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Fassadenbrand
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Mittwoch, 30. Juli 2008
16.14 Uhr
Lerchenauer Str. / Schleißheimer Str.
Die Leitstelle der Feuerwehr schickte heute einen Löschzug zu einem brennenden Balkon und Teile der anschließenden Fassadeverkleidung. Der Angrifftrupp eines Löschfahrzeugs löschte die Flammen an dem Wohn- und Geschäftshaus mit einem Schnellangriffschlauch ab. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte vorsorglich drei Wohnungen. 

 

Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes alle außer Haus. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen ca. 10.000 Euro.

(gra)

 

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Brennender Fernseher
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Mittwoch, 30. Juli 2008
15.28 Uhr
Bartholomäer Str.
Am heutigen Nachmittag müsste die Feuerwehr zu einem brennenden Fernseher ausrücken. Das Feuer hatten die Einsätzkräfte unter schweren Atemschutz in wenigen Minuten gelöscht, aber der entstandene Rauch war bereits vor dem Eintreffen durch mehrere offenstehende Türen in alle Räume gezogen. Durch die enorme Rußbildung wird dem Hausherrn eine Komplettrenovierung nicht erspart bleiben.  Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 100.000 Euro. Den 88-jährige Mieter brachte eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr vorsorglich mit Anzeichen einer leichten Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik.

(gra)

 

 

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Kabelbrand am Viktualienmarkt
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Freitag, 25. Juli 2008
15.03 Uhr
Viktualienmarkt
Heute Nachmittag bemerkten Passanten eine Rauchentwicklung im Bereich einer Metzgerei. Grund der Rauchentwicklung war vermutlich ein Kabelbrand in einem Versorgungsrohr, das von der Zentralkühlung zu benachbarten Marktständen führt und in dem sich ebenfalls elektrische Leitungen befinden. Die Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr evakuierten den betroffenen Bereich sowie die angrenzenden Marktstände. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen Feuerwehrmänner in die Zentralkühlung vor. Die Räumlichkeiten befinden sich im Keller eines Marktstandes. Das betroffene Areal wurde stromlos geschaltet und anschließend die Leitungen mit Kohlendioxid abgelöscht. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Marktstände auf Rückstände des Löschmittels kontrolliert und anschließend das Areal für den Publikumsverkehr wieder freigegeben.

(ju)

 

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Verletzter nach Verkehrsunfall
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Freitag, 25. Juli 2008
11.59 Uhr
BAB 8
Ein ca. 30-jähriger Fahrer eines 7,5 Tonner fuhr heute Mittag auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart. Zeitgleich war dort ein ca. 40-jähriger mit einem Autotransporter unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Langwied prallte der 7,5 Tonner auf den vor ihm fahrenden Autotransporter. Die Fahrerkabine sowie Teile des Aufbaus wurden bei dem Aufprall sehr stark deformiert. Da sich die Fahrertüre nicht mehr öffnen ließ, brachten die Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Der leicht verletzte Fahrer wurde zur medizinischen Versorgung an die Teams eines Notarzteinsatzfahrzeuges sowie eines Rettungswagen übergeben und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert. Die Feuerwehrmänner befreiten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen. Alle drei Fahrspuren der Autobahn blieben für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt. Der Sachschaden der an dem Lastwagen entstanden ist kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(ju)
 

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Ladung auf Lkw verrutscht
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Freitag, 25.Juli 2008
09.18 Uhr
Arnulfstraße
Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr sicherten den Auflieger mit Hilfe von Baustützen und begannen die Getränkekisten mit der Hand abzuladen. Als ca. die Hälfte des Aufliegers abgeladen war konnte der Rest der Ladung mit Spanngurten gesichert werden und der ca. 55-jährige Fahrer konnte die Fahrt zu seinem Bestimmungsort fortsetzen. Ein unbeladener Lkw der gleichen Spedition wurde zur Einsatzstelle beordert. Mittels eines Gabelstaplers beluden die Feuerwehrmänner den Lastwagen mit den verbliebenen Trägern. Der Schaden der am Aufbau des Aufliegers entstand, wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Arnulfstraße blieb, für die Dauer der Bergungsarbeiten, bis ca. 13 Uhr, gesperrt.


