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Silvesterbilanz 2009/10
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Stadtgebiet München
Wie jedes Jahr brachte auch dieser Jahreswechsel ein erhöhtes Einsatzaufkommen für die Münchner Feuerwehr. Bereits am Nachmittag kam es zu den ersten Müllcontainerbränden.
Beim ersten Brandalarm im neuen Jahr handelte es sich um einen Balkonbrand. Insgesamt rückte die Feuerwehr in der Silvesternacht 92 mal (127 im Vorjahr) aus. Hauptsächlich handelte es sich um Brände von Wertstoffcontainern und Balkonbrände. Verirrte Feuerwerkskörper dürften in der Regel die Ursache gewesen sein.
Der Rettungsdienst hatte 487 Einsätzen (462 im Vorjahr) zu bewältigen. Die häufigsten Gründe für die Einsätze waren übermäßiger Alkoholgenuss und die daraus folgenden Stürze. 
Verletzungen durch Feuerwerkskörper hingegen gab es wenige. 
Als größter Brand dürfte ein brennendes Gartenhäuschen in Ramersdorf bezeichnet werden. Von weitem konnten die Einsatzkräfte das Feuer schon sehen. Die drei mal drei Meter große Hütte stand im Vollbrand. Zwei Feuerwehrmänner unter schweren Atemschutz mit einem Löschrohr konnten kurze Zeit später Feuer aus melden. Der Sachschaden hielt sich mit etwa 3.000 Euro gering. 
Mit insgesamt 980 Einsätzen in den letzten 24 Stunden fiel der Jahreswechsel dieses Jahr relativ ruhig aus.

(pkl)
 

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PKW überschlagen
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
13.23 Uhr
A94 
Aus ungeklärter Ursache kam eine Dame mit ihrem Opel Corsa Combo bei der Ausfahrt Am Moosfeld von der Fahrbahn. Dabei überschlug sie sich und blieb auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte saß die 28 Jährige im Fahrzeug und war nicht eingeklemmt. Der Notarzt konnte nach einer ersten Untersuchung keine Verletzungen feststellen.  Zur Sicherheit brachte sie ein Rettungswagen der Feuerwehr unter Begleitung des Feuerwehrnotarztes in ein Krankenhaus. Am Auto entstand Totalschaden. Es waren keine anderen Verkehrsteilnehmer betroffen. Die Feuerwehr sperrte die Ausfahrt Moosfeld für etwa eine halbe Stunde.

(pkl)
 

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Bayrischer Ministerpräsident besucht die Feuerwehr München
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
14.00 Uhr
Heimeranstraße

Am Nachmittag empfing die Feuerwache 3 -Westend- hohen Besuch aus der Staatskanzlei. Ministerpräsident Horst Seehofer lies sich die Integrierte Leitstelle sowie die Feuerwache Westend zeigen. Dabei begleiteten ihn der Oberbürgermeister der Stadt München Christian Ude, Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble als Leiter der Feuerwehr München, Brandrat Josef Huber als Leiter der Integrierten Leitstelle, 
Dr. Wolf-Dieter Remmele von der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Innenministeriums, der Wachleiter Brandamtsrat Helmut Fiedler sowie der Stadtbrandrat der Freiwilligen Feuerwehr München Rupert Saller. In den zwei Stunden die er dort verbrachte, zeigte sich der Ministerpräsident sehr interessiert und stellte viele Fragen zu den Themen Feuerwehr, Rettungsdienst und Ehrenamt. Dabei suchte er das persönliche Gespräch mit den Angehörigen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr.

In der Integrierten Leitstelle konnte er den Ablauf einer Notrufannahme vom Anruf des Mitbürgers bis zur Alarmierung der Einsatzfahrzeuge verfolgen. Die Abgesetzte Notrufannahme, die für Großschadenslagen bestimmt ist, wurde ihm ebenso vorgeführt. Dabei stellte Horst Seehofer Fragen zur personellen Struktur, der Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter sowie der freiwilligen Helfer der Feuerwehr München. Anschließend besichtigte der bayerische Ministerpräsident die Feuerwache. Acht Männern und zwei Frauen der Informations- und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr München führten ihm das Katastrophen-Einsatzleitfahrzeug vor und erklärten dessen Funktion.
Nach dem Eintrag in das Gästebuch der Feuerwehr München lud man ihn zu einem Kaffee ein. Auch hier gingen dem Landesvater die Fragen nicht aus. Er informierte sich über den Rettungsdienst, das Ehrenamt bei der Feuerwehr, Arten der Notrufe und vieles mehr.
Abschließend bedankte sich der bayerische Ministerpräsident bei der Feuerwehr München. Als Gastgeschenk überreichte er der Feuerwache 3 einen Mikrowellenherd. Zum Abschluss sagte Horst Seehofer, er fahre mit einem guten Gefühl zurück nach Ingolstadt, weil er die Routine spüre mit der die Arbeit hier erledigt wird.
Dienststellenleiter Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble sowie Stadtbrandrat Rupert Saller bedankten sich beim Ministerpräsidenten Horst Seehofer für dessen Besuch.

