraben
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Freitag, 14. März 2008
14.29 Uhr
Föhringer Ring 

Ein Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Obermenzing, stürzte auf dem Föhringer Ring in den Straßengraben und kam auf der Seite zum Liegen.
Das mit zwei Feuerwehrmännern besetzte Fahrzeug befand sich auf einer Versorgungsfahrt und war stadteinwärts unterwegs, als der Unfall in der Auffahrt von der Kreisstraße M 3 zum Föhringer Ring passierte. Fahrer und Beifahrer überstanden den Unfall unverletzt.
Für die Bergung des Fahrzeuges setzten die Kräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr einen Feuerwehrkran und einen Rüstwagen ein. Das 14 Tonnen schwere Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16/12 wurde auf einen Tieflader gehoben und im Anschluss zur zentralen Kfz-Werkstätte der Feuerwehr auf die Wache Neuperlach gebracht.
Der Sachschaden an dem rund 3 1/2 Jahre alten Feuerwehrfahrzeug beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 70.000 €.
Für die Dauer der dreistündigen Arbeiten kam es stadteinwärts zu Verkehrsbehinderungen.

(fel)
 

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Arbeiter aus Baustelle gerettet
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Freitag, 14. März 2008
8.04 Uhr
Arnulfstraße / Grete-Mosheim-Straße

Ein ca. 43-jähriger Bauarbeiter ist auf einer Großbaustelle ca. 1 Meter von einer Leiter abgestürzt und hat sich dabei am linken Fuß Verletzungen zugezogen. Der Rettungsdienst und ein Löschfahrzeug der Feuerwache Westend versorgten den Patienten und forderten zur schonenden Rettung aus der Baugrube eine Spezialtrage der Feuerwehr an. Ein Feuerwehr-Notarzt verabreichte dem Patienten schmerzstillende Medikamente.  Mit einer sog. Schleifkorbtrage konnte der Mann mit Hilfe eines Baustellenkranes an die Oberfläche gehoben werden.
Bei dem Sturz zog sich der Bauarbeiter eine Fraktur des Sprunggelenks und des Mittelfußes zu. Das Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache Mitte brachte den Mann in ein Krankenhaus.

(fel)
 

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Brand zerstört Lkw auf der Feuerwache 6
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Donnerstag, 13. März 2008
23.21 Uhr
Bassermannstraße

 

Bei einem Brand in einer Lagerhalle auf der Feuerwache 6 in Obermenzing ist ein Sachschaden von mindestens 150.000 € entstanden.
Ein Feuerwehrbeamter bemerkte bei einem Kontrollgang, dass aus der ca. 1.200 m² großen Halle schwarzer Rauch drang. Sofort alarmierte er seine Kollegen und die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr über die Rauchentwicklung. Das Gebäude wird als Materiallager und Garage für Versorgungsfahrzeuge genutzt.
Der Besatzung des Löschzuges der Feuerwache 6 gelang es innerhalb kürzester Zeit das Feuer zu löschen. 
Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes fing ein Versorgungs-Lkw Feuer und brannte fast vollständig aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die gesamte Lagerhalle vom Brandrauch beschädigt. Zum Belüften des weitläufigen Gebäudes war ein Großlüfterfahrzeug im Einsatz.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.


(fel)
 

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Bäckerlehrling eingeklemmt
PDF
Mittwoch, 12. März 2008
11.52 Uhr
Baumkirchner Straße

Ein 17-jähriger Bäckerlehrling kam mit dem rechten Fuß in eine Teigportioniermaschine und wurde dabei knapp über dem Sprunggelenk eingeklemmt. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München konnten sehr schnell den pneumatisch betriebenen Teigtrenner öffnen und das Bein aus der Maschine befreien. Nach der Versorgung des jungen Mannes durch die Notarztwagenbesatzung Südost und dem Rettungsdienst wurde er zur Abklärung in ein Münchner Krankenhaus transportiert.

(ps)
 

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Katze aus verrauchter Wohnung gerettet
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Samstag, 08. März 2008
22:30 Uhr
Lalidererstraße
Als sie zu später Stunde ihren Hund ausführen wollte, bemerkte eine Bewohnerin eines 4-stöckigen Wohnhauses, Brandgeruch im Treppenhaus und alarmierte die Feuerwehr. Die betroffene Wohnung konnten die Einsatzkräfte schnell ausfindig machen. In einer Zweizimmerwohnung im Erdgeschoss war im Bereich der Herdplatte eine Kaffeemaschine und Teile der Küchenzeile in Brand geraten. Während ein Trupp in der Küche Löschmaßnahmen ergriff, suchten weitere Beamte die übrigen Räumlichkeiten ab. Dabei stieß der Trupp auf eine verängstigte Katze.  Sie wurde im Freien in die Obhut eines Feuerwehrmannes übergeben.
Nachdem die Feuerwehr das Treppenhaus und die Schadwohnung mit einem Hochleistungslüfter gründlich entraucht hatte, konnte die Katze zurück in die Wohnung. Während des Einsatzes waren die Mieter nicht zu Hause und konnten auch bis zum Abrücken der Kräfte nicht ausfindig gemacht werden.

