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| Silvesterbilanz
2009/10 | Stadtgebiet München |
| Wie
jedes Jahr brachte auch dieser Jahreswechsel ein erhöhtes
Einsatzaufkommen für die Münchner Feuerwehr. Bereits am Nachmittag kam
es zu den ersten Müllcontainerbränden. Beim ersten Brandalarm im neuen Jahr handelte es sich um einen Balkonbrand. Insgesamt rückte die Feuerwehr in der Silvesternacht 92 mal (127 im Vorjahr) aus. Hauptsächlich handelte es sich um Brände von Wertstoffcontainern und Balkonbrände. Verirrte Feuerwerkskörper dürften in der Regel die Ursache gewesen sein. Der Rettungsdienst hatte 487 Einsätzen (462 im Vorjahr) zu bewältigen. Die häufigsten Gründe für die Einsätze waren übermäßiger Alkoholgenuss und die daraus folgenden Stürze. | Verletzungen
durch Feuerwerkskörper hingegen gab es wenige. Als größter Brand dürfte ein brennendes Gartenhäuschen in Ramersdorf bezeichnet werden. Von weitem konnten die Einsatzkräfte das Feuer schon sehen. Die drei mal drei Meter große Hütte stand im Vollbrand. Zwei Feuerwehrmänner unter schweren Atemschutz mit einem Löschrohr konnten kurze Zeit später Feuer aus melden. Der Sachschaden hielt sich mit etwa 3.000 Euro gering. Mit insgesamt 980 Einsätzen in den letzten 24 Stunden fiel der Jahreswechsel dieses Jahr relativ ruhig aus. (pkl) |
| PKW
überschlagen | Donnerstag,
31. Dezember 2009 13.23 Uhr A94 |
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| Aus ungeklärter Ursache kam eine Dame mit ihrem Opel Corsa Combo bei der Ausfahrt Am Moosfeld von der Fahrbahn. Dabei überschlug sie sich und blieb auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte saß die 28 Jährige im Fahrzeug und war nicht eingeklemmt. Der Notarzt konnte nach einer ersten Untersuchung keine Verletzungen feststellen. | Zur
Sicherheit brachte sie ein Rettungswagen der Feuerwehr unter Begleitung
des Feuerwehrnotarztes in ein Krankenhaus. Am Auto entstand
Totalschaden. Es waren keine anderen Verkehrsteilnehmer betroffen. Die
Feuerwehr sperrte die Ausfahrt Moosfeld für etwa eine halbe Stunde. (pkl) |
| Bayrischer
Ministerpräsident besucht die Feuerwehr München | Donnerstag,
31. Dezember 2009 14.00 Uhr Heimeranstraße |
Am Nachmittag empfing die Feuerwache 3
-Westend- hohen Besuch aus der Staatskanzlei. Ministerpräsident Horst
Seehofer lies sich die Integrierte Leitstelle sowie die Feuerwache
Westend zeigen. Dabei begleiteten ihn der Oberbürgermeister der Stadt
München Christian Ude, Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble als Leiter
der Feuerwehr München, Brandrat Josef Huber als Leiter der Integrierten
Leitstelle, | In
der Integrierten Leitstelle konnte er den Ablauf einer Notrufannahme vom
Anruf des Mitbürgers bis zur Alarmierung der Einsatzfahrzeuge
verfolgen. Die Abgesetzte Notrufannahme, die für Großschadenslagen
bestimmt ist, wurde ihm ebenso vorgeführt. Dabei
stellte Horst Seehofer Fragen zur personellen Struktur, der Ausbildung
und Qualifikation der Mitarbeiter sowie der freiwilligen Helfer der
Feuerwehr München. Anschließend
besichtigte der bayerische Ministerpräsident die Feuerwache. Acht
Männern und zwei Frauen der Informations- und Kommunikationseinheit der
Freiwilligen Feuerwehr München führten ihm das
Katastrophen-Einsatzleitfahrzeug vor und erklärten dessen Funktion. Nach dem Eintrag in das Gästebuch der Feuerwehr München lud man ihn zu einem Kaffee ein. Auch hier gingen dem Landesvater die Fragen nicht aus. Er informierte sich über den Rettungsdienst, das Ehrenamt bei der Feuerwehr, Arten der Notrufe und vieles mehr. Abschließend bedankte sich der bayerische Ministerpräsident bei der Feuerwehr München. Als Gastgeschenk überreichte er der Feuerwache 3 einen Mikrowellenherd. Zum Abschluss sagte Horst Seehofer, er fahre mit einem guten Gefühl zurück nach Ingolstadt, weil er die Routine spüre mit der die Arbeit hier erledigt wird. Dienststellenleiter Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble sowie Stadtbrandrat Rupert Saller bedankten sich beim Ministerpräsidenten Horst Seehofer für dessen Besuch. (pkl) |
| Kellerbrand | Dienstag,
29. Dezember 2009 0.05 Uhr Pfitznerstraße |
| Um Mitternacht kam es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Der Zugang zum Brandherd gestaltete sich für die Feuerwehr sehr schwierig, da er mit Elektronikschrott, der einem Bewohner gehörte, verstellt war. Fünf Beamte unter schweren Atemschutz bekämpften den Brand mit einem Löschrohr. Dank eines Rauchvorhangs und der Belüftung des Treppenraumes mit einem Hochleistungslüfter konnte dieser rauchfrei gehalten werden. | Zehn
weitere Feuerwehrmänner entfernten den Unrat aus dem Raum um zu
verhindern, dass sich das Feuer neu entzündete. Für die
Aufräumarbeiten und die Entrauchung des Kellers brauchten die
Einsatzkräfte etwa eine Stunde. Ein Bus der Feuerwehr bat den zehn
Bewohnern des Gebäudes während des Einsatzes Schutz vor der Kälte der
Nacht. Verletzt wurde niemand. (pkl) |
| Ein
ganz normales Weihnachtsfest; Weihnachtsbilanz 2009 | 24.