(pkl)

 

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Kellerbrand
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Dienstag, 29. Dezember 2009
0.05 Uhr
Pfitznerstraße
Um Mitternacht kam es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Der Zugang zum Brandherd gestaltete sich für die Feuerwehr sehr schwierig, da er mit Elektronikschrott, der einem Bewohner gehörte, verstellt war. Fünf Beamte unter schweren Atemschutz bekämpften den Brand mit einem Löschrohr. Dank eines Rauchvorhangs und der Belüftung des Treppenraumes mit einem Hochleistungslüfter konnte dieser rauchfrei gehalten werden.  Zehn weitere Feuerwehrmänner entfernten den Unrat aus dem Raum um zu verhindern, dass sich das Feuer neu entzündete. Für die Aufräumarbeiten und die Entrauchung des Kellers brauchten die Einsatzkräfte etwa eine Stunde. Ein Bus der Feuerwehr bat den zehn Bewohnern des Gebäudes während des Einsatzes Schutz vor der Kälte der Nacht. Verletzt wurde niemand.

(pkl)
 

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Ein ganz normales Weihnachtsfest; Weihnachtsbilanz 2009
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24. Dezember 2009, 12:00 Uhr - 
26. Dezember 2009, 22:00 Uhr; 
Stadtgebiet
Als unspektakulär kann aus Sicht der Münchner Feuerwehr das diesjährige Weihnachtsfest bezeichnet werden. Im Zeitraum Heilig Abend 12:00 Uhr bis 2. Weihnachtsfeiertag 22:00 Uhr musste die Feuerwehr 152 mal ausrücken. Hierbei arbeiteten die Einsatzkräfte das gesamte Spektrum einer Großstadtfeuerwehr ab. Neben den vier Bränden in der Widenmayerstraße, dem Oskar-Maria-Graf-Ring, der Filchnerstraße und der Werinherstraße (wir berichteten) kam es zu einigen, wenigen kleineren Bränden, vornehmlich ausgelöst durch vergessene Adventgestecke, bei denen glücklicherweise keine nennenswerten Sachschäden zu beklagen waren.
Heute Nachmittag hielt ein verletzter Schwan auf dem Kleinhesseloher See die Einsatzkräfte in Trab. Er hatte sich mehrmals durch Flucht den Rettungsversuchen der Feuerwehr entzogen.

(hör)
 

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Rückwärts in den Graben
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Samstag, 26. Dezember 2009
17:49 Uhr
Im Moosgrund


Beim Versuch seinen Wagen auf einer einspurigen Straße zu wenden, geriet der 86-jährige Fahrer mit der Hinterachse ins Bankett und rutschte rückwärts in einen zwei Meter tiefen Graben. Er blieb unverletzt konnte sich aber nicht selbst aus seinem VW-Käfer befreien. Über eine halbe Stunde musste er in dieser misslichen Lage ausharren, bis das Fahrzeug auf der nur wenig frequentierten Straße, von zwei jungen Frauen entdeckt wurde. Sie alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte befreiten den Rentner über die Beifahrertüre und zogen den unbeschädigten Volkswagen mit dem Löschfahrzeug zurück auf die Straße. Der betagte Mann kam zur Kontrolle in eine Münchner Klinik.



(hör)
 

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Zwei Verletzte bei Küchenbrand in Obergiesing
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Samstag, 26. Dezember 2009
14:17 Uhr
Werinherstraße
Zwei verletzte Personen ist die Bilanz eines Küchenbrandes in Obergiesing. Die Küchenzeile in der Zwei-Zimmer-Wohnung eines türkischen Ehepaares hatte, ausgehend vom Herd, Feuer gefangen. Die Enkelin des Paares, wohnhaft zwei Stockwerke über den Großeltern, alarmierte die Feuerwehr und wartete auf der Straße auf deren Eintreffen. Währenddessen unternahm das Ehepaar erfolglos eigene Löschversuche. Die Enkelin wies die Einsatzkräfte auf den Umstand hin, dass sich noch zwei Personen in der Brandwohnung aufhielten. Sofort begab sich ein Trupp unter schwerem Atemschutz in die Wohnung im 1. OG und retteten das Rentnerpaar. Ein zweiter Atemschutztrupp löschte die brennende Kücheneinrichtung ab. Bei der Aktion hatten sich die 53-jährige Türkin und ihr 61-jähriger Ehemann mittelschwere Rauchvergiftungen zugezogen. Beide kamen nach der Erstversorgung unter Arztbegleitung in ein Münchner Krankenhaus.
Während der Löscharbeiten hatte sich eine Hausbewohnerin so aufgeregt, dass auch sie mit Kreislaufproblemen in eine Klinik transportiert werden musste.
An der Kücheneinrichtung entstand Totalschaden. Die restlichen Räume sind durch die starke Verrußung derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf mindestens 30.000 € geschätzt. Die Brandermittler haben die Arbeit aufgenommen.

(hör)
 

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Zimmerbrand in Forstenried
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Samstag, 26. Dezember 2009
13:14 Uhr
Filchnerstraße
Der ca. 40-jähriger Mieter einer Zwei-Zimmer-Wohnung bemerkte rechtzeitig, dass seine Matratze in Brand geraten war. Er verließ die, im 1. OG gelegene Wohnung und alarmierte die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen hatte glücklicherweise der Brand noch nicht auf umstehendes Mobiliar übergegriffen. Die brennende Matratze konnte durch die  Einsatzkräfte schnell gelöscht werden.
Abschließend entrauchte die Feuerwehr die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter. Wegen der enormen Verrußung beläuft sich der Sachschaden auf ca. 10.000 €.


