|
Branddirektion München Kontakte |
|
Sie sind im Bereich: Branddirektion München * Pressestelle ** Archiv Oktober 2008 |
Weitere Wahlmöglichkeiten: |
| > eine Ebene zurück |
| ______________________________________________________________________________________________ |
|
Gefahrstoffeinsatz in der Lerchenau |
Freitag, 31. Oktober 2008 18.38 Uhr Eberwurzstraße |
|
Bei einem Kontrollgang durch den Apothekenkellerraum
stellte eine Apothekerin überlagerte, zum Teil ausgelaufene Chemikalien sowie
auch kristalline Pikrinsäure fest. Die Säure wurde früher zur Herstellung von
Arzneimitteln verwendet. Das Gefährliche daran: Wenn die Säure austrocknet, wird sie explosiv. Als wässrige Suspension ist sie hingegen ungefährlich. Die Apothekerin alarmierte die Feuerwehr. Der Einsatzleiter ließ rund um das Gebäude weiträumig absperren. Das 3-geschossige Gebäude mit mehreren Wohnungen und der Apotheke wurde geräumt. Insgesamt mussten 6 Personen im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr untergebracht werden. |
Die Bergung von handhabungsunsicherer Pikrinsäure
unterliegt dem LKA. Die angeforderten Spezialisten des LKA stellten ca. 100 gr. der trockenen Substanz sicher und entsorgten diese. Ausgerüstet mit Spritzschutzanzügen nahmen Einsatzkräfte vom Umweltzug der Feuerwache Milbertshofen die restlichen ausgelaufenen Chemikalien auf. Sie wurden, verpackt in ein Spezialfass, zur Gesellschaft für Sondermüllbeseitigung nach Ebenhausen transportiert. (lu) |
|
Ausflug ins Dickicht |
Freitag, 31. Oktober 2008 14:56 Uhr BAB A95 |
|
In der Unterführung der zweispurigen
Ausfahrtsstraße touchierte die 32-Jährige den Randstein der rechten
Fahrbahn. Im Folgenden überquerte sie die linke Fahrspur und fuhr direkt in eine dicht bewachsene Böschung. Aufgrund des starken Dickichts ließen sich die Türen des Kleinwagens nicht mehr öffnen. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr entfernten die Gewächse mit einer Motorkettensäge und übergaben die Frau nahezu unverletzt dem Notarztteam Südwest. Zur vorsorglichen Untersuchung brachte ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr die Verunfallte in ein Münchner Krankenhaus. Am PKW entstand erheblicher Sachschaden. (hoe) |
| An ihrem 32.Geburtstag befuhr die Lenkerin eines Silber farbenen Toyota Yaris die Autobahnausfahrt Kreuzhof der Autobahn A95 in Richtung Boschetsrieder Straße. | |
|
Brennender Müllcontainer in Hotelkeller
|
Sonntag, 26. Oktober 2008 09.46 Uhr Paul-Heyse-Straße |
|
|
|
Eine schon weithin sichtbare Verrauchung auf der Straße verursachte heute ein brennender Müllcontainer. Der aus ungeklärter Ursache in Brand geratene Behälter befand sich im Müllraum im Keller des Gebäudes. |
Dank der, durch den vorbeugenden Brandschutz
geforderten, Besprinklerung des Raums, konnte eine Ausbreitung der Flammen
verhindert werden. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr löschte
das Feuer ab und brachte die Aschentonne ins Freie.
Mit einem Hochleistungslüfter wurde der verrauchte Bereich gelüftet. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Hotelgäste oder Passanten.
|
|
Die Lange Nacht der Münchner
Museen |
Samstag, 25. Oktober 2008 An der Hauptfeuerwache |
|
|
|
|
|
|
|
Im Zuge der Langen Nacht der
Münchner Museen war es auch diesmal wieder möglich das Feuerwehrmuseum in der
Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr München zu besichtigen.
Die Besucher nutzten nicht nur die informativen
Rundgänge im Museum, sondern auch das Angebot sich im Umgang mit einem
Defibrillator (AED), wie er in den Münchner U-Bahnhöfen vorzufinden ist,
vertraut zu machen. |
Viele der Besucher nutzten die
Möglichkeit sich in Einsatzkleidung ablichten zu lassen um ein Erinnerungsfoto
mit nach Hause nehmen zu können.
Im Rahmen der Aktion Knochenmarkspende Bayern
konnten sich die Gäste testen lassen um somit in der weltweiten
Spenderdatenbank geführt zu werden. Natürlich war, ganz in Feuerwehrmanier, bestens für das leibliche Wohl gesorgt. (pyz) |
|
Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt |
Samstag, 25. Oktober 2008 12.35 Uhr BAB 95 |
| Bei einem Verkehrsunfall ist ein 25 Jahre alter Motorradfahrer verunglückt. Der junge Mann war mit einem Motorrad stadteinwärts unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Fürstenried und Kreuzhof im Kurvenbereich stürzte. Er schlitterte über die Fahrbahn und wurde unter die Mittelleitplanke geschleudert. |
Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr sicherten die
Unfallstelle ab und unterstützten das Feuerwehr-Notarztteam Südwest bei der
Versorgung und Rettung des Patienten. Der Motorradfahrer zog sich am ganzen
Körper mehrere schwerste Verletzungen zu. Sein Zustand kann als äußerst
kritisch betrachtet werden. Er wurde in den Schockraum eines Klinikums gebracht.
