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Wohnhaus nach Kellerbrand unbewohnbar 
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Montag, 28. Juni 2010
03:20 Uhr
Pfitznerstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  X

Anwohner bemerkten in den frühen Morgenstunden leichten Rauch im Treppenhaus eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses in der Pfitznerstraße, woraufhin sie die Feuerwehr alarmierten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München erkannten am Einsatzort sofort, dass es sich um einen Kellerbrand mit massivster Verrauchung des kompletten Treppenhauses handelte. Zeitgleich gingen Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor und begannen mit der Personenrettung. 

Da das Treppenhaus aufgrund der Verrauchung absolut unpassierbar war, wurden die 19 Bewohner des Hauses über eine Drehleiter und tragbare Leitern der Feuerwehr gerettet und verblieben erst mal in einem Großraumrettungswagen.
Eine Person musste durch den Rettungsdienst mit einer leichten Rauchgasinhalation in eine Münchner Klinik transportiert werden.
Schnell stellte sich, nach der erfolgreichen Brandbekämpfung und der Entrauchung des Treppenhauses mittels Hochleistungslüfter heraus, dass eine weitere Bewohnung des Hauses nicht mehr möglich war.
Daraufhin unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Bewohner dabei die wichtigsten Habseeligkeiten aus ihren Wohnungen zu holen. Die meisten Bewohner konnten bei Freunden und Bekannten einen Unterschlupf finden.

Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr wird von einem Sachschaden von mindestens 100.000 € ausgegangen.

Das Fachkommissariat K13 ermittelt zur Brandursache.

(pyz)

 

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Gas und Bremse verwechselt
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Samstag, 26. Juni 2010
16:17 Uhr
Gravelottestraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Dieser Besuch im Altenheim wird der Fahrerin eines Golf IV und ihrem Bruder in Erinnerung bleiben. Beim Ausfahren aus dem Hinterhof touchierte die Rentnerin zuerst mit der Fahrzeugfront die Hecke. 
Daraufhin legte die Dame den Rückwärtsgang an dem Automatikgetriebe ein. Sie verwechselte nun Gas- und Bremspedal und fuhr rückwärts durch ein Metallgitter in den Kellerabgang des Hinterhofs hinab. 
Dort kam das Fahrzeug mit dem Heck an der Hauswand zum Erliegen. Da das Metallgitter die Türen des Golfs versperrte, konnten die Geschwister ihr Fahrzeug nicht mehr verlassen. 
Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr sicherten zuerst das Fahrzeug mit einem Greifzug. 
Dann entfernten sie das Gitter mit einer hydraulischen Rettungsschere. Über die Fahrerseite konnten die beiden Rentner mit Hilfe der Feuerwehrkräfte das Fahrzeug unverletzt verlassen. 
Anschließend wurde das Fahrzeug mit dem Greifzug aus dem Abgang gezogen. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

(hoe)

 

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Zwei schrottreife Pkw nach Verkehrsunfall
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Samstag, 26. Juni 2010
14:48 Uhr
Ständlerstraße / Balanstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Eine 31-jährige Frau wollte am heutigen Nachmittag mit ihrem blauen Chrysler von der Ständlerstraße in die Balanstraße in nördliche Richtung abbiegen. Ein 28-jähriger Mann befand sich zur gleichen Zeit mit seinem weißen BMW 335 Performance im Bereich der Ampelkreuzung und wollte die Ständlerstraße in westlicher Richtung befahren. Aus noch nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich zu einem heftigen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der BMW über den rechten Grünstreifen in den aufgestellten Außenaufzug einer Baustelle. Der Chrysler kam in der Kreuzung stark deformiert zum Erliegen. 
Die 31-jährige Fahrerin erlitt Verletzungen im Hüftbereich und einen schweren Schock. Nach einer Erstversorgung durch das
 Notarztteam Südost und der Besatzung eines Rettungswagens des MKT kam die Frau in den Schockraum einer Münchner Klinik. Der 28-jährige BMW-Lenker erlitt leichte Verletzungen im Bereich der Beine. Nach einer Untersuchung durch das Notarztteam Süd kam der Mann mit einem Rettungswagen des BRK in ein Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Im Zeitraum des Einsatzes kam es zu erheblichen Behinderungen im Bereich der Unfallstelle. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr reinigten anschließend die Fahrbahn von den ausgelaufenen Betriebsmitteln. Die Standsicherheit des angefahrenen Aufzugs wurde übergeprüft. Zur Ermittlung des Unfallhergangs hat die Polizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.

(hoe)
 

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Gartenhaus mit Totalschaden
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Samstag, 26. Juni 2010
12:23 Uhr
Haberlandstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Circa 15.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Brandes in einer Kleingartenkolonie in Pasing. Aufgrund eines vergessenes Kochfeldes war in einer etwa fünf mal sechs Meter großen Gartenlaube Feuer ausgebrochen. Die Besitzerin des Nachbargartens bemerkte den Brand und verständigte umgehend die Münchner Feuerwehr. 
Unter schwerem Atemschutz drangen die 
Feuerwehrkräfte gewaltsam in die Laube ein und löschten den Brand mit 2 C-Löschrohren. Parallel dazu klemmten die Einsatzkräfte die Hütte von der Stromversorgung ab. Durch das Feuer wurde die komplette Innenverkleidung und die Decke des Gartenhauses zerstört. Die Besitzer waren zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht anwesend.