(hör)
 

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Kellerbar in Vollbrand
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Freitag, 25. Dezember 2009
01:45 Uhr
Oskar-Maria-Graf-Ring

In den frühen Morgenstunden wurde die Münchner Feuerwehr zu einem Kellerbrand in den Oskar-Maria-Graf-Ring zu einem zwölfstöckigen Gebäude gerufen. Am Einsatzort war bereits starker Rauch und Flammenschein aus dem Keller des Hochhauses zu erkennen.
Der Einsatzleiter ordnete sofort einen zeitgleichen Löschangriff von Außen über einen Kellerschacht und von Innen über das Lokal, zu dem die etwa 20 Quadratmeter große Kellerbar gehört, an.

 Weitere Einsatztrupps wurden zur Erkundung des Gebäudes ausgeschickt, konnten aber zügig melden, dass keine Gefahr für die etwa 140 Bewohner des Gebäudes bestand. Insgesamt 60 Einsatzkräfte, darunter 20 unter schwerem Atemschutz, konnten mit zwei Löschrohren den Brand nach einer halben Stunde löschen.
Aufgrund der extrem starken Verrauchung des Kellers mit insgesamt 200 Quadratmetern lüfteten die Einsatzkräfte den Keller mit insgesamt drei Hochleistungslüftern.
Vorsorglich wurde eine Person mit einer leichten Rauchgasinhalation in eine Münchner Klinik zur genaueren Untersuchung transportiert.

Die Feuerwehr beziffert den Schaden vorläufig auf 80.000 Euro.

Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

(pyz)
 

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Brand in einem Müllraum
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Donnerstag, 24. Dezember 2009
22:45 Uhr
Widenmayerstraße
Eine heimkommende Mieterin bemerkte am Abend starken Rauch aus einem Fenster eines fünfstöckigen Wohn- und Geschäftshauses und alarmierte daraufhin die Münchner Feuerwehr.
Die eingetroffenen Einsatzkräfte lokalisierten den Brand sofort in einem Entsorgungsraum im Erdgeschoss. Geschütz durch schweren Atemschutz löschte die Feuerwehr das Feuer binnen kürzester Zeit und lüfteten den stark verrauchten Müllraum mit einem Hochdrucklüfter. 
Durch den Einsatz eines Rauchvorhangs konnte eine weitere Ausbreitung des Brandrauches verhindert werden.

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf 5.000 Euro.

(pyz)
 

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Zimmerbrand im Bayerischen Landeskriminalamt
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Mittwoch, 23. Dezember 2009
09:37 Uhr
Marsplatz
Ein Adventsgesteck verursachte am heutigen Morgen einen Zimmerbrand mit starker Verrauchung in einem Büro im sechsten Obergeschoss des Bayerischen Landeskriminalamts.
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München gingen unter schwerem Atemschutz in das betroffene Stockwerk vor und löschten rasch den Brandherd ab.
Das stark verrauchte Büro und Teile des Flurbereichs wurde mittels eines Hochleistungslüfters entraucht.
Der Beamte, der sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Büro befand, verließ bereits eigenständig dieses und begab sich, wie seine restlichen Kollegen, gemäß des Flucht- und Evakuierungsplans an die Sammelstelle. 
Dennoch musste er Aufgrund einer leichten Rauchgasinhalation medizinisch behandelt und in ein Münchner Krankenhaus transportiert werden.
Der Sachschaden, der überwiegend durch die Verrauchung so hoch ausfällt, wird von Seiten der Feuerwehr auf 60.000 Euro geschätzt.

 

In diesem Zusammenhang beachten Sie bitte unsere Tipps zur Weihnachtszeit!

pdf-Datei

(pyz)

 

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Brand in einer Gaststätte
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Mittwoch, 23. Dezember 2009
02:15 Uhr
Bodenseestraße
Am frühen Morgen bemerkten Anwohner Rauch aus einer italienischen Gaststätte. Unverzüglich alarmierten sie die Feuerwehr München.
Die eingetroffenen Einsatzkräfte verschafften sich sofort Zugang über die Eingangstüre und fanden ein brennendes Adventsgesteck als Brandursache im Gastraum vor. 
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz löschte das Feuer.
Nach dem Entrauchen der Pizzeria konnt nur ein geringer Brandschaden, aber durch die Verrauchung ein verhältnismäßig hoher Sachschaden von 20.000 Euro festgestellt werden.

(pyz)

 

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Auto fährt in Kinderkrippe
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Dienstag, 22. Dezember 2009
09.20 Uhr
Waldtruderinger Straße

Sehr großes Glück im Unglück hatten die Kinder einer Krippe in Waldtrudering. Ein 80 Jahre alter Autofahrer verwechselte das Brems- mit dem Gaspedal. Er verlor die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte mit seinem Pkw frontal in die Fensterfront einer Kinderkrippe.