(ju)
Heute Vormittag war ein Sattelzug auf der Notburgastraße unterwegs. Der mit leeren Getränkekisten beladene Lastwagen bog links in die Arnulfstraße ein. Dabei verrutschte die Beladung und der Auflieger geriet so in Schräglage, dass er umzustürzen drohte.
 

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Erneuter Preissturz
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Donnerstag, 24. Juli 2008
14:21 Uhr
Schäftlarnstraße
Die Fahrerin eines Fiat Ducato befuhr den Gehweg neben der Tankstelle, unterschätzte die Höhe des eigenen Fahrzeugs und fuhr gegen das Preisschild. 
Da die Anzeige auf die stark befahrene Schäftlarnstraße zu fallen drohte, sperrten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Tankstellenzufahrt und eine Fahrspur stadtauswärts. 
Nach dem Abklemmen der Stromzufuhr sicherten die Feuerwehrmänner die Anzeigentafel mittels der Drehleiter. 
Der Kranwagen einer hinzugerufenen Privatfirma barg anschließend das circa 500 Kilogramm schwere Display. 
Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden. 
Die Lenkerin des Fiat Ducato blieb bei dem Vorfall unverletzt.

(hoe)
Wie bereits im September 2007 waren nicht die Treibstoffkosten, sondern ein Lieferwagen Grund für eine geknickte Preisanzeige an einer ESSO-Tankstelle in Thalkirchen.
 

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In Isar gestürzt
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Donnerstag, 24. Juli 2008
11:57 Uhr
Reichenbachbrücke
Der stark angetrunkene Mann konnte sich nach wenigen Metern in der kalten Isar aus eigener Kraft an den aufgeschütteten Polder in der Mitte des Flusses retten. 
Eine Rettungswagenbesatzung des Bayrischen Roten Kreuzes und Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten den Mann mit einer Rücken stabilisierenden Trage. 
In Begleitung des Notarztteams Süd kam der 37-Jährige anschließend zur Untersuchung in eine Münchner Klinik. 
Nach Aussagen des medizinischen Personals blieb er trotz des Sturzes und der Schwimmeinlage unverletzt.

(hoe)

Aus bisher unbekannter Ursache stürzte heute Mittag ein 37-jähriger Mann von der Reichenbachbrücke in die Isar. 
 

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Baustellenunfall
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Donnerstag, 24. Juli 2008
07:30 Uhr
Klosterhofstraße/Oberanger


Beim Einhängen eines circa vier mal vier Meter großen Fassadenteiles ist am heutigen Morgen ein mit einem Kranausleger bestückter Minibagger auf einer Großbaustelle
in der Münchner Altstadt umgestürzt.
 Ein 30-jähriger Selbstständiger, der sich im Arbeitsbereich des Baggers befand wurde dabei unter dem umgestürzten Bauelement eingeklemmt. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnten Bauarbeiter den Mann befreien. Das Notarztteam Mitte übernahm die medizinische Erstversorgung des Mannes und brachte ihn anschließend zur Weiterversorgung in ein Münchner Krankenhaus. Der 30-Jährige erlitt bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen  am rechten Bein. Das Aufrichten des umgestürzten Baggers übernahm eine Privatfirma.


(hoe)
 

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Tödlicher Verkehrsunfall in Trudering
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Mittwoch, 23. Juli 2008
18.30 Uhr
Baumkirchner Straße / Truderinger Straße
In den frühen Abendstunden fuhr ein 30-jähriger Lenker eines Sattelzuges die Baumkirchner Straße stadtauswärts und wollte in die Truderinger Straße einbiegen. Im Kreuzungsbereich erfasste er mit seinem Lkw einen ca.42-jährigen Radfahrer. Dieser blieb schwerst verletzt unter der Zugmaschine liegen. Die Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr erkannten den Ernst der Lage und zogen sofort den Verletzten unter dem Lastwagen hervor. Bereitstehende Teams eines Rettungs- sowie des  Notarztwagen Ost begannen noch an der Einsatzstelle mit der Reanimation. Als der Verunglückte soweit stabilisiert war wurde er unverzüglich in den Schockraum einer Klinik gebracht. Dort erlag der Mann seinen schweren Verletzungen. Das Kriseninterventionsteam betreute den Fahrer des Sattelzuges. Zur Klärung der Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(ju)
 