(hoe)
 

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19-Jähriger fällt vor einfahrende S-Bahn
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Samstag, 25. Juni 2010
06:45 Uhr
S-Bhf Leuchtenbergring
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Ein 19 Jahre alter Mann hatte sich am Bahnsteig des S-Bahnhofs Leuchtenbergring zum Schlafen hingelegt. Im Schlaf drehte sich der 19-Jährige sich um und fiel in den Gleisbereich. 
Der Fahrer einer gerade einfahrenden S-Bahn bemerkte den Vorfall und leitete sofort eine Notbremsung ein. Der junge Mann wurde dabei mit seinem rechten Bein im Bereich des Gleisräumers unter der S-Bahn eingeklemmt. Durch das Lösen zweier Schrauben konnte der Gleisräumer entfernt und der junge Mann befreit werden. 
Nach einer medizinischen Erstversorgung durch das Notarztteam Nordost und die Besatzung einer Rettungswagens des Malteser Hilfsdienstes, wurde der Mann in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Nach Aussage des medizinischen Personals erlitt der 19-Jährige Schürfwunden und leichte Verletzungen im Bereich der Beine.

(hoe)

 

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Brand in Milbertshofen
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Freitag, 25. Juni 2010
23:39 Uhr
Hufelandstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  X
Kurz vor Mitternacht bemerkten Angestellte, während einer Betriebsfeier, einen brennenden Holzschuppen in der unmittelbaren Nachbarschaft und alarmierten die Feuerwehr. In dem Holzschuppen, der direkt an ein Bürogebäude angrenzt, war ein Pkw abgestellt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr stand der Holzbau samt Pkw in Vollbrand. Geschützt durch Pressluftatmer löschten die Feuerwehrmänner das Feuer mit insgesamt drei C-Rohren. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte von einer Drehleiter aus, die mit Styropor verkleidete, Fassade des angrenzenden Bürogebäudes.  Hierbei stellten sie fest, dass Teile der Wärmeisolierung durch die Hitzeentwicklung des Brandes bereits geschmolzen waren. 
Da die Gefahr auf verdeckte Glutnester bestand, musste die komplette Fassade entfernt werden. 
Abschließend wurde der gesamte Einsatzbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Nach ersten Schätzungen entstand durch den Brand ein Gesamtschaden von etwa 70.000 Euro. 
Die Brandursache ist nicht bekannt.

(hoe)
 

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30.000 Euro Schaden durch Heckenbrand
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Freitag, 25. Juni 2010
18:32 Uhr
Johann-Emmer-Straße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  X
Aus bislang unbekannter Ursache war eine 20 Meter lange und etwa vier Meter hohe Thujenhecke in Brand geraten. 
Die Hecke war in einem Abstand von circa drei Metern zu einem zweistöckigen Zweifamilienhaus gepflanzt. 
Durch die starke Hitzeentwicklung des Feuers platzten mehrere Fensterscheiben. 
Die Kunststoffjalousien und eine angrenzende Straßenlaterne wurden ebenfalls erheblich beschädigt. 
Durch das schnelle Eingreifen der Münchner Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Räumlichkeiten verhindert werden. 
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz wurde der Brand mit insgesamt zwei C-Rohren gelöscht. 
Den entstandenen Sachschaden am Gebäude bezifferten die Einsatzkräfte auf etwa 30.000 Euro. 
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Arbeit zur Ermittlung der Brandursache aufgenommen.

(hoe)
 

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In luftigen Höhen
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Freitag 25 Juni 2010
13.28 Uhr
Brunhamstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Für die Dreharbeiten zu einer Fernsehserie wurden Kulissen aufgebaut die der Afghanischen Stadt Kundus nachempfunden waren. Von diesen wollte das Filmteam Aufnahmen aus der Luft machen. Zu diesem Zweck stiegen der Regisseur sowie der Kameramann und ein Assistent mit ihrer Kameraausrüstung in einen Hubsteiger und fuhren mit diesem in eine Höhe von 15 Metern. Oben angekommen stellten sie fest, dass die Hebebühne einen technischen Defekt aufwies und sie nicht mehr nach unten fahren konnten. Alle Versuche des Filmteams, die Arbeitsbühne wieder einzufahren, schlugen fehl. Schließlich alarmierten sie die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München. Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing rückten daraufhin nach "Kundus" aus und brachten eine Drehleiter in Stellung. Mit dieser konnten die drei Männer, die ca. 45 Minuten in dem Arbeitskorb der Hebebühne verbracht hatten, sowie die wertvolle Kameraausrüstung unbeschadet zurück auf festen Boden gebracht werden.