Das Fahrzeug kam erst dann zum Stehen, nachdem der Mercedes nahezu komplett in den Räumen der Kinderkrippe stand. Dabei wurde ein Heizkörper beschädigt und heißes Wasser trat aus.
Die Krippenkinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls mit ihren Betreuerinnen um einen Tisch versammelt. Diesen Umstand ist es offensichtlich zu verdanken, dass niemand verletzt wurde. Die Kinder wurden in eine darüber gelegene Arztpraxis gebracht und von ihren Eltern abgeholt.
Das Wasser aus dem zerstörten Heizköper sowie ausgelaufenes Motoröl wurde durch die Feuerwehr aufgenommen. Nach Abschluss der Unfallaufnahme wurde ein Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeuges unterstützt.

(fel)
 

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Kleintransporter durch Brand komplett zerstört
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Dienstag, 22. Dezember 2009
01.28 Uhr
Rundfunkplatz



Auf einem Parkdeck wurde in der Nacht ein Kleintransporter komplett zerstört. Der 3,5 Tonner brannte vollständig aus. Die zuerst am Einsatzort eingetroffenen Feuerwehrkräfte drangen über eine Drehleiter auf das Parkdeck vor. Nach knapp 10 Minuten konnte "Feuer in Gewalt" gemeldet werden. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten zogen sich noch über einen längeren Zeitraum hin. 
Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die durch das Feuer entstand, veranlasste der Einsatzleiter die Kontrolle von zwei angrenzenden, mehrstöckigen Bürogebäuden. 
Beide Anwesen waren rauchfrei.
Der ausgebrannte Kleintransporter erlitt Totalschaden. Über die Schadenshöhe kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Neben dem Fahrzeug wurde auch dessen hochwertige technische Beladung vernichtet.
Während der Anfangsphase des Einsatzes kam es zu teilweisen Behinderungen einer Straßenbahnlinie.


(fel)
 

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Erhöhtes Einsatzaufkommen durch Frostschäden
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Montag, 21. Dezember 2009
Stadtgebiet München
Bedingt durch die winterlichen Temperaturen in den letzten Tagen sind deutlich mehr Einsätze durch Frostschäden zu verzeichnen. 
Die sehr tiefen Temperaturen zu Beginn des Wochenendes ließen Rohrleitungen, Sprinkleranlagen und Heizungen platzen. 
Der Wasserschaden stellte sich allerdings erst gestern bzw. heute dar. Durch die steigenden Temperaturen trat dann aus den Schadstellen Wasser aus. 
Die Feuerwehr München hatte bis heute Vormittag über 40 Alarme dieser Art.

(kai)

 

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Entgleiste Straßenbahn
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Montag, 21. Dezember 2009
00.50 Uhr
Romanplatz

In der Wendeschleife am Romanplatz entgleiste heute Nacht eine Straßenbahn. Durch Schnee- und Eisablagerungen im Schienenbereich konnte der Triebwagen die Spur nicht mehr halten und entgleiste. Dabei riss der Stromabnehmer einige Abspannungen des Fahrdrahtes ab. Dieser senkte sich jedoch nicht ab, sodass keine Gefahr durch Spannungsübertragung bestand.  Nach der vorsorglichen Stromabschaltung zog der Rüstwagen mit seiner Seilwinde die Straßenbahn wieder zurück in den Schienenbereich. Unterstützt wurde dies durch "manpower" der Berufsfeuerwehr München.
Der Wendebereich war für ca. eine Stunde gesperrt.

(kai)

 

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Rauchentwicklung in S-Bahnhof
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Sonntag, 20. Dezember 2009
23.51 Uhr
S-Bahnhof Isartor

Ein Großaufgebot der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes rückte heute Nacht zum S-Bahnhof Isartor aus. 
Der Lokführer bemerkte während der Fahrt eine Rauchentwicklung in seinem Zug. Geistesgegenwärtig lies er alle Fahrgäste am Bahnhof "Isartor" aussteigen und schloss sofort die Türen wieder. Somit blieb der Bahnhof nahezu rauchfrei. 
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der gesamte Bereich durch die Bundespolizei geräumt. 
Durch die Erkundung von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz, konnte die Rauchentwicklung schnell auf den vorderen Triebkopf eingeschränkt werden. 

Nach der Stromabschaltung verringerte sich die Rauchentwicklung erheblich. Nachdem keine Gefahr mehr bestand, konnte mit Hilfe des zweiten Triebkopfs die S-Bahn wieder rückwärts aus dem Bahnhof zur S-Bahnbetriebsstelle nach Steinhausen gefahren werden. Um eine stetige Überwachung des Zuges zu gewährleisten, fuhr ein Trupp der Berufsfeuerwehr München mit Pressluftatmern und einem Kleinlöschgerät im Wagon mit. Parallel zu diesen Maßnahmen kontrollierten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr die Bahnhöfe "Marienplatz" und "Rosenheimer Platz". 
Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Die Stammstrecke blieb für ca. eine Stunde gesperrt. 
Das Großaufgebot bestand aus ca. 100 Einsatzkräften der Feuerwehr München mit 28 Fahrzeugen, sowie ca. 45 Einsatzkräften des Rettungsdienstes mit 25 Fahrzeugen.
 