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Finger von Rolltreppe amputiert
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Montag, 21.Juli 2008
17.10 Uhr
Marienplatz
 Ein zweijähriger Bub hatte sich auf einer Rolltreppe zwischen S-Bahn und U-Bahngeschoss einen Finger abgerissen. Sein Vater brachte ihn mit einem Taxi in eine Klinik. Dort wurde die Polizei verständigt. Diese machte sich auf die Suche nach dem Finger. Die Feuerwehr unterstützte die Suche, indem sie die Verkleidungen an der Rolltreppe öffnete.  Tatsächlich konnte der Finger so gefunden und ins Krankenhaus gebracht werden.
Über den Gesundheitszustand des Kindes und wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit nichts bekannt.
(wel)
 

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Motorradfahrer nach Auffahrunfall schwer verletzt
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Montag, 21. Juli 2008
14.05 Uhr
Ifflandstraße
Ein 61-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seiner BMW auf dem Isarring in Richtung Effnerplatz. In der Rechtskurve zur Abfahrt in die Ifflandstraße bemerkte er den stehenden Verkehr zu spät und prallte frontal auf das Heck eines Kleintransporters.
Dabei wurde der Mann lebensgefährlich verletzt.
Die Teams vom Notarzteinsatzfahrzeug Nordost, BRK und Feuerwehr versorgten den Schwerverletzten.
Nach der Erstversorgung wurde er in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.
Rund um die Einsatzstelle kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zur Klärung des Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.



(lu)
 

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Küchenbrand
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Montag, 21. Juli 2008
07.46 Uhr
Fürstenrieder Straße
Ein Bewohner des gegenüberliegenden Wohnhauses bemerkte wie Rauch aus einem Fenster im 3. Obergeschoss drang und verständigte die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt zu der etwa 75 m² großen Wohnung. In der Küche waren aus bisher noch ungeklärter Ursache Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Unter schwerem Atemschutz löschten die Beamten das Feuer mit einem Kleinlöschgerät. 
Mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung entraucht. Verletzt wurde niemand da zum Zeitpunkt des Brandes kein Mieter anwesend war.
Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Sachschaden auf ca. 5.000 Euro belaufen.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Sieben Verletzte bei Kellerbrand
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Freitag, 18. Juli 2008
10.50 Uhr
Scharfreiterplatz

 
Heute Vormittag wurde die Münchner Feuerwehr zu einem Kellerbrand in ein viergeschossiges Wohnhaus in Obergiesing gerufen. Schon bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Ebenso schlugen schon Flammen aus einem Kellerfenster. Mehrere Personen waren an den offenen Fenstern zu erkennen. Eine Mieterin, die im dritten Obergeschoss wohnte, wurde unverzüglich mit Hilfe der Drehleiter in Sicherheit gebracht. Das Feuer war in einem Kellerabteil ausgebrochen und hatte schon auf zwei weitere Abteile übergegriffen. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen die Einsatzkräfte zum Brandherd vor und begannen mit den Löscharbeiten. Zeitgleich wurden die Mieter, die sich noch in dem Haus befanden, geschützt durch Fluchthauben, von weiteren Trupps durch den Treppenraum in Sicherheit gebracht. Da sich der Rauch auch in den Treppenräumen von drei angrenzenden Häusern ausgebreitet hatte, wurden diese ebenfalls abgesucht und die Bewohner in Sicherheit gebracht. Mit Hilfe von mehreren Hochleistungslüftern wurden die betroffenen Bereiche vom Rauch befreit. Sieben Personen bei denen der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand, wurden von den bereitstehenden Rettungs- und Notarztwagen versorgt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Nach Abschluss der Löscharbeiten hat die Polizei zur Klärung der Brandursache die Ermittlung aufgenommen.
Der Sachschaden der bei dem Brand entstand, wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

(ju)

 

