|
Branddirektion München Kontakte |
|
Sie sind im Bereich: Branddirektion München * Pressestelle ** Pressebericht *** Archiv Juli 2009 |
Weitere Wahlmöglichkeiten: |
| > eine Ebene zurück |
| ______________________________________________________________________________________________ |
|
Bub hat´s eilig |
Donnerstag, 30. Juli 2009 20.02 Uhr Kleiberweg |
|
Am Abend setzten bei einer 36-jährigen Frau in
Lochhausen die Wehen ein. Die werdende Mutter erwartete ihr drittes Kind. Als
sie zusammen mit dem Vater das Haus Richtung Klinik verlassen wollte, spürte
sie, dass die Geburt des Kindes unmittelbar bevor stand. Über Notruf
verständigte die Familie die Integrierte Leistelle der Berufsfeuerwehr. Diese
entsendete einen Rettungswagen der Fa. MKT in den Kleiberweg. Da die Geburt kurz bevor stand, forderte die Besatzung des Rettungswagen weitere Unterstützung an. Das Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache West, der Kindernotarzt und ein Rettungswagen mit Intensivinkubator trafen in kurzer Zeit nacheinander im Wohnhaus der Familie ein. |
Dort kam um 20.33 Uhr nach einer reibungslosen
Geburt der dritte Bub der Familie zur Welt. Der kleine Münchner Bürger wurde sofort nach der Entbindung durch den Kindernotarzt untersucht. Mutter und Kind hatten die unfreiwillige Hausgeburt gut überstanden und waren wohlauf, der Intensivinkubator wurde nicht gebraucht. Beide kamen gemeinsam mit dem Rettungswagen des MKT zur weiteren Versorgung dann doch noch vorsorglich in ein Krankenhaus. (fel) |
|
44 Jährige bei Verkehrsunfall in Pkw
eingeschlossen |
Dienstag, 28. Juli 2009 18.13 Uhr Landsberger Straße |
|
Bei einem Verkehrsunfall auf der Landsberger Straße
ist eine 44 Jahre alte Frau in ihrem Pkw eingeschlossen worden. Insgesamt waren
vier Pkw in den Auffahrunfall verwickelt. Die Fahrzeuge waren stadteinwärts
unterwegs. Bei der 44-jährigen Fahrerin eines Audi konnte eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden. Sie musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Ein Feuerwehr-Notarzt brachte die Frau nach ihrer Rettung in eine Klinik. (fel) |
|
Lernwilliger Falke |
Dienstag, 28. Juli 2009 09:12 Uhr Blumenstraße |
|
Vermutlich sein Fortbildungsdrang brachte einen
jungen Wanderfalken dazu, sich im Treppenhaus des Theresia Gerhardinger
Gymnasiums niederzulassen. Ein Musiklehrer entdeckte schließlich den sichtlich
erschöpften Raubvogel auf den Treppenstufen im fünften Oberschoss und
alarmierte die Feuerwehr. Völlig widerstandslos lies sich der Greifvogel von
zwei Feuerwehrmännern der Hauptfeuerwache einfangen. Diese brachten ihn
anschließend zur Vogelklinik nach Oberschleißheim. (hoe) |
|
Gas und Bremse verwechselt |
Samstag, 25. Juli 2009 17:56 Uhr Goteboldstraße |
| Ein 86-jähriger Rentner wollte gestern Abend mit seinem Ford Scorpio den Kundenparkplatz eines Gartencenters in Untermenzing verlassen. Anstatt zu bremsen betätige der Mann beim Ausparken das Gaspedal seines mit Automatikgetriebe ausgestatteten Fahrzeugs. Mit voller Wucht landete das Fahrzeug auf den circa 40 cm hohen Begrenzungssteinen des Parkplatzes. Glücklicherweise konnten sich die auf dem Parkplatz befindlichen Kunden rechtzeitig in Sicherheit bringen. |
Die 49-jährige Beifahrerin des Rentners erlitt bei
dem Vorfall leichte Verletzungen. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch
das Notarztteam West kam die Frau mit dem Rettungswagen der Berufsfeuerwehr in
ein Münchner Krankenhaus. Der 86-jährige Fahrzeuglenker blieb unverletzt. An
seinem Fahrzeug entstand Totalschaden. (hoe) |
|
Quecksilberaustritt in einer Schule |
Donnerstag, 23. Juli 2009 13.48 Uhr Landkreis München - Jagdfeldring |
|
Bei Umzugsarbeiten in einem Schullabor kam es zu Austritt von ca. 50ml Quecksilber. Das flüssige Quecksilber ist bereits bei Raumtemperatur flüchtig und entwickelt, insbesondere in geschlossenen Räumen, giftige Dämpfe. Das Einatmen der Dämpfe führt zur Vergiftung. |
Die Münchner Feuerwehr unterstützte die örtlichen Kollegen mit mehreren Fahrzeugen, darunter einem Großraumrettungswagen. 22 Betroffene wurden von einem Toxikologen vor Ort beraten. Vier von ihnen, die Kontakt mit dem Schwermetall hatten, kamen für eine ambulante Behandlung in eine Klinik. (wel) |
|
Küchenbrand in Englschalking |
Mittwoch, 22. Juli 2009 13:09 Uhr Freischützstraße |