Dezember 2009, 12:00 Uhr - 26. Dezember 2009, 22:00 Uhr; Stadtgebiet |
| Als unspektakulär kann aus Sicht der Münchner Feuerwehr das diesjährige Weihnachtsfest bezeichnet werden. Im Zeitraum Heilig Abend 12:00 Uhr bis 2. Weihnachtsfeiertag 22:00 Uhr musste die Feuerwehr 152 mal ausrücken. Hierbei arbeiteten die Einsatzkräfte das gesamte Spektrum einer Großstadtfeuerwehr ab. Neben den vier Bränden in der Widenmayerstraße, dem Oskar-Maria-Graf-Ring, der Filchnerstraße und der Werinherstraße (wir berichteten) kam es zu einigen, wenigen kleineren Bränden, vornehmlich | ausgelöst
durch vergessene Adventgestecke, bei denen glücklicherweise keine
nennenswerten Sachschäden zu beklagen waren. Heute Nachmittag hielt ein verletzter Schwan auf dem Kleinhesseloher See die Einsatzkräfte in Trab. Er hatte sich mehrmals durch Flucht den Rettungsversuchen der Feuerwehr entzogen. (hör) |
| Rückwärts
in den Graben | Samstag,
26. Dezember 2009 17:49 Uhr Im Moosgrund |
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| Beim Versuch seinen Wagen auf einer einspurigen Straße zu wenden, geriet der 86-jährige Fahrer mit der Hinterachse ins Bankett und rutschte rückwärts in einen zwei Meter tiefen Graben. Er blieb unverletzt konnte sich aber nicht selbst aus seinem VW-Käfer befreien. Über eine halbe Stunde musste er in dieser misslichen Lage ausharren, bis das Fahrzeug auf der nur wenig frequentierten Straße, von zwei jungen Frauen entdeckt wurde. Sie alarmierten die Feuerwehr. | Die
Einsatzkräfte befreiten den Rentner über die Beifahrertüre und zogen
den unbeschädigten Volkswagen mit dem Löschfahrzeug zurück auf die
Straße. Der betagte Mann kam zur Kontrolle in eine Münchner Klinik. (hör) |
| Zwei
Verletzte bei Küchenbrand in Obergiesing | Samstag,
26. Dezember 2009 14:17 Uhr Werinherstraße |
| Zwei verletzte Personen ist die Bilanz eines Küchenbrandes in Obergiesing. Die Küchenzeile in der Zwei-Zimmer-Wohnung eines türkischen Ehepaares hatte, ausgehend vom Herd, Feuer gefangen. Die Enkelin des Paares, wohnhaft zwei Stockwerke über den Großeltern, alarmierte die Feuerwehr und wartete auf der Straße auf deren Eintreffen. Währenddessen unternahm das Ehepaar erfolglos eigene Löschversuche. Die Enkelin wies die Einsatzkräfte auf den Umstand hin, dass sich noch zwei Personen in der Brandwohnung aufhielten. Sofort begab sich ein Trupp unter schwerem Atemschutz in die Wohnung im 1. OG und retteten das Rentnerpaar. Ein zweiter Atemschutztrupp löschte die brennende Kücheneinrichtung ab. | Bei
der Aktion hatten sich die 53-jährige Türkin und ihr 61-jähriger
Ehemann mittelschwere Rauchvergiftungen zugezogen. Beide kamen nach der
Erstversorgung unter Arztbegleitung in ein Münchner Krankenhaus. Während der Löscharbeiten hatte sich eine Hausbewohnerin so aufgeregt, dass auch sie mit Kreislaufproblemen in eine Klinik transportiert werden musste. An der Kücheneinrichtung entstand Totalschaden. Die restlichen Räume sind durch die starke Verrußung derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf mindestens 30.000 € geschätzt. Die Brandermittler haben die Arbeit aufgenommen. (hör) |
| Zimmerbrand
in Forstenried | Samstag,
26. Dezember 2009 13:14 Uhr Filchnerstraße |
| Der ca. 40-jähriger Mieter einer Zwei-Zimmer-Wohnung bemerkte rechtzeitig, dass seine Matratze in Brand geraten war. Er verließ die, im 1. OG gelegene Wohnung und alarmierte die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen hatte glücklicherweise der Brand noch nicht auf umstehendes Mobiliar übergegriffen. Die brennende Matratze konnte durch die | Einsatzkräfte