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Kajakfahrer gerettet
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Mittwoch, 16.07.2008
21.17 Uhr
Marienklausenbrücke
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München retteten gestern am späten Abend einen 45-jährigen Mann aus der Isar. Der erfahrene Kajakfahrer geriet an der Marienklausenbrücke in eine Wasserwalze und kenterte. Kurz vor der Wasserstufe konnte er sich an einem Treibholz, ca. 5 Meter vom Steg entfernt, festhalten. Anwesende Passanten warfen ihm einen Rettungsring zu. Die Sicherungsleine des Rettungsringes wickelte sich jedoch unglücklicherweise um seine Beine. Die von Passanten alarmierten Einsatzkräfte warfen ihm zur Sicherung eine weitere Leine zu.  Zeitgleich begab sich ein Feuerwehrmann, gesichert und geschützt mit einem speziellen Überlebensanzug, auf das Betonfundament des Steges. Erst nachdem sich der Kajakfahrer mit der Feuerwehrleine am Arm gesichert hatte, konnte er das verwickelte Seil von seinen Beinen entfernen. Die Beamten zogen ihn mit der so angebrachten Leine auf das Fundament. Von dort wurde er über Steckleitern in Sicherheit gebracht und vom anwesenden Rettungsdienst versorgt. Er wurde mit Schürfwunden in ein Münchner Klinikum transportiert.

(kai)

 

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Zimmerbrand in Harlaching
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Mittwoch, 16. Juli 2008
08.12 Uhr
Schellenbergstraße
 
In einer Zweizimmerwohnung im Erdgeschoss eines vierstöckigen Wohnhauses, kam es heute früh zu einem Brand. Im Schlafzimmer der ca. 40 m² großen Wohnung waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Als sich die Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr ihren Weg zum Brandherd bahnten, fanden sie den 46-jährigen Mieter der Wohnung am Boden liegend im Bereich zwischen der Küche und des Flures vor. Sofort wurde der Mann aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Team des Notarztwagen Mitte zur Behandlung übergeben. Die in Brand geratenen Einrichtungsgegenstände konnten von den Beamten schnell gelöscht werden. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde der Rauch, der sich in der gesamten Wohnung sowie im Treppenraum ausgebreitet hatte, aus dem Haus gedrückt. Eine 82-jährige Nachbarin hatte sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch das verrauchte Treppenraum ins Freie begeben und wurde dort vom Team des Rettungswagen versorgt. Beide Personen kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden, der bei dem Feuer entstand, wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

(ju)

 

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Radlerin von Lkw erfasst
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Mittwoch, 16. Juli 2008
08.02 Uhr
Offenbachstraße
Ein ca. 28-jähriger Lenker war mit seinem Sattelzug auf der Offenbachstraße in Richtung Landsberger Straße unterwegs. Kurz nach der S-Bahnunterführung wollte er rechts in eine Baustelleneinfahrt einbiegen. Zeitgleich war auf dem Radweg eine 47-jährige Radlerin unterwegs. Beim Abbiegevorgang erfasste der Lastwagen die Radfahrerin, überrollte sie und schleifte sie ca. 5 Meter weit mit. Das Team des Notarzteinsatzfahrzeuges West konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Der Fahrer des Sattelzuges sowie eine nachfolgende Autofahrerin, die den Unfall beobachtet hatte, wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.

(ju)

 

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Spielhaus in Brand
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Dienstag, 15. Juli 2008; 12.34 Uhr; Landsberger Straße
Ein Spielhaus, das auf dem Gelände eines Asylbewerberheims stand, ging gestern Mittag in Flammen auf. Es handelte sich dabei um ein ca. 2,5 x 3,5 Meter großes Holzhaus. Als die Kräfte der Berufsfeuerwehr München an der Einsatzstelle eintrafen, stand das Spielgerät bereits vollständig in Flammen. Der Brand, der schon etwas auf die angrenzende Hecke übergegriffen hatte, war schnell gelöscht. Es konnte jedoch nicht mehr verhindert werden, daß das Spielhaus völlig zerstört wurde. Zum Glück wurde bei dem Brand niemand verletzt, der entstandene Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.

(ju)
 

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Bus im Trambahngleis
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Montag, 14. Juli 2008
15.45 Uhr
Bayerstraße
Ein Bus für Stadtrundfahrten war heute Nachmittag auf der Bayerstraße in Richtung Hauptbahnhof unterwegs. Neben der Fahrbahn führt die Trambahntrasse entlang, die von der Straße durch einen Randstein getrennt ist. Bei einem Ausweichmanöver fuhr der Busfahrer über eine Stelle an der der Randstein abgesenkt ist. So wollte er die Fahrt, teils auf den Gleisen, teils auf der Fahrbahn fortsetzen. Nach einigen Metern jedoch setzte er mit einem Querträger im Bereich der hinteren Achse an dem wiederansteigenden Randstein auf.  Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache hoben den Bus mit Hilfe von Hebekissen an und unterbauten die Räder der Hinterachse.
So konnte das Fahrzeug rückwärts aus der misslichen Lage befreit werden.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten kam es auf der Bayerstraße zu Verkehrsbehinderungen. Ebenfalls mussten mehrere Linien der Straßenbahn umgeleitet werden.