Ursache für die Rauchentwicklung war nach Bahnangaben eine Überhitzung im
Durchlauferhitzer auf dem Dach des Fahrzeugs. Dieser versorgt die Fahrgasträume mit Wärme. 
Die Gefahr eines Brandes ist laut Bahn und
Hersteller dabei ausgeschlossen.

(kai)

 

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Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall
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Samstag, 19. Dezember 2009
15:15 Uhr
Willy-Brandt-Allee


Im Bereich der Ampelkreuzung der Willy-Brandt-Allee und Selma-Lagerlöf-Straße kam es zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen. Hierbei stieß ein schwarzer Fiat Scudo 140 in die rechte Seite eines silberfarbigen Audi A4. Weiter mit in den Unfall verwickelt war ein roter Kia. Der 20-jährige Beifahrer des Audi erlitt bei dem Zusammenstoss eine mittelschwere Verletzung im Bereich des rechten Schlüsselbeins und kam mit dem Rettungswagen der Berufsfeuerwehr in ein Münchner Krankenhaus. Der auf der rechten Rücksitzbank sitzende 21-jährige Mitfahrer wurde im Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr trennten zuerst mit einer hydraulischen Rettungsschere das Dach des Fahrzeugs ab. Anschließend konnte der Mann nach einer medizinischen Erstversorgung durch das Notarztteam Nordost aus dem Fahrzeug gerettet werden.  Er kam in Begleitung des Notarztes mit einem Rettungswagen der Aicher Ambulanz in den Schockraum einer Münchner Klinik. Der 21-Jährige trug bei dem Unfall eine Kopfplatzwunde und Prellungen im Bereich der Brust und des Beckens davon. Der Fahrer des A4, beide Insassen des Fiat Scudo und der Fahrer des ebenfalls am Unfall beteiligten roten Kia blieben unverletzt. Abschließend reinigten die Feuerwehrkräfte die Fahrbahn von den ausgetretenen Betriebsmitteln und Fahrzeugteilen. An den Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Zur Klärung des Unfallhergangs hat das Verkehrsunfallskommando die Arbeit aufgenommen.

(hoe)
 

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Technikraum des DHZ ausgebrannt
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Samstag, 19. Dezember 2009
07:43 Uhr
Lazarettstraße
Im Heizungs- und Technikgebäude des Deutschen Herzzentrums war am Morgen aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. 
Das frei stehende, einstöckige Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Haupttrakt des Krankenhauses. 
Bereits von Weitem war eine schwarze Rauchsäule für die anrückenden Kräfte der Münchner Feuerwehr sichtbar. 
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz brachten die Feuerwehrkräfte des ersten Löschzug den Brand rasch unter Kontrolle. 
Die Einsatzbeamten des zweiten Zuges kontrollierten parallel dazu die Räume der benachbarten Kranken- und Intensivstation. 
Um die leicht verrauchten Kellerräume des DHZ zu belüften, kamen mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz.
Sämtliche Patienten konnten glücklicherweise in der Klinik verbleiben. 
Ein 41-jähriger Techniker des Herzzentrums erlitt bei Löschversuchen eine leichte Rauchvergiftung. 
Nach einer medizinischen Erstversorgung brachte ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr den Mann in ein Münchner Krankenhaus. 
Nach ersten Erkenntnissen kann der Betrieb der Klinik ungehindert aufrecht erhalten werden. 
Die Höhe des entstandenen Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich bewegen.


(hoe)

 

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Brand in Gaststätte
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Samstag, 19. Dezember 2009
5:31 Uhr
Seldweg
In der Gaststube, der im Schloss Blutenburg ansässigen Schlossschänke war in den Morgenstunden ein Brand ausgebrochen. 
Der Mitarbeiter einer Reinigungsfirma hatte beim Öffnen der Gaststätte das Feuer bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. 
Geschützt durch Pressluftatmer löschten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr den Brand mit einem C-Löschrohr ab. 
Im Bereich des Brandes wurden Teile der Einrichtung und der Elektroinstallation stark in Mitleidenschaft gezogen. 
Ein Übergreifen des Feuers auf den offenen Dachstuhl konnte verhindert werden. 
Verletzte sind bei dem Vorfall nicht zu beklagen. 
Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 80.000 Euro. Die angrenzenden Räume und das im Anwesen befindliche Museum wurden nicht beschädigt. Die Brandursache ist ungeklärt.

(hoe)
 

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Rauchvergiftung nach Brand
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Freitag, 18. Dezember 2009
23:38 Uhr
Hohenzollernstraße
Im Bereich der Küche waren aus noch ungeklärter Ursache ein Wasserkocher und ein elektrischer Grill in Brand geraten. 
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz löschten Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing den Brand mit einem
C-Löschrohr. 
Die stark verrauchte Wohnung belüfteten die Feuerwehrkräfte mit einem Hochleistungslüfter. Die 47-jährige Bewohnerin der im zweiten Obergeschoss befindlichen Wohnung kam mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung in ein Münchner Krankenhaus. 
Weitere Bewohner des fünfstöckigen Wohngebäudes kamen nicht zu Schaden. 
Den in den Räumlichkeiten entstandenen Schaden bezifferten die Einsatzkräfte auf circa 10000 Euro. 
Zur Ermittlung der Brandursache haben Brandfahnder der Kriminalpolizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)