(ju)

 

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Belebter Ausflugsort
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Donnerstag 24. Juni 2010
11:38 Uhr
Viktualienmarkt
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
An einen äußerst belebten Platz in der Innenstadt schwärmte heute Mittag ein Bienenvolk aus. In einer Höhe von etwa drei Metern ließ sich der Schwarm an einem Verkehrschild in unmittelbarer Nähe zum Viktualienmarkt nieder. Die Besatzung einer Drehleiter der Hauptfeuerwache und ein erfahrener Imker der Feuerwache Sendling sperrten den Bereich ab und versuchten, die Bienen in zwei eigens mitgeführten Bienenkästen zu verbringen. Um die restlichen Hautflügler ebenfalls in das Übergangsquartier zu locken, verbleiben die Kästen bis in die Abendstunden an der Einsatzstelle. Zu späterer Stunde werden die Bienenkästen von der Feuerwehr auf die Feuerwache in Milbertshofen verbracht, wo sie von Münchner Imkervereinen abgeholt werden.
(hoe)
 

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Wir sind Weltmeister
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Samstag/Sonntag, 19./20. Juni 2010
Wellenstein an der Mosel
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -

Etwas abseits der gerade allgegenwärtigen Fußballweltmeisterschaft in Südafrika finden zahllose andere Sportveranstaltungen statt.
Eine dieser Veranstaltungen war die Feuerwehr Radweltmeisterschaft 2010 am letzten Wochenende in Wellenstein an der Mosel.
An diesem Wettbewerb nahmen vier Kollegen der Berufsfeuerwehr München in den Disziplinen Straßenrennen, Einzelzeitfahren und Mountainbike teil.

Aus Münchner Sicht konnte ein beachtlicher Erfolg in der Disziplin Einzelzeitfahren errungen werden. Der angetretene Martin Reuel setzte sich in 17 Minuten und 
16 Sekunden auf der 13 km langen Strecke gegen alle anderen Teilnehmer durch und gewann diese Wertung.
Dabei erreichte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,3 km/h.

Alle Kollegen der Berufsfeuerwehr München gratulieren Martin Reuel zu seinem atemberaubenden Erfolg und feiern bereits heute einen Weltmeistertitel.

(pyz)

 

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Schwerstbrandverletzter nach Zimmerbrand
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Mittwoch, 23. Juni 2010
15.46 Uhr
Georgenschwaigstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  X
Am Nachmittag wurde die Feuerwehr München zu einem Zimmerbrand in einem vierstöckigen Wohnhaus in Milbertshofen gerufen. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule weithin sichtbar, worauf der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen ließ und weitere Kräfte alarmiert wurden.
Beim Eintreffen am Einsatzort waren bereits offene Flammen aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss sichtbar. Sofort gingen Einatzkräfte unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr in die Brandwohnung vor und löschten den Brand. Dabei entdeckten sie eine schwerbrandverletzte Person, brachten diese sofort aus der Wohnung und übergaben sie dem Notarztteam Nord zur medizinischen Versorgung. 
Die schwerverletzte Person wurde unverzüglich in eine Münchner Klinik transportiert. Des weiteren wurden noch zwei weitere Personen vorsorglich zur Untersuchung in Münchner Kliniken transportiert.
Alle Wohnungen des Wohnhauses wurden von Trupps unter schwerem Atemschutz kontrolliert. Dabei wurden keine weiteren Verrauchungen oder verletzte Personen entdeckt.
Insgesamt war die Feuerwehr München mit 18 Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort.
Zur Ursachenforschung und Schadensermittlung übernimmt das Kommissariat 13 die Ermittlungen. 

(pyz)

 

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Notlandung eines Wespenbussard
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Mittwoch, 23. Juni 2010
10.25 Uhr
Kirchseeoner Straße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -

Am heutigen Morgen erlebten die Kinder eines Kindergartens ein besonderes Ereignis.

Ein Wespenbussard nutzte ihre Spielwiese als Notlandeplatz und hatte sichtlich Probleme weiter zu fliegen.
Da die Kinderpflegerinnen ein wenig unerfahren im Umgang mit Raubvögeln sind, alarmierten sie die Feuerwehr München um dem Tier zu helfen.
Da der Bussard durchaus zutraulich war, konnten ihn die Einsatzkräfte ohne Probleme einfangen. Eine erste Inspektion ergab keine nennenswerten Verletzungen, darum transportierten sie ihn in die Vogelklinik nach Oberschleißheim. Dort stellte die Veterinärmedizinerin schnell die Ursache für seinen Flugunwillen fest. Aus irgendeinem Grund waren an seiner rechten Schwinge etliche Flugfedern abgebrochen, somit ist er in nächster Zeit flugunfähig. 
Zur weiteren Hege und Behandlung verblieb er in der Klinik.

(pyz)

 

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Zwei Katzen sterben bei Zimmerbrand
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Sonntag, 20. Juni 2010
9.54 Uhr
Ötztaler Straße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  X
Zwei tierische Opfer forderte ein Zimmerbrand in Untersendling. Als einer der Mieter einer Wohngemeinschaft nach Hause kam stand ein Bett und weiteres Mobiliar in Brand. Der etwa 25-Jährige alarmierte sofort die Feuerwehr. Diese drang, geschützt durch schweren Atemschutz, in die Wohnung im dritten Obergeschoss ein und löschte das Feuer. Für zwei Katzen kam jede Hilfe zu spät.  Sie erstickten an den Brandgasen. Eine weitere Ausbreitung des Rauches in den Treppenraum konnte von den Einsatzkräften mit einem Rauchschutzvorhang verhindert werden. Die beiden anderen Mitbewohnerinnen waren zu der Zeit nicht in der Wohnung. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.