Der Sachschaden beläuft sich auf 
ca. 10.000 €.

(hör)
 

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LKW
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Freitag, 7. März 2008
09:39 Uhr
Ludwigsfelder Straße
Gegen 9:30 Uhr kam heute ein tschechischer Sattelzug von der Fahrbahn ab und entwurzelte dabei einen Alleebaum. Laut Zeugenaussagen schlängelte das Fahrzeug kurz bevor es von der Fahrbahn abkam.
Der Notarzt der Berufsfeuerwehr und die Besatzung eines Rettungswagens des MKT befreiten den 43-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug und diagnostizierten einen Kreislaufstillstand. 
Sofort eingeleitete Wiederbelebungs- massnahmen mussten nach ca. 30 Minuten erfolglos abgebrochen werden.
Die Ludwigsfelder Straße war für den Zeitraum des Einsatzes komplett gesperrt, dies verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Die Bergung des Fahrzeugs übernahm eine Privatfirma.

(zak/hör)
 

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Handwerker mit Schutzengel
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Freitag, 07. März 2008
08:49 Uhr
Trollblumenstraße
Unglaubliches Glück hatte heute ein 48-jähriger Handwerker bei Arbeiten an der Dachrinne eines Einfamilienhauses. Beim Abstieg von der Leiter verfehlte er vermutlich eine Sprosse und fiel dabei 3-4 Meter tief auf eine außenliegende Eisentreppe. Ein alarmierter Notarzt der Berufsfeuerwehr  versorgte den Mann am Unfallort und brachte ihn zur Abklärung einer eventuellen Wirbelsäulenverletzung in ein Münchner Krankenhaus. Dort wurden lediglich Prellungen diagnostiziert.

(zak/hör)
 

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Zimmerbrand in Moosach
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Donnerstag, 6. März 2008
11.44 Uhr
Dillinger Straße
Kurz vor Mittag wurde die Feuerwehr München in die Dillingerstrasse zu einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus alarmiert. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen weit aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss. Der 34-jährige Mieter der Brandwohnung hatte sich bereits aus eigener Kraft in eine Nachbarwohnung gerettet. Bei eigenen Löschversuchen hatte er sich leichte Verletzungen zugezogen. Der Löschangriff der Feuerwehr wurde zeitgleich über das Treppenhaus und eine Drehleiter durchgeführt.  Mit einem Lüfter entrauchten die Einsatzkräfte das stark verrauchte Treppenhaus. Im weiteren Verlauf kontrollierten sie neun Wohnungen im Haus und brachten vier Bewohner ins Freie. Die Versorgung und den Transport des verletzten Mieters in ein Münchener Krankenhaus übernahm eine Rettungswagenbesatzung. Durch den Brand und den Brandrauch entstand ein Sachschaden von etwa 100 000 €.


(zak)
 

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Brand auf Dachterrasse
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Mittwoch, 5. März 2008
4.10 Uhr
Seerosenstraße
Beim Brand auf einer Dachterrasse im Stadtteil Freimann ist ein Sachschaden von 
ca. 15.000 € entstanden. Bereits von Weitem konnten die ersten eintreffenden Feuerwehrkräfte Flammen auf dem viergeschossigen Wohnhaus erkennen. Die hölzerne Bodenabdeckung und Wandverkleidung der Dachterrasse hatte Feuer gefangen. Die Flammen griffen auch auf den Dachstuhl über. 
Durch einen schnellen Löschangriff, der über den Treppenraum und eine Drehleiter durchgeführt wurde, konnte der Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten musste die Verkleidung und die Dachhaut zum Ablöschen der Glutnester geöffnet werden. Ein auf der Dachterrasse befindliches Treibhaus wurde ebenfalls zerstört. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

(fel)
 

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Rathaus bleibt von "Emma" nicht verschont
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Montag, 3. März 2008
11.13 Uhr
Marienplatz

Orkantief "Emma" fegte am Wochenende mit enormen Windgeschwindigkeiten über München hinweg. Auch das Rathaus wurde durch den böigen, starken Wind nicht verschont. Im Bereich des Gebäudeflügels an der Weinstraße lösten sich in ca. 40 m Höhe zahlreiche Dachziegel. Diese rutschten bis zum Schneefanggitter ab und blieben dort liegen.
Um eine Gefährdung durch Herabstürzen zu unterbinden wurden die Dachziegel mit Hilfe einer Drehleiter und der 53 m hohen Hubrettungsbühne der Berufsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit einer Dachdeckerfirma in rund zweistündiger Arbeit wieder provisorisch befestigt. 