(fel) |
|
Bauarbeiter durch Schalungsteil schwer verletzt |
Samstag, 25. Oktober 2008 8.42 Uhr Dachauer Straße |
|
Ein 43 Jahre alter Bauarbeiter ist bei einem
Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Den Mann erfasste ein umstürzendes
Schalungselement und schleuderte ihn zu Boden. Dabei erlitt er offene Frakturen
am rechten Mittelfuß und am linken Arm. Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing
und das Notarztteam der Rettungswache Nord versorgten den Patienten. Das Unglück ereignete sich bei Rohbauarbeiten im Untergeschoss einer Großbaustelle. |
Um eine schonende Rettung des Bauarbeiters zu
ermöglichen, stabilisierten die Rettungskräfte den Patienten auf einer
Vakuummatratze. In einer speziellen Rettungswanne gelagert und mit Hilfe eines Baustellenkranes wurde der Arbeiter an die Oberfläche gehoben. Das Feuerwehr-Notarztteam Nord transportierte den Mann in eine Klinik. (fel) |
|
Dachstuhl durch Feuer total zerstört |
Samstag, 25. Oktober 2008 5.28 Uhr Berglwiesenstraße |
|
|
|
|
In den frühen Morgenstunden zerstörte ein Brand
den kompletten Dachstuhl eines leerstehenden Einfamilienhauses. Die kurz nach
der Alarmierung eingetroffenen Beamten der Feuerwache Pasing konnten
feststellen, dass die Dachhaut bereits an mehreren Stellen durchgebrannt war. Sofort wurde ein umfassender Löschangriff, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Langwied/Lochhausen, eingeleitet. Die Brandbekämpfung erfolgte über eine Drehleiter und über den Treppenraum. Dazu musste das leerstehende Gebäude, dass eine Grundfläche von ca. 9m x 7m hat, gewaltsam geöffnet werden. |
Knapp 20 Minuten nach Ankunft am Einsatzort konnte
der Einsatzleiter der Integrierten Leitstelle "Feuer aus" melden. Die
Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis 9 Uhr hin. In aufwendiger Arbeit musste
das Dach und die Fehlbodendecke des Hauses auf der Suche nach Glutnestern
geöffnet werden. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 150.000 €. (fel) |
|
Totalschaden an verunglücktem Autokran
|
Donnerstag, 23.10.2008 23.51 Uhr Heckenstallerstraße / Murnauer Straße |
|
|
|
In der Nacht zum Freitag kippte, laut Polizeiangaben wegen überhöhter Geschwindigkeit, ein 40 Tonnen Autokran beim Abbiegen in die Heckenstallerstraße auf die rechte Seite und schlitterte noch circa 20 Meter weiter. Dabei wurde der nicht angegurtete, 25-jährige Fahrer des Lkws auf der Beifahrerseite eingeklemmt und im Bereich der Beine schwer verletzt. |
Die Rettung des jungen Kfz-Mechanikers erwies sich
aufgrund der Schadenslage als äußerst schwierig und materialintensiv.