 

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50.000 Euro Sachschaden bei Zimmerbrand
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Donnerstag, 17. Dezember 2009
09:53 Uhr
Berg am Laim Straße
Der italienische Mieter einer im Erdgeschoss befindlichen Vierzimmerwohnung hatte sich vor zwei Tagen eine neue Couch ins Wohnzimmer gestellt. Unglücklicherweise hatte er das neue Möbelstück so nah am elektrischen Nachtspeicherofen positioniert, dass es in Brand geriet. Bei seiner Rückkehr in die Wohnung bemerkte der Italiener das Feuer und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf löschten unter schwerem Atemschutz das in Brand stehende Wohnzimmer mit einem C-Löschrohr ab. 
Da der Wohnungsinhaber bei seiner Flucht die Wohnungstüre geöffnet ließ, verbreitete sich der Brandrauch über den gesamten Treppenraum und die darüber liegenden Wohnungen. 
Zur Entrauchung und Kontrolle des fünfstöckigen Gebäudes mussten sämtliche Wohnung geöffnet werden. 
Eine Bewohnerin des dritten Obergeschosses zog sich bei dem Vorfall eine Rauchvergiftung zu. Sie kam nach einer medizinischen Erstversorgung mit dem Rettungswagen der Berufsfeuerwehr in ein Münchner Krankenhaus. Für den Zeitraum des Einsatzes konnten sich die Bewohner in einer nahe gelegenen Pizzeria aufhalten. 
Den durch den Brand und die Verrußung entstandenen Sachschaden bezifferten die Einsatzkräfte auf etwa 50.000 Euro.

(hoe)
 

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Brand in italienischem Lokal
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Freitag, 11. Dezember 2009
15.47 Uhr
Einsteinstraße / Grillparzerstraße
Gestern Nachmittag geriet in einem italienischem Lokal mit angeschlossenem Feinkostgeschäft die Dunstabzugshaube in Brand. Während die Angestellten beim Essen saßen bemerkten sie das Feuer. Die Versuche, es selbst mit einem Pulverlöscher zu löschen, schlugen fehl. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München löschten den Brand, geschützt durch schweren Atemschutz, ab. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters entrauchten sie die verqualmte Küche, das Restaurant sowie den Feinkostladen. 
Der Sachschaden der bei dem Brand entstand, wird auf 30.000 Euro geschätzt.

(ju/kai)

 

 

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Zimmerbrand in Neuperlach
PDF
Mittwoch, 09. Dezember 2009
10.36 Uhr
Karl-Marx-Ring
Heute Vormittag kam es in Neuperlach zu einem Zimmerbrand. Das Feuer brach in der Küche der Zweizimmerwohnung aus. Der ca. 60-jährige Mieter bemerkte den Brand und konnte aus eigener Kraft die im Erdgeschoss liegende Wohnung verlassen. Dabei ließ er die Wohnungstüre offen und der Rauch konnte sich im gesamten Treppenraum des achtgeschossigen Wohnhauses ausbreiten. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr München an der Einsatzstelle eintrafen stand die Küche bereits in Vollbrand. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner zum Brandherd vor und löschten diesen. Zeitgleich war ein Trupp zum Absuchen des Treppenraumes im Einsatz. Der ca. 60-jährige Mieter sowie eine ca. 60-jährige Nachbarin kamen mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde die komplett verrauchte Wohnung sowie der Treppenraum gelüftet. Der Sachschaden, der bei dem Brand entstand, wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

(ju)

 

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Betriebsunfall in Druckerei
PDF
Dienstag, 08. Dezember 2009
19.08 Uhr
Hansastraße



Gestern Abend wurde die Münchner Berufsfeuerwehr zu einem Betriebsunfall in einer Druckerei gerufen. Ein 45-jähriger Drucker war gerade dabei eine Druckmaschine zu reinigen als er mit seinen Fingern in die Walzen geriet. Bei diesem Unfall wurden dem Drucker alle zehn Finger abgequetscht. Das Team des Notarztwagen Mitte sowie das eines Rettungswagen des ASB versorgten den Verletzten und brachten ihn zur weiteren Behandlung in den Schockraum einer Münchner Klinik. Ein zur Einsatzstelle gerufener Techniker unterstützte die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges bei der Demontage der Druckmaschine, um die abgetrennten Finger zu bergen. Trotz zweistündiger Suche konnten sie jedoch nicht mehr gefunden werden.