(fel)
 

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Tote Person bei Wohnungsbrand aufgefunden
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Sonntag, 2. März 2008
22.04 Uhr
Kurfürstenplatz
In einer ca. 150 m² großen Wohnung ist bei einem Brand ein Mensch ums Leben gekommen. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte entdeckten bei ihrem Eindringen in die Räumlichkeiten eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Das Feuer konnte in kurzer Zeit gelöscht werden. Durch den Brand wurde die gesamte Kücheneinrichtung zerstört.  Zur Belüftung des Anwesens setzten die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kontrollierte die Feuerwehr das gesamte viergeschossige Wohnhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden kann nach derzeitigem Kenntnisstand von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(fel)
 

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"Emma" hält Einsatzkräfte auf Trab
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Sonntag, 2. März 2008
18.00 Uhr
Stadtgebiet München
Auch am heutigen Sonntag sorgten Ausläufer des Orkantiefs "Emma" für reichlich Arbeit bei den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr München. 
Allein heute waren bisher knapp 100 Einsätze abzuarbeiten. 
Wie schon am Vortag galt es umgestürzte Bäume, beschädigte Dächer und etliche Baugerüste zu sichern. 
Seit Samstag Morgen disponierten die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle München mittlerweile etwa 500 Einsätze, die auf den Sturm zurückzuführen sind.

Bemerkenswert war heute ein ungefähr 200m² großes Blechdach und zwei Lichtkuppeln aus Plexiglas im Bereich der Ausstellungsräume des Deutschen Museums, die sich gelöst hatten. Feuerwehrkräfte reparierten das Dach und die Kuppeln mit viel handwerklichem Geschick und Drahtschlingen provisorisch.
Im Bereich des Max-Weber-Platzes drohte ein zwölf Meter hohes Baugerüst auf die Ismaninger Straße zu stürzen und musste von der Feuerwehr demontiert werden. 
Da sowohl geparkte Pkws, als auch die Oberleitung der Straßenbahn gefährdet waren, musste das Gerüst in zweistündiger Arbeit komplett demontiert wird.
Auf einer Baustelle in der Marlene-Dietrich-Straße drohte ein aus der Verankerung gelöstes Bauaußengerüst aus dem fünften Obergeschoss abzustürzen. Da der starke Wind den Einsatz des Feuerwehrkrans verhinderte, musste das circa 250kg schwere Gerüstteil mit einer Winde abgelassen werden. 
Ein an die Baustelle unmittelbar angrenzender Spielplatz musste vorsorglich für den Zeitraum der zweistündigen Arbeiten geräumt werden.

(hoe)

 

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Sechs Stunden im Treppengeländer gefangen
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Sonntag, 2. März 2008
12:09 Uhr
Leipziger Straße
Nach eigener Aussage war heute Morgen gegen 6 Uhr ein 70-jähriger Mann in seinem Einfamilienhaus in Moosach vom Erdgeschoss ins erste Obergeschoss unterwegs. 
Auf der Treppe stürzte der Mann und fädelte mit seinem linken Arm so unglücklich am hölzernen Treppengeländer ein, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Erst gegen Mittag fand eine Bekannte den
70-Jährigen in seiner misslichen Lage und alarmierte die Rettungskräfte.
Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing befreiten den Mann durch das Heraussägen mehrerer Geländerstäbe. 
Die Besatzung des Notarztteams Nordwest und ein Rettungswagen der Firma H&P transportierten den Mann nach der medizinischen Erstuntersuchung in ein Münchner Krankenhaus. 
Neben einigen Schürfwunden und Prellungen blieb der Mann glücklicherweise körperlich unbeschadet.