(pkl)
 

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Lastwagen verliert Waschmaschinen
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Freitag, 18. Juni 2010
23.01 Uhr
Friedenheimer Straße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -

Eine Polizeistreife hatte einen LkW aufgehalten und wollte diesen kontrollieren. Als der Fahrer auf Aufforderung der Polizei die Plane öffnete, fielen etwa zehn Waschmaschinen auf die Straße. Wie sich herausstellte, hatte der LkW-Lenker kurz zuvor eine Straßenunterführung passiert.
Weil sein Fahrzeug aber zu hoch war, hatte es die Ladung, die aus rund 120 Waschmaschinen bestand, verschoben.
Die mit 15 Männern zur Unterstützung nachgeforderte Feuerwehr lud, in zweistündiger Arbeit, die Waschmaschinen auf einen Lastwagen der Feuerwehr um. Der Schaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

(wel)

 

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Küchenbrand
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Mittwoch, 16. Juni 2010
17.08 Uhr
Annabrunner Straße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
In einem Einzimmerapartement im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gerieten Teile einer Küchenzeile in Brand. Grund war eine, auf der eingeschalteten Herdplatte abgestellte, Kaffeepadmaschine die, nachdem sie sich entzündet hatte, zu Boden fiel. Dort gingen die Flammen auf den Kühlschrank sowie auf das angrenzende Küchenmobiliar über. Die von einem Nachbarn alarmierte Feuerwehr verschaffte sich  gewaltsam Zutritt. Nachdem die Einsatzkräfte kontrolliert hatten, dass sich niemand in dem Apartement befand, löschten sie den Brand. Durch den hohen Kunststoffanteil des Brandgutes entstand eine starke Rauchentwicklung die die ganze Wohnung verrußte. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

(pkl)
 

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LKW-Ladekran in Unterführung
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Mittwoch, 16. Juni 2010
8.11 Uhr
Offenbachstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -

Als ein etwa 40-jähriger Bauarbeiter von seinem Firmensitz in Unterschleißheim losfährt bemerkt er nicht, dass der Ladekran seines 7,5 t Lastwagens nicht in die Transportposition eingefahren war. Als er circa 150 Meter in die S-Bahnunterführung in der Offenbachstraße eingefahren war, bemerkte er, dass dieser an der Betondecke kratzte und blieb stehen. Zusammen mit der Feuerwehr lies er die Luft aus den Reifen um das Fahrzeug frei zu bekommen.  Die defekte Hydraulikanlage überbrückten die Einsatzkräfte damit der Kran eingefahren werden konnte. Nun konnte der Fahrer den LKW aus der Unterführung fahren. Das ausgelaufene Hydrauliköl nahm die Feuerwehr mit Ölbindemitteln auf und räumte die Unfallstelle. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.

(pkl)
 

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Betriebsunfall im Schlachthofgelände
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Dienstag, 15. Juni 2010
08:17 Uhr
Zenettistraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr 
Bei einem Arbeitsunfall in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb hat ein 59-jähriger Arbeiter heute Morgen den Zeigefinder seiner linker Hand zwischen zwei gegenläufige Walzen gebracht. An der Maschine werden Naturdärme ausgepresst, um sie später für die Wurstproduktion zu nutzen. Kollegen des Mannes bemerkten den Unfall und stoppten die Maschine umgehend. Die alarmierten Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache lockerten mit Unterstützung der Mitarbeiter eine der beiden Walzen und konnten so die Hand des 59-Jähigen rasch befreien.  Das Notarztteam Mitte verabreichte dem Mann Schmerz stillende Mittel und brachte ihn nach seiner Befreiung in eine Münchner Klinik. 
Aufgrund der Schwere der Verletzung musste dem 59-Jährigen dort der linke Zeigefinder bis zum Grundglied amputiert werden.

(hoe)

 

 

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Zimmerbrand in der Innenstadt
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Samstag, 12. Juni 2010
2.44 Uhr
Lindwurmstrasse
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x
Heute Nacht gegen 2.44 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Lindwurmstrasse gerufen. Dort hatte, aus derzeit noch ungeklärter Ursache, ein Bett gebrannt. Die Bewohner hatten bereits selbst ihre Zimmer verlassen und sich unverletzt ins Freie begeben.
Die Feuerwehrmänner drangen über das
Treppenhaus in die aus mehreren Zimmern bestehende Wohngemeinschaft im fünften Stock vor. Geschützt mit Pressluftatmern löschten sie das Feuer ab. Die Räume wurden noch mit einem Lüfter vom Rauch befreit. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000€ geschätzt. 
(wel)
 

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Serie von Wassernotfällen in der Isar setzt sich fort
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Freitag, 11. Juni und
Samstag, 12. Juni 2010
Reichenbachbrücke
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x
Die Serie von Wassernotfällen in der Isar scheint derzeit nicht abzureißen. Gestern Abend gegen 21.00 Uhr hatten Passanten in Höhe der Reichenbachbrücke eine Person in der Isar treibend gemeldet.
Ein umfangreiches Aufgebot der Feuerwehr unterstützt von Tauchern und Hubschraubern suchte daraufhin die Isar bis nach Oberföhring ab. Leider musste die Suche gegen Mitternacht ergebnislos abgebrochen werden. 
Die Isar wurde am Samstag erneut zwischen Reichenbachbrücke und Oberföhring abgesucht. Auch diese Suche blieb erfolglos und wurde gegen 13.00 eingestellt.