| Heute Mittag wurde die Münchner Feuerwehr zu einem Küchenbrand gerufen. Das Feuer brach in der Küche einer, im zweiten Obergeschoss liegenden Wohnung aus. Schon bei der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte den Rauch, der aus dem Küchenfenster drang. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner zu dem Brandherd vor. | Da die Wohnungstüre geschlossen war mussten sich die Beamten gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten verschaffen. In Brand war Küchenmobiliar geraten, dass schnell gelöscht werden konnte. Mit Hilfe eines Hochdrucklüfters entrauchten die Einsatzkräfte die verrauchte Wohnung. Der Sachschaden der bei dem Brand entstand, wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. (ju) |
|
Tödlicher Verkehsunfall mit Radfahrerin |
Mittwoch, 22. Juli 2009 12:48 Uhr Schellingstraße / Türkenstraße |
| Im Kreuzungsbereich erfasste heute Mittag ein Mülllaster eine 38-jährige Radfahrerin und verletzte diese schwer. Ein zufällig an der Einsatzstelle anwesender Kinderarzt begann sofort mit der Reanimation der Verletzten. Das Team des Notarztwagen Schwabing intensivierte die Bemühungen. Unterstützt wurden sie dabei durch die Besatzungen zweier Hilfeleistungslöschfahrzeuge. |
Anschließend transportierte der Notarzt die
Schwerstverletzte in den Schockraum einer Klinik, dort erlag die 38-jährige
ihren schweren Verletzungen. Der Partner sowie zwei Augenzeugen wurden durch das
Kriseninterventionsteam des ASB betreut.
(ju) |
|
Gartenhaus in Vollbrand |
Dienstag, 21. Juli 2009 15.16 Uhr Dornacher Weg |
| |
|
Ein technischer Defekt war die Ursache für den Brand eines Gartenhauses. Bei der Ankunft der Feuerwehr stand das etwa 25m² große Häuschen bereits in Vollbrand. Den Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gelang es gerade noch zwei Gasflaschen zu bergen. |
Der Brand war nach einer halben Stunde im Außenangriff gelöscht. Personen waren nicht gefährdet. Der Schaden wird auf 25.000€ geschätzt. (wel) |
|
Absturz bei Abbrucharbeiten |
Dienstag 21. Juli 2009 11.28 Uhr Sendlinger Straße |
|
|
|
|
Derzeit werden in der Sendlinger Straße umfangreiche
Abbrucharbeiten durchgeführt. Dabei stürzte ein ausländischer Arbeiter etwa vier Meter tief ab. Er kam auf einer Betontreppe zum liegen. Bei dem Sturz hatte sich der etwa 30-jährige Mann einen Oberschenkelbruch zugezogen. |
Die Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den Verletzten. Zum schonenden Transport vom siebten Stock auf das Straßenniveau wurde der Mann mit einer Drehleiter herabgehoben. Zur weiteren Behandlung kam er in eine Klinik. (wel) |
|
Dachstuhlbrand in Nymphenburg |
Montag, 20. Juli 2009 07:19 Uhr Notburgastraße |
|
|
|
|
| Heute Morgen wurde die Feuerwehr München zu einem Brand in Nymphenburg gerufen. Bei Sanierungsarbeiten an einem 3-geschossigen Wohnhaus geriet der Dachstuhl in Brand. Schon bei der Anfahrt der Rettungskräfte war aufsteigender Rauch aus dem Dach sichtbar. Durch den Treppenraum sowie über eine in Stellung gebrachte Drehleiter drangen Feuerwehrmänner, geschützt durch schweren Atemschutz, zu dem Brandherd vor. Um den Brand löschen zu können mussten die Einsatzkräfte die Wandverkleidung von innen und die Dachhaut von außen öffnen. |
Um 8:14 Uhr konnte der Einsatzleiter "Feuer in
Gewalt" melden. Die Nachlöscharbeiten zum Ablöschen der letzten
Glutnester dauerten noch ca. 1,5 Stunden an. Da das Gebäude während der
Sanierungsarbeiten leer stand waren durch den Brand keine Personen gefährdet.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Notburgastraße in Richtung
Romanlatz gesperrt, und musste der Trambahnverkehr eingestellt werden. Der
Sachschaden der bei dem Feuer entstand, wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.
(ju) |
|
Rettung in letzter Sekunde |
Sonntag, 19. Juli 2009 17:28 Uhr Isar/Großhesseloher Brücke |
|
|
|
|
|
|
Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es heute an der Isar. Italienische Touristen waren mit ihrem Schlauchboot versehentlich durch ein Wehrtor eines Kraftwerkes auf Höhe der Großhesseloher Brücke gefahren. Das kleine Boot blieb in einer Wasserwalze hängen und |
drohte zu kentern. Die beiden Insassen, eine
21-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann, riefen in Todesangst um Hilfe.