Zeitgleich wurden ein Feuerwehrkran, zwei hydraulische Rettungsgeräte, eine
Twin-Saw-Spezialsäge und Hebekissen eingesetzt. Während der gesamten Rettungsaktion betreute eine Notarztbesatzung der Feuerwehr und eine Rettungswagenbesatzung der Firma Aicher den Patienten. Nach einer knappen Stunde konnte der Fahrer aus dem Führerhaus befreit und in eine Münchner Klinik transportiert werden. Im Anschluss an die Rettung stellte die Berufsfeuerwehr, in Absprache mit der Polizei, den verunfallten Kran wieder auf. Den Abtransport des Krans und der übrigen Beladungsteile übernahmen Privatfirmen. Während des gesamten Einsatzes war die Heckenstallerstraße halbseitig stadteinwärts, zur Bergung auch komplett gesperrt. Teilweise ist die Straße aufgrund der Schäden auch jetzt nicht befahrbar. Es wird von einem Sachschaden von 250.000 € ausgegangen. (pyz) |
|
Baustellenunfall |
Donnerstag, 23. Oktober 2008 10.01 Uhr Helsinkistraße |
| Auf einer Baustelle in der Helsinkistraße wurde ein 45 Jahre alter Arbeiter bei einem Betriebsunfall schwer verletzt. Der Mann war mit Arbeiten an Fertigbetonplatten beschäftigt, als eine der Platten umkippte und ihn an der rechten Hand verletzte. Dabei wurde ihm der rechte Zeigefinger teilweise abgetrennt. |
Kollegen brachten den Verletzten in einen
Baucontainer und verständigten die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr. Das Rettungswagenteam der Feuerwache 10 in Riem versorgte den Patienten und brachte ihn in eine Spezialklinik für Handchirurgie. (fel) |
|
Arbeitsunfall beim Wiesnabbau |
Montag, 20.Oktober 2008 17:30 Uhr Theresienwiese |
Bei Abbauarbeiten in der Ochsenbraterei kam es am gestrigen Spätnachmittag zu einem kuriosen Unfall. Ein 24-jähriger Monteur war mit der Demontage von Metallträgern beschäftigt, wofür er einen Druckluftschrauber benötigte. Der Mann geriet mit seiner linken Hand an die aufgesteckte Nuss des Schlagschraubers, in welcher sich eine Sechskantmutter befand. |
Unglücklicherweise betätigte der Monteur nun den
Bedienungsknopf und schraubte sich mit dem Druckluft betriebenen Werkzeug die
Sechskantmutter bis auf das Grundglied seines linken Zeigefingers. Kollegen
versuchten noch vergeblich die Mutter zu entfernen, ehe sie die Einsatzkräfte
riefen. Das Notarztteam Mitte versorgte den Mann medizinisch, stillte seine
Schmerzen und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Hierzu riefen sie
ein Fahrzeug der Hauptfeuerwache mit speziellem Werkzeug für diffizile
Arbeiten. In einer halbstündigen Aktion entfernten nun drei Kollegen mit einer
biegsamen Welle die Sechskantmutter vom Finger. Die hinterbliebene Ablederung
des Zeigefingers wurde anschließend von einem Handchirurgen versorgt. (hoe) |
|
Brand in Obdachlosenunterkunft |
Montag, 20.Oktober 2008 16.27 Uhr Pilgersheimerstraße |
|
|
|
Aus noch unbekannter Ursache war in einem Mehrbettenschlafraum im dritten
Obergeschoss der Obdachlosenunterkunft eine Matratze in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr machte sich ein ca. 40-jähriger Mann am Fenster bemerkbar. Die Einsatzbeamten brachten sofort eine tragbare Leiter in Stellung und retteten ihn aus dem dritten Obergeschoss. Zeitgleich führten die Beamten einen Innenangriff mit einem C-Rohr durch. Dabei retteten sie einen weiteren, bereits bewusstlosen Mann aus dem gegenüberliegenden Schlafraum. |
Ein dritter Mann der sich zum nahegelegenen U-Bahnhof geflüchtet hatte, konnte dort vom Rettungspersonal versorgt werden. Alle Opfer kamen mit Rauchgasvergiftungen in verschiedene Kliniken. Der Brand selbst war rasch gelöscht, seine Ursache wird derzeit vom Fachkommissariat untersucht. Der Schaden am Gebäude und der Einrichtung wird auf etwa 50.000€ geschätzt. (wel) |
|
Mit Sportwagen ins Schleudern geraten |
Montag, 20. Oktober 2008 11:05 Uhr BAB A99 |
|
|
|
Kurz vor Mittag befuhr der 18-jährige Lenker
eines roten Ferrari F430 und seine 14-jährige Beifahrerin die Autobahn A99 in
Fahrtrichtung Lindau. Aus noch unbekannter Ursache gerieten die Beiden mit dem Bolliden kurz vor der Ausfahrt Ludwigsfeld ins Schleudern. In Folge dessen prallte der Wagen gegen die rechte Leitplanke und kam schließlich auf der Mittelspur zum Stehen. Die Beifahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Schürfwunden und einen Schock. Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen im Kopfbereich zu. Die Besatzung des Notarztteams Nord und Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr übernahmen die medizinische Erstversorgung der beiden Verletzten. |
Der ADAC-Rettungshubschrauber
"Christoph 1" brachte den 18-Jährigen in den Schockraum einer
Münchner Klinik. Ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr brachte die Beifahrerin zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Für den Zeitraum der Rettungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Lindau komplett gesperrt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs hat die Autobahnpolizei die Ermittlungen an der Unfallstelle aufgenommen. Am Ferrari entstand Totalschaden. (hoe) |
|
Dreifache Brandstiftung auf
Ziegeleigelände |
Samstag, 19.10.2008 17:30 Uhr und 21:10 Uhr Oberföhringer Straße |
|
Die Feuerwehr München wurde
gestern gleich dreimal zum gleichen Einsatzort, einem alten Ziegeleigelände,