(hoe)
 

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Bilanz zum Sturmtief "Emma"
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Sonntag, 02. März 2008
10:00 Uhr
Stadtgebiet
Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden rund 450, durch das Orkantief "Emma" bedingte Einsätze von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und dem THW abgearbeitet. Besonders bemerkenswerte Ereignisse waren ein aus der Fassade der Fünf Höfe gerissenes 10m² großes Werbebanner. 
Der mit zwei Metallrohren befestigte Banner wurde durch den starken Wind samt Verankerung aus der Fassade gelöst und traf eine circa 60-jährige Passantin an der Stirn. Die Dame wurde von Einsatzkräften der Münchner Feuerwehr erstversorgt und mit schweren Schädelverletzungen in eine Münchner Klinik gebracht. 
Des Weiteren fuhr das Sturmtief "Emma" in die Dachhaut des Nationaltheaters und klappte diese auf eine Fläche von circa 200 m² zurück. Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe trennten die zurückgeklappte Kupferdachhaut mir Trennschleifern ab und zerkleinerten diese so, dass man die Einzelteile durch eine Dachluke ins Innere des Theaters bringen konnte. 
Die Ränder der verbliebenen Dachhaut befestigten sie mit Holzlatten an der Unterkonstruktion des Daches. Die am Abend aufgeführte Vorstellung "Der Sturm" im Nationaltheater konnte ohne Beeinträchtigungen stattfinden.
Der Großteil der Arbeiten für die Einsatzkräfte bestand aus dem Beseitigen entwurzelter Bäume, herabfallende Dachziegel und Dachteile, umgestürzten Bauzäunen und dem Sichern von einsturzgefährdeten Baugerüsten.

Für den Zeitraum mehrerer Stunden wurde das Personal der Integrierten Leitstelle aufgestockt, um die zahlreichen Notrufe aufzunehmen und zeitnah zu disponieren.

Insgesamt waren ca. 600 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz, um die Schäden von "Emma" zu beseitigen.

(ju)

 

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Zimmerbrand in Haidhausen
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Samstag, 1.März 2008
23:14 Uhr
Wiener Platz
Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache verschafften sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung und löschten den Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit einem C-Löschrohr ab. 
Zum Entrauchen der Räume und des Treppenhauses kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. 

Die 55-jährige Bewohnerin erlitt durch den Vorfall eine massive Rauchvergiftung, konnte jedoch ihre Wohnung noch vor Eintreffen der Feuerwehrkräfte verlassen. Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr brachten die Dame nach einer medizinischen Erstversorgung zur Weiterbehandlung in ein Münchner Krankenhaus. 
Weitere Bewohner des Gebäudes befanden sich nicht in Gefahr. Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei München haben zur Klärung der Brandursache die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)

Ein Sachschaden von circa 30.000 Euro entstand heute Nacht bei einem Brand im Stadtteil Haidhausen. m zweiten Obergeschoss des fünfstöckigen Wohn- und Geschäftsgebäudes brach das Feuer im Wohnbereich der Zweizimmerwohnung aus.
 

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Zwischenbilanz zum Sturmtief Emma
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Samstag, 01. März 2008
02:53
Stadtgebiet
Seit den Nachtstunden musste die Münchner Feuerwehr zu 125 orkanbedingten Einsätzen ausrücken. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um umgestürzte Bauzäune, entwurzelte Bäume, Verkehrsschilder oder Dachziegel die herunterzufallen drohen. Die bisher bemerkenswertesten Ereignisse:

Ein Baugerüst an einem zweistöckigen Wohnhaus in der Fasangartenstraße das vom Sturm teilweise zum Einsturz gebracht wurde. Von den Einsatzkräften wurde das Gerüst mit Seilen gesichert. 

Mit Hilfe der Drehleiter und der Hubrettungsbühne ist das Gerüst demontiert worden.

In Moosach deckte "Emma" ca. 200 qm einer Sporthalle ab.
Die noch verbliebenen Dachplatten werden zur Zeit von den Einsatzkräften, unterstützt durch die Höhenrettungsgruppe, mit Kanthölzern gesichert.

(ju)
 

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Zimmerbrand in Neuhausen
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Samstag, 01. März 2008
00:38 Uhr
Gertrud-Bäumer-Straße
Im dritten Stock eines viergeschossigen Wohnhauses kam es in der Nacht zu einem Brand. Das Feuer brach im Schlafzimmer der 70 qm großen Dreizimmerwohnung aus. 
Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich die 47-jährige Mieterin bereits selber ins Freie gerettet. Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner in die Wohnung vor und brachten den 49-jährigen, in der Wohnung verbliebenen, Lebensgefährten aus der Gefahrenzone und löschten die schwelende Matratze. 
Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters entrauchten sie die verqualmte Wohnung sowie das Treppenhaus. 
Die beiden Mieter wurden ambulant von einem Notarztteam versorgt und anschließend, mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. 
Der Sachschaden, der bei dem Brand entstand, wird auf 15.000 Euro geschätzt.

(ju)

 

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