Passanten reagierten schnell und warfen den Havaristen von der Wehranlage ein
Seil und einen Rettungsring zu und sicherten sie. Ein Taucher der Feuerwehr seilte sich vom Hubschrauber "Edelweiß" ab, konnte die Frau packen und flog sie in Sicherheit. Da das Boot nun leichter war, spitzte sich die Situation für den Mann dramatisch zu. Eine schnelle Rettung musste geschehen. Feuerwehrmänner auf dem Wehr reichten ihm eine Rettungsstange und zogen ihn frei hängend auf die circa fünf Meter höher gelegene Mauer. Völlig entkräftet und unterkühlt wurden die beiden Schiffbrüchigen nach einer Untersuchung durch den Feuerwehr-Notarzt in eine Münchner Klinik gebracht. Freunde des Paares, die mit einem weiteren Boot auf einer Sandbank ganz in der Nähe gestrandet waren, mussten die Dramatik miterleben. Sie gelangten unversehrt ans rettende Ufer. (hör) |
|
Zündende Werbung |
Sonntag, 19. Juli 2009 06:29 Uhr Konrad-Zuse-Platz |
|
Wegen eines technischen Defektes hatte in den
frühen Morgenstunden eine ca. 4m x 5m große Leuchtreklame Feuer gefangen. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, stand die Werbung eines indischen Autoherstellers bereits in Vollbrand. Brennende Kunststoffe tropften auf den Gehweg vor dem Büro- und Geschäftshaus ab. |
Über die Drehleiter erreichten die Beamten die in
ca. 15 Metern Höhe montierte Reklame und löschte diese mit einem C-Rohr ab. Bei dem Brand wurde auch die Fassade des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 €. (hör) |
|
"Tigerle" aus Flammen gerettet |
Freitag, 17. Juli 2009 19:31 Uhr Stiftsbogen |
![]() Während sich der 30-jährige Mieter außerhalb aufhielt, geriet, vermutlich von der Herdplatte ausgehend, seine 1 1/2-Zimmer-Wohnung in Brand. Mehrer Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle ein Feuer im 8. Obergeschoss eines 9-stöckigen Wohnhauses. Alle Bewohner hatten bis zum Eintreffen der Feuerwehr das Haus verlassen. |
Nachdem klar war, dass sich keine Personen in der
Brandwohnung befanden übernahmen zwei Trupps unter Atemschutz die
Brandbekämpfung, zwei weitere erledigten die Kontrolle der umliegenden
Wohneinheiten. Fünf Apartments konnten keinem der Anwesenden zugeordnet werden,
bei diesen wurde das Schloss gezogen. Während der Löscharbeiten wurde bekannt,
dass sich noch eine Katze im betroffenen Apartment befinden könnte. Die
Feuerwehr intensivierte die Suche nach dem Haustier und wurde kurz darauf
fündig. "Tigerle" hatte sich unter dem Bett versteckt, war verstört,
aber wohlauf. Im Freien konnte sie dem glücklichen Besitzer übergeben werden.
Abschließend drückten die Einsatzkräfte mit Hochleistungslüftern den Rauch aus der
Wohnung. Die Brandwohnung ist unbewohnbar, die beiden Apartments links und
rechts sollten einer Sanierung unterzogen werden, bevor sie wieder bewohnt
werden können. Der Sachschaden des Brandes wird auf 50.000 € geschätzt.
(hör) |
|
Fenstersturz |
Freitag, 17. Juli 2009 17:36 Uhr Wiesentfelser Straße |
|
Eine 13-Jährige saß heute Nachmittag auf dem
Fensterbrett in der elterlichen Wohnung und telefonierte. Während des
Telefonats verlor der Teenager das Gleichgewicht und stürzte vom 3. Stockwerk
in die Tiefe. Sie landete auf dem Rasen hinter dem Haus. Das durch die Eltern alarmierte First-Responder-Team der Feuerwehr und der Rettungshubschrauber "Christoph1" waren nahezu zeitgleich am Einsatzort. Die Tochter muss wohl einen außerordentlich tüchtigen Schutzengel gehabt haben, da sie sich bei dem Sturz, nach ersten Erkenntnissen, keine |
lebensgefährlichen Verletzungen zugezogen hatte.
Vor Ort diagnostizierten die Mediziner mehrere Frakturen an den Extremitäten.