schnell gelöscht werden. Abschließend entrauchte die Feuerwehr die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter. Wegen der enormen Verrußung beläuft sich der Sachschaden auf ca. 10.000 €. (hör) |
| Kellerbar
in Vollbrand | Freitag,
25. Dezember 2009 01:45 Uhr Oskar-Maria-Graf-Ring |
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In den frühen Morgenstunden
wurde die Münchner Feuerwehr zu einem Kellerbrand in den
Oskar-Maria-Graf-Ring zu einem zwölfstöckigen Gebäude gerufen. Am
Einsatzort war bereits starker Rauch und Flammenschein aus dem Keller
des Hochhauses zu erkennen. | Weitere
Einsatztrupps wurden zur Erkundung des Gebäudes ausgeschickt, konnten
aber zügig melden, dass keine Gefahr für die etwa 140 Bewohner des
Gebäudes bestand. Insgesamt 60 Einsatzkräfte, darunter 20 unter
schwerem Atemschutz, konnten mit zwei Löschrohren den Brand nach einer
halben Stunde löschen. Aufgrund der extrem starken Verrauchung des Kellers mit insgesamt 200 Quadratmetern lüfteten die Einsatzkräfte den Keller mit insgesamt drei Hochleistungslüftern. Vorsorglich wurde eine Person mit einer leichten Rauchgasinhalation in eine Münchner Klinik zur genaueren Untersuchung transportiert. Die Feuerwehr beziffert den Schaden vorläufig auf 80.000 Euro. Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. (pyz) |
| Brand
in einem Müllraum | Donnerstag,
24. Dezember 2009 22:45 Uhr Widenmayerstraße |
| Eine
heimkommende Mieterin bemerkte am Abend starken Rauch aus einem Fenster
eines fünfstöckigen Wohn- und Geschäftshauses und alarmierte
daraufhin die Münchner Feuerwehr. Die eingetroffenen Einsatzkräfte lokalisierten den Brand sofort in einem Entsorgungsraum im Erdgeschoss. Geschütz durch schweren Atemschutz löschte die Feuerwehr das Feuer binnen kürzester Zeit und lüfteten den stark verrauchten Müllraum mit einem Hochdrucklüfter. | Durch
den Einsatz eines Rauchvorhangs konnte eine weitere Ausbreitung des
Brandrauches verhindert werden.
Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf 5.000 Euro. (pyz) |
| Zimmerbrand
im Bayerischen Landeskriminalamt | Mittwoch,
23. Dezember 2009 09:37 Uhr Marsplatz |
| Ein
Adventsgesteck verursachte am heutigen Morgen einen Zimmerbrand mit
starker Verrauchung in einem Büro im sechsten Obergeschoss des
Bayerischen Landeskriminalamts. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München gingen unter schwerem Atemschutz in das betroffene Stockwerk vor und löschten rasch den Brandherd ab. Das stark verrauchte Büro und Teile des Flurbereichs wurde mittels eines Hochleistungslüfters entraucht. Der Beamte, der sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Büro befand, verließ bereits eigenständig dieses und begab sich, wie seine restlichen Kollegen, gemäß des Flucht- und Evakuierungsplans an die Sammelstelle. | Dennoch
musste er Aufgrund einer leichten Rauchgasinhalation medizinisch
behandelt und in ein Münchner Krankenhaus transportiert werden. Der Sachschaden, der überwiegend durch die Verrauchung so hoch ausfällt, wird von Seiten der Feuerwehr auf 60.000 Euro geschätzt.
In diesem Zusammenhang beachten Sie bitte unsere Tipps zur Weihnachtszeit! (pyz) |
| Brand
in einer Gaststätte | Mittwoch,
23. Dezember 2009 02:15 Uhr Bodenseestraße |
| Am
frühen Morgen bemerkten Anwohner Rauch aus einer italienischen
Gaststätte. Unverzüglich alarmierten sie die Feuerwehr München. Die eingetroffenen Einsatzkräfte verschafften sich sofort Zugang über die Eingangstüre und fanden ein brennendes Adventsgesteck als Brandursache im Gastraum vor. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz löschte das Feuer. | Nach