(ju)

 

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Feuer im Marstalltheater
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Sonntag, 13. Juli 2008
1:10 Uhr
Marstallplatz
Nachdem die automatische Brandmeldeanlage des "Theater im Marstall" ausgelöst hatte, machten sich zwei Löschzüge auf den Weg zur Alarmadresse. Zwei Rauchmelder in der betriebseigenen Schreinerei im 2. Obergeschoss hatten angeschlagen.
Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich und fanden dort einen brennenden Transportwagen, beladen mit Holzabschnitten vor. Das Feuer hatte bereits auf fertige Werkstücke in der Umgebung übergegriffen. Mit der Löscheinrichtung eines in der Nähe befindlichen Wandhydranten war 
das Feuer in wenigen Minuten gelöscht. Um sicherzustellen, dass sich keine Glutnester im Fehlboden befinden, musste dieser auf einer Fläche von ca. 10 m² geöffnet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert werden. Abschließend kam ein Hochleistungslüfter, der den Rauch aus dem Gebäude drückte, zum Einsatz. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Sachschaden auf 10.000 € belaufen. Die geplanten Vorstellungen im Marstalltheater können ungehindert stattfinden.

(hör)
 

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Reanimation unter Telefonanleitung
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Samstag, 12. Juli 2008
20:44 Uhr
Integrierte Leitstelle München
In den gestrigen Abendstunden meldete sich eine verzweifelt klingende Frau telefonisch bei der Leitstelle der Münchner Feuerwehr mit den Worten: "Mein Mann atmet nicht mehr!" Der diensthabende Disponent alarmierte sofort die Rettungsdiensteinheiten und erklärte der Ehefrau was zu tun sei.
In den sechs Minuten bis zum Eintreffen des
Feuerwehr-Notarztes führte sie unter Telefonanleitung die Herzdruckmassage bei
ihrem Ehemann durch. Der Notarzt und das Rettungsdienstpersonal intensivierten die Reanimationsbemühungen. Sie konnten den Patienten mit einem eigenen Herzrhythmus in eine Münchner Klinik transportieren. Von einer vollständigen Genesung des Mannes kann ausgegangen werden.


(hör)
 

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Rettung in letzter Minute
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Samstag, 12. Juli 2008
7:00 Uhr
Claudius-Keller-Straße
Heute Morgen nahm die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München den Notruf einer 83-jährigen Dame entgegen. Während dem Telefonat mit dem Leitstellenmitarbeiter kollabierte die Frau und konnte nur noch mitteilen, in welcher Straße, jedoch nicht mehr in welcher genauen Hausnummer sie wohnt. Die Leitstelle alarmierte daraufhin einen Notarztwagen sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr als First Responder in die Claudius-Keller-Straße. Um die genaue Einsatzadresse zu ermitteln wurde neben der Anschlussfeststellung über die Telekom auch die Ermittlung über die Polizei eingeleitet.  Durch diese zeitgleiche Maßnahme konnte den bereits alarmierten Fahrzeugen die genaue Hausnummer durchgegeben werden. Die eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr stiegen mit Steckleitern über ein geöffnetes Fenster im 1. OG in die Wohnung ein und fanden die Frau reanimationspflichtig kurz vor der Wohnungstüre. Durch die sofort eingeleitete Wiederbelebung und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Notarztbesatzung konnte die Wohnungsinhaberin mit einem Eigenrythmus in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden.

(kai)

 

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Umgestürztes Baugerüst (Fotos)
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Freitag, 11.07.08
20:41 Uhr
Herzog-Wilhelm-Straße / Neuhauser Straße
Während des gestrigen Unwetters stürzte ein ca. 30 Meter langes und 9 Meter hohes Gerüst komplett ein.
Die Gerüstteile begruben fünf Pkw´s, u.a. einen Porsche, unter sich und versperrten den gesamten Straßenzug. 