gerufen. Der Erste Einsatz um 17:30 Uhr war auch gleichzeitig der Zweite. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden einen ca. 10qm großen Holzverschlag in Vollbrand vor. Wie sich gleich bei der Erkundung herausstellte, brannten parallel dazu in einem anderen leerstehenden Gebäude mehrere Matratzen. Beide Brände konnten mit sechs Trupps unter Atemschutz sowie mit zwei C-Rohren abgelöscht werden. Nur drei Stunden nach Beendigung der ersten Löschmaßnahmen stand ein ca. 150qm großes ehemaliges Wohnhaus vom Erdgeschoss bis zum Dach in Flammen. |
Durch das eingelagerte Holz im
Haus brannte dies trotz massiver Löschmaßnahmen mit einem Wenderohr über die
Drehleiter, einem C-Rohr sowie einem Schaumrohr bis zur Hälfte ab. Aufgrund der
akuten Einsturzgefahr konnte kein begleitender Innenangriff durchgeführt
werden. Da es sich bei allen Einsatzstellen um Abrissgebäude handelte ist kein nennenswerter Sachschaden entstanden. Die Brandfahndung hat die Ermittlungen aufgenommen. (kai) |
|
Balkonbrand |
Samstag, 18.10.2008 23:44 Uhr Nymphenburger Straße |
|
Glück im Unglück hatte gestern
Nacht eine dreiköpfige Familie bei einem Brand. Nachdem die Eltern einen
gemütlichen Wasserpfeifenabend auf dem Balkon im 2.OG beendet hatten, gingen
beide ins Bett. Kurz vor Mitternacht schreckten sie durch einen lauten Knall aus
dem Schlaf auf und sahen die Couch auf dem Balkon in Vollbrand. Durch die
Hitzeentwicklung war bereits das Fenster zum Kinderzimmer geborsten. Nachdem die
Eltern den Notruf abgegeben hatten, verließen alle die Wohnung. Die Berufsfeuerwehr München löschte den Brand schnell mit einem C-Rohr über die Drehleiter und einem Trupp unter Atemschutz ab. |
Der Knall der die Familie vor schlimmeren bewahrte
war, wie sich später herausstellte, ein durch das Feuer explodierter
Feuerzeugflüssiggasbehälter. Nach abschließenden Entrauchungsmaßnahmen konnten die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind wieder in die Wohnung zurück. Der Sachschaden am Fenster und an der Fassade beträgt ca. 15.000 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (kai) |
|
Schwerverletzter bei Zimmerbrand |
Samstag, 18.Oktober 2008 00:13 Uhr Straßbergerstraße |
|
Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr zu
einem Brand in einem elfstöckigen Hochhauskomplex im Olympischen Dorf gerufen.
I m Wohnzimmer, der im ersten Obergeschoss befindlichen Dreizimmerwohnung war die Couch in Brand geraten. Der 71-jährige Bewohner hatte noch Löschversuche unternommen, ehe er in seiner Küche bewusstlos zusammenbrach. Geschützt durch Pressluftatmer drangen Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr in die Wohnung ein und brachten den Mann ins Freie. Das Notarztteam Nord und die Besatzung eines MKT-Rettungswagens transportierten den 71-Jährigen nach einer medizinischen Erstversorgung in den Schockraum einer Münchner Klinik. Von dort aus kam der Mann aufgrund seiner schweren Rauchvergiftung zur Behandlung in die Druckkammer auf die Feuerwache Ramersdorf. |
Parallel zur Personenrettung löschte ein
weiterer Trupp unter Atemschutz den Brand im Wohnzimmer mit einem
C-Löschrohr. Um den Brandrauch im Gebäude nicht zu verbreiten, kam ein mobiler Rauchverschluss in Verbindung mit einem Hochleistungslüfter zum Einsatz. Weitere Bewohner des Hochhauses kamen nicht zu Schaden. Den an den Räumlichkeiten entstandenen Sachschaden bezifferten die Einsatzkräfte auf eine Höhe von circa 100.000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat die das Kommissariat K113 der Kriminalpolizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen. (hoe) |
|
Bagger im Biotop |
Donnerstag, 16.10.2008 18:05 Uhr BAB 94 Ausfahrt Moosfeld |
|
|
|
Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde gestern die Berufsfeuerwehr München zu einem Biotop neben der BAB 94 gerufen. Zur Entfernung des Wasserbewuchses stellte sich ein 11 Tonnen schwerer Radbagger auf die Steiluferseite. Plötzlich gab der Untergrund nach und der Bagger rutschte in das ca. 2 Meter tiefe Gewässer. Geistesgegenwärtig brachte der Fahrer den Greifarm so in Stellung, dass ein umkippen nicht möglich war. |
Mehrere Versuche sich aus eigener
"Maschinenkraft" zu befreien schlugen fehl und führten sogar noch zum
abrutschen in eine größere Schräglage. Die Bergung des Baggers stellte sich auch für die alarmierten Einsatzkräfte als nicht leicht dar. Um die Anschlagmittel unter Wasser anbringen zu können, mussten Feuerwehrtaucher nachalarmiert werden. Nachdem diese alle Bandschlingen befestigt hatten, konnte der 50 Tonnen Feuerwehrkran mit dem Herausheben beginnen. Um ein Kippen der 11 Tonnen schweren Last zu verhindern wurde zusätzlich ein Mehrzweckzug angeschlagen. Durch die sofortige Bergung konnte ein Auslaufen von Betriebsstoffen, und somit ein Umweltschaden effektiv verhindert werden. Nachdem der Bagger wieder auf der Straße stand, konnte der Baggerführer mit seinem unbeschädigten Gefährt in den wohlverdienten Feierabend fahren. (kai) |
|
Küchenbrand |
Mittwoch, 15.10.2008 18.22 Uhr Stefan-George-Ring |
|
Die Berufsfeuerwehr München wurde gestern am
frühen Abend zu einem Küchenbrand gerufen. Die eintreffenden Kräfte sahen bereits einen deutlichen Feuerschein im Fenster der Wohnung. Nach dem Eindringen in die leere Wohnung löschte ein Trupp unter schwerem Atemschutz schnell den Brand der Dunstabzugshaube sowie eines Küchenschrankes ab. |
Durch den Einsatz eines mobilen Rauchabschlusses in
der Zugangstüre, konnte eine Rauch- und somit auch Gefahrenausbreitung auf das
Treppenhaus verhindert werden. Die stark verrauchte Wohnung wurde mit einem
Hochleistungslüfter belüftet. Der durch den Brand entstandene Schaden wird auf
ca. 20.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen.