dem Entrauchen der Pizzeria konnt nur ein geringer Brandschaden, aber
durch die Verrauchung ein verhältnismäßig hoher Sachschaden von
20.000 Euro festgestellt werden.
(pyz) |
| Auto
fährt in Kinderkrippe | Dienstag,
22. Dezember 2009 09.20 Uhr Waldtruderinger Straße |
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Sehr großes Glück im Unglück hatten die Kinder einer Krippe in Waldtrudering. Ein 80 Jahre alter Autofahrer verwechselte das Brems- mit dem Gaspedal. Er verlor die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte mit seinem Pkw frontal in die Fensterfront einer Kinderkrippe. | Das
Fahrzeug kam erst dann zum Stehen, nachdem der Mercedes nahezu komplett
in den Räumen der Kinderkrippe stand. Dabei wurde ein Heizkörper
beschädigt und heißes Wasser trat aus. Die Krippenkinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls mit ihren Betreuerinnen um einen Tisch versammelt. Diesen Umstand ist es offensichtlich zu verdanken, dass niemand verletzt wurde. Die Kinder wurden in eine darüber gelegene Arztpraxis gebracht und von ihren Eltern abgeholt. Das Wasser aus dem zerstörten Heizköper sowie ausgelaufenes Motoröl wurde durch die Feuerwehr aufgenommen. Nach Abschluss der Unfallaufnahme wurde ein Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeuges unterstützt. (fel) |
| Kleintransporter
durch Brand komplett zerstört | Dienstag,
22. Dezember 2009 01.28 Uhr Rundfunkplatz |
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| Auf
einem Parkdeck wurde in der Nacht ein Kleintransporter komplett
zerstört. Der 3,5 Tonner brannte vollständig aus. Die zuerst am
Einsatzort eingetroffenen Feuerwehrkräfte drangen über eine Drehleiter
auf das Parkdeck vor. Nach knapp 10 Minuten konnte "Feuer in
Gewalt" gemeldet werden. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten zogen
sich noch über einen längeren Zeitraum hin. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die durch das Feuer entstand, veranlasste der Einsatzleiter die Kontrolle von zwei angrenzenden, mehrstöckigen Bürogebäuden. | Beide
Anwesen waren rauchfrei. Der ausgebrannte Kleintransporter erlitt Totalschaden. Über die Schadenshöhe kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Neben dem Fahrzeug wurde auch dessen hochwertige technische Beladung vernichtet. Während der Anfangsphase des Einsatzes kam es zu teilweisen Behinderungen einer Straßenbahnlinie. (fel) |
| Erhöhtes
Einsatzaufkommen durch Frostschäden | Montag,
21. Dezember 2009 Stadtgebiet München |
| Bedingt
durch die winterlichen Temperaturen in den letzten Tagen sind deutlich
mehr Einsätze durch Frostschäden zu verzeichnen. Die sehr tiefen Temperaturen zu Beginn des Wochenendes ließen Rohrleitungen, Sprinkleranlagen und Heizungen platzen. | Der
Wasserschaden stellte sich allerdings erst gestern bzw. heute dar. Durch
die steigenden Temperaturen trat dann aus den Schadstellen Wasser
aus. Die Feuerwehr München hatte bis heute Vormittag über 40 Alarme dieser Art. (kai) |
| Entgleiste
Straßenbahn | Montag,
21. Dezember 2009 00.50 Uhr Romanplatz |
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| In der Wendeschleife am Romanplatz entgleiste heute Nacht eine Straßenbahn. Durch Schnee- und Eisablagerungen im Schienenbereich konnte der Triebwagen die Spur nicht mehr halten und entgleiste. Dabei riss der Stromabnehmer einige Abspannungen des Fahrdrahtes ab. Dieser senkte sich jedoch nicht ab, sodass keine Gefahr durch Spannungsübertragung bestand. | Nach
der vorsorglichen Stromabschaltung zog der Rüstwagen mit seiner
Seilwinde die Straßenbahn wieder zurück in den Schienenbereich.
Unterstützt wurde dies durch "manpower" der Berufsfeuerwehr
München. Der Wendebereich war für ca. eine Stunde gesperrt. (kai) |
| Rauchentwicklung
in S-Bahnhof | Sonntag,
20. Dezember 2009 23.51 Uhr S-Bahnhof Isartor |
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Ein Großaufgebot der Feuerwehr München
und des Rettungsdienstes rückte heute Nacht zum S-Bahnhof Isartor
aus. | Nach
der Stromabschaltung verringerte sich die Rauchentwicklung erheblich.
Nachdem keine Gefahr mehr bestand, konnte mit Hilfe des zweiten
Triebkopfs die S-Bahn wieder rückwärts aus dem Bahnhof zur
S-Bahnbetriebsstelle nach Steinhausen gefahren werden. Um eine stetige
Überwachung des Zuges zu gewährleisten, fuhr ein Trupp der
Berufsfeuerwehr München mit Pressluftatmern und einem Kleinlöschgerät
im Wagon mit. Parallel zu diesen
Maßnahmen kontrollierten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr die
Bahnhöfe "Marienplatz" und "Rosenheimer Platz". Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Die Stammstrecke blieb für ca. eine Stunde gesperrt. Das Großaufgebot bestand aus ca. 100 Einsatzkräften der Feuerwehr München mit 28 Fahrzeugen, sowie ca. 45 Einsatzkräften des Rettungsdienstes mit 25 Fahrzeugen. Ursache für die Rauchentwicklung war nach Bahnangaben eine Überhitzung im Durchlauferhitzer auf dem Dach des Fahrzeugs. Dieser versorgt die Fahrgasträume mit Wärme. Die Gefahr eines Brandes ist laut Bahn und Hersteller dabei ausgeschlossen. (kai) |
| Zwei
Verletzte bei Verkehrsunfall | Samstag,
19. Dezember 2009 15:15 Uhr Willy-Brandt-Allee |