Nach einer Schmerzbehandlung durch den Hubschrauberarzt und den Kindernotarzt
der Feuerwehr wurde das Mädchen schonend auf einem Rettungsbrett fixiert und in
eine Münchner Klinik geflogen. Für die Betreuung der Eltern forderte man das
Kriseninterventionsteam nach. (hör) |
|
Kellerbrand in Freimann |
Freitag, 17. Juli 2009 |
|
Fünf Personen zogen sich heute eine leichte
Rauchvergiftung zu, als sie wegen eines Kellerbrandes durch das verrauchte
Treppenhaus ins Freie flüchteten. In einem Freimanner Wohn- und Geschäftshaus
waren zwei Kellerabteile in Brand geraten und hatten drei Treppenhäuser des
großzügigen Gebäudekomplexes verraucht. Feuerwehreinsatzkräfte waren mit schwerem Atemschutz in das Untergeschoss vorgedrungen und löschten mit zwei C-Rohren den Brand. |
Weitere 13 Personen wurden während des
Einsatzes in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr betreut. Umfangreiche
Lüftungsmaßnahmen mit mehreren Hochleistungslüftern waren nötig um das
Gebäude rauchfrei zu bekommen. Nachdem ein Toxikologe die fünf leicht verletzten Bewohner untersucht hatte, konnten diese wieder entlassen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 25.000 €. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. (hör) |
|
Schadensträchtiger Containerbrand |
Donnerstag, 16. Juli 2009 20:37 Uhr Karl-Schmid-Straße |
| Auf einem Truderinger Firmengelände waren unter einem, auf Stelzen stehenden, Container zwei Großraummülltonnen abgestellt. Der Inhalte einer dieser Tonnen hatte Feuer gefangen. Die Flammen griffen rasend schnell um sich und hatten in kurzer Zeit die zweite Aschentonne sowie den darrüberstehenden Lagercontainer erfasst. Das Baumaterial einer Messebaufirma in dem Behälter bot dem Feuer weitere Nahrung. |
Heller Feuerschein wies den Einsatzkräften den Weg
zur Brandstelle. Umgehend trugen sie mit zwei Rohren mit Schaumzumischung einen
energischen Löschangriff vor. Nach 15 Minuten meldete der Einsatzleiter:
"Feuer aus!" Die gelagerten Materialien waren nicht mehr zu retten, der Gasamtschaden wird auf 30.000 € geschätzt. (hör) |
|
11-Jähriger rettet Kind vor Ertrinken |
Donnerstag, 16. Juli 2009 17.36 Uhr Riemer See |
|
Eine Mutter war mit ihrer kleinen Tochter zum
Baden am Riemer See. Als beide aus dem Wasser kamen, zog die Mutter das Kind um
und war dann im Begriff sich selbst umzukleiden. Als sie sich für einen
Augenblick umdrehte, war die Kleine, die in einigen Wochen 4 Jahre alt wird,
verschwunden. Sie hatte die kurze Unaufmerksamkeit genutzt und war zum Wasser
gelaufen. Sofort begab sich die besorgte Mutter auf die Suche. Während dessen bemerkte ein 11-jährige Badegast aus Haar in Ufernähe das Mädchen, Gesicht nach unten, im Wasser treibend. Der Junge handelte blitzschnell und zog das Mädchen aus dem Wasser. Eine ausgebildete Krankenschwester, war auch sofort zur Stelle und unternahm die lebensrettenden Sofortmaßnahmen. |
Als die Einsatzkräfte eintrafen, der Rettungswagen
der Feuerwache Riem und der Rettungshubschrauber Christoph 1, fanden sie das
Mädchen glücklicherweise wach und orientiert vor. Nach einer kurzen
Untersuchung durch den Notarzt des Rettungshubschraubers konnte das Mädchen mit
dem Rettungswagen in eine Kinderklinik gebracht werden. Nach den ersten
ärztlichen Befunden vor Ort sind bei dem Mädchen keine nennenswerten
gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt worden. Durch das umsichtige und beherzte Handeln des 11-jährigen Lebensretters konnte schlimmeres Unheil abgewendet worden. (fel/hör) |
|
Bademeister rettet 23 Jährigen das Leben |
Donnerstag, 16. Juli 2009 13.58 Uhr Michaelibad |
| Ein aufmerksamer Bademeister des Michaelibades beobachtete einen 23 Jahre alten Mann, wie dieser im 50-Meter-Becken des Freibades Tauchübungen machte. Es hatte den Anschein, dass der junge Mann die komplette Distanz mit Tauchen zurücklegen wolle. Kurz bevor der Taucher das andere Ende des Beckens erreicht hatte sah ihn der Bademeister leblos auf dem Grund des Beckens treiben. Sofort sprang er ins Wasser und zog den Bewusstlosen heraus. Am Beckenrand begann er mit |
Wiederbelebungsmaßnahmen. Nach kurzer Zeit zeigten
diese Erfolg. Der 23-Jährige erbrach sich und erlangte das Bewusstsein
wieder. Das alarmierte Feuerwehr-Notarztteam der Rettungswache Ost versorgte ihn, unterstützt durch die Besatzung eines Löschfahrzeuges der Feuerwache Ramersdorf. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (fel) |
|
4-Meter-Sturz auf Baustelle |
Donnerstag, 16. Juli 2009 12.53 Uhr Überreiterstraße / Dornach |
| Glück im Unglück hatte ein 18 Jahre alter Bauarbeiter. Der junge Mann war mit Arbeiten auf der Rohbaustelle eines Wohnhauses beschäftigt. Dazu hielt er sich im Bereich des Treppenraumes im Dachgeschoss auf. Er stolpert im weiteren Verlauf und fiel über eine kleine Mauer in die Tiefe. Der Sturz endete nach ca. 4 m auf der Betontreppe. Ein First-Responder-Team der Freiwilligen Feuerwehr Aschheim und die Besatzung des |
Rettungswagens der Feuerwache Riem versorgten