(wel)

 

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Dachstuhlbrand in Daglfing
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Donnerstag, 10. Juni 2010
14.38 Uhr
Seiffertstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x

Einen gewaltigen Schaden richtete heute Nachmittag ein Dachstuhlbrand in Daglfing an. Der 15-jährige Sohn des Hausbesitzers hörte beim fernsehen plötzlich ein Geräusch aus dem leeren Zimmer seiner Schwester. Er ging in das Nebenzimmer im Dachgeschoss und entdeckte dort den Brand. Sofort rief er nach seinen, im Haus lebenden Großeltern. Der 67-jährige Großvater versuchte noch vergebens zu löschen. Dabei zog er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Er und seine 65-jährige Ehefrau wurden nach einer Erstbehandlung zu weiteren Untersuchungen in eine Münchner Klinik gefahren. Der 15-jährige Brandentdecker konnte unverletzt das Reihenmittelhaus verlassen. Schon von weitem war die Rauchsäule des offenen Dachstuhlbrandes für die Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu sehen.  Sofort wurde ein Strahlrohr über das Treppenhaus, und ein weiteres über eine Steckleiter auf das Dach des Hauses eingesetzt. Um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern, setzte der Einsatzleiter je ein weiteres Strahlrohr in den Dachgeschossen der Nachbargebäude ein. Bei den Nachlöscharbeiten öffnete die Feuerwehr mit Motorkettensägen die Dachhaut des Brandhauses sowie der direkten Nachbarhäuser. Nur so konnten alle Glutnester komplett abgelöscht werden. Während der Löschmaßnahmen wurden vorsorglich alle weiteren Bewohner des Reihenhauses aus den Häusern gebracht. 
Der Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.
Die Ursachenermittlung hat das Kommissariat 13 übernommen.

(kai)

 

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Treffsicherer Bauarbeiter
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Donnerstag, 10. Juni 2010
08:37 Uhr
Sennefelderstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Große Treffsicherheit bewies heute ein Bauarbeiter der eine Wand im Keller eines Hotels durchbohren wollte. Auf der gegenüberliegenden Mauerseite traf er zufällig mit dem Bohrer genau auf den Gaszähler und beschädigte diesen. Die Arbeitskollegen bemerkten sofort das austretende Gas und schieberten die Gaszufuhr ab. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten Messungen durch, diese verliefen jedoch glücklicherweise negativ. Nachdem die Gaswache der Stadtwerke die Einsatzstelle übernommen hatte, konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

(hör)
 

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Zwei Verletzte bei Küchenbrand
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Donnerstag, 10. Juni 2010
07:38 Uhr
Baubergerstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -


Brennendes Fett in einem Topf auf dem Herd war heute Vormittag der Grund für einen ausgedehnten Küchenbrand in Moosach. Die 27-jährige Bewohnerin hatte das Feuer nicht mehr selbst unter Kontrolle bringen können. Sie flüchtete aus der Wohnung und übergab den Wohnungsschlüssel der Feuerwehr. 
Die Einsatzkräfte stiegen über Steckleitern in
Brandwohnung ein und löschten die brennende Kücheneinrichtung mit einem C-Rohr.
Zwischenzeitlich behandelten Rettungsassistenten die junge Frau, sie hatte Brandrauch eingeatmet. Anschließend kam sie mit einer leichten Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Nachdem die Beamten das Feuer gelöscht hatten belüfteten sie die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter und kontrollierten die darrüberliegenden Wohnungen auf eventuelle Verrauchungen. In der vierten Etage klagte eine Mieterin über Atembeschwerden, auch sie wurde in eine Klinik transportiert.
Der Schaden an der ausgebrannten Küche und der verrußten restlichen Wohnung wird auf ca. 20.000 € geschätzt.

(hör)
 

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Vermisster Bub tot geborgen
PDF
Dienstag, 8. Juni 2010
18.09 Uhr
Muffathalle
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Gestern Abend wurde der seit Samstag vermisste Junge an einem Rechen im Auer Mühlbach in der Nähe der Muffathalle tot aufgefunden. Auf Anforderung der Polizei übernahm die Berufsfeuerwehr die Bergung der Leiche. Hierbei kamen zwei Feuerwehrtaucher zum Einsatz.



(fel)
 

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Tragischer Unfall an der Isar
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Sonntag, 06. Juni 2010
14:02 Uhr; Marienklausenbrücke/Corneliusbrücke
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x