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| Im Bereich der Ampelkreuzung der Willy-Brandt-Allee und Selma-Lagerlöf-Straße kam es zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen. Hierbei stieß ein schwarzer Fiat Scudo 140 in die rechte Seite eines silberfarbigen Audi A4. Weiter mit in den Unfall verwickelt war ein roter Kia. Der 20-jährige Beifahrer des Audi erlitt bei dem Zusammenstoss eine mittelschwere Verletzung im Bereich des rechten Schlüsselbeins und kam mit dem Rettungswagen der Berufsfeuerwehr in ein Münchner Krankenhaus. Der auf der rechten Rücksitzbank sitzende 21-jährige Mitfahrer wurde im Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr trennten zuerst mit einer hydraulischen Rettungsschere das Dach des Fahrzeugs ab. Anschließend konnte der Mann nach einer medizinischen Erstversorgung durch das Notarztteam Nordost aus dem Fahrzeug gerettet werden. | Er
kam in Begleitung des Notarztes mit einem Rettungswagen der Aicher
Ambulanz in den Schockraum einer Münchner Klinik. Der 21-Jährige trug
bei dem Unfall eine Kopfplatzwunde und Prellungen im Bereich der Brust
und des Beckens davon. Der Fahrer des A4, beide Insassen des Fiat Scudo
und der Fahrer des ebenfalls am Unfall beteiligten roten Kia blieben
unverletzt. Abschließend reinigten die Feuerwehrkräfte die Fahrbahn
von den ausgetretenen Betriebsmitteln und Fahrzeugteilen. An den
Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Zur Klärung des
Unfallhergangs hat das Verkehrsunfallskommando die Arbeit aufgenommen. (hoe) |
| Technikraum
des DHZ ausgebrannt | Samstag,
19. Dezember 2009 07:43 Uhr Lazarettstraße |
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| Im
Heizungs- und Technikgebäude des Deutschen Herzzentrums war am Morgen
aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Das frei stehende, einstöckige Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Haupttrakt des Krankenhauses. Bereits von Weitem war eine schwarze Rauchsäule für die anrückenden Kräfte der Münchner Feuerwehr sichtbar. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz brachten die Feuerwehrkräfte des ersten Löschzug den Brand rasch unter Kontrolle. Die Einsatzbeamten des zweiten Zuges kontrollierten parallel dazu die Räume der benachbarten Kranken- und Intensivstation. Um die leicht verrauchten Kellerräume des DHZ zu belüften, kamen mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz. | Sämtliche
Patienten konnten glücklicherweise in der Klinik verbleiben. Ein 41-jähriger Techniker des Herzzentrums erlitt bei Löschversuchen eine leichte Rauchvergiftung. Nach einer medizinischen Erstversorgung brachte ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr den Mann in ein Münchner Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen kann der Betrieb der Klinik ungehindert aufrecht erhalten werden. Die Höhe des entstandenen Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich bewegen.
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| Brand
in Gaststätte | Samstag,
19. Dezember 2009 5:31 Uhr Seldweg |
| In
der Gaststube, der im Schloss Blutenburg ansässigen Schlossschänke war
in den Morgenstunden ein Brand ausgebrochen. Der Mitarbeiter einer Reinigungsfirma hatte beim Öffnen der Gaststätte das Feuer bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Geschützt durch Pressluftatmer löschten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr den Brand mit einem C-Löschrohr ab. Im Bereich des Brandes wurden Teile der Einrichtung und der Elektroinstallation stark in Mitleidenschaft gezogen. | Ein
Übergreifen des Feuers auf den offenen Dachstuhl konnte verhindert
werden. Verletzte sind bei dem Vorfall nicht zu beklagen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 80.000 Euro. Die angrenzenden Räume und das im Anwesen befindliche Museum wurden nicht beschädigt. Die Brandursache ist ungeklärt. (hoe) |
| Rauchvergiftung
nach Brand | Freitag,
18. Dezember 2009 23:38 Uhr Hohenzollernstraße |
| Im
Bereich der Küche waren aus noch ungeklärter Ursache ein Wasserkocher
und ein elektrischer Grill in Brand geraten. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz löschten Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing den Brand mit einem C-Löschrohr. Die stark verrauchte Wohnung belüfteten die Feuerwehrkräfte mit einem Hochleistungslüfter. Die 47-jährige Bewohnerin der im zweiten Obergeschoss befindlichen Wohnung kam mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung in ein Münchner Krankenhaus. | Weitere
Bewohner des fünfstöckigen Wohngebäudes kamen nicht zu Schaden. Den in den Räumlichkeiten entstandenen Schaden bezifferten die Einsatzkräfte auf circa 10000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache haben Brandfahnder der Kriminalpolizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen. (hoe) |
| 50.000
Euro Sachschaden bei Zimmerbrand | Donnerstag,
17. Dezember 2009 09:53 Uhr Berg am Laim Straße |
| Der
italienische Mieter einer im Erdgeschoss befindlichen Vierzimmerwohnung
hatte sich vor zwei Tagen eine neue Couch ins Wohnzimmer gestellt.
Unglücklicherweise hatte er das neue Möbelstück so nah am
elektrischen Nachtspeicherofen positioniert, dass es in Brand geriet.