(kai) |
|
Kind im Abfalleimer eingeklemmt |
Dienstag, 14. Oktober 2008 15:59 Uhr Weißenburger Platz |
|
Gestern nachmittag spielten mehrere Kinder in
der Mitte des Weißenburger Platzes. Ein dort installierter Mülleimer weckte
die Neugier eines dreijährigen Mädchens. Sie spielte an einem geöffneten
Sicherungsdeckel und schlug dann mit einer Hand obendrauf. Dieser schloss sich und rastete in seiner Verriegelung ein und klemmte dabei das Mädchen mit dem Daumen und Zeigefinger der linken Hand ein. |
Ein herbeigerufenes
Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr München öffnete den Deckel
des Mülleimers mit Hilfe eines Dreikantschlüssels und befreiten das Kind. Nach
einer kurzen Untersuchung der Hand und einem aufgeklebten Trostpflaster konnte
die glückliche Mutter ihre Tochter wieder in die Arme schließen.
(ju) |
|
Siebenjähriger als Lebensretter |
Montag, 13. Oktober 2008 16:27 Uhr Erhardstraße |
| Vorbildlich verhielt sich heute nachmittag der siebenjährige Sebastian. Seine Oma hatte den Jungen von der Schule abgeholt, als die Allergikerin im Auto von einer Biene gestochen wurde. Da sich ihr Zustand rapide verschlechterte, war sie nicht mehr in der Lage sich selbst die mitgeführte Notfallspritze zu injizieren. Der Enkel tat sofort das einzig Richtige. Mit seinem Mobiltelefon, mit dem er nur vier eingespeicherte Nummern anwählen kann, rief er seinen Vater an und schilderte ihm die Lage und den Standort. Der Vater wiederum, konnte somit die Integrierte |
Leitstelle mit genauen Angaben versorgen. Beim Eintreffen des Feuerwehr-Notarztes und eines First-Responder-Fahrzeuges war die Frau bereits nicht mehr ansprechbar. Nachdem ihr Kreislauf medikamentös stabilisiert werden konnte, kam sie in eine Münchner Klinik. Sie befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Zweifelsohne hat Sebastian durch sein schnelles und umsichtiges Eingreifen der Oma das Leben gerettet. (hör) |
|
Baumschneideunfall in 10 Metern Höhe |
Montag, 13. Oktober 2008 14:14 Uhr Scharinenbachstraße |
|
|
|
|
Großes Glück hatte heute ein 66-Jähriger
beim Arbeiten in luftiger Höhe. Er war damit beschäftigt, eine circa elf Meter
hohe Fichte um einen Meter zu kürzen. Mit einer elektrischen Kettensäge hatte
er den Stamm abgesägt, als dieser auf ihn stürzte und ihn zwischen den Ästen
des noch bestehenden Stammes einklemmte. Er war selbst nicht in der Lage den
Abschnitt von seinem Körper weg zu bewegen. Die Einsatzkräfte erkannten sofort den Ernst der Lage und brachten, falls der Eingeklemmte doch abstürzen sollte, einen Sprungretter in Stellung. Zeitgleich stiegen sie |
über eine Drehleiter zu dem Verunfallten auf.