Zu einem äußerst tragischen Unfall kam es heute Nachmittag an der Isar, Höhe Marienklausenbrücke. Eine junge Familie genoss mit ihren beiden Kindern, das sonnige Juniwochenende. Der zweieinhalbjährige Sohn spielte im seichten Wasser als er, aus der Feuerwehr nicht bekannten Gründen, in die derzeit reißende Isar geriet. Der Vater sprang dem in einer Wasserwalze treibenden Kleinkind hinterher. Durch Hilferufe aufmerksam gemachte Mitglieder der nahegelegenen Wasserwachtstation machten sich einsatzfertig. Ein Rettungsschwimmer bekam das Kind zu fassen und brachte es mit Hilfe eines Passanten ans rettende Ufer. Der kleine Bub wurde noch vor Ort, bis zum Eintreffen des Feuerwehr-Notarztes "Süd" und des Kindernotarztes, von dem Wasserwachtler beatmet. Der zweieinhalbjährige war stark unterkühlt. Er kam auf die Intensivstation einer Münchner Klinik.
Zwischenzeitlich hatte das Unglück seinen Lauf genommen, der Vater konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft aus den Fluten retten, er trieb schnell ab und ging unter. Mehrere Anrufer meldeten ihre Beobachtung, eine im Wasser treibende Person, von verschiedenen Stellen der Isar. 
Ein Großaufgebot der Feuerwehr inklusive Wasserrettungseinheit, der Polizeihubschrauber, ein Rettungshubschrauber, die Wasserwacht und viele Streifenwagenbesatzungen suchten nach dem Ertrinkenden. Letztmals wurde er zwischen der Brudermühlbrücke und der Braunauer Eisenbahnbrücke gesehen. Auf fünf weiteren isarabwärts liegenden Brücken postierten sich die Einsatzkräfte.
Unterhalb der Reichenbachbrücke spülte es den leblosen Körper über den Überlauf in die kleine Isar. Hier trieb es ihn an eine kleine Sandbank unterhalb der Corneliusbrücke. Ein Beamter der Feuerwehr stieg über eine Leiter zu dem schwer Verletzten ab und begann mit der Reanimation. Kurz darauf waren weitere Rettungskräfte der Feuerwehr sowie der Hubschraubernotarzt des Christoph München zur Stelle und führten die Bemühungen fort. Jedoch hatte sich der Mann auch schwere Kopfverletzungen zugezogen, er verstarb noch an der Einsatzstelle.
Die 34-jährige Ehefrau und Mutter, welche im achten Monat schwanger ist, erlitt einen schweren Schock, auch sie kam in ein Münchner Krankenhaus.

(hör)
 

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Suche abgebrochen
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Sonntag, 06. Juni 2010
15:20 Uhr
Auermühlbach
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Die Suche der Feuerwehr am Auermühlbach, nach dem vermissten zweieinhalbjährigen Jungen, zwischen der Quellenstraße und dem Maxwerk wurde nach intensiver Bemühungen  um 15:20 Uhr ergebnislos abgebrochen. Über die weitere Vorgehensweise entscheidet die Polizei.

(hör)
 

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Kommt eine Limousine geflogen
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Sonntag, 06. Juni 2010
11:10 Uhr
BAB 9 AS Freimann
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x
Nicht schlecht staunten die Autofahrer, die heute morgen auf der A9 Richtung Nürnberg unterwegs waren, als ihnen auf der mittleren Spur eine Luxuslimousine entgegenflog. Der BMW 740i war auf einem Pkw-Anhänger, gezogen von einem Geländewagen, verladen. Auf Höhe der Ausfahrt Freimann schaukelte sich das Gespann auf und die Last fiel, vermutlich wegen mangelhafter Ladungssicherung, vom Trailer. Der Wagen schlitterte über die mittlere und linke Spur, überschlug sich und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Glücklicherweise  konnten die nachfolgenden Autofahrer rechtzeitig ausweichen, sodass es zu keinen Folgeunfällen kam.
Die Feuerwehr übernahm die Verkehrssicherung und stellte den auf dem Dach liegenden BMW wieder auf die Räder. Anschließend schoben sie den Unfallwagen auf den Standstreifen, von wo er von einem Abschleppdienst abgeholt wird. Weil die Autobahn schnell wieder frei gegeben werden konnte kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen. Es ist davon auszugehen, dass am Pkw Totalschaden entstand.

(hör)
 

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17 gerettete Personen bei Kellerbrand
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Sonntag, 06. Juni 2010
02:21 Uhr
Pfitznerstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x

Bei einem heftig wütenden Kellerbrand mussten heute Nacht 17 Bewohner eines viergeschossigen Wohnhauses über die Drehleiter, tragbare Leitern und mit Fluchthauben durch das Treppenhaus gerettet werden. 

Ebenso wurde ein Dackel aus dem Mehrfamiliehaus evakuiert. Der beißende Qualm aus dem brennenden Kellerabteil hatte ihnen den Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt.
Während ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr in den Keller vorging lief zeitgleich die Rettungsaktion der verunsicherten Bewohner. Sie alle kamen zur Erstversorgung in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr unter. Wohnungen die keinem Bewohner zugeordnet werden konnten öffneten die Einsatzkräfte und kontrollierten diese. Ein fünfjähriger Junge hatte giftigen Rauch eingeatmet. Nach einer Versorgung durch den Feuerwehr-Notarzt kam er vorsorglich in ein Münchner Krankenhaus.
Der Brand im Keller konnte rasch gelöscht werden. Abschließend kam, zur Entrauchung des Gebäudes, ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.
Der Schaden wird derzeit auf ca. 75.000 € geschätzt. Die Brandfahnder der Münchner Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

(hör)
 

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Wasserrettungseinsätze am laufenden Band
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Samstag, 05. Juni 2010
ab 16.25 Uhr
Isar/Auermühlbach
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr   -