den Verunglückten. Mit Verdacht auf Becken-, Thorax- und
Wirbelsäulenverletzungen kam er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 in
eine Münchner Klinik. Nach den ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass
er sich vermutlich nur diverse Prellungen zugezogen hatte. (fel) |
|
Rettung in letzter Sekunde |
Donnerstag, 16. Juli 2009 13.39 Uhr Geigenbergerstraße |
|
In der Wohnung eines älteren Ehepaares geriet ein
Fernseher in Brand. Bei dem sich ausbreitenden Feuer trat eine enorm starke
Rauchentwicklung auf. Die Ehefrau flüchtete über die Wohnungstüre in den
Treppenraum. Der gehbehinderte 81 Jahre alte Ehemann konnte die Wohnung nicht
mehr eigenständig verlassen. Bei Ankunft der Feuerwehr stand er an einem
geöffneten Fenster der Wohnung im 2. Obergeschoss. Durch die stark zunehmende
Rauchentwicklung war der 81 Jährige mehr und mehr dichtem, schwarzen Brandrauch
ausgesetzt. Über eine Drehleiter konnte er in letzter Sekunde durch die
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling gerettet werden. |
Da die Wohnungstüre durch die Flucht der Ehefrau
offen stand, konnte sich der Brandrauch im gesamten Treppenraum des
fünfgeschossigen Wohnhauses ungehindert ausbreiten. Nach Abschluss der
Löscharbeiten mussten weitere 6 Wohnungen durch die Einsatzkräfte auf
Rauchentwicklung kontrolliert werden. Die Eheleute erlitten beide
Rauchgasvergiftungen. Der Mann kam mit dem Notarzt in eine Klinik, die Ehefrau
wurde durch Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr versorgt und ebenfalls in
ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 50.000 €. (fel) |
|
Pkw stößt gegen Trambahn |
Donnerstag, 16. Juli 2009 13.15 Uhr Orleansstraße |
|
|
|
Beim Zusammenstoß zwischen einem Opel und einer
Straßenbahn wurden 2 Personen verletzt. Der Pkw wurde durch die Straßenbahn auf der linken Fahrzeugseite in Höhe der Fahrertüre gerammt. Dabei wurde der 61 Jahre alte Lenker, der alleine unterwegs war, in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf setzten zu seiner Befreiung hydraulisches Rettungsgerät ein. Der Notarzt versorgte den mittelschwer verletzten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. |
In der Trambahn wurde eine 68-jährige Frau
ebenfalls verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte sie und erlitt ein
Schleudertrauma. Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr brachten die Frau zur
weiteren Behandlung in eine Klinik. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und wurde durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr betreut. Für die Dauer der Rettungsarbeiten war die Straßenbahnlinie gesperrt. (fel) |
|
Feuer in Schwabing |
Mittwoch, 15. Juli 2009 17:34 Uhr Fallmerayerstraße |
| Im gegenüberliegenden Nachbarhaus entdeckte eine Bewohnerin, Rauch und Flammen hinter einem im 5. Stock gelegenen Küchenfenster. Sie rief die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte der nahegelegenen Feuerwache 4 waren schon nach drei Minuten am Einsatzort. Sie drangen gewaltsam in das total verrauchte Apartment ein und fanden eine in Brand geratene Kücheneinrichtung vor. Diese war mit einem C-Rohr schnell gelöscht. |
Mit einem Hochleistungslüfter drückten die
Einsatzkräfte abschließend den Rauch aus der Brandwohnung. Die Bewohner waren
zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht anwesend. Die Ein-Zimmer-Wohnung dürfte
bis zum Abschluss einer Sanierung unbewohnbar sein. Der Schaden wird auf 30.000
€ geschätzt. (hör) |
|
Motorradfahrer rutscht unter Pkw |
Mittwoch, 15. Juli 2009 01:44 Uhr Grünwalder Straße |
|
|
|
|
|
| Eine Oberschenkelfraktur, eine Rippenfraktur und die Verletzung der Wirbelsäule ist die Bilanz einer nächtlichen Ausfahrt eines 43-jährigen Motorradfahrers. Er war auf der Grünwalderstraße auf das Heck eines Taxis aufgefahren, stürzte und rutschte mit großer Wucht unter ein geparktes Fahrzeug. Die Feuerwehr musste den geparkten Pkw mit pneumatischen Hebekissen anheben um den schwerverletzten Kradfahrer befreien zu können. Er kam in ein Münchner |
Krankenhaus, indem er noch in der Nacht
operiert wurde. Die BMW R 1150 GS hatte noch den Grünstreifen überquert und
kam auf dem Gehweg, total zerstört, zum Liegen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von über 10.000 €. Die Grünwalderstraße war während der Rettungsarbeiten für etwa eine Stunde stadteinwärts gesperrt. (hör) |
|
Kind steckt fest |
Dienstag, 14. Juli 2009 19:03 Uhr Alramstraße |
| Die Neugier brachte ein 15-Monate altes Kind in eine missliche Lage. Objekt der Begierde war ein Kellerabgang im Hinterhof eines Wohngebäudes. Um besser in den Abgang sehen zu können steckte das Mädchen den Kopf zwischen die Gitterstäbe des Treppengeländers. Dort blieb sie dann stecken und konnte sich nicht mehr befreien. Auch die Rettungsversuche der Mutter blieben erfolglos. Daraufhin wurde die Integrierte Leitstelle der |
Berufsfeuerwehr München alarmiert. Die
Feuerwehrmänner versuchten es zuerst mit Muskelkraft das Kind zu befreien.