Bei seiner Rückkehr in die Wohnung bemerkte der Italiener das Feuer und
alarmierte umgehend die Feuerwehr. Einsatzkräfte der Feuerwache
Ramersdorf löschten unter schwerem Atemschutz das in Brand stehende
Wohnzimmer mit einem C-Löschrohr ab. Da der Wohnungsinhaber bei seiner Flucht die Wohnungstüre geöffnet ließ, verbreitete sich der Brandrauch über den gesamten Treppenraum und die darüber liegenden Wohnungen. | Zur
Entrauchung und Kontrolle des fünfstöckigen Gebäudes mussten
sämtliche Wohnung geöffnet werden. Eine Bewohnerin des dritten Obergeschosses zog sich bei dem Vorfall eine Rauchvergiftung zu. Sie kam nach einer medizinischen Erstversorgung mit dem Rettungswagen der Berufsfeuerwehr in ein Münchner Krankenhaus. Für den Zeitraum des Einsatzes konnten sich die Bewohner in einer nahe gelegenen Pizzeria aufhalten. Den durch den Brand und die Verrußung entstandenen Sachschaden bezifferten die Einsatzkräfte auf etwa 50.000 Euro. (hoe) |
| Brand
in italienischem Lokal | Freitag,
11. Dezember 2009 15.47 Uhr Einsteinstraße / Grillparzerstraße |
| Gestern
Nachmittag geriet in einem italienischem Lokal mit angeschlossenem
Feinkostgeschäft die Dunstabzugshaube in Brand. Während die
Angestellten beim Essen saßen bemerkten sie das Feuer. Die Versuche, es
selbst mit einem Pulverlöscher zu löschen, schlugen fehl.
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München löschten den Brand,
geschützt durch schweren Atemschutz, ab. Mit Hilfe eines
Hochleistungslüfters entrauchten sie die verqualmte Küche, das
Restaurant sowie den Feinkostladen. Der Sachschaden der bei dem Brand entstand, wird auf 30.000 Euro geschätzt. (ju/kai)
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| Zimmerbrand
in Neuperlach | Mittwoch,
09. Dezember 2009 10.36 Uhr Karl-Marx-Ring |
| Heute Vormittag kam es in Neuperlach zu einem Zimmerbrand. Das Feuer brach in der Küche der Zweizimmerwohnung aus. Der ca. 60-jährige Mieter bemerkte den Brand und konnte aus eigener Kraft die im Erdgeschoss liegende Wohnung verlassen. Dabei ließ er die Wohnungstüre offen und der Rauch konnte sich im gesamten Treppenraum des achtgeschossigen Wohnhauses ausbreiten. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr München an der Einsatzstelle eintrafen stand die Küche bereits in Vollbrand. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner zum Brandherd vor und löschten diesen. | Zeitgleich
war ein Trupp zum Absuchen des Treppenraumes im Einsatz. Der ca.
60-jährige Mieter sowie eine ca. 60-jährige Nachbarin kamen mit dem
Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Mit Hilfe eines
Hochleistungslüfters wurde die komplett verrauchte Wohnung sowie der
Treppenraum gelüftet. Der Sachschaden, der bei dem Brand entstand, wird
auf ca. 100.000 Euro geschätzt.
(ju) |
| Betriebsunfall
in Druckerei | Dienstag,
08. Dezember 2009 19.08 Uhr Hansastraße |
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| Gestern
Abend wurde die Münchner Berufsfeuerwehr zu einem Betriebsunfall in
einer Druckerei gerufen. Ein 45-jähriger Drucker war gerade dabei eine
Druckmaschine zu reinigen als er mit seinen Fingern in die Walzen
geriet. Bei diesem Unfall wurden dem Drucker alle zehn Finger
abgequetscht. Das Team des Notarztwagen Mitte sowie das eines
Rettungswagen des ASB versorgten den Verletzten und brachten ihn zur
weiteren Behandlung in den Schockraum einer Münchner Klinik. Ein zur
Einsatzstelle gerufener Techniker unterstützte die Besatzung eines
Hilfeleistungslöschfahrzeuges bei der Demontage der Druckmaschine, um
die abgetrennten Finger zu bergen. Trotz zweistündiger Suche konnten
sie jedoch nicht mehr gefunden werden.