 

Um eine weitere Gefährdung ausschließen zu können, demontierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Gerüst und übergaben anschließend die Einsatzstelle der Polizei. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen ca. 40.000 Euro

(kai)

 

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Brand in einem Müllschlucker
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Freitag, 11.07.08
20:48 Uhr
Schifferlstraße
Gestern Abend wurde die Münchner Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in ein fünfstöckiges Wohnhaus gerufen. Nach ersten Erkundungen konnte der Brandherd schnell in einem Müllschlucker des Hauses festgestellt werden. Im Schachtsystem hatte sich der Abfall gestaut und geriet aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. 

 

Die Einsatzkräfte löschten, geschützt durch schweren Atemschutz, den Unrat mit zwei Löschrohren ab und räumten den kompletten Schacht anschließend leer. Um eine Verrauchung des Treppenhauses zu verhindern, setzte die Feuerwehr zeitgleich einen Hochleistungslüfter ein. Für die Bewohner des Hauses bestand keine Gefahr.

(kai)

 

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Schaltkastenbrand der MVG
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Freitag, 11.07.08
21:59 Uhr
Agnes-Bernauer-Straße
Ein Blitzeinschlag in einem Schaltschrank zur Weichenstellung verursachte gestern am späten Abend einen Ausfall der Trambahnlinien 18 und 19.
Nachdem der Verteilerkasten durch die Münchner Stadtwerke stromlos geschalten wurde, konnten die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr den entstandenen Brand mit drei Kohlendioxidlöschern bekämpfen. 
Bedingt durch den Schaden im Schaltkasten fielen neben der Trambahn auch die Ampelanlage sowie die Straßenbeleuchtung aus.
Die MVG stellte bis 23.30 Uhr einen Ersatzverkehr mit Bussen sicher.

(kai)

 

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Dachschwelbrand bei Abdichtungsarbeiten
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Donnerstag, 10. Juli 2008
15.41 Uhr
Fortnerstraße
Bei Sanierungsarbeiten des Flachdaches eines 4-stöckigen Wohnhauses wurden zur Abdichtung Bitumenbahnen miteinander verschweißt. 
Durch die entstandene Wärme entzündete sich die darunterliegende Holzverschalung sowie die Isolierung.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr öffneten, geschützt durch schweren Atemschutz, mit Motorkettensägen die Dachhaut auf einer Fläche von 15 qm und löschten den Schwelbrand ab. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10.000 Euro.

(kai)

 

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Brennender Elektroverteilerkasten sorgt für Störungen im Trambahnverkehr
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Mittwoch, 9. Juli 2008
09.54 Uhr
Stiglmaierplatz
Ein bereits gelöschter Brand in einem Elektroverteilerkasten an der Trambahnhaltestelle Stiglmaierplatz sorgt derzeit für Behinderungen auf den Linien 20 und 21 in beiden Richtungen.
Passanten hatten zunächst nur Rauch aus dem Verteilerkasten bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. 
Die Feuerwehreinsatzkräfte setzten insgesamt 3 CO² Löscher zu Brandbekämpfung ein. Zu keinem Zeitpunkt waren Personen in Gefahr.
Die Einsatzstelle wurde Mitarbeitern der Stadtwerke übergeben.

(lu)
 

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Brand in Bäckerei
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Dienstag, 8. Juli 2008
22.00 Uhr
Herzogstraße
In einer Bäckerei waren ein Backofen und Regale der Backstube in Brand geraten.
Einsatzkräfte von der Feuerwache Schwabing verschafften sich über die Eingangstür gewaltsam Zugang zum Geschäft. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer.
Mit einem Hochleistungslüfter wurde der Laden entraucht.
Durch Feuer, Rauch und Verrußung war ein Schaden in Höhe von ca. 50.000 Euro entstanden.
Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Radfahrerin gestürzt
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Dienstag, 9. Juli 2008
20.24 Uhr
Maximilianstraße
Eine 32-jährige Frau stürzte mit ihrem Fahrrad so unglücklich, dass sich der Bremsgriffhebel vom Fahrradlenker in den linken Oberschenkel bohrte.
Verständigt durch Passanten rückte die Feuerwehr mit einem  Hilfeleistungs- löschfahrzeug an. Dem Einsatzleiter war sofort klar das hier mit normalen konventionellem Werkzeug eine rasche Entfernung des Bremshebels nicht möglich war. Von der nahegelegenen Hauptfeuerwache wurde das Multifunktionswerkzeug nachgefordert. Das Multifunktionswerkzeug beinhaltet speziell für den Einsatz von feinen sorgfältigen Arbeiten konzipiertes Werkzeug.
Parallel zu dieser Aktion versorgte der Notarzt Mitte die Verletzte. Um die Schmerzen
zu lindern verabreichte ihr der Notarzt ein Medikament.
Mit einem Modellwinkelschleifer lösten die Feuerwehrleute den Bremsgriff vom Lenker.
Mit dem Notarzt kam die junge Frau in den Schockraum einer Münchner Klinik. Dort wurde ihr der Bremsgriff operativ entfernt.
Zur Klärung des Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.