Jedoch stellte sich das Geländer als zu stabil heraus, daraufhin wurde ihm mit
schweren Rettungsgerät zu Leibe gerückt. Mit Hilfe eines hydraulischem
Rettungsspreizer konnten die Gitterstäbe auseinandergedrückt werden und das
Kind unverletzt aus seiner Zwangslage befreit werden. (ju) |
|
Gefährlicher Spielplatz |
Dienstag, 14. Juli 2009 17:30 Uhr Englschalkinger Straße |
| Ausgerechnet die Bushaltestelle Arabellapark haben sich zwei Jugendliche als Spielplatz ausgesucht. Die 15- und 16 Jahre alte Buben vertrieben sich die Zeit mit Fangen spielen. Im Eifer des Gefechtes gerieten sie auf die Fahrbahn. Zur selben Zeit fuhr der Omnibus ein und erfasste die Beiden und schleuderte sie zu Boden. Der Aufprall war so heftig, dass die Windschutzscheibe des Busses zu Bruch ging. |
Die beiden Jugendlichen wurden von den Teams des
Notarzteinsatzfahrzeuges Nordost sowie von zwei Rettungswagen des MKT versorgt
und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des
Omnibusses wurde von einem Team des Kriseninterventionsteam betreut. (ju) |
|
Pkw rammt Obststand |
Montag, 13. Juli 2009 20.56 Uhr Landwehrstraße |
|
|
|
|
In Folge dessen geriet der VW Caddy durch eine
Lücke am linken Fahrbahnrand auf den Gehweg, schrammte an einer Hausmauer
entlang und krachte in einen Verkaufstand für Obst und Gemüse. Dieser
Verkaufstand wurde durch das Unfallfahrzeug vollkommen zerstört und vor den
Eingang des dazugehörigen Ladengeschäftes geschoben. Nun war den darin
befindlichen Kunden, ca. 5 Personen, der Weg nach außen versperrt. Der
Fahrer des VW Caddy kam mit dem Schrecken davon, die Personen in dem Laden waren
ebenfalls unverletzt, aber bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte der
Hauptfeuerwache eingeschlossen. Feuerwehrmänner verschafften sich Zugang zu dem
Geschäft und befreiten die Eingeschlossenen. Eine 34
Jahre alte schwangere Frau war zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens auf dem Gehweg
vor dem Obstgeschäft. Sie wurde durch den VW Caddy erfasst und zu Boden
geschleudert. Ein Feuerwehr-Notarztteam versorgte die an Armen und Beinen
verletzte Frau und brachte sie zur weitergehenden Untersuchung in ein
Krankenhaus.
(fel) |
|
Rauchmelder verhindert Schlimmeres |
Sonntag, 12. Juli 2009 21.52 Uhr Ramsauer Straße |
|
Nachbarn vernahmen in der Wohnung einer 64 Jahre
alten Frau einen auffälligen Signalton. Da es sich offensichtlich um einen
Rauchmelder handelte, alarmierten sie die Feuerwehr. Einsatzkräfte der
Feuerwache Sendling verschafften sich über die Eingangstüre Zutritt zu den
verrauchten Räumlichkeiten und fanden die Wohnungsinhaberin am Boden liegend
hinter der Türe vor. Sofort brachten sie die Frau in Sicherheit. Durch
Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr wurde sie versorgt und mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. |
Der Grund der Rauchentwicklung waren angebrannte
Speisereste. Die Ursache konnte durch die Feuerwehr schnell behoben werden. Mit
Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde der Rauch aus der Wohnung im 4.
Obergeschoss entfernt. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass das Anbringen von privaten Rauchmeldern in Wohnräumen dringend empfohlen wird. Mehr Informationen unter: www.feuerwehr.muenchen.de/Pressestelle/Tipps (fel) |
|
Baustellentoilette auf Abwegen
|
Sonntag, 12. Juli 2009 11:40 Uhr Brudermühlbrücke |
|
|
|
| Eine Hilfeleistung der etwas anderen Art beschäftigte heute Mittag die Feuerwehr München. Offensichtlich hatte eine Baustellentoilette ihre Bestimmung missverstanden und schwamm auf der Isar. Im Bereich der Brudermühlbrücke war ihrer Binnenfähigkeiten aber schon wieder ein Ende gesetzt, sie strandete. |
Taucher der Berufsfeuerwehr sicherten das
herrenlose Sanitärhäuschen und mit Hilfe einer Drehleiter wurde sie ans
sichere Ufer gebracht. Bislang vermisste niemand sein stilles Örtchen, auch der Start und das Ziel der Reise ist unbekannt. (pyz) |
|
Abgestürzte Person |
Samstag, 11. Juli 2009 21:04 Uhr Marienplatz |
|
Von der Terrasse eines Cafes, im fünften
Stock eines Geschäftshauses, stürzte am Samstagabend eine 44-jährige Frau
circa zehn Meter ab. Sie fiel dabei auf ein fünf Meter über dem Boden
befindliches Vordach. Bei diesem Sturz zog sie sich schwerste Verletzungen im Schädelbereich zu. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache versorgten die Frau bis zum Eintreffen des Notarztteams Mitte. |
Nach intensiven medizinischen Maßnahmen,
seitens des Notarztes, musste sie mit Hilfe einer Drehleiter vom Vordach zu
Boden gebracht werden. Das Notarztteam transportierte die Patientin in den Schockraum einer Münchner Klinik zur weiteren Versorgung. Aus welchen Gründen die Frau abstürzte, ist derzeit völlig ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Umständen aufgenommen. (pyz) |
|
Schwerverletzter im Gleisbereich |
Samstag, 11. Juli 2009 04:26 Schatzbogen |
|
Heute morgen war ein ca. 23-jähriger Mann auf dem
Gleiskörper im Bereich des Schatzbogens in Richtung Ebersberg unterwegs. In der Nähe des Truderinger S- Bahnhofes wurde der 23 Jährige von einem Güterzug überholt. Vermutlich brachte der vorbeifahrende Zug den jungen Mann aus dem Gleichgewicht, so das dieser stürzte. |
Er fiel so unglücklich auf die Gleise in einem
Weichenbereich, dass er sich schwere Verletzungen an den Armen zuzog. Die
Behandlung des Schwerverletzten übernahm das Team eines Notarztwagen, dass
durch einen Rettungswagen des BRK unterstützt wurde. Anschließend wurde der 23
Jährige in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht.