(ju) |
| Brand
in Lerchenau | Montag,
7. Dezember 2009 19:13 Uhr Heidelerchenstraße |
| Aus
noch unbekannter Ursache war am gestrigen Abend eine etwa fünf mal zehn
Meter große Holzlaube in Brand geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der alarmierten Münchner Feuerwehr stand die Hütte in Vollbrand. Die Flammen hatten bereits auf den Dachstuhl des angrenzenden Bungalows übergegriffen. Unter Einsatz von Pressluftatmern bekämpften die Feuerwehrmänner den Brand mit insgesamt sieben Löschrohren. Trotz des massiv vorgetragenen Löschangriffs wurde die Laube komplette zerstört. Da sich das Feuer am Dachstuhl des Wohngebäudes über eine Zwischendecke nach oben ausbreitete, gestalteten sich die Löscharbeiten dort als sehr schwierig. | Insgesamt
waren etwa 60 Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen
Feuerwehr, Abteilung Feldmoching eingesetzt. Verletzt wurde bei dem
Brand niemand. Über den entstandenen Schaden kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. Brandfahnder der Kriminalpolizei München haben die Arbeit zur Ermittlung der Brandursache an der Einsatzstelle aufgenommen. (hoe) |
| Wasserschaden
in Hotel | Montag,
7.Dezember 2009 14:50 Uhr Senefelderstraße |
| Für
Trocknungsarbeiten hatten gestern Nachmittag Mitarbeiter eines Hotels
einen großen Heizlüfter in Stellung gebracht. Unglücklicherweise
hatten die Mitarbeiter dabei nicht die, in der Decke installierte
Sprinkleranlage bedacht. Der nach Oben ausgerichtete Heizlüfter löste daraufhin bei einer Temperatur von 68°Celsius den Sprinkler und die damit verbundene Brandmeldeanlage aus. Im Bereich von circa 200m² breitete sich das Wasser im ersten Obergeschoss auf eine Höhe von drei Zentimetern aus. | Einsatzkräfte
der Hauptfeuerwache stoppten die Wasserzufuhr und beseitigten gemeinsam
mit Reinigungskräften des Hotels den entstandenen Wasserschaden. Nach einer Arbeitszeit von etwa einer Stunde konnten die Räumlichkeiten dem Hotelpersonal wieder übergeben werden. Der entstandene Sachschaden kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden. (hoe) |
| Patientin
von Ring befreit | Samstag,
5. Dezember 2009 17.02 Uhr Ismaninger Straße |
| Gestern
Nacht, kurz vor Mitternacht, erhielt eine 21 jährige Münchnerin von
Ihrem Freund einen Ring überreicht. Sofort streifte sie diesen über
den Mittelfinger der linken Hand. Heute Morgen jedoch stellte sich diese
schöne Geste jedoch als schmerzhaft dar. Der Finger begann ab dem
mittleren Fingerglied zu schwellen. Als die Schmerzen und Schwellungen
immer schlimmer wurden begab sie sich auf anraten einer Freundin in ein
Münchner Krankenhaus. Dort versuchte die Belegschaft der Notaufnahme
den acht Millimeter breiten Edelstahlring mit einem kleinen
Ringschneider zu entfernen. Nachdem dies nicht gelang, wurde die
Berufsfeuerwehr München mit einem Spezialwerkzeug angefordert. Ein
Feuerwehrmann der Hauptfeuerwehrwache trennte den Ring vorsichtig unter
stetiger Kühlung mit einem Spezialtrennschleifer auf. Nach
einer abschließender Untersuchung des Fingers konnte die Patientin mit
den Resten des Geschenkes die Klinik unverletzt verlassen.
(kai) |
| Hund
aus Isar gerettet | Samstag,
5. Dezember 2009 16.23 Uhr Leinthalerbrücke |
| Noch
einmal Glück im Unglück hatte heute Nachmittag die zweijährige
Hündin "Diane". Bei einem schönen Spaziergang an der Isar
tollte, die aus einem französischem Tierheim stammende
Mischlingshündin, ausgelassen mit einem anderen Hund am Isarkanal
herum. Dabei rutschte sie am betonierten Steilufer ab und glitt ins
Wasser. Nach etlichen gescheiterten versuchen mit Stöcken und Leinen
die junge Hündin aus dem Wasser zu ziehen, rief ein Passant die
Feuerwehr München. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte der Feuerwache
"Unterföhring" am mittleren Isarkanal ein. Bereits bei der
Anfahrt hatte sich ein Feuerwehrmann mit einem Wasser-Rettungsanzug
ausgerüstet. So geschützt ging er zur Rettung vor. In ihrer Panik biss
die Hündin ihrem Helfer zuerst einmal kräftig in die Hand. Dieser gab
jedoch nicht auf, und zog die unterkühlte Mischlingshündin an ihrem
Haltegeschirr aus dem Wasser. Am Land wurden beide vom Herrchen und
einer warmen Decke erwartet.