Mit einer Säge wurden die Äste soweit zurück geschnitten, dass der Stamm vom
Opfer gehoben werden konnte. Während der Rettungsaktion war der Rentner mit
einem Absturzsicherungsset gesichert. Nachdem er befreit war, konnte er sein
luftiges Gefängnis aus eigener Kraft verlassen und über eine Steckleiter
absteigen. Da er sich vermutlich mehrere Prellungen zugezogen hatte, brachte man
ihn zur genaueren Abklärung in ein Münchner Krankenhaus. (hör) |
|
Verkehrsunfall in Berg am Laim |
Sonntag, 12. Oktober 2008 17:24 Uhr Baumkirchner-/ Berg-am-Laim-Straße |
![]() In den frühen Abendstunden stießen ein VW-Polo und ein 3er BMW im Kreuzungsbereich zusammen. Der ca. 70-jährige Fahrer des BMW sowie die ca. 60-jährige Lenkerin des VW konnten ihr |
Fahrzeug, leicht verletzt, aus eigener Kraft
verlassen. Die ca. 65-jährige Beifahrerin des Polo wurde in ihrem Fahrzeug
eingeschlossen. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München befreiten mit
hydraulischem Rettungsgerät die Eingeschlossene. Versorgt durch die Teams von
zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen wurden die drei Verletzten zur
weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 20.000 € geschätzt. (ju) |
|
Feuer in der Großmarkthalle |
Donnerstag, 09. Oktober 2008 01:07 Uhr Schäftlarnstraße |
![]() Kurz nach ein Uhr lief heute Nacht in der Integrierten Leitstelle ein Brandmelderalarm von der Münchner Großmarkthalle ein. Den ersten Kräften vor Ort bot sich ein gespenstisches Bild. Ein Teil, der mehrere tausend Quadratmeter großen Kelleranlage war verraucht. Unter schwerem Atemschutz suchten die Männer in den verwinkelten Gebäudlichkeiten den Brandherd. Bald stellte sich heraus, dass es sich um einen brennenden Elektroverteilerkasten handelte. |
Ein hinzu alarmierter zweiter Löschzug drang
gewaltsam über ein Holztor von der Thalkirchner Straße in den Kellergang ein
und unterstützte die Löschmaßnahmen. Als Löschmittel wurde Wasser und CO2
verwendet. Während der Arbeiten der Feuerwehr evakuierte die Polizei vorsichtshalber die Großmarkthalle und sperrte die Lagerhausstraße/Thalkirchner Straße für den Verkehr. Ein mobiler Großlüfter drückte abschließend den Rauch aus den Gängen. Der Schaden wird auf ca. 50.000 € geschätzt. Beim Abrücken der Feuerwehr, gegen drei Uhr, waren Teile der Großmarkthalle ohne Strom. Der Handel mit Früchten aus aller Welt konnte jedoch pünktlich aufgenommen werden. (hör) |
|
Wies`n-Bilanz 2008 der Münchner Feuerwehr
|
20. September - 05. Oktober 2008 Theresienwiese |
|
Insgesamt disponierte die Integrierte
Leitstelle auf der Festwiese 1103 Alarme (Vorjahr 1145). Die Einsätze gliedern sich folgendermaßen: Die Rettungsdienst-Einsätze wickelten die vier Hilfsorganisationen ASB, BRK, JUH und MHD, die Berufsfeuerwehr und die in München tätigen privaten Rettungsdienst-Unternehmen ab. Bewährt haben sich auch dieses Jahr die für die Zeit des Oktoberfestes in der Integrierten Leitstelle eingerichteten Sonderleitplätze, von denen alle Wiesneinsätze zentral gesteuert wurden. So konnten die Notarztfahrzeuge und Rettungswagen von ihren Abrufplätzen rund um die Theresienwiese ohne Zeitverlust zu den Patienten dirigiert werden. Die Rettungsdiensteinsätze bewegten sich ungefähr auf Vorjahresniveau. |
Bei den vier Brandeinsätzen
handelte es sich um eine heißgelaufene Belüftungsanlage, einen Fettbrand in
der Küche der Schützenfesthalle, Zigarettenglut in einer Kehrmaschine und
einen in Brand geratenen Müllcontainer.
Die von der Feuerwehr geforderten und streng kontrollierten hohen Sicherheitsauflagen haben sich erneut bewährt. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen (Vorjahr
15) ging auf elf zurück. Besonders erwähnenswert wäre hier die spektakuläre
Personenrettung mit der Hubrettungsbühne vom Fünfer Looping. In einem Fall
wurde eine angetrunkene Person vom Zeltdach geführt. Ausgelaufenes Öl musste
auf dem Zentralen-Landwirtschafts-Fest aus einem geplatzten
Bagger-Hydraulikschlauch aufgenommen werden. Aus Sicht der Feuerwehr kann von einer relativ ruhigen Wiesn gesprochen werden. (lu) |
|
Fünf Verletzte bei Zimmerbrand
|
Sonntag, 05. Oktober 2008 18.54 Uhr Weihenstephaner Straße |
Ein, aus bisher unklarer Ursache entstandener, Zimmerbrand in
einem fünf-geschössigen Wohnhaus verursachte gestern erheblichem Sachschaden. |
Aufgrund ihres langen Aufenthalts in der
Brandwohnung und der dadurch davongetragenen Rauchgasvergiftung versorgte sie
eine Notarztbesatzung und transportierte sie zur weiteren Behandlung in eine
Münchner Klinik.