(ju)

 

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Brand in Lerchenau
PDF
Montag, 7. Dezember 2009
19:13 Uhr
Heidelerchenstraße
Aus noch unbekannter Ursache war am gestrigen Abend eine etwa fünf mal zehn Meter große Holzlaube in Brand geraten. 
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der alarmierten Münchner Feuerwehr stand die Hütte in Vollbrand. Die Flammen hatten bereits auf den Dachstuhl des angrenzenden Bungalows übergegriffen. Unter Einsatz von Pressluftatmern bekämpften die Feuerwehrmänner den Brand mit insgesamt sieben Löschrohren. 
Trotz des massiv vorgetragenen Löschangriffs wurde die Laube komplette zerstört. 
Da sich das Feuer am Dachstuhl des Wohngebäudes über eine Zwischendecke nach oben ausbreitete, gestalteten sich die Löscharbeiten dort als sehr schwierig. 
Insgesamt waren etwa 60 Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Feldmoching eingesetzt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. 
Über den entstandenen Schaden kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. 
Brandfahnder der Kriminalpolizei München haben die Arbeit zur Ermittlung der Brandursache an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)

 

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Wasserschaden in Hotel
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Montag, 7.Dezember 2009
14:50 Uhr
Senefelderstraße
Für Trocknungsarbeiten hatten gestern Nachmittag Mitarbeiter eines Hotels einen großen Heizlüfter in Stellung gebracht. Unglücklicherweise hatten die Mitarbeiter dabei nicht die, in der Decke installierte Sprinkleranlage bedacht. 
Der nach Oben ausgerichtete Heizlüfter löste daraufhin bei einer Temperatur von 68°Celsius den Sprinkler und die damit verbundene Brandmeldeanlage aus.
Im Bereich von circa 200m² breitete sich das Wasser im ersten Obergeschoss auf eine Höhe von drei Zentimetern aus. 
Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache stoppten die Wasserzufuhr und beseitigten gemeinsam mit Reinigungskräften des Hotels den entstandenen Wasserschaden. 
Nach einer Arbeitszeit von etwa einer Stunde konnten die Räumlichkeiten dem Hotelpersonal wieder übergeben werden. 
Der entstandene Sachschaden kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(hoe)
 

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Patientin von Ring befreit
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Samstag, 5. Dezember 2009
17.02 Uhr
Ismaninger Straße 
Gestern Nacht, kurz vor Mitternacht, erhielt eine 21 jährige Münchnerin von Ihrem Freund einen Ring überreicht. Sofort streifte sie diesen über den Mittelfinger der linken Hand. Heute Morgen jedoch stellte sich diese schöne Geste jedoch als schmerzhaft dar. Der Finger begann ab dem mittleren Fingerglied zu schwellen. Als die Schmerzen und Schwellungen immer schlimmer wurden begab sie sich auf anraten einer Freundin in ein Münchner Krankenhaus. Dort versuchte die Belegschaft der Notaufnahme den acht Millimeter breiten Edelstahlring mit einem kleinen Ringschneider zu entfernen. Nachdem dies nicht gelang, wurde die Berufsfeuerwehr München mit einem Spezialwerkzeug angefordert. Ein Feuerwehrmann der Hauptfeuerwehrwache trennte den Ring vorsichtig unter stetiger Kühlung mit einem Spezialtrennschleifer auf. Nach einer abschließender Untersuchung des Fingers konnte die Patientin mit den Resten des Geschenkes die Klinik unverletzt verlassen.

(kai)

 

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Hund aus Isar gerettet
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Samstag, 5. Dezember 2009
16.23 Uhr
Leinthalerbrücke 
Noch einmal Glück im Unglück hatte heute Nachmittag die zweijährige Hündin "Diane". Bei einem schönen Spaziergang an der Isar tollte, die aus einem französischem Tierheim stammende Mischlingshündin, ausgelassen mit einem anderen Hund am Isarkanal herum. Dabei rutschte sie am betonierten Steilufer ab und glitt ins Wasser. Nach etlichen gescheiterten versuchen mit Stöcken und Leinen die junge Hündin aus dem Wasser zu ziehen, rief ein Passant die Feuerwehr München. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte der Feuerwache "Unterföhring" am mittleren Isarkanal ein. Bereits bei der Anfahrt hatte sich ein Feuerwehrmann mit einem Wasser-Rettungsanzug ausgerüstet. So geschützt ging er zur Rettung vor. In ihrer Panik biss die Hündin ihrem Helfer zuerst einmal kräftig in die Hand. Dieser gab jedoch nicht auf, und zog die unterkühlte Mischlingshündin an ihrem Haltegeschirr aus dem Wasser. Am Land wurden beide vom Herrchen und einer warmen Decke erwartet.

(kai)

 

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Kellerabteil in Brand
PDF
Samstag, 5. Dezember 2009
11.04 Uhr
Alfred-Döblin-Straße
Die Feuerwehr München wurde heute am späten Vormittag zu einem Kellerbrand in die Alfred-Döblin-Straße gerufen. Dort empfing sie bereits die alarmierende Dame und zeigte ihnen umgehend den genauen Einsatzort. Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Keller vor. Mit einem Rauchvorhang verhinderten die Einsatzkräfte eine Ausbreitung des Brandrauches in das Treppenhaus. Der Brand der Gegenstände im Kellerraum konnte schnell mit einem C-Rohr abgelöscht werden.  Parallel dazu kontrollierten weitere Trupps, geschützt mir Pressluftatmern, den Rest des Kellers sowie die Hausflure im Gebäude. Abschließend wurden umfangreiche Entlüftungsmaßnahmen durchgeführt. 
Der Schaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen

(kai)

 