(lu)
 

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Brand im Kinderzimmer
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Sonntag, 6. Juli 2008
10.33 Uhr
Possenhofener Straße
Ein siebenjähriger Bub hatte im Kinderzimmer gezündelt. Als das Feuer um sich griff, lief er zu seiner Oma. Von ihr alarmiert, konnten sich die Bewohner des Anbaus ins Freie retten. Die Eltern des Kindes unternahmen noch eigene Löschversuche, wobei sie sich eine leichte Rauchvergiftung zuzogen.
Vom Hausbesitzer alarmiert, rückte die Feuerwehr mit einem Zug an.
Der unter Atemschutz vorgehende Trupp hatte den Brand schnell gelöscht.
Die beiden Verletzten wurden in eine Klinik gebracht, der siebenjährige und sein jüngerer Bruder kamen bei den Großeltern unter.
Der Sachschaden wird auf etwa 50.000€ geschätzt.

(wel)

 

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Hoher Sachschaden durch brennende Couch
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Samstag, 05.Juli 2008
21.43 Uhr
Fontanestraße
Hoher Sachschaden entstand durch den Brand einer Couch. Das Sitzmöbel hatte aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen. Nachdem die Feuerwehr die Haustüre mit einer Kettensäge geöffnet hatte, war der Brand rasch gelöscht.  Durch die beim Brand entstehende starke Rauchentwicklung wurden alle Räume und die Einrichtung in dem Reihenhaus verrußt. Daher wird der Sachschaden auf mindestens 100.000€ geschätzt. Es gab keine verletzten Personen.
(wel) 
 

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Küche in Vollbrand
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Samstag, 5. Juli 2008
15.50 Uhr
Riesenfeldstraße
Rund 100.000 Euro Sachschaden und drei Bewohner mit Rauchvergiftungen, das ist die Bilanz eines ausgedehnten Küchenbrandes heute Nachmittag in Milbertshofen.
Brandursache dürfte vermutlich in Brand geratenes Fett am Herd gewesen sein.
Noch vor Ankunft der Feuerwehr konnte die 25-jährige Mutter mit ihren zwei kleinen Töchtern zu Nachbarn flüchten.
Als kurze Zeit später der Zug von der Feuerwache Milbertshofen eintraf stand die Küche bereits in Vollbrand. Flammen schlugen aus dem Fenster im 4. Obergeschoss und dicke Rauchschwaden zogen ins darüberliegende Stockwerk.
Feuerwehrleute brachten die Mieter, einen 82-jährigen Rollstuhlfahrer und seine 76-jährige Frau, aus der verrauchten Wohnung in Sicherheit.
Parallel zur Rettungsaktion löschte ein unter Atemschutz ausgerüsteter Trupp das Feuer.
Das ältere Ehepaar sowie die junge Mutter hatten Rauchvergiftungen erlitten und wurden von der Rettungswagen-Besatzung versorgt. Die Mutter kam zur genauen Abklärung in ein Münchner Krankenhaus. Um die kleinen Mädchen kümmert sich derzeit ein Onkel.
Zum Entrauchen des Gebäudes kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.
Die ca. 50 m² große Brandwohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Zur Klärung der genauen Ursache haben Beamte der Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)

 