(ju) |
|
Bauarbeiter abgestürzt |
Donnerstag, 9. Juli 2009 15.47 Uhr Hollerithstraße |
|
Ein 44 Jahre alter Arbeiter befand sich auf
einem Baustellencontainer und führte dort Arbeiten durch. Dazu stieg er auf eine Leiter, von welcher er aus ca. 5 Metern herab auf eine Kabeltrommel und den Kiesboden stürzte. Ein First-Responder-Team der Feuerwache Riem versorgte den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztteams Rettungswache Ost. |
Da aufgrund des Unfallhergangs eine
Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der 44
Jährige auf einem Vakuumbett stabilisiert. Der Bauarbeiter wurde durch das Feuerwehr-Notarztteam in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht. (fel) |
|
Dehnfugenbrand in Bürogebäude |
Mittwoch, 08. Juli 2009 10:37 Uhr Arabellastraße |
| Bei einem routinemäßigen Rundgang hatte das Personal eines Sicherheitsdienstes Brandgeruch im Erdgeschoss eines sechsstöckigen Bürogebäudes wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Der intensive Geruch stellte sich schließlich als umfangreicher Dehnfugenbrand im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des teils im Umbau befindlichen Komplexes dar. Mit speziellen, für Dehnfugenbrände |
konzipierten Löschgeräten gelang es den
Einsatzkräften schließlich, den Brand in einem circa drei Stunden andauernden
Einsatz zu löschen. Die Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffern werden. Die Brandursache ist noch unbekannt. (hoe) |
|
Bissiger Zeitgenosse |
Mittwoch, 08. Juli 2009 08:42 Uhr Dreimühlenstraße |
|
Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeugs der
Hauptfeuerwache fuhr zu der Einsatzstelle und stellte dem kleinen Marder eine
Tierfangkiste in eine Ecke. Da das ansonsten listige Tier eine Höhle in der Kiste vermutete, lief es sich von den Einsatzbeamten in die Kiste treiben und war gefangen. Nach einer kurzen Reise in die Isarauen konnte der Marder anschließend unversehrt wieder in die Natur zurück entlassen werden. Seinen Rettern danke er dies mit ein Paar kräftigen Bissen in die Schutzhandschuhe. (hoe) |
| Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte der Integrierten Leitstelle gemeldet, dass sich ein Marder seit mehreren Stunden im Innenhof befände. | |
|
Leitersturz auf Großbaustelle |
Mittwoch, 08. Juli 2009 08:32 Uhr Isoldenstraße |
|
Ein 56-jähriger Handwerker war mit Wartungsarbeiten
in einem Heizungscontainer auf der Großbaustelle in der Isoldenstraße
beschäftigt. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte der Mann aus etwa zwei Metern Höhe von einer Anstellleiter. Da der 56-Jährige sich alleine auf der Baustelle befand, alarmierte er selbst mit dem Handy die Rettungskräfte. |
Die Besatzung eines Rettungswagens des Arbeiter
Samariter Bundes übernahm die Erstversorgung des Arbeiters. Das Notarztteam Nord intensivierte die Behandlung und brachte den Handwerker in ein Münchner Krankenhaus. Bei dem Sturz zog sich der Mann schwere Verletzungen im Bereich des linken Knies und Unterschenkels zu. (hoe) |
|
Zwei Verletzte bei Küchenbrand |
Dienstag, 07. Juli 2009 17:56 Uhr Am Isarkanal |
|
Vom Küchenherd ausgehend kam es zu einem
Brand in der Kochnische einer Zweizimmerwohnung. Der Nachbar, der im 14.Stock gelegenen Wohnung rettete den Wohnungsinhaber noch vor Ankunft der Feuerwehr ins Freie und unternahm erste Löschversuche. Dabei zog er sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zu. Auch der Gerettete hatte eine Vergiftung erlitten. Beide Männer kamen mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. |
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz hatten
die Feuerwehrkräfte den Brand rasch abgelöscht. Abschließend befreiten die
Einsatzkräfte die Wohnung vom Rauch mit einem Hochleistungslüfter. Der
entstandene Sachschaden wird auf etwa 30000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Brandursache haben Brandfahnder der Kriminalpolizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen. (wel) |
|
Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall |
Montag, 07. Juli 2009 20.44Uhr Leopoldstraße und Herzogstraße |
|
Eine 29-jährige Frau wollte mit ihrem VW Tiguan von der Leopoldstraße in die Herzogstraße abbiegen. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden Porsche Cayenne zusammen. Durch den Aufprall wurde der VW auf das Dach geworfen und rutschte gegen einen Ampelmast. |