(kai) |
| Kellerabteil
in Brand | Samstag,
5. Dezember 2009 11.04 Uhr Alfred-Döblin-Straße |
| Die Feuerwehr München wurde heute am späten Vormittag zu einem Kellerbrand in die Alfred-Döblin-Straße gerufen. Dort empfing sie bereits die alarmierende Dame und zeigte ihnen umgehend den genauen Einsatzort. Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Keller vor. Mit einem Rauchvorhang verhinderten die Einsatzkräfte eine Ausbreitung des Brandrauches in das Treppenhaus. Der Brand der Gegenstände im Kellerraum konnte schnell mit einem C-Rohr abgelöscht werden. | Parallel
dazu kontrollierten weitere Trupps, geschützt mir Pressluftatmern, den
Rest des Kellers sowie die Hausflure im Gebäude. Abschließend
wurden umfangreiche Entlüftungsmaßnahmen durchgeführt. Der Schaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen (kai) |
| Altpapier
brennt auf LKW | Freitag,
4. Dezember 2009 14.40 Uhr Pasteurstraße |
| Auf der Rückfahrt von seiner Tour war ein LKW-Fahrer auf der Autobahn unterwegs. Er hatte Altpapier geladen und sah im Rückspiegel, wie Rauch von seinem Heck aufstieg. Der 59-jährige hielt es für besser weiter zu seiner Recyclingfirma zu fahren und dorthin die Feuerwehr telefonisch zu alarmieren. Diese war dann auch schon vor Ort als er in den Hof der Firma einbog. | Dort
entlud er sein brennendes Gut, dass die Feuerwehr dann kontrolliert
ablöschte. Die Hitzeentwicklung auf dem LKW war erheblich. An einzelnen
Stellen war der Lack bereits abgeplatzt. Der Sachschaden kann von der
Feuerwehr nicht beziffert werden. (pkl) |
| Bus
touchiert Kabelüberführung | Freitag,
4. Dezember 2009 9.54 Uhr Pasinger Bahnhofsplatz |
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| Der 40-jährige Fahrer eines Linienbusses fuhr an eine Kabelüberführung, die über den Pasinger Bahnhofsplatz zu einer Baustelle führt. Dabei kam das komplette Gebilde in Schieflage und drohte umzustürzen. Deshalb musste die Polizei den gesamten Platz zwischen Gleichmann- und Irmonherstraße für Fußgänger- und Fahrzeugverkehr für eine Stunde sperren. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr München sicherten das Gerüst mit einer Seilwinde. | Mit
einem großen Hebelarm befreiten sie den Bus von der Kabelüberführung
und richteten sie wieder auf. Zusammen mit der zuständigen
Gerüstbaufirma sorgten die Feuerwehrmänner für die nötige
Stabilität, damit die Polizei den Verkehr wieder frei geben konnte.
Eine Seitenscheibe des Busses bekam dabei einen Sprung. Verletzt wurde
niemand. (pkl) |
| Zimmerbrand
im Studentenwohnheim | Mittwoch,
2. Dezember 2009 16.00 Uhr Christoph-Probst-Straße |
Als zwei Studenten von der Universität nach Hause kamen, sahen sie Rauch aus einem der Apartments im vierten Obergeschoss dringen. Darauf hin brachen sie gewaltsam in die Wohnung ein und versuchten mit zwei Pulverfeuerlöschern das Feuer zu löschen. | Dies
gelang ihnen aber nicht. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits
Flammen aus dem Fenster. Die Einsatzkräfte gingen geschützt durch
schweren Atemschutz über den Treppenraum vor. Gleichzeitig bekämpften
sie das Feuer von außen über eine Drehleiter. Kurze Zeit später war
der Brand gelöscht. Ein Notarzt behandelte die zwei jungen Männer, die
die ersten Löschversuche unternahmen, sowie einen weiteren Mann und
eine Frau, da sie eine geringe Menge Rauch eingeatmet hatten.
Vorsorglich brachte sie ein Rettungswagen und ein Notarztwagen der
Berufsfeuerwehr in Münchner Kliniken zur weiteren Überwachung.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache wird von der
Brandfahndung der Polizei ermittelt. Der Sachschaden beläuft sich nach
ersten Schätzungen auf etwa 70.000 Euro. (pkl) |
| Frau
eingeklemmt | Mittwoch,
2. Dezember 2009 13.01 Uhr Humboldtstraße |
| Am frühen Nachmittag wollte eine 48-jährige Frau die Humboldtstraße überqueren. Dabei ging sie zwischen zwei im Stau stehenden Fahrzeugen hindurch. Der Fahrer eines Mercedes, der von hinten ankam, übersah die stehenden Autos und schob sie aufeinander. Die Dame wurde zwischen den Stoßstangen eines Toyota und eines BMW eingeklemmt. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen an beiden Knien zu. | Eine
von Passanten aufgehaltene Ärztin des BRK und drei Rettungsassistenten
des MKT, die ebenfalls zufällig in der Nähe waren, leisteten Erste
Hilfe. Die Besatzung eines Rettungswagen des MKT und des Notarztteams
Mitte übernahmen die Versorgung und transportierten die Frau in eine
Münchner Klinik. Der Sachschaden fiel sehr gering aus. (pkl) |
| Verkehrsunfall
in Obermenzing | Dienstag,
1. Dezember 2009 16:37 Uhr Alte Allee + An der Schäferwiese |
| Ein
68-jähriger Mann befuhr heute die Alte Allee mit seinem dunkelgrauen
Peugeot 308 stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich Alte Alle und An der Schäferwiese kam es dann aus ungeklärter Ursache zum Zusammenstoss mit einem weißen VW T4 Transporter. Der Transporter prallte dabei gegen den Ampelmast der Kreuzung. Der 37-jährige, polnische Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr drangen über die Hecktüre des Transporters zu dem 37-Jährigen vor. | Nach
dem Anbringen eines Stützkorsetts legten die Feuerwehrkräfte den
Fahrersitz behutsam um und konnten so den 37-jährigen Fahrer schonend
auf einer Spezialtrage aus dem Fahrzeug befreien. Der Pole kam mit
mittelschweren Verletzungen im Bereich des Kopfes und multiplen
Prellungen in den Schockraum einer Münchner Klinik. Der 68-jährige Unfallgegner blieb unverletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens an den Fahrzeugen und der Ampelanlage kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden. (hoe) |
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