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Altpapier brennt auf LKW
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Freitag, 4. Dezember 2009
14.40 Uhr
Pasteurstraße
Auf der Rückfahrt von seiner Tour war ein LKW-Fahrer auf der Autobahn unterwegs. Er hatte Altpapier geladen und sah im Rückspiegel, wie Rauch von seinem Heck aufstieg. Der 59-jährige hielt es für besser weiter zu seiner Recyclingfirma zu fahren und dorthin die Feuerwehr telefonisch zu alarmieren. Diese war dann auch schon vor Ort als er in den Hof der Firma einbog.  Dort entlud er sein brennendes Gut, dass die Feuerwehr dann kontrolliert ablöschte. Die Hitzeentwicklung auf dem LKW war erheblich. An einzelnen Stellen war der Lack bereits abgeplatzt. Der Sachschaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(pkl)
 

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Bus touchiert Kabelüberführung
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Freitag, 4. Dezember 2009
9.54 Uhr
Pasinger Bahnhofsplatz

Der 40-jährige Fahrer eines Linienbusses fuhr an eine Kabelüberführung, die über den Pasinger Bahnhofsplatz zu einer Baustelle führt. Dabei kam das komplette Gebilde in Schieflage und drohte umzustürzen. Deshalb musste die Polizei den gesamten Platz zwischen Gleichmann- und Irmonherstraße für Fußgänger- und Fahrzeugverkehr für eine Stunde sperren. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr München sicherten das Gerüst mit einer Seilwinde.  Mit einem großen Hebelarm befreiten sie den Bus von der Kabelüberführung und richteten sie wieder auf. Zusammen mit der zuständigen Gerüstbaufirma sorgten die Feuerwehrmänner für die nötige Stabilität, damit die Polizei den Verkehr wieder frei geben konnte. Eine Seitenscheibe des Busses bekam dabei einen Sprung. Verletzt wurde niemand.

(pkl)
 

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Zimmerbrand im Studentenwohnheim
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Mittwoch, 2. Dezember 2009
16.00 Uhr
Christoph-Probst-Straße

Als zwei Studenten von der Universität nach Hause kamen, sahen sie Rauch aus einem der Apartments im vierten Obergeschoss dringen. Darauf hin brachen sie gewaltsam in die Wohnung ein und versuchten mit zwei Pulverfeuerlöschern das Feuer zu löschen.

Dies gelang ihnen aber nicht. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Fenster. Die Einsatzkräfte gingen geschützt durch schweren Atemschutz über den Treppenraum vor. Gleichzeitig bekämpften sie das Feuer von außen über eine Drehleiter. Kurze Zeit später war der Brand gelöscht. Ein Notarzt behandelte die zwei jungen Männer, die die ersten Löschversuche unternahmen, sowie einen weiteren Mann und eine Frau, da sie eine geringe Menge Rauch eingeatmet hatten. Vorsorglich brachte sie ein Rettungswagen und ein Notarztwagen der Berufsfeuerwehr in Münchner Kliniken zur weiteren Überwachung. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache wird von der Brandfahndung der Polizei ermittelt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 70.000 Euro.

(pkl)
 

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Frau eingeklemmt
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Mittwoch, 2. Dezember 2009
13.01 Uhr
Humboldtstraße
Am frühen Nachmittag wollte eine 48-jährige Frau die Humboldtstraße überqueren. Dabei ging sie zwischen zwei im Stau stehenden Fahrzeugen hindurch. Der Fahrer eines Mercedes, der von hinten ankam, übersah die stehenden Autos und schob sie aufeinander. Die Dame wurde zwischen den Stoßstangen eines Toyota und eines BMW eingeklemmt. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen an beiden Knien zu.  Eine von Passanten aufgehaltene Ärztin des BRK und drei Rettungsassistenten des MKT, die ebenfalls zufällig in der Nähe waren, leisteten Erste Hilfe. Die Besatzung eines Rettungswagen des MKT und des Notarztteams Mitte übernahmen die Versorgung und transportierten die Frau in eine Münchner Klinik. Der Sachschaden fiel sehr gering aus.

(pkl)
 

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Verkehrsunfall in Obermenzing
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Dienstag, 1. Dezember 2009
16:37 Uhr
Alte Allee + An der Schäferwiese
Ein 68-jähriger Mann befuhr heute die Alte Allee mit seinem dunkelgrauen Peugeot 308 stadteinwärts. 
Im Kreuzungsbereich Alte Alle und An der Schäferwiese kam es dann aus ungeklärter Ursache zum Zusammenstoss mit einem weißen VW T4 Transporter. 
Der Transporter prallte dabei gegen den Ampelmast der Kreuzung. 
Der 37-jährige, polnische Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr drangen über die Hecktüre des Transporters zu dem 37-Jährigen vor. 
Nach dem Anbringen eines Stützkorsetts legten die Feuerwehrkräfte den Fahrersitz behutsam um und konnten so den 37-jährigen Fahrer schonend auf einer Spezialtrage aus dem Fahrzeug befreien. Der Pole kam mit mittelschweren Verletzungen im Bereich des Kopfes und multiplen Prellungen in den Schockraum einer Münchner Klinik. 
Der 68-jährige Unfallgegner blieb unverletzt. 
Die Höhe des entstandenen Sachschadens an den Fahrzeugen und der Ampelanlage kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

(hoe)
 

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