Passanten befreiten die leicht verletzte Fahrerin aus ihrem Pkw. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der 35-jährige Fahrer des Porsche blieb unverletzt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen und der Ampelanlage wird auf 116.000€ geschätzt. (wel) |
|
|
|
Geburtshelfer via Telefon |
Montag, 6. Juli 2009 09:09 Uhr Agnes-Bernauer-Straße |
|
In den heutigen Morgenstunden erreichte einen
Disponenten der Integrierten Leitstelle München der Anruf eines werdenden
Vaters. Er hatte gerade die Vorkehrungen getroffen, seine hochschwangere Frau in
ein Geburtshaus zu fahren, als sich plötzlich der Nachwuchs ankündigte. Vom Mitarbeiter der Leitstelle, einem ausgebildeten Rettungsassistenten, bekam der angehende Vater wichtige Hinweise für die anstehende Geburt. Parallel hierzu entsandte die Leitstelle das Team des Neugeborenennotarztes und des Notarztteams Nordwest. Noch vor Eintreffen der Rettungsfahrzeuge |
meldete sich der Mann erneut in der
Integrierten Leistelle und berichtete über die erfolgreiche Geburt seiner
Tochter. Nach einer medizinische Erstuntersuchung des kleinen, Mädchens und der Mutter durch das mittlerweile eingetroffene Rettungspersonal kamen beide mit dem Rettungswagen zur eingehenden Untersuchung in ein Münchner Krankenhaus. Nach Mitteilung des medizinischen Personals ist die 3200g schwere neue Erdenbürgerin wohlauf. (hoe) |
|
Unfall auf der A 99 Anschlussstelle Feldmoching |
Samstag, 4. Juli 2009 09.37 Uhr A 99 |
|
|
|
Aus noch unbekannter Ursache waren ein Ford Mondeo,
ein Mercedes S-Klasse und eine A-Klasse an der Auffahrt zur A 92 zusammengestoßen. Dabei wurden insgesamt drei Personen zum Teil schwer verletzt. Der ca. 50 jährige Fahrer des Ford Mondeo war in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von Kräften der Feuerwehr mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Nach der Erstversorgung durch Rettungsdienstkräfte kam der Mann zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 in ein Krankenhaus. |
In der A-Klasse waren zwei Insassen, wobei eine
Person leicht und die andere schwerverletzt wurden. Beide mussten zur weiteren
Behandlung in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden. In der S-Klasse wurde niemand verletzt. Während der Rettungsarbeiten war die Autobahn bis ca. 11.00 Uhr gesperrt. Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Ludwigsfeld unterstützten mit ihrem Verkehrssicherungsanhänger die Verkehrslenkungsmaßnahmen der Polizei. (pie) |
|
Gewitter über München |
Freitag, 3. Juli 2009 15.00 Uhr Stadtgebiet |
|
Das schon bald als regelmäßig zu bezeichnende Gewitter bescherte der Münchner Feuerwehr einen arbeitsreichen Nachmittag. Durch die heftigen Wasserschauer liefen Keller oder Tiefgaragen voll, oder das Wasser drang durch undichte Dächer in Wohnungen ein. |
Auch die Straßengully waren überfordert und einige Fahrbahnen und Unterführungen wurden überschwemmt. Insgesamt waren etwa 100 wetterbedingte Einsätze zu verzeichnen, die sich über das ganze Stadtgebiet verteilten. (wel) |
|
An Grillgut verschluckt |
Dienstag, 01. Juli 2009 18:46 Uhr Am Neudeck |
| Das Sommerfest der Polizeiinspektion 21 lag in seinen letzten Zügen. Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeuges der Berufsfeuerwehr München hatte einen Stand mit einer Spritzwand für Kinder betreut. Bei den Aufräumarbeiten bemerkten die Feuerwehrbeamten einen ca. 55-Jährigen, der vornübergebeugt auf einer Bank saß, und sprachen ihn an. Sofort erfassten sie den Ernst der Lage. Der Gast litt an einer lebensbedrohlichen Atemnot. Unverzüglich alarmierten sie die Integrierte Rettungsleitstelle. Ebenfalls auf dem Fest befanden sich Mitglieder der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes. |
Die Feuerwehrbeamten informierten diese, die mit
ihrer Ausrüstung an den Ort des Geschehen eilten. Gemeinsam versorgten sie den
Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes. Bei der weiteren Behandlung durch
das Team des Notarztwagen stellten die Retter fest, dass sich der 55-Jährige an
einem sehr großem Stück Fleisch verschluckt hatte. Mit einer speziellen Zange
konnten sie das ca. 5x4 cm große Stück aus dem Hals entfernen. Zur weiteren
Behandlung kam der Patient in ein Krankenhaus.
(ju) |
|
|
|
| _______________________________________________________________________________________________ |
|
Zum Anfang
Startseite "Branddirektion München" |