Der ursächliche Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht
und abgelöscht, die verrauchten Bereiche durch zwei Hochleistungslüfter
belüftet. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf 100.000 € beziffert. (pyz) |
|
Drei Rauchgasverletzte nach Zimmerbrand im
Westend |
Sonntag, 5. Oktober 2008 06.57 Uhr Gollierstraße |
|
Bei einem
ausgedehnten Zimmerbrand erlitten heute morgen alle 3 Angehörigen einer jungen
Familie Rauchgasvergiftungen. Als die Einsatzkräfte von der Feuerwache Westend eintrafen schlugen bereits die Flammen aus dem zerborstenen Fenster des Wohnzimmers im 3. Obergeschoss. Ein sofort eingeleiteter Löschangriff über die Drehleiter und den Treppenraum verhinderte eine Brandausbreitung auf weitere Räume der ca. 80 m² großen Wohnung. Der 26-jährige Vater, seine 25-jährige Frau sowie der 3-jährige Sohn konnten noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie flüchten. Sie wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und kamen anschließend gemeinsam ins Krankenhaus. Leider kam die Hilfe für ihre 2 Katzen zu spät, sie konnten nur noch tot geborgen werden. |
Andere Bewohner des 4-geschossigen Wohnhauses waren
zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Das Wohnzimmer brannte komplett aus. Durch Rußniederschlag wurde die ganze Wohnung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nach ersten Angaben dürfte sich der entstandene Sachschaden auf ca. 100.000 Euro belaufen. Zur Klärung der Brandursache haben Beamte der Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen. (lu) |
|
Mann aus Isar gerettet |
Sonntag, 5. Oktober 2008 04.54 Uhr Boschbrücke / Erhardtstraße |
|
In der
Erhardtstraße stürzte ein 34-jähriger alkoholisierter Mann über das
Befestigungsgeländer in die Isar. Bei dem Sturz aus ca. 3 Meter Höhe ins
eiskalte Wasser blieb der Mann glücklicherweise unverletzt. Direkt an der Ufermauer konnte er im hüfthohen Wasser noch stehen und wurde so nicht abgetrieben. Mehrere Burschen die zufälligerweise vorbeikamen hörten seine Hilferufe und alarmierten die Feuerwehr. |
Über eine Steckleiter brachten Beamte der
Hauptfeuerwache den stark unterkühlten Mann in Sicherheit. Zur genaueren
Untersuchung wurde er mit dem Notarzt Mitte ins Krankenhaus transportiert. (lu) |
|
Aus der Kurve getragen |
Samstag, 04. Oktober 2008 18:53 Uhr Hechtseestraße |
![]() Kurz vor der Einmündung zur Heinrich-Wieland-Straße kam heute ein 44-Jähriger im Kurvenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab. Er krachte mit seinem Mercedes C-Klasse an eine Straßenlaterne, schleuderte und touchierte einen am |
Seitenstreifen geparkten VW Polo. Die
Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden den Fahrer ohne Bewusstsein in seinem
Fahrzeugwrack liegend vor. Die, von der Besatzung des Rettungswagens begonnen medizinischen Maßnahmen, wurden durch den Feuerwehr-Notarzt intensiviert. Mit dem Notarztwagen transportierte man den Patienten in den Schockraum einer Münchner Klinik. Vermutlich ging dem Unfall ein medizinisches Problem des Fahrers voraus. Am Mercedes entstand Totalschaden, der VW und die Laterne sind nur leicht beschädigt. (hör) |
|
Missgeschick in luftiger Höhe |
Samstag, 04. Oktober 2008 10:38 Uhr Münchner Straße |
|
|
In eine äußerst missliche Lage brachte sich
heute morgen ein 73-Jähriger als er versuchte, das Sieb im Fallrohr der
Dachrinne zu reinigen. Auf seinem Balkon hatte er in Geländernähe eine
Bockleiter aufgestellt. Er stand auf Zehenspitzen auf der obersten Sprosse als
er mit der rechten Hand im Fallrohr stecken blieb und sich nicht mehr selbst
befreien konnte. Der Rentner drohte ca. 7 Meter tief abzustürzen. Die
hinzugerufenen Kräfte der Feuerwehr sicherten den Mann mit einem
Rettungsdreieck und einem Seil vom Dach aus. Dann wurde der Einlaufstutzen der
Dachrinne abgesägt. Erst jetzt konnte der Pechvogel seine Hand aus der
kupfernen Handschelle ziehen. Die Schnittverletzungen wurden noch vor Ort von
der Rettungswagenbesatzung versorgt. (hör) |
|
Überschlag bei Ausfahrt |
Samstag, 04. Oktober 2008 08:39 Uhr A99/Ausfahrt Neuherberg |
|
|
|
|
Beim Versuch die Autobahn über die Ausfahrt
Neuherberg zu verlassen geriet ein junger Mann mit seinem Fiat Stilo nach links
von der Fahrbahn ab. Der dortige Erdwall wurde zur Sprungschanze. Das Fahrzeug
wurde in die Luft katapultiert und blieb ca. 25 Meter nach dem Abheben auf dem
Dach liegen.