Gestern kam es ab dem späten Nachmittag zu einer Anhäufung von Wasserrettungseinsätzen auf der Isar und den Seitenbächen.
Um 16.21 Uhr alarmierten besorgte Bürger die Polizei und die Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einem offenbar in Wassernot geratenem Schlauchboot. Zu diesem Einsatz alarmierte die Feuerwehr zwei Löschzüge sowie die zwei Wasserrettungseinheiten. Noch vor Ankunft der Einsatzkräfte an der Großhesseloher Brücke, hatte die Polizei die vierköpfige Besatzung des Bootes über Zuruf an Land beordert. Wie sich herausstellte war das Boot nicht in Not geraten, der gesamten Crew jedoch die Weiterfahrt aufgrund der erheblichen Gefahr untersagt worden.
Knapp zehn Minuten später, um genau 16.32 Uhr alarmierte die Leitstelle noch auf der Anfahrt zur Großhesseloher Brücke die Einheiten Wasserrettung der Feuerwache "Pasing" in die Quellenstraße. Parallel dazu wurde auch der Löschzug der Hauptfeuerwache hinzugezogen.
Bei einer Familienfeier vermisste die Familie um ca. 16.00 Uhr den zweieinhalbjährigen Tugra. Nach einer halbstündigen, intensiven Suche durch die Feiergesellschaft, riefen die Angehörigen die Polizei und die Feuerwehr an. Da sich in der Nähe der Auer Mühlbach befindet, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der kleine Junge aus Versehen in den reißenden Bach gefallen war.

Die Polizei leitete sofort eine Öffentlichkeitsfahndung ein. Die gesamte Umgebung, inklusive der Wohnadresse wurden ohne Erfolg kontrolliert.

Die Feuerwehr sichtete den gesamten Bachverlauf, begonnen an der Quellenstraße bis hin zum bachabwärts gelegenen Kraftwerk an der Muffathalle. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Bachbereich bis hin zum "Maxwerk", einem dem Maximilianeum nahe gelegen Kraftwerk, abgesucht.
Mit einer eigens nachgeforderten Unterwasserkamera konnte das Stauwehr und die Rechenanlage an der Muffathalle ohne Befund abgefilmt.
Um mit endgültiger Gewissheit sagen zu können ob sich der Junge in diesem Abschnitt befindet, wurde in Zusammenarbeit mit den städtischen Flussmeistern und dem Betreiber des Wasserkraftwerkes der Wasserstand abgesenkt. Die Absenkungsbereich erstreckte sich beginnend vom Tierpark Hellabrunn bis hin zum "Maxwerk". Währenddessen beobachteten die Besatzungen der Feuerwehrfahrzeuge weiterhin den Bachverlauf.
Kurz nach 21.00 Uhr war es dann möglich das Bachbett, beginnend an der Quellenstraße mit Wathosen abzusuchen. Auch hier fanden die Einsatzkräfte keinen Hinweis auf den vermissten Buben. Abschließend sichtete ein Feuerwehrtaucher noch den drei Meter tiefen Saugschacht der Turbine, wiederum ohne Erfolg. Die Suche nach dem zweieinhalbjährigen Jungen wurde ergebnislos um 23:15 Uhr abgebrochen.
Heute Morgen haben die Einsatzkräfte erneut mit der Suche nach Tugra begonnen. Die Angehörigen werden von zwei Kriseninterventionsteams betreut.
Der dritte Einsatz geschah an nahezu der gleichen Stelle wie der Erste. Um 18.00 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die zweite Wasserrettungseinheit vom laufenden Einsatz an der Muffathalle weg. Auch die Feuerwache "Sendling" fuhr zu dem in Schwierigkeiten geratenen Kajakfahrer.
Über zehn Minuten lang kämpfte ein 50-jähriger Sportpaddler aus Ravensburg in einer Wasserwalze an der Großhesseloher Brücke um sein Leben. Während seiner eigenen Rettungsversuche alarmierte ein Passant die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und der BRK Wasserwacht.
Bei Ankunft der Feuerwehr lag der völlig erschöpfte Mann bereits am Ufer. Nach einer Erstversorgung durch den anwesenden Notarzt wurde der Patient mit einer Vielzahl an Schürfwunden und einer massiven Unterkühlung in eine Münchener Klinik gebracht.

(kai/hör)
 

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Bauarbeiter abgestürzt
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Samstag, 5. Juni 2010
8.10 Uhr
Berberstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr   -
Lebensgefährliche Verletzungen zog sich heute Morgen ein 52-jähriger Bauarbeiter in Englschalking zu. Aus bisher unbekannter Ursache stürzte er auf die fertiggestellte Betonplatte eines ausgehobenen Kellers.
Der Arbeiter fiel von der Baugrube vorwärts nach unten und schlug in circa fünf Meter Tiefe auf. Dabei zog er sich so schwere Gesichtsschädel- und Schädelfrakturen zu, dass er noch vor Ort intubiert und beatmet werden musste. 
Um eine möglichst schnelle aber auch schonende Rettung zu ermöglichen, wurde inzwischen eine Drehleiter nachalarmiert. 
Nach der Stabilisierung durch die Notarztbesatzung "Nordost", einem MKT RTW sowie einem HLF der Berufsfeuerwehr München, konnte mit der Rettung aus der Grube begonnen werden. In Verbindung mit einem Tragekorb und der Drehleiter zogen die Einsatzkräfte den Schwerstverletzten nach Oben. Der polytraumatisierte Patient wurde anschließend in eine Münchner Klinik gefahren. Die psychologische Betreuung der Arbeitskollegen übernahmen die Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams. 
Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen.