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Dachstuhlbrand in Solln
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Samstag, 5. Juli 2008
08.14 Uhr
Buchauerstraße
Bei Abdichtungsarbeiten auf dem Dach eines Neubaus geriet Dachpappe in Brand. Durch die rasche Brandausbreitung griff das Feuer auf die Dachhaut und die Sparrenkonstruktion über.
Wegen einer Objektbesichtigung im Rahmen des Übungsdienstes am S-Bahnhof Solln befand sich der Löschzug der Feuerwache Sendling zufälligerweise in der Wolfratshauser Straße, quasi um die Ecke. Der Disponent in der Integrierten Leitstelle erkannte sofort den Zeitvorteil und beorderte die Einsatzkräfte in die Buchauerstraße.
Unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Solln, konnte so der Entstehungsbrand schnell gelöscht werden. Mit einer Motorkettensäge musste die Dachhaut geöffnet werden. Drei Sparren wurden durch das Feuer zerstört.
Ein Bauarbeiter hatte sich leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch Feuerwehr-Rettungsassistenten war ein Kliniktransport jedoch nicht erforderlich.
Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Schaden auf ca. 10.000 € belaufen.
An der Einsatzstelle hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(lu)
 

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Explosion in Tiefgarage
PDF
Freitag, 4. Juli 2008
17.44 Uhr
Orffstraße
In einer Tiefgarage an der Orffstraße kam es aus noch unbekannter Ursache zu einer Explosion.
Von mehreren Anrufern alarmiert rückte die Feuerwehr mit einem Zug und Sonderfahrzeugen an. Bei der Ankunft bemerkten die Beamten das herausgeschleuderte Garagentor sowie mehrere beschädigte Pkw.
Auch waren die Türen und Fenster im Gebäude herausgedrückt.
Einen in der Garage brennenden Audi löschten sie mit Schaum ab.
Um den Pkw aus der Duplexgarage zu ziehen und endgültig abzulöschen kam ein Mehrzweckzug zum Einsatz.
Durch die massive Rauchentwicklung war eine umfangreiche Entrauchung mit mehreren Lüftern nötig.
Zwei Personen, eine Frau und ein Mann, wurden mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht.
Derzeit wird der Schaden am Bauwerk durch einen Statiker geprüft, deshalb kann auch der Sachschaden von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(wel)
 

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Brand in einem Büchergeschäft
PDF
Freitag, 4. Juli 2008
14.51 Uhr
Herzog-Wilhelm-Straße
Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Bücherladen gerufen. Ausgehend von einem Elektroverteilungskasten war es zu einem Kabelbrand gekommen. Durch die schmorenden Kabel entwickelte sich giftiger Rauch der durch das Geschäft, die angrenzenden Wohnungen und Geschäftsräume zog.  Der unter Atemschutz vorgehende Trupp der Feuerwehr erstickte den Brand rasch mit Kohlendioxid und Schaum. Mit Lüftern konnte der Rauch aus dem Gebäude gedrückt werden. Zwei Personen hatten jedoch schon Rauchgase eingeatmet und wurden von Rettungspersonal ambulant versorgt.
Der Schaden beträgt mindestens 50.000€.

(wel)

 

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Gefahrstoffaustritt in einem Labor
PDF
Dienstag, 01. Juli 2008
18.04 Uhr
Theresienstraße
Aus noch unbekannter Ursache reagierte in einem chemischen Labor eine in einem Schrank eingelagerte Flüssigkeit. Die alarmierte Leitstelle der Münchner Feuerwehr schickte einen Löschzug, einen Umweltzug und mehrere Rettungsfahrzeuge zum Einsatzort. Der Einsatzleiter veranlasste umgehend eine Räumung und ein Absuchen des betroffenen Gebäudes. Zehn Personen mussten vorsorglich in einem Rettungswagen ambulant untersucht werden. Ein Mann klagte über Augenbeschwerden und wurde nach der Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert.  Die Feuerwehrmänner führten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Dabei kamen mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz. Anschließend nahmen sie die ausgelaufene Flüssigkeit mit einem Säurebinder auf. Die an Ort und Stelle durchgeführte Reinigung und vorsorgliche Dekontamination der Einsatzkräfte zog sich noch bis in den Abend hin. Durch das Einsatzgeschehen kam es über mehrere Stunden zu umfangreichen Staus und Verkehrsbehinderungen im Umfeld der Einsatzstelle. 
(gra)
 

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