Der junge Mann war in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmt. In
einer gemeinsamen Rettungsaktion befreiten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr
München und der Freiwilligen Feuerwehr Garching den Verunfallten mit der
hydraulischen Rettungsschere aus seinem Fiat. Anschließend flog der
Rettungshubschrauber Christoph 1 den Schwerverletzten in eine Münchner Klinik. |
|
Brand in Anwaltskanzlei |
Samstag, 04. Oktober 2008 00:22 Uhr Landwehrstraße |
|
|
Im Bereich der Eingangstüre kam es heute
Nacht in einer Anwaltskanzlei zu einem Brand. Die Einsatzkräfte platzierten
einen mobilen Rauchverschluss, brachen die Türe zu den im vierten Stock gelegen
Räumlichkeiten auf und löschten das brennende Türblatt und den Parkettboden
ab. Anschließend öffneten sie die Fehlbodendecke um mit einer Wärmebildkamera
nach eventuellen, versteckten Brandnestern zu suchen. Die Kanzleiräume wurden
abschließend mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Die restlichen Bewohner
des fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses konnten während der
Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Der Schaden wird auf 10.000 €
geschätzt. (hör) |
|
Reihenmittelhaus in Vollbrand |
Freitag, 3. Oktober 2008 03.21 Uhr Peter-Müller-Straße |
|
|
|
|
|
Ein
Nachbar bemerkte wie aus dem Reihenmittelhaus dichter Qualm drang und
verständigte die Bewohner sowie die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte
eintrafen schlugen die Flammen bereits aus dem Haus. Ein sofort eingeleiteter
Löschangriff konnte nicht verhindern, dass sich das Feuer rasend schnell im
ganzen Haus ausbreitete. Um ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden
Eckhäuser des Dreispänners zu verhindern setzten die Einsatzkräfte 6
Löschrohre und zwei Drehleitern ein. Jedoch wurde ein Teil des Daches vom
rechten Eckhaus in Mitleidenschaft gezogen. Um alle Glutnester ablöschen zu
können musste die Dachhaut geöffnet werden. Um 04:34 Uhr konnte der
Einsatzleiter "Feuer in Gewalt" an die Integrierte Leitstelle melden.
Die Bewohner des Reihenmittelhauses, ein 69-jähriger Mann und seine 58-jährige
Ehefrau hatten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen
können. Beide erlitten jedoch eine schwere Rauchvergiftung und mussten nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses transportiert werden. |
Auch die ca. 55-jährige Nachbarin des linken
Reiheneckhauses hatte über Atembeschwerden geklagt, sie kam ebenfalls in eine
Klinik. Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann am
Sprunggelenk. Er kam zur genaueren Untersuchung in eine Klinik. Die Bewohner des
rechten Eckhauses blieben unverletzt und kamen bei Freunden unter. Das Reihenmittelhaus wurde komplett zerstört. Zur Klärung der Brandursache haben Polizeibeamte der Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen. Eine genaue Bezifferung des Sachschadens wird erst nach Abschluss der Brandfahndung erfolgen. Die Berufsfeuerwehr München und die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Allach, waren mit insgesamt 17 Fahrzeugen und mit rund 60 Feuerwehrleuten im Einsatz. (lu) |
|
Häkkinen in Not |
Donnerstag, 02. Oktober 2008 09:50 Uhr Am Bauernwald |
|
|
|
Ein vier Monate alter finnischer Habicht,
benannt nach dem finnischen Formel 1 Weltmeister Mika Häkkinen, hatte heute
morgen auf seinem Hochreck im Garten seiner Besitzerin gesessen. Irgend ein
Umstand hatte den jungen "Auszubildenden" so erschreckt, dass er sich
von seinen Fußfesseln losriss, in eine nahegelegene Fichte flog und sich dort
niederließ. Nachdem ihn mehrere Krähen attackiert hatten und er zu fliehen versuchte, hatte er sich mit seinem Fußgeschirr an dem Ast in |
25 Metern Höhe verfangen. Er konnte sich
nicht mehr aus eigener Kraft aus seiner misslichen Lage befreien. Erst der
Besatzung einer Drehleiter, unterstützt durch die Tierhalterin, gelang es den
Ast in luftiger Höhe abzusägen und das verängstigte Tier zu befreien.
Glücklich nahm die Falknerin ihren edlen Vogel entgegen. Seine Ausbildung zum
Jagdvogel wird Häkkinen ohne Blessuren fortsetzen können. (hör) |
|
|
|
| _______________________________________________________________________________________________ |
|
Zum Anfang
Startseite "Branddirektion München" |