(kai)

 

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Wasserschaden im Hauptbahnhof
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Samstag, 05. Juni 2010
4.35 Uhr
Bahnhofplatz
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -

 

Eine defekte Hebeanlage in der Parkharfe hat heute in den frühen Morgenstunden zu einem längeren Einsatz für die Berufsfeuerwehr München geführt. Da das anfallende Regenwasser nicht mehr abgepumpt werden konnte, wurde der Parkbereich auf einer Fläche von 1000qm circa 5cm hoch überflutet. In Zusammenarbeit mit den Technikern der SWM wurden eine Hochleistungspumpe, sowie zwei Tauchpumpen eingesetzt. Damit konnte der Pumpensumpf geleert und das Wasser über den ursprünglichen Abfluss abgepumpt werden. Schon während diesem Vorgang setzten die Mitarbeiter der SWM die Hebeanlage wieder in Betrieb. 
Diese wartet nun wohl als Einzige auf den nächsten Regen

(kai)

 

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Entenfamilie zu Gast im Kreisverwaltungsreferat
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Freitag, 4. Juni 2010
12.23 Uhr
Ruppertstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr   
Heute Nachmittag musste die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeuges die elf Kinder einer Entenmutter einfangen.
Die Kleinen hatten sich mit ihrer Mutter auf die Terrasse des Kreisverwaltungsreferates verirrt. Mitteiler waren die Mitarbeiter des Kreisverwaltungsreferenten, welche die kleinen Enten bei ihrem ungewöhnlichen Spaziergang beobachteten.
Die Kleinen werden nun von einem erfahrenen Kollegen der Feuerwehr zu Hause aufgezogen, da sich die Entenmutter leider entfernt hat.

(red)
 

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PKW in Duplexgarage eingeklemmt
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Freitag, 4. Juni 2010
12.49 Uhr
Numbergerstrasse
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr   -





Heute Nachmittag mussten die Kräfte der Münchner Feuerwehr einen Audi A6 aus einer Duplexgarage in Obermenzing befreien.
Aus bisher noch ungeklärter Ursache geriet der circa 79-jährige Fahrzeughalter mit seinem Pkw zwischen Parkvorrichtung und Wand der Duplexgarage.
Mit Hilfe eines Mehrzweckzuges und zweier Hebekissen konnte der Audi angehoben und aus der Garage gezogen werden. An dem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Der Fahrer blieb unverletzt.

(red)
 

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Brennende Holzbaracke
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Dienstag, 1. Juni 2010
19.26 Uhr
Seeholzenweg
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  x
Mehrer Anrufe lösten einen Einsatz der Feuerwehr München aus. Weithin war eine Rauchsäule sichtbar die von einer offengelassenen Kiesgrube aufstieg. Eine Holzbaracke mit einer Größe von fünf auf sechs Meter stand im Vollbrand. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand mit zwei Löschrohren. Einen etwa einen Meter danebenstehenden Baucontainer öffnete die Feuerwehr gewaltsam. Durch die Hitzeinwirkung hatten sich bereits  verschiedene Arbeitsgeräte, die darin gelagert waren, entzündet. Diese wurden gelöscht und der ansonsten intakte Container ausgeräumt. Eine 11 kg Propangasflasche kühlten die Feuerwehrleute im Freien, zwei Benzinkanister brachten sie in Sicherheit. Gefahr für Menschen bestand zu keinem Zeitpunkt. Der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

(pkl)
 

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Druckgefäßzerknall im Heizungskeller
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Dienstag, 1. Juni 2010
12.06 Uhr
Staudingerstraße
Eingesetzte Kräfte:
Berufsfeuerwehr X
Freiwillige Feuerwehr  -
Lebensgefährlich verletzt wurde heute Mittag ein 42-jähriger Heizungsinstallateur beim Zerknall eines Ausdehnungsgefäßes. Aufgeschreckt durch einen lauten Knall im Heizungskeller, lief der Hausmeister des Wohnhauses in den Keller und fand dort den Installateur schwerst verletzt am Boden liegend. 
Vermutlich beim Befüllen des Membranausdehnungsgefäßes mit Stickstoff kam es zum Zerplatzen des kugelförmigen Gefäßes. Die enorme und plötzliche Druckwelle schleuderte den Mann quer durch den Raum. Dabei schlug er mit dem Kopf auf ein Handwaschbecken auf. 
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass das Porzellanbecken komplett zerstört wurde. Hierbei zog sich der Installateur ein offenes Schädel-Hirn-Trauma zu. Er wurde von der anwesenden Notarztbesatzung versorgt und in den Schockraum einer Münchner Klinik gefahren. 
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der 42-jährige Mann seinen Verletzungen erliegt. 
Der Hausmeister wurde anschließend vom Kriseninterventionsteam betreut.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernimmt das Kommissariat 13.

(kai)

 

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